Man muss ja bedenken, dass auch viele deutschsprachige Familien im heutigen Polen gewohnt haben. Daher findet man dort sowohl polnische als auch deutsche Namen.

Vielleicht sagt dir Nikolaus Kopernikus etwas. Der hieß eigentlich Niklas Koppernigk und kam auch aus einer deutschsprachigen Familie. Geboren 1473 in Torun (Thorn).

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Sehr viele.

Wir waren nun 6 Mal in Schweden, wir haben immer noch nicht alles gesehen. :)

Es kommt immer drauf an, was einen interessiert. Der Norden, der Süden, die Inseln...
Ich persönlich mag die weite Landschaft in Lappland.

Ich mag auch alte Felszeichnungen, die gibt es z.B. in Tanum (Westschweden, nicht weit weg von Norwegen) oder am Nämforsen in Ångermanland.

Auch die Inseln sind zahlreich und interessant. Gotland ist die größte Insel (Hansestadt Visby, zahlreiche historische Funde, Felsen).

Stockholm ist auch interessant, da kann man einiges sehen (auch der Schärengarten ist schön). Kleinere Inseln gibt es auch entlang der Westküste (vor Göteborg) und an der nördlichen Ostküste (vor Ångermanland). 

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'ohüs und kri'shansta würde ich das umschreiben.

[krɪ'ɧansta] (Kristianstad)

Å entspricht einem geschlossenen o ("Ofen") und u tendiert zu ü.

Kristian wird eher "Krischan" (Betonung auf a) ausgesprochen. Das "sch" ist ein typisch schwedischer Laut, zwischen sch und ch (muss man mal gehört haben).
Das -d im Auslaut ist stumm (wie im Dänischen).

 
   

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Deutlich verspätet zum Tode von Max von Sydow - Welcher ist euer Lieblingsfilm des schwedischen Charakterdarstellers?

Er zählte zu den bedeutendsten und vielseitigsten Charakterdarstellern in der Filmbranche.

Am 8. März 2020 ist er jedoch leider verstorben. Doch da er in den Augen der Öffentlichkeit aufgrund seines späten Durchbruchs nie wirklich jung war, ist er nun wohl auch nie wirklich alt geworden.

Seine Rollen zeugten am Ende jedenfalls von absoluter Wandlungsfähigkeit, die jeden Film aufwerteten und so war er ein Kreuzritter der gegen den Tod Schach spielte, verkörperte Jesus von Nazareth in einem großen Monumentalfilm, hat als Exorzist gegen den wohl berühmtesten Dämon der Filmgeschichte gekämpft, war ein James Bond Bösewicht und wurde mit den beiden Rollen in den Filmen Pelle der Eroberer und Extrem laut & unglaublich nah mit einem Oscar nominiert. Was für ein beachtliches Lebenswerk also und das war nur ein knapp zusammengefasster Auszug seiner besten Rollen.

Mich interessiert deshalb jedenfalls von euch welcher euer Lieblingsfilm des großen schwedischen Charakterdarstellers ist?

Mit erinnerungsvollen Grüßen

euer SANY3000

PS.: Gerne dürfen auch andere Filmtitel, die mal wieder aufgrund der begrenzten Abstimmungsmöglichkeiten ihren Weg nicht mit in die Umfrage geschafft haben, genannt werden.

Weitere bekannte Filme mit Max von Sydow waren zum Beispiel auch:

Das Gesicht, Die Stunde des Wolfs, Schande, Der Steppenwolf, die drei Tage des Condor, Flash Gordon, Zeit des Erwachens, Citizen X, Hinter dem Horizont, Minority Report, die Nibelungen, Schmetterling und Taucherglocke, Shutter Island und Star Wars: Das Erwachen der Macht und einige weitere Filme.

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Der Exorzist (1973)

Ich musste sofort an "der Exorzist" denken (sorry, bin ein Fan guter Horrorfilme).

Schwedenfan bin ich auch noch, insofern passt das. 1973 war ich 3, ich habe den Film natürlich erst viel später gesehen. "Der Exorzist" und "Shining" sind meiner Ansicht nach (neben "die Vögel" und "Psycho") Highlights der Horror-Filmgeschichte.

