Wie findet man seinen Weg im Leben?

Es scheint nichts zu geben, das mich erfüllt und weiterbringt... Es wirkt alles so sinnlos und ich schaffe es einfach nicht, meinen Platz zu finden. Ich hatte mich mit 28 Jahren als Offizier bei der Bundeswehr beworben, wurde dann aber nicht genommen, wegen Depression und Angststörung. Zuvor hatte ich die Fachhochschulreife im Bereich Gestaltung nachgeholt. Ich weiß irgendwie auch nicht, ob das Militär für mich richtig gewesen wäre. Mir fiel nichts anderes ein und das Offiziersein wirkte auf mich irgendwie schillernd und glamourös.

Es ist mir fast schon unangenehm zu sagen, aber ich hatte immer den Traum etwas Großes zu erreichen. Reich und berühmt zu werden, wie meine Vorbilder. Diese Bedürfnisse habe ich immer noch und sehe einfach nirgends ein Berufsfeld, was mich dorthin bringen könnte. Die aktuellen Realitäten zermürben mich immer mehr und ich bin kurz davor, jegliche Hoffnung aufzugeben.

Wie soll man herausfinden, was man beruflich machen will? Wie findet man den für sich besten und erfolgreichen Weg? Ich weiß da einfach nicht mehr weiter und bin des Lebens überdrüssig.

Einfach nur zu funktionieren und seine Träume wegzuwerfen, weil es evtl. nicht anders geht, ist für mich keine wirkliche Option. Dann lebt man ja nicht mehr sondern existiert nur noch und hat total kapituliert vor dem Leben und den Gegebenheiten. Was ist das Leben dann noch wert? Vom Blitz getroffen zu werden wäre mir dann noch lieber.

Leben, Beruf, Psychologie, Depression
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Beruf ( Filmindustrie, Songs... 🎥 🎞)?

Hey :)

und zwar habe ich richtig oft Lust ein Buch zu schreiben oder generell eine Geschichte zu entwerfen und umzusetzen. In letzter Zeit höre ich sehr viele Songs. Ich assoziiere diese Songs dann direkt mit einer bestimmten Filmstelle, die ich mir ausdenke. Also damit ihr euch das besser vorstellen könnt:

Der Film Fifty Shades of Grey, und auch andere Filme aber besonders dieser, hat mich sehr inspiriert, sowohl von der Handlung, als auch von der Musik und Kameraeinstellung.

Wenn ich in letzter Zeit ,,gute‘‘ Songs höre prüft mein Gehirn irgendwie direkt automatisch, ob man diesen gut in einem Film als Filmmusik oder Hintergrundmusik einfügen könnte. Ich habe sogar schon eine große Playlist, auf der ich diese Songs sammle.
Also wenn ich diesen Song dann habe, taucht bei mir im Kopf meistens direkt eine Filmszenen und Kameraeinstellung auf, zu welcher der Song passen könnte. Ich denke dann genau darüber nach, was als Handlung ablaufen könnte und welche Kameraeinstellung dazu passt.

Vielleicht könnte ihr mir helfen, ob ich daraus einen Beruf machen könnte. Regisseur würde ich wenn nur im den USA machen, weil ich die Deutschen Filme im Vergleich zu den amerikanischen nicht so bombastisch finde...

Was könnte man da studieren oder welchen Beruf könnte man erlernen bzw. ausüben, um das so in der Art anzuwenden, wie ich es eben beschrieben habe?

Musik, Song, Beruf, Kamera, Film, Filmmusik, Filme und Serien, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Würdet ihr die Schule abbrechen?

Ich bin ein guter Schüler, schreibe immer 2er und tue mir in der Schule relativ leicht. Ich hatte ein Gespräch mit meinem Onkel, der für mich mein Vorbild ist und der hat damals die Schule abgebrochen und eine Ausbildung gemacht +Fachabitur. Er meinte das es die beste Entscheidung seines Lebens war da er am Ende mit seinen alten Mitschülern in der UNI war und er finaziell einen gewaltigen Vorteil hatte, da er in der Ausbildung viel gespart hat und nebenbei noch Vollzeit in seinem Ausbildungsberuf gearbeitet hat. Er hatte mit 26 wie alle anderen seinen Master..

