Der siebte Tag (und sabbat gehört zu den wenigen Wortstämmen (s-b-t), die bei uns und in den semitischen Sprachen ähnlich sind, siehe lat. septem = 7) der Woche.
Und dieser ist bei den Juden der Ruhetag. Und der Sabbatstag wurde bei uns zum "Samstag".

In der Bibel steht, dass Gott sechs Tage lang an der Schöpfung gearbeitet hatte und am siebten Tag geruht hatte.

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Das Wort kip kenne ich schon, aber aus dem Niederländischen.

kip = Huhn

Und das -ke ist wohl die Verkleinerungsform, also "Hühnchen" bzw. "Küken".
Aus Deutschland kenne ich es nicht.

Aber der Raum um Kevelaer (da war ich auch mal) ist ja auch nahe an den Niederlanden - und die traditionellen Dialekte gehen ineinander über (NL/DEU).

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Isländisch hat fast ausschließlich (germanische) Erbwörter.
Auch für moderne Dinge nutzt man germanische Wortstämme, so heißt der "Computer" dort "tölva" (von "tala" und "völva").

Isländisch verzichtet nahezu komplett auf fremdsprachige Wörter.
"Fußball" heißt dort "knattspyrna". Für neue Dinge werden Wörter erschaffen, die aber ebenso auf andere isländische Wörter zurückgehen (siehe oben).

"Asphalt" heißt dort "malbik" (von mala = malen und bik = Pech).
Wenn die Straße irgendwo dort im Nirwana endet, steht dort ein Schild mit
"Malbik endar.", der Asphalt endet... danach kommt man nur noch mit einem Jeep weiter. Blaubeeren heißen dort "bláber" (und blá wird "blau" wie bei uns ausgesprochen).

Auch Färöisch ist ähnlich (dort war ich aber noch nicht, auf Island schon).

Deutsch steht schon seit Jahrhunderten in Kontakt mit anderen mitteleuropäischen Sprachen, natürlich wurde es auch von Latein ("Mühle" < molina), von Griechisch, von slawischen Sprachen ("Gurke" geht auf ein polnisches Wort zurück) und etlichen anderen Sprachen beeinflusst (Tollpatsch, Dolmetscher und Gulasch haben etwas mit der ungarischen Sprache zu tun; auch ein kleiner hebräischer Einfluss ist zu beobachten durch die jiddische Sprache, siehe z.B. "schmusen").

Oft sind nicht mal solche Wörter wie Mühle, die schon seit Jahrhunderten in der deutschen Sprache sind, germanischen Ursprungs. Das germanische Äquivalent ähnelt dem schwedischen Wort "kvarn" (und Husqvarna heißt "die Hausmühle", vermutlich, weil der Müller dort auch gewohnt hatte).

In ganz alten Namen erkennt man dieses Wort noch z.B. als "Küren" oder "Kirn".
"von Kürenberg" (Mittelalter - so hieß ein Dichter), heute noch gibt es den Namen Kirner (Äquivalent von Müller).

Althochdeutsch ist natürlich etwas näher am germanischen Ursprung, aber auch diese Sprache kannte natürlich schon (über das Christentum und über das Judentum) etliche hebräische Begriffe (Satan, Elias, Sabbat - daher heißt es "Samstag", das ist der Sabbatstag). Abgesehen davon ist ein althochdeutscher Text wie der Muspilli schon sehr "germanisch".

Interessant ist, dass Althochdeutsch nicht von "Kampf" spricht (< lateinisch campus), sondern vom "Wige". Ich ersetze "uu" durch "w":

"... daz Elias in demo wige arwartit werde." (aus dem Muspilli)

... dass Elias in dem Wige (Kampf) erwartet werde

Übrigens ist der Vorname "Wigald" damit zusammenhängend wig+bald (Kampf + kühn), also in etwa "kühner Kämpfer".

Und daher ist Althochdeutsch naturgemäß auch näher an Altnordisch dran, so heißt es im Muspilli auch "mano uallit, prinnit mittilagart" (der Mond fällt, es brennt Midgard). "Midgard" findet man auch in nordischen Texten.

