Wieso wird die Vorlesung "Lineare Algebra" und "Analytische Geometrie" getrennt gehalten?

Wenn ich mich recht entsinne war es früher so, dass die Lineare Algebra gemeinsam mit der Analytischen Geometrie in einer Vorlesung gehalten wurde. Persönlich sah ich gerade dort den Vorteil, dass ein wesentlich besserer und intuitiver Zugang zum Verständnis der Linearen Algebra möglich war, schon eben gleich für den Studienanfänger. Auch dieses Feedback konnte ich von einigen ehemaligen Studenten entnehmen. Daher jetzt die Kernfrage:

Nun sieht es heutzutage so aus, dass die meisten Universitäten allerdings die Lineare Algebra und Analytische Geometrie als getrennte Vorlesungen in verschiedenen Semestern halten. Ich sehe das als didaktischen Irrtum. Gerade vergangenes Semester bissen sich eine Menge Erstsemester an der Linearen Algebra I wie verrückt die Zähne aus, nur sodass sie nach der vielleicht knapp bestandenen Klausur alles wieder vergessen und anschließend erst im dritten Semester dann mit Analytische Geometrie konfrontiert werden, aber bis dahin das meiste aus LA I wieder verdrängt haben. Das kann doch nicht der richtige Weg sein!

Warum wurde also beide Themen voneinander in verschiedene Vorlesungen aufgespalten? Ist das nicht im Endeffekt kontraproduktiv wenn man gleich nur auf der abstrakten Ebene bleibt und nicht wenigstens einen intuitiven Zugang für die Mathematik eröffnet? Gerade Erstsemester würden doch davon profitieren und hätten ein tiefgreifenderes Verständnis über die algebraischen Strukturen und Objekte.

Ich will damit nicht behaupten, dass das einer vieler möglicher Gründe für die Durchfallquote ist. Aber ich sehe es schon als problematisch an, wenn Mathematik durchgehend nur auf abstrakter Ebene gehalten wird. Mathematische Konzepte sind vornehm abstrakt, kein Zweifel, aber sie lassen sich eben auch anschaulich und intuitiv darstellen, damit abstrakte Konzepte verstanden werden können. Warum also darauf verzichten? Was ist hier die Begründung seitens der Didaktiker der Mathematik? Ich würde gerne darüber etwas lesen, falls hier zufällig einige Experten vom Fach hier mitlesen.

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Alles was ich mache, mache ich schlecht?

Hallo miteinander

Erst vor kurzem hatte ich die letzte Semesterprüfung, jedoch verlief sie nicht gut... Der Grund ist dass ich nicht genug daran gesetzt habe, für diese Prüfung zu lernen... und das merkte ich als ich die Prüfung nicht nach meinem Belieben lösen konnte und dann unter Zeitdruck + orientungslosigkeit ins Schleudern kam.

Ich mag Leistungen zu erbringen, sehr gut in einem Fach zu sein bzw. meine Fähigkeiten zu verbessern. Aber schon vor dem Studium geschahen Sachen, wo plötzlich meine Motivation verschwand & seitdem meinen Traum wie vergraben musste (aufgrund fehlgeschlagenen Prüfungen).

Das jetzige Studium ist interessant, aber irgendwie habe ich den Zeitplan nicht mehr im Griff & prokrastiniere alles, aber auch alles im Leben und komme aus diesem Teufelskreis nicht mehr heraus. Mein Gehirn funktioniert auch nicht wie ich es mir wünsche (d.h. schnell + vernetzt), sondern fühle mich so dumm. Denn jedes Fach muss ich ganz klein beginnen. Bis ich jedoch mit dem gesamten Lehrmittel durch bin, dauert es einige Woche... Ich bin so langsam beim Lernen.

Da ich beim Lernen schnell frustriert bin, schaue ich nebenbei Serien und höre Musik (sehr unproduktiv), lerne erst recht nicht richtig, sondern nur halb. Nun habe ich ein grosses Problem bei meinem jetzigen Studium, muss ich 9 Prüfungen wiederholen (bin eben im 4. Semester). Ich muss die bestehen und möchte auch eine Note 1.

Aber nun meine Frage an euch:

Wie lernt ihr komplexe & umfangreiche Themen, wo ihr noch nie damit befasst habt?

Durchhaltevermögen während den Prüfungen, wie antrainieren?

Motivation

Prokrastination stoppen, wie?

Helft mir bitte!! Habe extrem Angst, weiss nicht weiter wegen meinem Studium (werde weiterkämpfen, also bitte keine demotivierende Kommentare)

danke für eure hilfe....

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Hallo ihr Lieben, was meint ihr zu meinem Anschreiben?

Datum steht natürlich dabei und Adresse, lasse ich aber leichteshalber weg. Habt Ihr Verbesserungsvorschläge? Sehr gerne her damit, das ist mein 1. Anschreiben!

