1. Im kaiserlichen Ornat steht sie wohl für den Wunsch nach Einheit (ein Nationalstaat Deutschland kam erst 1870). In dieser Zeit gab es keinen Kaiser (1806-1871).
  2. Zur Nationalversammlung fallen die kaiserlichen Insignien weg - das Volk hat das Sagen. Der neue Gedanke eines neuen Deutschland bringt auch Stärke mit sich, was wohl das Schwert verdeutlichen soll. Die neuen Nationalfarben sind übergroß dargestellt.
  3. Die Wacht am Rhein macht deutlich: es gibt immer wieder Ärger mit dem Erzfeind Frankreich. Dagegen muss man sich wappnen. Was die Gute anhat, kann ich nicht erkennen; einen Wappenrock? eine Rüstung?
  4. Durch und durch nationale Kriegsbegeisterung. Schwert, schimmernde Rüstung und der deutsche Adler auf dem Schild beschützt das brennende Heimatland gegen die Feinde von außen (am 01. August begann der 1. Weltkrieg). Aus dem Lorbeerkranz (Auszeichnung, besondere Ehre, Sieg) ist die Krone geworden (oder doch eher ein Helm?) um deutlich zu machen: das Reich steht auf dem Spiel.
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Normalerweise wird man als Jude geboren, eine Konversion ist eher schwer. Aber es gibt aufgeschlossene Gemeinden. Such Dir eine und mach Dich schlau.

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Kirche: Wieso sind Domorgeln so teuer?

Eine Dom-Orgel ist extrem teuer und mir ist bewußt, dass das Material - sind ja ein paar Tonnen - und die Handarbeit (dauert sicherich ein paar Jahre) bezahlt werden muss.

Der "Versand" und der Aufbau, das Stimmen der Orgel, etc. wird auch Geld kosten, ok!

Bei uns im Dom wurde jetzt die alte Orgel renoviert, bzw. saniert. Zugegeben: Ist die größte Domorgel der Welt, aber die Renovierung - kein (!) Neubau - hat 6,5 Millionen Euro gekostet! *uff

6,5 Millionen Euro ist eine Menge Geld für ein altes Instrument! ^^+gg

Habe dann ein wenig gegoogelt, aber nicht wirklcih herausgefunden, was Orgeln überhaupt kosten, bzw. was genau so teuer an einer Orgel ist ... außer natürlich Material und Arbeitszeit.

Oder ist es genau DAS, was die Orgel so teuer macht? o_O

Im Internet habe ich herausgefunden, dass eine Orgel für eine mittlere Dorfkirche bis zu 180.00€ kosten kann. Mit dem Zusatz: "... eine Domorgel kostet leicht mehrere Millionen Euro." *wow

Aber meine Frage ist damit nicht wirklich beantwortet! Was genau ist an so einer Orgel so teuer, dass alleine eine Restaurierung 6,5 Millionen Euro kostet ... meine, dann möchte ich eigentlich garnicht wissen, was eine neue (!) Orgel kostet! XD

Also mal abgesehen von den oben genannten Kosten ... wieso sind Domorgeln so teuer? Was übersehe ich neben Material + Arbeitszeit? Vielleicht die Planung? Aber bei einer bestehenden Orgel müsste es ja Pläne geben!? o_O

Habt ihr noch eine Idee? Freue mich auch über Links, etc. DANKE im Voraus!

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Vieles beantwortest Du Dir selbst: Handarbeit, die schiere Größe und Dauer.

In Passau gibt es 17.974 Orgelpfeifen, jede muss ausgebaut werden, damit man an den Kern der Orgel kommt. Von den Tasten an, über den Zügen, bis zu den Ventilen muss alles saniert werden. Die Mechanik einer Orgel umfasst bei Euch (bei 5 Manualen und 233 Registern) einige tausend Teile, die alle mal durchprobiert werden müssen.

