war die arbeitsmoral früher besser?

8 Antworten

Früher war im Betriebszeit strenge Arbeitsregeln vorgegeben und damals gab es auch kein Hartz 4, wenn Leute keinen Job haben und die meisten Sorge haben, sodass Arbeitslosen auf der Straße leben müssen und sich gefallen lassen müssen, wenn Chef oder Kollegen cholerisch ist

Heute wurde das Gesetz so gestaltet, sodass Arbeitern vor schlechten Arbeitsbedingung geschützt sind und Bürgergeld in Anspruch nehmen können, wenn man arbeitslos ist.

Gerade, dass viele weniger arbeiten wollen bzw unterqualifiziert sind und mehr Geld kassieren will, lässt sich wohl erklären, warum es eben nicht so einfach ist, gute Personal zu finden

Das stimmt so nicht. 2023 wurde so viel gearbeitet wie noch nie vorher.

55 Milliarden Stunden wurden in Deutschland gearbeitet, was vor allem auch daran liegt, dass immer mehr Frauen immer mehr arbeiten. Früher gab es viele Hausfrauen, später waren sie oft in Teilzeitarbeit, heute sind viele Vollzeitbeschäftigt.

1990 waren es 52 Mrd., auf dem Tiefpunkt 2005 sogar nur 47 Mrd. Stunden.

Bei der durchschnittlichen Arbeitszeit liegt Deutschland im Europäischen Mittelfeld. Während hier nur 34,7 Wochenstunden gearbeitet werden, sind es in anderen Ländern deutlich mehr.

Hinzu kommen über 1 Milliarde Überstunden jährlich, die Hälfte davon unbezahlt.

Naja, vor 20 Jahren gab es vor allem viel Arbeitslosigkeit.

"Die höchste Arbeitslosigkeit in Deutschland nach 1960 wurde im Jahr 2005 verzeichnet. Während dieser Zeit stieg die Arbeitslosenquote infolge der wirtschaftlichen Herausforderungen und Umstrukturierungen im Zuge der Hartz-Reformen auf etwa 11,2 %. Dieser Wert markiert den Höhepunkt der Arbeitslosigkeit in Deutschland nach 1960."

Ja, das schon. Allerdings konnte man sich früher auch leichter Vermögen und eine gute Zukunft aufbauen.

Früher wurde 8 Stunden an der Maschine gearbeitet, nicht zwischendurch aufs Handy geschaut oder telefoniert. Die Leistung der Deutschen lag in der Produktion hochwertiger langlebiger Güter.