Wie sieht die Steuer bei mehreren Jobs aus?

Hallo zusammen,

ich bin vollkommen verwirrt im deutschen Steuersystem und bitte daher um eure Hilfe:

Meine Situation: Ich habe 2020 Abitur gemacht und im WS 20/21 ein halbes Jahr studiert, musste das Studium wegen Krankheit und Corona aber abbrechen. Im Oktober 2021 fange ich dasselbe Studium erneut an. In der Zwischenzeit (April bis Juli/August ) bin ich als Gasthörer eingeschrieben und höre mir eine Vorlesung an, die ich mir anrechnen lassen kann (ist aber kein Vollzeitstudium / bin nicht immatrikuliert).

Nun würde ich gerne nebenbei arbeiten. Ein Werkstudentenjob geht ja nicht, aber was ist mit Minijobs: Da darf man ja nicht über 450€/Monat kommen. Aber das gilt doch nur aufs Jahr gerechnet oder? Also wenn ich 4 Monate zwei Minijobs habe aber in den restlichen Monaten gar nicht arbeite, ist das doch auch okay? 

Und wenn ich jetzt bei einer Firma für 15 Stunden pro Woche festangestellt bin, aber auch hier nur 4 Monate arbeite, und insgesamt mit einem Minijob unter den Steuerfreibetrag von 9744€ komme, dann kann ich doch auch ,,alles behalten“ oder? Oder wird mir dann bei der Festanstellung schon Steuer abgezogen und ich bekomme sie dann im Folgejahr durch die Steuererklärung zurück, weil ich zeige, dass ich übers Jahr gesehen unter dem Freibetrag war?

Wie ist das dann mit den Versicherungen? Ich bin bei meinem Vater mit Privatversichert, aber von Renten und Arbeitslosenversicherung habe ich gar keine Ahnung... 

vielen Dank!!!

Arbeit, Steuern, Job, Minijob, Steuererklärung, Steuerberater, Festanstellung, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
Bekannten mit Geld weitergeholfen, welches Verhalten angebracht?

Eine Bekannte meiner Schwester ist schwer krank geworden und da ihr das Geld von der Krankenkasse nicht zum Leben gereicht hat, bat sie meine Schwester vor 2 Jahren um einen Gefallen.

Ihr Arbeitgeber würde ihr monatlich 450€ geben, jedoch würde sie weniger vom Amt bekommen wenn sie diese auf ihrem Konto empfangen würde. Deshalb bat sie meine Schwester darum, sich für einen Minijob bei ihrem Unternehmen anzumelden, um ihr dann monatlich die 450€ geben zu können, ohne dass dies auffiel.

Gutherzig und voller Sorge gab meine Schwester diesem Gefallen nach, meldete sich als studentische Aushilfe dort an und gab ihrer Bekannten besagte Summe in Bar über einen Zeitraum von 1 1/2 Jahren.

Nach einem Streit zwischen meiner Schwester und ihrer Bekannten wollte sie ihr das Geld nicht mehr geben und den Job kündigen. Die Bekannte versicherte ihr, dass sie mit dem Chef reden würde, damit er sie bei der Knappschaft abmeldet. Als meine Schwester bei der Bekannten nachfragte, ob sie noch schriftlich kündigen müsse, sagte sie nur, dass dies nicht nötig sei, da der Chef sie lediglich nur bei der Knappschaft abmelden müsse.

Nun mache ich mir etwas Gedanken, denn das Geld erhält meine Schwester zwar nicht mehr auf dem Konto, aber woher weiß sie, ob sie wirklich gekündigt wurde ohne Kündigungsbestätigung und ohne Arbeitszeugnis? Welche möglichen Folgen drohen falls sie jahrelang kein Geld mehr erhält, jedoch weiterhin dort als Mitarbeiterin aufgeführt ist?

Vielen Dank für Ratschläge

Recht, Minijob

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