Vorstellungsgespräch: Chance durch Weiterbildung verbaut?

Hallo zusammen,

ich arbeite aktuell befristet im öffentlichen Dienst und hatte gestern ein internes Vorstellungsgespräch. Das Aufgabengebiet ist größtenteils identisch, allerdings wäre die Stelle unbefristet. 

Jedenfalls mache ich nebenher privat noch meinen Verwaltungswirt, mit dem ich in den gehobenen Dienst aufsteigen kann. Die Weiterbildung steht auch in meinem Lebenslauf, also die Personaler und Referenten wussten vorher schon Bescheid. Das Gespräch lief zumindest gut, ich konnte alles fachliche problemlos beantworten und habe mich auch so ganz gut verkauft. 

Nur am Ende, als ich Fragen stellen konnte, habe ich eventuell einen ganz großer Fehler begangen. Ich habe halt nochmal erzählt, dass ich jetzt Ende des Jahres mit der Weiterbildung fertig bin, natürlich gerne im Betrieb bleiben möchte, aber auch mehr Verantwortung übernehmen und eine höhere Stelle besetzen möchte und gefragt, wie die Entwicklungsmöglichkeiten sind. 

Wollte mit der Frage auch eigentlich nochmal meine Einsatzbereitschaft bzw. Engagement ausdrücken und der öffentliche Dienst sucht ja immer händeringend nach Fachkräften. Aber denke mittlerweile immer mehr, dass die Frage komplett dumm war. Damit habe ich ja signalisiert, dass ich die Stelle nur auf absehbare Zeit besetzen möchte und dann irgendwann im Laufe des nächstes Jahres wieder neu besetzt werden muss, wenn ich die höhere Stelle besetze. Denke mir schon, dass ich meine Chancen damit verbaut habe. 

Mein Vertrag läuft aber nur noch bis Ende Dezember und somit war ich „gezwungen“ mich jetzt zu bewerben. 

Könnt ihr mich irgendwie beruhigen oder war es total dumm von mir? 

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Soll ich jetzt noch eine medizinische Ausbildung machen?

Hallo, ich bin Paula, 27, verheiratet, keine Kinder und eigentlich stehe ich schon mitten im Leben, denn ich habe bereits studiert (auch abgeschlossen), in dem Bereich 2 Jahre gearbeitet und nun habe ich letztes Jahr ein Masterstudium zur Weiterbildung begonnen. Irgendwie ist das Studium nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, doch ich habe schon mal ein Studium abgebrochen und dafür keine gute Resonanz von meinem Umfeld (Familie etc.) bekommen. Ich denke, dass ich das Studium schon durchziehen werde, da es auch ganz interessante Seminare gibt, doch auch einen Teil birgt, der mir nicht liegt. Da werde ich mich eben durchquälen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie denke ich immer wieder darüber nach, bei der Bekämpfung zu unterstützen. Ich weiß nicht, warum jetzt, aber irgendwie habe ich das Bedürfnis dazu. Nur leider wird meistens medizinisches Personal gesucht und ich habe keine medizinische Ausbildung. Aber ich will helfen! Einen kleinen Nebenjob als Tester habe ich bereits, aber der Bedarf ist in meiner Heimat derzeit ganz gut gedeckt, sodass ich nicht oft arbeite.

Insgeheim war es immer mein Wunsch, Menschen zu helfen, in schwierigen Lagen wie Katastrophen (auch im Ausland) zu unterstützen. Doch da meine Eltern und Großeltern mich nicht dort sehen, sondern eben in einem Job, der mehr Geld einbringt, habe ich mich als naive Jugendliche dazu drängen lassen, sowas zu machen. Doch nun möchte ich etwas machen, das mir wirklich liegt.

Ich habe schon geschaut, welcher medizinische Beruf mich interessieren würde. Nach dem Abi habe ich ein soziales Jahr in der Pflege gemacht, kann also Erfahrung in der Pflege vorweisen. Ebenso interessiert mich der Rettungsdienst oder die Bergwacht. Eigentlich auch ein Medizinstudium, aber das dauert ja, bis ich dann wieder Geld verdiene. Außerdem habe ich um ehrlich zu sein keine Lust mehr, noch so lange zu studieren. Ich werde in ein paar Monaten 28 und denke auch schon daran, Familie zu haben. Mein Mann ist schon 40, verdient aber als freier Künstler viel weniger als ich zu Berufszeiten, aktuell gar nichts.

