Sozialfall oder gibt es noch Hoffnung?

Ich entschuldige mich jetzt schon mal für den langen Text und das Wirr Warr, was ich von mir geben werde ^^

Ich bin Mitte zwanzig, habe karrieremäßig bisher nichts gerissen und bemerke trotz Studiengangwechsel, dass es auch diesmal wahrscheinlich nichts für mich ist, soweit ich es überhaupt noch richtig beurteilen kann. Ich habe mir vor der Einschreibung ausgemalt, wie es ist in diesem Beruf zu arbeiten und konnte mich richtig darin sehen, auch wegen eines Praktikums in der Richtung. Am Anfang war ich beide Male total motiviert und dann hat es rapide nachgelassen.

Mein Umfeld meint/e, dass ich tun soll, was mich glücklich macht, aber ironischerweise ist das auch der Knackpunkt. Ich weiß nicht, womit ich das erreichen kann.

Inzwischen lebe ich im Studienort sehr zurückgezogen und dümpel lustlos vor mich hin, weil diese fehlende Motivation und Desinteresse auf jeden Lebensbereich abgefärbt sind. Über die Regelstudienzeit bin ich lange hinaus und für mich ist es schmerzhaft mich mit den Vorlesungsinhalten auseinander zu setzen, weil ich mich dann nicht nur auf das Lernen konzentriere, sondern auch darauf, dass ich versagt habe. Ich kann nur mit langen Erholungsphasen zwischen einzelnen Lernsessions lernen, aber habe mich wieder soweit im Griff, dass ich die Klausuren mitschreiben kann.

Ich bin echt ratlos. Macht es an dieser Stelle mehr Sinn die Studiererei erstmal in Sand zu setzen und eine Orientierungsphase dranzuhängen oder es noch durchziehen, weil es recht fortgeschritten ist?

Und wenn man realistisch ist: sieht der Arbeitsmarkt für Menschen wie mich überhaupt noch eine freie Berufswahl vor?

Lernen, Studium, Schule, Karriere, Psychologie
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Meine Schule hat wegen corona neue Toilettenregeln eingeführt. Wie würdet ihr das handhaben?

Hey Leute,

ich hab ein kleines Problem wegen corona. Aus “Hygienischen Gründen” hat unsere Schule wegen Corona alle WC Kabinen in allen Toiletten bis auf einer zu gemacht. Es wurde eine Empfehlung ausgesprochen, die Pissoirs zu nutzen(die bleiben offen) und im Bedarfsfall gibt es eine Toilette im Erdgeschoss, die eigentlich voll blöde gelegen ist, wo man noch Kabinen nehmen kann. Da sitzt den ganzen Tag jemand vor und desinfiziert die Kabine immer, nachdem jemand da drinnen war. Doof gelegen ist die halt, weil man in den Pausen da nicht rauf geht, weil man die nächste am Schulhof nutzt und im Unterricht ist man meist auf einem anderen Stockwerk, da müsste man auch relativ weit laufen.

Ich gehe halt normalerweise gar nicht an die Pissoirs, weil ich das irgendwie komisch finde. Andererseits wird man jetzt auch voll komisch angeschaut, wenn man den Umweg macht zu den Kabinen. Und in den Pausen sind die Pissoirs halt (zumindest heute) voll und man musste sogar dafür kurz mit Abstand Schlange stehen. Da die Maßnahme bis zu den Sommerferien im nächsten Jahr gelten soll bin ich mir aber unsicher, ob ich mir das nicht eventuell doch besser angewöhnen sollte. Ich hab mal über den Klassensprecher fragen lassen warum ausgerechnet die unpraktischste Toilette komplett offen ist und der Schulleiter meinte das wäre die einzige die alleine genug Kabinen hat, weil die irgendwas gesetzlich für die Schülerzahl bereithalten müssen. Scheint also rechtlich durchdacht und ich muss wohl damit leben.

Was ist jetzt eure Empfehlung? Wie machen das eure Schulen? Ist sowas zulässig? Und wie würdet ihr das handhaben?

