Welche Entscheidung bei Burnout ist die Richtige?

Hallo,

Seit März diesen Jahres bin ich als Medizinische Fachangestellte in einer neuen Praxis beschäftigt. Ich sollte den Posten der Erstkraft zum Sommer übernehmen.

Im Sommer waren wir dann zu 3. und es lief wirklich gut. Ich war zufrieden und hatte das Gefühl endlich eine Chefin gefunden zu haben, die auf dem Boden geblieben ist und sich um ihre Mitarbeiter kümmert.

Vor unserem Sommerurlaub bemerkten wir, dass es einer Kollegin nicht gut ging und man bat ihr an sie 3 Wochen krank zu schreiben. Die Kollegin lehnte ab und kam nie wieder. Diagnose Burnout.

Somit waren wir nur noch zu zweit. Eine Woche später wurde meine Kollegin schwanger und bekam ein Beschäftigungsverbot.

Dann habe ich die Praxis 3 Monate alleine geschmissen. Mein Vater hat sich vor kurzem das GEnick gebrochen und schwebte in Lebensgefahr. Dazu dann eine 46-48 Stunden Woche, da ich ja nun für 3 arbeiten musste.

Nun habe ich seit 3 Wochen eine neue Kollegin und was soll ich sagen?

Jetzt habe ich ein Burnout. Diagnostiziert von meinem Hausarzt und meiner Psychotherapeutin.

Meine Chefin hat sich dann entschlossen zwischen den Feiertagen zu zumachen.

,,Ich mache nur wegen Ihnen zu, da gehen mir viele Patienten und auch viel Geld durch die Lappen, aber das muss ich jetzt einfach tun."

Danke, das schlechte Gewissen gab es gratis.

Der Arzt wollte mich 3 Wochen krank schreiben und dann so lange verlängern, bis es mir besser geht. ,,So lange wie es eben dauert."

Ich habe mich erstmal zwei Tage krankschreiben lassen und wollte mir das alles durch den Kopf gehen lassen.

Meine Chefin ruft mich täglich an, weil die andere Kollegin irgendwie nichts alleine auf die Kette bekommt. Heute hat Sie mir angeboten, dass ich nächste Woche ein Sprechzimmer für mich bekomme um die bevorstehende Abrechnung vorzubereiten. Und dann möchte sie im neuen Jahr mit einer neuen Planung starten.

Hat Sie denn gar nicht verstanden, was ich habe? Ich habe das offen mit ihr kommuniziert.

Nun weiß ich nicht was ich tun soll? Soll ich ihr die Chance geben oder nicht?

Meine Gesundheit geht auf Krücken. Ich hab keine einzelnen Symptome, ich habe Körper. Müdigkeit, Herzrasen, Übelkeit, Gewichtsverlust von 6 kg, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und unendliche Magenschmerzen.

Zu was würdet ihr mir raten? Die Krankschreibung durchziehen, bis es mir besser geht oder ihr die Chance geben?

Dazu muss ich sagen, dass in dieser Praxis 7 Frauen in den letzten 2 Jahren ein ausgeprägtes Burnout entwickelt haben.

Beruf, Job, Psychologie, Burnout, Gesundheit und Medizin
3 Antworten
Ehrlich mit dem Arbeitgeber darüber reden oder lieber nicht?

Hallo, ich arbeite im Betrieb indem ich auch meine Ausbildung absolviert habe. Meine Noten waren so gut dass ich auch eine Sonderzahlung als Belohnung für meine erbrachten Leistungen bekommen habe. Mittlerweile arbeite ich ein halbes Jahr als Geselle und für mich steht fest, ich möchte nicht mehr in diesem Beruf arbeiten sondern weiter studieren um ein bisschen mehr Verantwortung zu haben und auch bei Entscheidungen mitzuwirken.
Meine Firma umfasst ca. 600 Mitarbeiter. Ich bin momentan auf 1 Jahr befristet angestellt, doch ich denke der unbefristete Arbeitsvertrag ist mir sicher. (Mir wurden verschiedene Lehrgänge und ein Führerschein bezahlt, denke nicht dass die das Geld in mich investieren und mich dann einfach wieder vor die tür setzen). Ich möchte meine Arbeitszeit um 10 Stunden reduzieren so dass ich nur 6 Stunden am Tag arbeite um nebenbei Zeit fürs Studium zu haben. Ich würde mich auch gerne in eine andere Abteilung versetzen lassen. Eine die mir vielleicht auch praktisches Wissen zum Studium liefern könnte.
Jetzt die Frage, soll ich mit offenen Karten spielen und das alles meinem AG erzählen oder soll ich warten bis ich den unbefristeten Vertrag in der Tasche habe und dann die Zeit reduzieren. Ich würde es lieber gleich machen weil das auch fair gegenüber meinem AG ist und ich am liebsten so schnell wie möglich alles in trockenen Tüchern hätte, gleichzeitig habe ich aber auch Angst dass das ein Grund sein könnte mir keinen unbefristeten Vertrag zu geben. Unabhängig davon bleibt mir aber auch keine andere Wahl als zu kündigen wenn der AG nicht zustimmt, also doch lieber gleich fragen oder warten?
Was soll ich tun? Ehrlich sein oder nicht? Warten oder lieber gleich?

