Mir gefällt kein einziger Beruf, bin am verzweifeln, was kann ich tun?

Bin 21 M und ich weiß nicht was ich aus meinem Leben machen soll oder ob ich überhaupt weiterleben soll. Ich bin total am verzweifeln. Ich bin jetzt seid genau Weihnachten wieder arbeitslos und finde einfach keinen neuen Job weil mich alle nur ablehnen. Einen Traumberuf hatte ich mal und zwar Tierpfleger bevorzugt mit Wölfen aber das ist absolut unmöglich.

Es gibt nur 2 Zoos und niemand sucht einen Tierpfleger, ich brauche zu beiden 2 Stunden mit der Bahn und 2 wieder her, die Berufsschule wäre am anderen Ende des Landes und ist echt schwer und man verdient extrem wenig

Ich hab zwar alle Pflichtschuljahre absolviert und auch eine abgeschlossene Lehre im Einzelhandel aber ich habe das alles SO EXTREM SATT. Nie wieder will ich SCH Kunden bedienen die einen nur beschimpfen, ausnutzen und über einen Lachen (einige wollten, dass ich sie sogar verletze damit sie mich verklagen können und einige haben versucht mich ohne Grund von Leitern runterzuschubsen). Ich habe bereits 7 oder 8 Jahre in mehreren Einzel-und Großhandels Läden gearbeitet und überall war es genau gleich. Wurde IMMER von Kollegen, Chefs und Kunden ausgenutzt, beschimpft, bedroht und schwer gemobbt (wollte mir auch schon paar mal das Leben deshalb nehmen) und Kündigen ging auch nicht weil man hier so schwer einen Job findet.

Habe auch mehrere Praktika in anderen Jobs gemacht z.B. Landwirtschaft, Bau, IT, Metallarbeit, Logistik usw aber die Kollegen dort haben mich auch alle gehast obwohl ich immer freundlich und hilfsbereit war und die Jobs waren auch absolut nichts für mich

Ich habe auch schon in meinem Leben bestimmt 50 Berufstests gemacht, allein dem vom AMS bestimmt 28 Mal aber die sind alle total nutzlos oder bieten mir Jobs wie Hausmeister, Putzman an oder Jobs die es nur in Amerika oder in Frankreich gibt. Oder Jobs die ich alle mit NEIN ÜBERHAUPT NICHT beantwortet habe und diese rät er mir dann.

Also nochmal zusammengefasst. Ich hab keinen Job und weiß auch nicht als was ich gerne arbeiten würde weil bei JEDEN Job fallen mir sofort 10 schlechte Sachen ein. Ich bin jetzt nicht faul oder zu empfindlich ABER ich weiß wo meine Grenzen liegen egal ob jetzt rechtlich, körperlich oder geistig

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Angst vor der Reaktion des Chefs bei Absage der Ausbildung?

Kurze Vorgeschichte: Mein Plan ist bzw. war eine berufliche Umorientierung, weil mir mein alter Beruf zu eintönig wurde. Ich habe in meinem Urlaub ein zweiwöchiges Praktikum in einem entsprechendem kleinen Familienbetrieb gemacht, woraufhin mir der Chef direkt eine Ausbildung angeboten. Er war ganz begeistert von mir, weil ich sehr interessiert war und fleißig mitgearbeitet habe. Nach langem Überlegen habe ich beschlossen den Schritt zu wagen, Ausbildungsvertrag unterschrieben und alten Job gekündigt. Außerdem hat der Chef mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, schon ein paar Monate vor Ausbildungsbeginn am 01.08. bei ihm zu arbeiten. Ich war mit einverstanden.

So. Nun arbeite ich dort seit ein paar Wochen. Mein Chef ist immernoch überzeugt von mir, freut sich riesig dass ich bei ihm bin und meint auch dass das absolut dass richtige für mich ist. Problem ist, ich selbst sehe das mittlerweile anders, habe leider große Zweifel daran ob es die richtige Entscheidung war und denke darüber nach, die Ausbildung doch nicht anzutreten. Wie es dann stattdessen beruflich für mich weitergeht, ist eine andere Sache über die ich mir Sorgen mache. Aber erstmal habe ich Angst vor dem Gespräch mit dem Chef. Ich weiß, es ist meine Entscheidung und mein Leben, aber er wird da gar nicht mit rechnen, sehr enttäuscht sein und es nicht verstehen. Wie kann man ihm das am besten beibringen?

Tut mir Leid für den langen Text, ist doch länger geworden als er sollte ;)

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Ist es besser sich beim gehobenen Dienst bei der Bundespolizei zu bewerben oder lieber woanders (z.b. Bankkaufmann)?

