Ist der Geselle heute noch was Wert? Muss man sicher immer weiterbilden?

Ich bin 25 und habe 2020 meine Ausbildung als Informationselektroniker für Geräte und Systemtechnik abgeschlossen. (Ehemals Radio und Fernsehtechniker) . Ich Arbeite seid 2021 als PAT-Engineer . Sprich wir fahren raus zu Kunden und führen dort die DGUV 3 Prüfung durch. Ich bin da als Teamleiter eingestellt und wir sind dann immer so 3er-5er Teams ich als EFK und die anderen sind EUPs.

Und ich bin da mega zufrieden mit... ich bin mega happy in der Firma ich fühle mich gewertschätzt und komme echt gerne zur Arbeit. Gehalten ist ok und ich hab ne Wohnung circa 10 Minuten entfernt.

Allerdings stell ich mir schon manchmal die Frage: "ist es das jetzt ? Ist das jetzt dein Job für die nächsten 40 Jahre? Oder willst du dich nochmal weiter bilden ?"

Und naja , der eine Kollege mit dem ich die Ausbildung gemacht habe , der Macht jetzt sein Meister. Mein Bruder Studiert Informatik , und bei Kunden kommt man auch oft mit Technikern in Kontakt die vor Ort für die Elektrische Sicherheit und Infrastruktur in der Firma zuständig sind . Und da denke ich mir schon manchmal, ey das was die machen ... das kannst du doch auch?

Warum also nicht jetzt wo ich noch jung bin ein Techniker machen ? Denn ich interessiere mich tatsächlich sehr für das Thema elektrische Sicherheit und was ich teilweise täglich auf der Arbeit sehe spornt mich nur noch mehr an besser zu werden um am Ende Menschenleben zu retten ... aber muss es immer ein Meister oder Techniker sein ? Was bringt das am Ende geldlich? Und wie schwer ist das ? Denn ... Die Ausbildung als Informationselektroniker für Geräte und Systemtechnik ist glaube ich einer der schwersten "Normalen" Ausbildungsberufe die man erlernen kann und das war schon hardcore... Es gab Momente als es um Halbleitertechnik ging wo ich dachte: "Ey wenn ich das schaffe hätte ich auch Abitur schaffen können" ich würde mich gerne besonders in diesen Themengebiet weiterentwickeln aber habe Angst, dass ich es nicht schaffe und es sich am Ende Finanziell nicht wirklich lohnt...

Denn ich fühle mich sehr Wohl wo ich grade bin aber die Gesellschaft gibt ein irgendwie das Gefühl, Als Geselle bist du nichts ... Nur wer studiert ,Meister oder Ingenieur ist hat aus sich was gemacht ...

Arbeit, Schule, Meister, Techniker, Weiterbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
was sollte man tun wenn man keine hoffnung mehr sieht/hat?

hi, ich bin 20/m, schüchtern/introvertiert und ich werde hier ausführlich erklären was so bei mir los ist weshalb ich verstehen kann wenn man nicht die zeit dafür hat aber vielleicht hilft es mir ja schon es mal zu schrieben, um so dankbarer bin ich natürlich für alle die es trotzdem alles lesen ^^

und ich würde es gerne unterteilen in privat und berufsleben

privatleben: zu meiner familie hatte ich nie eine richtige bindung weil meine eltern sich getrennt haben als ich ca 3 war und ab dann war jahre lang der sorgerechts streit vor gericht wichtiger, in der grundschule habe ich gute freunde gefunden doch als wir dann in die 5. klasse kamen sind meine freunde aufs gymnasium gegangen nur ich auf die gesamtschule, ich wollte trotzdem kontakt halten aber sie wollten nicht mehr mit mir befreundet sein weil ich ja "nur ein gesamtschüler war" deswegen ist es für mich bis heute schwer enge freundschaften aufzubauen und anderen zu vertrauen, in der 7/8. klasse habe ich mich dann zum ersten mal verliebt aber war zu schüchtern und habe mich erst nach 3 jahren getraut kontakt aufzubauen, über die ausbildung haben wir uns mal zufällig getroffen, über die nächsten 2 jahre haben wir uns dann richtig gut verstanden und haben uns auch beste freunde gennant das ging aber alles nur übers handy weil sie meinte sie möchte sich in ihrer freizeit mit keinem treffen weil sie auch schüchtern ist, später habe ich erfahren das sie sich mit ihren neuen freunden in ihrer firma schon öfter privat getroffen hat aber mit mir wollte sie immer noch nicht, als ich sie darauf angeschrieben habe hat sie sich beleidigt gefühlt und dann haben wir uns immer öfter gestritten wegen verschiedenen gründen bis sie dann irgendwann geschrieben hat das sie keinen bock mehr auf mich hat, ich ein arsch bin und hat denn kontakt abgebrochen...

