Warum gleich eine neue Religion? Genügt es nicht, erst einmal eine eigene Konfession zu gründen? In letzterem Fall gäbe es wenigstens schon einmal entsprechend schriftliche Grundlagen, so zum Beispiel im Judentum die Thora, im Christentum die Bibel oder im Islam den Koran. Zumindest beim Christentum und dem Islam gibt es diverse Konfessionen, also Glaubensrichtungen die sich in verschiedenen Details innerhalb einer Religion unterscheiden.

Was Du brauchst, ist eigentlich recht einfach: Erst einmal eine schriftliche Grundlage, die möglichst vieles im Leben aufgreift, ein erstrebenswertes Ziel verheißt und einen Weg zu diesem Ziel beschreibt, welcher auch durch schwierige Zeiten im Leben führt, um auch aus diesen Zeiten heraus zu helfen.

Dann brauchst Du einen Verleger, welcher entsprechend dem Manuskript jede Menge Bücher druckt. Um dies zu erledigen, brauchst Du aber auch Geld, und davon jede Menge.

Schlussendlich brauchst Du Leute, die sich von Deiner Religion angezogen fühlen und sich also für diese interessieren. Wenn dies geschieht, kann es sein, dass Du Dein für den Buchdruck eingesetztes Geld auch wieder zurückbekommst. Es kann sein, aber es muss nicht.

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Warum glauben Menschen an Gott und folgen Religionen?

Hallo Community,

Um Vorweg alle Zweifel beseite zu wischen: Ich glaube nicht an einen Gott und ich befürworte keine Religionen. Allerdings versprüh ich keinen Hass gegen beide und ich kann nachvollziehen weshalb Menschen an übermenschlicheb Sachen glauben, allerdings würde ich noch andere Meinung hören.

Es gibt diverse Bücher wie die Bibel, die Thora etc., es gibt verschiedene Religionen, Sekten und weiteres. Ich weiß nicht mehr die genaue Zahl aber es waren weit mehr als 300 gezählte Religionen auf der Erde. Warum glauben dann Menschen z.b. Dass es nur einen Gott geben kann, warum glauben Menschen dass es überhaupt einen Gott gibt? Sie haben die Bibel, Geschichten und "Erlebnisse", die ihren Glauben an etwas "beweisen" doch nichts davon ist ein ernsthafter Beweis. Sie können von mir aus die "Hand gottes spüren" oder sonstiges aber nie gibt es einen wirklichen Beweis für die Existenz Gottes. Viel mehr hab ich das Gefühl dass Menschen die Beweise sich so zurechtlegen dass es Beweise für die Existenz Gott gilt..und klar der Satz: "kannst du beweisen dass es ihn nicht gibt" hat zwar schon was wahres, ja ich kann nicht beweisen, dass es ihn gibt aber wenn ich die Bibel und ein Physikbuch "löschen" würde, dann wäre das Resultat dass das Physikbuch immer genau gleich niedergeschrieben wird, allerdings die Bibel niemals gleich geschrieben wird weil es keine Beweise keine Versuche gibt die immer das gleiche Resultat hervorbringen würden wie z.b bei einem Physikbuch (beispiel: ein apfel wird immer runterfallen: schwerkraft)...eure Meinung zu meinem Beitrag?

Lg xx

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Ich glaube nicht an einen Gott und ich befürworte keine Religionen. 

Bei Deiner Frage war mir das durchaus klar.

Warum glauben Menschen an Gott und folgen Religionen?

Ich weiß nicht, warum andere dies tun, aber ich weiß, warum ich dies mache. Aufgrund entsprechender Erinnerungen glaubte ich schon immer an ein ewiges Dasein und weil ich schon immer an ein ewiges Dasein glaubte, entschloss ich mich irgendwann in meiner Kindheit, nach einer Gemeinschaft zu suchen, durch welche ich diesen Glauben besser verstehen kann. Dadurch fand ich auch zum Glauben an Gott, insbesondere in Bezug auf die Bibel. In meiner Teenagerzeit erkannte ich dann, dass die Verheißungen der Bibel größer sind, insbesondere in mir persönlich wichtigen Dingen, als in der Kirche, der ich damals noch angehörte, in Folge dessen ich in dieser Kirche inaktiv wurde. Als Erwachsener fand ich dann eine Kirche, welche die Fülle dieser Verheißungen ebenfalls in ihrer Kirchenlehre beinhaltet und schloss mich dann dieser an.

