Im Christentum (z.B. bei Katholiken, Mormonen) gibt es diverse Verbote beim Sex in der Ehe z.B. Verbot von Oralsex. Was sind die Auswirkungen - auch bei Frauen?

Im Christentum (z.B. bei Katholiken, Mormonen) gibt es diverse Verbote beim Sex in der Ehe z.B. Verbot von Oralsex, Analsex, Lust beim Sex ohne Fortpflanzungsabsicht,....Die Regelliste ist oft lang und alles ist verboten was nicht in die Kategorie des "normalen Verkehrs" (Vaginalsex) passt. Wird die sexuelle Lust -besonders die der Frau und die sexuelle Freiheit nicht sehr eingeschränkt in der Ehe oder gar durch die Verbote ganz abtrainiert (so dass ein Ehepaar gar nichts im Bett hinkriegt) und kann das nicht fatale Folgen für die Ehe haben wie Unzufriedenheit, Ehebruch, Frust,...? Es ist blauäugig zu denken, dass Sex nicht wichtig ist und das geistige Liebe alleine eine Ehe zusammenhält -wenn es im Bett nicht funktioniert. Wissenschaftliche Studien bekegen: In den MEISTEN FÄLLEN funktioniert das nicht. Ich halte auch Abwechslung beim Sex für wichtig. Es gibt viele Frauen, die beim Vaginalsex alleine nicht zum Orgasmus kommen-besonders viele christliche Frauen. Es gibt viele Frauen -besonders in der "Welt" und auch bei Naturvölkern, die gerne langes Petting/Vorspiel wünschen und gerne Oralsex praktizieren (bzw. gerne blasen) und oft nur so sexuell erregt werdem und die über ein Oralsex-Verbot sehr verärgert oder traurig sind (auch Männer) und es keinesfalls akzeptieren, wenn nur der Mann durch sein stupiden ehelichen Vaginalsex (der oft nur ein stupides-Rein-Raus-Gerammel ist) auf seine Kosten kommt. Was sind die Auswirkungen solcher übertrieben Verbote - auch bei Frauen? Deshalb habe ich eine Umfrage gestartet.

Religion, Frauen, Sex, Psychologie, Liebe und Beziehung, Orgasmus, Orgasmusprobleme, Philosophie und Gesellschaft
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Werden bei Christen durch Masturbationsverzicht wirklich alle sexuelle Gelüste (Kolosser 3:5,6) bzw. das sexuelle Verlangen ertötet? Wie sind Nebenwirkungen?

Von Christen wird erwartet (z.B. bei Katholiken, Mormonen), dass sie auf sexuellem Gebiet -auch innerhalb der Ehe-Selbstbeherschung üben nach dem Grundsatz "errötet alle sexuellen Gelüste, ...., in Bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, Habsucht, die Götzendienst ist"...und daher auf Masturbation und extreme Sexpraktiken in der Ehe z.B. wie Handjob, Oralsex (bei Katholiken) verzichten. Werden bei Christen bei Verzicht auf Masturbation wirklich alle sexuelle Gelüste und das Verlangen ertötet -gerade bei jungen Menschen vor der Ehe, wenn das sexuelle Verlangen und der Druck sehr stark und kaum zu kontrollieren sind oder werden sex. Gelüste extra angeregt was zu sex. Verfehlungen führen kann? Wie sind die Nebenwirkungen? Ist das nicht einfacher, sich mal -wenn das Verlangen überhand nimmt -sich von dem Druck durch gelegentliche Masturbation zu befreien und mal wieder einen klaren Kopf zu bekommen -gerade wenn ein Mann z.B. eine Frau kennengelernt hat, die er bald heiraten will und deshalb sexuelle Gefühle hat, unter Schlaflosigkeit leidet, nächtliche Erektionen hat, erotische Träume und Fantasien hat (was normal ist)? Ich kann verstehen, dass zuviel und immer extremer werdende Masturbation sexuelle Gelüste anregen kan und es zur Sucht werden kann -aber ich finde es auch normal, wenn ein Christ sich notgedrungen durch gelegentliche Masturbation von starkem sexuellen Druck befreien will. Den durch ein übertriebener Masturbationverzicht kann möglicherweise auch ein sexueller Druck entstehen oder es entstehen sexuelle Gelüste und das kann zu einer sex. Verfehlung führen-so meine Meinung. Was ist Eure Meinung zum Thema?

