muss man die Ausbildung abbrechen, wenn man schlechte Noten in der Berufsschule hat?

4 Antworten

Hallo, eigentlich müßte die Berufsschule im engen Kontakt mit dem Betrieb stehen, um für dich das optimalste herauszuholen. Wenn du in der Schule nicht gut bist, kann doch der Betrieb, wenn du dich dort in der Praxis gut anstellst, an einem anderen Platz unterbringen. Sie sehen doch deine Stärken und Schwächen. Und wenn du im Betrieb nicht so besonders auftrittst und in der Schule schlechte Noten hast, kannst du auch beides verlieren.

Man muss die Ausbildung natürlich nicht abbrechen sondern einfach mehr lernen.

muss man unbedingt abbrechen wenn man schlechte Noten in der Berufsschule hat?

Nein. Beachte aber, dass zu den Pflichten des Auszubildenden nach BBiG die Lernpflicht gehört - natürlich in erster Linie im Betrieb, aber auch in der Schule. Üblicherweise wird in der Schule nichts übermenschliches von euch verlangt, also kann (!) es schon eine Abmahnung durch den Betrieb nach sich ziehen, wenn man in der Schule vor allem durch Faulheit auffällt. Im Extremfall (mehrere Abmahnungen) könnte dies auch zur Auflösung des Ausbildungsverhältnisses führen.

Ob es soweit kommt, hängt natürlich in erster Linie vom Betrieb ab.

Hi, man kann in der Berufsschule NICHT durchfallen und schlechte Noten sind auch kein Kündigungsgrund. Die Noten sind komplett nebensächlich (klar sieht der Betrieb gerne, kann aber nichts dagegen machen - solange du an der Zwischenprüfung teilgenommen hast kannst du zur Abschlussprüfung antreten. Ob der Betrieb das für sinnvoll hält oder nicht kann dir egal sein ;)

schlechte Noten sind auch kein Kündigungsgrund

Aber sicher! Vorsätzliche Faulheit ist eine Pflichtverletzung aus dem Ausbildungsverhältnis (§ 13 BBiG) und rechtfertigt zumindest eine verhaltensbedingte Abmahnung - im Wiederholungsfall kann das auch zur Kündigung führen.

Allzu große Wurschtigkeit ist also nicht unbedingt empfehlenswert...

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