berufsleben: technischer produktdesigner ist mein wunschberuf aber dafür waren keine ausbildungsstellen mehr frei und alle meinten dafür müsste man erst eine andere ausbildung fertig haben weshalb ich zur zeit eine ausbildung zum zerspanungsmechaniker mache, ich habe meinem ausbilder schon gesagt das ich gerne danach produktdesigner werden möchte worauf er meinte das ich dafür nicht qualifiziert genug bin und mir dafür eine andere firma suchen müsste, ich bin in einer abteilung in der sich alle gegenseitig nicht leiden können und es schon als normal gilt wenn einmal pro monat jemand im pausenraum weinen muss, da mein ausbilder mit über 100 azubis für die er verantwortlich ist mehr als überfordert ist kümmert er sich eig nur um die die er für klug hält was nur die sind die abi haben alle anderen (so wie ich) müssen selber sehen wie sie klar kommen...

und das ist nun meine situation, habe meine beste (einzige) freundin nicht mehr und mache eine ausbildung an der ich kein interrese habe weiter zu arbeiten und auch keine weiterbildungs chancen wie es aussieht

für ratschläge bin ich sehr dankbar und auch darüber das ich hier das alles mal ausschreiben konnte ^^

Schule, Hoffnung, Freundschaft, Einsamkeit, Psychologie, Liebe und Beziehung, Soziales, Weiterbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Kann jeder Mensch gut sein?

Hallo Zusammen. Ich M19 hab meine Ausbildung vor einem Jahr abgeschlossen und es war echt eine harte Zeit, auch die Schulzeit davor. Ich hatte es noch nie in der Schule leicht gehabt. Es gibt doch immer die einen denen es extrem leicht fällt zu lernen und dann die anderen bei denen das Gegenteil der Fall ist so wie bei mir. Meine Vorschulzeit hab ich durchgebracht. Nur in meiner Ausbildungszeit hatte ich es noch schwerer. Der Lernstoff und die Praxis wurden mir immer schwieriger und am Ende hatte ich 3 Nachhilfen. Alle taten ihr bestes aber es wollte einfach nicht in mein Kopf rein. Also hatte ich nach langer Überlegung eine Umschulung gemacht auf eine Ausbildung die praktisch von der Qualifikation eine Stufe niedriger ist und es lief super in der Schule und meine Ausbildung brachte ich auch durch. Nun bin ich seit einem Jahr ausgelernt mache meine Arbeit und immer mehr mach ich mir Gedanken über Weiterbildung wegen meinem Umfeld. Höre ständig nur von Leuten mit Abi die jetzt Studieren oder welche wie meine Arbeitskollegen die den Meister machen. Und dazu bekomm ich noch oft gesagt mach jetzt noch was aus dir bevor du Familie usw. Hast. Ich bin zufrieden mit meinem Job usw. keine Frage aber ich hätte schon auch gern eine Weiterbildung, nur da ich mich halt selber kenne wird das nichts werden. Was sagt ihr dazu ? Früher wurde mir mal von einem Lehrer gesagt das jeder eine 1 und auch Gymnasium schaffen kann. Aber mittlerweile denk ich mir eher das jeder auch seine Grenzen hat.

Schule, Menschen, Psychologie, Weiterbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Weiterbildung beim Jobcenter nur aus gesundheitlichen Gründen möglich?

Hallo liebe Community,

ich bin zum 31.03.22 ordentlich gekündigt worden und habe mich dementsprechend vor ein paar Monaten erst Arbeitssuchend und Anfang des Monats Arbeitslos gemeldet. Ich wollte diese Gelegenheit nutzen um mich zum Softwareentwickler weiterzubilden / umzuschulen. Hab dafür lange und sehr ausführlich Infos und Angebote der Weiterbildungsmaßnahmen auf den Webportalen ( z.B. Kursnet ) der Agentur für Arbeit zusammengetragen.

Hatte auch schon Kontakt zu einer Weiterbildungseinrichtung aufgenommen und mir dort die Sache mit den Bildungsgutscheinen, AZAV und TÜV Zertifizierungen erklären lassen. Im Anschluss habe ich noch ein paarmal mit der Agentur für Arbeit telefoniert und mich weiter erkundigt was ich alles für mein erstes Beratungsgespräch mit dem für mich zuständigen Sachbearbeiter vorbereiten und parat haben sollte.

