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Thema Weiterbildung
  1. 10 P.
Jobwechsel schon nach 2 Wochen?

Hallo gute Frage- Helfer,

ich befinde mich zur Zeit in einer doofen Situation.
Ich bin seit 4 Jahren Erzieherin und habe auch 4 Jahre an meiner alten Arbeitsstelle gearbeitet. Nun wollte ich mich "weiterbilden" und wollte die Stelle der stellv. Leitung antreten. Diese habe ich bekommen und zwar seit 1.10.18. So... jetzt kommt's. Ich habe 6 Monate Probezeit und hatte schon nach ca. 2 Wochen mein erstes Mitarbeitergespräch (mit der Kita - Koordinatorin) gehabt.

Jaaaa... schon nach so einer kurzen Zeit. Es kamen nur Beschwerden. Ich würde nie Hallo und Tschüss zur Leitung sagen. Ich gehe nie zu ihr ins Büro und frage, was ansteht, usw.

Es stimmt alles soweit NICHT. Das habe ich ihr auch so gesagt, da ich alle Situationen gut wiedergeben konnte. Leitung fragen, was ansteht!? Mir wurde gesagt, dass ich die ersten Wochen Kinderdienst habe d.h. in einer Gruppe arbeite, da 1. eine Kollegin alleine in der Gruppe ist, 2. den KiGa - Alltag kennenlernen soll. Das ist für mich eine klare Ansage. Wenn ich jeden Tag da auftauche und sage, was soll ich machen, da würde ich als Leitung mir denken "Hat die Alzheimer?".

Ich müsste mir auch als stellv. Leitung Respekt erarbeiten müssen und sich dann nicht wundern, wenn die Kollegin mich nicht richtig behandeln.

Ich habe sowieso schon länger den Eindruck, dass ich dort nicht gern gesehen werde, vor allem von der Leitung, da sie mich nicht haben wollte (vertraute Infos). Jetzt habe ich auch den Eindruck, dass man mich los haben möchte.

Ich habe meine letzte Chance jetzt, ich dürfte mir keine Fehler erlauben. Ich glaube, ich bin im falschen Film. Achso und die stellv. Leitungs Aufgaben gibt es nicht.
Ich ahne schon, dass wenn die Leitung fehlt, dass ich plötzlich doch die stellv. Leitung spielen soll, aber ohne irgendwelche Ahnung.
Jetzt habe ich eine neue Stelle im Blick und möchte wechseln. Auch stellv. Leitung Posten. Ich möchte mich in dem Bereich weiterbilden und in der Stellenausschreibung steht sogar DICK geschrieben, dass Fort - und Weiterbildung anstehen werden.
So, wie sieht es jetzt aus, wenn ich nach einem Monat die Stelle wechsel? Kommt es schlecht an, oder ist es was gutes, weil man zeitnah gemerkt hat, dass da ein falsches Spiel gespielt wird?
Danke für Eure Hilfe.

Mobbing, Kita, Probezeit, Verantwortung, Weiterbildung, Jobwechsel
2 Antworten
Wie kann es nach meinem dualen BWL/Schiffahrts- Studium weitergehen? Wirtschaftsingenieur? Verfahrenstechnik?

 

Ich bin momentan sehr unsicher, was meine Zukunft angeht und für jeden Tipp sehr dankbar!

Ich (24) habe ‚Schifffahrt- und Logistik Management‘ dual studiert und arbeite seit einem Jahr im Einkauf in einer Reederei. Ich bin mit dem Job recht unzufrieden, weil mir die Firma deutlich zu traditionell ist und an starre Prozesse und Hierarchien gebunden. Ich fühle mich in meinem Job weit von der Praxis entfernt, verbringe den größten Teil des Tages im Büro und mal in einem Meeting.

Thematisch kann ich mich von meinen jetzigen Aufgaben am ehesten stundenlang mit Excel-Analysen beschäftigen. Andererseits habe ich auch großen Spaß an Diskussionen und der Erarbeitung neuer Ideen. Ich bin sprachlich recht begabt, habe gerne Kontakt zu anderen Kulturen und würde es schade finden, in einem Beruf zu arbeiten, der mit wenig zwischenmenschliche Kommunikation und Teamarbeit abläuft. Ich habe Spaß am Koordinieren und Organisieren von Projekten, Zeitplänen etc, bin sehr strukturiert und glaube, dass mir auch das Führen von einem Team liegen könnte.

