Ich meine dazu, dass der Begriff Theorie unangemessen verwendet wurde, und wenn ich Deine Diskussionen, wo Du den Begriff verwendet hast, ebenso unangemessen nutzt. Der Begriff Theorie bedeutet, dass der Inhalt durch wissenschaftliche Beweisführung bestätigt wurde, was auch bedeutet, dass diese Beweisführung jederzeit ebenso wiederholbar ist. Das ist in Deinen Beispielen so nicht gegeben.

Was das Thema angeht, so wird sich zeigen, wenn es nach Eintritt des Hirntodes noch etwas zu erleben gibt. Wenn es dann nichts mehr zu erleben gibt, wird man es nie erfahren, aber auf jeden Fall zeigt sich darin das, was in Star Trek 4 Spock zu McCoy gesagt und McCoy in anderen Worten wiederholt hat, dass er über den Tod nur mit jemanden reden kann, der das auch schon erlebt hat. Das hat in der Hinsicht auch einen Sinn, weil es nur dann auch einen Nutzen hat, denn anderenfalls wäre es eine reine sinnlose Spekulation. Und nein, Nahtoderfahrungen zählen da nicht, denn diese nimmt man allenfalls dann war, wenn man noch wiederbelebt werden kann, also das Gehirn immer noch aktiv gewesen ist.

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Wäre es gut, wenn jeder Mensch alles alleine machen würde?

Wenn ich so an meine Arbeit denke, dann würde ich meinen, würde einiges gar nicht laufen. Ich bin bei Bahnbaustellen dahingehend tätig, dass ich im entsprechenden Bereich die Oberleitung oder Stromschiene abschalten lasse und diese entsprechend mit Erdungskabeln bzw. Kurzschließerseilen absichere, damit die Bauarbeiter ohne Risiko durch Gefahren des elektrischen Stroms arbeiten können. Allenfalls könnte ich dann noch, was ich in Ausübung dieser Arbeit aber nicht darf, die Arbeiter vor Fahrten in Nachbargleisen warnen, aber was ich definitiv nicht kann ist, die Arbeiten zur Reparaturen an Bahnschienen, s etwa wenn sie Ersatzschienen einfügen, was mit einen Großteil der Schichten ausmacht, wo ich mit dabei bin. Also in dem Bereich wo ich arbeite hat jede Person ihre beruflichen Talente und es ist unbedingt Teamarbeit angesagt denn ansonsten wird da nichts draus - oder anders ausgedrückt gilt da: wer alles kann, kann nichts richtig.

Würde vieles besser verlaufen?

Es klommt sicher auf das Arbeitsgebiet an, ob es besser verlaufen würde, oder nicht. In meinem Arbeitsfeld habe ich ja hoffentlich klargestellt warum es definitiv nicht besser wäre.

Würden die Menschen sich mehr vertragen?

Eher im Gegenteil. Man verträgt sich besser, wenn man miteinander zu tun hat, sei es beim Zusammenarbeiten oder sich gegenseitig zu unterstützen. Wenn jede Person sozusagen ihr eigenes Süppchen kocht, fehlt der Anreiz, miteinander klarzukommen und daher würden die Menschen sich immer weniger vertragen und vielleicht eher das Konkurrenzdenken, Neid und so weiter größer werden.

Wäre mehr Frieden zwischen dem Menschen und weniger Streit?

Nur mal so als krasses Beispiel: Es gibt wohl kaum Menschen die weniger miteinander zu tun haben, als Selenskyj und Putin. Und was läuft da zwischen den beiden? Frieden kann man das ja wohl kaum nennen. Daher sollte klar sein, dass man Frieden fördert indem man miteinander zusammen arbeitet, statt möglichst nichts miteinander zu tun zu haben.

Gäbe es auch weniger Stress und weniger Probleme?

Das kann man aus eben genanntem Beispiel heraus ebenso ausschließen.

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Hat Norbert Blüm gesagt "Meine Rente ist sicher" oder "Die Rente ist sicher"?

Ich sage: "Egal". Sie ist es nicht:

bpb.de

https://www.bpb.de › soziale-situation-in-deutschland › e...

Bis wann ist die Rente sicher?