Ich hatte dann eine prallgefüllte Mappe mit Infos zu der Weiterbildung, einen Ausdruck der Bitkom - also dem Bundesdigitalverband - mit den allein bis Februar unbesetzten ca. 90.000 Stellen, dem Ausdruck und Broschüren des Bildungsangebotes von deren eigener Arbeitsagenturwebseite und noch einiges mehr. Ich hab mich wirklich gründlich informiert und dachte ich hätte auf alles ne Antwort, aber als ich dann zum Gespräch kam und schildern sollte was ich mir denn so vorgenommen und überlegt habe, hieß es nur kurz und knapp:

"Das kann ich Ihnen gleich sagen, dass das nicht geht... Da müssten sie schon über den ärztlichen Dienst bescheinigt kriegen, dass sie aus gesundheitlichen Gründen Ihren alten Beruf nicht mehr ausüben könnten!"

Ein weiteres Argument vom Berater war noch dass in diese IT-Berufe schwer zu vermitteln sei, da u.a. die Nachfrage ja nicht so hoch sei (...)

Auch wenn mir ständig das Wort abgeschnitten wurde habe ich freundlich versucht zu erklären, dass das Gegenteil der Fakt ist und ich sogar Informationsmaterial dabei hätte um das zu belegen, aber hatte absolut keine Chance. Man wollte sich nichts anhören und erst recht nicht ansehen.

Ich hab dann nachgefragt warum man diese Bedingung so nirgendwo in den Weiterbildungsangeboten und deren Eingangsvoraussetzungen der Agentur für Arbeit finden kann. Die Antwort:

"Da kann ja nun nicht ALLES drinstehen. Stellen Sie sich mal vor was wir da sonst alles reinschreiben müssten!?"

Jetzt soll ich mich sobald alle Anträge und Unterlagen nach Wochen da und bearbeitet sind, deren ärztlichen Dienst vorstellen, da ich obwohl ich es in der Form nicht vorhatte, wenns nach dem Berater geht nur auf ein entsprechendes Ergebnis wegen meines Bandscheibenvorfalls den ich vor zwei Jahren hatte hoffen kann.

Ein weiterer netter Satz am Schluss war noch: "Es kommt hier nunmal nicht darauf an was Sie sich wünschen".

Wie seht Ihr das? Kann das wirklich sein, dass man für so eine Weiterbildung quasi Berufsunfähig für den alten Job gestempelt werden muss? Dazu passen weder die anderen Gespräche die ich hatte, noch die Infos auf deren Webseite.

Freue mich über eure Meinungen

Jobcenter, Weiterbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Aufstiegsmöglichkeiten und Weiterbildungen nach kaufmännischer Ausbildung?

Hallo Freunde, ich habe ein paar wichtige Fragen zu beruflichen Weiterbildung. Folgende Situation: ich habe eine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker Fachrichtung Triebwerkstechnik, arbeite jetzt 6 Monate im Ferien Job am Band bei Mercedes und werde eine Ausbildung zum Automobilkaufmann machen. Mich interessieren danach zwei Berufe, Verkäufer und Betriebswirt. Ich versuche schon länger informationen darüber zu bekommen aber leider finde ich nicht wirklich die Antworten die ich brauche. 

Bezogen auf den Verkäufer: wenn ich nach der Ausbildung in die Verkäuferlaufbahn möchte, welche Aufstiegsmöglichkeiten hat man da? Und ist es möglich von der Verkäufer Laufbahn in Führungspositionen zu kommen? Da meine Stärken nicht nur im zwischenmenschlichen liegen, sondern auch in der Führung, Kreation und Organisation möchte ich mich gerne in diese Richtung begeben. Die Frage ist halt ob dies als Verkäufer möglich ist. 

Zum Betriebswirt: ich habe gehört das der Betriebswirt der ist der in der Führung des Unternehmens tätig sein kann. Meine Frage ist es wie ich nach meiner Ausbildung zum Betriebswirt werden kann. Muss ich dazu studieren? Und was muss ich studieren? BWL? Außerdem Frage ich mich wie der weg vom Azubi bis zu einer Führungsposition aussieht. Natürlich ist mir klar daß dies schwierig ist, nicht jeder es wird und man vllt auch garnicht dafür geeignet ist. Trotzdem bitte ich darum das mir jemand das ganze vereinfacht erklärt. 

Vielen Dank schonmal

Beruf, Schule, Ausbildung, Karriere, Karriereberatung, kaufmännische Ausbildung, Weiterbildung, karrierechancen, kaufmännische Berufe, Weiterbildungsmöglichkeiten, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Einstiegsgehalt für Auftragsbearbeitung (2500€ Brutto) viel? Und wann wäre ein guter Zeitpunkt für Verhandlungen nach Weiterbildung?