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Es gibt also nur Filme in Englisch und solche mit deutscher Synchronisation (die mal in Englisch waren). So klingt das jedenfalls. :)

Bordertown (Finnish TV series) - Wikipedia

Klar, man kann auch Kari Sorjonen auf Finnisch hören, wenn man das möchte. Ich schaue das in Deutsch, aber mit finnischen Untertiteln. Dann kann ich zumindest ein wenig mitlesen (beim Hören ist mir Finnisch zu schnell, da komme ich nicht mit, beim Lesen verstehe ich immerhin einen Teil davon).

Und es gibt koreanische und japanische Filme. Beherrsche ich leider nicht (bin ja schon froh, wenn ich ein paar % der finnischen Sprache kann).

Schwedische Sachen schaue ich tatsächlich mitunter in der schwedischen Fassung. Und wenn ich mal dort oben bin, will ich auch Schwedisch (und nicht Englisch) reden, immerhin will ich das ja auch üben.

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Heidewitzka, Herr Kapitän! :)

(das ist aus einem Kölschen Lied)

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Du meinst vermutlich, dass die Betonung bei diesen Wörtern auf der Silbe 1 liegt im Englischen (aber auf der Silbe 2 im Deutschen). Das ist korrekt beobachtet (gehört).

[ˈpɹɒbləm] Englisch, Silbe 1 betont

[pʁoˈbleːm] Deutsch, Silbe 2 betont

[prɔˈbɫeː.ma] klassisches Latein, Silbe 2

Darüber hatte ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht (muss ich zugeben).
Es gibt aber auch im Deutschen die Verschiebung der Betonung auf die Silbe 1, zum Beispiel:

Mühle (auf 1 betont) versus
[mɔˈliː.na] Latein, Silbe 2
(moulin im Französischen)

"Für den Wortakzent im Lateinischen gilt das sogenannte Paenultimagesetz. Der Wortakzent liegt also auf der vorletzten Silbe, sofern diese lang ist."

Und das passt zu beiden Beispielen.

Wie im ersten Beispiel ist es auch hier:
[ambuˈlant͡s] Ambulanz (Betonung auf der Silbe 3, der letzten Silbe)
[ˈæm.bjə.ləns] ambulance (Englisch, Betonung wieder auf der Silbe 1)

Ich denke nicht, dass so etwas völlig regelmäßig abläuft, die Sprachen und Dialekte ordnen die Betonungen oft recht willkürlich zu. So wird das Wort "Anis" im Hochdeutschen auf der Silbe 2 betont, Schwaben betonen es aber auf der Silbe 1.

Man könnte höchstens annehmen, dass Englisch eine stärkere Bevorzugung der Betonung auf der ersten Silbe hat (als andere Sprachen). Man spricht auch vom Trochäus (betonte Silbe, dann unbetonte Silbe).

Deutsch (oder auch Schwedisch) sind recht flexibel, was die Betonung angeht (auch die Silben 2 oder 3 können betont werden). Keramik wird bei uns auf der Silbe 2 betont, im Schwedischen sogar auf der Silbe 3.

Vermutlich gibt es auch Publikationen über diese Themen (die habe ich aber noch nicht gelesen, bisher war das Thema Betonung nicht so im Vordergrund bei mir).

Spannend ist es schon (nur warum diese Unterschiede existieren, kann ich auch nicht erklären). Polnisch betont die vorletzte Silbe (Wojtaszek als Nachname). Finnisch dagegen immer die erste Silbe (auch bei "ambulanssi" = Krankenwagen). Finnisch wendet konsequent den Trochäus an (daher ist die Kalevala in einem trochäischen Rhythmus gehalten).

Auch Isländisch (und auch Altnordisch) gehört (gehören) zu den Sprachen, die sehr konsequent auf der Silbe 1 betonen.

liggjandi ulfr (liegender Wolf)
sofandi maðr (schlafender Mann)

Mein Eindruck ist, dass sich Deutsch und Schwedisch manchmal eher der französischen Betonung anpassen (Problem auf Silbe 2 betont, im Schwedischen kantareller auf der Silbe 3 betont wie im Französischen chanterelles = Pfifferlinge).

