Eine Beidnennung ist nicht wirklich neu und kann durchaus manchmal sinnvoll sein.
Unter Beidnennung verstehe ich "Schülerinnen und Schüler". Aber ich sehe das nicht als sturen Formalismus an, man nutzt dies, um Missverständnisse auszuräumen. Man muss das nicht zwanghaft machen, ich bin eher dafür, dies mit gesundem Menschenverstand einzusetzen.

Sternchen mag ich persönlich nicht so (außer am Nachthimmel). :)

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Ist LGBTQ, Feminismus, Krieg, Klimaschutz, Flüchtlinge, Cancel Culture, zu viel für die Psyche der Menschen?

Hat es Auswirkungen auf die Psyche eines Menschen, wenn ständig an ihn appelliert wird oder er ständig ermahnt wird, ohne Schuld oder wirklichen Einfluss zu haben?

Wir leben in einer Zeit in der die Minderheiten die Gesellschaft anführen. Zumindest moralisch und politisch. Was fängt ein unschuldiger Mensch damit an, wenn ihm LGBTQ oder Feministinnen dauerhafte Belehrungen aussetzt, von offensichtlich bis feinst subtil in Gay Dating Shows, Talkrunden etc.? Was fängt ein Mensch damit an, der von Umweltschützern dauerhaft ermahnt wird, auch wenn er vielleicht garkein Auto hat? Ihn extreme persönliche Sorgen plagen? Er selber nicht wüsste, wo er großartig Energie einsparen könnte in seiner bescheidenen Existenz.

Was macht es mit der Psyche eines liebenswerten aber einfachen Menschen, wenn er dauernd konfrontiert wird, dass es Rassismus gibt? Oder Mobbing? Formuliert in einer Art Vorwurf an ihn oder sie. Er/Sie aber soetwas nie jemandem angetan hat.
Oder Kriege, die von einzelnen beschissenen Personen ausgehen. „Was kann ich nur tun mit diesem Wissen, dieser Belastung“ geht in ihm vor.

Schleppnetze in denen Haie und Delphine verenden. Oder Mikroplastik in unseren Meer. Aber man wohnt nicht in der Nähe eines Meeres. Und trennt Müll so gut man kann. Wählt seine seltene Fischmahlzeit mit Bedacht. Dennoch geht das „Tonband der Ermahnungen“ unerlässlich weiter und weiter…

Wir gehen jetzt mal nicht davon aus, dass er die Medien „ausschaltet“. Sondern dass er/sie ganz normal am gesellschaftlichen Leben teilnimmt.

Was macht das alles mit der menschlichen Psyche?

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Andere Meinung:

"Was fängt ein unschuldiger Mensch damit an, wenn ihm LGBTQ oder Feministinnen dauerhafte Belehrungen aussetzt."

Da musste ich etwas schmunzeln. Das unschuldige Opfer, dass da doch glatt z.B. eine bunte Fahne mit ansehen muss. Oder es stolpert beim Lesen einer Zeitschrift doch glatt über einen feministischen Beitrag. Da hält sich mein Mitleid ein klein wenig in Grenzen, zumal man diesen Dingen entweder leicht entgehen kann (man liest was anderes) oder diese eher harmlos sind (er hat eine Regenbogenfahne gesehen).

Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass Feministinnen wie die Zeugen Jehovas von Tür zu Tür ziehen und Zwangsbelehrungen machen.

Beim Thema Krieg kann ich dir durchaus folgen, nur ist das eben eine ganz andere Kategorie meiner Ansicht nach. Das "Leid" von LGBTQ-Gegnern ist kaum vergleichbar mit dem Leid von Kriegsopfern.

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"Selbstjustiz so regelt, das es sich im rechtlichen Rahmen ist,"

Das klingt nach einer contradictio in adiecto, entweder regelt man das selbst, oder im rechtlichen Rahmen, was impliziert, dass man jemanden hinzuzieht.

"Als Selbstjustiz (oder Eigenjustiz[1][2]) bezeichnet man die gesetzlich nicht zulässige Vergeltung für erlittenes Unrecht, die ein Betroffener im eigenen Namen selbst übt."

