In Afrika steigt die Lebenserwartung, die Versorgung mit Wasser und der Anteil der Kinder, die eine Schule besuchen können. Der Hunger sinkt. Das sind schon mal durchaus gute Neuigkeiten.

Auch im Nahen Osten (z.B. Afghanistan) wird die Schulbildung besser, auch für Mädchen (es gibt Ausnahmen: natürlich gibt es in Syrien aufgrund des Kriegs Probleme).

In Deutschland sinkt die Zahl der Verkehrstoten (schon seit 1970 oder länger). Das wird gerne mal vergessen, wie viele Menschen früher im Verkehr ums Leben kamen. Autos und Straßen werden sicherer.

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Klar, so etwas gibt es fast überall. So wurden sehr oft französische Nachnamen "eingeenglischt". Man nehme mal Johnny Depp, der hatte einen Vorfahren aus Frankreich, Pierre Dieppe. Dieser war Hugenotte (Angehöriger der protestantischen Konfession im ansonsten überwiegend katholischen Frankreich) und kam etwa 1700 in die USA und blieb dort.

Es gibt auch eine Stadt namens Dieppe in Nordfrankreich.

Viele Städtenamen in den USA haben einen Ursprung in einem französischen Namen, z.B. Laramie/Wyoming. Das wurde benannt nach Jacques La Ramée.

Auch bei Cara Delevingne vermute ich französische Vorfahren, der Name ist eine (etwas verunglückte) "Einenglischung", und enthält wohl le vigne, die Weinpflanze, der Nachname ist in Frankreich häufig (z.B. Jean-Louis Levigne). Ein (unnötiges) zusätzliches "n" ist bei "de le vi(n)gne" hineingerutscht.

In Osteuropa gibt es oft deutsche Namen, die einer anderen Schreibweise unterworfen werden. Der Name "Fischer" taucht in Kroatien als "Fišer" auf. Vielleicht kennen einige noch die Sängerin Dunya Rajter ("Reiter"). Ihr Vater war Musiklehrer in Zagreb/Kroatien.

 

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Irland ist schon lange ein unabhängiger Staat (Hauptstadt Dublin). Der Brexit betrifft UK, und damit auch Nordirland (Hauptstadt Belfast), und Nordirland ist wie Schottland und Wales und England ein Teil des Staates UK (Hauptstadt London).

UK = United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland

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Eine komische Sichtweise. Wenn man Porsche fährt, geht es einem gut? Wieso?

Und wenn ich einen Toyota fahre (ist so), geht es mir schlecht? :)

Diese Reduktion auf das Auto ist eine sehr naive Sichtweise. Reichtum macht nicht glücklich, und selbst wenn jemand einen Porsche fährt: das Teil kann auch von einem Kredit stammen, geliehen sein oder sonst was. Mit dem Wohlfühlen hat das ohnehin wenig zu tun.

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Warum ist das Deutsche Waffengesetz so paradox/sinnlos? (FRAGE an DEUTSCHE?

Also ich weiß das es hier um ein Gesetz geht das nun mal so ist wie es ist, aber ich bin Österreicher und ich habe heute einen Einblich in das Deutsche Gesetz bekommen, und war richtig geschockt weil das steht so dermassen im krassen Gegenteil zum Österreichischen Gesetz das ich es erst gar nicht glauben konnte und daher richtet sich meine Frage an Deutsche.

Wie findet ihr euer Waffengesetz?

Link: https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/anlage_2.html

Ich habe hier einmal ein paar Punkte herausgepickt die ich besonders bescheuert finde, und sie kommentiert:

Bitte bezieht euch bei der eurer Abstimmung auch auf die diese Punkte! Gerne könnt ihr aber darüber hinaus noch andere ansprechen!

1.4.1

Spring- und Fallmesser nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 2.1.1 und 2.1.2. Hiervon ausgenommen sind Springmesser, wenn die Klinge seitlich aus dem Griff herausspringt und der aus dem Griff herausragende Teil der Klinge

höchstens 8,5 cm lang ist und

nicht zweiseitig geschliffen ist;

Der Witz an der Sache ist hier, wie soll den bitte ein Springer zweiseitig geschliffen sein???

Da sieht man wie viel Ahnung die Gesetzgeber haben, die haben warscheinlich selbst noch nie so ein Teil in der Hand gehabt aber hauptsache groß reden.

Und warum sind gerade Fallmesser bzw. also OTF verboten? Ein jedes Küchenmesser mit 15cm Klinge ist doch viel gefährlicher.

1.4.4

Gegenstände, die unter Ausnutzung einer anderen als mechanischen Energie Tieren Verletzungen beibringen (z. B. Elektroimpulsgeräte), sofern sie nicht als gesundheitlich unbedenklich amtlich zugelassen sind und ein amtliches Prüfzeichen tragen zum Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit oder bestimmungsgemäß in der Tierhaltung Verwendung finden;

als gesundheitlich unbedenklich amtlich zugelassen sind

Das erkärt warum die Elektroschocker mit dieser sog. PTB zulassung sinnlos sind, wenn sie von Haus aus gar nicht dafür ausgelegt sind einen Angreifer effektiv ausser Gefecht zu setzen.