Auch das passiert nicht immer regelmäßig, die Dialekte machen es oft anders. Im Saarländischen wird Buddik auf der Silbe 1 betont (vgl. [buˈtiːk] im Hochdeutschen).

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Ein Teil der Varianz hat sicher biologische Vorteile gehabt: die schwarze Farbe der Haut in Afrika ist nützlich, da sie vor UV-Strahlung schützt. Die ist dort viel stärker als bei uns (weil die Sonne einen anderen Einstrahlwinkel hat).

Wir können uns eine hellere Haut leisten, da "unsere" Sonnenstrahlung in Europa weniger gefährlich ist als die in Afrika. Und bei uns ist diese helle Haut auch nützlich, da wir von Vitamin D profitieren, welches unter anderem auch durch Sonnenstrahlung gebildet wird.

Vitamin D kann man aber auch über die Nahrung aufnehmen.
Da gibt es also mehr als eine Möglichkeit.

Übrigens können auch Inuit (Eskimos) recht braun werden (nicht schwarz, aber braun). Die Einfluss der UV Strahlung wird durch Eis/Schnee sozusagen "verdoppelt", und jeder Skifahrer kennt das, der im Sommer mal auf einem hochgelegenen Gletscher gefahren ist (da kriegt man schnell einen "Gletscherbrand" - bzw. wird auch braun).

Und die Hautfarbe ist in gewissen Grenzen auch variabel (kennen wir auch: wer im Süden im Urlaub war, kommt brauner zurück als vorher). Araber kennen das auch: es gibt dort hellhäutige bis sehr dunkle Leute (Beduinen sind oft draußen und haben daher eher eine dunkle Haut, Büromenschen - die gibt es auch im arabischen Raum - sind hellhäutiger).

Aber eine Varianz muss nicht unbedingt Vorteile haben.
Ob man hier eine blonde, schwarze oder rote Haarfarbe hat, ist weitgehend egal (stört die Evolution somit nicht, alles ist gleich gut). Die Form der Augenlider hat keinen Einfluss auf die Sicht, und ob die asiatische Form der Augenlider (nicht der Augen) nun einen Vorteil hat oder nur eine neutrale Varianz ist, kann man nicht so genau sagen. Ein Nachteil ist es jedenfalls nicht. Das würde ja schon genügen.

Und es ist nicht so, dass eine bestimmte geographische Region immer ein einheitliches Aussehen bewirken würde. Südamerikanische Indios können entweder ziemlich hellhäutig sein (ähnlich wie europäisch-stämmige Brasilianer), können aber auch ein Aussehen ähnlich wie Melanesier haben (sehr dunkle Haut, auffällig breite Form der Nase).

Auch in Afrika sind nicht alle Menschen richtig schwarz (das gibt es aber auch, im Sudan ist richtig schwarze Haut durchaus oft vorhanden), Völker der Khoisan-Gruppe ("Buschmänner") sind meist eher braun (oft gar nicht mal so dunkel).

Manche nehmen an, dass eine schmale Nase, die weit nach vorne steht (wie bei Europäern) eher zu einem kalten Klima passt, und eine breite Nase (wie bei den Aborigines in Australien) zu einem heißen Klima. Anscheinend wärmt die "europäische" Nase die Luft besser vor, bevor sie in die Lunge kommt - in Australien ist das nicht nötig, die Luft ist schon warm.

Die Indonesier nannten (zumindest früher) die Holländer "Langnasen", dieses Merkmal fiel dort auf. Und der dort lebende Nasenaffe heißt bei den Malaien auch Orang Belanda („Niederländer“). Der Nasenaffe hat eine auffällig große Nase. Indonesien/Malaysia haben ein nahezu konstant warmes Klima, einen Winter wie bei uns gibt es da nicht.

Indonesier haben meist eine etwas breitere, aber auch kürzere Nase als Europäer.

Was ein schönes Beispiel für eine "neutrale Varianz" ist: die Beobachtung von schwarzen Melanesiern mit blonden Haaren (die leben dort gemeinsam mit Menschen schwarzer Haut + schwarzen Haaren). Das ist eine zufällige Mutation, die dort aufgetreten ist. Einen Nachteil hat sie nicht. Sie muss aber auch keinen Vorteil haben.

