Gibt es seitens der Arbeitsagentur überhaupt einen trifftigen Grund, eine Bewerbung zurückzuziehen?

Hallo.

Ich wollte mal wissen, ob es aus Sicht der Arbeitsvermittler überhaupt einen anerkannten Grund gibt, eine Bewerbung zurückzuziehen, OHNE dass sich dies nachteilig auf den Leistungsanspruch des Arbeitsuchenden auswirkt.

Oder wird man als Leistungsempfänger ausnahmslos immer zu jeder noch so absurden Entscheidung genötigt?

Ich kann mir vielleicht noch vorstellen, dass evtl. gesundheitliche Voraussetzungen für eine Stelle nicht erfüllt sein könnten oder wenn eine Schwangerschaft vorliegt, o.ä. dazu führen könnten, dass eine Person die Stelle nicht antreten kann.

Doch wie sähe es aus, wenn ein Bewerber sich gegen ein Jobangebot entscheidet, weil sich z.B. die Personaler im Vorstellungsgespräch respektlos und herablassend gegenüber den Bewerber verhalten haben oder dem Bewerber schon im Vorstellungsgespräch subtil der Rausschmiss angekündigt wird, bevor der Bewerber überhaupt erst angefangen ist?

Es wäre ja so ein Fall, wo man sich als Bewerber nur die Finger verbrennen könnte und sich dies zusätzlich noch als Schandfleck in seinem Lebenslauf verewigen würde, würde er bei solch einem Unternehmen einen Vertrag unterschreiben.

Oder wäre eine Jobagentur selbst davon nicht zu überzeugen? Und würde man dem Bewerber dies schon als Fehlverhalten oder Verstoß gegen die Vermittlungsvereinbarung anlasten?

Schule, Bewerbung, Arbeitslosengeld, Arbeitsagentur, Hartz IV, rueckzug, Fehlverhalten, Vertragsbruch, Ausbildung und Studium, Vermittlungsvereinbarung, Beruf und Büro
3 Antworten
Bewerbungshilfe bitte Tipps?

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bewerbe ich mich um ein duales bzw. kooperatives Studium in Ihrem Verein. Neben der praktischen Arbeit beim Herner EV, ist es mein Ziel Sportmanagement an der Hochschule für angewandtes Management in Hamburg zu studieren.

Ihre Stellenanzeige fand ich ebenfalls auf der Webseite der HAM und war sofort überzeugt.

Zwar strebe ich mein Sportmanagementstudium mit dem Branchenfokus Fußball an, dies sehe ich allerdings nicht als Problem, weil ich denke dass die Arbeit bei einem Eishockeyverein sehr ähnlich ist. Eishockey war nach dem Fußball immer meine zweite Leidenschaft, daher bin ich hochmotiviert meine ersten Erfahrungen im Sportmanagement beim Herner EV zu sammeln.

Es begeistert mich sehr, dass meine Arbeit zum einen sehr abwechslungsreich ist und zum anderen auch noch einen emotionalen Faktor hat.

Besonders interessiere ich mich für die Vermarktung des Vereins und die Zusammenarbeit mit Sponsoren, da diese Tätigkeiten essenziell für meine spätere Karriere sein werden.

Die Steuerung und Erstellung des Spieltagsmagazins interessiert mich ebenfalls, denn schon in der Schule konnte ich beim erstellen von Texten, sowie mit meiner sehr guten Rechtschreibung überzeugen und viel Gefallen dran finden.

Sehr wichtig sind für mich ihre sehr namhaften Partner, welche nicht nur Vereine, wie Borussia Dortmund, sind. Sondern auch die Plattform SPOX.com bei der es andere Aufgaben und Herausforderungen gibt, als in den Vereinen. Ich erhoffe mir von den Schulungen viele neue Informationen, Weiterbildung und persönliche Entwicklung als Privatperson und als kommender Sportmanager.

Momentan absolviere ich meinen Bundesfreiwilligendienst bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in -----, dort sind Kommunikation und Verantwortungsbewusstsein gefragt, diese Erfahrungen können mir in meinen späteren Berufsleben sehr gut weiterhelfen. Durch mein BFD erlange ich den praktischen Teil meiner Fachhochschulreife, den schulischen Teil habe ich seit dem Schuljahr 2018/19 auf der ------ bekommen.

Ich hoffe schon bald ein Teil der Herner EV Familie zu sein!

Mit freundlichen Grüßen

Schule, Bewerbung, Duales Studium, sportmanagement, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
1 Antwort
Wie antwortet ihr auf schnippische Antworten im Vorstellungsgespräch?

Ich bin irgendwie richtig sauer.

Ich habe vorgestern einen Anruf zum Vorstellungsgespräch bei einer Behörde als Junior Assistentin bekommen. Heute in der früh war ich dort obwohl ich noch erkältet bin. Die Stelle hat mich aber so begeistert dass ich trotzdem für heute einen Termin mit der Dame ausgemacht habe.

Ich bin gut vorbereitet hin gegangen, habe einiges über die Firma gelesen, was meine Tätigkeit wäre, eine schöne Bewerbungsmappe und eine neue schwarze Hose gekauft. Gut vorbereitet geh ich also hin und das Gespräch lief zu dritt (Der Chef, die Senior Assistentin und ich).