Meine Gedanken sind derzeit so ungeordnet. Ich habe Angst davor, mich (wenn ich mich für eine berufliche Neuorientierung entscheide) für das falsche zu entscheiden, denn meine biologische Uhr tickt. Insgeheim bereue ich es ein wenig, in jungen Jahren auf meine Eltern gehört zu haben. Für sie zählt nur beruflicher Erfolg, wenn es nach ihnen gehen würde, würde ich promovieren und niemals eine eigene Familie haben. Ich bin unglücklich in dem, was ich aktuell mache, unglücklich mit dem, was meine Familie mir ständig vorschreibt. Zu ihnen hatte ich nie ein besonders gutes Verhältnis, eben weil ich, sobald ich meinen eigenen Kopf hatte, runtergemacht wurde für meine eignen Entscheidungen. Nun möchte ich mich losreißen, doch weiß nicht wie. Habt ihr einen Tipp oder wisst ihr, wohin ich mich wenden kann?

Medizin, Beruf, Schule, Ausbildung, Psychologie, Weiterbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Schule oder nicht, was soll ich nur tun?

Ich bräuchte mal wirklich euren Rat. Ich habe zwar schon Freunden und Familie Ratschläge bekommen aber ich weiß nicht mehr weiter.

Ich bin 17 Jahre und es ist so, dass ich gerade in einer Höheren Schule bin, im dritten Jahrgang. Die Schule dauert insgesamt 5 Jahre. In der ersten Klasse im zweiten Semester wollte ich die Schule eigentlich verlassen aber da ich keinen Plan hatte was ich machen könnte, bin ich an der Schule geblieben. Im Nachhinein war das vielleicht doch keine gute Idee und es wäre besser gewesen, wenn ich wirklich gegangen wäre.

Die Schule beziehungsweise der Schultyp interessiert mich kaum, es macht mir keine Freude und ich bin überhaupt nicht motiviert dafür. Ich habe Fächer für die ich mich seit Jahren nicht motivieren kann und es wirklich nur knapp schaffe, wie zb Gitarre. Ich weiß in jeder anderen Schule oder anderen Personen geht es auch so und ich sollte nicht so viel herum jammern.

Ich bin schon seit längerem am überlegen die Schule abzubrechen. Schule wechseln bringt sich nichts, denn sonst müsste ich wieder ganz von vorne beginnen. Darum würde ich halt eventuell mit einer Lehre beginnen wollen. Meine Frage ist jetzt aber, ist es das wirklich wert? Drei Jahre hinzuschmeißen? Ich mein ich fang nichts mit der Schule an, aber bin schon so weit. Ich weiß echt nicht mehr weiter...

Von meinen Freunden und Familien bekomme ich die Ratschläge wie "Tu was du für richtig hältst", "Schmeiß doch keine 3 Jahre weg" oder "Schau was die gut tut"

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Beruflicher Umstieg per Seiten- o. Quereinstieg? Welche Möglichkeiten mit 2 abgeschl. Lehren?

Hallo Zusammen, 

vielleicht kann mir jemand Rat/Tip geben. 

folgende Situation:

ich bin 39 Jahre alt, habe meine 1. Ausbildung vor über 20 Jahren als Chemikant bei Bayer AG gemacht und diese erfolgreich vor der IHK abgeschlossen. Ich habe danach nie mit dem Beruf zu tun gehabt, da ich während der Ausbildung festgestellt habe, dass dieser nichts für mich ist. 

Danach habe ich eine 2. Ausbildung zum IT-Systemkaufmann, ebenfalls bei einem großen Unternehmen, absolviert und ebenfalls erfolgreich vor der IHK abgeschlossen. Ich arbeitete seitdem (ca. 15 Jahre) bis heute als IT Supporter. Der Job als IT ler hat mir ehrlich gesagt nie Spaß gemacht.

