Hallo zusammen,
mit 28 Jahren habe ich jetzt verstanden auf was es wirklich ankommt. Meine Werte haben sich gewandelt und ich habe bisher meistens studiert und in den Semesterferien gejobbt. Mich mit Minijobs über Wasser gehalten und dabei gmerkt. Ich habe etwas ganz falsches studiert und auch mich nicht zu sehr auf das konzentriert worauf personaler schauen. Ich habe zwar Abitur gemacht und danach BWL studiert. Das war vielleicht nicht die klügste Entscheidung, da mathe mein schlechtestes Fach war im Abi. Ich bin zu VWL gewechselt und dann nochmal zu BWL zurück, weil - tja während Corona habe ich gemerkt. Selbständiges lernen fällt mir einfacher, wenn ich Sachen mir selbst durchlese in meinem Tempo. Eigentlich bin ich eher kreativ und male gerne. Aber ich komme aus einer Familie in der noch keiner studiert hat und ich hatte das Gefühl meiner Familie etwas zurückgeben zu müssen, weil bwl etwas ist, wo man in viele bereiche kann. PROBLEM: nach dem schlechten Bachelorabschluss näher an der 3,0 als an 2,0 wusste ich nicht weiter und ohne Berufserfahrung nach 6 jahre studium. Also gings in einen Master egal welcher Master. Dort hatte ich zwar sehr gute Niten aber der Master hatte inhaltlich nur wenig mit meinen Bachelor zu tun und war auch an einer anderen Uni. Ich habe die Masterarbeit versucht und bin daran gescheitert, weil ich halt ohne Erfahrung in dem Bereich - mich auch nicht auskannte in dem Bereich. Ich hatte während dem Master auch Ferienjobs und eine 6 monatige Werkstudententätigkeit, die aber in einer Firma war der es zu der Zeit schlecht ging, sodass das auch keine Alternative war dort einzusteigen. Ich hatte während dem master aber auch das Gefühl dass der master wahrscheinlich nichts bringen wird, da wie gesagt der master eigentlich nichts mit Bwl an sich wirklich zu tun hatte. Erst jetzt mit der Jobsuche merke ich, was mir im Leben eigentlich wichtig ist und nicht, der Gedanke für andere ein Studium absolvieren zu müssen. Bereits im Bachelor hatte ich mich zu Kommunikationswissenschaften oder Grundschullehramt informiert, aber darauf gab es ein NC und ich wollte nicht die bereits geschafften Module im BWL Studium wegschmeißen. Langfristig gesehen würde ich eigentlich mit Grundschullehramt glücklich werden, wobei die Verbeamtung auch eine Rolle spielt. Desegen habe ich mich auch gefragt, ob ich es auch ohne Verbeamtung machen würde. Die Antwort ist eigentlich ja aber ich weiß nicht ob ich jetzt alles auf eine Karte setzen sollte und noch mehr Jahre Studium ohne, dass mein BWL Bachelor darunter leidet. Als Notausgang. Meine Eltern sind alt und könnten mich aufjedenfall nicht unterstützen, was Krankenkassenbeitrag usw. angeht und ein Grundschullehramtsstudium ist auch nicht ohne und wird mit referendariat lang dauern. Ich weiß, dass es auch Masterstudiengänge gibt, in denen man auch mit BWL bachelor berufsschullehrer werden kann, aber ich war noch nie in einer Berufsschule und eigentlich wollte ich von dem ganzen Wirtschaft und Profit und Kosten weg. Auch in meinem Umfeld haben eigentlich die meisten Menschen soziale berufe oder soziale Arbeit studiert. Ich würde aber ungern mit dem BWL Bachelor in einem sozialen Bereich einsteigen, da ich ja falls ich mehr verdienen möchte, doch dann irgendwie mit sozialer Arbeit oder irgendwie wieder einen wirtschaftlichen master darauf machen müsste.
zu grundschullehramt. Ich weiß der Beruf ist nicht ohne und man muss viel vorbereiten vor allem als Neuanfänger, aber ich weiß für mich, dass ich in meiner ländlichen Gegend bleiben möchte und im Bundesland. BWLer gibt es halt auch wie Sand am Meer und ohne Berufsausbildung schaut es langfristig schlecht aus. Von NGO zu NGO wäre auch irgendwie nichts weil ich eben eigentlich eher ländlich wohne und große Firmen hier zwar ansässig sind, aber nicht mit meinen BWL Schwerpunkt.
zu mir und Wertewandel: in einem Mehrgenerationenhaus habe ich gemerkt, dass es schön ist mit Kindern zu arbeiten. Es gibt mir mehr Sinn im Leben als Geld. Geld ist grundelegend für mich wichtig: essen, Dach über Kopf. Kleidung Mode usw. waren für mich schön aber das ist auch reiner Konsum und Geldverschwendung. Was man sein Leben im Beruf macht würde mich erfüllen. Kleine Schritte bereits zu sehen und nicht in der Firma, damit der Umsatz stimmt. 8 stunden am tag jeden tag.
ich möchte arbeiten, aber bisher waren meine Entscheidungen im Studium bezogen im Beruf Geld zu erhalten, damit ich mich um andere Familienangehörige kümmer. Da diese nur eine kleine Rente erhalten usw. Oder auch andere Familienmitglieder die langfristig sich wahrscheinlich keine Wohnung oder Haus kaufen können.
im Kindergarten und in der Grundschule habe ich immer Spiele erfunden und in der Pause auch andere Kinder motiviert mitzuspielen. Das habe ich eigentlich die Jahre über vergessen