Wenn ich etwas sehe, möchte ich oft wissen, wie es funktioniert. Ich habe viele (angehende) Ingenieure in meinem Freundeskreis und fühle mich dann immer etwas dumm. Vielleicht kommt daher die Idee noch etwas Technisches zu machen, jedoch verfolgt es mich jetzt schon seit einigen Jahren. In der Schule war mein Interesse an Physik und Co. allerdings eher begrenzt. An sich wäre natürlich ein Master in Richtung „Logistik“ / „Supply Chain“ logisch, aber ich habe das Bedürfnis an einem richtigen Produkt zu arbeiten. Insbesondere Umweltthemen, erneuerbare Energien usw. interessieren mich. Ich habe schon immer eine große Verbindung zum Meer/Wasser und zur Natur. Daher käme alles Richtung Umweltingenieur, Verfahrenstechnik oder auch ein Wirtschaftsingenieurstudium in Frage (mit der Anrechnung von einigen BWL Kursen aus meinem vorherigen Studium). Wichtig ist einfach, dass ich im Job an konkreten Fragen/Problemen arbeite und nachweisbare Ergebnisse erzielen kann.

Dann gibt es noch die Überlegung, mich noch in Richtung IT weiterzuentwickeln, in der Hoffnung dort einen recht flexiblen, modernen und natürlich auch gut bezahlten Job zu finden. Ich glaube allerdings, dieses kommt auch größtenteils aus Zukunftsängsten.

Insgesamt möchte ich natürlich einen Job haben in dem man anständig bezahlt wird, würde aber im Vergleich zu einer 60 /70 Stunden Woche auf lange Sicht lieber das niedrigere Gehalt nehmen. Auch irgendwann nochmal ein Jahr Reisen gehen sollte auf jeden Fall drin sein. Ich mache mir ziemliche Sorgen, dass ich, wenn ich jetzt noch einen Bachelor mache, wieder „das falsche Fach wähle“ und zu viel Zeit verliere, da ich wie gesagt auch gerne nochmal eine Weile ins Ausland möchte. Karriere und ein gutes Gehalt hat einen gewissen Stellenwert, ist aber auch nicht die oberste Priorität.

Vielen Dank fürs Lesen! Ich bin langsam am Verzweifeln. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie es weitergehen könnte?

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Chancen Duales Studium BWL-Industrie?

Hallo zusammen,

meint ihr ich hätte gute Chancen auf einen Dualen Studienplatz BWL-Industrie?

Zu meiner Person:

Ich bin 19 Jahre alt, habe die mittlere Reife (1.6) und anschließend eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht. Diese habe ich mit einem IHK Schnitt von 1.4 bestanden.

Anschließen wurde ich bei meinem Unternehmen unbefristet in der Personalabteilung übernommen. Meine Aufgaben sind die Lohnbearbeitung und die Ausbildungsbetreuung, also auch Mitführung von Vorstellungsgesprächen und Mitteilnahme an der Azubi-Einführungswoche und anderen Veranstaltungen. Ebenso bearbeite ich auch den gesamten Bewerbungsprozess und das Einstellungsverfahren.

Eine SAP-Schulung hatte ich auch schon und wir arbeiten auch damit.

Ich habe jetzt angefangen meinen Industriefachwirt nebenberuflich bei der IHK zu erlangen. Diesen möchte ich natürlich auch so gut es geht abschließen.

Nun zu meiner Frage:

Ich habe gelesen, dass man ein duales Studium ohne Abitur aber mit Aufstiegsfortbildung machen kann. Meint ihr ich hätte damit realistische Chancen, dass mich die Unternehmen überhaupt in Betracht ziehen? Ich würde das Studium am liebsten direkt nach dem Fachwirt beginnen. Da wäre Ich 21 Jahre alt.

In meinem Unternehmen gibt es leider nicht die Möglichkeit großartig aufzusteigen.

Vielen Dank für eure Antworten!

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Beruf - macht Quereinsteigen Sinn?

Guten Abend!