Das ist so etwas wie ein schwarzer Schimmel.

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Das geht mir eigentlich auch so. Ich bin kein gebürtiger Schwabe, aber ich passe mich allmählich dem hiesigen Dialekt an.

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Warum sind denn viele Querdenker-Verschwörungsmythengläubige plötzlich zu Putinfreunden geworden?

https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/577/corona-krieger-an-der-seite-putins-8140.html

https://www.spiegel.de/kultur/querdenken-im-ukrainekrieg-die-egozentrik-der-verschwoerungserzaehlungen-kolumne-a-0c21385e-3d6a-454b-86bb-75623a7e412c

https://www.br.de/nachrichten/bayern/forscherin-naehe-der-querdenker-zu-putin-ueberrascht-nicht,T0vcwiu

https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-31-03-2022/querdenker-fuer-putin.html

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/dieter-rucht-ueber-corona-proteste-werden-querdenker-zu-russland-freunden-a-b6998142-6805-4479-bb27-4f79eb660a91

https://www.tagesschau.de/investigativ/reaktionen-auf-putin-von-querdenkern-und-verschwoerungsideologen-101.html

"Großteil positioniert sich pro Putin oder teilt rechtfertigende Inhalte

Auch wenn die Positionierungen zum Krieg nicht einheitlich sind: Mit großer Mehrheit positionieren sich die bekannten Vertreter der verschwörungstheoretischen und Querdenken-Szene auf Telegram dabei pro Putin oder teilen rechtfertigende Inhalte für den Angriffskrieg Russlands.

Das zeigt zum Beispiel eine Analyse des Centers für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS), das sich mit Verschwörungsideologien und Desinformation beschäftigt. Das CeMAS hat die zehn reichweitenstärksten deutschsprachigen verschwörungsideologischen Telegram-Kanäle während der ersten Kriegswoche ausgewertet, viele davon betrieben von bekannten Querdenkern. Acht von zehn der Kanäle seien “geeint in der prorussischen Positionierung”, sagt Jan Rathje, Autor der Analyse. Darunter sind zum Beispiel die Channels von Eva Herman sowie von Wortführern der Querdenken-Szene wie Bodo Schiffmann und Reiner Fuellmich.

Manche von ihnen positionieren sich sehr klar, andere teilen und zitieren vor allem andere Inhalte und zeigen ihre eigenen Positionen eher versteckt, zum Beispiel in langen Sprachnachrichten. Meinung und Links zu Meldungen, die ins Weltbild passen, mischen sich in den Kanälen mit Desinformation und manchmal Verschwörungserzählungen. Widersprüche zur eigenen Position werden nicht geteilt.

Auch Michael Butter, Professor für Amerikanistik an der Universität Tübingen und Experte für Verschwörungsideologien, beobachtet eine “eindeutige” Positionierung pro Russland. Er hat vor allem verschwörungstheoretische Portale abseits von Telegram im Blick, also zum Beispiel Blogs und alternative Medienseiten.

Die verschwörungstheoretische Szene sei sich zum Krieg in ihrer Meinung und Interpretation einiger als er vermutet hätte, sagt Butter - etwa darin, die Nato und die USA als die Aggressoren zu sehen, statt Putin. Theorien, die der Kreml oder das russische Staatsfernsehen verbreiteten, würden oft eins zu eins aufgegriffen und weiterverbreitet - so zum Beispiel die Desinformation, die USA würden Biowaffenlabore in der Ukraine betreiben."

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/warum-viele-querdenker-nun-prorussische-propaganda-verbreiten,T10vAvf

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Ich erkläre das gerne mit der Pubertät oder Spätpubertät: man wählt die Einstellung, mit der man anderen Menschen maximal auf den Keks gehen kann. Das macht am meisten Spaß.

Kinder in der Pubertät treiben ihre Eltern zur Weißglut, in dem sie genau das tun, was ihre Eltern am meisten nervt. Und Spätpubertierende machen das im Erwachsenenalter: der blöde Nachbar ist für die Ukraine, also - schwupps - wird man zum Putinversteher.

