Jemand in euren Freundeskreis möchte Grundlos nicht mehr arbeiten, würdet ihr das akzeptieren?

Stellt euch mal folgende Situation vor. Ihr wart lange Zeit Krank, das wurde euch attestiert und ihr musstet Kliniken und Rehabilitationsmaßnahmen besuchen, um wieder auf die Beine zu kommen. Danach habt ihr Stunde für Stunde angefangen wieder zu Arbeiten. Faul gewesen seid ihr also nicht.

Doch gab es diese eine Person im Freundeskreis, die euch deswegen angefeindet hat, das ihr dem Staat auf der Tasche liegt, das "nur" drei Stunden Arbeit keine Arbeit sind, weil diese Person sogar zwei Jobs hat, ständig redet man euch ein das man faul ist und ein Sozialschmarotzer

Nun ein Sprung 5 Jahre in die Zukunft, ihr seid wieder gesund, habt einen besseren Job, seid in einer Führungsposition und arbeitet mehr als 39 Stunden die Woche. Und diese Person, schmeißt auf einmal alles hin, geht für das täglich Brot zur Tafel und macht nichts mehr, mit der Aussage; "Jeder muss sich mal ausruhen, ich reise auf meinen Sofa um die Welt..."

Diese Person ist nicht psychisch Krank, auch nicht körperlich (möchte auch nicht zum Arzt gehen),,sie will sich nicht umorientieren, sie möchte sich auch nicht weiter bemühen nochmal eine Anstellung zu bekommen, diese Person lehnt alle Hilfe ab und möchte von Thema Arbeit nichts hören. Macht aber das nötigste um das Geld von Amt zu bekommen.

Könntet ihr das so auf euch beruhen lassen? Was würdet ihr machen?

Arbeit, Lifestyle
Was haltet ihr von Lebensberater*innen?

Aus beruflichen Gründen, habe ich gestern wieder einen dieser Menschen treffen dürfen/müssen. Natürlich wurde das neue Buch vorgestellt und als Schlüssel zum "lebenswerten Leben" verkauft. (Auch Buchstäblich)

Life Coaching, Lebensberatung, Persönlicher Mindset Ungestalter.

Und während andere Leute an den Lippen hingen, die versprachen das man mit dieser oder jeher Methode garantiert (!) zum Lebensziel kommt, langweile ich mich fürchterlich.

Ich kann damit einfach nichts anfangen. Wieso nimmt sich jemand heraus MIR zu sagen wie MEIN Leben funktioniert? Wieso möchte ich mein "Lebensziel" erreichen? Was ist den dann, lege ich meine Hände in den Schoß und warte auf den Tod? Ist es nicht sowieso besser, viele kleine Ziele zu haben, mit man immer was zu tun hat?

Ist es nicht total persönlich, diese Fragen über das "Lebensglück", den "Lebenstraum, das "Ziel im Leben" und zwar so persönlich das sich jeder darum individuelle Gedanken machen sollte, auch wenn es schwer fällt?

Wieso soll uns jemand überlegen sein, der ein Buch darüber verfasst hat, wieso er sich besser als alle anderen fühlt...vielleicht?

Ich finde jede Person könnte "Lebensberater*in" sein, wir leben ja alle und kommen scheinbar durch.

Oder sehe ich das zu eng? Ist das die Hilfe die man annehmen sollte? Haben diese Menschen etwas erkannt, was den anderen durch kognitive oder spirituelle Einschränkungen entgangen ist?

Wie seht ihr das? Ich gebe zu ich habe auch mal ein Buch gekauft und ich war sehr Enttäuscht, den die "Lehre" daraus war; Einfach weiter machen! Klar, das ist schon richtig, aber diese "Weisheit" gebe ich gern umsonst weiter.

Psychologie, lebensberatung, Lifestyle