Kurz gefasst, glaube ich aus eigener Entscheidung an Gott und aus demselben Grund folge ich der Religion, der ich angehöre.

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Ich weiß nicht, ob es Beweise für die Verfälschung der Bibel gibt, aber es gibt auf jeden Fall Indizien für eine Verfälschung des Korans: https://islamanalyse.wordpress.com/uberlieferung/

Es ist bekannt, dass auch Bibeln (zur Zeit des Deutschen Reiches) verbrannt wurden, aber im Gegensatz zu Ausgaben des Korans wurde die Bibel dabei nie in allen vorherigen Ausgaben vernichtet und die Bibeln wurde auch nie von denen vernichtet, welche dadurch irgendeine Absicht im Sinne der Bibel umsetzen wollten. Beim Koran war dies bei jeder Koranvernichtung aber genau so. Anders ausgedrückt fand vor jeder Koranvernichtung eine Veränderung/Vereinheitlichung des Korans statt und vorherige Ausgaben wurden vernichtet, um eine Abweichung (egal ob vorher voneinander oder von vorher zu nachher) zu vertuschen.

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Gibt es einen Unterschied zwischen Weltanschauung und Welt?

Die Welt ist in ihrer Existenz nicht abhängig von Individuen, die sich über die Wahrnehmung dieser Welt Gedanken machen.

Unterschied zwischen Erleben und Erinnerung?

Das Erleben bezieht sich auf Wahrnehmungen der Gegenwart. Erinnerungen auf Erlebnisse in der Vergangenheit.

Unterschied zwischen Glauben und Glaubensinhalt?

Etwas zu glauben, bedeutet einfach nur, etwas zu akzeptieren. In Hinsicht auf Glauben als religiöses Konstrukt stellt es eine Gesamtheit aller eingeschlossener Glaubensinhalte dar. Glaubensinhalte sind auf diesen Glauben als Gesamtbild anteilige Ansichten, so zum Beispiel Wertvorstellungen.

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gibt es denn die liebe auf den ersten blick?

Unmöglich ist es sicher nicht. Allerdings gibt es nicht die Liebe des Lebens auf dem ersten Blick. Es ist nur möglich, sich auf dem ersten Blick zu verlieben, aber ob etwas dauerhaftes aus einer anfänglichen Verliebtheit entwickeln kann, hängt davon ab, wie sehr die betreffenden Personen daran arbeiten, dass sich eine dauerhafte Beziehung entwickeln und diese auch bestehen bleiben kann.

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Wenn Du keine separate Werbung möchtest, genügt ein Aufkleber, welcher besagt, dass man keine Werbung möchte. Wenn man keine kostenlosen Wochenzeitungen und darin enthaltene Werbung erhalten möchte, ist ein Aufkleber erforderlich, der aussagt, dass man keine Werbung und keine kostenlosen Wochenzeitungen möchte.

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Es geht nicht darum, dass Maria auch nach der Geburt Jesu noch Jungfrau war, sondern darum, dass sie Jungfrau war, als Jesus gezeugt wurde. Es dürfte eher unwahrscheinlich gewesen sein, dass man vor über 2000 Jahren schon einen erfolgreichen Kaiserschnitt durchführen konnte, und wenn, ob dieser für einen Zimmermann bezahlbar gewesen wäre.

Selbst in dem äußerst unwahrscheinlichen, ja unmöglichen Fall, dass sie noch Jungfrau gewesen sein sollte, nachdem Jesus geboren worden war, hätte sich das mit der Jungfräulichkeit Marias trotzdem irgendwann erledigt, denn verschiedenen Quellen zufolge hatte Jesus durchaus auch jüngere Geschwister mütterlicherseits. Oder wie es im Film Dogma aufgegriffen wurde, ist es schon ziemlich naiv anzunehmen, dass Josef mit Maria all die Jahrzehnte zusammen geblieben wäre, wenn da nie etwas zwischen ihnen gelaufen wäre - und Verhütungsmittel gab es damals nicht.