Arbeit, Beruf, Studium, Schule, Job, Weiterbildung, Personalabteilung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
7 Antworten
Lange Lücke im Lebenslauf erklären?

Hey Leute ich habe ein Problem nämlich bin ich schon seit 3 Jahren arbeitslos, weil ich ehrlich gesagt nicht arbeiten wollte. Es klingt jetzt sehr banal das zu sagen aber ich habe nichts gemacht was für das Arbeitsleben wirklich relevant wäre weder eine Auslandsreise noch andere Tätigkeiten die gut beim Arbeitgeber ankommen könnten. Ich weis dass das dumm war und unüberlegt aber ich habe mir Tatsächlich nie sorgen darüber gemacht wie das am Ende ankommt. Nun weis ich aber nicht wie ich das erklären soll ohne direkt abgestempelt zu werden. Ich möchte nicht unbedingt lügen und sagen das ich Sachen gemacht habe die ich nicht getan habe wie eine Auslandsreise oder Tätigkeiten im Internet (auch wenn das nicht unbedingt nachprüfbar ist) wüsste jemand wie man das erklären kann ohne zu schlecht darzustehen ? Das einzige was ich eigentlich dazu sagen kann ist dass ich nicht arbeiten wollte weil ich es nicht ertragen kann (oder besser gesagt konnte) eine Tätigkeit auszuüben die mich nicht interessiert. Und ich habe auch sehr viel an mir selbst gearbeitet sowohl in mentaler hinsicht als auch in emotionaler Ebene mich sehr weiterentwickelt habe. Ich war als ich jünger war sehr ängstlich und hatte viele persönliche Probleme sowie Krankheiten mit denen ich zu kämpfen hatte und die behandelt werden mussten. Da wollte ich nicht arbeiten da mich dies nur daran gehindert hätte meine Probleme ohne stress auszuarbeiten. Nun möchte ich aber wieder arbeiten und meine einzige Erklärung ist, dass ich nun offensichtlich arbeiten möchte was man von den Jahren davor nicht sagen konnte und bin nun auch psychisch in der Lage mit jedem Stress umzugehen. Was meint ihr dazu ? Hat jemand eine Idee wie man das besser verkaufen könnte ? Wenn jemand etwas ignorantes Antworten möchte wie selber schuld. Nur zu ich weis das es meine Schuld ist und es ein Riesen Fehler war. Das wird aber nicht hilfreich sein aber wenn es dein Ego pusht oder dir sonst irgendwie weiterhilft, bitte. Tut euch keinen Zwang an ehrlich zu sein.

Arbeit, Beruf, Schule, Bewerbung, Job, Psychologie, Lücke, Ausbildung und Studium
5 Antworten
Was passiert wenn ich ein Jobangebot nicht vom Amt annehme, muss ich mich unbedingt zwingen lassen?

Kurz zu meiner Lage:

Ich habe Tierpflegerin gelernt und musste aufgrund einer Tierhaarallergie eine Umschulung machen. Diese habe ich auch erfolgreich und gut (als Kauffrau für Büromanagement) bestanden.

Ich bekomme aber keine Grundsicherung, da ich wieder bei meiner Mutter wohne und sie 20€ zu viel Einkommen hat.

Allerdings bin ich jetzt natürlich arbeitslos gemeldet und das schon seit August!

Ich habe an die 200 Bewerbungen geschrieben und finde einfach keinen Job.

Ich bewerbe mich so gut wie auf jede Stelle habe aber nur einen einzigen Wunsch:

Keine Zeitarbeit!

Leider zwingt mich die Dame wortwörtlich vom Amt mich darauf zu bewerben, da ich sonst eine Sperre bekomme...

Ich bewerbe mich wirklich auf alles vom Amt und natürlich auch von mir selbst,

habe Praktikas gemacht, Bewerbungstraining und und und..