Die Rente ist bis 2030 mit einem Mindestniveau von 48 Prozent gesichert, aber für die Zeit danach gibt es keine gesetzliche Untergrenze, was die Zukunft der Rente offen lässt. Finanzminister Lindner erklärte, die umlagefinanzierte Rente sei auf Dauer nicht stabil und betonte die Notwendigkeit von betrieblicher und privater Vorsorge. Das Rentenniveau soll bis 2040 stabilisiert und der Beitragssatz durch das Generationenkapital reduziert werden, was jedoch nicht alle Probleme löst. 

Garantien und Perspektiven

  • Bis 2030: Das Rentenniveau ist gesetzlich garantiert und darf nicht unter 48 Prozent fallen. Wenn es dennoch sinkt, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um dies zu verhindern. 
  • Seit 2030: Es gibt keine gesetzliche Untergrenze mehr für das Rentenniveau. 
  • Finanzminister Lindners Aussage: Er hält die umlagefinanzierte Rente für langfristig nicht stabil und betont die Wichtigkeit der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. 

Die Gründe für die Unsicherheit

  • Demografische Entwicklung:
  • Immer mehr Menschen ziehen Leistungen aus der Rentenkasse, während immer weniger Beitragszahler für sie aufkommen müssen. 
  • Demografischer Faktor:
  • Der demografische Faktor hat die Rentenentwicklung seit 1997 verlangsamt und wird dies auch weiterhin tun. 

Maßnahmen zur Sicherung der Rente

  • Generationenkapital:
  • Ein staatlicher Fonds, der auf den Kapitalmärkten investiert wird, um die Rentenbeiträge in den kommenden Jahren zu entlasten und den Rentenbeitrag zu reduzieren. 
  • Weitere Reformen:
  • Die Politik wird sich mit Anpassungen der Altersgrenzen und der Rentenhöhe auseinandersetzen müssen, um die Rentenfinanzierung zu gewährleisten. 
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Vermutlich meint er seine. Aber egal, ich will sowieso nicht so alt werden, dass sich mir eine dahingehende Frage für mich stellt.

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Da nicht alle Menschen solche Liebe haben, dass man friedlich miteinander leben kann, hat es schon einen Sinn, wenn Zuständigkeitsbereiche existieren, und damit dann nicht einfach mal so zwischen diesen gewechselt und die Verfolgung ad absurdum geführt werden kann, haben Grenzen durchaus ihren Sinn, so lange sie effektiv sind. Erst wenn alle Menschen wirklich gelernt haben, immer miteinander friedlich umzugehen und niemandem mehr schaden, bestehlen oder sonst etwas schlimmes zu wollen, hätte es einen Sinn, Grenzen abzuschaffen, aber ich sehe nicht, dass alle Menschen dies in absehbarer Zeit schaffen werden.

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Wenn der Kurs der Grünen während der Ampel so ein Erfolg war, wieso verziehen sich Habeck und Baerbock, anstelle diesen Kurs im Bundestag zu verteidigen?

Sehr berechtigte Frage. Und sie legt die Antwort aufgrund der erwähnten Tatsachen nahe.

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Vermutlich wird sie dann gestaffelt immer weiter gekürzt und das Renteneintrittsalter immer weiter erhöht werden, bis der Staat schließlich gar keine Rente mehr auszahlen muss.

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Ich denke doch, dass die Menschheit noch überleben wird und die Klimaentwicklung, wie sie es schon früher tat, wieder auspendeln wird. Es ist nur die Frage, wie viele Menschen bis dahin überleben werden. Wie bisher mit der Entwicklungstendenz der Menschheit wird es bis dahin wohl eher nicht weitergehen.

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Lest ihr Christliche Lektüre?

Abgesehen von der Bibel kaum was anderes und selbst in Bezug auf die Bibel fokussiere ich mich hauptsächlich auf das, was Jesus seinen Jüngern gelehrt hat und daher fast ausschließlich in den Evangelien, besonders den ältesten beiden niedergeschrieben ist. Und ja, mir ist bewusst, dass die Evangelien eher nicht von den Jüngern geschrieben wurden, aber bei den ältesten beiden Niederschriften der Evangelien, also das Markusevangelium um etwa das Jahr 60 und das Matthäusevangelium um das Jahr 70 hatten die Jünger zumindest noch eine gute Chance, am Leben und dadurch bei der Niederschrift dabei zu sein.