Und dieser Film beruht zu einem großen Teil auch auf der Leistung von Max von Sydow. (Natürlich war auch das Mädchen großartig)

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Reykjavík

Stockholm und Oslo sind auch schön, keine Frage (Oslo am Fjord, mit dem Holmenkollen im Hintergrund...). Stockholm mit Skansen, Schärengarten usw.

Aber ich mag irgendwie Reykjavík. Weil es klein und übersichtlich ist, und dennoch sehr nett mit einer wunderschönen Umgebung (die Esja im Hintergrund, die Bucht usw.).

An einem schönen Tag sieht man den Snæfellsjökull von Reykjavík aus. Auf dem Gletscher waren wir auch mal (nicht so riesig wie der der Vatnajökull, aber der letzte Gletscher im Westen vor Grönland).

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Das ist rein etymologisch bedingt (wenn man sich das Wort anschaut).

s-l-m ist die arabische Wurzel, sie steht auch für salam (Frieden) (vgl. shalom, hebräisch), kann aber eine Menge Bedeutungen annehmen.

"Das arabische Wort Islām (islām / إسلام) ist ein Verbalsubstantiv zu dem arabischen Verb aslama („sich ergeben, sich hingeben“). Es bedeutet wörtlich das „Sich-Ergeben“ (in den Willen Gottes), „Sich-Unterwerfen“ (unter Gott), „Sich-Hingeben“ (an Gott), oft einfach mit Ergebung, Hingabe und Unterwerfung wiedergegeben"

Diese Sprachen haben in der Regel dreikonsonantische Wurzeln, die unterschiedlich vokalisiert werden können (z.B. auch "Jahwe" und "Jehova" j-h-w(H)) (z.B. auch "malik" (König) und "Moloch" m-l-k) (wer "die purpurnen Flüsse" gesehen hat, wird sich erinnern).

https://de.wikipedia.org/wiki/Islam

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Jo, seit meinem Besuch auf Island mag ich Icelandic folk, etwa das hier:

https://www.youtube.com/watch?v=DQxDJ0BVOB4

Ich mag diese harte Sprache (ein paar Sätze kann ich sogar anwenden), die karge Landschaft, die Musik.

1:40 Hekla (Vulkan), da waren wir auch...

Heute kann man mit dem Jeep über die Hochlandroute fahren, früher ging das nur mit dem Pferd - und in der Mitte des Landes ist Wüste (richtig trocken). Wer im Süden ankam, kam beim Hjálparfoss an (da waren wir auch mal), da gab es Wasser für die Pferde. ("Hilfe-Wasserfall")

Oben im Norden ist Kiðagil der Endpunkt der Route.

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Englisch ist aus historischen Gründen (Kolonialzeit usw.) Weltsprache geworden, nicht aus linguistischen Gründen. Auch Englisch hat seine Tücken, so ist die Aussprache gelesener Worte keineswegs simpel, das erfordert doch recht viel Übung (keine eindeutige Buchstaben - Phonem - Korrespondenz).

Einfach ist es in Bezug auf sein Kasussystem (man muss sich nicht mit Dativ und Akkusativ herumschlagen) und in Bezug auf das Genussystem (vergleiche mal mit Deutsch). Ansonsten ist das Lernen wie immer mit Arbeit verbunden (Vokabeln lernen usw.). 

Für uns Deutsche ist es auch eine recht naheliegende Sprache, viele Wörter sind im Deutschen und Englischen ähnlich. Dieser Vorteil entfällt für Englischlerner ganz anderer Sprachen (z.B. für einen Chinesen).  

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Bei "fallen" und "fällen" kann man dies logisch herleiten. Die Bedeutungen sind verschieden: "ich falle" (ohne Objekt, intransitiv) und "ich fälle einen Baum" (ich bringe ihn dazu, zu fallen). Man nennt dies Kausativ.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kausativ

Bei benutzen/benützen gibt es keinen Unterschied.

Bei den Steigerungsformen muss man das leider mit dem Adjektiv dazu lernen.

groß < größer < am größten
stolz < stolzer < am stolzesten

Manchmal wird ein Umlaut gebildet, manchmal aber auch nicht. Das hängt vom konkreten Adjektiv ab.