Foto von den Salomonen (Inseln östlich von Neuguinea):

MC 09-0081-308 - Flickr - NZ Defence Force - Blond – Wikipedia

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Warum ist das Christentum zur Identität Deutschlands geworden, obwohl es ursprünglich NICHT eine DEUTSCHE Religion war?

Wenn ich ans Christentum denke, denke ich vor Allem an Römer (wobei auch hier das Christentum mit römischen Pantheon Coexistierte). Oder Nordafrika.

In der vorchristlichen Zeit gab es hier andere Götter (Thor, Odin usw.). Warum haben Deutsche ihren ursprünglichen Glauben abgelegt? Und das vollständig? Mir ist keine Ecke in Deutschland bekannt (Neopagans mal außen vorgelassen), wo seit Jahrtausenden ununterbrochen alte Wege in ihrer Ursprünglichkeit praktiziert werden.

Ich finde es seltsam, dass es viele Menschen in Deutschland gibt, die beispielsweise Muslimen feindlich gesinnt sind (nicht jeder ist "Terrorist!"). Viele von ihnen (nicht alle, so wie es in jeder Gruppierung zu finden ist) sind sehr freundlich, liebevoll und gebildet. Manche von ihnen (davon gibt es auch christliche Exemplare!!!) sind gewalttätig, intolerant, kriminell usw.

Man spricht davon, dass der Islam abgeleht wird, weil er nicht ursprünglich Deutsch ist - was tatsächlich wahr ist!!!! - aber müssten wir nicht nach dieser Logik dem Christentum den Rücken kehren? Ist nicht nur das "Heidentum" (uns ist nicht mal sein richtiger Name bekannt🤔, was irgendwie traurig ist) eine echte Deutsche Religion?

Mir ist nicht allzu viel über Deutschland Ursprungsreligion(en) bekannt, nur dass es noch einige Überbleibsel davon in der Deutschen Kultur gibt. So haben sich Christliche und "heidnische" Traditionen in Festen vermischt und auch imm Alltag "begegnet" man alten Göttern, wenn man an die Wochentage denkt.

Meine Oma ist sehr religiös und lehnt alles "heidnische" ab. Sie ist z. B. kein großer Fan von Halloween. Für mich als Kind war es einfach nur ein Tag, an dem man umsonst Süßigkeiten ergattern konnte und man sich verkleiden konnte und Gruselgeschichten austauscht. Es war 100% Spaßfaktor und 0% irgendwelche alten feste Feiern, auch wenn dieses Fest altertümlichen Festen angelehnt ist. Sie hat auch erzählt, dass an dem Tag das Tor zur Anderswelt geöffnet wird und alte Geister in unsere übergehen. Außerdem sollen damals Kinder Familien entrissen worden sein, um den Göttern geopfert zu werden. Ich kenne diese Szene aus der Serie "Vikings".

Egal, welche Kultur/Religion/Land etc., ich hasse Menschenopfer, ich hasse Menschenopfer und würde das hier auch nicht einführen wollen. Was die Geister angeht - damit kenn ich mich nicht aus. Die meisten Leute glauben nicht an Übernatürliches, was nicht heißen muss, dass es nicht wahr wäre. Und selbst wenn es an dem Tag so wäre - das ist nicht MEIN Halloween. Für mich persönlich hat es eine eigene Bedeutung. Und zählt das nicht auch?

Was glaubt ihr, warum Deutschland seine seine altetümlichen Kulturen und Religionen aufgegeben hat?

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Eine gute Frage. Auch im Römischen Reich war das Christentum zunächst auch nur eine Religion unter mehreren - es gab ja auch eine Christenverfolgung, die von römischen Kaisern ausging. Wenn man mal in Rom ist, kann man u.a. die Katakomben besichtigen, dorthin zogen sich Christen zurück, um sich dort ungestört treffen zu können.

Aber ein wichtiger Punkt war die Übernahme des Christentums als Staatsreligion unter Konstantin - dies nennt man auch die "Konstantinische Wende" um 380 n.Chr.