Er hat gesagt das ich diesen Weg machen soll wenm ich mir ganz sicher bin was ich später werden will. Wenn ich Arzt Rechtsanwalt werden will muss ichbdas normale Abitur machen, wenn ich aber etwas mit Holz oder Metall machen will dann kann ich eine Ausbildung machen, dort schon erse Kenntnisse lernen, das Fachabitur dazu machen und dann später jeden Studiengang der mit meinem Beruf zusammenhängt studieren..

Ich will etwas mit Metall machen, da meinte er das ich eine Lehre als Metaller machen soll, dazu das Fachabitur und dann Maschinenbau studieren soll.

Ich hätte dann extreme Vorteile gegenüber den anderen die normales Abitur hätten, da ich mich praktischer besser auskenne, theoretisch dann leichter zu verstehen ist und ich finaziell auch abgedeckt bin und später doppelt so gute Möglichkeiten habe da ich nicht nur theoretisch alles weiß sondern auch praktisch..

Denkt ihr das wäre schlau?

Leben, Beruf, Schule, Geld, Ausbildung, Maschinenbau, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Unzufrieden mit Berufswahl, Enttäuschung, Weiterbildung?

Hey Leute,

seit Monaten beschäftigt mich immer wieder das Thema Berufswahl,Beruf und meine Zukunft diesbezüglich, oft bin ich einfach nur verzweifelt.

Kurz zu meiner Laufbahn. Ich war immer eine sehr gute Grundschülerin, bin ohne Probleme aufs Gymnasium. War dann eher eine faule Schülerin, bin aber immer gut durchgekommen. Mein einziges Problem: Mathe. Seit der 6. Klasse habe ich die 5 mit mir mitgezogen und in der Oberstufe war ich mit Abstand die Schlechteste der ganzen Stufe. Ich war wütend und frustriert, habe nach einigen Nachhilfefehlschlägen auch „keinen Bock“ mehr gehabt, auch nur irgendetwas dafür zu tun. Mir fehlten immer die einfachsten Grundlagen, ich hatte so gut wie keinen Stoff inhaltlich parat. Wer weiß ob ich nicht durchs Mathe-Abi geflogen wäre....

Dann kam es so, dass ich kurz vorm Abitur, in der Q12 2018, die Schule geschmissen habe. Das dümmste was ich je getan habe, ich bereue es so sehr. Damals war ich dumm und naiv, ich dachte ich würde es auch ohne zu irgendwas bringen.

Ich fing eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin an und tja was soll ich sagen, ich bin maßlos enttäuscht von diesem Beruf an sich und auch von mir, dass ich diesen Weg gegangen bin. Ich kann es mir 0 vorstellen, diesen Beruf nach der Ausbildung auszuüben.
Ich möchte so gerne mehr aus mir machen. Mehr erreichen.

Ich mache mir viele Gedanken was ich danach tun soll. Ich würde so gerne noch auf die BOS gehen und mein Abi nachholen. Was ich danach machen soll, weiß ich nicht wirklich, aber alleine weil ich 8 Jahre lang auf dem Gymnasium war, juckt es mich in den Fingern.
Ich bin so unsicher. Kann ich das trotz meiner Mathedefizite ausgleichen? Kann ich es schaffen? Bin ich dann mit 23 nicht zu alt? Wie finanziere ich mir das? (Meine Eltern unterstützen mich nicht wirklich, auch nicht was einen Wohnplatz angeht und in München sind selbst Zimmer so unglaublich teuer.) Lohnt es sich überhaupt das Abi noch nachzuholen? Sollte ich lieber arbeiten und versuchen irgendwie aufzusteigen? Da ich nicht einmal weiß, ob ich danach zwingend studieren möchte, oder ob ich mir das finanzieren kann, stelle ich mir so viele Fragen. Ich weiß nicht wohin es mich zieht, nur dass der erhoffte soziale Beruf, mich einfach fertig macht. Deswegen sehne ich mich so sehr danach, mir selbst zu zeigen, dass auch ich es irgendwie schaffen, und ich mich selber stolz machen kann.

Ich weiß, es gibt hierauf keine richtigen Antworten, ich suche nur evtl. nach anderen Gedankengängen oder ähnlich Betroffenen oder was auch immer. :)

Beruf, Schule, Ausbildung, BOS, Unsicherheit, Verzweiflung, Zukunftsangst, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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