Auch Verben sind vom Umlaut betroffen. Aber auch nicht immer.

laufen > ich laufe, du läufst, er läuft
kaufen > ich kaufe, du kaufst, er kauft 

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Das ist Dativ. Aber:

Beim Dativ genügt eine -m Endung, wenn zwei Wörter davon betroffen sind (danach geht es wieder mit -n weiter). Das ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Wir fahren mit einem kleinen Schiff. (nicht "kleinem")

Ich helfe diesem einen Mann.

Nur das erste Wort kriegt dann das -m.

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Andere

Eigentlich gehören ja alle dazu.

Gandalf mag ich natürlich. Die Rolle ist natürlich enorm wichtig für den ganzen Film.
Allerdings weise ich auch auf den Ent hin, der sich in der schwäbischen Urfassung  um den Bärlauch sorgt (beim Headbanger Festival):

https://www.youtube.com/watch?v=aTGRsve8oO0

Awa... die vertrampelet immer de ganze Bärlauch im Wald.
Dabei gäb des so en guts Peschto. 

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Offiziell ist jeder Ausländer ein Ausländer, auch dann, wenn er aus Luxemburg, der Schweiz oder aus Polen kommt. :)

Was die Leute auf der Straße dazu sagen, ist natürlich wieder ein anderes Thema.
Man kann Wörter ja unterschiedlich definieren, "Ausländer" gehört - in der Umgangssprache - dazu. Insofern hilft es, da nicht jede Äußerung auf die Goldwaage zu legen.   

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der einzige Vogel

ist richtig, "einzigste" (Superlativ) ist falsch, da man "einzig" nicht steigern kann. Logisch, denn was einzig ist, ist schon alleine, das kann man nicht "einziger" oder "alleiner" machen.

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Im Grunde kann man in beiden Sprachen alles ausdrücken, aber manchmal ist eine der beiden Sprachen "treffender" und knapper im Ausdruck.

https://www.fluentu.com/blog/german/german-words-in-english/

Hier gibt es ein paar deutsche Wörter, welche englischsprachige Leute zu mögen scheinen. Man nehme mal "Streicheleinheit", man müsste im Englischen "a unit of petting" sagen (geht auch, aber das Wort Streicheleinheit scheint treffender zu sein).
Oder "Sehnsucht".

Aber natürlich geht das auch andersherum. Das englische Wort "sloth" (entweder "Faulheit" als eine der Todsünden oder "Faultier") finde ich sehr treffend. 

Schweden sind stolz auf das Wort "lagom" (genau richtig, nicht zu viel und nicht zu wenig). Und das isländische Wort "kría" ist viel treffender als "Küstenseeschwalbe" (und die machen tatsächlich kria, deswegen heißen sie so).

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Die Dialekte werden meist "bairische Dialekte" geschrieben (mit i).

https://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Dialekte

Allerdings schreibt man in anderen Zusammenhängen z.B. "Bayerischer Wald" (mit y).

https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Wald

(das -e- würde man da in der Aussprache eher weglassen, bayrisch...)

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Schwäbisch mag ich auch gerne (ich wohne da auch im Ländle). Geboren bin ich aber nicht weit weg von Trier. Der Trierer Dialekt (Moselfränkisch) ist nicht besonders bekannt, aber das hier erinnert mich natürlich an die Touren, die wir damals meist irgendwo im Nirwana zwischen Luxemburg/Trier/Saarbrücken gemacht hatten...

https://www.youtube.com/watch?v=Wgk6-R7n5gA

"Hei im Kofferraum, do trëllt äänen."

"Dat is de stramme Max, den is scho rack, wenn de Milchlaster vor da Tür hält."

"Dann gehn ma en bissjen Milsen gucken uf de Viehmarkt."

freck langsam = stirb langsam

(auch im Satz "Eich han de Freck" = Ich bin erkältet.)

Die Gegend ist tatsächlich voll mit seltsamen Gestalten, und "rack" (also besoffen) ist man dort auch recht oft. Dennoch haben die Leute das Herz am rechten Fleck und sind für fast jeden Spaß zu haben (außer man ist zu "strack", dann ist man zu faul).

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Mir geht es eher so, dass der Ohrwurm erst nach einer Pause eintritt. Dann bekommt man das Lied plötzlich (bei einer ganz anderen Beschäftigung als Musikhören) "ins Ohr".

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