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Wie beruflich weiter machen?

Ich bin 20 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, die ich im Januar abschließe. Eine Abteilung hat mir angeboten, eine aktuell offene Stelle zu reservieren, um nach der Ausbildung dort anzufangen. Obwohl ich gerne neue Konzepte und Technologien lerne und an Teilen der Arbeit auch Spaß habe, bin ich unsicher, ob ich in diesem Berufsfeld langfristig bleiben möchte. Die Büroarbeit liegt mir nicht besonders. Außerdem müsste ich in dieser Abteilung viel mit Kunden zusammen arbeiten und Schulungen geben (Mit etwas Gewöhnung würde ich das aber wahrscheinlich auch hinbekommen). Ich frage mich auch, ob es mich erfüllt, für irgendwelche Unternehmen Gewinne zu erwirtschaften, anstatt wirklich positive Dinge zu machen und Menschen zu helfen. Generell möchte ich mehr von der Welt sehen und habe Interesse an vielen anderen Berufen, wie einem freiwilligen Jahr bei der Marine. Auch eine Ausbildung oder ein Studium bei der Polizei konnte ich mir schon immer gut vorstellen.

Meine Frage: Sollte ich die Stelle annehmen und 1–2 Jahre bleiben, auch wenn ich mich beruflich verändern möchte, oder die Chance ablehnen und etwas anderes suchen? Eigentlich freue ich mich schon länger auf das Ende meiner Ausbildung, da ich dann endlich etwas anderes machen kann. Andererseits würde mich die Arbeit wahrscheinlich persönlich weiterbringen und auch bei Bewerbungen in anderen Branchen einen guten Eindruck machen.

Danke an jeden, der sich die Mühe gemacht hat meinen Roman zu lesen :D

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Ich finde einfach keinen Minijob, noch schwerer als Muslim?

Selam u3alaikum,

die Frage richtet sich grundsätzlich an alle, bzw, der Ansatz als solcher. Ich bin Muslim und Jura-Student, habe den ersten Teil meines Staatsexamens hinter mir und suche nebenbei (bin 24 Jahre alt) einen Nebenjob neben Bafög (da es sich ansonsten nicht Leben lässt, vor allem, wenn ich meiner Zakat-Verpflichtung nachkommen möchte). Problem ich finde einfach nichts und bekomme nur Absagen (bestimmt bei über 80 Stellen beworben).

Ich habe über 6 Jahre Erfahrung im Verkauf und meine Bewerbungsunterlagen sind auch solide. Trotzdem einfach nichts. Das Ding ist, ich habe Alhamduillah relativ stabile Noten, der Anwalt bei dem ich gearbeitet habe würde mich sofort wieder nehmen, auch habe ich direkt eine Zusage für ein Unternehmen in der Rechtsabteilung erhalten (ca. 16€ die h, kann sich bis 22€ die h steigern).

Ich habe abgelehnt, da diese mit Zinsen handeln, beziehungsweise ich die Zinsen einklagen und prüfen muss. Bei Aldi, Rewe usw. kann ich. nicht arbeiten, da ich dort Alkohol und Fleisch einräumen müsste. Ich habe mal eine Zusage in einem bekannten Geschäft für Klamotten erhalten, jedoch nur Frauen anwesend, ein Mann vielleicht und der hat in der Frauenabteilung gearbeitet.

Habt ihr Vorschläge, was ich arbeiten kann? Ich hab mit jetzt bei de Post beworben und bei dm, auch Lagerjobs sind eigentlich perfekt, aber das Problem, werde nur abgelehnt. Für jeden Tipp wäre ich wirklich sehr denkbar. Bin am verzweifeln. Denke werde langsam wieder was mit Reselling machen oder ähnliches. Was mit noch einfällt wäre Nachhilfe.

LG und Selam u 3 alaikum.

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Irgendwie weiß ich nicht was machen

Servus,

erstmal kurz zu mir, 24 Jahre alt und mache aktuell eine Ausbildung zum Fachinformatiker im ersten Lehrjahr.