Zeitarbeit ist einfach ein riesen Problem für mich und mir dreht sich schon der Magen um wenn ich das höre.. So sitze ich seit 2 Tagen vor diesem Vorschlag und schaffe es einfach nicht diese Bewerbung loszuschicken. Die Firma an sich hat schon so ne miese Bewertung und muss auch dazu sagen das ich seit meinem letzten Arbeitsplatz einfach einen Schaden mitgenommen habe, bzw. schlechte Erfahrungen machen musste und mega Angst habe, dass das wieder passiert.

Ich will da nicht wieder reinfallen und bin so froh das ich da rausgekommen bin..

Deshalb meine Frage:

Muss ich das wirklich machen?

Leider kann ich, auch wenn es unmoralisch klingt, keine "schlechte Bewerbung" schicken, da diese nur online funktioniert....

Ich bin mir zu 100% sicher, dass ich dort eine Einladung bekommen werde... aber es sträubt sich mir alles bei diesem Gedanken..

Ich suche wirklich Rat! und keine dummen Kommentare bitte...

Beruf, Bewerbung, Job, stellenangebote, Agentur für Arbeit, Zeitarbeit, Zeitarbeitsfirmen, Leiharbeiter, Arbeitsamt Sperre, Ausbildung und Studium
10 Antworten
Ich bin aus persönlichen Gründen daran gehindert arbeiten zu gehen, aber selbst wenn ich es nicht wäre, wieso sollte ich es tun?

Ich bin 20, und noch Schüler. Ich habe eine bestimmte Diagnose, die es rechtfertigt, dass ich neben der Schule nicht arbeiten muss, da es zu stressig für mich wäre. Aus diesem Grund muss mein Vater (Eltern geschieden) weiter den vollen Unterhalt an mich zahlen. Ich bin aber jetzt schon seit Jahren mit ihm vor Gericht deswegen, da er sich weigert. Aus diesem Grund musste ich Prozesskostenhilfe beantragen.

Neben dem Abi ist nicht mehr als ein 450€ Job drin, selbst wenn ich gesund wäre. Jetzt habe ich mir das mal ausgerechnet und mit meinen Anwalt die Situation besprochen "Was wäre, wenn ich arbeiten gehen könnte ?"

Von den 450 Euro darf ich ~50€ absetzen auf Grund von "Fahrtkosten".

Die restlichen 400 Euro werden durch 2 geteilt, da mein Vater dann 200€ weniger Unterhalt zahlen müsste.

Die restlichen 200 Euro müssten wieder durch 2 geteilt werden, mit ich die Prozesskostenhilfe zurückzahlen kann.

Es bleiben mir 100 Euro.

Die 50€ Fahrtkosten gehen auch komplett dafür drauf.

Die Fahrtdauer beträgt 1 Stunde insgesamt am Tag, für ca. 2 Stunden Arbeit am Tag.

Also kommt auf 2 Stunden Arbeit, 1 Stunde Fahrt. Sprich der Stundenlohn für 2 Stunden, ist eigentlich der Stundenlohn für 3 Stunden.

Damit wäre ich bei 45 Arbeitsstunden im Monat, mit Stundenlohn von 10€ und einen Gehalt von 450 am Ende des Monats. Aber in Wirklichkeit wäre es ein Gehalt von 100€ und einen theoretischen Stundenlohn von 2,22€.

Wenn ich dann den Job irgendwann verlieren sollte riskiere ich, dass ich mich wieder jahrelang mit meinen Vater vor Gericht streiten muss, da er dann wieder mehr Unterhalt zahlen muss. Das alles für einen Stundenlohn von 2,22€. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht, stimmt das wirklich so ?

Beruf, Finanzen, Geld, Recht, Unterhalt, Gesetz
14 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Beruf

Ausbildungende Urlaub auszahlen lassen?!

9 Antworten

Vor und Nachteile als Koch?

12 Antworten

Bankkaufmann / Vor- & Nachteile

3 Antworten

Shop bei Spreadshirt. Was verdient ..

4 Antworten

Was macht ein Kommissionierer/Lagerhelfer?

3 Antworten

Muss eine Verkäuferin sich etwa alles gefallen lassen?

35 Antworten

Was habe ich (beim Nachkochen von gebrannten Mandeln) falsch gemacht?

10 Antworten

Eignungstest bei Aldi! Vorbereitungen?

5 Antworten

Abwechslungsreiche Berufe/ Draussen und Drinnen

5 Antworten

Beruf - Neue und gute Antworten