Berufsvorschläge bei gesundheitlichen Einschränkungen?

Hallo,
ich bin gelernte Floristin, habe aber schon vor Jahren gesagt bekommen, dass ich in diesem Beruf nicht mehr arbeiten soll/kann. (Nässe, schweres Heben und Kälte im Kühlhaus, ect, wie auch langes stehen/gehen).
Daher wollte ich mein Abitur nachholen (Erwachsenenbildung in Vollzeit). Allerdings wurde ich dann vom Gesundheitsamt als "nicht Schulfähig" erklärt und musste die Schule verlassen.

Nun soll ich mich nach einer neuen Ausbildung umschauen. Allerdings habe ich absolut keine Ahnung, was... (Bin aktuell beim EO+ vom Jobcenter, wollte aber selbst mal schauen, ob ich mit eurer Hilfe etwas interessantes finden könnte)

Ich bin vor ein paar Jahren extra ins BiZ gefahren um einen dieser ewig langen Tests zu machen mit der Bitte mir zu sagen, was ich NICHT machen kann (von meinen Fähigkeiten her). Dort wurde mir nur gesagt, dass ich überall volle Punktzahl hatte und Überdurchschnittlich sei und das ich alles machen könnte, was ich wollte.
Bei online-tests für Schüler werden mir immer Mechatronik-Berufe vorgeschlagen (vermutlich weil ich überdurchschnittlich im logischen und technischen Denken abschneide - eigentlich ja in den meisten Dingen), oder aber Berufe, für die ich studieren müsste.

Daher frage ich mich: Welche Berufe gibt es, die ich mit einem Rollator (Trochleadysplasie, Arthrose 3-4 Grades) und starkem Asthma ausführen kann und für die ein Realschulabschluss reicht?

Etwas mehr über mich:
Ich bin freundlich, gerne kreativ, habe schon mal mit Kindern gearbeitet,(Ferienbetreuung ehrenamtlich) aber habe wenig Selbstvertrauen (Persönlichkeitsstörung), weshalb mich schwierige Kunden und Jugendliche oft etwas überfordern.
Mir wurde mehrmals gesagt, dass ich hochbegabt sei (uA vom Amtsarzt), aber das wurde nie "offiziell" festgehalten. Außerdem spreche ich mehr oder weniger fließend Englisch, Schreibe und Sortiere gerne. Verantwortung überlasse ich aber lieber Anderen. Also nichts wo ich Aufgaben verteilen, oder wichtige Entscheidungen treffen muss.
Früher habe ich auch Saison- und Minijobs gemacht. Zeitungsaustragen, Spargelstand, Verpackerin auf dem Feld, ect. Ich habe eigentlich bei allen Jobs immer etwas gefunden, dass mir Spaß gemacht hatte. Würde also sagen ich bin da vermutlich recht Anpassungsfähig.
Außerdem habe ich wie erwähnt einen Rollator und einen Schwerbehindertenausweid GdB 50 (meine Betreuerin hat eine Erhöhung beantragt, die noch unentschieden ist) und zudem Asthma, das leider trotz mehrerer Medikament meistens unter "unkontrolliert" fällt.
Außerdem habe ich keinen Führerschein und bin aufs Öffentliche Verkehrsnetz angewiesen.

Würde mich sehr über ein paar Berufsvorschläge und Ideen freuen.
Danke schon einmal für Eure Zeit :)

Beruf, Schule, Ausbildung, Berufswahl, Berufsfindung, Roman, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Findet ihr es schlimm wenn man keine Talente hat?

Ich habe einfach keine Talente. Ich kann nicht malen, jedes Bild was ich damals im Kunst Unterricht angefertigt habe, sah wie Rotz aus. Ich bin von einem Picasso weit entfernt. Ich kann nicht singen, ich treffe einfach keinen Ton vernünftig und meine Stimme hört sich auch nicht sonderlich schön an. Ich bin nicht sportlich, damals bei den Bundesjugendspielen war ich immer der schlechteste, konnte weder schnell laufen, weit springen und werfen erst recht nicht. Im Sport wurde ich immer als letztes gewählt. Beim Fußballverein war ich nur Ersatzspieler oder wurde zu einem Spiel gar nicht eingeladen. Ich bin auch nicht technisch visiert. Ich checke die einfachsten Sachen nicht und auf eigenen Wege kann ich keine Probleme lösen, man muss mir immer alles erst erklären, bevor ich es verstehe. In Fremdsprachen war ich auch noch nie so gut z.B Englisch kann ich bis heute nicht vernünftig, meine Lehrerin meinte das meine Grammatik im Englischen eine Katastrophe ist. Ich kann mich nur in Deutsch gut artikulieren. In Videospiele war ich auch immer schlecht, habe einige Spiele ausprobiert, aber war nie besser als der Durchschnitt. Das war nur ein paar Beispiele, um zu verdeutlichen, wie talentlos ein Mensch sein kann. Findet ihr es schlimm wenn man keinerlei Talente hat? Ich mache deshalb auch eine Ausbildung die extrem monoton ist und keinerlei Kreativität, technisches Verständnis oder Mathekenntnisse braucht.. Das ist halt kein Scherz, meint ihr ich wäre deswegen nicht so intelligent?

Leben, Beruf, Schule, Talent, Intelligenz, Gesellschaft
Berufswahl triggert Depressive Episode pls help?

