Wie finanziere ich ein Studium und eigene Wohnung?

Hey! Ich bin gerade 18 geworden und wohne seit einigen Monaten allein in einem "betreuten Einzelwohnen" (aufgrund familiärer Probleme lebe ich allein in einer Wohnung, die das Jugendamt bezahlt und muss regelmäßigen Kontakt mit Betreuern haben).

In 2 Jahren werde ich mein Abi haben und ich habe mich gefragt, was ich dann mache, ich will nämlich auf gar keinen Fall zurück zu meinen Eltern. Und auch wenn die Organisation, die hier meine Wohnung bereit gestellt hat und das Jugendamt bereits angekündigt haben, dass sie mir Unterstützung in Form von Beratung anbieten, habe ich trotzdem jetzt schon etwas Panik, die Wohnung hier darf ich nämlich nicht behalten.

Ich bin Künstler und würde nach meinem Abi gern in diesem Bereich selbstständig werden. Aber ich hab überhaupt keine Ahnung, wie das mit Steuern und so funktioniert, also verdiene ich mir bisher lediglich ein kleines Taschengeld mit meinen Zeichnungen dazu. Mein Plan B ist Studieren. Ich habe an sich nie wirklich was gegen Schule selbst gehabt und ich glaube, Studieren könnte mir Spaß machen. Aber ich habe keine Ahnung, wie ich das alleine finanzieren soll. Also ich weiß, dass es BAFöG gibt, aber das deckt ja keine Wohnungskosten, oder? Ich hab halt wirklich absolut keinen Plan wie viel Geld das ist und was für Möglichkeiten es da gibt.

Eine weitere meiner Ideen war, im Ausland zu studieren. Ich war bereits als Auslandsaufenthalt in Frankreich (deshalb mache ich meinen Schulabschluss auch erst mit 20) und würde dort eigentlich schon gerne studieren. Aber das ist praktisch gesehen unmöglich oder?

Mir geht's bei dieser Frage mainly um in Deutschland/Berlin zu leben (die Wohnungen hier sind ja echt scheiße teuer), falls jemand damit Erfahrung oder Ahnung davon hat, wär echt super lieb, wenn ihr mir weiterhelfen könntet! Falls jemand auch was über das Auslandsthema weiß, wär ich natürlich auch froh, was darüber zu hören.

Vielen Dank schon im Voraus :)

Studium, Schule, Geld, Selbstständigkeit, ausziehen, BAFöG, Ausbildung und Studium
Krankengeld, noch Angestellt aber im August wieder zur Schule?

Hallo meine lieben, ich habe folgendes Problem. LANG!

ich bin seit mitte Februar krankgeschrieben und bekomme Krankengeld -> schwere Depression/ burnout. Ich bin zurzeit noch Angestellte und im August möchte ich mein Abitur nachzuholen.

Jetzt stellt sich für mich folgendes Problem heraus…

Ich möchte natürlich das ich zum 31.07 gekündigt werde. Damit ich ab August mein BAFÖG gefördertes ABI machen kann. Ich hoffe das mein Chef es machen wird. Ich bin zurzeit nicht in der Lage mit Ihm zu sprechen.

Mein Partner übernimmt= abgeben der AU und sprechen für mich. Beim nächsten abgeben meiner AU wird er Ihm (weil Chef darum bat wenn es so wäre) sagen das ich wohl nicht wieder komm ggf auch nicht mehr in der Branche arbeiten kann. Ich versuche mir natürlich vorab eine Empfehlung meines Arztes ausstellen zu lassen das dieser Job nichts mehr für mich ist.

Was ist wenn er mich während des Krankengeld kündigt? Ich habe gehört die Kassen wollen gern das ich mich dann arbeitslos melde, was ich nicht muss weil ich dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe. Ist das richtig? (würde ALG1 bekommen wäre ich nicht krank). Wie verhält es sich bei der krankenkasse wenn ich selbst kündige? Sperrzeiten?

