BAföG-Antrag – die neusten Beiträge

BAföG bei Uniwechsel von Bamberg nach Bayreuth – kennt sich jemand aus?

Hallo zusammen,

ich studiere aktuell Lehramt Gymnasium (Deutsch und Geschichte) an der Universität Bamberg und überlege, zum Sommersemester 2027 an die Universität Bayreuth zu wechseln.

Der Grund ist, dass ich mich in Bamberg leider nicht wohlfühle. Ich habe bisher kaum Anschluss gefunden und wohne zusätzlich in einer WG im Studentenwohnheim, in der es seit längerer Zeit große Probleme mit Sauberkeit und Hygiene gibt. Trotz Gesprächen und Meldungen an das Studentenwerk hat sich nichts geändert. Deshalb denke ich schon länger über einen Wechsel nach. (Dann aber in ein Einzelapartment natürlich)

Aktuell bekomme ich etwa 800 € BAföG und zahle rund 370 € Miete. In Bayreuth habe ich ein Studentenwohnheim gefunden, das mir sehr zusagt, dort würde die Miete aber etwa 530 € betragen.

Meine Fragen:

  • Würde sich mein BAföG erhöhen, wenn meine Miete deutlich steigt?
  • Kann das BAföG-Amt Probleme machen, weil ich freiwillig die Universität wechsle?
  • Könnte ich dadurch sogar weniger BAföG bekommen?
  • Muss ich den geplanten Wechsel jetzt schon dem BAföG-Amt mitteilen oder erst, wenn er tatsächlich feststeht?
  • Welches BAföG-Amt wäre dann zuständig – weiterhin Würzburg oder ein anderes Amt wegen der Uni Bayreuth?
  • Reicht es beim nächsten Folgeantrag, den neuen Mietvertrag und die Immatrikulation in Bayreuth einzureichen?

Außerdem: Kann jemand ein gutes Studentenwohnheim in Bayreuth empfehlen? Ich habe zwar ein Auto und bin mobil, würde aber trotzdem gerne möglichst nah an der Uni wohnen.

Vielen Dank im Vorraus :))))

Miete, BAföG, Hochschule, Universität, BAföG-Antrag, Studentenwohnheim

Privatstudium vorfinanzieren - Probleme mit Bafög?

Hallo, ich mache zur Zeit meinen Bachelor an einer staatlichen Uni und überlege, aufgrund des harten Master-NCs für mein weiterführendes Studium an eine private Uni zu wechseln. Meine Eltern haben ein sehr geringes Einkommen, weshalb ich zur Zeit den Baföghöchstsatz (~855 EUR) pro Monat erhalte.

Die Studiengebühren an der Privatuni sind ziemlich hoch (so um die 950 Euro im Monat). Wenn ich einen Minijob schmeiße, plus Bafög und Kindergeld könnte ich mein Leben gerade so finanzieren und hätte dann im Monat noch knapp 150 Euro zum Leben übrig. Das ist natürlich super wenig, weshalb ich überlege, erstmal ein Jahr nach dem Bachelor zu jobben und ordentlich Geld anzusparen.

Das Problem ist, dass ab 15.000 Euro Eigenvermögen das Bafög verrechnet wird, d. h. ich während des Studium nicht mehr das nötige Geld zum Leben hätte bzw. "umsonst" jobben würde.

Nun habe ich überlegt, ob die Möglichkeit bestünde, mit dem angesparten Geld vor Studiumsbeginn einen Anteil der Gebühren für das Gesamtstudium zu bezahlen (so um die ersten 15.000 EUR, wenn ich wirklich sehr sparsam bin), und damit unter die Vermögensgrenze zu kommen, bevor ich den Antrag stelle.

Könnte ich da Probleme mit dem Bafögamt bekommen? An sich sind ja die Bafögleistungen für die Lebenserhaltungskosten und NICHT für die Studiengebühren, außerdem ist nur der Kontostand am Tag der Antragsstellung relevant. Trotzdem möchte ich nicht in potentiell heiße Gewässer geraten.

Ich freue mich über Ratschlag!

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Welche dieser Infotmatik-Module kann man ohne Vorwissen belegenm?

Ich habe leider das ganz erste Semster meines Informatik-Studium (an einer Uni) nichts gemacht, da ich die ersten Monate nicht vorort war und dann kein anschluss mehr fand.