Seit Februar bin ich arbeitslos und möchte auch nicht mehr als ITler arbeiten. 

Als IT-Systemkaufmann (kaufmännisch und technisch) beinhaltet mein Beruf 50% kaufmännische Ausbildung.

Mir liegen Arbeiten als Sachbearbeiter, Verwaltungsfachangestellter (Tätigkeiten im Bürgerbüro, Kommunen etc., ich könnte mir auch einen Job als Lehrer im Berufskolleg etc. vorstellen( z.B. Fach Deutsch) oder als Inklusionshelfer für schwache Schüler...was gibt es da für Möglichkeiten?

Ich habe mich beim Schulministerium diesbzgl. bereits nach meinen Möglichkeiten mit 2 abgeschlossenen Lehren informiert. Leider ist nur mit einem Studium oder einem Meisterbrief in einem der 2 erlernten Berufe, ein Seiteneinstieg als Lehrer möglich...kann man das vielleicht dennoch über andere Wege erlangen?

Nun meine Fragen an Euch: 

1) Welche Möglichkeiten habe ich nun? Ich erhalte Arbeitslosengeld und könnte auch bestimmt über die Agentur für Arbeit eine Förderung bekommen.(?) 

2) Welche Maßnahmen, wie Weiterbildungen oder Umschulungen etc., kann ich allgemein mit 2 abgeschlossenen Ausbildungen verkürzt machen? 

3) oder kann/soll ich etwas zu meinem 2ten Beruf IT- Systemkaufnannn ergänzen, z.B. Weiterbildung per Schule wie z.B. den Meister etc. für kaufmännische Richtung machen? 

Mein 2ter Beruf IT-Systemkaufmann besteht aus 50% technisch und 50 % kaufmännisch

Ich bitte um Tips & Ratschläge. 

Vielen Dank Euch, liebe Grüsse

Marc

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Wie das Arbeitsamt überzeugen?

Hallo, ich habe ein großes Problem und hoffe auf Hilfe. Ich fange von vorne an: momentan bin ich ohne Arbeit und ich hatte mich schon Anfang des Jahres auf dem Arbeitsmarkt beworben. Daraufhin klappte es bei einer Firma und ich könnte dort theoretisch anfangen, einzige Voraussetzung war die Sachkunde, um dort arbeiten zu können. Das ging alles sehr schnell weil der Start des Lehrgangs dafür schon 2 Tage später losging und ich daher keine Zeit hatte, um mich darüber geheuer zu informieren. Ein Fehler.

Inzwischen weiß ich dass ich in diesem Beruf, wofür der Lehrgang gedacht ist, nicht arbeiten möchte. Man verdient dort wirklich sehr sehr wenig aber arbeitet dafür sehr sehr viel. Einzige Argument an den Sachbearbeiter könnte sein, dass ich selbst mit dem Abschluss, den der Lehrgang beinhaltet, wahrscheinlich trotzdem von der Stütze leben muss. Denn in meiner Stadt sind die Mieten sehr teuer und ich würde mit dem Gehalt höchstens gerade so über die Runden kommen. Man hat in dem Beruf auch kaum Weiterbildungsmöglichkeiten und wenn, dann verdient man nach der Weiterbildung nur 0,80€ mehr pro Stunde.

Meine Frage: Ich habe nun einen Lehrgang gefunden, der gute Zukunftsperspektiven beinhaltet und bei dem ich, nach dem Lehrgang, eine Vollzeitstelle kriegen würde. Ich habe leider nicht das Geld, um es selbst zu bezahlen. Auch würde ich das Geld das Arbeitsamt zurück zahlen. Ich brauche bitte Tipps, wie kann ich meine Sachbearbeiterin überzeugen mir ein ein weiteren Lehrgang zu bewilligen? Beim ersten war ich wie gesagt sehr unter Zeitdruck, weil man den Papierkram noch regeln musste und dann ging es auch schon direkt los, hatte keine Zeit um sich genaue zu informieren. Es war ein Fehler, bitte hilft mir!

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