Ich bin aktuell sehr unglücklich mit meiner finanziellen Situation. Ich habe mich als junger Mensch dazu entschlossen,Berufe anzustreben,die mich rein interessenbedingt und meiner persönlichen Fertigkeiten und Ansprüchen entsprechend erfüllen sollten und bin deshalb staatlich anerkannte Erzieherin und Logopädin (Staatsexamen) geworden. An sich macht mir der Beruf als Logopädin Spaß, allerdings der Blick aufs Konto nicht - Ich verdiene so wenig,dass ich mich mit 2 Nebenjobs über Wasser halten muss.

Nun möchte ich fragen - ist es möglich und vor allem macht es Sinn, rein vom finanziellen Aspekt, etwas ganz anderes zu machen? Kann ich mich mit meinen Abschlüssen im sozialen Bereich nun beispielsweise als Verkäuferin in einer Modeboutique, oder einem Brautmodengeschäft, oder als Immobilienmaklerin bewerben?

Ich möchte demnächst bei der Arbeitsagentur einen Beratungstermin wahrnehmen, um mich dort beraten zu lassen, welche Perspektiven es überhaupt für mich gibt. Aber vielleicht gibt es auch hier jemanden, der mir weiterhelfen kann? Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und den Schritt gewagt, und als Quereinsteiger nochmal neu angefangen? Wo finde ich ansonsten Hilfe? Ich lebe am Existenzminimum und bin auch tatsächlich verzweifelt, vor allem,wenn ich an meine Rente denke. Daher wäre ich über Antworten sehr dankbar.

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3 Antworten
Nehme ich mir beruflich zuviel vor?

Hi,

Ich hab ein Fernstudium angefangen. Es ist ein Master und geht in Vollzeit 2 Jahre. In Teilzeit 4 Jahre. Ich möchte es in 2 Jahren schaffen.

Gleichzeitig will ich arbeiten. In 1 Woche hab ich ein Bewerbungsgespräch für eine Teilzeitstelle. Ob es was wird weiß ich nicht. Ich hab noch die Möglichkeit eine Fortbildung zu machen. Diese gibt es unter anderem bei 2 Anbietern: einmal 25 Tage auf 2 Samstage im Monat verteilt mit der Bedingung, dass ich jedes mal 3 Stunden hinfahre. Hier wäre ein Job nebenher machbar, weil es Samstags stattfindet.

Oder 25 Tage aufgeteilt auf 6 Monate a 4x5 Blocktage am Stück Werktags; inklusive Übernachtung im Hotel. Hier hab ich nicht das Problem ständig hin und her zu fahren.

Durch den Eintritt in diese Fortbildung kann ich mich sofort auf entsprechende Stellen bewerben. Klar es gibt auch andere Anbieter, das waren nun die, welche ich mir rausgesucht habe.

Meine Arbeitsvermittlerin meinte, das wäre zuviel: Studium, Arbeit und Fortbildung. Ich bekomme, solange ich mich bewerbe neben meinen Studium einen Teil meines AGs ausgezahlt. Wenn ich bei der AA aussteige, fällt das Geld weg. Ich möchte mur irgendwie auch eine kleine Wohnung leisten und ein Auto.

Wie soll ich mich entscheiden?

Eine Möglichkeit wäre: wenn ich den Job bekomme, die Fortbildung zu verschieben auch wenn ich gekündigt werde und auf die nächste Fortbildung warten muss.

Oder auf sie Fortbildung im Block zu machen aber aus der AA auszusteigen und bis Sommer überbrücken...

Teilzeit würde ich nur studieren, wenn der Job cool wäre.

Habt ihr ideen und Ratschläge?

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4 Antworten
Wie kann ich etwas an meiner Dummheit ändern?

So blöd es klingen mag...aber dumm sein und reflektiert ist ziemlich verletzend. Ich komme mir sozial dumm vor, weil ich manchmal komische Sachen sagen oder in den Augen von anderen komisch reagiere. Deswegen hab ich immer Angst etwas falsches zu sagen. Außerdem fällt es mir in vielen Situationen schwer ruhig zu bleiben und nicht zu weinen oder wütend zu werden

Ich bin politisch dumm, weil mich das Ganze eigentlich nicht interessiert und mich nur extrem stresst und ich jetzt wieder in Tränen hier sitze. Ich bin extrem naiv und bräuchte jemand ruhiges der mir die Politik erklärt, aber jedes Gespräch ist so extrem aggressiv und dann glaube ich den Mund aufmachen zu müssen und meine ungebildete Meinung darzulegen.

