Ist der neueste Vorschlag zur Familienförderung beim Eigenheimbau der richtige Weg für unser Land?

Vorweg: Ich weiß selbst, wie befreiend es einmal für mich war, nicht in einem Mietverhältnis zu wohnen, sondern in einem Eigenheim.

Nur mache ich mir Gedanken um den neuesten Vorschlag des Bundesbauministeriums zur Familienförderung wegen folgende Tatsachen (Eigentumswohnungen in den Städten ausgenommen):

  • Mehr Bauplätze für Eigenheime bedeutet: Weitere massive Bodenversiegelung, wodurch die Natur immer weiter zurückgedrängt wird bzw. verloren ist.

  • Eigenheime an den Stadträndern oder auf dem Land bedeutet: Zunahme an Pkws, oft Kauf eines Zweitwagens und damit Zunahme der Luftverschmutzung. Ebenso muss mehr Parkraum in den Städten und an den Arbeitsplätzen verfügbar sein. Bekanntermaßen sind die Fahrzeiten des ÖPNV außerhalb der Städte sehr spärlich. Kinder müssen zu ihren Hobbies mehrmals wöchentlich mit dem Auto kutschiert werden.

  • Mieter sind immer die Verlierer. Wohnungssuchende mitKindern erhalten keinerlei Förderungen und müssen sich mit den in den großenStädten horrend hohen Mieten rumschlagen und verlieren bei der Menge anWohnungsbewerbern oft gegen kinderlose Mietsuchende. Was spräche dagegen, den Mieternvon Wohnraum finanzielle Anreize zu bieten, um eine gefundene Wohnung leichterfinanzieren zu können?

Umweltschutz, Natur, Kinder, Familie, Hausbau, bauland, Darlehen, Eigenheim, Einfamilienhaus, Baukindergeld
4 Antworten