Jetzt gehts in 2. Semester und ich wollte mal Fragen, welcher dieser Module man auch halbwegs ohne das Wissen aus dem ersten Semester bestreiten kann.

Module für das 2. Semester:

- Algorithmen & Datenstrukturen

- Rechenarchitekturen

- Formale Sprachen & Logik

- Labor C / Embedded Systems

Ich werde an der Uni auch einen Spanisch-Kurs belegen, da soweit ich verstanden habe, ich einige Credits aus fachfremden Bereichen sammeln muss und mit Spanischkursen von A1-B2 erhalte ich die ausreichende Menge und ich wollte eh spanisch lernen

Mein Plan wäre den Spanisch-Kurs und alle Module bis auf Formale Sprache & Logik für das 2. Semester zunehmen.

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Module die ich verpasst habe im ersten Symester:

- Einführung in die Informatik (Python)

- Digitale Logik

- Grundlagen der Elekteotechnik

- Formale Grunflagen

- Lineare Algebra

Wobei Python kann ich halbwegs nur in der Anwednung ist es noch so lalala, da ich oft ohne Anwendung gelernten habe. Ich habe ab nächster Woche ca. 2 Monate bis zum 2. Semester und würde dann so grob bis aisführlich die Themen aus Einführung i.d. Informatik, Formale Grundlagen und Digitale Logik, nacharbwiten so das ich zumindest etwas wissen habe. Lineare Algebra werde ich so nebenbei machen, Mathe fällt mir eigentlich eh leicht.

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Das 1. Semester im Studium nichts gemacht?

Hey,

Ich bin mit meiner aktuellen Lage nicht ganz zufrieden und würde mir gerne andere Meinubgen dazu anhören. Zudem hoffe ich das mir eventuell ein paar hilfteiche Tipps gegeben werden können.

Ich studiere im 1. Semester Informatik an einer Uni. Jedoch bin ich nicht mehr in Vorl3sungen gegangen und habe garnichts gemacht. Ich war nur zuhause und habe 24/7 irgendwo im Internet rumgescrollt oder gezockt aus langeweile.

Ich habe dadurch auch keine Prüfungen belegt und starte in 2. Semester ohne das wissen aus dem ersten.

Ich habe jetzt bis zum 15. April keine weiteren Veranstaltungen und würde gerne ins 2. Semester top frisch starten und die Probleme aus dem ersten Smeester in den Griff kriegen.

Ich habe die ersten 1,5-2 Monate des 1. Semester noch vollzeit in der Pflege gearbwitet und musste immer 30-40km mit dem Zug zur Arbwit pendeln wodurch ich früh außer Haus war und später wieder zu Hause, dadurch ha e ich oft die ersten Vorlesungen verpasst und erst recht kein Anschluss mehr gehabt. Jetzt bin ich dort nur noch auf Minijob-Basis (alle 2 Wochen für 2 Tage).

Ich habe auch da ich vor dem Studium in einer Ausbildung zum Pfleger wae und auch zeitgleich in der Pflege auf Minijob-Basis gearbeitet habe, kein vernünftigen Schlafrythmus mehr. Ich stehe aktuell meist gegen 10 auf. Ich möchte jedoch wieder wie früher (zur Schul- & Abizeit) wieder problemlos um 6 aufstehen. Jedes mal wenn ich denn Wecker stelle egal wie laut, überhöre ich den oder mache den aus ohne es zu merken.

Dann wäre die Sache mit der Uni, dass ich mich auf den weg dorthin und dort unwohl fühle, wegen den Menschen und da ich schpcvtern und zurückhalzend bin habe ich auch keine Freundr dort, was mir diese soziale Ängste zum großen Teil auch abnimmt.

Das mit dieser sozialen angst ist schon nervig, ich plane alles bis ins kleinste Detail bevor ich raus gehe, ah das und as kaufe ich und das und das bestelle ich beim Restaurant, ich gehe meistens Abends einkaufen (wenn es dunkel ist), ich schaue 3 Tage auf Google Maps wenn ich zu neuen Orten muss (z.B. zum Karate da habe ich 2-3 Tage lang das Schulgelände mit Google Maps und Beiträgen zu dieser Schule versucht zu analysieren, wie ich wo den Eingang aufs Gelände finde und wie ich zur Turnhalle komme). Ich schwtize und bekomme Hitzwallungen, vermutlich weil ich mir deswegene stress mache und meine Mi.ik habe ich dann aich nicht im Griff.