Und ausserdem ist das auch doch Paradox.

Tieren Verletzungen beibringen = verboten.

Sofern sie nicht bestimmungsgemäß in der Tierhaltung Verwendung finden. Aha ja ne alles klar.

1.3.7

Präzisionsschleudern nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.3 sowie Armstützen und vergleichbare Vorrichtungen für die vorbezeichneten Gegenstände;

Sogar Steinschleuder sind verboten, so lächerlich!

Aber zum Schluss The Best of The Best:

1.3.8

Gegenstände, die nach ihrer Beschaffenheit und Handhabung dazu bestimmt sind, durch Drosseln die Gesundheit zu schädigen (z. B. Nun-Chakus);

So ein Schwachsinn. Als würde, oder hätte jemals jemand Nun Chaks dazu benutzt jemanden zu drosseln, die haben wohl noch nie Chackie Chan gesehen

Aber das heißt wenn ich mir jetzt bei OBI ein 2 Meter Verlängerungskabel kaufe, besitze ich eine "Verbotene Waffe" Weil es nach seiner nach seiner "Beschaffenheit" dazu geeignet ist jemanden durch Drosseln an der Gesundheit zu schädigen? xD

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Ist mir egal, ich besitze trotzdem Messer oder anderes (Was?)

Messer benutze ich in der Küche. :)

"Anderes" besitze ich nicht an Waffen. Ich persönlich finde das übersteigerte Interesse an Waffen ohnehin eher befremdlich. Natürlich ist es ok, wenn jemand Sportschütze ist und Schießübungen macht - das ist aber auch erlaubt.

Ich habe vielseitige Interessen, nur Waffen gehören nun mal nicht zu diesen...

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Raetia wurde nach den dort lebenden Rätern benannt. Zudem lebten dort die Vindeliker, nach diesen wurde "Augusta Vindelicum" benannt, das spätere Augsburg. Während die Vindeliker zu den keltischsprachigen Bevölkerungsgruppen gehörten, benutzten die Räter eine ganz andere Sprache, diese wird heute in die Nähe der etruskischen Sprache gerückt. Die Etrusker lebten südlich der Alpen (bis nach Rom), sie handelten auch mit Gruppen nördlich der Alpen.

Der Name Bayern hat mit den Boiern zu tun, diese waren ebenfalls keltischsprachig (und auch "Böhmen" hat mit ihnen zu tun). Die Germanen, die nach Bayern kamen, übernahmen diese Bezeichnung, und die Bayuwaren sprachen allmählich nur noch ihre germanische Variante (aus der dann später Bairisch wurde). Rätisch und das dortige Keltisch gehören schon lange der Vergangenheit an.

(Keltisch sind heute nur noch einige Sprachen in Wales, Schottland, Irland und in der Bretagne)

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Sonstiges...

Es gibt keine Rassen beim Menschen (Rassen sind Zuchtformen, diese gibt es bei z.B. bei Rosen oder bei Hunden oder Katzen). Daher gibt es auch keine "weiße Rasse". Die Hautfarben bilden ein Kontinuum - und die meisten sogenannten "Weißen" sind nicht wirklich weiß (und viele "Schwarze" sind nicht wirklich schwarz). Natürlich gibt es unterschiedlich starke Pigmentierungen der Haut (und der Haare, Augen).

Zudem ist das Christentum im Nahen Osten entstanden, nicht in Europa. Nach Europa ist es erst gekommen durch verschiedene Leute (u.a. Paulus, der sehr reisefreudig war).

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Ich denke, dass es da alle Kombinationen gibt.

Ich habe zwar blaue Augen, aber dunkle Haare (nicht schwarz, aber schon ziemlich dunkel).

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Meiner Meinung nach sind Sprachen verschieden, aber nicht "besser" oder "schlechter". Was den Klang/die Phonetik angeht, gibt es natürlich immer gewisse Geschmacksfragen, die man nicht objektivieren kann und die individuell zu beantworten sind.

Freilich kann man durchaus die Phonetik diskutieren, aber was sich nun schöner und was weniger schön anhört, ist eine persönliche Bewertung. Sicher gibt es Sprachen, bei denen der "Flow" anders ist - da z.B. der glottal stop fehlt, dazu könnte man auch gut Italienisch oder Französisch (liaison!) anführen.

Dem Schwedischen fehlt der dänische stød, der Stoßton. Dafür gibt es dort einen melodischen Akzent (gefällt mir gut, das kann man aber nicht objektivieren - sicher gibt es auch Leute, die eher die dänische Aussprache mögen).

Ich mag auch den Klang mancher Sprachen, die oft als "hart" bezeichnet werden, etwa Isländisch. Ich finde dessen Aussprache sogar sehr "passend", denn es klingt so, als ob hier etwas aus dem frühen Mittelalter bewahrt worden wäre. Insofern ist ein Besuch auf Island nicht nur landschaftlich, sondern auch sprachlich eine "Zeitreise". 