Religion, Sex, Christentum, Psychologie, masturbation
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In der Bibel steht beim ehel. Sex "mögen ihre Brüste dich für immer berauschen..." (Sprüche 5:18,19) -auf der anderen Seite "ertötet alle sexuellen Gelüste"?

Auf der einen Seite schreibt die Bibel über Sex in der Ehe "mögen ihre Brüste dich immer berauschen.... " (Sprüche 5:18,19), "seid fruchtbar und werdet viele" und "der Mann leiste seiner Frau das, was ihr zusteht und gleicherweise die Frau dem Mann,....entzieht es einander nicht, damit Satan euch nicht versuche,..." (1. Korinther 7:1-...) und auf der anderen Seite heisst es im Neuen Testament (was man auch auf die christliche Ehe beziehen kann) "ertötet alle sexuellen Gelüste,...inbezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, Habsucht, die Götzendienst ist...." (Kolosser 3:5,6). Wie passt das zusammen?

Auf der einen Seite erlaubt die Bibel den Sex in der Ehe (schliesslich hat Gott den Sex in der Ehe und die Geschlechtsorgane -nicht nur zur Fortpflanzung- erschaffen), um auch nicht in Versuchung zu geraten -auf der anderen Seite scheint Sex in der Ehe nur mit Naserümpfen erlaubt zu sein oder ohne Lust und Leidenschaft. Sex ohne Lust -wie kriegt man das hin, damit ein Ehepaar überhaupt was im Bett hinkriegt?

Ich könnte bei einer Regelliste und ohne Lust im Bett nichts hinkriegen. Und ich glaube nicht dass man beim Sex in der Ehe alle genau kontrollieren kann oder steuern kann, wenn einem Ehepaar die Lust überkommt oder Gefühle im Spiel sind, da ist man normaler Weise berauscht, der Verstand schaltet sich aus, man denkt nicht mehr an Regeln. Lust ist für mich dann Lust, da werden Bedürfnisse beim Sex befriedigt, es kann schon mal beim (Vaginal-)sex und auch beim Vorspiel-Oralsex wilder, feuriger zugehen, -gerade wenn Gefühle noch ins Spiel kommen, wird alles noch intensiver -alles normal und natürlich.

Zuviel Lust beim ehelichen Sex gibt es nicht. Es gibt nur Lust oder keine Lust oder schlechten Sex, was verheerende Nebenwirkungen haben kann (Ein Scheitern der Ehe). Wenn ich eine Frau kennenlerne, die mir gefällt und die ich heiraten will, dann entstehen automatisch normalerweise sexuelle Gefühle, Träume, Fantasien, das Glied des Mannes kann nachts z.B. im Traum bei den Gedanken an der Frau steinhart erigiert sein und diese Gefühle/Bedürfnisse (die fast jeder Mann, jede Frau hat) werden normalerweise beim Sex in der Ehe (z.B. durch Vorspiel, Vaginalsex) gestillt.

Daran ist normalerweise nichts Perverses und ich finde es befremdend von einigen Christen (z.B. Katholiken, Mormonen) den ehelichen Sex als "sexuelle Gelüste" (was ist das genau?), Wolllust zu betiteln. Warum sollten Ehepaare sich beim Sex immer zügeln, stressen, ihre Lust abtrainieren, nur im Sünden wie "sexuelle Gelüste" , Habsucht, Wolllust, Unanständigkeit zu vermeiden, wenn gleichzeitig erwartet wird dass in Abständen Sex -um Hurerei zu vermeiden-laufen sollte, Kinder gezeugt werden müssen (zumindest im alten Testament)? Wie passt das alles logisch zusammen? Was ist Eure Meinung zu Thema?

Religion, Sex, Christentum, Sexualität, Psychologie, Ehe, Liebe und Beziehung, Philosophie und Gesellschaft
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Warum kann mich mit Menschen aus der "Welt" gut unterhalten - mit vielen Christen dagegen (z.B. Mormonen, Katholiken) oft nicht?

