Ist eine solche Aussage in einem Gutachten gerechtfertigt?

Hallo zusammen,

ich bin derzeit in ersten Jahr der Berufseinführung nach meinem Studium. Meine Mentorin und ich hatten kein gutes Verhältnis. Der Stellenumfang betrug nur 50% also 20 Stunden die Woche. In diese 20 Stunden mussten dann aber noch extrene Ausbildungsinhalte eingliedert werden, die ich nicht an der Stelle erledigen konnte. Dazu kamen jedoch Woche 3 Stunden Dienstgespräch und Vor- und Nachbearbeitungszeiten. Das man am Anfang für auch kleinere Aufgaben mehr Zeit braucht ist ja iwie verständlich. Meine Mentorin hat mir jetzt ein schlechtes Gutachten ausgestellt in dem sie viel bemängelt und sie bemängelt dort einfach Dinge, die sie vielleicht auch nur einmal gesehen hat und damit gar nicht einschätzen kann.

Am meisten hat mich gewurmt, dass sie anhand einer Aussage in einer Veranstaltung, wo ich mir nicht ganz sicher war, meine fachliche Kompetenz bezweifelt und als"unausgreift" beschreibt. Dabei habe ich mein Studium mit 1,5 bestanden und bilde mich stetig selber fort. Auch eine andere Praxisanleiterin hat mir gesagt, dass ich in meinen Ausführungen immer sehr korrekt bin und über ein großes Wissen verfüge. Man würde mir es anmerken, dass ich für mein Fach mich begeistere. Aber diese Frau Mentorin, urteilt nach einem Fehltritt.

Wie würdet ihr das sehen und tun? Ich hatte sie darauf hingewiesen, dass man da vielleicht hinzufügen könnte, dass es bei einer Veranstaltung vorkam, aber sie pauschalisiert und würft mir vor, ich würde pauschalisieren.

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Wie kann ich mir selbst beantworten welchen Job ich machen möchte?

Zu mir ich bin 31 Jahre Jung habe mit 16 Jahren eine Ausbildung zum Verkäufer angefangen.

Der Job an sich hat mir eigentlich immer viel freude bereitet und ich war und bin tatkräftig zugange.

Ich betreue seit ca. 10 Jahren einen Getränkeshop in Eigenverantwortung ca. 800 qm war mal ein ehemaliger Aldi Markt man kann Ihn als eigenen Laden ansehen.

Bestellen, Disponieren, Lager, Kasse usw. zusätzlich betreue ich noch die Getränkeabteilung im Hauptmarkt.

Im Shop gibt es Dienstags und Freitags immer Lieferung meist pro Liefertag ein kompletter LKW Zug voll 36 Paletten mit je 40 Kisten.

Davon meist 18 Paletten die sortiert sind welche nicht abzupacken sind wie zb. 40 Krombacher die brauch man nur am Stellplatz hinstellen und den rest von der alten Palette davor.

Aber dann bleiben noch 18 Paletten Mischware wo zb. von jeder Sorte 5 Kisten drauf sind, welche alle per Hand abgepackt werden müssen und an Ihren Stellplatz gebracht werden müssen. Meist nach 6 Paletten hab ich dann schon keine Lust mehr.

Im Hauptmarkt gibt es immer Montags und Donnerstags Lieferung dort sind es meist auch um die 10 Paletten je 5 pro Liefertag. An sich ist aber dort nicht so intensiv wie im Shop aber da ich im Prinzip

Seit 2 Jahren habe ich nun ständig gesundheitliche Probleme

2018 Krankenhaus zu Hoher blutdruck im gefährlichen Bereich

2019 Krankenhaus Thrombose und Lungenembolie

Jetzt wieder Krankenhaus Herzrythmusstörungen mit gefahr wenn es nicht behandelt wird auf Schlaganfall.

Natürlich liegt das auch mit an meinem Ungesunden Lebensstil bei mir gibt es meist immer nur schnelle Gerichte wie Nudeln.

Ich bin leider nicht sportlich aktiv weil wenn ich nachhause komme bin ich durch komplett erschöpft. Bin aber auch dabei dies zu ändern ich habe mir vorgenommen mit dem Fahhrad zur Arbeit zu fahren.

Aber ich bin auch der Meinung das wenn andere Mitarbeiter mich mehr unterstützen würden wäre die viele Arbeit für mich leichter zu ertragen doch das ist nicht der Fall.

Und wenn ich gesundheitliche Probleme habe und dann krank bin werden diese auch nicht ernst genommen und heruntergspielt.

Im Getränkeshop habe ich Dienstags und Freitags immer jemanden der dort kassiert damit ich einräumen kann.

Wenn derjenige Luft hat sage ich ihm immer er solle mir helfen er fängt dann auch etwas an, aber es dauert nicht lange dann hört er auf und ich stehe wieder alleine da. Meistens kümmert er sich dann lieber zb. um seine Privateinkäufe im Hauptmarkt und ist dann erstmal einfach so weg von der Kasse.

Mein Chef weiß das unternimmt aber nichts dagegen weil er jemand ist der nicht gerne auf Konflikte stößt und das ist ein Problem in unserem Markt.

Ich bin jemand ich scheue keine körperlich schwere Arbeit aber da ich ständig gesundheitliche Probleme nun davontrage mache ich mir gedanken wie es in Zukunft anders werden soll.