Trotzdem ich als Mitglied der "Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage" Mormone bin ist das Buch Mormon für mich allenfalls eine Bestätigung und eine gewisse Ergänzung zu dem, was Jesus der Klarheit der Evangelien des Neuen Testaments der Bibel nach seinen Jüngern lehrte, aber grundlegend wichtig ist für mich das, was dahingehend in der Bibel steht. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich erst im Alter von 30 Jahren zu dieser Kirche fand und vorher der EKD angehörte, für welche ich mich sowohl in meiner Jugend zu interessieren begann als auch nur ein paar Jahre später, aufgrund erkannter Differenzen zwischen den Verheißungen Jesu gemäß der Klarheit der Evangelien und dem, was in der EKD davon umgesetzt wurde und wird, wieder inaktiv wurde.

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Ist es persönliche Freiheit wert, dafür zu sterben, ist die Frage. Wenn man meint, dass mit dem eigenen physischen Tod für einen selbst alles vorbei ist und man daher von der Freiheit nichts mehr hat, müsste man schon extrem selbstlos sein, um trotzdem das eigene Leben praktisch wegzuwerfen, um das Land aus einer Diktatur befreien zu wollen. Und vielleicht ist es dann auch noch so ein diktatorisches Regime, dass nicht nur das eigene Leben dann bei revolutionärem Streben in Gefahr ist, sondern dass all jener Personen, die einem sonst noch wichtig wären, etwa Familienmitglieder, Freunde und so weiter.

Und nicht zuletzt ist eine der notwendigen Grundlagen von Diktatur Gehirnwäsche durch Propaganda. Das gibt es nicht nur in Nordkorea, sondern beispielsweise auch in Russland oder auch bis vor etwa 80 Jahren in Deutschland. In letzterem Fall gab es tatsächlich Leute, die das System zu stürzen versuchten und sich dabei sowohl der Gefahr für ihre Familien bewusst waren, als auch sich für sich selbst nichts erhofften, sondern nur, dass das Regime bald gestützt und weiteres Leid dadurch verhindert würde.

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Letzteres und von den Gewinnen dann unter anderem auch gemeinnützige, insbesondere humanitäre Hilfsorganisationen unterstützen. Warum erst investieren? Ganz einfach. Es ist wie jemandem einen Fisch zu geben oder ihm das Fischen beizubringen. Ein Fisch macht einmal satt, aber Fischen zu können ermöglicht es, nie mehr hungern zu müssen. So ist es auch mit dem Investieren. Durch die Gewinne hat man einen Zuwachs des Investitionsbetrages und kann dadurch mehr finanziell erreichen als ohne Investitionen.

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Kann man sich an etwas erinnern, das war, bevor man hier auf der Erde geboren wurde?

Aufgrund des körperlichen Erinnerungsvermögens logischerweise eher nicht, aber ich habe durchaus Erinnerungen an früher durchlebte Variationen meines gegenwärtigen Lebens und an ein ewiges Dasein. Früher dachte ich, dass das nur Ergebnisse von Phantasie sind, aber dann begegnete ich in den Jahren 2000 und 2002 einer Person, die ich aufgrund vorheriger Erinnerungen auf dem ersten Blick beim ersten Treffen sofort wieder erkannte und die mir beim zweiten Treffen von einem gemeinsamen Erlebnis in allen Details übereinstimmend mit meiner Erinnerung daran aus einer früher durchlebten Variation des gegenwärtigen Lebens erzählte. Was ich davor nur geglaubt hatte, dass es wahr sein könnte oder besser dass ich darauf gehofft hatte, dass es wahr wäre, wurde dann zu einer Gewissheit, dass es wahr sein muss.

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Klarträumen beginnt dann zu funktionieren, wenn man sich während des Erlebens des Traums bewusst wird, dass man träumt. Ab dem Moment dieser Erkenntnis wird man fähig, den Traum bewusst zu beeinflussen, was aber ebenso eine eventuelle Botschaft, die der Traum vielleicht eigentlich vermitteln sollte, verfälscht.

Ich wüsste zumindest von einem Traum, den ich aber schon vor etlichen Jahren erlebte, wo ich diese Erkenntnis zu träumen im Traum erfahren hatte, wo mir eine Situation aufgrund von Intimität so zuwider war, dass ich daraufhin auf bewusste Veranlassung im Traum hin aufwachte.