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Mein früherer Englischlehrer hatte auch im Deutschen gerne die englische Wortstellung im Nebensatz benutzt:

"..., weil er hatte kein Geld." (because he had no money)

Üblich ist ja die Verbletztstellung "..., weil er kein Geld hatte.".

Das ist offenbar berufsbedingt gewesen (Einfluss der englischen Wortstellung). Die Wortstellung ist auch das einfachste Indiz, welches anzeigt, ob jemand Norwegisch oder Schwedisch spricht. Im Norwegischen kommt das Possessivpronomen hinter dem (bestimmten) Nomen, im Schwedischen steht es vorne wie im Deutschen.

din mamma (deine Mutter, Schwedisch)
mammaen din (wörtl. "die Mutter dein", Norwegisch)  

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"We live in a wonderful world that is full of beauty, charm and adventure. There is no end to the adventures that we can have if only we seek them with our eyes open."

(Jawaharlal Nehru)

"Beauty is power. A smile is its sword."

(John Ray)

"Never lose an opportunity of seeing anything beautiful, for beauty is Gods handwriting."

(Ralph Waldo Emerson)

https://en.wikipedia.org/wiki/Seljalandsfoss#/media/File:Seljalandsfoss,_Su%C3%B0urland,_Islandia,_2014-08-16,_DD_201-203_HDR.JPG

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Am liebsten wieder nach Schweden. Im Süden waren wir, im Westen und auch im Norden (Lappland) [auch in Göteborg, Stockholm, in Jämtland und an anderen Stellen nördlich von Stockholm].

Nun fehlt aber noch die schöne Insel Gotland in der Ostsee.

https://www.youtube.com/watch?v=lEcjBB62kQU

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Französisch

Naja, als Saarländer hatte ich Französisch als erste Fremdsprache, da fiel mir die Wahl nun nicht schwer. Dennoch würde ich von einem neutraleren Standpunkt aus betrachtet Russisch nicht ganz so abweichend bewerten, immerhin reden wir ja von drei verschiedenen Untergruppen der indogermanischen Sprachen (Deutsch ist Germanisch, Französisch "Italisch", genauer: vom Latein abgeleitet, und Russisch ist Slawisch).

Russisch ist erlernbar, man braucht aber sicher viel Übung (und muss lange dran bleiben).

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Für Isländisch gibt es durchaus Lernmaterial (ein Buch für Isländisch habe ich auch, konnte sogar den einen oder anderen Satz schon dort anwenden). Für Färöisch habe ich noch nichts gesehen, ich habe bislang auch nicht danach gesucht.

Es gibt zwar eine Art "Standard-Färöisch", in der Praxis scheint man aber auf jeder Insel nochmals etwas anders zu sprechen (das ist anders als auf Island - dort gibt es praktisch keine Dialekte, das ist eher "one big family").

Färöisch ähnelt dem Isländischen (beide Inseln/Inselgruppen wurden zu vergleichbaren Zeiten von vergleichbaren Leuten besiedelt), weicht aber in der Aussprache ab (ich war nur auf Island, habe aber schon färöische Lieder gehört).

Die Besonderheit liegt - meiner Einschätzung nach - in den färöischen Diphthongen, das Vokalsystem ist dort besonders stark ausdifferenziert.

Manche Wörter unterscheiden sich nur im Vokal von den "Nachbarsprachen". Zum Beispiel das Wort für "Schafe": fær (Dänisch), får (Schwedisch), før (Färöisch).

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Ähnlichkeiten sehe ich immer positiv. Ich habe Schwedisch gelernt, und verstehe dadurch - zumindest beim Lesen - auch einen großen Teil von Dänisch oder Norwegisch (beim Hören sieht es anders aus). Diese Sprachen sind sich untereinander so ähnlich, dass die Verständigung meistens funktioniert (freilich mit Einschränkungen, eine davon ist die stark abweichende dänische Aussprache; eine andere ist Nynorsk).

Skandinavier sind meist sehr pragmatische Leute - sie stören sich nicht an kleineren Fehlern (wenngleich meine Schwedischlehrerin schon manchmal sagt: "das war jetzt aber Dänisch", was aber auch ok ist).

Norweger nennen die Mischung aus Norwegisch und Schwedisch manchmal "Skandinaviska" (Skandinavisch), wenn ihnen nicht ganz klar ist, was ihr Gegenüber nun eigentlich anwendet.

Isländisch verstehe ich nicht wirklich (schon gar nicht beim Hören), dennoch fange ich inzwischen an, auch bei isländischen Texten schon den Hauptinhalt zu verstehen (beim Lesen), auch wenn mir noch viele Vokabeln fehlen. Alleine schon "ich verstehe ein wenig" oder "aha, da hat jemand meine isländische Frage verstanden" ist beim Isländischen schon ein kleines Erfolgserlebnis. Interessanterweise verstehen auch manche Isländer Schwedisch. Mehr als umgekehrt.

Natürlich kommt man fast überall mit Englisch durch. Ältere Leute in Schweden freuen sich aber, wenn man sie auf Schwedisch anredet.

Das Navi muss man auf Island übrigens in der isländischen Spracheinstellung belassen, denn anders kann man die Ortsnamen nicht eingeben.

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