Der Mainstream will Corona-Impfungen, also - schwupps - erklärt man dem (natürlich intellektuell unterlegenen) Mainstream, warum diese Impfungen Mist sind. Und so weiter.

Auch das mit der "flachen Erde" ist so etwas: nervt alle anderen, und man selber kann mit tollem "Wissen" angeben.

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"Allgemein bekannt und populär wurde der Irokesenschnitt durch die Krieger der Indianer­stämme, die um den Huronsee siedelten. Als Erfinder dieser Frisur gelten die Wyandot. Allerdings wurde die Frisur auch von den Mohawk getragen, deren Zugehörigkeit zum Bund der Irokesen für die Namensgebung verantwortlich war. Im englischen Sprachraum wird die Bezeichnung Mohawk haircut oder kurz Mohawk verwendet."

https://de.wikipedia.org/wiki/Irokesenschnitt

Waren also die Irokesen am Huronsee/Nordamerika.
Das war ein Bund verschiedener Stämme (wie die Mohawk, Wyandot und andere).

Allerdings gab es das schon früher auf Kreta.

https://de.wikipedia.org/wiki/Diskos_von_Phaistos#/media/Datei:Diskos_von_Phaistos_(Seite_A)_11.jpg

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Die meisten Experten gehen heute davon aus, dass die Geschichte fiktiv ist.

(Selbst dass Nero Rom in Brand steckte oder stecken ließ, wird von nicht wenigen Historikern angezweifelt.)

Wahrscheinlicher ist es, dass man mit so einer Geschichte einen unbeliebten Herrscher noch deutlicher als Despoten darstellen konnte (um es der Nachwelt noch eindrücklicher zu schildern).

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Es fehlt die klare Abgrenzbarkeit (ein Kind von einem Afrikaner und einer Europäerin vereint sicher Eigenschaften von beiden Elternteilen), zudem sind einige genetische Merkmale sehr weit verbreitet (und wieder mit anderen kombiniert), so dass man auch in einer kleinen Region der Erde verschiedene Merkmale vorfindet.

Menschen sind verschieden, aber das "Rassekonzept" sieht ja vor, dass in einer bestimmten Region bestimmte Merkmale mehr oder minder konstant sind, das stimmt aber nicht. So gibt es dunkelhaarige Albaner und blonde Albaner, und alle sind Albaner. Es gibt keinen "reinrassigen" Albaner so wie es einen reinrassigen Schäferhund gibt.

Der Schäferhund hat bestimmte Merkmale, die der Zuchtstandard vorsieht, danach wurde er gezüchtet. Menschen werden aber nicht gezüchtet.

Und die moderne Genetik kann auch herausfinden, wenn Männer und Frauen desselben Volkes unterschiedliche Abstammungen haben. Auch das sieht das "Rassekonzept" nicht vor. Island hat so eine Konstellation, das alte Bild der einheitlichen "nordischen Rasse" ist angesichts der modernen Genetik nicht haltbar.

Genetik ist im Detail extrem kompliziert. Würde man mit "Rassen" operieren, wäre das so, als würde man versuchen, die Relativitätstheorie nur mit den Grundrechenarten und dem kleinen Einmaleins zu beschreiben.

Heute würde ich eher von Linearkombinationen von Haplogruppen reden, und das auch nach männlichen und weiblichen Linien getrennt betrachten. Das ist mathematisch komplexer als die Vorstellung von säuberlich getrennten Regionen auf der Erde. Nicht nur ist der Baum der Menschheit in zahlreiche Äste geteilt, sondern die Enden dieser Zweige sind wiederum an verschiedenen Stellen komplex miteinander verknotet.

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Ich muss da an diesen indischen Tempel denken, durch den Hunderte von Ratten huschen. Diese Ratten werden von Menschen gefüttert, weil man dort annimmt, dass Menschen (also auch Verwandte) als Tiere reinkarniert werden können.

Der Gedanke, dass man dort einen verstorbenen Onkel in Form einer Ratte füttern kann, hat mich doch ziemlich erheitert. Irgendwie ein netter Gedanke, fand ich.

