Ja

... weil ich mich zu erinnern glaube, wie es in früher durchlebten Leben, einschließlich früher durchlebter Variationen meines gegenwärtigen Lebens, und einem ewigen Dasein gewesen ist, in welches ich zumindest bisher diesen als solchen vermuteten Erinnerungen nach nach jedem dieser früher durchlebten Leben zurückgekehrt bin.

So realistisch für mich diese Erinnerungen auch sein mögen, würde ich aber nie behaupten, dass ich es weiß, egal wie viele Anzeichen bestätigen würden, dass das, was ich glaube, zutreffend ist. Trotz allem, was ich auch gegenwärtig erlebe, würde ich auch nur glauben, dass die hier gegenwärtige Realität aus der Perspektive innerhalb derselben real ist, aber nie behaupten, dass ich wüsste, dass sie wirklich, unabhängig vo der Perspektive, real sei.

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Garnicht

Ich würde vieles in meinem Leben aus späterer Perspektive heraus gern verändern und da gab es wirklich diverse Gelegenheiten, die besser anders verlaufen wären, aber nehmen wir einmal an, ich würde in die Vergangenheit reisen. Nur um zu beobachten wäre relativ sinnfrei, aber um etwas zu beeinflussen ist riskant.

Ich denke, dass jede Entscheidung, daher auch jede Handlung eine Beeinflussung der Entwicklung der Realität darstellt. Würde ich in die Vergangenheit reisen, um ein Ereignis in der Vergangenheit zu beeinflussen, würde sich dies demnach auch nachhaltig mit eventuell unabsehbaren Konsequenzen für die Entwicklung der Zukunft auswirken. Meine Gegenwart und Zukunft würde in Folge der Beeinflussung meiner Vergangenheit zumindest verändert, vielleicht sogar meine Existenz ausradiert. Durch ein Extrembeispiel des so genannten Großvaterparadoxons wird deutlich, dass zumindest von einem Ereignis in der Vergangenheit der Tötung eines zukünftigen Vaters und damit auch Großvaters bis hin zu der Zeit, wo dessen Enkel/in in die Vergangenheit reist, um seinen/ihren Großvater umzubringen zwei Realitäten gleichzeitig existieren müssen, denn ohne den Großvater würde der/die Enkel/in nie geboren werden und ohne letztere/n würde der Großvater nicht von diesem/r umgebracht werden, bevor er sein Kind zeugt. Also wäre es logisch, dass man durch Beeinflussung der Vergangenheit eine neue Realität erzeugt, die sich von der vorherigen Abspaltung, wobei man, wenn man zurückreisen wollte, dann in eine entsprechend veränderte Zukunft zurückkehren würde, sofern man durch eigenen Einfluss die eigene Existenz nicht gefährdet oder gar unmöglich gemacht hat.

Bei allem, was ich in meinem Leben auch an falschen Entscheidungen getroffen habe, würde ich die größere Gefahr in der Möglichkeit sehen, in dir Vergangenheit zu reisen, um als solche persönlich empfundene Fehlentscheidungen zu korrigieren, denn die von der jeweiligen Entscheidung fortgesetzte Entwicklung des mir bekannten Lebens würde dadurch nachhaltig verändert, vielleicht sogar ausradiert, auf eine Weise, die ich ohne diesen Einfluss gar nicht abschätzen könnte.

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Das Universum ist so unfassbar riesig, warum haben wir noch kein Besuch von Aliens erhalten?

Eben deshalb, weil es so riesig ist.

Selbst wenn sie vor interstellaren Reisen nach Signalen suchen, die auf intelligentes Leben schließen lassen, also nach Rundfunksignalen scannen, werden sie unsere Signale je nach Fähigkeit, diese von der Hintergrundstrahlung zu unterscheiden, uns bestenfalls aus einer Entfernung von bestenfalls aus einer Entfernung von 116 Lichtjahren lokalisieren können, basierend auf der ersten Radiosendung im Jahr 1906.