Habe zuvor 5 Jahre studiert, am Ende aber durch Prüfungen durchgefallen (Staatsexamen und somit kein Uniabschluss bekommen). Deshalb auch erst im ersten Lehrjahr jetzt. Die Ausbildung mache ich bei einem Großkonzern und bin aber doch sehr unzufrieden. Zu Beginn hatten wir viele Schulungen, immer nur 2-3 Wochen pro Sprache, sodass man einen Einblick bekommen konnte. Die Aufgaben waren halt nach 1-2 Tagen sehr anspruchsvoll sodass auch die ehemalige IT-Studenten unter uns überfordert waren. Selbst nach Ansprache des Problems zog sich das über Monate so hin. Ich bin seit einigen Monaten jetzt aber in der Abteilung und auch hier sind es Aufgaben, von denen ich keine Ahnung habe, wie ich sie lösen soll. Die für mich zuständige Person ist gefühlt dauerhaft weg.

Mir macht das leider echt keinen Spaß so, also zum Einen find ich die IT nicht so interessant wie gehofft und zum Anderen fühl ich mich hier richtig Fehl am Platz. Da ist ja niemand da der mir was erklärt oder den ich was fragen kann, alles also sehr demotivierend aktuell.

Ich habe schon überlegt ob ich nebenher an der Fernuni studieren will, Richtung Wirtschaft weil die IT langfristig nichts für mich ist und die Perspektiven hier im Betrieb doch eher schlecht sind.
Weiß gerade nicht weiter, bin einfach demotiviert, genervt und verlier immer mehr die Lust. Komme nur frustriert heim weil ich zwar arbeite aber irgendwie auch nicht….

Ehrlich ich weiß nicht was machen, will an sich halt eine Ausbildung beenden damit ich mal nen Grundpfeiler habe und nen Weg gehen kann. Den Spaß hier aber noch 2 Jahre ziehen ist hart….

Keine Ahnung was ich mir erhoffe evtl hat ja jemand nen guten Rat für mich

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Würdet ihr mit 26 nochmal einen anderen Karriereweg einschlagen?

Zu meiner Situation.

Ich arbeite derzeit im technischen Bereich in einer Planerposition, aber frage mich immer mehr, ob ich mein Leben so abfristen will.

Technische Systeme und deren Logik zu verstehen, macht schon Spaß, aber man merkt auch, wie sehr man ausgenutzt wird. Damit meine ich nicht unbedingt das Geld (obwohl das definitiv auch zu wenig bei mir derzeit ist), aber vor allem auch die Arbeitsbedingungen. Auf den Baustellen musste ich viele Dinge tragen, bauen und Maschinen bedienen, was man am Körper dann schmerzlich wirklich gemerkt hat und man spürte die geringe Wertschätzung.

Die Arbeit in der Industrie war körperlich dann etwas besser, aber auch da hatte ich abwechselnd Anstrengung, Monotonie, wenige Wertschätzung und eine geringe Erfüllung in diesen Jobs.

Während im Handwerk landesweite Montage ein Thema sein kann, kann dafür in der Industrie auch Schichtbetrieb ein Thema sein…

Und jetzt kenne ich auch etwas die planerische Seite und merke da jetzt auch, was die Nachteile sind.

Ein Mensch ist nicht für 8-10 Stunden Sitzen gemacht. Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben richtige Rückenschmerzen davon bekommen und meine Augen haben davon definitiv auch schon einen Schaden bekommen.

Klar versuche ich mein Bestes diese Schäden zu minimieren, indem ich immermal aufstehe, eine Blaulichtfilterbrille trage und immermal gezielt in die Ferne schaue, damit die Augen sich nicht nur aufs Kurze einstellen, aber oft hat man Stress und kommt einfach nicht dazu diese Maßnahmen zu beachten und selbst mit diesen Versuchen die ganzen Schäden zu minimieren, ist es nicht vermeidbar…

Ich war wegen den Rückenschmerzen auch schon bei einem Orthopäden und Physiotherapeuten und merke, wie wichtig es ist, dass ich zusätzlich Sport machen muss für meine Rückengesundheit.