Aber mit Hautgefühl hat das meiner Erfahrung nach nichts zu tun und ich sehe auch keinen noch so geringen Grund, warum Du immer wieder mit diesem Hautgefühl kommst.

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In Folge zweier Treffen mit einer Seelenverwandten, dass alles, woran ich hinsichtlich meiner ewigen Existenz und Identität zuvor allenfalls geglaubt habe, wahr sein muss.

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Was heißt erschienen? Sie hat sich ja nicht wegen seiner Erscheinung erschrocken, sondern wegen seiner Begrüßung, weil sie nicht wusste, was diese zu bedeuten hat - vgl. Lukas 1,26-29.

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Die Ungläubigen sagen gerne über Gott "Gott tötet Unschuldige". Stimmt es?

Nein, stimmt definitiv nicht. Unschuldige werden aus zwei möglichen Gründen getötet: Eine Möglichkeit ist, dass Menschen gegen andere Gewalt ausüben. Eine andere Möglichkeit ist, dass man durch Inkompatibilität der eigenen Lebensweise mit wiederkehrenden Naturereignissen getötet wird oder dass man aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen stirbt. In keinem der Fälle liegt es an Gott, sondern immer nur an der Interaktion direkt oder indirekt Beteiligter, also immer mit Menschen als Ursache des Todes - nicht der Situation, sondern der Konsequenz.

Um letzteres hinsichtlich eines Naturereignisses verständlich zu machen: Aufgrund von grundlegenden physikalischen Eigenschaften, die etwa die Plattentektonik, vulkanische Aktivität, Thermik in der Atmosphäre und so weiter grundlegend beeinflussen, ist es überhaupt möglich, dass es Leben und damit auch uns Menschen auf der Erde gibt. Daher sind als logische Folge eben auch hin und wieder Erdbeben, Seebeben, Flutwellen, Vulkanausbrüche, Stürme verschiedener Art und so weiter nichts anderes als eine logische Konsequenz dieser physikalischen Grundlagen und statt diese für unsere inkompatible Lebensweise verantwortlich zu machen, wenn es Opfer gibt, sollten wir stattdessen unsere Lebensweise so anpassen, dass trotz dieser notwendigen Naturereignisse Opfer vermieden werden. Wenn ich blöd genug bin, bei Anzeichen etwa eines bevorstehenden Vulkanausbruchs in der Nähe desselben Vulkans zu bleiben, ist es ganz allein meine eigene Schuld, wenn ich in Folge des Vulkans draufgehe. Wenn ich nach einer Seebebenwarnung in der Nähe des Gewässers in dessen Meeresboden dieses Beben gemessen wurde, in Ufernähe auch dann noch bleibe, wenn ich sehe, dass das Meerwasser sich ungewöhnlich weit zurückzieht, ist es auch meine eigene Schuld, wenn ich durch die dann mit Sicherheit folgende Flutwelle draufgehe. Ich kann da beim besten Willen keine Schuld Gottes sehen. Nicht weil ich nicht an Gott glauben würde, sondern weil ich sowohl die Notwendigkeit von Naturereignissen sehe deren Grundlagen wir überhaupt unsere Existenz verdanken, als auch einigermaßen logisch denken kann.

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Wird JESUS Menschen vor GOTT ewig verleugnen? Können Sünder in GOTTES Reich? Wie passt Mt 10,33 zur Allversöhnung?

Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.“ (Mt 10,33) „Diejenigen, die solche Dinge praktizieren, werden das Reich Gottes nicht erben!“ (Gal 5,21)

Um Verse wie diese zu verstehen, müssen wir zunächst einen wichtigen Grundsatz begreifen, der sich in vielen Versen findet: Nur Menschen, die sich Jesus voll und ganz hingegeben haben, können in das Reich Gottes eingehen.