Wenn ich selbst kündige … dann droht mir ja ne Sperrfrist bei der ARGE / evtl auch bei der Krankenkasse ? welche nicht schlimm wäre…Heben sich die Sperrzeiten auf oder würde ich die bei ALG1 auch absitzen müssen? aber wer sagt das ich nach dem Abitur gleich einen Studienplatz oder gar zur corona Zeit erstmal nen Job bekomme?Da wäre ALG1 nützlich und darum möchte ich auch keine Sperrzeiten. ( wer jetzt sagt selbst kündigen ist besser für den Lebenslauf…vergisst es wurde in kurzer Zeit davor 2 mal zu unrecht gekündigt also eh schon für die Katz)

ALSO ich möchte am liebsten nicht selbst kündigen. Wenn ich aber muss…. Wie kann ich die Sperrfrist umgehen.. ? Muss ich dann dem Amt erklären das es mir bei dem Job nicht gut geht und ich deshalb eine Empfehlung vom Arzt habe … ob sie mir erlauben zu kündigen ohne Sperrfrist?

Wie soll ich der Krankenkasse erklären das ich gekündigt bin… muss ich das überhaupt?

und wäre es nicht blöd ich bekomme bis genau 31.07 Geld UND lasse mich zum 31.07 gesundschreiben was ich ja muss weil ab 01.08. Bafög fließt… und dann sag ich der Krankenkasse ich möchte zur Familienkasse ab dem 01.08.?

INFO

ich bin noch nicht 25 also würde ich in die Familienkasse (selbe Kasse wie meine KV) meiner Mutter wechseln können und mir die Krankenkassen Gebühren sparen welche sehr hoch ist und wenn man Bafög bekommt. Also sehr wichtig für mich. Aber denkt die Krankenkasse nicht komisch. Ich reiche dann beispielsweise am 30.6. eine Krankmeldung ein bis zum 31.07 und dann eine gesundmeldung ab 31.07. rufe aber z.b am 15.07 an und sage „ich habe zum 01.08 vor mein Abi zu machen une möchte dann wieder in Ihre Familien Kasse?

Bitte helft mir ich weiß es ist komplex aber ich habe noch nichts der gleichen online gefunden und direkt da anrufen bei der Kasse habe ich Angst

Schule, Hilfestellung, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Abitur, BAFöG, Familienkasse, Arbeitgeberwechsel, Krankengeldanspruch, Ausbildung und Studium
Bafög - keine Wohnungspauschale obwohl eigene Wohnung?

Hallo,

Im Dezember habe ich einen Bafög Antrag gestellt. Ich habe in meinem Studienort, der ca 300km von zuhause weg ist, in der Zeit von November 2020 bis Ende März 2021 eine Wohnung bezogen, bei der ich mit Hauptwohnsitz gemeldet war. Die Wohnung gehörte nicht meinen Eltern und ich habe die Meldebescheinigung und Wohnungsgeberbestätigung dem Bafög Amt mitgeschickt.

Letzte Woche habe ich den Bafög-bescheid bekommen, in der im Grundbedarf jedoch keine Wohnungspauschale für den oben genannten Zeitraum einbezogen worden ist. Ohne die Wohnungspauschale erhalte ich nach den Abzügen quasi kein Bafög (sehr geringer zweistelliger Beitrag), mit der Wohnungspauschale wären es immerhin 325€ mehr.

Aus diesem Grund habe ich heute beim Amt angerufen und mich erkundigt, weshalb das so sei. Mir wurde gesagt, dass ich die Pauschale für diese 3 Monate nicht erhalte, weil über Weihnachten bis nach Silvester zuhause bei meinen Eltern war (Wohnungsvertrag lief natürlich trotzdem weiter) und sie dadurch ausgingen, dass ich nicht in München wohne. Ich habe dann nochmal verdeutlicht, dass ich über den gesamten Zeitraum in München als Hauptwohnsitz gemeldet war und auch Miete für die Wohnung bezahlt wurde, sie sagte aber trotzdem, dass es wohl nichts mit dem Geld wird. Richtige Fakten oder Gründe konnte mir die Sachbearbeiterin nicht nennen, es war alles grob und so "ich glaube, ich denke,.."

Kann das sein? Lohnt es sich da Einspruch zu erheben? Bzw kann man sich irgendwo beschweren? Es sind immerhin knapp 1000€, die ich nicht bekommen habe obwohl ich genau die selben Kosten und Voraussetzungen habe, wie jeder andere Student auch, zumal die Miete in der Stadt nicht gerade günstig ist.