Bewerbung für eine Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte                      

Sehr geehrte Frau XXX, 

über die Stellenausschreibung auf XXX bin ich auf Ihre Zahnarztpraxis aufmerksam geworden. Als ich Ihre Anzeige entdeckte, gefiel mir Ihre Praxis auf Anhieb. (Hier fällt mir leider kein präziser Grund ein, warum mir die Praxis gefiel, aber sie gefällt mir einfach. Ideen?)

Momentan besuche ich das Gymnasium XXX hier in XXX. In weniger als zwei Wochen erhalte ich mein Zeugnis aus dem 2. Halbjahr Jahrgang 10, womit ich die mittlere Reife erhalten werde.

Schon immer war die Antwort auf die Frage „Was möchtest du später einmal werden“ für mich eindeutig: Mein Traumberuf ist ZFA. Schon von klein auf faszinierte mich die Zahnmedizin und Naturwissenschaften. Durch meine Einfühlsamkeit und Geduld im Umgang mit Anderen, mag ich es mit Menschen zu arbeiten, als auch zu assistieren und zu organisieren. (Hier ist es sprachlich gesehen zu viel dieses „zu“, wie könnte man das umformulieren?)

Über eine Antwort und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen, 

XXX

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Tipps für junge Leute?

Welche Tipps, "Lebensweisheiten" würdet ihr der Generation Y / Generation Me / Generation Schneeflocke / den Millennials geben?

--Den Kommentar habe ich vorhin gelesen und mich irgendwie wiedererkannt--

Ich bin die Generation "Ich":

"Ich" habe das Recht auf den besten Partner der Welt.

"Ich" habe das Recht auf den besten Job der Welt.

"Ich" habe das Recht auf Glück.

Dabei erwarte ich, dass mir alles kostenlos und ohne jede Anstrengung in den Schoß fällt.

"Ich" bin sofort stinksauer und überfordert, wenn mir irgendwo auch nur der geringste Widerstand begegnet.

"Ich" kann mich nicht entscheiden, denn wenn ich mich "für" etwas entscheide, entscheide ich mich ja gleichzeitig "gegen" etwas. Denn es könnte ja sein, dass das "gegen" doch besser ist...

Meine Helikoptereltern haben mir dabei geholfen, so zu werden, wie ich bin. Denn sie haben immer a l l e Probleme und negativen Erfahrungen von mir ferngehalten und mir a l l e Entscheidungen abgenommen, und mich vor der bösen Welt geschützt.

"Ich" bin die Generation Narzisst, geboren mit goldenen Löffeln, aufgezogen im Schlaraffenland. Ohne Gefühl für "Dich".

Aber die Generation "Glück"? Das bin ich nicht.

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Zweite Chance nach 4 Jahren?

Hi!

Danke das du dir Zeit nimmst meine Frage zu lesen und mir vielleicht helfen kannst.

Kurze Vorgeschichte; es geht um einen Mann, (jetzt 22 )wir haben uns vor 4 Jahren im Austauschjahr in Neuseeland kennengelernt und hatten von Anfang an alles zusammen gemacht. Ich (damals 16, jetzt 20) hatte mich in ihn verliebt und ihm kurz vor dem Ende unserer Zeit zusammen meine Gefühle gestanden. Er konnte meine Gefühle jedoch nicht erwidern, wir hätten zu wenig Zeit übrig. Zwei Wochen danach haben sich unsere Wege getrennt, er ging zurück nach Deutschland, ich in die Schweiz. Zweimal hatten wir uns getroffen, bei mir zuhause und bei ihm und es war jedes Mal unglaublich schön. Manchmal hatten wir jeden Tag Kontakt, dann schrieben wir lange Zeit nicht mehr. Jedes Mal kamen meine Gefühle für ihn wieder hoch. Während dieser Zeit hab ich mich stark verändert, das Leben war nicht immer einfach und aus der schüchternen Maus wurde eine selbstbewusste, starke Frau. Wir haben beide unser Abi erledigt und gehen jetzt studieren. Vor einpaar Wochen hab ich erfahren, dass er in die Schweiz studieren kommt. In der Nähe von meiner Uni. 

Wir freuen uns beide extrem, da, wir uns so nun öfters sehen können und keine 6h zwischen uns haben. Es gibt jedoch ein kleines Problem... Meine Gefühle kommen jedes Mal immer wieder hoch und ich mach mir Hoffnungen, dass dies unsere zweite Chance sein könnte. Ich möchte jedoch auch nichts zerstören, unsere Freundschaft ist mir zu wichtig dafür. 

Viele werden jetzt sagen, nimm Abstand, vergiss ihn. Hab ich alles gemacht, nichts hat geholfen. Ich bin normalerweise sehr gut im loslassen, Gefühle wegzustecken und einfach neu anzufangen. Bei ihm geht jedoch nichts.

Ich weiss momentan gerade echt nicht was ich tun soll, wie ich mit meinen Gefühlen umgehen soll...

Gibt es überhaupt noch ne Chance für mich, wenn ich schon einmal nen Korb bekommen hab?

Gibt es überhaupt noch ne Chance für mich, wenn ich schon einmal nen Korb bekommen hab?

Liebe, Freundschaft, Beziehung, Liebe und Beziehung, Student
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