In der Umfrage könnt ihr bitte angeben, ob ihr männlich oder weiblich seid und was ihr empfehlen würdet. Ich wäre Euch sehr dankbar

LG und danke für die Antworten,
Juli

Frau: Gewöhn dir an, immer ans Pissoir zu gehen, ist besser so 32%
Mann: Gewöhn dir an, immer ans Pissoir zu gehen, ist besser so 27%
Mann: Du solltest weiter in die Kabine gehen 16%
Frau: Du solltest weiter in die Kabine gehen 14%
Frau: Versuch nur ans Pissoir zu gehen wenn wenig los ist 8%
Mann: Versuch nur ans Pissoir zu gehen wenn wenig los ist 3%
Lernen, Schule, Toilette, Schüler, Psychologie, WC, Gesundheit und Medizin, Jungs, schüchtern, Coronavirus, Pissoir, Urinal, Abstimmung, Umfrage
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Spanisch verbessern Tipps?

Hola a todxs,

Ich hätte da mal drei Fragen zum Thema:

1. Kennt jemand eine gute Vokabelapp?

Mit denen man Vokabeln/Phrasen lernen/wiederholen kann? Ich finde nur Apps, die da relativ langweilig sind, entweder man ordnet zu (was mir zu leicht ist) oder schreibt die Übersetzung hin, da muss aber jeder Beistrich etc. passen, das ist echt störend.

2. Hat jemand Tipps, wo man Redewendungen (Frases hechas) finden kann?

Auf Pons sind ja oftmals Beispielsätze und Redewendungen zu finden, aber vielleicht kennt ja jemand bessere Seiten. Man findet im Internet generell viel, aber oft seh ich da Phrasen, die mir nicht sehr gebräuchlich vorkommen.

3. Vielleicht hat ja noch jemand andere Tipps?

Ich recherchiere einfach nach Vokabeln, die ich irgendwo höre oder lese, wenn ich deren Bedeutung nicht kenne, so kann ich mein Vokabular an sich recht gut erweitern. Ich höre hin und wieder mal Podcasts, schaue/lese spanische Nachrichten oder schaue mir auf Youtube Sachen auf Spanisch an.

Vielleicht hat da ja jemand Empfehlungen? Filme und Serien sind generell nicht so meins, mein Spanisch ist schätzungsweise auf einem recht guten B1 Niveau. Also ich habe kein Interesse an Videos, die extra fürs Spanisch lernen sind, ich komme mit dem "normalen" Spanisch im Allgemeinen sehr gut zurecht.

Danke schonmal für eure Tipps und einen schönen Abend noch!

Lernen, Schule, Sprache, Spanisch, sprache-lernen
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Wie würde ein Muttersprachler es sagen?

Ich habe diesen Text geschrieben und möchte wissen: Welche Fehler (Grammatik, z.B.) habe ich gemacht? Welche Wörter passen nicht?

Als ich in Japan lebte, habe ich viele Menschen aus verschiedenen Ländern kennengelernt. Es ist faszinierend, die Unterschiede zwischen den Kulturen zu ergreifen. Eines Tages habe ich mit einem Bekannter aus Südkorea bei MSN Messenger mit Mikofon und Kamera gesprochen (damals gab es kein Smartphone). Ich habe ihm über einige Dinge in meinem Beziehung mit meinem damaligen Freund erzählt. Nach ein paar Minuten hat er mir gesagt, dass ich seiner brasilianischen Freundin (friend) sehr ähnlich war, weil ich auch viel über meine Gefühle spreche. Später hielt ich es für mysteriös. Da er mir das gesagt hat, bedeutet es wohl, dass die Koreaner mit seinen Freunden nicht über seine Gefühle sprechen. Wenn nicht, warum würde er sagen: "du klingst wie meine brasilianische Freundin, weil du auch viel über seine Gefühle sprichst"? Das habe ich bemerkt, als ich mit Japanern Freundschaft geschlossen habe. Meistens würde es sich bei den Gesprächen um etwas Oberflächliches handeln. Mir scheint es so, dass die Japaner selten etwas aus dem Nähkästchen plaudern. Ich sage hier nicht, dass der ein gut ist, und dass der anderer schlecht ist. Ich sage nur, dass es interessant ist, die Unterschiede zwischen den Kulturen zu bemerken.