Bei der Sanierung geht es auch um Säuberung, Schimmel, Holzwurmbefall und natürlich Brandschutz, wie der BR berichtet. Also: jedes einzelne Teil ausbauen, sichten, säubern, behandeln und wieder einbauen. Das dauert! Nicht umsonst sind für die Sanierung 5 Jahre angesetzt. Und Zeit ist nun mal das Teuerste bei der Arbeit. Nehmen wir eine Handwerkerstunde für 20 Euro an, kommen wir im Jahr auf rund 40.000 Euro für einen Orgelbauer. Das wird aber ein Team sein, mehrere Meister werden da mitarbeiten, die wesentlich mehr bekommen, sicher auch Spezialisten zur Holzsanierung, Musiker beim Stimmen usw.

Einen Eindruck aus wie vielen tausenden von Teilen eine Orgel besteht bekommt man bei der Maus.

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Nein, Rassismus lässt nicht an einem Umstand (z.B. Bildung, Alter, Herkunft usw.) festmachen. Dazu gab es schon viele Versuche, aber kein zufriedenstellendes Ergebnis. Man kann Tendenzen ausmachen, findet aber immer auch Gegenbelege.

Es scheint ein individuelles Problem zu sein, das man nicht verallgemeinern kann. Fremdenangst scheint vielleicht sogar angeboren zu sein, könnte also genetisch bedingt sein. Wer anders aussieht, bei dem ist man erstmal vorsichtig. Angst vor Veränderung grundsätzlich spielt stark mit hinein oder auch Angst vor Neuem. Und während früher Probleme und Konflikte offen und klar erkennbar waren (z.B. Ost-West-Konflikt/Kalter Krieg), sind sie heute eher diffus (z.B. Hackerangriffe, Klimawandel, Virus), was zusätzlich verunsichert; hier sucht man sich dann Feindbilder um seine Angst auf einen Sündenbock zu projizieren.

Gegen Rassismus hilft Erfahrung. Positive Erfahrung im Umgang mit Fremden und Fremdem.

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So wie man es gelernt hat:

Der Lehrplan gibt die Jahresziele vor, danach plane ich meine Themenbereiche - ja nach Jahreszeit oder Lust, mit genügend Platz für Spontanes. Daraus ergeben sich die Ziele für jede Stunde. Diese kann man noch unterteilen und sich dann Methoden und Medien auswählen, wie die SchülerInnen diese Lernziele erreichen können. Dabei natürlich nicht vergessen Bedürfnisse der SchülerInnen einzuplanen bzw. auf besondere SchülerInnen Rücksicht zu nehmen.

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Beschlossen wurde noch nichts, es ist nur im Koalitionsvertrag vereinbart, dass man das anstrebt.

Erstmal muss die neue Regierung ihre Arbeit aufnehmen, der Kanzler gewählt und die Minister benannt werden, dann gibt es sicher erstmal dringenderes, was erledigt werden muss und irgendwann in den nächsten Jahren kommt ein Gesetzesentwurf in den Bundestag, über den dann 3x beraten werden wird, Ausschüsse überarbeiten ihn, vielleicht wird das Parlament positiv über das Gesetz entscheiden und wenn dann auch der Bundespräsident grünes Licht gibt, gilt das Gesetz. Das wirst Du dann sicher aus den Medien erfahren.

Abgabe wird kontrolliert werden, also nix mit Anbau - vielmehr Apotheke, die genau Buch führen wird, wer wann wie viel geholt hat.

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Tritt Vereinen bei, vielleicht einer Partei (wobei Du es Dir dann mit den Anderen möglicherweise verscherzt), soziales Engagement (Krankenbesuchsdienst, Hospizverein, Seniorenclub), bei Kirchens mitmachen (Kirchenvorstand oder Pfarrgemeinderat) und in ein paar Jahren kennt Dich jeder.

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🞫

Ne, die einzelnen Buchstaben fallen bei den dicken Ränder auseinander. Ist das ein auf der Seite stehendes E am Anfang? Und dann L und I?

Grafisch sehr schwierig.

Vor allem kann man die Branche der Firma nicht aus dem Logo heraus erkennen. Das muss zwar nicht sein, aber es sollte halt irgendwie zusammenpassen. Machen die Stahlträger oder Stahlplatten? Dann würde es passen.

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Im Jahr 1949 wurden die beiden deutschen Staaten gegründet (wichtig für den Hintergrund).

