Wieso müssen sich Aushilfen alles gefallen lassen und dürfen sich keine Gedanken über ihren Job machen?

Mir ist klar, dass ein Nebenjob kein „richtiger“ Job ist und eine Aushilfe einen anderen Status hat als jemand fest angestelltes.

Aber ich werde oft doof angemacht, weil ich fragen zu meinem Job stelle weil ich ihn (auch wenn es ein Nebenjob ist) einfach ernst nehme und richtig machen will! Dann kommt immer so „selten eine Aushilfe erlebt die sich so viele Gedanken macht“ oder „Hä ne Aushilfe muss doch eh dazu bereit sein alles zu machen und flexibel sein“

Aber Aushilfen sind doch auch nur Menschen und irgendwo auch Angestellte oder? Mit Rechten und einem Vertrag! Weil bei mir ist es so dass ich nie die Aufgaben machen darf für die ich eingestellt wurde, mir von den Kollegen immer gesagt wird wie überflüssig ich sei und dass ich nicht gebraucht werde, über meine Stunden arbeite und zu wenig bezahlt werde. Aber kaum stelle ich eine Frage kommen solche Aussagen wie oben (auch im Internet!)

Das schlimmste ist, dass Kunden mich jetzt schon öfter blöd angemacht und teilweise sogar beleidigt haben, einer nannte mich „kleines F*tzchen“ „Schl*mpe“ kam auch schon vor und ich wurde auch das Öfteren schon körperlich angegangen. Aber die Antwort ist immer die selbe „Der Kunde ist König und du bist nur eine Aushilfe“

Ist es normal dass Aushilfen so runtergemacht werden und keine Rechte haben obwohl sie einen Vertrag unterschreiben?

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Ich weiß nicht weiter...wie geht man vor, wenn man als Aushilfe wegen Corona im Minus landet, es nicht abarbeiten DARF und eigentlich kündigen möchte?

Hallo,

(zunächst eine kleine Vorgeschichte)

ich bin momentan als Aushilfe im Einzelhandel tätig.
Nun wegen Corona sind die Geschäfte in meiner Region die meiste Zeit über geschlossen. Als Aushilfe bzw. Nebenjober habe ich kein Recht auf Kurzarbeitergeld, das weiß ich.
Mein Arbeitgeber hat mir aber mündlich gesagt, dass ich jeden Monat 100€ kriege, die ich aber später nacharbeiten soll.
Unterschieben wurde aber nichts und im Vertrag steht auch nichts davon.

Nun war alles paar Monate zu und ich bin in einem Minus gelandet. Diesen Minusbetrag konnte ich seit dem wirklich nicht ausgleichen. Denn falls man arbeitet, muss ich erst 100€ abarbeiten und erst dann werden weitere Stunden genutzt, um Schulden zu beseitigen. (Unter normalen Umständen wäre es kein Problem aber wegen Corona bin ich höchstens 2 mal pro Monat da :/ )

Dazu kommt jetzt aber noch, dass meine PROBEZEIT (ins. 6 Monate) Ende des Monats abläuft und somit Arbeitsvertrag eigentlich automatisch beendet wird.

(nun zur Frage)

Ehrlich gesagt würde ich aus dem Nebenjob aussteigen wollen, denn die Probezeit läuft automatisch ohne Kündigungsbedarf aus und in 2 Monaten fängt bei mir die Ausbildung an.

Und sollte ich den Vertrag verlängern, werde ich wahrscheinlich nur in noch einem größeren Minus landen.

Muss ich aber jetzt vorher diese Schulden begleichen oder wie läuft es ab? Kann ich es vielleicht später zurückzahlen oder muss ich es vielleicht gar nicht zurückzahlen, da es nur mündlich abgesprochen wurde!?

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