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Wird mit Bafög gestrichen, weil ich nach 4 Semestern nicht genügend ETCS nachweisen kann?

Hallo,

ich habe eine Frage bezüglich des BAföG und dem Leistungsnachweis im 4. Semester.

Derzeit studiere ich Pharmazie in Österreich und werde ab dem Wintersemester 2026/27 im 3. Fachsemester sein.

Mein ursprünglicher Wunsch war es jedoch, Humanmedizin zu studieren – dieser Studiengang ist nach wie vor mein großer Traum. Leider war mein Abiturnotenschnitt für einen Medizinstudienplatz in Deutschland nicht ausreichend. Daher hatte ich geplant, 2024 den MedAT in Österreich zu schreiben. Aufgrund einiger persönlicher und organisatorischer Schwierigkeiten konnte ich den Test leider nicht antreten.

Um das Jahr dennoch sinnvoll zu nutzen, habe ich mich für das Pharmaziestudium eingeschrieben. Es war einerseits als Übergangslösung gedacht, andererseits auch als „Plan B“ für den Fall, dass es mit dem Medizinstudium langfristig nicht klappt. Leider konnte ich mich emotional nie ganz vom Wunsch nach Medizin lösen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, den MedAT 2025 erneut zu versuchen – gleichzeitig wollte ich aber das Pharmaziestudium nicht abbrechen, um mir die Option offen zu halten.

Diese Doppelbelastung hat mich im vergangenen Jahr sehr unter Druck gesetzt und psychisch stark belastet. Ich hatte Schwierigkeiten, beiden Zielen gerecht zu werden – am Ende habe ich in beiden Bereichen nicht das erreicht, was ich mir vorgenommen hatte.

Nun befinde ich mich in einer sehr unsicheren Situation: Ich weiß noch nicht, ob ich den MedAT bestanden habe. Falls nicht, möchte ich gerne mit Pharmazie weitermachen. Dafür bin ich allerdings auf BAföG angewiesen.

Mein Problem: Ich habe bislang nur ca. 20 ECTS gesammelt – also weit weniger als die üblicherweise geforderten Leistungen nach dem 4. Semester.

Daher meine Fragen:

  • Gibt es die Möglichkeit, mit dem BAföG-Amt über meine Situation zu sprechen und ggf. eine Fristverlängerung oder Ausnahme für den Leistungsnachweis zu beantragen?
  • Wird eine psychische Belastung als anerkannter Grund für die Studienverzögerung akzeptiert, wenn ich dies durch ein ärztliches Attest belegen kann?
  • Gibt es sonstige Wege oder Optionen, wie ich weiter BAföG erhalten kann, wenn ich das Studium fortsetze, aber die ECTS-Grenze nicht rechtzeitig erreiche?
  • Ist es realistisch, die benötigten ECTS (z. B. 100) bis Ende des 4. Semesters noch aufzuholen? Oder wäre es besser, mir einen alternativen Plan zu überlegen?

Ich möchte unbedingt entweder Pharmazie oder Humanmedizin studieren – das sind die beiden einzigen Fachrichtungen, die für mich infrage kommen.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Zeit und Unterstützung!

BAföG, Student, Universität, Semester, BAföG-Antrag, Studiengangwechsel

Lehramt GyGe

Hallo, möchte gerne Lehramt in Göttingen studieren.

Sport ist auf jeden Fall in der Kombi. Nun überlege ich ob Biologie oder Deutsch mehr Sinn machen würde. Ich sehe bei Biologie die Chance außerhalb vom Lehramt für bspw. Diagnostik, Leistungs und Ernährungsbereich. Dadurch dass für Sport die Biologie natürlich relevant ist (sowie umgekehrt). Deutsch habe ich auch hohes Interesse (hab 3 Bücher geschrieben, geschichtliche Themen faszinieren mich, Entwicklung der Sprache und Linguistik ebenfalls). Göttingen würde ich bei Sport und Bio mein Studium absolvieren und dann rüber nach NRW fürs Ref.

Man ließt ja oft, dass es für Lehrer mit ungünstigen Kombinationen zukünftig schwierig wird… Ich möchte eine gewisse Sicherheit einen Job zu bekommen, Türen außerhalb des Lehrerjobs wären ebenfalls gut.

Andere Möglichkeit wäre Bielefeld oder Wuppertal, Fächer Bio und Englisch oder Englisch und Geschichte oder ggf. Deutsch. Sport dann nur als Drittfach später. Das wäre aber nur ein Ersatz, da ich für Sport wirklich brenne.