Ich bemerkte sofort, dass ich beim Chef gut ankam und ihm Sympathisch war. Er fragte mich ob ich MS Office Kenntnisse habe, ich sagte, dass ich in einer Mittelschule mit „schwerpunkt Informatik“ war und da meine ersten Kenntnisse mit MS Office sammeln durfte. Er fragte wie es heute zb. mit Word ausschaut. Ich sagte „Ich bin fast jeden Tag im Internet und schreibe auch sehr viele E-Mails mit Word...“ daraufhin unterbricht die SR. Assistentin „ja wir sind alle im Internet und jeder von uns hat Facebook“.

Darauf habe ich nichts gesagt. Ich dachte mir schon, dass sie mich vielleicht aus der Reserve locken will. Dann irgendwann stellte ich auch ein paar Fragen. Ich fragte was für einen Eindruck beide von mir haben. Der Chef: „Sehr gut vorbereitet, auf jede Frage eine ehrliche und spontane Antwort, das gefällt mir sehr“. Sie: „Ich merke Ihnen an wie sehr sie den Job wollen. Manchmal ist weniger ein bisschen mehr“. Nagut, was hätte sie denn gesagt, wenn ich komplett desinteressiert wirke? Das hätte ihr dann auch nicht gepasst.

Der Chef musste zu einem Meeting und hat sich dann verabschiedet. Nur noch sie und ich waren im Raum und sie fragte mich zum Schluss warum ich keine Hobbys im Lebenslauf stehen habe, ich sagte ihr dass sich meine Schwester meine Bewerbung angeschaut hatte und meinte, dass es heutzutage nicht mehr üblich ist, seine Hobbys reinzuschreiben. Daraufhin fragt sie: „Und als was arbeitet ihre Schwester?“. Ich“ Sie ist im Krankenhaus Verwaltungsassistentin“. Sie: „Woher will bitte eine Verwaltungsassistentin wissen, was man im Lebenslauf reinschreibt????? Sowas können nur höher gestellte, wie zb eine SR wissen!“ Mit SR meinte sie wahrscheinlich sich selbst. Das war für mich die Krönung.

Ich wollte unbedingt den Job, aber die Dame, mit der ich am allermeisten zu tun haben würde, hat mir den Job madig gemacht. Jetzt frage ich mich, ob ich vielleicht übertreibe? Ich bin immer noch irgendwie wütend darüber und ich weiß nicht ob das nur ein Test war oder sie wirklich so ist.. dann hätte ich keine Nerven für sowas... genau das hängt davon ab ob ich den Job wirklich noch haben will..

Bewerbung, Vorstellungsgespräch
11 Antworten
Kann man das Anschreiben so schreiben, gibt es Rechtschreibfehler, insbesondere Kommatas, Inhaltsfehler, Verbesserungen etc.?

Zu Beginn möchte ich vorwegnehmen, dass bei der Firma 2 Stellen ausgeschrieben sind "Trainee Vertrieb" und "Regionaler-Vertriebsleiter". Deshalb habe ich mich für beide Positionen beworben. Sollte das mit Regionaler-Vertriebsleiter nicht klappen, dass ich dann als Trainee beginne. Ich wollte das nicht verkomplizieren und habe es deshalb entweder oder geschrieben.

Gibt es Satzzeichenfehler oder sonstige Verbesserungen? Mich stört das zweimal "nach meinem" und "nach" steht, bekomme das aber irgendwie nicht weg.

Ihre Stellenanzeige als „Trainee Vertrieb“ und "Regionaler-Vertriebsleiter"

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großem Interesse habe ich auf ihrer Homepage die Stellenanzeige als „Trainee  Vertrieb“ und "Regionaler-Vertriebsleiter" gelesen. Ich habe nach meiner Ausbildung als Schreiner und späteren Weiterbildung zum Holztechniker und Meister, neben der Kalkulation und Planung von Ladeneinrichtungen auch Erfahrungen im Vertrieb gesammelt.

Nach meinem Studium 2004 der Medienwirtschaft war ich selbständig in der Konzeption, Beratung und Suchmaschinenoptimierung von Websites tätig und hatte viel Kundenkontakt.

Nach Abschluß meines Masterstudiums 2013 "Master of Engineering in Industrial Management" habe ich meine selbständige Tätigkeit als Nachhilfelehrer - vorwiegend in betriebswirtschaftliche Fächer und der Mathematik - erweitert.

Weil ich gerne Kundenkontakt habe und xy ein großes Sortiment hat, ich ehrgeizig bin und mich der Erfolg anspornt, ist die Stelle als „Vertriebs-Trainee“ oder der direkte Einstieg als „Regionaler-Vertriebsleiter“ ideal für mich geeignet.

Die Stelle könnte ich ab 1.12.2018 antreten. Ich bin ortsungebunden und flexibel.

Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Arbeit, Schule, Bewerbung, Anschreiben, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Lebenslauf schreiben, Motivationsschreiben, Stellenanzeige, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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