Bachelor mit 28 fertig, durchschnittlicher Abschluss. Keine Chance?

Hey Leute,

ich 28, männlich, bin gerade in meiner vermeintlich letzten Klausurphase meines Bachelors (voraussichtlich nach 14 Semestern :/). Ich studieren Maschinenbau an einer TU der TU9. Mein Schnitt wird höchstwahrscheinlich zwischen 2,9 und 3,2 liegen.

Zu meinem hohen Alter im Bachelor hat einerseits charakterliches geführt, ich wollte nach der Schule nicht direkt irgendwas anfangen zu studieren, was nicht meins gewesen wäre, so habe ich ein Jahr lang ein Praktikum gemacht und gearbeitet. Als ich angefangen habe zu studieren, war ich erst sehr Faul und unsicher ob Maschinenbau wirklich meins ist. Das eine begünstigt das andere ja auch.

Nun bin ich bald Fertig, es war aber immer schon mein Plan nach dem sehr allgemein gehaltenen Bachelor einen Master anzuhängen der mehr auf mich zugeschnitten ist. Der Plan ist direkt nach dem Bachelor auf einer anderen TU den Master in Richtung Konstruktion zu vertiefen. Sehe da auch Verbindungen zu industriellem Design was mich privat sehr anspricht und mit CAD-Programmen hab ich immer gern gearbeitet.

Nun plagt mich der Gedanke, dass ich mich selbst abgehängt habe... 15 Semester, die Note ist auch nicht sonderlich gut. Wenn ich mit dem Master fertig bin, bin ich sicher 31 oder 32 oder so. Habe vor neben dem Master als Werkstudent zu arbeiten um wenigstens schon mal Praxiserfahrung zu sammeln... Habe vor im Master deutlich mehr Gas zu geben als im Bachelor, trotzdem plagt die Angst später auf mein hohes Alter bei Beendigung des Studiums reduziert zu werden.

Was meint ihr dazu? Habt ihr Erfahrung mit solchen Fällen? Ist meine Angst berechtigt oder ist mit Gutem Master ausgeglichen? ...

Grüße Kiddo

Studium, Schule, Bachelor, Maschinenbau, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Zweifel am Studium? Ökonomie/Naturwissenschaft?

Guten Tag,

erstmal ein paar Infos zu mir, um meine Frage genauer zu erläutern: Ich bin aktuell 19 Jahre alt und bin nach der Schule direkt an die Uni und hab aktuell 1 Semester lang VWL studiert und muss sagen, das für ökonomische Zusammenhänge schon relativ lange ein Interesse besteht. Generell bin ich in sehr vielen Bereichen interessiert und außer den komplett technischen , sowie musikalischen oder künstlerischen, könnte ich mir jeden Studiengang vorstellen. Besonderes Interesse liegt hierbei in Ökonomie, Philosophie und auch die Physik finde ich sehr spannend.

Jetzt habe ich aber das Problem, dass der Anteil der betriebswirtschaftlichen Module in der ersten Hälfte des Studiums über 50% ausmacht, aber ich mich dafür leider nicht wirklich interessiere und es auch nur mit wenig Motivation angehen kann und ich es persönlich auch wenig fordernd finde, da es weder mathematisch noch intellektuell anspruchsvoller als die Oberstufe ist. Dazu kommt, dass ich, umso länger ich aus der Schule raus bin mehr und mehr merke, dass mir besonders die naturwissenschaftlichen Fächer sehr fehlen. Das liegt auch daran, dass ich mich stark mit dem Klimawandel aus ökonomischer, aber auch ökologischer Sicht befasse und das ganze Thema einfach extrem spannend finde. Ich bin auch schon des öfteren am Überlegen, ob ich nicht zum nächsten Wintersemester zu Physik wechseln sollte, aber kann mich nicht wirklich entscheiden.

Kennt jemand von euch eine Möglichkeit Ökonomie, Ökologie und evtl. sogar Philosophie zu verbinden? Oder hat jemand bereits ähnliche Erfahrungen gemacht. Bezüglich 2-Fach-Bachelor wird es wohl doch etwas zu anstrengend und als Nebenfach ist die Physik wohl auch nicht geeignet. Eventuell gibt es auch einen Master, der in die Richtung geht? Beruflich kann ich mir aktuell unter anderem die Forschung auch sehr gut vorstellen...