Ein drittfach nehme ich aber auf jeden Fall später noch dazu :)

Wozu würdet ihr mir raten?

Sport und Bio 50%
Lieber was anderes: Englisch und Geschichte/ Bio / Deutsch 50%
Sport und Deutsch 0%
Sport, Geld verdienen, Studium, Geschichte, Anglistik, Germanistik, Göttingen, Gymnasium, Lehramt, Sportlehrer, Sportwissenschaft, Studiengang, Studienwahl, Universität, Verbeamtung, Deutschlehrer, Geschichtswissenschaften

Thema abgelehnt mit der Aussage weil ich kein Musterschüler bin?

Hallo,

ich fühle mich sehr diskrimminiert in letzter Zeit und hab ein kleines Problem und weiß nicht ob mir da ein Anwalt helfen kann. Ich bin im 2. Semester an einer Uni an der ich 785€ monatlich zahle.

Es ist das 2. Modul des zweiten Semesters. Wir sollen einen VLOG oder eine Video Reportage drehen. Darin steht auch ich soll mich an gängigen YouTube Formaten orientieren.

Ich wiederhole das Semster derzeit und letztes Jahr kann ich mich noch erinnern das unser Head Instructor oder auch Dozent uns als Beispiel eine Video Reportage zeigte indem es über den Krieg in der Ukraine ging.

Da ich auch etwas interessantes und neues machen wollte und ein Trip dahin sowieso schon geplant war schlug ich bei der Themenwahl vor einen VLOG in Kreta als Thema zu nehmen.

mein Thema wurde in unter 1 Minute abgelehnt. Mündlich mit der Aussage ich wäre kein Musterschüler. Alle anderen Studenten bekamen an dem Tag grünes Licht für ihre Projekte. Darunter einen VLOG in München oder Nürnberg beides von der selben Person vorgeschlagen und beides wurde sofort genehmigt, eine Reportage über Goth, und eine Reportage über einen Tierheim bei dem die Person das Thema zu Sup club änderte.

Es wurde nicht viel über die Themenwahl geredet die fachassistentin die derzeit und damals den Dozenten ersetzte hat zu allem gesagt ja cool und interessant und nur ich wurde sehr schnell abgelehnt und sollte mir ein anderes Thema suchen mit der Aussage „Ich sei kein Musterschüler“

nun ist das Problem das sie die fachassistenz war und ich das nochmal mit dem eigentlichen Dozenten besprechen wollte der bis heute krank ist und auch damals nie da war für dieses Modul was uns keiner mitgeteilt hat das es so sein wird. Ich bin der Meinung ich wurde benachteiligt und beleidigt zudem noch. Ich habe schon lange zuvor das Projekt geplant und die Ablehnung mit dieser Begründung hat mich total aus dem Konzept gebracht

nun habe ich es nicht geschafft ein Konzept rechtzeitig abzugeben weil ich mich diskrimminiert gefühlt habe und die Sache aufklären wollte. Diese fachassistenz leugnet nun diese Aussage getroffen zu haben obwohl ich Chats mit den Mitstudenten haben die glasklar bestätigen das sie das gesagt hat. Nun behauptet diejenige es wurde abgelehnt aus fachlichen Gründen wie wissenschaftlichertiefe was an dem Tag nie erwähnt wurde und meiner Meinung nach frei erfunden. Was ist der Unterschied zur wissenschaftlichen Tiefe von einem VLOG in München oder Nürnberg zu einem VLOG in Kreta ?

Diese Fachassistenz hat weitere Lügen danach gemacht die ich per email beweisen kann wie zum Beispiel das ein Dozent gewisse Aussagen getroffen hat obwohl ich email mit diesem Dozent habe die genau das Gegenteil sagen.

nun zu meiner Frage. Ich wollte fragen ob mir ein Anwalt in dieser Situation helfen könnte wegen der diskrimminierung und ungleichbehandlung und ob mir das helfen könnte. Es geht mir hier sehr stark um Gerechtigkeit da ich der Meinung bin das das alles sehr unfair ablief für mich und ich gezwungen war ein anderes Thema zu nehmen obwohl es eine freie Themenwahl war und identische Projekt einfach erlaubt wurden und meins mit einer Beleidigung und diskrimminierung abgelehnt wurde oder ob ich einfach nichts machen sollte und das alles runterschlucken. Falls ein Anwalt mir Auskunft geben könnte oder mir meine Aussichten erklären könnte würde ich mich sehr freuen

ich wollte mich gegen die Diskrimminierung einsetzen und gegen die Lügen der Fachassistenz vorgehen für Gerechtigkeit. Ich habe viele Beweise unter anderem Emails in denen die Fachassistenz unbestreitbar Falschaussagen trifft. Und Chats und Beweise von Zeugen die belegen sie hätte mein Thema abgelehnt weil ich kein Musterschüler bin. Kann mir ein Anwalt sagen ob sich rechtliche Schritte hier lohnen und was es mir bringen könnte?