Was würdet ihr nun tun?

Studium, Wohnung, Recht, Amt, BAFöG, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
BAfög-Rückzahlung; weitere Befreiung möglich oder Stundung?

Sehr geehrte Forrum-Mitglieder,

ich benötige dringende Hilfe.

im Jahr 0988-0889

sowie 0998-0890

erhielt ich BAföG in Form eines Darlehens (Fachhochschulausbildung). Der Rückzahlungsbeginn wurde zum 31.03.1997 festgesetzt. Durch eine schwere Erkrankung war es mir nicht möglich das Darlehen bis heute vollständig abzulösen.

Durch mein geringes Einkommen konnte ich mich regelmäßig von der Rück-zahlungsverpflichtung freistellen lassen, sodass eine Restschuld von ca. 60% aussteht.

In einem aktuellen Änderungsbescheid vom Oktober 2019 wurde mir mitgeteilt, dass nach § 18 Abs. 3 Satz 1 (BAfög) die monatliche Mindestrückzahlungsrate von 105,00 auf 130,00 Euro angehoben wird.

Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass unter der Berücksichtigung der Höhe des Darlehens und des gesetzlich begrenzten Rückzahlungszeitraums die Rate ab dem 01.04.2020 auf monatlich 130,00 EUR festgesetzt wird.

Restrate zahlbar bis zum 30.09.2022

Da ich eine unbefristete Erwerbsminderungsrente beziehe, die vom Grundsicherungsamt aufgestockt wird ist es mir nicht möglich diese Raten zu zahlen.

Kann ich mich weiterhin vor dem Hintergrund (langer Rückzahlungszeitraum) befreien lassen?

Der Änderungsbescheid lässt einen Widerspruch zu. Wie kann der ausformuliert werden?

Oder gibt es eine andere Möglichkeit, z.B Stundung?

Vielen Dank für etwaige Auskünfte

Nestbauer

Recht, Erwerbsminderungsrente, BAFöG, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
BAFöG-Was tun wenn Vater Unterlagen nicht einreicht?

Hi Leute,

im September habe ich all meine Unterlagen (bis auf die meines Vaters) an das BAföG-Amt eingereicht.

Meinen Vater habe ich zuvor, da absolut kein Kontakt besteht, per Brief aufgefordert mir die Unterlagen, die benötigt werden, auszufüllen und zuzuschicken. Dieser hat mir dann ebenfalls per Brief mitgeteilt, dass ihn das BAFöG Amt kontaktieren solle.

Also waren in den Unterlagen, die im September von mir eingereicht wurden, auch die Kopien der Briefe sowie BAFöG Antrag 8 (Antrag auf Vorausleistungen) enthalten.

Da wir schon Ende Oktober haben und ich immer noch keine BAFöG Zahlungen enthalten habe (was auch normal ist), dachte ich mir, dass ich meine Sachbearbeiterin nach dem Stand der Dinge frage.

Diese hat mir dann mitgeteilt, dass mein Vater noch immer keine Unterlagen eingereicht hat. Und dass ich dann, nachdem er das ( wann auch immer das sein soll ) einreicht, mit einer Bearbeitungsdauer von 6-8 Wochen rechnen muss.

Ich will nicht so lange warten. Ich bin auch total aufgewühlt, weil ich nicht weiß was ich machen soll. Kann mir jemand weiter helfen? Wie läuft das ab mit dem Antrag auf Vorausleistungen? Darf sich das mein Vater einfach erlauben? Was gibt es für Konsequenzen für ihn?

Ich danke euch für eure Hilfe!

LG

Studium, Schule, Familie, Geld, Recht, Unterhalt, Vater, BAFöG, hilflos, Kindesunterhalt, Student, Studentenleben, Bafögantrag, Bafög-Amt, Bafög-Antrag, Ausbildung und Studium
Warum will das Jobcenter, dass ich Bafög beantrage?

Ich laufe jetzt seit Wochen rum, um Dokumente zu besorgen oder anzufordern, weil ich Bafög anfordern muss und dem Jobcenter eine Bestätigung schicken muss, dass ich dies getan habe. Nun ist morgen der letztmögliche Tag zum Bafög-Antrag.