Zudem fügle ich mich unwohl mit meinem Körper da ich in 3 Monaten 10-15kg zugenommen hatte und etwas dicker aussehe.

- Der Schlafrythmus, wäre gern das erste, was ich in den Griff bekommen will.

- Dann auf jeden Fall irgendwie diese soziale Angst.

- wegen meinem Gewicht mache ich Karate (2x mal die Woche) & dann Trainiere ich nochmal locker zu Hause für ca. 30-40 Min. (Komme trotzdem extrems ins Schwitzen)

Ich würde gerne die Zeit bis April nutzen um aus den wichtigsten Modulen die Inhakte halbwegs zu lernen, also:

- Einführung in die Informatik (Pyzhon Programmieren)

- Digitale Logik

- Lineare Algebra

- Formale Grundlagen

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Bafög Leistungsnachweis?

Hallo,

ich bin Student im dritten Semester. Dies ist mein zweites Studium, den ich habe vorher Soziologie studiert und bin auf Geografie gewechselt. Ich habe für mein damaliges Studium Bafög bekommen, sowie für das jetzige. Ich habe meinen Unterhaltsanspruch an den Staat abgegeben, da meine Eltern nicht im Hinblick auf Unterlagen und Co. kooperiert haben.  

Ich befinde mich momentan leider in einer ziemlichen Zwickmühle. Ich hatte leider familiäre Probleme im zweiten Semester und bin im jetzigen (dritten) chronisch erkrankt. Deswegen konnte ich die letzten beiden Semester auch keine Leistungen erbringen. Mein Bafög läuft jetzt regulär bis März. 

Ich weiß nicht ob ich im vierten Semester Leistungen erbringen werde. Ich weiß nicht wie relevant das ist. Ich weiß nur dass Bafög ab dem Ende des Vierten einen Leistungsnachweis fordert. Wisst ihr wie das abläuft und wie schlimm ist es wenn ich nicht vorweisen kann, dass ich in den vorheringen Semester was gemacht habe.

Oder sollte ich jetzt schon abspringen. 

Für mich ist das momentan ein existenzielles  Problem, da ich meine Wohnung von Bafög finanziere und im Falle auf der Straße landen würde. Wie kritisch sieht das Bafög wenn ich den Leistungsnachweis nicht schaffe, wie pingelig überprüfen die das.

Bin jung, pleite  krank und verzweifelt😔. 

Hat jemand tipps mit der Situation? 

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Wie kann man den Start ins Masterstudium in Deutschland finanzieren, wenn man aus dem Ausland kommt?

Hallo zusammen,

ich bin deutscher Staatsbürger und studiere derzeit Germanistik in der Türkei. Ich plane, meinen Master in Deutschland zu machen. Meine Familie lebt weiterhin in der Türkei, da wir gemeinsam ausgewandert sind. Während des Studiums wären meine Schwester und ich (21 und 23 Jahre) finanziell vollständig auf uns allein gestellt.

Erschwerend kommt hinzu, dass wir direkt aus dem Ausland nach Deutschland kommen und zunächst keinen eigenen Wohnsitz in Deutschland haben. Nach meinem bisherigen Kenntnisstand gibt es keine automatische staatliche Unterkunft, nur weil man aus dem Ausland kommt oder keinen Wohnsitz hat. Ich könnte vorübergehend bei Bekannten unterkommen, das wäre jedoch nur eine sehr kurzfristige Übergangslösung.

Wir möchten zusammen in einer eigenen Wohnung leben (kein Wohnheim, keine WGs). Unsere geplanten monatlichen Einnahmen wären ungefähr:

  • ca. 500 € Kindergeld insgesamt
  • BAföG ca. 500–1.000 € pro Person (geschätzt)
  • Minijob ca. 600 € pro Person

Mein größtes Problem ist das Startkapital, da gerade am Anfang sehr hohe Kosten anfallen:

  • Kaution (meist 2–3 Monatsmieten)
  • erste Miete
  • Möbel & Haushaltsausstattung (gebrauchte Möbel reichen völlig)
  • weitere Ausgaben wie z. B. Führerschein, Versicherungen usw.