Ich bin emotional dumm, weil ich meine Positionen nicht verteidigen kann und wie bereits erwähnt sehr schnell weine oder wütend werde.

Ich bin mathematisch und kulturell blöd, weil ich sehr wenig weiß und es mir oftmals nicht merke und mir keine Daten merken kann.

Sogar bei Themen die mich interessieren werfe ich oft mit Halbwissen um mich.

Das einzige was ich kann, ist diese Sachen sehen,aber ich bin zu faul und blöd sie zu ändern. Psychisch zieht esm ich runter und in meinem Land wird kein Psychologe finanziert.

Ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll für Unterstützung oder wie ich mich selbst verbessern kann oder mir Sachen besser merken soll. Ich will nicht so sein, aber gleichzeitig fällt es mir schwer mich damit auseinander zu setzen. Geschweige denn, dass ich nicht weiß wo ich anfangen soll..

Bitte keine Scherze, mir geht es schon nicht gut.

Schule, Freundschaft, Allgemeinbildung, Politik, Psychologie, Dummheit, Liebe und Beziehung, Sozialisierung, Traurigkeit, Weiterbildung, Selbstreflektion
8 Antworten
Arbeitszeit verkürzen auf 30 Stunden die Woche, wie beim AG anfragen?

Hallo, ich mag meine Firma leider möchte ich mich beruflich umorientieren bzw weiterbilden. Ich möchte einen besseren Posten in meiner Firma, momentan bin ich technischer Angestellter und für die Wartung, Instandhaltung von Anlagen, für die Einweisung von Fremdfirmen und für die Ausbildung zuständig. Diese Tätigkeit ist stressig, körperlich sehr anstrengend. Ich beziehe mich dabei auf das Stichwort "Life Work Balance", diese Balance stimmt bei mir überhaupt nicht. Ich lebe nurnoch für die Arbeit, den Feierabend muss ich komplett auskurieren um mich morgens irgendwie aus dem Bett zu bewegen. Mein soziales privates Leben bleibt auf der Strecke, ich habe eigentlich keins. Ich habe mich deswegen lange hingesetzt und sehe keine andere Möglichkeit als die Arbeitszeit zu reduzieren. Ich weiß nicht ob das möglich wäre da wir nur sehr wenige Arbeitskräfte in meiner Abteilung sind und es Personalmangel gefühlt immer gibt. Mit den finanziellen Konsequenzen könnte ich klar kommen, habe ich schon durchgerechnet.
Ich brauche gute Grüne um dem AG davon zu überzeugen meine Arbeitszeit zu reduzieren, ich hätte ja auch vor mich weiterzubilden, diese Form von weiterbildung könnte ich mit ins Unternehmen einbringen wovon der AG ebenfalls profitieren kann.
Aber ich bräuchte mehr Gründe um es meinem AG so schmackhaft wie möglich zu verkaufen. Fallen euch ein paar Gründe ein?
Mein Betrieb ist ca. 500 Mann stark.

Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Teilzeit, Weiterbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
2 Antworten
War diese 14.000€ Ausgabe eine gute Entscheidung oder hätte ich etwas anderes machen sollen?

Hallo GF User,

meine Firma zahlt keine Kurse für die Mitarbeiter, da die Firma immer hinausverzögern will. Jedoch habe ich mich entschlossen mich privat weiterzubilden.

Ich bin 29 Jahre alt und habe einen Kurs für 80 Tage gebucht. Dieser Kurs kostet 7.800€ dazu kommen dann noch ca. 6.000€ Untekunftskosten + hin und her pendlerei am Wochenende + essen!

Mein Plan war so ca. 10.000€ auszugeben, da viele Hotels und Pensionen ausgebucht sind steigen die Kosten für Unterkunft. So wird diese Weiterbildung am Ende mir ca. 14.000€ kosten. Die 80 Tage werden viel stressig sein, aber dann bin ich in meiner Branche wie ein Meister. Habe dann spezielle Berechtigungen Maschinen zu prüfen und zu reparieren. Deutschlandweit wird es hochangesehen.