Und 116 Lichtjahre schließen gerade einmal die nächstgelegene Nachbarschaft an Sonnensystemen ein, wo nur mit viel Glück vielleicht ein von intelligentem Leben bewohnter Planet oder Mond dabei ist. Vielleicht gibt es ja sogar Millionen Zivilisationen allein unserer Galaxie, aber ebenfalls in unserer Galaxie gibt es locker über 100 Milliarden Sterne verteilt auf einem Durchmesser von etwa 120000 Lichtjahren und einer Dicke der "Spiralarmscheibe" von gut 5000 Lichtjahren.

Und dabei ist dann noch nicht einmal die Rede vom beobachtbaren Universum, dem gegenüber unsere Galaxie so klein ist, wie ein Sandkorn gegenüber der Kugel mit einem Radius der Länge eines Fußballfeldes, wenn unsere Galaxie eine etwaige Kugelform hätte.

Bei so gewaltigen Entfernungen wäre es praktisch ein Blindflug, egal wie schnell man reisen würde, wenn man nicht vor der Abreise zumindest ein interessantes Ziel erfasst hat, denn je schneller man reisen kann, je unwahrscheinlicher ist es, dass man unterwegs bei optimaler Reisegeschwindigkeit noch so etwas wie Rundfunksignale, wie wir sie kennen, auffangen kann, und eine Kugel von 116 Lichtjahren sind noch einmal nur etwa zwei Milliardstel von einer Kugel mit einem Durchmesser von 120000 Lichtjahren.

Von daher machst Du Dir vermutlich gar keine Vorstellung, wie riesig allein das beobachtbare Universum wirklich ist, und egal wie intelligent und technisch entwickelt außerirdisches Leben in diesem für uns beobachtbaren Universum auch sein mag, werden die Lebensformen sicher trotzdem kein Interesse haben, einen Blindflug zu starten, vor allem, wenn sie keine Ahnung haben, ob wir existieren, ganz zu schweigen von der Ahnung, wo wir sind.

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Kommt darauf an, ob die Aliens mir sympathisch vorkommen. Klar, der erste Eindruck kann auch täuschen und Werbung ist selten der Wahrheit entsprechend, ähnlich dem Unterschied zwischen vor und nach der Wahl, aber eine solche Entscheidung ist, wenn man zustimmt, ein Schritt zu einer ungewissen Entwicklung - wobei auf der Erde ist es genauso ungewiss, insbesondere wenn man die Gefahren berücksichtigt, die mal mehr und mal minder in den Vordergrund rücken.

Allerdings hat man im gewohnten Umfeld trotz allem einen Eindruck einer Komfortzone, was vermutlich beim völlig fremden Umfeld, wenn man mit Aliens mitreist, vermutlich erst einmal ganz gepflegt ausfällt, bis zumindest gegenseitiges Vertrauen vollkommen selbstverständlich verdient ist.

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Ja, die Evolutionstheorie ist Tatsache.

Im wissenschaftlichen Sinne ist eine Idee erst dadurch eine Theorie, dass sie durch Fakten, also Beweise bestätigt wurde. Ohne die Bestätigung durch solche Fakten wäre sie bestenfalls eine These.

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Weiß ich nicht. Ich halte mich an das, was Jesus laut der Bibel lehrte, nämlich den himmlischen Vater im Namen des Sohnes anzubeten.

Ich wüsste in der Bibel auch kein Beispiel, wo der Sohn, Maria, ein Engel oder sonst jemand außer dem himmlischen Vater angebetet worden wären, ohne das die betreffende Person zurechtgewiesen worden wäre.

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Wo wärt ihr jetzt gerne?

Schwierig zu beantworten. Ich wäre gern mit meiner Partnerin wieder zusammen, aber das wird in meinem jetzigen Leben nicht (mehr) möglich sein. Ohne sie ist mein Leben für mich, gelinde ausgedrückt, bedeutungslos. Schwierig zu beantworten ist für mich die Frage wegen dem "wo".