Generell würde mir ein "Ziel" wohl helfen, um mich gerade am Anfang durch die BWL-Module zu "quälen" :D

Ihr könnt mir natürlich auch gerne eine private Nachricht schreiben, wenn ihr mir genauere Infos geben könnt! Würde mich sehr freuen!

Vielen Dank!!

Studium, Schule, Master, Klimawandel, Bachelor, Betriebswirtschaft, Meteorologie, Naturwissenschaft, Ökologie, Ökonomie, Physik, Uni, Universität, Volkswirtschaft, Volkswirtschaftslehre, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Wo ist der Unterschied zwischen einem Teilzeit- und Vollzeitstudium?

Hallo zusammen,

Aufgrund einer Nebentätigkeit habe ich mich für ein Teilzeitstudium an der FOM entschieden. Das Studium beginnt im März 2019. Dabei ist mir Folgendes aufgefallen:

Das Teilzeitstudium an der FOM hat ebenfalls wie das Vollzeitstudium an meiner alten Fachhochschule insgesamt 7 Semester, von denen sich jeweils 2 Semester über ein Jahr erstrecken. An meiner alten Uni hatten wir circa 7 Module (ein Modul kann aus 1-2 Kursen bestehen) pro Semester. An der FOM sind es im ersten Semester nur 3 Module und im weiteren Verlauf des Studiums meistens 4 Module pro Semester. Das siebte Semester besteht sogar nur aus der Bachelorarbeit und einem weiteren Modul.

Hinzu kommt, dass sich ein Semester an der FOM trotz weniger Module wesentlich länger zieht, da hier auf die klassischen sehr langen Semesterferien verzichtet wird. Alle Prüfungen werden mit einem Abstand von mind. 2 Wochen angesetzt. Die Vorlesungen finden übrigens an drei Abenden unter der Woche jeweils von 18:00 bis 21:15 Uhr statt.

Natürlich ist mir bewusst, dass die Studiengänge an der FOM hauptsächlich auf Studenten ausgelegt sind, die neben ihrem Studium einen Vollzeitjob (40 H/W) ausüben.

Da dies allerdings nicht als strenges Aufnahmekriterium gilt, finde ich es erstaunlich, dass beide Studiengänge mit dem Abschluss des Bachelors enden. Demnach ist es egal, ob man nebenbei noch eine Ausbildung macht, eine Bürostelle in Vollzeit ausübt oder ,,nur'' als Aushilfe an der Kasse arbeitet.

Bisher dachte ich, dass man bei einem Teilzeitstudium den gleichen Inhalt in doppelt so vielen Semestern studiert.

Rein zur Info: meine alte Uni ist ebenfalls eine private Fachhochschule gewesen.

Wie ist das möglich?

Studium, Bachelor, Berufstätigkeit, Fachhochschule, Hochschule, Student, FOM, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Erst Bachelor/Master oder Bachelor/Bachelor+Master (Lehramt & Auslandsstudium)?

Hallo, ich bin momentan im 2. Semester und studiere Grundschullehramt.

Ich finde mein Studium an sich total interessant und es macht mir sehr Spaß (Studiengänge Kunst und Englisch). Jedoch kommen immer wieder Zweifel hoch, ob denn der Lehrerberuf mich auf Dauer vielleicht doch auslaugen würde.

Ich hatte schon Praktika und mir macht die Arbeit mit Kindern echt Spaß, jedoch habe ich so viele verschiedene Interessen (vor allem im Kreativen Bereich), dass es mich manchmal sehr verunsichert, ob es mir nicht zu wenig "Kreativität" ist. Da mir mein Studium liegt, ich aber jetzt nicht wissen kann, wie es bei mir 20 Jahre im Lehrerberuf aussehen wird mental, überlege ich, nach meinem Studium noch eine Zusatzqualifikation (Bacherlor) zu machen. Würde nämlich sehr gerne in UK studieren, da es schon immer mein größter Wunsch war.