Ich brauche einen anderen Job wie fange ich das an ?

Gesundheit, Arbeit, Beruf, Job, getränkemarkt, Jobwechsel, Beruf und Büro
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Gibt es kreative Berufe mit wenig Kundenkontakt?

Ich befinde mich derzeit in Ausbildung zur Medienfachfrau und bin auf der Suche nach einem neuen Betrieb für meine Lehre. In meinem bisherigen war es leider nicht wirklich möglich mir etwas zu zeigen oder zu erklären, weil der Betrieb sehr klein ist und es nicht genügend Angestellte gibt. Somit war jeder mit seiner Arbeit beschäftigt, aber niemand hatte die Zeit mir Aufgaben zu erteilen. Meine einzige richtige Aufgabe war am Telefon mit Kunden die ich noch nie zuvor gesehen hab zu reden. Ich kannte weder ihre Namen (die sie oftmals nicht erwähnt haben und obwohl ich nachgefragt hab so undeutlich gesagt haben, dass ich trotzdem nicht wusste wie sie heißen) noch ihre Projekte wegen denen sie angerufen haben, weil ich ja in die Arbeit nicht miteinbezogen wurde. Somit wurde mit der Zeit klar, dass ich etwas ändern muss und ein anderer Betrieb wahrscheinlich die Lösung sein wird.

Mein Problem ist, dass es mir total schwer fällt mit Kunden zu reden. Jedes mal wenn das Telefon geläutet hat wurde ich extrem nervös und angespannt. Es war unmöglich dabei locker zu sein und sich zu entspannen. Noch schlimmer wars wenn jemand persönlich ins Büro gekommen ist und keiner meiner Kollegen da war.

Es liegt nicht daran, dass ich Kunden nervig oder unfreundlich finde. Das ist nicht das Problem. Ich bin nun mal extrem unsicher und schüchtern und dieser tägliche Kontakt mit (für mich) fremden Kunden macht mich psychisch ziemlich fertig. Ich wär am liebsten gar nicht mehr in die Arbeit gefahren, weil ich mich so unwohl gefühlt hab.

In meiner Freizeit oder besser gesagt meinem Privatleben bin ich nicht mehr so extrem schüchtern. Insbesondere, weil es dabei darum geht Freunde zu finden, die ich mir mehr oder weniger aussuchen kann. Es geht darum Menschen kennen zu lernen mit denen man sich gut versteht und gern Zeit verbringt. In der Arbeit geht es darum wie der Name schon sagt gute Arbeit zu leisten und das setzt mich unter Druck und verunsichert mich noch mehr.

Ich wünschte es würde einen kreativen Beruf ohne oder zumindest mit sehr wenig Kundenkontakt geben. Der Beruf gefällt mir ja eigentlich und ist genau das was ich mir immer gewünscht hab, aber mit den Kunden zu reden fällt mir nun mal so schwer...

Kennt vielleicht jemand kreative Berufe mit wenig Kundenkontakt? Mir ist am wichtigsten sich wohlzufühlen. Geld steht für mich an zweiter Stelle.

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Wie sinnvoll sind Fächer wie Geschichte und Philsophie in der Schule?

Hi, ich möchte einen Beruf erlernen der meine Interessen abdeckt aber zugleich auch sinnvoll ist. Aber mich treibt da eine Frage herum:

Ich weiß nicht, ob die Tatsache, dass Fächer wie Geschichte oder Philosophie in Schulen gelehrt werden, ein berechtigendes Argument genug ist, um die Sinnhaftigkeit Unterrichtsgegenstand zu sein, genug begründet - aber, im Grunde intessiere ich mich dafür und würde es auch gerne lehren, egal ob nun sinnvoll oder nicht. Ich habe selbst um ehrlich zu sein nicht viel vom Geschichtsunterricht in der Schule mitgenommen, habe erst nach der Schulzeit angefangen mich für gesellschaftliche Themen zu interessieren, aber für ein oder ander SchülerInnen mag es eventuell auch schon zu Schulzeiten nicht ganz uninteressant sein, was meine Motivation (vielleicht) Lehrerin zu werden auch wiederum bestärkt.

Wie sinnvoll empfindet ihr Fächer wie Geschichte oder Philosophie in Schulen? Glaubt ihr es ist nicht nötig um später dennoch als Human Capital in der Gesellschaft gebraucht zu werden? Ich meine scheinbar gibt es auch Menschen, denen nicht bewusst ist, dass es sowas wie den Nationalsozialismus gegeben hat, und sie haben dennoch einen Job, der ihre Existenz sichert.

Geschichtliches Wissen; Philosophie können kritisches Denken fördern, in Branchen wie Sozialwissenschaften, Politik, Rechtswissenschaft, Sozialarbeit etc. als Grundwissen für weiteres Verständnis wichtig sein, und Toleranz und Offenheit lehren, Entwicklungen erklären und beschreiben. Aber naja, dennoch gibt es dann immer wieder Menschen die sagen: BAH, NE Geschi habe ich nach der 9ten sofort abgewählt. Und sie Leben auch - irgendwie. Versteht ihr worauf ich hinaus will oder ist das ein viel zu verzwickter, unnötiger Gedanke?

Würde mich über Meinungen freuen.

Leben, Beruf, Schule, Geschichte, geschichtswissenschaft, Philosophie, Universität, Schulfach, Philosophie und Gesellschaft
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