Ich würde mich unglaublich über eine Antwort freuen

Mobbing, Schule, Recht, Anwalt, Rechte, Psychologie, Diskriminierung, Dozent, Hochschule, Hochschulrecht, Justiz, Lehrer, Schulrecht, Universität, Prüfungsrecht

An welcher Uni Politikwissenschaft studieren? (FU, HU, Konstanz, Mannheim, ZU, Heidelberg)

Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor der Entscheidung, wo ich mein Studium beginnen soll, und bin ziemlich überfordert. Ich habe mich für Politikwissenschaft an mehreren Universitäten beworben und werde voraussichtlich auch überall angenommen. Jetzt fällt mir die Entscheidung sehr schwer, und ich dachte, ich frage mal hier nach Erfahrungen, Einschätzungen und Empfehlungen.

Mich würden besonders Erfahrungen von aktuellen oder ehemaligen Studierenden interessieren – sei es zu den Studieninhalten, zur Stadt, zur Atmosphäre oder auch zum späteren Berufseinstieg. Auch wenn ihr Tipps habt, worauf man grundsätzlich achten sollte, bin ich sehr dankbar!

1. Uni Konstanz – Politikwissenschaft, Verwaltung & Management
  • Nähe zur Heimat (ich könnte meine Familie noch regelmäßig sehen)
  • Bodensee, schöne Umgebung
  • Studiengang ist praxisnah (6mon. Pflichtpraktikum, Auslandssemester), breit aufgestellt – Ich wollte ursprünglich lieber reine Politikwissenschaft – Stadt ist klein, WG-Zimmer teuer, sehr dicht gepackt= verlängert oft das Studium
2. FU Berlin – Politikwissenschaft (Otto-Suhr-Institut)
  • Reine Politikwissenschaft, gute Praktikumsmöglichkeiten, Vernetzung in Berlin
  • Ich habe eigentlich Lust auf Berlin, neue Erfahrungen, Vielfalt – Weit weg von Zuhause, hohe Lebenshaltungskosten, Wohnungssuche schwierig – Keine Chance auf regelmäßige Besuche zu Hause
3. HU Berlin – Sozialwissenschaften (Kombi aus PoWi & Soziologie)
  • Inhaltlich ähnlich wie FU, zusätzlich soziologischer Fokus – Gleiche Probleme wie bei der FU: weit weg, teuer, Wohnungssituation
4. Uni Mannheim – Politikwissenschaft + Nebenfach
  • Gutes Ranking, forschungsstark, habe schon ein Wohnheim Angebot
  • Reine Politikwissenschaft mit Wahlfachoption – Stadt gefällt mir optisch nicht so gut, ich war noch nie in Mannheim – Studienbeginn sehr früh (September), unpraktisch für private Pläne
5. Uni Heidelberg – Kombi-Bachelor Politikwissenschaft (75%)
  • Sehr schöne Stadt, ich war schon öfter dort
  • Mehrere Bewerbungen mit verschiedenen 25%-Fächern: Soziologie, Geschichte, VWL
  • Offenheit für Empfehlungen: Welche Kombi ist am sinnvollsten für Berufschancen? – Universität ist gut, aber nicht Top in Politikwissenschaft – Müsste mir Wohnung suchen, nicht ganz günstig
6. Zeppelin Universität Friedrichshafen – Politik, Verwaltung & Internationale Beziehungen
  • Private Hochschule, kleine Gruppen, persönlicher Kontakt
  • Möglichkeit auf 50% Stipendium (aufgrund Region/Abi), dann gleiche Kosten wie bei Auszug/WG
  • Studiengang gefällt mir, Kombination wirkt spannend – Privatuni: Unsicherheit, ob ich mich wohlfühle (zu elitär?) – Ich könnte zu Hause wohnen bleiben – klingt angenehm, aber evtl. zu bequem?

Ich weiß, das ist jetzt ein ganzer Haufen Text, aber ich bin wirklich dankbar für jede Meinung, Erfahrung oder Einschätzung. Vielleicht hilft’s ja auch anderen in einer ähnlichen Lage.

Vielen Dank im Voraus! 🙏

Bachelor, Politikwissenschaft, Universität, FU Berlin, uni heidelberg, uni mannheim, Politikwissenschaft Soziologie

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