Da ich nur bis zum Abschluss meines Masters in der Wohnung bleiben werde, möchte ich keine neuen Möbel kaufen, sondern alles möglichst günstig und gebraucht besorgen. Trotzdem weiß ich nicht, wie ich diese Anfangskosten finanzieren soll – vor allem, weil BAföG-Anträge oft mehrere Monate dauern, bis Geld ausgezahlt wird und man dafür in der Praxis oft bereits einen Wohnsitz braucht.

Zusätzlich habe ich gehört, dass BAföG und Wohngeld sich gegenseitig ausschließen, weshalb ich unsicher bin, ob es hierfür Alternativen gibt – insbesondere für die Anfangsphase ohne festen Wohnsitz.

Meine Fragen:

  1. Gibt es staatliche oder kommunale Übergangslösungen, z. B. befristete Unterkünfte oder Unterstützung, wenn man als deutscher Staatsbürger aus dem Ausland kommt und noch keinen Wohnsitz hat?
  2. Wie realistisch ist die Wohnungssuche für zwei Studierende, die noch im Ausland sind bzw. gerade erst nach Deutschland kommen?
  3. Gibt es Möglichkeiten, Kaution und Erstausstattung zu finanzieren, ohne sich langfristig zu verschulden?
  4. Wie habt ihr persönlich die Zeit vor der ersten BAföG-Zahlung überbrückt, insbesondere ohne festen Wohnsitz?

Ich wäre sehr dankbar für Erfahrungen, Tipps oder Hinweise.

Vielen Dank!

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Bafög für Fahrlehrerausbildung nach eigener Kündigung?

Hallo, ich hole etwas weiter aus.

Ich bin 25 Jahre Jung und aktuell Busfahrer in einem Unbefristeten Arbeitsverhältnis.
Ich möchte mich unbedingt Weiterbilden für meinen Traumjob als Fahrlehrer bzw. Busfahrlehrer.

Jetzt verstehe ich eine Sache nicht:

wenn ich Kündige, um die Ausbildung anzufangen, kriege ich ja eine Sperre von 12 Wochen, weil ich von mir aus gekündigt habe.
Der Arbeitsgeber möchte mich aber nicht Kündigen, da Betriebsrat und co. dahintersteht,
Wie soll ich das den dann machen?

Muss ich jetzt 3 Monate ohne Geld da stehen, nur damit ich die Chance kriege, eine Ausbildung anzufangen oder verstehe ich da irgendwas falsch?

PS: Da ich keine ,,Richtige Ausbildung oder Abitur´´ habe, muss ich einen Berufseignungstest absolvieren. Selbst wenn dieser erfolgreich abgelegt wird, kann ich wohl von der Stadt aus verschiedensten Gründen abgelehnt werden, da ich ja sogar ein Schreiben aufsetzen muss, warum genau Ich für diese Ausbildung geeignet bin. In meinen Augen ganz klare Schikane.

Was ich nicht Verstehe, weil warum soll jemand, der mit 14 Jahren schon Arbeitet weniger geeignet sein als jemand, der 14 Jahre in der Schule sitzt und noch keine Erfahrung in der Wirtschaft sammeln konnte?

Hat da jemand Erfahrungen mit?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten Liebe Community!

Finanzen, Geld, Ausbildung, BAföG, Fahrlehrer, Qualifizierung, Ungerechtigkeit, Weiterbildung, BaföG-Amt, BAföG-Antrag

Studium - psychische Belastung und BAföG?

Hallo zusammen,

ich brauche dringend Rat zu meiner aktuellen Situation im Studium und mit BAföG.

Ich bin derzeit im 5. Semester und habe bisher BAföG-Leistungen erhalten. Mein Leistungsnachweis liegt aktuell beim BAföG-Amt, allerdings habe ich bisher keine Rückmeldung bekommen.

Zu Beginn meines Studiums hatte ich einen 0€-Bescheid bekommen, weil mein Vater, zu dem ich 15 Jahre lang keinen Kontakt hatte, angeblich zu viel verdienen würde. Das kam genau vor meinen ersten Prüfungen. Weil ich schon davon ausgehen musste, dass ich das Studium finanziell nicht stemmen kann, habe ich einige Prüfungen gar nicht erst geschrieben.