Hi, also nächstes Jahr schreibe ich mein Abitur und ich kann mich noch nicht so recht entscheiden was ich machen möchte. Ich möchte nicht wirklich irgendwo studieren gehen, sondern eher direkt in die Berufswelt einsteigen. Was ich mir spannend vorstelle ist die Ausbildung beim g.D. bei der Bundespolizei. Mir ist bewusst, dass die Ausbildung dort auch mit einem Studium verbunden ist aber das würde mir nichts ausmachen, weil ich ja auch erstens dafür relativ gut bezahlt werde und ich zweitens ja den Beruf relativ interessant finde. Aber ich bin mir nicht wirklich sicher ob das so eine gute Wahl wäre, weil man im Schnitt mehr und schwerer arbeiten muss als bei anderen Berufen. Auch während der Ausbildung ist man in ganz Deutschland unterwegs, was nicht so schlimm ist da man dabei auch etwas die Städte in denen sich die Ausbildungszentren befinden besser kennenlernen kann. Aber wie gesagt man muss bei der Bundespolizei in der Regel mehr arbeiten (teilweise über 10 Stunden am Tag und an WE und Feiertagen). Andere Berufe hingegen wie zum Beispiel Bankkaufmann sind da entspannter was die Arbeitszeiten angeht (verdienen dementsprechend aber auch weniger, weil sie z.b. mehr Steuern zahlen...). Ich kann mich also wie gesagt nicht entscheiden ob ich lieber bei der BP mich bewerben soll oder lieber woanders. Ich möchte auch nicht das ich mich für einen Beruf bewerbe für den ich nur die mittlere Reife benötige, sonst wäre ja mein abi komplett sinnlos.

Beruf, Schule, Polizei, Ausbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Abitur oder Fachhochschulreife? Jetzt oder später glücklich?

Moin!

Ich bin für jede Hilfe unglaublich dankbar und hoffe, dass ihr mir für folgendes Problem schnelle Ratschläge, Meinungen und Erfahrungen aus Perspektiven, die nicht nur die eines bescheidenen Schülerdaseins umfassen, geben könnt. Zu mir: Weiblich, 18, auf einem Gymnasium in der 12. Klasse (Q1/G9), Klasse 1-10 immer einen 1,0 Durchschnitt, sportaffin und ein Leben geprägt von Erfolg, Leistung und Disziplin. Ich bin seit längerem in einem kleinen Tief. Bin in der 11. Klasse auf einen Durchschnitt von 1,7 abgerutscht und nun zur Oberstufe auf 3,0. Das vermutlich nur krankheitsbedingt, da ich 9 Wochen gefehlt habe und sonst auch nie wirklich zwei Wochen am Stück anwesend war. Nun geht es mir in der Hinsicht wieder besser, aber auch durch Fleiß und Mühe als auch Intelligenz ist ein Abitur meines gewohnten Schnitts nicht möglich. Nebenbei bemerkt hätte ich auch gar nicht mehr die Motivation. Ich kann einfach nicht mehr nur Rumsitzen und Pauken, ich will und muss Geld verdienen und meine jungen Jahre nutzen. Aufgrund meines grundsätzlichen Lebenmottes 'Ganz oder gar nicht' steht das Abitur normal durchzuziehen nicht mehr zu Debatte.Nun kann ich wiederholen, Asch zusammenreißen, meinen Fleiß und Diziplin walten lassen, mein durchaus realistisches 1,0 Abitur in 2 Jahren machen. Dann das einzige Studium, das ich mir vorstellen kann machen: Medizin. 12 Jahre bis zur vollausgebildeten und unabhängigen Ärztin und frühestens nach 6 Jahren - also nach dem Studium - Geld verdienen. Problem: Ich will was machen, aktiv sein! Die jungen, energievollen Jahre nutzen. (Ich arbeite nebenberuflich und verausgabe mich mit sehr viel Sport, daran liegt es nicht)Desweiteren möchte ich unbedingt Geld verdienen und bereits jetzt finanziell unabhängig oder unabhängiger werden. Ausziehen ebenfalls.Nun kann ich auch diesen Sommer mein recht schlechtes Zeugnis entgegen nehmen und einen freiwilligen Wehrdienst leisten, um meine Fachhochschulreife zu erlangen. Dazu muss ich sagen: Die Bundeswehr ist und bleibt schon immer mein Traum (inkl. Auslandseinsätze). Ich bin danach also auch noch gut flexibel mit meiner FH, werde bei dieser Entscheidung vermutlich aber den Weg als Berufssoldatin gehen. Eigentlich ja fast perfekt. Nur hier Problem: Ich wollte schon immer was Bedeutendes tun und sehr viel Geld verdienen. Die Bundeswehr sowie Berufe/Ausbildungen, die sich auf eine FH stützen, sind da weniger gut bzw. sehr gut bezahlt. Im Alter möchte ich aber mehr als abgesichert sein und ruhig alt werden können und einfach im oberen Verdienstbereich sein. Aber auch jetzt möchte ich meine "jungen Jahre" eben genießen und maximal nutzen. Ich kann als Schülerin schwer einschätzen wie wichtig es im Erwachsenendasein ist Geld zu verdienen. Absätze fehlen wegen Zeichenlimit, sowie weitere Details, brauche aber erstmal grobe Einschätzungen.