Konstantinische Wende – Wikipedia

Und die Römer hatten gerade im Süden und im Westen Deutschlands einen großen Einfluss (und auch im Alpenraum, wo dann später Schweiz und Österreich entstanden). So war z.B. Trier (wo man noch heute mind. 2 bedeutende Kirchen besichtigen kann, unter anderem den romanischen Dom) eine Gründung der Römer (in ansonsten keltischen Gebieten). Auch Köln ist zu nennen.

170 n.Chr. bauten die Römer ein Stadttor in Trier, die "Porta Nigra".
Vor 300 entstand auch die "Porte de Mars" in Reims in Nordfrankreich.

Doch das Imperium kam auch mal zu einem Ende. Die politischen Strukturen der Römer brachen zusammen, es kamen immer mehr Germanen von Nord- nach Süddeutschland und in den Alpenraum. Das Christentum war zwar bekannt, führte aber eine Zeit lang ein paralleles Dasein mit den germanischen Vorstellungen.

Noch im 9. und 10. Jahrhundert n.Chr. gab es germanische Vorstellungen über Religion bei uns, das zeigen die Merseburger Zaubersprüche. Und der "Muspilli", ein Text in althochdeutscher Sprache, zeigt ein Nebeneinander: der Text ist zwar christlich geprägt, hat aber deutliche Anklänge an Eddische Texte - Elias wird dort sozusagen als eine Art "Thor" gezeigt, der sich im Endkampf den bösen Mächten stellt. Und ob dort nun "Armageddon" (aus der Bibel) oder "Ragnarök" (aus der Edda) dargestellt ist: irgendwie verschmilzt dort beides zu einem.

Der Text verwendet Vokabeln wie "Mittelgart" (Midgard) und "Muspille" (Muspellsheim war ein fiktiver Ort der germanischen Mythologie, er steht für das Feuer), die Wörter kennt man ansonsten eher aus den nordischen Texten (wie den beiden Texten der Edda). Dort wird das Wort Muspell u.a. im Kontext mit Loki genannt.

Wichtig war nun aber die Irische Mission. Noch vor 600 n.Chr. gab es Gründungen christlicher Kloster durch irische oder schottische Mönche. Sowohl die Klöster in Sankt Wendel (Saarland) als auch in Sankt Gallen (Schweiz) (der heilige "Gallus" wurde zumindest mal "Gallier" genannt, auch "Wendalinus", zu deutsch "Wendel", soll aus keltischen Gebieten gekommen sein) sind zu nennen (und Luxeuil in Frankreich).

Irische Mission – Wikipedia

Karl der Große war bedeutend, er war Christ und sorgte dafür, dass auch die Sachsen christianisiert wurden (Sachsenkriege um 800). Gemeint war vor allem Niedersachsen. Damals war Dänemark noch nicht christlich, Gorm war der letzte König dort, der noch dem alten Glauben anhing. Erst sein Sohn Harald "Blauzahn" wendete sich dem Christentum zu, ich vermute, dass dies auch praktische Gründe hatte: damals durften Christen nur mit Christen handeln, und der Handel war ihm wohl wichtig, zudem wollte er keinen Ärger mit den (nun christlichen) Sachsen haben.

Karl der Große wurde in Aachen (weit im Westen Deutschlands) beerdigt. Wo seine Taufe war, weiß man nicht (womöglich irgendwo in Frankreich?).

Karl der Große – Wikipedia

In Skandinavien dauerte es, bis sich auch dort das Christentum durchsetzen konnte. In Norwegen kämpften die Bagler (die Papsttreuen) gegen die Birkebeiner, die vom Papst nichts hielten und eine eigene norwegische Königslinie aufrechterhalten wollten. Darüber gab es einen recht guten Spielfilm.

Bekannt sind die beiden Torstein ("Torsten") und Skjervald, die einen Thronfolger (damals noch ein kleines Kind) per Skifahrt retteten. Noch heute gibt es das Birkebeiner-Rennen (Skilanglauf).