Hallo an alle,

ich bin 23 Jahre alt, habe jetzt vor ca. 8 Monaten meine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann abgeschlossen. Da ich in 1-2 Jahren studieren möchte und solange nicht untätig bleiben möchte, bin dadurch jetzt (direkt nach der Ausbildung) seit 8 Monaten in der Auftragsbearbeitung in einem mittelständischen Unternehmen tätig.

Die Lage ist perfekt (keine 5min), Mitarbeiter total in Ordnung (anders als in meiner Ausbildung) und man bietet mir auch viele Weiterbildungsmaßnahmen (habe während meiner Probezeit schon eine Angebot bekommen bzw. angenommen als Fachkraft für Export).

Mein Jahresgehalt liegt aktuell bei 30.000€ + 13. Gehalt (Weihnachtsgeld) + Urlaubsgeld + 30 Tage Urlaub.

Ich bin total zufrieden, nur kann ich es einfach nicht einschätzen, ob 2500€ Brutto viel oder wenig als Anfangsgehalt ist.

Natürlich ist nicht Geld alles und die zusätzlichen Leistungen haben alle auch einen Wert (wie z.B die Weiterbildung). Die Menschen sind super und das der Betrieb nur 5min entfernt ist, ist ebenfalls klasse.

Dennoch ist meine Neugier groß, da ich noch sei frisch im Arbeitsleben habe und einfach alles nicht so einschätzen kann. Vor allem, weil ich durch die Weiterbildung neue Tätigkeitsbereich abdecken soll. Wie viel kann man da mehr erwarten? Habt ihr selber Erfahrungen? Wie würdet ihr das beurteilen?

Geld, Gehalt, Export, gehaltserhöhung, Gehaltsvorstellung, Weiterbildung, Gehaltsverhandlung, Ausbildung und Studium
Meinungssuche zu der Berufswahl?

Hallo liebe gutefrage-Community,

ich steh vor einem kleinen "Problem" und wollte mir deshalb ein paar Meinungen einholen. Ich befinde mich momentan in einer Weiterbildung als Holztechniker und werde bald die Schule verlassen und wieder in das Berufsleben eintreten. Jetzt steh ich vor der Entscheidung zwischen zwei Betrieben.

Der erste Betrieb ist 60km von meinem Wohnort entfernt und der zweite Betrieb nur 23km...

Umziehen kommt für mich eigentlich nicht infrage da ich Hobbybedingt und Privat zu sehr an meiner Heimat hänge.

Lange Rede kurzer Sinn das Problem ist nun folgendes, bei beiden Betrieben verdiene ich nicht schlecht und auch ähnlich viel.

Beim ersten Betrieb der 60km entfernt ist habe ich persönlich ein großes Entfaltungspotenzial und richtig gute Chance auf Weiterentwicklung in meinem Berufsleben. Ich rede hier von Möglichkeiten später leitetende Tätigkeiten zu übernehmen usw. Auch das Klima im Betrieb gefällt mir sehr gut. Problem die Entfernung 60km... Der Weg ist nicht das Problem sonder die momenaten Spritpreise... Firmenwagen sitzt momentan noch nicht drin und die Bahnverbindung ist auch keine Option...

Der zweite Betrieb ist wesentlich näher dran 23km. Hier ist aber das Problem mein Weiterentwicklungpotential ist hier sehr gering... Handelt sich mehr um einen Industriebetrieb, viel Serienherstellung... Also kaum Entfaltungspotenzial. Die Tätigkeiten dort entsprechen auch einer anderen Holzbranche in der ich bisher noch kaum Kenntnisse besitze. Auch der erste Eindruck vom Betrieb ansich hat mir nicht so gut gefallen wie der Eindruck vom ersten Betrieb. Hier der große Vorteil der Betrieb ist nah dran, kurze Wege, könnte sogar mit dem E-Bike fahren bei guten Wetter...

Ich wollte mal um eure Meinungen fragen? Wie seht ihr das? Ist euch die Berufliche Weiterentwicklung und die Möglichkeit sich persönlich zu entfalten wichtiger oder sagt ihr "also 60km bei den Spritpreisen, da geht ja fast die hälfte vom Lohn nur für Sprit drauf, würde ich nicht machen"

Die Entscheidung werde ich später natürlich selber treffen. Ich möchte mir lediglich ein paar Meinungen einholen.

Beruf, Schule, Holz, Berufswahl, Tischler, Weiterbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro

Meistgelesene Fragen zum Thema Weiterbildung