Einige Menschen im Himalaya-Gebiet haben eine besondere Hingabe zu Tieren. Eine Frau hat mal einen flügellahmen Kranich gepflegt. Ein Mann hatte mal die Affen in einer verlassenen Siedlung gefüttert (beides kam mal in einer Doku). Ein Inder hatte mir mal erzählt, dass das Töten eines Elefanten als schweres Verbrechen gilt.

Hirten pflegten mal Wolfsjunge (obwohl sie gewusst haben, dass die Wölfe mal ihr Vieh stehlen werden, wenn sie groß sind). Dennoch hatte dieses Wissen nicht die Priorität vor der Sorge um die Jungtiere.

In Indien denkt man mehr daran, dass alles Leben zusammenhängt, der Mensch ist nicht die Krone, sondern ein einfacher Bestandteil des ewigen Kreislaufs, zu dem auch Tiere gehören, nicht minder als Menschen.

"Dass uns der Anblick der Tiere so sehr ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so sehr vereinfacht vor uns zu sehen."

(Arthur Schopenhauer, übrigens ein Philosoph, der indische Philosophien sehr schätzte)

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Ich frage mich, was es bedeutet, dass man "überfordert" ist mit einer Meinung?

Und ist das überhaupt so schlimm (wenn man überfordert ist)?

Die Ansichten mancher Reichsbüger, Putinversteher, Familie-Rothschild-Verdächtiger, Frauenparkplatz-Hasser und so manch anderer Menschen überfordern mich. Gebe ich auch zu. Ich frage mich aber, ob es wirklich besser wäre, wenn ich davon nicht überfordert wäre.

Jemand schrieb mal:

"Wer nach allen Seiten offen ist, der kann nicht ganz dicht sein."

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Wir schauen oft auf das, was noch fehlt
("Denn Herr Rossi sucht das Glück. Doch es fehlt ein Stück zum Glück.").

Dabei sollten wir dankbar sein für das, was jetzt schon gut ist (und fröhlich sein).
Oft fehlt uns der Blick für das Gute, daher genießen wir es zu selten.

Das Märchen vom Fischer und seiner Frau fällt mir ein (von P.O. Runge). Sie waren zunächst gar nicht mal extrem unzufrieden, sie hatten eine bescheidene Hütte. Dann wollte aber die Frau, nachdem sie vom sprechenden Butt erfuhr (der Wünsche erfüllen konnte), immer mehr. Sie bekam all diese Wünsche. Aber am Ende saßen sie wieder in ihrer Fischerhütte.

Für mich ist das sogar eine Art Happy End, nun waren sie zwar wieder arm, aber ich stelle sie mir dennoch glücklich vor. Manchmal ist es besser, sich nicht allzu viel zu wünschen, sondern mit dem zufrieden zu sein, was schon da ist.

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Nein, ich kenne keinen Neonazi persönlich (da bin ich auch ganz froh drum).

Es gibt eine Menge von ca. 6000 bis 12700 Menschen, die man dazu zählen könnte (wenn man Gewaltorientierung als Maßstab nimmt). Also bei über 80 Mio. Menschen hierzulande ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, keinen von diesen Leuten zu kennen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Neonazismus

"Das Bundesamt für Verfassungsschutz registrierte Ende 2017 mit rund 6000 Neonazis ca. 1000 mehr als noch im Jahr 2009.[3] Die Zahl der gewaltorientierten Rechtsextremisten wurde auf 12700 (Zunahme gegenüber Vorjahr: 5 %) geschätzt."

Das hier ist aber besonders besorgniserregend: es gibt viele, die zwar keine Neonazis sind, aber dennoch rechtsextreme Ansichten vertreten oder gutheißen.

"Eine Studie der Bertelsmann Stiftung kommt im Januar 2021 zu dem Ergebnis, dass knapp acht Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland manifest rechtsextreme Einstellungen vertreten. Bei populistisch eingestellten Wählern ist der Anteil jedoch mehr als doppelt so hoch und bei den Anhängern der AfD sogar fast viermal so hoch. Mehr als die Hälfte der AfD-Wählerschaft ist latent oder manifest rechtsextrem eingestellt."