Die eigentliche Schwierigkeit sind meine Eltern, Dokumente, die wir eigentlich zu Hause haben müssten, sind nicht da, und sie haben immense Schwierigkeiten mit dem Bafög-Formblatt 3, da sie aus dem Ausland stammen und leider deutsch nicht gut genug beherrschen. Mein Vater, der hauptsächlich für das Ausfüllen des Formblattes zuständig ist, scheint sich aber noch nicht mal Mühe gemacht zu haben, den Inhalt zu verstehen, da noch nicht einmal die schulischen Daten meiner kleinen Schwester, das Datum seiner Hochzeit oder die Art seiner Rente angegeben sind. Dabei habe ich ihm das Blatt vor etwa einem Monat gegeben.

Ich bin wirklich am Verzweifeln hier, ich werde morgen noch versuchen, mit ihm das Finanzamt zu besuchen, damit die mir meine letzten Fragen hoffentlich beantworten können und um die Einkommensteuerbescheide von 2017 und 2019 zu bestellen, und danach direkt zum Bafög-Amt zu gehen um alles abzugeben, aber ich gehe nicht davon aus, das Bafög noch rechtzeitig beantragen zu können.

Warum will das Jobcenter, dass ich Bafög beantrage? Warum muss ich das tun? Kann ich es irgendwie nicht tun, mit der Akzeptanz des Jobcenters? Würde das Jobcenter Verständnis zeigen, wenn ich denen erkläre, warum ich das Bafög nicht rechtzeitig beantragen konnte, und von jeglichen möglichen Konsequenzen absehen?

Studium, Vater, Eltern, BAFöG, Finanzamt, Jobcenter, Zeit, zeitlimit, Ausbildung und Studium
Dringend Hilfe Begründung Studiengangwechsel ab dem 3 Sem.?

Hallo Leute,

ich würde mich so mega freuen, wenn ihr mir helfen könntet. Ich bitte um Verbesserung meines Textes. Kommt das gut an? Für jede Antwort bin ich dankbar

Sehr geehrte Damen und Herren,

Für den Studiengang „Management im Gesundheitswesen“ entschied ich mich dafür, weil ich in der Schulzeit, aber auch privat großes Interesse in dem Bereich Wirtschaft zeigte. Ebenso bin ich sehr Teamfähig und spielte die Rolle als Teamleiterin sehr gerne. Ich konnte mir vorstellen, in der Führungsposition zu arbeiten. Außerdem habe ich im Gesundheitsbereich eine Ausbildung abgeschlossen, worauf ich dann in den Bereich Gesundheitswesen gestoßen bin. Durch das ausführliche Informieren habe ich mich für den Studiengang „Management im Gesundheitswesen entschieden.  

Leider stellte ich fest, dass mir die erforderliche Eignung für den Studiengang „Management im Gesundheitswesen“ fehlte. Dies stellte ich am Ende des dritten Semesters fest, als ich mit dem großen Anteil der Problemfächern in Betriebswirtschaftslehre, Personalmanagement und Privatrecht überfordert war. Dennoch wollte ich nicht gleich Aufgeben, sondern mich durch verstärkte Lernanstrengungen und andere Lernmethoden bessern). Durch das Angstgefühl und dem Stress kam es dann zu einer dauerhaften psychischen Belastung. Daher stellte ich endgültig fest, dass es Aussichtslos ist und ließ mich dann im März exmatrikulieren.

Ich orientierte mich anhand meiner weiteren persönlichen Interessen und Neigungen neu. Bis zum Wintersemester hatte ich die Möglichkeit mich zu informieren. Schon in meiner Jugendzeit konnte ich Einblicke in die Pädagogik sammeln, da ich oft auf meinem kleinen Bruder aufgepasst habe. Auch habe ich in der Schulzeit ein vier monatiges Praktikum im Kindergarten abgeschlossen, worauf ich einige Erfahrungen sammeln konnte. Die Erzieherinnen waren fasziniert, da ich mit Kindern gut umgehen konnte. Ich bin fest entschlossen mein Ziel zu erreichen und hoffe deshalb weiterhin auf ihre Unterstützung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Studium, Schule, BAFöG, BAföGamt, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro

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