Danach habe ich den Kontakt zu meinem Vater gesucht und ihn über meine finanzielle Lage informiert. Er sagte jedoch, er könne mich nicht unterstützen und meinte u.a.: „Der Unterhalt kann nicht geändert werden, das ist so seit 15 Jahren vom Jugendamt beschlossen.“ (Ich habe bis dahin knapp 200€ monatlich bekommen, obwohl sein Gehalt stark gestiegen ist, was ich wegen des fehlenden Kontakts nicht wusste).Einige Monate später änderte sich mein BAföG-Bescheid glücklicherweise durch Halbgeschwister auf ca. 400€ monatlich.

Beim nächsten Antrag bekam ich jedoch erneut einen 0€-Bescheid, weil mein Vater im folgenden Jahr nochmals deutlich mehr verdiente. Daraufhin beantragte ich Vorausleistung und bekam diese auch bewilligt, aber das Ganze zog sich über etwa 7 Monate hin. In dieser Zeit war ich finanziell extrem unsicher und habe mich sogar erkundigt, ob ich lieber eine Ausbildung anfangen sollte. In dieser Phase kamen weitere Prüfungen dazu, die ich nicht geschrieben habe. Psychisch war ich überall, aber nicht bei Prüfungen.

Bis vor zwei Monaten habe ich nebenbei gearbeitet, musste aber kündigen, weil ich mich für eine praxisorientierte Stelle bewerben musste. Nach der Vorausleistung brach der Kontakt zu meinem leiblichen Vater endgültig ab, da er mich und auch meinen Bruder (bei dem er sich in der Zeit, in der wir Kontakt hatten, nicht meldete) schlecht geredet hat, nicht antwortete und meinte, er sei keine „Bank“. Das hat mich zusätzlich stark belastet.

Seit Beginn des Studiums musste ich täglich zwei Stunden zur Uni pendeln und genauso lange zurück. Vor drei Monaten habe ich endlich eine Wohnung mit einem Freund gefunden, die wir nächsten Monat beziehen könnten, das gab mir Hoffnung, dass sich meine Lage bessert. Jetzt ist es aber so, dass mir die weitere Förderung untersagt wurde, weil ich aktuell nur 65 CP anerkannt habe. Mir ist bewusst, dass das sehr wenig ist (eigentlich sollte man nach dem 4. Semester im besten Fall 120 CP haben bzw. je nach Hochschule mindestens 90 CP). Allerdings sind bei mir noch 10 CP nicht korrigiert, und durch weitere Prüfungen im Laufe des 5. Semesters würde ich am Ende auf ca. 125 CP kommen.

Ich will das aufholen, aber psychisch war es mir bisher nicht möglich. Die familiäre Situation, die sich seit Studienbeginn wieder geöffnet hat, zusammen mit den finanziellen Problemen, hat bei mir eine Blockade ausgelöst, Prüfungen „einfach mitzuschreiben“. Ich hatte ständig das Gefühl, wenn ich mitschreibe, muss es sofort mit Bestnote sein, sonst werden die Probleme nur noch größer. Durch den Druck und die psychische Belastung habe ich jetzt kein Geld mehr für die Wohnung, weiß nicht, ob ich mein Studium überhaupt noch fortsetzen kann, und bin komplett unentschlossen, was ich als Nächstes tun soll.

Im nächsten Semester hätte ich ein Praktikum, warte aber noch auf Rückmeldungen von Betrieben. Das Praktikum muss nicht bezahlt werden, was meine Unsicherheit zusätzlich verstärkt. Eine Mail ans Studierendenwerk habe ich bereits geschrieben und meine Lage geschildert, aber bisher keine Antwort bekommen. Ich sehe die Chancen auf eine weitere Förderung als eher gering, weil ich nicht weiß, ob und wie meine Belastungen anerkannt werden (das hängt ja auch von der zuständigen Person beim Amt ab).

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Ich bin für jede Hilfe dankbar.

LG Kristian und viele Dank im Voraus!!

Bachelor, Hochschule, Student, BAföG-Antrag, Leistungsnachweis

Studium so noch Sinnvoll (Tod in der Familie)?

Hallo, ich habe einen schweren familiären Verlust erlitten und will euch daher um eure Meinung bezüglich meiner nächsten Schritte bitten.

Aktuell studiere ich an einer Uni relativ weit von Zuhause entfernt ich will die Uni wechseln. Ich bin gerade im ersten Semester und Prüfungen sind Anfang Februar. Seit dem Verlust habe ich jetzt 3 Wochen nicht mehr gelernt und hänge stark hinterher.