Und warum? Ganz einfach! Denn wenn man Wölfe in den Schafstall lässt, dann wird es im Schafstall nicht sehr friedlich sein. Jetzt regiert Gott durch die Liebe (die den freien Willen nicht außer Kraft setzt) und das wird er auch in seinem zukünftigen Reich tun. Er wird uns nicht kontrollieren, und deshalb muss er wissen, dass die Menschen, die in sein Reich kommen, sich ihm und seinem Weg der Liebe wirklich hingeben. Denn wenn die Herzen nicht völlig hingegeben sind, würden Sünde und Leid in Gottes zukünftigem Reich wieder Einzug halten. Daher werden nur Menschen, die sich Gott und seinem Weg der Liebe voll und ganz hingegeben haben, in der Lage sein, das zukünftige Reich Gottes zu betreten (was völlig logisch ist, denn ein Königreich ist ein Bereich, in dem ein König regiert, das heißt, das Reich ist dort, wo Gott regiert; daher können wir das Reich Gottes nur betreten, wenn wir uns Gottes Herrschaft unterwerfen).

Menschen, die noch an der Sünde festhalten und sich nicht der Herrschaft Jesu unterordnen, können das Reich Gottes nicht betreten. Dies wird in zahllosen Versen des NT bekräftigt: 1 Kor 6,9-10; Gal 5,19-21; Eph 5,5; Offb 22,15

Wie können wir nun die Behauptung, dass Sünder nicht in das Reich Gottes gelangen können, mit Versen in Einklang bringen, in denen behauptet wird, dass Gott letztendlich den gesamten Kosmos wieder mit sich versöhnen wird (vergl.: Eph. 1,10).?

Sünder können das Reich Gottes nicht betreten, solange sie Sünder sind. Das Prinzip ist klar: Solange Menschen sich gegen Gott und seinen Weg der Liebe auflehnen, können sie nicht in das Reich Gottes eintreten, aber wer umkehrt und sich der Herrschaft Jesu unterwirft, kann in das Reich Gottes eintreten.

Der Glaube, dass Gott letztlich alle Menschen versöhnen wird, bedeutet nicht, dass Gott die Sünde einfach ignoriert und jeden in das Reich Gottes eintreten lässt. Was wir tun, hat Konsequenzen. Gott wird richten. Und sein Gericht wird schmerzhaft sein (nicht im Sinne von körperlichen Qualen, sondern eher im Sinne von Reue und schmerzlicher Erkenntnis der Wahrheit), aber es wird auch wiederherstellend sein. Umkehr ist immer notwendig für Errettung. Denn Umkehr bedeutet, sich vom Weg der Selbstsucht und des Bösen abzuwenden und das eigene Leben auf Gottes Weg der wahren Liebe und Vergebung auszurichten.

Die frühen Kirchenväter, die glaubten, dass Gott jeden retten wird, glaubten nicht, dass Ungläubige sofort in das Reich Gottes eingehen würden. Sie glaubten an ein Zeitalter (oder vielleicht sogar mehrere Zeitalter (=Äonen)) der Korrektur.

In dieser Zeit der Korrektur (die Gottes wiederherstellende Gerechtigkeit entspricht) wird Gottes reinigendes Feuer der Liebe alle Menschen zur Umkehr führen, sodass sie dann in das Reich Gottes eingehen können.

Gottes Erlösungswerk ist nicht auf diese Welt beschränkt, sondern seine treue Liebe hat kein Ende.

Gottes verzehrendes Feuer wird all unser Böses und unsere Sünde wegbrennen, und er wird uns zu sich ziehen, indem er uns die Wahrheit offenbart und uns von unserer Blindheit und unseren Illusionen befreit.

Mit all dem im Hinterkopf können wir Mt 10,33 in der richtigen Weise verstehen. Solange Menschen Christus verleugnen, werden sie von ihm zurückgewiesen werden. Alle, die sich Christus widersetzen, werden nicht in das Reich Gottes eingehen können, und deshalb muss Christus sie zurückweisen. Aber das gilt nur so lange, bis sie Buße tun und sich seiner Herrschaft unterwerfen.

Die Grammatik des Verses bestätigt diese Lesart. Die Zeitform des Verbs verleugnen „impliziert eine fortlaufende Handlung, die eine fortlaufende Reaktion auslöst. Mit anderen Worten: Solange jemand Jesus verleugnet, verleugnet Jesus ihn auch vor dem Vater. Und das Gegenteil ist auch der Fall. Sobald jemand aufhört, Jesus zu verleugnen, hört Jesus auf, ihn vor dem Vater zu verleugnen“ (David Artman, Grace saves all, 2020:Being disowned).