Also...

seit ca November 2019 leide ich an Depressionen....

hab die Stelle, bei der ich gesrbeitet hab letztes Jahr Juli gekündigt, nachdem ich ca 1 1/2 Monate krankgeschrieben war...

hab mich dann an einer Fachoberschule angemeldet, da mir in der kurzen Zeit nichts anderes möglich war...

am Anfang war ich motiviert, aber mittlerweile ist das auch nur belastend, ich komme gar nicht richtig mit. Zwar habe ich die Probezeit bestanden, jedoch nur wegen der Coronamaßnahmen, sprich ich hätte eigentlich gar nicht durchkommen dürfen. Meine lehrer sagen zwar, dass ich es schaffe, aber ich bin davon nicht wirklich überzeugt

Ich brauch irgendeinen Beruf, welchen ich machen kann, falls ich das fachabi schaffe (oder wie ich finde eher nicht), aber ich hab einfach keine Lust auf gar nichts:( ich hab aber auch keine Lust nichts zu machen oder anderen auf der Tasche zu liegen:(

Ich hab mehrere Tests im Internet gemacht, hat genau 0 gebracht. Gestern war ich bei der Berufsargentur und hab beim psychologischen Dienst 3-4 Stunden lang test gemacht und rausgekommen ist dabei effektiv nichts, der Typ hat mich nur noch mehr getriggert:(

ich hab das gefühl, dass es einfach keinen Beruf für mich gibt, dass ich einfach ein hoffnungsloser fall bin:(

ich hab meine Bekannten schon so genervt, die können mir aber auch net helfen, ich hab deswegen so ein schlechtes Gewissen:(

Immer wenn es um das Thema geht, gehts mir richtig schlecht. Heute das selbe. Ich war kurz davor meine Nachbarin zu fragen, ob sie für mich ein Beruhigungsmittel hat, aber ich hab mich nicht getraut und es einfach ausgeheult:(

Beim Praktikum das selbe. Ich werde einfach getriggert und mir fällt genau nichts ein, weil ich einfach keine Lust auf gar nichts hab:(

was soll ich tun?

hab übrigens schon mit meiner Psychiaterin gesprochen, die meinte, dass ich zur Berufsagentur soll, was ja wie erwähnt nichts gebracht hat:(

Beruf, Schule, Berufswahl, Depression, Psyche, Ausbildung und Studium
Mit 31 noch studieren/ ins Berufsleben starten (bin am Ende)?

Hallo, ich bin männlich und 31 Jahre alt. Vor 10 Jahren habe ich mein Abitur gemacht. Ich hatte immer schon ein bisschen psychische Probleme/ wenig Selbstbewusstsein. In der Schulzeit wurde ich gemobbt und war immer der Außenseiter. Auch von familiärer Seite wurde ich nie ernst genommen und quasi "verdummt". Ich mag das nicht genauer ausführen. Ich wurde auch immer für mein Abitur belächelt, denn "wie hat der denn das geschafft"? - weil ich halt einfach immer das dep*erle war überall. Ich traute mich damals nicht, ein Studium zu beginnen, wollte wie andere in meinem Umfeld auch ein Auto haben usw und auch eine Freundin. So ging ich einfavh ganz normal arbeiten und konnte mir dann auch ein Auto leisten usw. Auch eine Freundin kam dann noch. Ich arbeitete 3 Jahre lang für einen Hungerlohn. Mein Selbstbewusstsein sank immer tiefer und ich wusste nicht, was ich noch tun soll, vorallem beruflich. Ich traute mich nichts mehr und ich konnte Menschen gegenüber nicht mehr "auftreten". So kam es dann, dass ich sehr depressiv wurde und 2 Jahre lang arbeitslos war, dann eine Therapie machte für ca 1 Jahr. Heute noch nehme ich Antidepressiva. Ich machte dann eine Lehre als Tischler. Das war eine harte Zeit, denn dort verdient man wirklich sehr schlecht. Und selbst als ausgelernter. Nun ist es so, dass ich sehe, was bekannte von mir schon alles erreicht haben (obendrauf die, die mich früher gemobbt haben). Viele haben super Jobs, studiert, z. T. Haus und Freundin, Kinder. Ich fühle mich sehr schlecht. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich bin aktuell so kaputt, schleppe mich täglich zur Arbeit, um am Monatsende 1500 Euro netto zu haben und täglich 9 Stunden zu arbeiten. Dieses Geld reicht mir jeden Monat gerade so. Ich kann nichts sparen oder mir mal wie andere was leisten. Ich bin am überlegen, was ich tun soll. Studieren? Habe ich dann überhaupt noch eine Chance auf dem Markt? Vorallem mir meinem Lebenslauf? Wer will so einen? Dabei bin ich ein aufrichtiger Kerl, nicht faul wenns drauf ankommt. Also ich ernte auch bei der Arbeit immer Lob, aber ich werde eben ausgenutzt. Leider zieht es sich auch so weit, dass ich einfavh auch bei den Frauen nicht ankomme. Denn welche Frau will so einen "loser". Ich weiß nicht mehr wie ich das alles noch hinbekommen soll. Auch ich hätte gerne mal Erfolg im Leben und komme aus dem Sumpf nicht heraus. Ich hab auch keine Kraft. Selbstbewusstsein gleich Null. Ich wirke auf andere auch "unsicher" was mir schon viele sagten.

Leben, Arbeit, Beruf, Psychologie, Psyche, Ausbildung und Studium

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