Ich kann die Uni zum Sommersemester nur wechseln wenn ich nun alle 6 Prüfungen bestehe.

Oder ich wechsel die Uni erst zum nächsten Wintersemester 2026.

Ich bin sehr unentschlossen ob ich denn 6 Prüfungen nun machen sollte (oder überhaupt schaffe) damit ich schon zum Sommersemester (April 2026) die Uni wechseln kann, da es mir mental von dem Verlust sehr schlecht geht und ich mich nicht so gut wie vorher konzentrieren kann. Und ich frage mich ob es denn für mich nun überhaupt empfehlenswert ist in diesen 2 Monaten für alle 6 Prüfungen zu lernen da ich auch noch nie eine Prüfung an einer Uni geschrieben habe.

Oder ich lerne halt erstmal nur für 3 Prüfungen dieses Semester und 3 im Sommersemester noch an dieser Uni und wechsel die Uni dann erst zum nächsten Wintersemester. Also lasse ich mir sozusagen ein Semester mehr zeit.

Oder ihr meint es wäre sinnvoller dass ich erstmal das Studium pausiere und komplett was anderes mache und nächsten Wintersemester neu anfange. Allerdings bin ich mir nicht sicher wie es mit dem Bafög dann ist.

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Mein Geld als Azubi reicht nicht zum überleben, was tun?

Ich bin 22 und wohne in einem Wohnheim. Ich mache eine schulische Ausbildung, das heißt ich kriege Bafög, Bürgergeld und Kindergeld. Meine monatlichen Ausgaben sind Miete, Schulgeld, Deutschlandticket und Lebensmittel.

Ich möchte keine genauen Beträge nennen, aber ich bin permanent pleite, sogar jetzt am Monatsanfang habe ich absolut nichts und ich muss jeden Monat meine Eltern oder Freunde nach Geld fragen.

Ich habe schon den Bürgergeld Höchstsatz, aber es reicht nicht. Ich suche nach einem Minijob für mehr finanzielle Sicherheit, aber mache schon freelance Arbeit im 150€ Bereich (mehr darf ich nicht dazuverdienen). Dieser Betrag macht in meiner Situation fast keinen Unterschied.

Gibt es irgendeine Förderung, die ich übersehe? Kann mir, wenn ich permanent pleite bin, das Sozialamt oder Jugendamt die Ausbildung zahlen? Das Jobcenter tut es nicht.

Ich bin ständig müde und ausgelaugt wegen der Sache mit dem Geld. Ich hab Angst, dass ich irgendwas falsch berechne, mir niemand hilft und ich dann ohne Ausbildung, Essen oder Wohnheim dastehe.

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Eltern Einkommensnachweis für Bafög auch möglich anders einzureichen?

Guten Tag,

bald ist es so weit, ich fange an zu studieren. Ich muss für mein Studium jedoch Bafög beantragen, da meine Eltern mich finanziell nicht unterstützen können. Auch wenn noch ein wenig Zeit ist, möchte ich gerne alle Fragen vorab klären, um später bestens vorbereitet zu sein…

Meine Frage ist nun, ob es auch möglich ist, den Einkommensnachweis/ Einkommenserklärung meiner Eltern für Bafög anders als über Bafög digital einzureichen?

Mir ist bewusst, dass es inzwischen die Möglichkeit gibt, seinen Bafög Antrag komplett digital einzureichen. Für meinen Teil des Antrags werde ich das auch nutzen. Für den Teil meiner Eltern, erklärt sich das für schwierig. Sie selber bekommen absolut nichts hin, was digital erledigt bzw. eingereicht werden muss. Ein BundID Konto zu erstellen, den Bafög Antrag auszufüllen und einzureichen und die Folgeanträge für die nächsten Jahre ebenfalls auszufüllen und abzuschicken, würde sie schlichtweg einfach überfordern. Und ich werde auch nicht immer da sein können und ihnen helfen können, das auszufüllen, da ich für mein Studium weiter weg ziehen werde, zudem es extrem schwierig ist meinen Eltern überhaupt was zu erklären, sie meinen alles besser zu wissen und ständig bei sowas Streit anfangen. Nervlich möchte man dies natürlich vermeiden, deshalb meine Frage.