In meiner jetzigen Firma kann ich nach diesem Kurs ca. 600€ Brutto mehr verdienen und mein Job wäre gesichert weil ich spezielle Fähigkeiten besitze.

Ich bereue jz ein bisschen diesen Kurs gebucht zu haben weil die Kosten um 4.000€ höher sind als erwartet. Mit diesem Geld hätte ich ein gutes Auto oder eine Weltreise machen können.

War diese 14.000€ Investition in Weiterbildung eine gute Idee oder hätte ich es lieber sparen sollen?

Kann ich dann auch ein Teil von Staat zurück bekommen?

Für die Kursdauer bekomme ich mein Gehalt fortbezahlt.

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9 Antworten
Berufliche Zukunft, grosses Fragezeichen?

Guten Tag

Ich mache mir momentan sehr viele Gedanken zu meiner Zukunft. Da ich ein grosses Durcheinander im Kopf habe, habe ich beschlossen, mal alles aufzuschreiben. Achtung, dieser Text könnte lange werden.
Wer keine Lust hat, ihn zu lesen, soll jetzt bitte weg klicken.

Ich bin 21 Jahre alt. Verlobt seit einem Jahr. Lebe mit meinem Schatz und einer Katze in einer ziemlich grossen Wohnung mit Garten. Mein Verlobter ist 26 Jahre alt. Wir haben beide eine kaufmännische Ausbildung gemacht und abgeschlossen. Er hat zusätzlich noch Marketing und Kommunikation studiert, und arbeitet nun seit 2 Jahren in einer guten Firma, 100% Stelle mit unbefristetem Arbeitsvertrag.

Ich habe meine Ausbildung vor 3 Jahren abgeschlossen und arbeite bei der Stadverwaltung in einem Büro. Ebenfalls ein guter Job mit sichereim Einkommen.
Wir haben beide ein eigenes Auto und sind mobil. Läuf also eigentlich alles super.

Wir haben beide einen ziemlich starken Kinderwunsch, und haben deshalb vor, bald die Verhütung abzusetzen. Nur leider beschäftigt mich etwas sehr stark. Meine berufliche Zukunft. Wenn ich meinen Job jetzt behalte ist alles klar. Ich würde bis kur vor der Geburt noch arbeiten, danach 4 Monate Mutterschaftsurlaub beziehen und dann noch ungefähr 8 Monate unbezahlten Urlaub nehmen. Dann könnte ich das erste Jahr zuhause beim Baby bleiben und mein Verlobter würde arbeiten. Danach könnte ich wieder in den Bürojob einsteigen. Anfangs nur 20%, und je älter das Kind wird, desto mehr. In der Zeit würden die Omas auf das Kind aufpassen. Wäre alles super machbar und einfach. Ich würde nicht zu lange aus dem Beruf weg sein und könnte gut wieder eine Stelle finden...

Aber leider gehe ich seit einiger Zeit nicht mehr gerne ins Büro. Die ständige Protokollierungsarbeit, dss Briefe schreiben und Mails beantworten langweilt mich total. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dies noch ein Leben lang zu machen. Mich würden sehr viele Dinge interessieren. Ich würde gerne eine Ausbildung zum Gesundheitsmasseur machen, oder zur Kosmetikerin. Auch die Eventplanungsbranche interessiert mich sehr. Diese Ausbildungen sind aber alle echt teuer und danach ist es schwer, eine gute Stelle zu finden.

Deshalb weiss ich nicht, was ich tun soll. Der Kinderwunsch ist mir sehr wichtig. Wir fühlen uns beide bereit dazu, haben uns gut informiert und schon oft darüber gesprochen. Es ist wirklich schwer, und ich weiss nicht, wir ich was wann machen soll oder nur mal einen klaren Kopf bekommen soll.

Wer bis hier her mitgelesen hat, dem danke ich jetzt schon mal ganz herzlich für die Zeit, die ich beansprucht habe. Vielleicht kann mir ja jemand von seinen eigenen Erfahrungen berichten oder sonst hilfreiche Tipps geben. Ich würde mich sehr darüber freuen.

Ganz herzliche Grüsse
ElliSamy

Leben, Beruf, Familie, Zukunft, Schwangerschaft, Berufswahl, Ehe, Kinderwunsch, Weiterbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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