Der Westen (Zylinder und Handschuhe) wird von den westlichen Alliierten mit Waren und Lebensmitteln versorgt und gedeiht prächtig.

Der Osten (Arbeitermütze und Hammer mit Sichel) wird von der UdSSR mit Waffen gefüttert. Dementsprechend zerrupft ist auch das Gefieder.

Wie Du selbst schon erkannt hast, ist die Karikatur pro Westlich. Das sind die Guten, die mit guten Gaben den einstigen Feind wieder aufbauen. Während die bösen Russen nur wieder Krieg im Sinn haben und ihre Marionette "DDR" mit Hass mit Feindseeligkeit füttern.

Darüber hinaus: was man mit der Bekämpfung und Teilung Deutschlands eigentlich erreichen wollte, nämlich Zerschlagung und Entmilitarisierung wird dadurch rückgängig gemacht. Ein (wohlstands-)starkes Deutschland mit Waffen wollte man eigentlich nie wieder haben. Angst davor schwingt schon mit. Das war auch 40 Jahre später bei den 2+4-Verhandlungen spürbar. Wie wir ein neues, starkes Deutschland in der Mitte Europas handeln?

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Nach christlicher Überzeugung sind auch Sternenkinder mit hineingenommen in das Heil Gottes und die Auferstehung Jesu Christi. Wenn ein Baby während oder kurz nach der Geburt stirbt wäre vielleicht noch eine Nottaufe möglich, aber die Theologie ist heute schon weiter, so dass wir dieses Ritual nicht magisch nehmen. Die Eltern machen deutlich, dass sie gläubig sind, ihr Kind hätten taufen lassen und wenn es dann schon tot zur Welt kommt gibt es zwar keine (Not)Taufe mehr, wir behandeln es aber so, als ob. Die äußeren Zeichen (Wasser, Kleid, Kerze) werden dann zweitrangig und kann man evtl. bei der Beerdigung noch mit einbauen.

Deswegen fangen wir frühzeitig an (vor dem Ereignis, wenn absehbar) Paare zu begleiten, arbeiten lange mit ihnen an ihrer Trauer und geben sie vielleicht weiter zu längerfristigen Trauerbegleitern und die Kinder bekommen einen eigenen Ritus zur Beerdigung.

Übrigens: am 09.12. begehen wir den Gedenktag für verstorbene Kinder

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Die Ottonen sahen sich in der Tradition des römischen Reiches und verwendeten mit ihrer Machtübernahme im 10. Jahrhunderten diese Bezeichnung.

Ende des 12. Jahrhunderts kam noch das Sacrum, das Heilige hinzu.

Dass das heilige römische Reich den Zusatz deutscher Nation erhielt ist ab dem 15. Jahrhundert überliefert. Teile des Reiches trugen diesen Namen seit dem 11. Jahrhundert.

Die gemeinsame Nutzung aller Titel zeigt wohl den Universalanspruch der Herrscher in Europa (bzw. der damaligen Welt).

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Die deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) schrieben in  einer Stellungnahme von Mitte September: "Weniger als eines von 100 Kindern mit einer SARS-CoV-2-Infektion muss ins Krankenhaus aufgenommen werden, 5 Prozent aller im Krankenhaus behandelten Kinder mit SARS-CoV-2-Nachweis benötigen eine Intensivtherapie und 3 bis 4 von 1.000 dieser stationär behandelten Kinder versterben mit oder an Covid-19."

Quelle

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https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19#Behandlungsm%C3%B6glichkeiten

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Du interpretierst da zu viel rein. Zeig mir doch bitte die konkrete Stelle wo Deine Behauptung "Deutschland abschaffen" im Koalitionsvertrag steht. Zudem hast Du die Hälfte des Satzes weggelassen. Der geht nämlich so weiter:

der dezentral auch nach den Grundsätzen der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit organisiert ist und die Grundrechtecharta zur Grundlage hat. (Seite 131)

Kurz: es verändert sich was, wobei sich nichts ändern soll.

