Warum bin ich nie zufrieden mit meiner Zukunftsperspektive?

Hallo,

ich bin 22 Jahre alt und wollte seit ich 8 bin, schon immer Tierärztin werden. Es ist alles andere als einfach einen Studienplatz zu bekommen aber ich war hartnäckig und bin mittlerweile im 4. Semester. Ich habe hart dafür gearbeitet und viel Rückschläge und Enttäuschungen in Kauf genommen. Ich liebe mein Studium und will in diesem Job später arbeiten.

Seit einiger Zeit hege ich jedoch Zweifel, beziehungsweise erscheint mir nichts gut genug. Ich hab viel darüber nachgedacht, wie ungerecht der Job bezahlt wird (z.B. im Vergleich mit der Humanmedizin). Zudem macht es mich traurig und wütend, dass der Beruf oft sehr wenig geschätzt wird und man oft hingestellt wird, als ob es für Humanmedizin halt nicht gereicht hätte.

Deshalb habe ich in den letzten Wochen auch öfter mit dem Gedanken gespielt in die Human zu wechseln, und das nachdem ich so hart für meinen Studienplatz gekämpft habe. Es geht mir aber glaube ich dabei weniger um den Job an sich, als um die Anerkennung.

Generell habe ich immer das Gefühl, das nichts was ich erreiche mich zufriedenstellen wird. Ich habe Angst, dass ich immer nach mehr streben werde (in krankhafter Weise) und nie glücklich mit meinen Erfolgen werden kann.

Es sollte mir egal sein, aber ich habe den Drang in meinem Leben etwas fundamentales zu schaffen und zu bewegen. Was natürlich sehr unrealistisch ist. Allein schon im medizinischen Sektor ist es eher unwahrscheinlich, dass man z.B. in der Forschung den ultimativen Jackpot knackt und etwas entdeckt, das revolutionär ist.

Ich weiß einfach im Moment nicht, wie ich mit diesen Gefühlen umgehen soll. Ich stehe unter Druck, den mir keiner ausser ich selber mache. Es fühlt sich an als würde mir etwas die Luft abdrücken.

Kennt jemand dieses Gefühl und kann das Ganze einordnen?

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Duales Studium?

Hallo zusammen,

ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, wie es beruflich für mich nach meinem Abitur weiter gehen soll und habe den Gedanken an eine Ausbildung zur Zeit erstmal bei Seite gestellt (nicht aber abgeschrieben).

Ich hänge Aufgrund eines zusätzlichen LRS-Jahres und einem Jahr Wiederholen (Klassenstufe 12) schon zwei Jahre hinter allen anderen in meinem Alter hinterher und möchte endlich mein Leben beginnen, selbstständig werden, Verantwortung tragen halt einfach gesagt voran kommen.

Ich hatte erst den Gedanken, nach dem Abi so schnell wie möglich eine Berufsausbildung zu starten, um vor allem mein eigenes Geld zu verdienen. Doch diesen Gedanken habe ich nach ein paar Gesprächen mit Freunden und älteren Bekannten in meinem Umfeld (welche schon fest im Leben stehen und Kariere gemacht haben) irgendwie erstmal bei Seite gestellt.

Das Thema Studium, war für mich eigentlich nie eines, da ich im Abi nie der krasse Überflieger war. Mittlerweile fühlt sich der Gedanke allerdings doch gut und denke wenn ich einen Studiengang wähle, welcher mich wirklich interessiert, werde ich auch bessere Leistungen erzielen, als bisher im Abitur, wo mich irgendwie nichts interessiert und ich es eher als Qual sehe meine Zeit dafür zu Opfern.

Ich denke mir (oder hoffe besser gesagt), dass ein Studium mit den richtigen Inhalten meine Begeisterung zu lernen, wieder wecken könnte und mich beruflich am Ende weiter bringt, als eine reine Ausbildung.

Im Zuge meiner Recherchen bin ich dann mal auf das Duale Studium gestoßen. Jetzt stelle mir jedoch die Frage ob da der Druck nicht zu hoch wird oder wie das ganze überhaupt abläuft.

Meine Freundin hat ein Duales Abitur absolviert und hat damit karrieremäßig einen ordentlichen Sprung gemacht.

Kann ich als jemand, der nun sowieso schon zwei Jahre hinter allen hinter hängt, mit einem Dualen Studium vielleicht wieder aufholen?

Vielleicht hat ja jemand hier ein duales Studium absolviert oder ist gerade dabei und kann seine Erfahrungen mit mir teilen, ich würde mich freuen.

Danke an alle die bis hierher gelesen haben.

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Ist mein Anschreiben gut?

Hallo, kannst du dir bitte mein Anschreiben anschauen und mir ein Feedback geben? :)

seit Jahren bin ich täglich davon angetrieben, neue Erfahrungen zu sammeln und mich persönlich weiterzuentwickeln. Ich bin eine sehr neugierige und aufgeschlossene Person, die auf Menschen zugeht und gerne Neues von ihnen lernt.

Nun stehe ich – nach Erlangung meiner allgemeinen Hochschulreife Ende dieses Jahrs – vor der Wahl meiner beruflichen Laufbahn. Ich interessiere mich sehr für sowohl Technik als auch Wirtschaft. Um dahingehend einen Einblick in den Berufsalltag eines Wirtschaftsingenieurs zu erlangen, möchte ich mich nach meinem im Juni 2022 abgeschlossenen Abitur bei Ihnen als Praktikantin bewerben. 

Momentan befinde ich mich im Abschlussjahr auf dem Technischen Gymnasium der Gewerbeschule X. Durch mein Profilfach, Technik & Management, habe ich sowohl fachliche Kenntnisse in BWL als auch in Maschinenbau erlangt, wobei letzteres eine besonders analytische Herangehensweise an Problemstellungen verlangt. Die schulischen Anforderungen erfülle ich mit sehr großem Erfolg, besonders was die technisch-mathematischen Aufgabenfelder betrifft. Auch im Alltag beschäftige ich mich mit technischen Themen: Ich habe mir bspw. beigebracht kleine Schweißarbeiten vorzunehmen und berechne Kräfte und Drehmomente für selbstgebaute Konstruktionen wie z.B. eine Klimmzugstange.

X wäre für mich das perfekte Unternehmen, da mich der Anspruch, den X an sich selbst hegt, hochwertige Maschinen mit geringen Betriebskosten zu produzieren, anspricht und genau die Herausforderung darstellt, nach der ich mich sehne.

Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören, ob ein Praktikum bei Ihnen möglich ist. Sehr gerne würde ich mich bei Ihnen persönlich vorstellen.

Dankeschön!☺️

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