Ist es nun ratsam, gleich nach dem Bachelor mich für einen anderen Studiengang (oder Lehrerqualifikation PGCE in England/Schottland statt Master in Deutschland) zu machen, oder erst mein Lehramtstudium mit dem Master komplett zu beenden und mich danach umzuschauen? Ich habe ständig Angst, dass ich wertvolle Lebensjahre verliere und kriege dieses Gefühl nicht los, dass ich vielleicht nach 10 Jahren im Lehrerberuf keine Kraft mehr habe oder es mich doch nicht glücklich machen wird wie anfangs angenommen.

Wie würdet ihr wählen?

Bachelor/Bachelor und dann Master, oder Bachelor/Master und dann neues Studium beginnen?

Beruf, Kunst, Studium, Schule, Master, Psychologie, Auslandsstudium, Bachelor, Grundschule, Lehramt, UK, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Studium weitermachen oder abbrechen für Fachwirt?

Guten Abend,

befinde mich derzeit in einer schwierigen Situation, studiere Business Administration im 1. Semester und in 2 Wochen stehen die Prüfungen an.

Es ist nicht die Schwere, eher das Volumen was mich nervt an lernen und das noch für 3 weitere Jahre ohne richtig Geld zu verdienen.

Bafög erhalte ich auch keins, da meine Eltern zuviel verdienen, ich arbeite nebnher noch bei der Post 450€ mäßig das aber auch nicht wirklich reicht.

Nun hab ich mich mal informiert, da ich schon eine Ausbildung als Industriekaufmann absolviert und 1 Jahr in Kanada gearbeitet habe, zwecks Fachwirt und Betriebswirt.

Den Fachwirt könnte ich Vollzeit in 6 Monaten absolvieren (würde sogar Bafög erhalten (Aufstiegsbafög) wo ich 768€ Unterhalt erhalte und 435€ davon als Darlehen zurückzahlen muss nach dem Abschluss, der Rest ist Zuschuss sowie die Kosten von 3000€ Gebühren, wären zu 40% geschenkt und nochmals 40% wenn ich die Prüfung bestehe, sodass ich am Ende nur 20% bezahlen muss.

Es gibt auch noch die Teilzeitvariante in 12 Monaten, wo ich aber kein Unterhalt bekomme und das AufstiegsBaföG nur die Gebühren von 3000€ bezahlt.

Jedoch habe ich ein Jobangebot als Werkstudent erhalten bei der Telekom ab März 12-16h / Woche und ich kann Montag-Sonntag arbeiten gehen wie ich Zeit habe.

Nun hatte ich überlegt, wenn ich mich entscheiden sollte nicht mehr zu studieren dann meinen Fachwirt zu erlangen und dann wieder ins Arbeisleben einzusteigen um weiter Erfahrung zu sammeln dadurch würde ich mehr Zeit sparen als bis ich meinen Bachelor hätte. Die andere Frage wäre dennoch ob ich es Teilzeit mache und nebenher bei der Telekom noch arbeite und einfach nicht mehr zu Uni gehe und meinen Fachwirt mache oder Vollzeit meinen Fachwirt mache und nicht arbeiten gehen muss nebenher.

Bin bereits 25 Jahre, also keine 18/19 mehr zum rumexperimentieren....

Was hättet ihr für Vorschläge oder Anregungen?

Schule, Bachelor, Bwl Studium, Fachwirt, Student, Business Administration, Weiterbildungsmöglichkeiten, Werkstudent, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Studium abbrechen für Arbeit?

Hallo Leute,

ich bin derzeit stark am überlegen ob ich nicht mein Studium abbrechen und mich voll und ganz aufs Arbeiten konzentrieren sollte.

Ich bin 25 Jahre, habe bereits eine Ausbildung als Industriekaufmann absolviert und war 1 Jahr lang in Kanada (arbeiten). Derzeit studiere ich Business Administration an einer Hochschule und bin noch im 1. Semester. Ende Januar stehen die Prüfungen an und meine Gedanken sind derzeit die, dass ich viel lieber arbeiten gehen würde, Geld verdienen, Dinge leisten anstatt noch 3,5 Jahre immer jeden Cent zweimal umdrehen zu müssen. Ich würde von mir selbst aus behaupten ich würde die Prüfungen packen jedoch plagen mich diese Gedanken jetzt schon ewig und ich bin auch keine 18 mehr sodass ich noch rumexperementieren kann, schließlich will man ja irgendwann Geld verdienen. Ich denke mir auch das der Arbeitsmarkt gesättigt ist und das es sowieso zu viele BWLer gibt, speziell auf dem Arbeitsmarkt und das so ein Bachelorabschluss mich jetzt nicht drastisch in der Gehaltstabelle nach oben katapultieren würde als wenn ich jetzt mich als Industriekaufmann bewerbe und mir die Rosine unter den Unternehmen rauspicke und mich hocharbeite bzw. Berufserfahrung sammeln kann.

