Ist die aktuelle Methode zur Erfassung der TV-Quoten noch zeitgemäß?

Aktuell ist es ja so, dass die Quoten repräsentativ ermittelt werden, indem an 5.000 zufällig ausgewählten Haushalten mit insgesamt rund 10.500 Personen Quotenboxen verteilt werden. Die Zahlen der 10.500 Personen wird dann auf "ganz Deutschland" hochgerechnet.

Man hat in den letzten Jahren zwar versucht etwas zu ändern, allerdings ist eben auch vieles schiefgegangen.

Früher als es noch deutlich weniger Sender gab, war die Methode ja vielleicht sinnvoll. Aber heute gibt es soviele, auch kleinere, Sender, die entweder gar nicht erfasst werden oder unter extremen Schwankungen leiden. Wenn z.B. eine Quotenbox für 5.000 Personen steht, dann tut das kleinen Sendern mehr weh als großen Sendern, wenn diese Personen fehlen.

Auch kann es bei der aktuellen Methode passieren, dass eine Sendung z.B. 300.000 Fans hat, die alle eingeschaltet haben, aber durch die Quotenboxen nur 200.000 Zuschauer erfasst wurden. Das macht schon einen nicht ganz so geringen Unterschied.

Man könnte die Quotenmessung ja so anpassen, dass es zwei Quoten gibt, die zusammen die endgültige Quote ergeben. Die erste Quote ist die, die wir jetzt schon kennen. Die zweite Quote ist die für das zeitversetzte Schauen z.B. über die Mediathek. Außerdem müsste die Anzahl der Haushalte erhöht werden.

Wie ist eure Meinung zur TV-Quote?

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