Dürfen Lehrer so handeln?

Folgende Situation:

Jemand besucht eine Fachschule und macht dort eine Ausbildung, zeitgleich macht er dort sein Fach-Abitur. (20 Jahre alt)

Es werden Prüfungen geschrieben.

Einige Wochen später, bekommt der betreffende Schüler die Ergebnisse per Telefon (wegen Corona) von seiner Klassenlehrerin. Diese sagt das die Ausbildung sowie das Fach-Abitur bestanden wurde.

Genau drei Tage später (am Wochenende) bekommt der Schüler eine Mail vom Fach-Lehrer, in der steht das das Fach-Abi nicht bestanden wurde, eine mündliche Prüfung muss bestanden werden, als letzte Möglichkeit dies zu erhalten.

Die Klassenlehrerin hatte wohl die falschen Daten vorgelesen...

Nun musste der Schüler sich per Mail für eine mündliche Prüfung anmelden, bekam Raum und Termin mitgeteilt. Da er nun drei Tage Zeit hatte die Fehlinformation zu verbreiten, ist er fertig, er hat jeden Familienmitglied und sogar den zukünftigen Arbeitgeber von erreichen des Abschlusses berichtet.

Nun erreichte diesen Schüler nochmal am Sonntag eine Mail, das der Termin für die mündliche Prüfung, auch falsch übermittelt wurde, sie ist eine ganze Woche früher.

Meine Frage, dürfen Lehrer so liederlich mit Daten umgehen? Darf man Schutzbefohlenen solche Last zumuten? Besonders da hier sogar die Berufliche Zukunft durch Falsche Aussagen unverschuldet gefährdet ist...und dann noch die Sache mit den falschen Termin.

Kann man dagegen angehen? Und wenn ja wie?

Schule, Recht, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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