Werden durch Arbeit in der Gastronomie psychische Probleme getriggert?

Hallo

also vorab eines: Ich bin nicht betroffen von psychischen Problemen.

Aber ich kenne ca. 3 verschiedene Personen (davon 2 Mädchen und ein Junge) die alle in der Gastronomie gearbeitet haben, und wo im Anschluss die psychischen Probleme angefangen haben.

Bei diesem Jungen - mit dem war ich mal zusammen daher weiß ich da genauer bescheid, jetzt haben wir halt so eine On/Off Beziehung sozusagen, aber die Situation ist unklar - war es so dass er halt da in den Sommerferien da gearbeitet hat und halt jeden Tag durchgehen 12 Stunden im Vollstress war, als die Schule wieder weitergegangen ist, da hat er einen Test nach dem anderen verhaut und hin und wieder ist er einfach nur obwohl noch ein paar Stunden unterricht gewesen wären aufgestanden und einfach heim gegangen, also generell auch wenn wir was unternommen haben dann wirkte er teilweise teilnahmslos.

Bei diesen beiden Mädchen weiß ich es nicht so genau, also die sind eher so bekannte von mir halt, also keine besten Freundinnen von mir sondern halt dass wir uns hin und wieder mal wo treffen einfach, ja eine der beiden hat was ich weiß manchmal komplett random zu weinen angefangen, und die andere hatte immer so stimmungsschankungen.

Bei allen dreien deren Situation ich beschrieben habe, da ist es halt Jahr für Jahr so weil sie sonst keine Ferienjobs finden, jetzt wo wir alle studieren ist es auch genau gleich, generell immer nach den Ferien wo nach dem Arbeiten geht es ihnen wieder miserabel.

Wie sind da eure Erfahrungen dazu? Würde mich sehr interessieren

danke vorab für die Antworten

Eine Sache noch: Ich sage es nur ungern, aber jeder der hier Kommentare aka "die sollen sich nicht so anstellen diese Weicheier" oder "welche Lappen sind die jungen Leute von heutzutage den bitte" schreibt, wird gemeldet. Ich habe kein Problem mit anderen Meinungen solange diese sachlich sind, aber auf diesem Niveau diskutiere ich hier nicht. Und dies ist ein sehr heikles Thema welches viele zum Glück nicht kennen, aber wegen dem sich auch jährlich zB in Japan auch Leute umbringen. Vielen Dank

lg Lisa

Arbeit, Schule, Freundschaft, Job, Geld, Ausnutzen, Depression, Liebe und Beziehung, Psyche, verdienen
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Falsche Berufswahl und neidisch auf Kumpel / komplexe?

Hallo, ich bin 25 und aktuell in einer Ausbildung zum Tischler. Nach meiner Fachhochschulreife habe ich jahrelang nur so gearbeitet als Jobber, da ich nie wusste, was ich will und die familiäre Situation nicht im grünen Bereich war. So befinde ich mich eben erst jetzt in einer Ausbildung. Mein Kumpel ist gelernter Kaufmann für Versicherungen. Er ist 32 und ist selbständig bei der dvb. Er verdient, wie er sagt monatlich immer 5000 Euro brutto aufwärts. So, wie er lebt, glaube ich ihm das auch! Er hat bereits schon ein eigenes Haus, ein Geschäftsauto vom feinsten. Aber was mich mittlerweile echt neidisch macht ist, dass er jeden Tag Ausschlafen kann, wie er lustig ist. Und selbst am Mittag schläft er noch oft eine Stunde. Abends hat er dann oft noch einen Termin beim Kunden und das wars dann schon. Er sagt selber, dass er sich nicht überarbeitet. Ich bin echt neidisch auf die vielen Freiheiten die er hat und Dann das Geld dazu. Andere müssen jeden Tag malochen und bekommen, wenn überhaupt, die Hälfte an Lohn brutto! Und dem schaut wohl keiner wirklich auf die Finger und kontrolliert ihn den ganzen Tag. Ich bin zur Zeit echt komisch drauf und überlege, ob ich den falschen Weg gehe. Fühle mich wie ein Versager. Ein ausgelernter Tischler kann froh sein, wenn er mit paar Jahren berufserfahrung 1700 netto hat bei Steuerklasse 1. Und da ist mehr als 40 Stunden. Eher 60. Mit Meister geht da auch oft nicht arg viel mehr. Ich weiß nicht mehr weiter und ich werde jetzt auch immer älter. Was soll ich tun. Ich komme nicht mehr klar drauf.

Arbeit, Beruf, Geld, Versicherung, Tischler, verdienen, Ausbildung und Studium
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Was haltet ihr von Ferienjobs?

Hallo

bevor mir mit dem wer kommt: Ich bin neoliberal eingestellt, und ich bin nicht links und nicht rechts sondern libertär. Sprich ich lehne sämtliche Sozialleistungen ab.

Viele Schüler und Studenten müssen ja in den Ferien arbeiten da sie wie andere Menschen auch Geld brauchen.

Jedoch wird man da meist sehr schlecht bezahlt da man logischerweise einen niederen Marktwert hat, evtl im Staatsdienst wenn man da wo für so kurz genommen wird muss man nichts machen, kriegt aber auch wenig (400€ im Monat bekam ich da mal) in der Privatwirtschaft wird man eh auch nur ausgenutzt und ist in dem Alter leider zu unreif um das zu erkennen bzw. spielt halt knirschenden Zähnen mit und arbeitet für die 800€ von denen man eh nicht leben kann. bzw macht man da vorher halt nichts aus weil man von Eltern eingeredet kriegt dass man da vorher nicht nach der Bezahlung fragt beim Bewerbungsgepräch oder dass man nie wegen dem Geld arbeitet etc.

Weiters sind die Arbeiten da immer sehr langweilig.

Sind aber nur meine Erfahrungen, wie ging es euch da so? Mal eine positive Erfahrung wo gemacht?

Mir kommt vor dieses ganze "da sammelt man schoonmal berufserfahrung" ist auch ziemlich an den Haaren herbeigeogen, klar lernt man irgendwas dabei, wäre auch seltsam wen dem nicht so wäre, aber in erster Linie hat man halt langweilige arbeiten

Ich sehe hier schon die Kommentare von wegen "die Jugend von heute ist so verwöhnt kommen" darauf werde ich dann nicht extra eingehen da mich diese aggressionsgeladenen Diskussionen wo nur gegen Jugendliche wie mich gebashed wird nicht interessieren.

Bitte um Sachlichkeit, was denkt ihr über das Thema?

Man muss ja auch bedenken dass die Zeiten vorbei sind wo ungelernte Hilfskräfte wirklich gebraucht werden, dadurch wird deren Marktwert natürlich nach unten gedrückt.

Arbeit, Ferienjob, Jugend, verdienen
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