Können meine Eltern ihren Teil des Bafög Antrags analog ausfüllen und zum zuständigen Amt schicken, auch wenn ich meinen Teil online ausfülle? Entstehen dabei Nachteile für mich, z.B. längere Bearbeitungszeit,…? Oder könnte ich z.B. den von ihnen analog ausgefüllten Antrag einscannen und bei meinem digitalen Antrag irgendwo beifügen oder ist dies nicht möglich? Erkennt das Bafög Amt das überhaupt dann als Einkommenserklärung meiner Eltern an oder würde es da auch zu Problemen und möglicherweise einer längeren Bearbeitungszeit kommen?

Der Beitrag ist ein wenig länger und umfangreicher, aber ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand meine Fragen beantworten könnte und mir helfen könnte :)

BAföG, BAföG-Antrag

Erfahrungen mit BAföG-Widerspruch bei psychischer Erkrankung und Alternativen gesucht?

Hallo zusammen,

ich wende mich heute an euch, um nach Erfahrungen und Ratschlägen zu meiner aktuellen Situation mit dem BAföG-Amt zu fragen.

Zu meiner Situation:

Ich studiere International Finance im 5. Semester und leide seit zwei Jahren an einer diagnostizierten Depression und Angststörung, weswegen ich in kontinuierlicher Behandlung bin. Trotz dieser gesundheitlichen Herausforderungen habe ich mein Studium stets aktiv weiterverfolgt und konnte bisher 35 Credit Points erreichen. Leider wurde mein BAföG-Antrag nun abgelehnt, da ich die geforderten 100 CP zum Ende des 4. Semesters nicht erreicht habe. Ich habe jedoch umgehend Widerspruch eingelegt.

In meinem Widerspruch habe ich dargelegt, dass ich trotz meiner Erkrankung durchgehend immatrikuliert war, regelmäßig Lehrveranstaltungen besucht habe und in gesundheitlich stabileren Phasen auch Prüfungen erfolgreich absolvieren konnte. Die kritischen Phasen meiner Erkrankung traten besonders in Prüfungszeiten auf, was dazu führte, dass ich nicht alle geplanten Prüfungen ablegen konnte. Eine Beurlaubung kam für mich nicht in Frage, da der regelmäßige Studienalltag und die Perspektive, das Studium trotz allem fortsetzen zu können, wichtige Bestandteile meines Therapieerfolgs waren und sind.

Meine Fragen an euch:

1. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen mit einem BAföG-Widerspruch aufgrund psychischer Erkrankungen gemacht? Über welche Argumente und Nachweise habt ihr erfolgreich euren weiteren BAföG-Anspruch begründen können?

2. Welche praktischen Alternativen zum BAföG gibt es, falls der Widerspruch nicht erfolgreich sein sollte? Ich habe bereits von Möglichkeiten wie Härtefallanträgen an der Universität, Studienkrediten oder auch Unterstützung durch Stipendien gehört - über konkrete Erfahrungen damit wäre ich sehr dankbar.

3. Wie kann ich meine Situation am besten darstellen, um zu vermeiden, in eine passive Opferrolle zu fallen? Mir ist wichtig, zu betonen, dass ich trotz meiner Erkrankung aktiv an meinem Studienerfolg arbeite und einen klaren Plan habe, die fehlenden Leistungen in den kommenden Semestern nachzuholen.

Ich bin fest entschlossen, mein Studium erfolgreich abzuschließen, und suche nach konstruktiven Lösungen, um diese Phase der finanziellen Unsicherheit zu überbrücken. Über jeden Erfahrungsbericht, jede Anregung oder jeden Ratschlag wäre ich euch sehr dankbar!

Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung!

Bachelor, BAföG, Fachhochschule, Hochschule, Student, Universität, Semester, BAföG-Antrag

Bafög Erstantrag - mit wie viel Bearbeitungszeit ist zu rechnen?

Ich habe den Antrag für das Wintersemester diesen Jahres Anfang August gestellt per Post, nicht digital. Laut Sendungsverfolgung kamen meine Dokumente zwei Tage später an, bisher habe ich allerdings keine Antwort erhalten.