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Sonstiges...

Um die Gläubigen auszunutzen, im Interesse persönlicher Absichten weniger eine große Wirkung durch eine Vielzahl von Personen zu erreichen. Anders ausgedrückt, um möglichst viele Menschen für die egoistischen Zwecke weniger oder einzelner zu Taten zu verleiten, die alles andere als im Sinne der entsprechenden Glaubenslehre, etwa der Lehre Jesu, die maßgeblich für das Christentum sein sollte, ist.

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Was heißt "soll"? Das sollte eigentlich immer noch eine freiwillige Entscheidung sein, wie viel man lesen will.

Ich gehe einfach mal von der Einheitsübersetzung (von 2006) aus, welche 1402 Seiten hat. Ausgehend von dieser Seitenanzahl würden folgende Möglichkeiten in Frage kommen:

Wenn Du die Bibel in einem Jahr komplett durchlesen wolltest, so wäre es erforderlich, pro Tag durchschnittlich etwa 3,84 Seiten zu lesen.

Wenn Du die Bibel in einem halben Jahr durchlesen möchtest, so ist es erforderlich, pro Tag durchschnittlich etwa 7,68 Seiten zu lesen.

Wenn Du die Bibel in drei Monaten durchlesen möchtest, so ist es erforderlich, pro Tag durchschnittlich etwa 15,58 Seiten zu lesen.

Wenn Du die Bibel in einem Monat durchlesen möchtest, so ist es erforderlich, pro Tag durchschnittlich etwa 46,73 Seiten zu lesen,

Wenn Du die Bibel in einer Woche durchlesen wollen würdest, so ist es erforderlich, pro Tag durchschnittlich etwa 200 Seiten zu lesen.

Ich würde mich nicht an einem vorgefassten Leseplan bei der Bibel orientieren, sondern wenn überhaupt, dann das komplette Buch zu lesen. Denn ein Leseplan bezieht sich nicht selten auf vereinzelte Schriftstellen und ignoriert oft den Kontext, um eine bestimmte Ansicht, auch entgegen der Klarheit der Bibel, zu bestärken.

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Gehen wir mal von einer Lebenserwartung von 80 Jahren aus, dann lebt eine solche Person 29220 Tage. Eine 1,5l-Pfandflasche hat in der Regel 25 Cent, eine Bierflasche hingegen 8 Cent. Um also genug Flaschen für eine Million Euro zu sammeln, müsste diese Person auf 4 Millionen PET-Pfandflaschen oder auf 12,5 Millionen Bierflaschen kommen, was entweder 136,892 PET-Pfandflaschen oder etwa 427,7892 Bierflaschen pro Tag entspräche.

Aus dem Eigenbedarf heraus wäre vermutlich weder das Eine noch das Andere auf die Dauer gesund. Selbst beim Sammeln käme man wohl nicht auf derartige Mengen.

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Zunächst einmal redet das Christentum gar nicht, auch eine Kirche redet nicht, denn in beiden Fällen handelt es sich nicht um natürliche Personen. Lediglich Personen können reden. Aber auch ich rede jetzt nicht, sondern tippe einen Text. Wenn man sich schon darüber aufregt, warum etwas nicht so ist, wie es sein sollte, sollte man auch bedenken, etwas korrekt darzustellen.

Die Bibel berichtet durchaus von Engeln und Dämonen. Man muss eben nur selbst lesen, aber das scheint ja ohnehin immer mehr verloren zu gehen. Was aber Geister angeht, da bin ich mir nicht sicher, ob das biblisch sein soll. Immerhin soll es laut der Bibel für die Verstorbenen so sein, dass sie von der Zeit zwischen dem Ende ihres irdischen Lebens und ihrer Auferstehung nichts mitbekommen.

