Gen Z und ihre Angewohnheiten?

Also ich muss jetzt doch ein wenig dampf ablassen und es kann auch gut möglich sein, dass ich mir hier jetzt viele Feinde mache, aber ich verstehe es einfach nicht.

Eine meiner Kolleginnen, ist während der Arbeit nur am Handy. Tiktok, BeReal und Instagram sind wichtiger als alles andere. Wenn man ankommt, wird erstmal aufs Handy geschaut. Tagsüber dann In der Stunde so ca 5 mal.

Whatsapp Nachrichten sind wichtiger als Infos anderer Kollegen, d.h. die Kollegen müssen warten(!) Bis sie ihre Nachrichten zuende gelesen hat, bevor sie ihr was sagen können. Oder bis man ein Bild von sich gemacht hat.

Wenn ich mit ihr arbeite und wir Ergebnisse mit dem Chef durchgehen, behauptet sie, sie hat alles genauso wie ich gemacht. Hat sie aber offensichtlich nicht. Und sie bekommt gleich viel Lob wie ich.

Ehrlich gesagt hat sie echt wenig Ahnung von dem was wir überhaupt tun. Man kommt ja aber trotzdem irgendwie durch..

Auch ist die Freizeit wichtiger als alles andere. Wenn man kein Homeoffice machen kann, dann ist man krank. Kein Urlaub bekommen, dann ist man krank. Einem läuft die Nase, dann ist man krank.

Wer sitzt dann wieder alleine auf der Arbeit und arbeitet am Projekt? Ich.

Es wird wirklich so wenig gearbeitet und dafür so viel Gehalt gefordert... Das macht mich einfach nur wütend

Natürlich sind nicht alle so, aber sie bekommt hauptsächlich von den gleichaltrigen Recht. Die sind nämlich auch so.

Was soll man da dagegen tun?

Falls jetzt jemand sagt, auch so wenig arbeiten, ne, das kann ich mit mir selbst nicht vereinbaren.

Ich würde mich nicht mal trauen mich auch so zu verhalten??

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Langweiliger Mensch ..?

Irgendwie bin ich ein total langweiliger Mensch geworden. Früher als ich jünger war, so mit 13 Jahren bis zu meinem 19. Lebensjahr, gab es nichts besseres, als trinken und party zu machen. Jeder wusste, ich war direkt bereit fürs feiern.

Mittlerweile mit fast 30, habe ich auf sowas gar keine Lust mehr. Ich bin am liebsten alleine zuhause, bei meinen Haustieren und meinem Partner und mag mich am liebsten mit gar niemandem anderen mehr unterhalten. Einfach weil mein Partner mein bester Freund geworden ist. Wir erzählen uns alles, machen Quatsch und lachen total viel. Wir sind auch schon länger zusammen und unternehmen auch viel. Eher halt ruhigere Dinge.

Klar treffe ich meine Freunde von früher auch noch ab und zu, aber das sind kurze Treffen von 2 bis 3 Stunden und wir essen zusammen was. Das reicht mir auch. Aber wenn die mich fragen, ob wir am Wochenende feiern gehen wollen und uns mal wieder richtig betrinken sollen, und dann bei einer Freundin schlafen, da habe ich so gar keine Lust mehr drauf!!

Es liegt nicht mal an meinem Partner, dass ich nicht mit will. Sondern einfach daran, dass ich es Mittlerweile peinlich finde, stockbesoffen durch die Gegend zu laufen und peinliche Altionen im Club zu bringen. Und von dem Kater am nächsten Morgen will ich gar nicht anfangen.

Auch will ich in meinem eigenen Bett schlafen. Bei meinem Partner.

Dazu kommt, dass mich Menschen mittlerweile aufregen, und auf dieses Gedränge voller fremden nervenden Menschen die alle besoffen sind, nur noch mehr nerven würden. Mich mit jedem fremden der einen anlabert, über smalltalk unterhalten zu müssen empfinde ich auch als sehr anstrengend.

Eigentlich geht es mir sehr gut damit, nicht mehr auszugehen. Irgendwie fühle ich mich jetzt aber als totale Spaßbremse. Meine Freunde sehen sich dadurch auch viel öfter und ich fühle mich nicht mehr dazugehörig.

Sollte ich evtl. Doch über meinen Schatten springen und mitgehen? Ist es normal irgendwann keine Lust mehr auf das ganze feiern und saufen zu haben? Bin ich vielleicht sogar depressiv?🤣 anscheinend scheint es ja doch noch irgendwie normal zu sein, auszugehen..

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