Was wäre euer Ratschlag bzw. Meinung dazu?

Mfg

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Nicht zum Lektürekreis eingeladen. Warum das?

Hallo,

also ich hätte eine Frage. Ich studiere derzeit im Master im 3. Semester. Es ist mein 9. Hochschulsemester. Im Sommersemester, werde ich wohl mit dem Master abschließen.

Bei uns gibt es eine Berufsberatung an der Fakultät, die ein wissenschaftlicher Mitarbeiter betreut. Ich war bestimmt 3 Mal bei ihm gewesen, da es um ein Praktikum ging. Wir haben uns immer nett unterhalten und er hatte mir auch weitere Berufsperspektiven aufgezeigt. Beim letzten Gespräch meinte er zu mir, dass ich meine verbleibende Zeit nutzen sollte, um ein Profil in meinem Studienfach auszuarbeiten.

Ich hatte meinen Bachelor an einer FH absolviert und da war er dann der Meinung, dass das kein wissenschaftlicher Abschluss wäre, sondern eher ein Abschluss, der zur Ausbildung gehört. Was nicht stimmt. Gerade jetzt an der Uni merke ich, dass ich viel Wissen in meinem Bachelor erworben habe, das ich jetzt auch einsetzen konnte.

Heute habe ich von Kommilitoninnen erfahren, dass er einen Lektürekurs, unter der Hand anbietet. Er hat mich aber nicht angesprochen und bei mir die Werbung gemacht, obwohl das ja auch zur Profilierung gut wäre. Und ich sehe den richtig oft, gerade im Seminar.

Es darf aber angeblich jeder dran teilnehmen.

Das Coole ist, dass er Typ nur 5 Jahre älter ist als ich.

Wie seht ihr das? Soll ich ihn mal ansprechen oder eine Mail schreiben? Denkt ihr, dass hängt damit zusammen, dass ich einen Bachelor an der FH gemacht habe?

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Bachelorarbeit so gut wie verkackt?

Hallo zusammen! Ich breche gerade in Panik aus. Klar dieses Gefühl hat man öfter mal aber nachdem ich jetzt 2 Wochen vor Abgabe das vernichtende Feedback von zwei Komilitonen und einem Bekannten bekommen habe weiß ich nicht mehr weiter. Die Grundlagen der Arbeit (ca. 8 -10 Seiten) sind noch ganz passabel, alles andere ist ne Katastrophe, das sehe ich jetzt selber. Ich bekomme das einfach nicht bearbeitet, vor allem nicht in dem Tempo wie ich es jetzt müsste. Zudem habe ich ja auch schon eine Erhebung durchgeführt anhand meiner Literaturanalyse, aber die ist totaler Käse. Was mache ich denn nun? Ich habe die letzten 8 Wochen mein komplettes Sozialleben aufgegeben für diese Arbeit und nun stehe ich da. Ich habe einen Einser-Schnitt im Studium (BWL) und will den jetzt auch nicht druch eine schlechte Arbeit vergeigen. Ich weiß einfach nicht weiter :-(

Der Professor hat in den letzten Wochen leider immer nur Fragen beantwortet. Meine Arbeit hat er nie gesehen. Wollte er auch nicht. Er ist da ziemlich steng was Quellenauswahl, roter Faden etc. angeht und mir geht tierisch die Düse. Ich weiß auch nicht wirklich welchen Rat ich bei euch suche, ob ich abmelden soll, oder ob es noch ne Möglichkeit gibt alles zu retten.

Ich bin am Ende. Und noch einmal so krasse 10 Wochen halte ich nicht durch :-(

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