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Wer an Gott glaubt, glaubt zwangsläufig auch an ein Leben nach dem Tod, denn nur das ist konsequent. Und wer an beides glaubt, glaubt auch an das in der Bibel angekündigte Gericht, wo jede Person entsprechend ihrer Werke erhalten wird. Diejenigen, die wegen des Unrechts anderer leiden oder gar sterben, haben im Leben nach dem Tod demnach einen großen Vorteil, diejenigen aber, die Mist bauen, wodurch andere leiden oder gar sterben, haben dann ein entsprechendes Problem. Und wenn es das nicht gibt, gibt es auch keinen Gott, also kann man es auch niemandem vorwerfen, was Menschen einander antun, außer eben jenen Menschen, die Leid und Tod über andere bringen, egal welche Gründe sie angeblich dafür haben.

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Mir fallen da ganz spontan die beiden Verse 5 und 6 aus dem Jakobusbrief Kapitel 1 ein:

5 Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemandem einen Vorwurf. 6 Wer bittet, soll aber voll Glauben bitten und nicht zweifeln; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind hin und her getrieben wird.
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Das ist keine Frage des Glaubens, sondern eine erwiesene Tatsache, dass die Welt besser dran wäre, wenn die Menschen entweder nur eine Randerscheinung wären oder es keine Menschen gäbe. Allein schon die Ausbeutung von Bodenschätzen, Ausstoß von Aerosolen und Produktion von problematischem Restmüll sind deutliche Beispiele dafür, dass wir es als Gemeinschaft nicht hinreichend zu schätzen wissen, was wir an der Natur haben. Die Erde wird uns sicherlich überstehen, aber einige Arten von Lebewesen sind wegen uns schon längst ausgestorben.

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Haltet ihr Christen euch morgen an das Fleischverbot?

Ob es das gibt oder nicht, ist mir einerlei. Für mich zählt eher, was Jesus zwischen Gefangennahme und Tod der Bibel nach überstehen musste. Und auf Fleisch mal einen Tag zu verzichten, ist da echt harmlos dagegen.

Aber wenn es nur darum geht, ja ich verzichte in der Zeit darauf.

Also ich versuche es zumindest, kann vielleicht sein, dass ich es kurz vergesse

Warum nur versuchen? Einfach machen und gut ist.

Geb mein bestes, habs aber schon paar Mal verkackt

Dann war es kein bestes. Es geht nämlich sehr leicht, weil es mehr als genug Alternativen gibt, ohne dass man sich deshalb gleich, und sei es auch nur für gerade einmal einen läppischen Tag, vegan ernähren müsste - und nicht wenige ernähren sich ohnehin schon alltäglich vegetarisch oder gar vegan, was mir dann aber in beiden Fällen deutlich zu weit ginge.

(Ich würde zwar vorziehen, wenn für mein Essen kein Tier mehr sterben müsste, aber trotzdem will ich nicht auf irgendwas verzichten müssen. Nahrungsreplikatoren wie in Star Trek wären schon eine tolle Sache, aber noch sind wir leider nicht so weit.)

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Warum dann gleich ins Kloster? Lesen hilft auch schon. Klar findet man sicherlich im Kloster mehr Ruhe vor dem Alltag, aber ob man dadurch mehr Zeit für eigenes Bibelstudium findet, bezweifle ich irgendwie, weil da doch auch alles zeitlich ziemlich geregelt abläuft. Und die Zeit, mal zu lesen, findet man auch in der Freizeit des Alltags, wenn man sich die Zeit dafür nimmt.

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Klar hätte ich gern im Nachhinein Entscheidungen anders getroffen, als ich es getan habe, aber immerhin kann ich meine Erfahrungen nutzen, um in Zukunft besser entscheiden zu können. Dazu muss ich aber weder die Vergangenheit beeinflussen noch die Zukunft voraussehen können.

