Analyse zum Text „Der „Smombie“ und seine digitale Parallelwelt?

Und zwar muss ich den Text hinsichtlich seines Inhalts und seiner Argumentationsweise analysieren. Hat jemand Ideen auf was ich da achten muss?? Wie ich anfangen soll? Und was genau da rein soll. Oder selbst schon mal Ähnliches schreiben müssen was er mir zukommen lassen könnte? (@Hannah2021111 auf insta) Ich wäre wirklich für alle Ratschläge und Hilfen dankbar. 

Der Text:

Wie sieht es aus mit dem Zufall der Begegnung, wenn Menschen auf der Straße nur auf ihr Handy starren? [.] Über das Phänomen des «Smartphone-Zombies». Inzwischen gehört es zur tāglichen Erfahrung: Passan- ten, die auf ihr Handy starren, und zwar nicht nur in der U-Bahn, sondern auch beim Gehen in der Stadt. [-) In Hongkong, wo ich lebe, betrifft es schon jede s zweite Person. Nirgendwo anders habe ich so viele Menschen mit dem Blick aufs Handy durch die Stadt gehen sehen wie hier, obwohl gerade in dieser Stadt sich so viele Menschen auf so schmalen Bürgersteigen drängeln. [...] Auch in der Schweiz ist das Problem 10 schon vor einer Weile angekommen; selbst im be- schaulichen Lausanne. So erregte die Lausanner Poli- zei bereits vor zwei Jahren mit einem Video Aufsehen, das vor dem Texten im Gehen warnt. «Zaubertrick mit dem Smartphone im Straßenverkehr», heißt das Video 15 über Jonas, 24 Jahre alt, Rap- und Rhythm'n'Blues- Fan, der unterwegs gern mit seinen Freunden textet. «Jonas hat keine Erfahrung mit Magie», so der Erzäh- ler, «und doch wird er gleich vor euren Augen ver- schwinden. Schauen wir genau hin!» Dann sieht man. 20 wie Jonas textend an die Straße tritt, kurz in die falsche Richtung blickt und von der anderen rasant durch ein Auto aus dem Bild gestoßen wird. Es folgen Geschrei und Entsetzen der Passanten und der gruselige Gruß des Erzählers, der sich als Besitzer eines Bestattungs- 25 unternehmens erweist: «Hey, bis bald!» Die Polizei dramatisiert das Phänomen in betriebsei- gener Logik als Unfalltod. Das Verschwinden beginnt aber lange vor dem Aufprall: wenn man auf dem Weg 30 betrachtet, während man in der Parallelwelt der sozi- alen Netzwerke weilt. Man ist schon verschwunden, von A nach B den Raum dazwischen nur noch als Zeit wenn man noch da ist. Die «Smombies», so die Kurz- form für die «Smartphone-Zombies», sind nicht Un- tote, die zurückkamen, sondern Abwesende, die ihre 35 Körper zurückließen. Ist es dies, was uns ärgert (falls es uns ärgert), wenn wir ringsum Menschen in ihre Geräte versunken sehen? Sind wir enttäuscht, dass sie sich so radikal einer Begegnung mit uns entziehen? [..]

Was uns ärgert ist zunächst die vernicztung des zufalls. Denn wie kann sich noch etwas ereignen, wenn Was uns ärgert, ist zunāchst die Vernichtung des Zu- 40 selbst in der Ofentlichkeit alle in ihrer eigenen Welt sind? Ärgerlich ist, dass wir nicht infrage kommen, dass wir keine Rolle spielen, dass wir ignoriert wer- den.

hier der link da der ganze Text leider nicht hin passt https://www.nzz.ch/feuilleton/smartphone-zombie-der-smombie-und-seine-digitale-parallelwelt-ld.138324

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