Meine Statur hatte sich in kurzer Zeit erheblich verbessert und nach fast zwei Monaten habe ich schon paar Muskeln entwickelt. Sport an sich ist mir nicht fremd. Ich hatte nur immermal größere Pausen vom aktiven Sportleben genommen.

Mir macht dieser sportliche Lebensstil echt Spaß und ich bin ein richtig gesundheitsbewusster Mensch.

Aufgrund dessen habe ich nach längerer Überlegung festgestellt, dass der Beruf als Physiotherapeut was für mich wäre.
Ich bin sozialkompetent, mag Medizin und Biologie und bin auch körperlich fit (seitdem ich aktiv das Sportleben wieder aufgenommen habe).

Klar ist es erstmal eine Frage, ob ich überhaupt BAföG bekommen könnte für eine Zweitausbildung zum Physiotherapeuten, aber es würde einfach echt mehr zu mir passen. Es gibt denke ich kaum eine erfüllendere Aufgabe, als Menschen mit Schmerzen zu helfen durch Bewegung und ich denke das wäre auch einer des gesündesten Formen von Arbeit, die man eigentlich so machen kann (wenn man kein Schichtsystem hat).

Das Thema Gesundheit wird von vielen Menschen unterschätzt, bis sie dann eben nicht mehr Gesund sind.

Auch habe ich momentan mit 26 keine Kinder und deshalb auch noch nicht diese Verantwortung und ich bin noch jung. Ich denke wenn es noch eine Chance gibt seinen Lebensweg zu ändern, dann gäbe jetzt noch die besten Chancen dafür.

Was denkt ihr? Habt ihr auch solche radikalen Karrierewechsel in einem höheren Alter gemacht?

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Wohin nach der Schule?

Moin, bin 17 und jetzt in der 12. Klasse auf einem Gymnasium. Mache Abitur und habe dementsprechend nur noch etwas mehr als 1 Jahr Schulzeit.

Ich habe keine Ahnung wohin mit mir. Alle um mich herum wollen nach der Schule in ein (Duales) Studium und wissen mehr oder weniger was sie werden wollen, haben Connections/Verwandte in hohen Positionen und einfach ein Ziel vor Augen.

Ich hingegen habe keine Vorstellung, was zu mir passt und lebe einfach auf Autopilot, kein Ziel vor Augen. Weder weiß ich, ob ich eine Ausbildung oder ein (Duales) Studium machen möchte, noch weiß ich, in welchem Bereich das sein soll oder welcher Beruf mir irgendwie zusagt.

Ich will einfach nicht in diesen ewigen Zyklus kommen, den viele nach einer Ausbildung haben. Von einem Unterbezahlten/ausbeuterischen Job zum nächsten und generell viel Arbeit für wenig Geld.

Mir rennt aber die Zeit davon. Nur noch 1 Jahr Schule und wenige Wochen, bis ich meine Bewerbungen abschicken sollte, wenn ich eine realistische Chance haben möchte. Ich bezweifel, dass ich so spontan noch ein Praktikum in einem Unternehmen (besonders einem großen, wie z.B. Airbus) bekomme, und müsste von daher hauptsächlich anhand der Erfahrungen anderer Leute eine Entscheidung treffen.

War schon auf mehreren Berufs-/Studiumsmessen, aber ohne wirkliches Ergebnis da ich einfach völlig ziellos von Stand zu Stand wandere und nicht weiß, was ich will.

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, was ich tun kann? Vorschläge? Irgendwas?

Ich sehe einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Danke für jede Antwort.