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Das stimmt ja auch

"Von außen" kann das auch ein Arzt nicht attestieren, wenn man damit meint "draufschauen + zuordnen" meint.

https://de.wikipedia.org/wiki/Caster_Semenya

Die Frau wurde bei ihrer Geburt als weiblich zugeordnet (durch äußerliche Begutachtung). Sie hat aber (wie Männer) einen XY Chromosomensatz (und damit einen Testosteronspiegel ähnlich wie ein Mann, oder zumindest höher als Frauen).

Ist sie eine Frau oder ein Mann?

Kann man so oder so sehen. Chromosomal ein Mann, äußerlich eine Frau, vom Testosteronspiegel irgendwo dazwischen. Natürlich sind solche Fälle selten, aber man sollte - wenn man diese Fälle noch nicht kennt - nicht davon ausgehen, man wüsste schon alles darüber.

Siehe auch "Swyer-Syndrom".

Natürlich kann man das feststellen, etwa durch genetische Untersuchungen.
Aber "von außen" assoziiere ich mit äußerlicher Untersuchung (nicht mit einer genetischen Untersuchung).

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Indogermanische Sprachen entwickelten eine Unterscheidung in 3 grammatische Genera, das ist also nicht nur im Deutschen so, sondern bei vielen indogermanischen Sprachen. Diese Genera haben nur in Ausnahmefällen (vor allem bei Personen) eine Korrelation mit dem biologischen Geschlecht (der Mann, die Frau, der Bruder, die Schwester...), in den meisten Fällen haben Wörter zwar ein Genus, aber man kann ihnen kein biologisches Geschlecht zuordnen (die Brücke, der Löffel). Daher spricht man vom "grammatischen Genus".

Im Französischen ist das auch so, (das ist ebenfalls eine indogermanische Sprache), hier ist aber eine andere Zuordnung gültig (le pont = die Brücke, im Französischen maskulin und la cuillère = der Löffel, im Französischen feminin).

Einige Sprachen haben ein Genus verloren, Französisch kennt nur noch maskulin und feminin (es gibt kein Neutrum). Schwedisch kennt nur noch das Neutrum (ett Wörter) und das Utrum (maskulin oder feminin, en Wörter).

Englisch hat sogar 2 Genera verloren im Laufe der Zeit. Aber bei den Personalpronomina wird noch he/she/it unterschieden. Deutsch hat also keine Genera "hinzuerfunden", vielmehr sind sie dem Englischen verlorengegangen.

Angelsächsisch (Altenglisch) hatte wie Deutsch 3 Genera. "Außerdem hatte das Altenglische wie das Deutsche ein grammatisches Geschlecht bei allen Nomen, z. B. sēo sunne (dt. ‚die Sonne‘) und se mōna (dt. ‚der Mond‘)."

https://de.wikipedia.org/wiki/Altenglisch

"Konservative" Sprachen haben in Europa oft wie Deutsch diese Dreifachunterscheidung, etwa Isländisch oder Litauisch. Mit "konservativ" meine ich, dass diese Sprachen im Laufe der Jahrhunderte nicht so viele Veränderungen durchlaufen hatten wie z.B. Englisch.

Sprachen, die nicht indogermanisch sind, haben diese Dreiteilung oft nicht. So kennen Ungarisch und Finnisch gar kein grammatisches Genus (nicht mal eine Unterscheidung von er/he und sie/she, was im Finnischen "hän" ist).

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Ich kenne den Grund / hab eine Vermutung

Der Song war völlig unauffällig, man braucht irgendwas, mit dem man sich aus der Masse abhebt. Den Beitrag aus Serbien fand ich persönlich z.B. nicht so toll, die Darbietung mit der Krankenschwester hatte aber etwas, was man sich merken konnte.

Schlecht war der deutsche Beitrag nicht, aber unauffällig.

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Ich mochte vor allem Moldawien, da mir der gute-Laune-Song (partiell in Rumänisch) gut gefallen hat. Ukraine war nicht schlecht, dennoch fand ich Moldawien etwas besser.

Pleacă trenul! Unde esti?
Chisinău – București.

Ich mochte auch den Beitrag aus Frankreich (in bretonischer Sprache), der hat aber nicht den Geschmack der meisten getroffen.

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