In Norwegen war also Bürgerkrieg, zudem war die Lage in den Fjorden so eng, dass viele Söhne das Land verlassen mussten, da gar nicht genug Platz da war, um alle über die Landwirtschaft ernähren zu können. Einige gingen nach Island (oder auf die Färöer-Inseln). Jedenfalls schrieb Snorri Sturluson (geboren im westlichen Island) nach 1200 n.Chr. die Prosa-Edda. Vor allem aus diesen Schriften wissen wir von Odin, Thor, Baldur, Loki und anderen Protagonisten der germanischen Mythologie.

Aber schon die ersten isländischen Siedler kannten das Christentum (sie kamen meist aus Norwegen, wo das Christentum schon Einzug gehalten hatte). Und die Normannen, die ja auch mal Nordmänner waren, lernten in Frankreich (in der "Normandie") die französische Sprache und das Christentum kennen.

Ich erwähne auch gerne Finnland, auch dort gab es eigene Glaubensvorstellungen (man glaubte an Ukko und Akka, noch heute ist ukkonen = Donner in der finnischen Sprache). Aber auch diese wichen dem Christentum (wenngleich auch dort nicht ohne Rückschläge). Ich habe einen Teil der Kalevala in deutscher Übersetzung, die Kalevala zeigt einen Ausschnitt der früheren finnischen Vorstellungen, diese haben stets viel mit der Natur zu tun (so hatte man Bären direkt angesprochen, als ob sie das verstehen könnten).

Übrigens gab es auch in Schweden Rückschläge bei der christlichen Mission, so wurde Bischof Eskil von den "Heiden" umgebracht, als er ein Opferfest ("Blót") verhindern wollte. Das war noch 1087 n.Chr. - recht spät also.

Eskil (Bischof) – Wikipedia

Vieles wurde auch umgedeutet, das Julfest wurde zu Weihnachten (heißt immer noch "jul" in Schweden oder in Norwegen). Und einige sagen ja auch, dass Ostern ein umgedeutetes germanisches Fest sei (und erwähnen eine "Ostara" und verweisen dabei auf Beda Venerabilis). Die Inhalte der Feiern haben sich geändert, aber die Termine gab es wohl schon in vorchristlichen Zeiten.

Der Mittwoch heißt in Schweden immer noch "onsdag" (Odinstag). Und "wednesday" ist im Grunde "Wotanstag" (von der westgermanischen Bezeichnung Odins abgeleitet). Übrigens war der Eingang zur Hölle in Skandinavien (in der früheren Vorstellung) ein ganz irdischer Ort: der Vulkan Hekla im Süden Islands.

Auch "Muspellsheim(en)" (Reich des Feuers) wird wohl in Island gewesen sein, und "Jötunheimen" (Riesen-Heim) ist die Bergwelt im Süden Norwegens. Immerhin kommen von dort die Trolle - zumindest in der früheren Vorstellungswelt. :)

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Auch im Deutschen scheint "nahbar" mit Freundlichkeit zu tun zu haben.

Im Netz fand ich:
"„Nahbar“ beschreibt eine Person, die leicht zugänglich und ansprechbar ist. Sie wirkt offen und freundlich, wodurch es anderen leichtfällt, mit ihr in Kontakt zu treten."

Ich sehe jetzt auch keinen großen Unterschied zwischen "nahbar" und "zugänglich".

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Nun ja, ich spiele (seitdem ich 9 bin) Schach.
Das tue ich auch in einem Verein - früher habe ich viele Turniere gespielt, heute beschränke ich mich auf die Verbandsspiele (8er Mannschaft) und auf Dinge wie z.B. die Vereinsmeisterschaft.

Online spiele ich z.B. Lord of the Rings Online (LOTRO) (da spiele ich einen Hobbit). Ich mag, wie ausführlich und detailreich die ganze Landschaft und die vielen Stories sind. Auch Nebenfiguren treten auf, die in den Filmen nicht vorkommen.

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Ja, aber es gibt gute und schlechte Horrorfilme.

Schlecht ist z.B. David Hasselhoff in einem Film mit fliegenden Piranhas.
Das ist nur albern.

Super ist aber ein Film wie "Shining" - da fließt in den gruseligen Szenen oft kein Tropfen Blut (ok, in einer Szene schon! da aber so richtig...), aber die Spannung ist da, die Musik (Pendereckis leise, aber permanent an den Nerven sägenden Geigen), die Bilder: der große Raum, die Schreibmaschine, die Frau die große Augen macht, der immer und immer wieder wiederholte Text

"All work and no play makes Jack a dull boy."

