Hilfe - Beziehungsdilemma: Fernbeziehung und Zukunftsplanung nach dem Brexit?

Hallo zusammen,

ich brauche euren Rat zu einer schwierigen Situation in meiner Beziehung. Mein Freund (29) und ich (26) sind seit über vier Jahren ein Paar. Er kommt aus England, ich aus Deutschland. Wir haben uns 2019 kennengelernt, als er ein Auslandsjahr an meiner Uni in Deutschland machte. Es hat sofort gefunkt und wir haben schnell viel Zeit miteinander verbracht. Kurz darauf wurden wir ein Paar.

Dann kam die Pandemie. Während seines zweiten Semesters in Deutschland rieten ihm alle, nach England zurückzukehren, aber er entschied sich, zu bleiben. Wir haben sieben glückliche Monate als Paar in einem kleinen Studentenwohnheim verbracht. Als er schließlich nach England zurückmusste, um sein Studium zu beenden, haben wir uns für eine Fernbeziehung entschieden. Ich habe ihn direkt am Anfang dort besucht, seine Familie und Freunde kennengelernt, und wir haben fast täglich telefoniert. Aufgrund der Pandemie konnten wir uns dann erstmal 10 Monate lang nicht sehen. Seitdem sehen wir uns jeden Monat mindestens einmal, manchmal auch öfters.

Am Ende seines Studiums schickte er Bewerbungen raus, zuerst einmal in England als eine Art Notfallplan. Er wollte dann nach Jobs in Deutschland suchen, aber erhielt innerhalb nur einer Woche ein Jobangebot aus England, bei dem er wenig Bedenkzeit hatte. Er nahm den Job an. Obwohl ich enttäuscht war, konnte ich es nachvollziehen. Er wuchs in Armut auf und ein Job bedeutet für ihn Sicherheit. Wir haben viel darüber gesprochen und obwohl es ihm leid tat, freute ich mich schließlich für ihn. Unser neuer Plan war, dass er ein paar Jahren Berufserfahrung sammelt, ich mein Studium abschließe und er danach nach Deutschland zurück kommt.

Nun bin ich fast fertig mit meinem Studium und schreibe gerade meine Bachelorarbeit. Jetzt steht wieder die Frage im Raum, was wir machen sollen. Er hat fast drei Jahre Berufserfahrung als Ingenieur in der Automobilindustrie und bräuchte für ein Visum in Deutschland nur einen Jobvertrag. Doch er hat mir jetzt gesagt, dass er sich nicht mehr vorstellen kann, nach Deutschland zu ziehen. Er hat Angst, die Sprache nicht zu sprechen und keine Freunde zu finden bzw. seinen Job nicht gut machen zu können. Er möchte auch nicht in ein Land ziehen, wo nicht Englisch gesprochen wird und schlug vor, dass ich nach England ziehe.

Grundsätzlich bin ich offen, nach GB (oder in ein anderes Land) zu ziehen, aber seit Brexit ist GB fast unmöglich. Es gibt nur noch Visa für sogenannte Skilled Workers, meist für Berufe, die sehr nischig sind oder für Menschen mit hohem akademischen Grad oder langjähriger Berufserfahrung. Ich habe schon oft nach Jobs gesucht, aber nichts gefunden. Um ein Visum für Großbritannien zu bekommen, benötigt man ein Visa Sponsorship. Nicht alle Firmen bieten das an, und die, die es tun, bieten oft keine Sponsorships für Berufseinsteiger.