Warum kann ich mich -mit Hochschulstudium und zumindest durchschnittlicher Bildung -mit Nichtchristen gut unterhalten und mit vielen Christen (z.B. Katholiken, Mormonen) dagegen oft nicht? Oft fallen mir bei vielen Christen sehr einseitige Sichtweisen und Schubladendenken auf -besonders schlimm auf den Gebieten wie Liebe, Politik, Sexualität z.B. in der Ehe, Psychologie. Und viele sind auch nicht besonders herzlich, lassen nur ihre Meinung gelten, sind verbohrt,...und denken noch, dass sie die besten Menschen sind -obwohl sie weder die Bibel verstehen noch richtig auslegen noch echte Liebe haben. Deshalb machen viele Gespräche mit ihnen keinen Spass und machen oft auch keinen Sinn, wenn sie eindeutig etwas behaupten, was in der Bibel nicht steht (z.B. dass Verhütung in der Ehe verboten ist). Wenn ein Christ z.B. meint (das hatte ich selbst erlebt), dass ein erhöhtes sexuelles Verlangen/Masturbation (was in der "Welt" normal ist) unbedingt zu einer Hemmung der geistigen Fähigkeiten führt und jemand, der dieses "Problem" hat, unbedingt zum Arzt gehen sollte, glauben das auch manche andere unkritisch denkende Mitchristen und jemand, der diese Meinungen nicht teilt, wird dann schnell ausgegrenzt. Man merkt dann richtig, wie manche Christen sehr kühl reagieren, wenn jemand in bestimmten Grauzonen-Bereichen (über die die Bibel nichts sagt) eine andere Meinung vertritt als sie. Oft verschwindet dann die Liebe oder ist noch nie vorhanden gewesen. Was ist Eure Meinung?

Religion, Unterhaltung, Psychologie, Christen, Philosophie und Gesellschaft
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Können Christen das Gefühl für Gut und Böse verlieren, die Liebe und Sinn für Realität und innerlich leer werden, wenn sie pharisaerhaft fanatisch werden?

Können Christen so extrem fanatisch werden, sich extrem an einem Regelkatalog halten und das Gefühl für Richtig und Falsch verlieren, innerlich leer werden, am Ende krank und bestimmte Situationen, Realitäten und eigene Gefühle nicht mehr klar einordnen können und daher bestimmte Situationen falsch einschätzen? Z.B. wenn sie nicht mehr wissen wer sie selbst sind, was sie fühlen, Körpersprache nicht verstehen, die sexuellen Bedürfnisse des Ehepartner nicht mehr verstehen und auch nicht mer wissen was Liebe ist (viele verwechseln Liebe mit Höflichkeit oder Nicht-Liebe oder oberflächliche Schwärmerei, halten die Ehe für ein liebloses Bauprojekt ohne Gefühle und halten sich selber für gerecht, obwohl sie es nicht sind). Es gibt Christen, bei denen das Gewissen bei einem kleinen Problem überreagiert oder belanglose oder kleine Dinge über-dramatisiert werden (z.B. "ich lege keinen Gartenteich an -weil es von der Gottesanbetung ablenkt", "mein christlicher Ehemann hat heimlich masturbiert - ich will mich scheiden lassen. Oder er will Oralsex oder Handjob -das ist verboten. Meine Güte...", "mein zukünftiger Ehemann will sich ein Auto kaufen - die Gemeindevorsteher haben Recht -er ist materialistisch. Ich löse die Verlobung" ....). Es gibt Christen, die andere Christen bei kleinsten Kleinigkeiten heftig kritisieren oder bestrafen z.B. weil der Ohrring einer Christen falsch sitzt oder das christliche Kind sich ein Krimi angeguckt hat oder Zeit mit unsinnigen Tätigkeiten wie Comics malen oder Pop-Musik-annstatt sich für den Kirchendienst einzusetzen. Ich habe das bei einigen Mormonen erlebt. Habt Ihr auch solche Erfahrungen gemacht?

Religion, Christentum, Psychologie, Liebe und Beziehung, Mormonen, Sekte, Philosophie und Gesellschaft
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