„Innerlicher Tod“ im Studium?

Hallo! Ich weiß nicht, wie ich das am besten formulieren soll, aber in der letzten Zeit muss ich immer öfter daran denken. Ich bin bald Mitte 20 und studiere Architektur - bin im letzten Semester vom Bachelor. Ich will später nicht Architekt werden, sondern eher in Richtung Projektmanagement oder mehr in die technische Richtung gehen. Ich habe schon viele Praktika gemacht, welche mir alle Spaß gemacht haben. Alle Praktika waren aber komplett anders als das Studium (das habe ich schon bei vielen Berufen gehört). Trotzdem ist das Studium die Voraussetzung dafür. Sobald ich in letzter Zeit an das Studium denke, fühle ich mich irgendwie „innerlich tot“. Würde ich das Studium nicht für die Arbeitswelt brauchen, dann hätte ich es schon längst abgebrochen. Es gibt viele interessante Kurse, aber eben auch viele Sachen, die mir im späteren Leben nichts bringen. Wenn ich nicht ewig studieren will, habe ich kaum noch Freizeit und somit auch wenig Zeit für Freunde und Hobbies. Außerdem machen mich die Gruppenarbeiten echt fertig. Ich selbst arbeite nicht gerne in Gruppen, bringe mich jedoch trotzdem ein und erledige meinen Teil, damit nicht alles an einer Person hängen bleibt - ich selbst hätte das ja auch nicht gern. Das ist nur eine Vermutung, aber die Studenten hätten im Arbeitsleben vermutlich keinen Job mehr, wenn sie sich dort genauso benehmen würden. Der „innerliche Tod“ nimmt pro Semester immer stärker zu. Ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll. Gibt es jemanden, dem es mal ähnlich ergangen ist und womöglich eine Lösung hat? Lg

Berufswahl, Architektur, Bachelor, Projektmanagement, Universität, Unzufriedenheit, Verzweiflung

Ist die Arbeit im Haushalt gerecht aufgeteilt?

Hallo! Ich wollte mal fragen, wie ihr die Situation seht.

Mein Freund geht arbeiten und ich studiere noch. Jetzt gerade habe ich Ferien und bin deswegen öfter daheim, jedoch muss ich mich trotzdem auf die ersten Prüfungen im Oktober/November vorbereiten. Mein Freund ist im Bau tätig und muss deshalb manchmal länger zur Baustelle fahren, da er sich den Standort von dieser nicht aussuchen kann und kommt dementsprechend später heim. Das einzige was er im Haushalt macht ist Bügeln. Ab und zu geht er auch einkaufen und kocht, da bin ich jedoch meistens auch immer dabei, d.h. diese Aufgaben macht er nicht allein. Alle anderen Sachen (Geschirrspüler ein/ausräumen, Fenster putzen, staubsaugen, Wäsche waschen, Staub wischen, Bett beziehen …) werden automatisch mir „zugeteilt“. Sobald man ihn darauf anspricht reagiert er nur trotzig und antwortet jedes mal, dass mich diese Sachen nur stören, weil ich einfach viel genauer bin als er. Das ist ja kein Grund, wieso er nichts machen muss. Wenn ich diese Sachen nicht mehr allein machen würde, würde er sich in der Wohnung sicher auch nicht mehr wohl fühlen und es gefällt ihm sicher auch nicht, wenn das Geschirr irgendwann ausgeht, weil es nicht gewaschen wird. Hätte ich gewusst, dass ich zur neuen Hausfrau werde, dann hätte ich mir das Zusammenziehen besser überlegt. Wie könnte man die Situation besser ansprechen/regeln, ohne das er reagiert wie ein kleines Kind, das keine Ahnung vom putzen hat. Damit es keine Missverständnisse gibt: Die Gesamten Kosten werden halbiert, d.h. er zahlt nicht mehr als ich.

Lg

Haushalt, putzen, Beziehung, Hausfrau

Sind Partys anders ohne Alkohol?

Ich bin 22 Jahre alt und kann leider seit einiger Zeit krankheitsbedingt keinen Alkohol mehr trinken. Seitdem ist mir aufgefallen, dass Partys bei mir im Freundeskreis plötzlich ganz anders für mich sind. Ich treffe mich noch regelmäßig mit meinen Freunden und man kann auch noch problemlos was gemeinsam unternehmen. Doch bei Feiern sieht es plötzlich ganz anders aus. Jeder weiß zwar was passiert ist und stellt deswegen keine blöden Fragen oder es fallen auch keine blöden Kommentare. Es ist auch nicht so, dass ich nicht will das andere was trinken das is mir eigentlich egal, ob sie was trinken oder nicht. Jedoch ist es bei Partys jetzt immer so, dass ich sobald sich alles nur noch ums saufen dreht, gar nicht mehr existiere. Sobald bestimmte Menschen dabei sind, geht es wieder, da für sie Alkohol kein Grund ist, nicht mehr zu reden oder zu tanzen. Sobald diese Menschen oder irgendjemand der nichts trinkt, nicht dabei sind, könnte man eigentlich schon gehen, da man sobald es nur noch um das saufen geht, nicht mehr existiert, wenn man nicht mittrinkt: man darf nicht mehr bei Trinkspielen mitmachen, obwohl es egal ist was im eigenen Becher ist und die restliche Zeit schaut man den anderen eigentlich nur noch beim Trinken zu. Ich weiß, dass ich das mit der Krankheit nicht mehr ungeschehen machen kann, jedoch ist es blöd, dass das ausgerechnet Anfang 20 passiert ist. Meine Frage: Wieso wird man bei Partys wie ein Aussätziger behandelt, obwohl sich die Personen sonst in ihrer Freizeit trotzdem noch mit dir treffen? Bleibt das jetzt für immer so?

Gesundheit, Party, Freunde, Alkoholkonsum
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