Es gibt auch ein Spousal Visa für Paare, die mindestens zwei Jahre zusammengelebt haben. Sprich, wenn wir zwei Jahre zusammen irgendwo gelebt haben, könnte ich dieses Visum erhalten. Mein Partner müsste dann in UK einen Job haben und eine bestimmte Einkommensgrenze erreichen, welche er bereits mit seinem jetzigen Job erreicht hat. Ich habe ihm dann Irland vorgeschlagen, da wir beide ohne Visum hinziehen könnten. Sie sprechen Englisch, es ist nahe an England, und das Leben dort ist ähnlich. Er scheint trotzdem nicht wirklich offen für einen Kompromiss. Ich fühle mich hoffnungslos und habe das Gefühl, mein Partner hat mir die ganze Verantwortung für die Zukunft unserer Beziehung zugeschoben.

Ich bin fix und fertig, kann mich kaum noch auf meine Bachelorarbeit konzentrieren (nur noch drei Wochen bis zur Abgabe) und habe das Gefühl, dass das Ende meines Studiums auch das Ende meiner Beziehung bedeuten könnte. Ich bin unglaublich glücklich mit ihm und hatte noch nie einen Partner, mit dem es so gut geklappt hat. Doch jetzt zweifle ich. Ich verstehe seine Sorgen, aber man muss auch Kompromisse eingehen.

Was denkt ihr? Hat jemand Vorschläge oder Ideen, wie wir weiter vorgehen könnten oder alternative Lösungen für unser Problem?

Vielen Dank im Voraus!

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Wenn der Bachelorarbeit Betreuer die Betreuung beenden will?

Ich habe nur noch eine Woche bis zur Abgabefrist meiner Bachelorarbeit und muss noch eine Klausur schreiben. Vor kurzem habe ich bemerkt, dass man vor dem Kolloquium alle Prüfungen bestanden haben muss. Mein Kolloquium und die Klausur sind voraussichtlich im Juli angesetzt.

Deshalb habe ich sofort meinen Betreuer kontaktiert, um ihn darüber zu informieren. Er reagierte unzufrieden und meinte, dass er „raus“ sei und ich mir einen anderen Betreuer suchen solle. Er ging dann direkt zu anderen Studierenden und ich konnte das Gespräch leider nicht fortsetzen.

Das Sekretariat hat mir ebenfalls mitgeteilt, dass ich das Kolloquium erst abhalten kann, nachdem ich die Klausur bestanden habe. Daher habe ich auch den Dozenten der Prüfung bezüglich des Prüfungstermins und der Möglichkeit, die Prüfung vor allen anderen zu schreiben, kontaktiert, um den Kolloquiumstermin besser planen zu können.

Mir ist bewusst, dass der Fehler bei mir liegt, und ich habe meinem Betreuer eine E-Mail geschrieben, um mich zu entschuldigen und um sein Verständnis zu bitten. Er hat bisher nicht auf meine E-Mail geantwortet, und ich habe daher Angst, weil die Zeit knapp wird.

Mein Betreuer ist auch mein Erstprüfer, und wenn er „raus“ ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie es weitergehen soll. Daher wollte ich euch um eure Hinweise bitten.

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Wie werte ich meine Umfrageergebnisse aus?

Moin,

ich habe für meine Bachelorarbeit eine Onlineumfrage in meinem Unternehmen durchgeführt. Hierbei habe ich speziell den Teilzeitkräften im Unternehmen einige Fragen gestellt. Mittlerweile habe ich die Umfrageergebnisse erhalten und die Auswertung lief bisher auch reibungslos.

Nur bei einer Fragengruppe stehe ich etwas auf dem Schlauch und komme in diesem Zusammenhang auch nicht weiter.

Die Fragengruppe bezog sich auf die Gründe, warum Teilzeitkräfte in Teilzeit arbeiten. Hierbei habe ich in Form von Matrixfragen gefragt, ob bestimmte Gründe für die Wahl einer Teilzeitbeschäftigung von großer, kleiner oder keiner Bedeutung waren. Dieser Fragebogen wurde von meinen Dozenten und der Personalentwicklungsabteilung abgesegnet und als gut befunden.