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Ich bekomme keine Chance – liegt es an meiner Herkunft

Hier ist die gekürzte Version deines Textes, um ca. 170 Zeichen zu sparen:

Hallo zusammen,

ich möchte meine Geschichte teilen, weil ich langsam nicht mehr weiterweiß. Ich frage mich, ob es an meiner Herkunft liegt, dass ich trotz vieler Bewerbungen immer wieder Absagen bekomme. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen oder Tipps für mich.

Meine Kindheit und Ankunft in Deutschland

Ich wurde 2005 in Mosty (Belarus) geboren. Mein Vater verstarb vor meiner Geburt, also wuchs ich nur mit meiner Mutter auf. In der Schule lief es nicht gut, außer in Mathe. 2013 konnte mich meine Mutter nach Deutschland holen.

Schule und Jugend

Nach meiner Ankunft wurden wir aus unserer Wohnung geworfen. Wir zogen nach Oberbieber, wo ich in die 2. Klasse kam. Später besuchte ich die Sonnenland-Schule und die Heinrich-Heine-Realschule Plus, wo ich 2022 meinen Hauptschulabschluss machte. Mein Stiefvater war oft im Gefängnis.

Erste Berufserfahrungen und Probleme mit Bewerbungen

2022 zog ich zu meinen Großeltern und bewarb mich bei Aldi, bekam jedoch eine Absage. Danach arbeitete ich über eine Leihfirma bei IPG Laser bis November 2023. 2023 bewarb ich mich bei der Telekom für eine IT-Ausbildung – Absage. 2024 bewarb ich mich bei der DB als Lokführer, wurde aber abgelehnt.

Frustrierende Job- und Ausbildungssuche

Ich arbeitete als Kundenberater, doch nach der Insolvenz der Firma verlor ich meine Motivation. Bei Amazon war es ähnlich: Ein Vertrag für einen Monat und dann keine Übernahme. 2024 bewarb ich mich bei 200 Stellen, u.a. bei der DB, erhielt aber immer wieder Absagen. In Kaiserslautern bei Opel gab es eine Absage, und bei Mercedes-Benz in Mainz warte ich noch auf eine Antwort.

Meine Frage: Liegt es an meiner Herkunft?

Ich verstehe nicht, warum ich so oft abgelehnt werde. Warum wird jemand ohne Schulabschluss direkt genommen, während ich mit Abschluss Absagen bekomme? Liegt es an meinem belarussischen Pass? Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Ich will etwas aus meinem Leben machen und bin bereit, umzuziehen. Aber ich bekomme einfach keine Chance.

Ich habe den Text leicht gekürzt, ohne den Inhalt zu verlieren, um die Länge zu reduzieren. Wenn du weitere Anpassungen benötigst, lass es mich wissen!

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Geldzuschläge für die Ausbildung als Rettungssanitäter?

Guten Tag, Ich habe jetzt ein bisschen was gespart aber nicht so viel und habe mir eine eigene Wohnung zwecks Ausbildung und zukünftigen Job in einer Stadt geholt.

Ich wollte fragen was es für Möglichkeiten gibt mich finanziell abzusichern während ich die Ausbildung als Rettungssanitäter mache und vielleicht auch während ich auf Job suche danach bin.

Ich könnte mit mein erspartes wahrscheinlich ein paar Monate aushalten bevor ich irgendein Antrag stellen muss oder mir ein Nebenjob suchen muss.

Ich habe jetzt im Internet gelesen das man vielleicht für diese NICHT berufsausbildung Bafög beantragen kann, was ich aber noch nicht so ganz glauben kann.

Ich habe auch gelesen das man Wohngeld beantragen kann wenn man die Miete nicht bezahlen kann. Kindergeld ist natürlich auch eine Option da ich erst 20 bin.

Ich wollte euch fragen was ich am besten machen/beantragen könnte um während der Ausbildung (ca. 3 Monate) und während der Jobsuche als Rettungssanitäter nicht komplett verschuldet sein zu müssen, ein minijob würde ich natürlich trotzdem parallel suchen, aber was für Möglichkeiten auf Anträge stehen mir den offen?

Danke im voraus!

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