Zudem solltest Du mal nachschlagen, was das Wort "sollte" bedeutet: Möglicherweise, Eventuell, Vielleicht. Nochmal kurz: es könnte auch anders kommen.

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Statistisch hast Du recht, wie alle, die mit solchen Zahlen um sich werfen. In der Realität sieht es leider nicht so rosig aus.

In unserer Tageszeitung sind täglich alle Kliniken und deren Auslastung aufgelistet. Fünf sind voll, die nächsten 9 Kliniken haben noch 1 Bett frei, in den Großstädten sind schon ein paar Betten frei, aber die Anfahrt dauert.

  1. Vielerorts ist das Personal knapp - was auch der Abbau der Betten aus dem letzten Jahr deutlich zeigt. Wir haben nicht zu wenig Intensivbetten, wir haben schlicht kein ausgebildetes Personal für die Intensiv.
  2. Ich habe dutzende KrankenpflegerInnen und ÄrztInnen im Freundeskreis. Alle arbeiten seit Jahren teilweise mehr als 50% über ihrer normalen Einsatzzeit. Also nicht 40 Wochenstunden, sondern 60 und mehr. Damit sinkt aber auch die Konzentration und steigt die Fehlerwahrscheinlichkeit. Und manche bilden nebenbei noch aus - wir brauchen ja schließlich Nachwuchs.
  3. Ein freies Bett in den kleineren Kliniken ist nicht viel (die haben eh nur 2 oder 3 oder 5). Ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall, ein Verkehrsunfall, ein Kind das aus versehen Reinigungsmittel trinkt oder eben ein Coronapatient... und schon muss man entscheiden, beim wem man die Maschinen abschaltet. Das machst Du sicher gern und erklärst das dann den Angehörigen - gestern hattest Du ihnen noch Hoffnung gemacht, heute musst Du leider abschalten. Sorry, Alder.
  4. Unsere Kliniken hier in der Region müssen seit zwei Wochen Patienten teilweise über 300 km weit verlegen. Für einen Herzinfarkt- oder Schlaganfallpatienten ist die 1. Stunde überlebenswichtig. Wenn man erstmal eine Klinik suchen muss und nicht - wie gewohnt (fast) blind einfach los fahren kann, sondern erstmal warten muss, wohin es denn letztendlich geht und dann noch 30, 45 oder 60 Minuten fahren muss, dann könnte man den Patienten eigentlich auch gleich liegen lassen. Klar, in den großen Städten sind schon mal ein paar Betten mehr frei - nur leben wir nicht alle in der (Groß)Stadt. Hubschrauber sind rar und können nicht immer fliegen (Wetter/Dunkelheit).
  5. Wenn ein RTW stundenlang unterwegs ist, fehlt er woanders. 30 Min. hin, 30 Min. her, reinigen, desinfizieren, neu bestücken - da sind schnell 2 Std. futsch.

Ja, es ist schlimm. Statistik schönt manches, aber das hilft nicht.

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Mit der "Aktion T4" versuchten die Nazis das von ihnen so genannte "lebensunwerte Leben" zu vernichten. Man begann am 20.01.1940 geistig, seelisch und körperlich behinderte Menschen systematisch zu ermorden, weil sie nicht in die rassehygienischen Vorstellungen passten bzw. um sich das Geld für deren Unterbringung und Betreuung zu sparen, um mehr Geld für den Krieg übrig zu haben.
Besonders perfide war, dass man die Anstalten ohne deren Wissen mit einbezog. Sie mussten nämliche entsprechende Formulare ausfüllen ohne zu wissen, dass es um die Aussortierung von Menschen ging.

Beendet wurde Aktion 1941 auf persönlicher Anweisung Hitlers, nach über 70.000 Morden durch die ständige Intervention der Kirchen, die sich stark für Menschen mit Behinderung einsetzten und es bis heute tun.

Die von den Nazis verschleiernden Begriffe "Gnadentod" oder "Euthanasie" (griech. für guter Tod) sollten die einfache und oft grausame Ermordung hinwegtäuschen.
T4 war das Kürzel für die Adresse für die Tarnorganisation "Zentraldienststelle", die das Ganze organisierte: Tiergartenstr. 4 in Berlin.

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