Danke euch.

Beruf, Schule, Bundeswehr, Abitur, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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In die alte Firma zurück?

Hey ihr lieben,

Ich fasse es kurz. Ich habe bei meiner alten Arbeit die mir an sich viel Spaß gemacht hat, vor 5 Monaten gekündigt. Allerdings nur weil ich Gefühle für meinen damaligen Chef hatte und nicht weiter wusste. Die Arbeitszeiten sind natürlich nicht bombastisch. Aber das hatte mir an sich mit den Jahren nichts mehr aus gemacht. Merke halt nun jetzt das man auch wesentlich mehr Freizeit haben kann im neuen Job. Dort bekomme ich auch mehr Geld. Allerdings ist das harte körperliche Arbeit und ich fühle mich fehl am Platz. Mir fehlen die kreativen Aufgaben und den Kontakt mit Kunden. Mir fehlen meine alte Kollegen und der Umgang untereinander. Ich konnte da sein wie ich bin, mich kannten viele bereits sehr gut. Aufstiegschancen gab es auch, allerdings begrenzt. Mittlerweile sage ich mir, ich wünsche wieder Spaß bei dir Arbeit. Mehr das Köpfchen anstrengen. Mir bringt das Geld und die Freizeit nichts, wenn ich doch die meiste Zeit auf der Arbeit verbringe und keinen Spaß dran habe. Mein Problem ist, dass ich nicht weiß wie es dann mit dem Chef läuft. Ich würde fragen ob ich in eine andere Abteilung könnte. Nur habe ich Angst das alles von vorne beginnt. Habt ihr Tipps für mich wie ich das Thema mit ihm und der Vergangenheit dort für mich schützend ablehnen kann? Wie geht ihr mit Dingen um die nicht zu ändern sind? Wie kann man zu 90% abschließen? Der Abstand tat wirklich gut. Doch ich kann doch meine Zukunft nicht von einem Mann abhängig machen.

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Welchen Ausweg gibt es in dieser hoffnungslosen Situation?

Sollte ich meine Ansprüche herunterfahren und mich damit selbst demütigen, oder sollte ich versuchen mit meinen Eltern einen Kompromiss zu finden?

Habe leider eine Ausbildung als Mellarbeiter gemacht, obwohl ich diesen Beruf total hasse und eigentlich nicht ausüben will.

Für mich kommt eigentlich nur Programmierer in Frage. Entweder als CNC Programmierer oder als Softwareentwickler. Habe nur leider die CNC Weiterbildung abgebrochen die das Arbeitsamt finanziert hätte. Da einer von den Teilnehmern mich negativ beinflusst hatte, und sagte das ich dort nicht hingehörte. Jedenfalls könnte ich es erneut beantragen lassen um nochmal dort anzufangen mit dem Kurs der über die IHK ging. Es war halt nur 1 Ausbilder für 50 Teilnehmer. Aber ich hätte es trotzdem einfach durchziehen sollen und ein Zertifikat dafür bekommen.

Und um Computerwissenschaft zu studieren oder eine Ausbildung zum Softwareentwickler, müsste ich das Fernstudium fürs allgemeine Abitur fertig abschließen. Da ich die letzen 2 Jahre nicht besonders fleißig daran gearbeitet habe, ist das Vertauen meiner Eltern zerrüttet, und sie wollen das ich stattdessen meine Ansprüche herunterfahren und ihrgendeine niedere Arbeit verrichte.

Ich habe noch ein Geldpolster das aussreicht um mich zu verselbständigen. Aber dann müsste ich einen Job ausüben den ich eigentlich nicht ausüben möchte.

Außerdem habe ich diesen staatlichen Betreuer der mich wieder zwangspsychatriert insoftern ich nicht in diese medizinische Reha gehe oder in ihrgendein anderes Arbeitsverhältniss.

Ich will die Betreuung auflösen lassen, da ich nicht möchte das er mich einweisen lassen kann wie er gerade lustig ist. Aber dann werden meine Eltern sehr sauer auf mich, weil die selber überfordert sind mit mir.

Ich weiß das meine Eltern dann das Internet ausschalten werden, und ich mich dann gezwungen sehe auszuziehen, da ich als Computer Nerd vollkommen vom Internet abhängig bin.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Nicht nur ich sonder auch meine Eltern und mein Betreuer sind mit der Situation überfordert. Aber in erster Linie geht es nur um mich, da meine Eltern und Beteuer gegen mich arbeiten anstatt für mich.

Beruf, Schule, Job, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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