Es kommt im Leben darauf an, das Beste daraus zu machen und wenn man mal Mist baut, daraus zu lernen. Um mal ein Beispiel aufzugreifen, kann man ja auch nur Gesundheit wirklich zu schätzen lernen, wenn man zumindest einmal auch richtig krank war. Deshalb muss man nicht alles Negative mal erleben, aber durch Gegensätze lernen wir das jeweils Gute weit besser zu schätzen, als ohne das jeweils Schlechte.

Und manche lernen selbst trotz dem Schlechten das Gute nicht hinreichend zu schätzen, während anderen wiederum die negativen Erfahrungen anderer genügen, um bessere Entscheidungen zu treffen.

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Warum nur wissen? Ich hätte am liebsten mein Leben besser heute als morgen hinter mir, aber ich würde es nicht absichtlich provozieren. Würde ich aber wissen, wann es vorbei ist, hätte ich zumindest etwas, auf was ich mich freuen kann, nämlich die Aussicht, dann endlich frei von emotionaler Qual zu sein.

Wie ich sterben würde, ist mir dagegen so was von egal, so lange ich damit nicht jemand anderen psychisch belaste. Denn je brutaler die Art zu sterben ist, je schneller ist der damit verbundene Schmerz beim sterben vorbei, insbesondere sofern es eventuelle Kopfverletzungen betrifft.

Wenn ich eines von beidem wissen soll, dann also lieber "wann" als "wie", aber auch das "wann" muss ich nicht unbedingt wissen. Klar dürfte aber sein, dass ich selbst nach einem langen Leben in spätestens 80 Jahren tot sein dürfte, denn ich bin jetzt schon 46 Jahre alt und selbst die bisher ältesten Menschen (mal abgesehen vom Alten Testament der Bibel) kamen nicht an 126 Jahre heran, sondern bisher "nur" an 122 Jahre.

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Warum werden eigentlich Menschen Psychisch krank

Weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich je nach Maßstab wahrscheinlich selbst "psychisch krank" bin. Allerdings dürfte das den wenigsten anderen auffallen oder gar bewusst sein, weil ich es in meinem Umfeld nicht wirklich zeige, sondern mich nur jenen wirklich hinreichend anvertrauen, denen ich entsprechend vertraue.

wie ist es bei Psychischen Krankheiten?

Weiß ich nicht, denn sie sind sehr vielseitig, aber wenn ich an eine Bekannte denke, die ebenfalls schwere psychische Probleme hat, fällt mir vor allem auf, dass die ihr verschriebenen Medikamente immer nur so lange die Ursache verdrängten, bis ihr Körper gegen den jeweiligen Wirkstoff eine Immunität entwickelt hat. Meiner Ansicht nach ist das nur Kommerz, aber wirkliche Hilfe würde bedeuten, die Ursache zu verarbeiten und dadurch deren Auswirkung zu lindern, was in ihrem Fall von allen bisherigen Psychologen aber gekonnt ignoriert wurde.

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Ich gehöre zwar nicht dem Islam an, aber wenn ich lese, dass jemand meint, dass Mikail (=Michael) oder Israil (=Israel?) der Engel des Todes sein soll, wird mir gleich alles klar.

Israel ist der Name, der Jacob gegeben wurde und der bedeutet: "Gott streitet (für uns)".

Und Michael ist der Engel der Luzifer besiegt, aber nicht umgebracht, sondern nur aus dem Himmel gestürzt hat.

Einem Namen davon also so etwas wie die Bedeutung eines Todesengels anzudichten, macht deutlich, was mit dem entsprechenden Glauben los ist und das ist in keiner Weise böse oder gar gotteslästerisch gemeint.

(Aber für mich sind dies nur weitere Hinweise, von was oder wem der Islam inspiriert ist, denn von Adam bis zu den Jüngern Jesu wurden Botschaften auf Bergen oder zumindest unter freiem Himmel vermittelt, bei Mohammed soll dies aber in einer Höhle geschehen sein. Und dann noch das, was Mohammed mit denen gemacht hat, nur weil sie etwas anderes glaubten, sagt ja wohl alles aus.)

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