Eine Frage: In dieser Situation kann ich sage, dass ich mein Herz auf der Zunge getragen habe? Wenn nicht, wann könnte ich dieses Ausdruck benutzen? Gibt es eine andere ähnliches Ausdruck? Vielen Dank im Voraus!

Deutsch, Lernen, Freundschaft, Schreiben, Beziehung, Kultur, Herz, deutsch lernen, deutsche Sprache, Grammatik, Japaner, Liebe und Beziehung, sprache-lernen, Koreaner
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Ist viel stehen schlecht für Zunehmen/Muskelaufbau?

Hallo!

Da ich gelesen hab, das Stehen, (und währendessen gelegentlich herumgehen) während man arbeitet/lernt, viel besser für die Gesundheit, Beine und die Verdauung ist, stehe ich schon seit Monaten oft wenn ich lerne, oder arbeite. (Stuhl auf dem Tisch, Bildschirm + Maus, Tastatur drauf und stehend arbeiten)

Alternativ wechsle ich auch die Position, bzw. sitzte und stehe/gehe ich abwechselnd, experimentiere mit "Grease the Groove" workouts (jede Stunde vorgegebene Übungen Üben, zb. yoga-posen, Liegestütze...) und co.

Ich habe aber auch gelesen, das es mehr als doppelt so viele Kalorien pro Stunde verbrennt, als Sitzten (ca. 60-100; sitzten, 100-200; stehen (im durchschnitt)

https://www.healthline.com/health/fitness-exercise/calories-burned-standing

https://www.juststand.org/the-tools/calorie-burn-calculator/

https://www.livescience.com/60940-sitting-standing-calories.html

Theoretisch sind Menschen ja dafür gemacht, sich zu bewegen, Lebewesen die sich nicht bewegen, haben auch viel schlechtere Neurofunktionen, und kein/kleineres Gehirn (zb. Wasserkorallen/Pflanzen), oder?

Meistens mache ich auch Laufpausen (zb. jeden Morgen 1, oder 1 und halb Stunden mit Sprintintervalltrainings), währe da Yoga besser, oder was was nicht viel verbrennt, dafür aber Mobilität steigert?

Da ich aber so schon schwierigkeiten habe um in einem Kalorienüberschuss zu kommen, um Muskelmasse und etwas gesunde Fettsicht aufzubauen, (Theoretisch könnte ich noch mehr cardio machen, dafür aber dann durch einfach verdauliche Kalorien (zb. Honig, Zucker) alles decken, würde aber glaub ich, selbst bei Honig nicht sehr Gesund sein),

-- frage ich mich, ob es für mich Sinnvoll ist so weiterzumachen, oder doch besser ist (gerade) zu sitzten, und zb. jede Stunde 10 min spazieren/strecken, oder jede halbe Stunde 3-5 minuten? Bzw. generell was ist das Sinnvollste für Produktivität, Hirnleistung, UND GESUNDE Kalorienüberschuss, während man arbeitet am PC?

Sitzten, Stehend, abwechselnd, Sitztend aber dafür Streck + Gehpausen?

Stehen, durchgehend, sonst nichts 33%
Stehen 30 min, sitzten 30 min arbeiten, dann geh/streckpausen 33%
Sonstiges 33%
Sitzten, + Gehpausen 0%
Sitzten, + Streck + Gehpausen 0%
Sitzten, + "Grease the Groove" 0%
Stehen 30 min, sitzten 30 min 0%
Fitness, Muskelaufbau, Arbeit, Ernährung, zunehmen, Lernen, Stehen, Gesundheit und Medizin, Knochen, Produktivität, Sport und Fitness
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