Bei der Auswertung fällt mir jetzt aber immer mehr auf, dass ich als Antwortmöglichkeit lieber eine numerische Skalenbewertung von 1 - "keine Bedeutung" bis 6 "große Bedeutung" hätte wählen sollen. Bei der Auswertung habe ich nun zwischen den Auswahlmöglichkeiten "große Bedeutung" und "kleine Bedeutung" differenziert und für die jeweiligen demografischen Gruppen im Unternehmen zum einen Statistiken gebildet, die nur den prozentualen Anteil der Angabe "Große Bedeutung" aller Antworten bei jedem Grund aufzeigen und zum anderen Statistiken erstellt, die nur die prozentualen Angaben mit der Bewertung "kleine Bedeutung" von allen Antworten aufzeigen. Die Antwortmöglichkeiten und die Auswertung als solche erscheint mir zum jetzigen irgendwie als unwissenschafltich und bei der Auswertung auch als ziemlich umständlich und unübersichtlich.

Die wichtigste Frage, die bei mir nun besteht ist die Frage, wie ich im methodischen Teil wissenschaftlich erklären kann, warum ich ich bei dieser Fragekategorie die Auswahlmöglichkeiten so genommen habe, wie ich Sie genommen haben. Je weiter ich mich mit dem Thema befasse, desto unsicherer werde ich nämlich bei dieser Frage. Leider kann ich die Befragung auch nicht rückgängig machen und ich muss jetzt mit den Daten so arbeiten, wie ich Sie jetzt haben.

Abgesehen davon Frage ich mich, in wieweit meine Auswertung nun valide ist. Gibt es eventuell andere bzw. wissenschaftlicherer und übersichtlichere Möglichkeiten, die Antworten auszuwerten oder habe ich bisher die beste Möglichkeit schon angewendet, indem ich zwischen den Antwortmöglichkeiten differenziert haben?

Leider hat sich herausgestellt, dass mein Dozent im Bereich Statistik keine wesentlichen Kenntnisse hat. Dementsprechend kann er mir bei diesem Problem nicht helfen. Vielleicht findet sich ja hier jemand, der mehr Ahnung hat und mit weiterhelfen kann.

Ich bedanke mich im Voraus für die Antwort!

Viele Grüße

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Bitte helft mir - mache ich mir bezüglich dieser Situation zu viele Sorgen?

Liebe alle,

ich stehe in Kontakt mit einem „Tim“ (falscher Name, Doktorand) an meiner Uni, der mir noch eine Prüfungsleistung von einem früheren Semester eintragen muss. Ich habe in den letzten Wochen versucht, ihn zu erreichen, war aber leider nicht erfolgreich. 

In einer U-Bahn-Station habe ich eine Sprachnachricht an eine Freundin diesbezüglich geschickt, wo ich beschrieben habe, dass ich traurig bin, dass er sich auf meine letzten Mails (hinsichtlich der Note) nicht gemeldet hat und ich etwas pessimistisch hinsichtlich einer Antwort auf meine letzte Mail bin. 

Nun heißt aber auch mein Abschlussarbeitsbetreuer „Tim“ und er hat mir in den letzten Wochen auch nicht auf Mails geantwortet. Auf ihn hat sich die Nachricht aber nicht bezogen. Ich habe in der U-Bahn-Station niemanden gesehen, der wie mein Betreuer aussieht - allerdings habe ich mich jetzt nicht gründlich umgesehen. Außerdem lief ich ja, weshalb das Memo nicht so leicht mitzuhören war. Hinzu kommt, dass die U-Bahn-Station nicht die Ecke der Uni ist und er wahrscheinlich entweder im Urlaub ist (wegen Ostern) oder arbeitet (das Ganze ist gegen 14:00 Uhr passiert).

Hintergrund dieser Ausführungen ist, dass ich jetzt Angst habe, dass der Tim, der meine Arbeit betreut, das irgendwie gehört haben könnte. Ich habe aber auch schnell Ängste (bin auch in Therapie). 

Was denkt ihr?

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