In meinem Fall ist es noch so, dass mein Vater sich weigert Auskunft zu geben, dementsprechend habe ich dem Erstantrag zeitgleich das Formblatt 8 hinzugefügt, da es mir aufgrund gravierender familiärer Zustände nicht möglich ist die Dokumente von ihm zu erhalten. Dazu habe ich ihn natürlich im Vorfeld angeschrieben, geantwortet hat er, allerdings nicht gerade freundlich und auch generell verneinend. Nun gut, das tut nichts zur Sache, habe das jetzt nur aufgeführt um zu verdeutlichen das ich in dem Aspekt alles versucht und nachgewiesen habe.

Ich weiß, dass das aus meinem Antrag einen etwas komplizierteren Fall macht. Auch weiß ich, das Erstanträge gerne mal monatelang bearbeitet werden.

Problem ist, ich habe ab diesem Monat Untermiete zu zahlen und auch noch andere Anschaffungen für die Uni zu tätigen, ich bin finanziell echt knapp dabei, also wäre das Geld schon sehr essenziell für mich.

Ich weiß jetzt nur nicht wie ich weiter vorgehen soll? Telefonisch dürfen Ämter meines Wissens nach keine Auskunft geben, eine E-Mail zu schreiben empfinde ich als nicht sinnführend, da das Bafög Amt ohnehin mit der Bearbeitung von Anträgen beschäftigt ist. Also konkret denke ich, dass ich einfach keine Antwort bekommen werde auf meine Nachfrage. Ich habe allerdings auch "Angst", dass mir im Nachhinein die Nachzahlung gestrichen wird. Ich habe zwar noch einen Screenshot von der Sendungsverfolgung als Beweis das alles fristgerecht angekommen ist, aber wer weiß...

Ich habe noch nie einen Bafög Antrag gestellt, bin deshalb also echt komplett ratlos. Meine konkrete Frage an das Amt wäre eigentlich nur ob der Antrag überhaupt zur Kenntnis genommen wurde und momentan bearbeitet wird, das würde mich hinsichtlich der Nachzahlung auch sehr beruhigen. Auch weiß ich nicht ob ich mich bei Fragen an die Zentralnummer oder direkt an die zuständige Sachbearbeitung wenden soll, da ich ja überhaupt noch keine Sachbearbeiter/in habe? Vielleicht kann ja jemand einen guten Tipp geben wie ich nun weiter vorgehen soll, oder ob ich wirklich einfach abwarten soll. :)Danke

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Wie viel Bafög bekomme ich ca.?

Hallo zusammen,

ich habe vor zwei Monaten Bafög beantragt und spekuliere jetzt schon, wie viel ich ca. erhalten werde. Dazu habe ich diverse Bafög-Rechner zur Hand genommen, welche mir jedoch ständig andere Schätzungen auftischten.

Daher frage ich nun euch (vornehmlich Bafög-Expert:innen), welche mir ebenso eine treffende Schätzung abgeben können.

Hier sind dafür notwendige Daten:

- ich wohne nicht zuhause; Studentenwohnheim mit 420 € Miete und ca. 800 € Kaution

- Ich bin 19 Jahre alt und nicht verheiratet

- Ich bin familienversichert

- Ich habe kein eigenes Einkommen (ab dem Bewilligungszeitraum), ein Vermögen bleibt auch aus

- Es betrifft ein Studium an einer Universität

- Meine Eltern leben dauerhaft getrennt, wobei der Vater im Ausland lebt

- Meine Mutter ist alleinerziehend und lebt mit meinem volljährigen Bruder zusammen, der eine FOS besucht

- Ich bin der einzige, der Bafög-berechtigt ist in meiner Familie

- Jahresbruttoeinkommen meiner Eltern:

~ Mein Vater: 4.800 € (netto ähnlich, da Auslandssteuersätze, monatlich ergo 400 €)

~ Meine Mutter: 39.000 € (netto ca. 26.400 €, da 2.200 netto mtl.)

- Vermögen (von mir und meiner Mutter sowie Bruder) unter 15.000 €

Es wäre wirklich nett, falls ein „Bafög-Kenner“ da ne Schätzung abgeben könnte, weil die Rechner bisher nicht immer im Einklang standen und ich noch ne menschliche Meinung einholen möchte :)

Vielen Dank für die Mühe und schöne Grüße

Studium, BAföG, Sozialhilfe, BaföG-Amt, BAföG-Antrag, BAföG-Rückzahlung, BAföG-Anspruch

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