Am Ende sieht man Jack, wie er hinter ihr auftaucht...

Shakespeare hätte es gemocht.

https://youtu.be/jeOevu4zC5o

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Welche Horrorkomödie findet ihr gelungen und zugleich erschreckend-unterhaltsam?

Während uns gute Horrorfilme gehörig Gänsehaut bescheren können, das Spiel mit der Angst beherrschen und dabei nicht selten mit gängigen Klischees arbeiten, zeichnet sich gerade die Kunst einer gelungenen Horrorkomödie dadurch aus, Filme oder sogar den gesamten Mechanismus des Genres in Frage zu stellen und in aller Regel gnadenlos durch den Kakao zu ziehen!

Doch welche Horrorkomödie – oder welcher Horrorfilm mit parodistischem Ansatz – findet ihr gelungen und zugleich erschreckend unterhaltsam?

Gerne dürft ihr natürlich auch ein anderes Beispiel nennen.

Frankenstein Junior (1974):

https://www.youtube.com/watch?v=sO8g8VmFf0M

Re-Animator (1985):

https://www.youtube.com/watch?v=wLJ8Z3PDEGU

Tanz der Teufel II – Jetzt wird noch mehr getanzt (1987):

https://www.youtube.com/watch?v=FkReylaoYmU

Scary Movie (2000):

https://www.youtube.com/watch?v=R2tFX9top5o

Shaun of the Dead (2004):

https://www.youtube.com/watch?v=Hsgr3l7Dc68

Tucker and Dale vs Evil (2010):

https://www.youtube.com/watch?v=Qlcsz2yT1Nw&t=6s

The Cabin in the Woods (2012):

https://www.youtube.com/watch?v=P8xtC5v-v2c

5 Zimmer Küche Sarg (2014):

https://www.youtube.com/watch?v=EehK60xc4GA

One Cut of the Dead (2017):

https://www.youtube.com/watch?v=TOXiMxobQbE&t=3s

Bodies Bodies Bodies (2022):

https://www.youtube.com/watch?v=QjH16zQkusE

Ich bin gespannt auf eure Beiträge!

Mit den besten Grüßen

euer SANY3000

PS: Bildnachweis: Dimension Films.

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Ich ergänze noch "The Dead Don't Die" mit Bill Murray und Tilda Swinton (Regie Jim Jarmusch). Der Film ist einerseits durchaus gruselig, andererseits aber auch witzig (Iggy Pop als "Kaffee-Zombie" oder Tilda Swinton als schwertschwingende Leiterin eines Begräbnis-Instituts).

The Dead Don’t Die – Wikipedia

„Selten ist so wenig Hysterie und so viel entspannte Haltung angesichts blutrünstiger Zombies in einem Film gezeigt worden wie hier vom herausragenden und sehr prominenten Ensemble."

Der Film nimmt sich am Ende selber nicht ganz so ernst, und das ist eine der Stärken. Überall sind Zombies, aber nun ja, was soll's ? Mit Humor und Gelassenheit geht auch die Zombiebekämpfung viel besser.

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Auch in Deutschland ist es oft so, dass Frauen hellere Haare haben.
Es gibt mehr blonde Frauen als blonde Männer (im Erwachsenenalter).
Männer bilden im Laufe des Lebens (meistens) mehr Melanin in den Haaren (ich war als Junge blond, bin es als Erwachsener aber nicht).

Es gibt nun mal kleine Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
Bei Männern ist z.B. das Thema Haarausfall stärker vertreten als bei Frauen.

Und solche kleinen Unterschiede machen evolutionär gesehen keinen entscheidenden Einfluss (auch gibt es rote Haare, unterschiedliche Hautfarben, unterschiedliche Formen der Augenlider, alles kein Problem...).

Alles, was uns nicht am normalen Leben und an der Fortpflanzung hindert, ist als Variation völlig in Ordnung. Ob die Haare nun schwarz oder blond oder rot sind, ist der Evolution oft recht egal.

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