Gottes Liebe ist so unwiderstehlich, dass sie letztlich jeden Menschen zur Umkehr von ganzem Herzen führen wird, was wiederum dazu führt, dass sich jeder Mensch Gott unterordnet. Dann wird Gott alles in allem sein (1. Korinther 15,28), und er wird von allen angebetet werden.

(Auszug aus diesem Artikel)

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Wird JESUS Menschen vor GOTT ewig verleugnen? Können Sünder in GOTTES Reich? Wie passt Mt 10,33 zur Allversöhnung?

Sünde hat mit Verleugnung nichts direkt zu tun. Davon abgesehen steht es jeder Person frei, das einzugestehen, woran sie glaubt und auch hinsichtlich ihrer Taten allgemein bessere Entscheidungen zu treffen und laut Offenbarung 20,12-13 wird jede Person gemäß ihrer jeweils eigenen Taten gerichtet. Nicht weil ich an Jesus und den himmlischen Vater glaube, sehe ich keinen Grund, meinen Tod zu fürchten, sondern weil ich möglichst darauf bedacht bin, vor allem im Sinne von Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Vergebungsbereitschaft zu handeln, nicht um mich zu erhöhen, sondern weil ich es aus der Liebe heraus und damit im Einklang mit meinem Charakter tun möchte.

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Kann es sein, daß das Töten allein durch die Person Selenskyj in der Ukraine nicht aufhört?

Blödsinn. Das Töten hört wegen dem Aggressor nicht auf, nicht wegen dem Verteidiger. Und der Aggressor ist nicht Selenskyj sondern Putin. Immerhin ging und geht die ukrainische Armee nicht auf Russland los, sondern verteidigt nur ukrainisches Gebiet, aber von Anfang dieses Konfliktes mit der Annexion der Krim war immer Russland der Aggressor, und Auslöser davon Putin - egal was die russische Propaganda verbreitet.

Solange es keine freien Wahlen der Ukraine gibt wegen Kriegsgeschehen, regiert Selenskyj weiter, obwohl dessen Rückhalt bei der Bevölkerung dahin ist.

Unwahrscheinlich. Nicht was die Wahlen betrifft, denn wie soll man freie Wahlen ermöglichen, wenn wegen der Gewalttaten des Krieges die Sicherheit der Bevölkerung zum Wählen nicht gewährt werden kann? Und abgesehen davon ist es unwahrscheinlich, dass Selenskyj den Rückhalt beim Volk verloren hätte, denn die Bevölkerung will auch die Souveränität der Ukraine behalten - was auch Absicht von Selenskyj ist.

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Ich habe oft Träume, die durchaus einen gewissen Storyverlauf haben also auch länger sind, aber ich habe eher eine Chance, den Sinn eines Traumes zu erkennen, wenn ich mich nicht nur auf einzelne Details zu fokussieren versuche, um in diesen eine symbolische Bedeutung erkennen zu wollen, sondern stattdessen mich möglichst auf alle Details zu konzentrieren versuche und damit auch den Traum als Gesamtbild in Erinnerung behalte. Dadurch bin ich dann nicht auf irgendwelche Interpretationen angewiesen, die zumindest oft zu einem ganz anderen Ergebnis gelangen, als eigentlich Inhalt des Traumes war. Klar kann es vorkommen, dass Träume auch eine Symbolik beinhalten, aber meine Erfahrung gerade bei warnenden oder prophezeienden Träumen ist, die ich in der Tat mehrfach im Leben erfahren durfte, ist, dass deren Erlebnisse am besten genauso, wie erlebt akzeptiert wurden, statt irgendetwas rein symbolisches darin zu sehen.

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Habt Ihr das Gefühl, das Ihr die ersten 7 Lebensjahre nicht bewusst miterlebt habt?

Nur weil ich mich daran nicht mehr erinnern kann, bedeutet es noch lange nicht, dass ich da nichts bewusst miterlebt hätte. Schon allein dass ich anscheinend schon im Kindergartenalter eine Freundin hatte, dass ich ebenso im Kindergartenalter, weil ich wohl eine Blume in einem Topf schön genug fand, um auf ein Fensterbrett zu klettern in Folge dessen ich von letzteren runterstürzte und mir ein Bein brach würde ich schon meinen, dass ich die Zeit bewusst erlebte, nur kann ich mich im Nachhinein nur noch an weniges davon nach mittlerweile über 43 Jahren seit der Zeit erinnern.

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