Geht man nach der Logik, so ist ohnehin ausschließlich das zu deuten, was auf Beweisen basiert. Engel, Dämonen und Geister lassen sich aber genauso wenig beweisen wie Gott. Von daher also im Zusammenhang mit Engeln, Dämonen und Geistern auf der einen Seite und Logik auf der anderen Seite zu schreiben, und dann noch zu meinen, man könnte diese mit der Logik irgendwie einschätzen, ist daher ein Widerspruch in sich.

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Dann, wenn es an der Zeit dafür ist. Es wird in etwa zu der Zeit sein, wenn es in deren indirekter Folge zunächst eine massive Vernichtung geben wird, vor welcher nur jene sicher sind, welche tatsächlich nach den Werten Jesu leben. In Folge dieser Vernichtung wird es 1000 Jahre der Herrschaft Jesu geben und dann nach einer weiteren kurzen Zeit der Bewährung die Zeit des jüngsten Gerichts, zu welcher alle, auch alle die vernichtet wurden, auferstehen werden, in Folge dessen jeder entsprechend seinen Werken empfängt.

Die Bibel sagt nichts darüber aus, wann Jesus wiederkommt, sondern nur wie dies und was in Folge dessen geschehen soll.

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Sorry, aber wenn man wirklich die Klarheit der Bibel in Bezug auf die Evangelien als solche erkennt, also ohne zu interpretieren, dann ist Christsein eindeutig mit fundamentalistischer Sichtweise oder strenger Lebensweise ganz klar unvereinbar.

Ein fundamentalistischer Christ zu sein, oder ein streng gläubiger Christ, ist in beider Hinsicht ein Widerspruch in sich.

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Du kannst es ja mit Glauben versuchen, aber es ist wohl für den Anfang besser, auch mal in den Evangelien zu lesen, in deren Klarheit enthalten ist, was Jesus seinen Jüngern lehrte und vorlebte. Insbesondere das Gleichnis vom Weltgericht (vgl. https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus25,31-46 ) dürfte deutlich machen, dass es beim wahren Christsein bei weitem nicht nur um allein den Glauben geht, sondern auch um eine entsprechend aktive Lebensweise nach den Werten, die Jesus seinen Jüngern lehrte und vorlebte.

Entsprechend diesen christlichen Werten aktiv zu leben, ist natürlich nicht so bequem, wie einfach nur an Jesus zu glauben, aber man sollte sich mal aus der Perspektive der Nächstenliebe überlegen, mit was man mehr Gutes unter den Mitmenschen bewirken könnte und wodurch man in Folge von Gegenseitigkeit glücklicher werden würde. Allein durch den Glauben und vielleicht auch regelmäßigen Besuch in der Kirche, oder wenn man auf Basis der Nächstenliebe bei möglichst jeglichem Bedarf einander hilft.

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Soweit mir bekannt ist, zählen auch Baptisten zu den Christen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Du wirklich nach einer richtigen Religion oder eher Konfession fragst. Religionen, vor allem die Weltreligionen gibt es relativ wenige, beispielsweise Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus und so weiter. Konfessionen gibt es aber wesentlich mehr, so allein schon im Christentum die Römisch-katholische Kirche, die Evangelische Kirche Deutschlands, die Orthodoxe Kirche, um nur die bekanntesten zu nennen.

Wenn es Dir um die beste Religion im Christentum geht, so sollte man sich primär nach den Maßstäben richten, die der Sohn Gottes selbst gesetzt hatte, in welchen er auch seine Jünger unterwiesen hatte und als ein Beispiel dies selbst vorlebte. Mit anderen Worten sollte man sich selbst erst einmal ein Bild davon machen, was Jesus laut der Klarheit der Bibel (ohne jegliche Interpretation) gelehrt hat oder haben soll. Erst dann kann man wirklich eine Chance haben, zu beginnen zu erkennen (insbesondere wenn man allein auf Basis der echten Nächstenliebe wirklich nach diesen Werten aktiv zu eben lernt, ohne diese Werte in seinem Leben irgendwie einzuschränken oder zu bemessen) worin die wirklichen Vorteile dieser Werte und Lehre liegen und eine richtige Religion sollte diese positiven Werte nicht nur gutheißen, sondern ihre Mitglieder dazu inspirieren, entsprechend aktiv nach diesen Werten zu leben.

Nach meinem Verständnis habe ich diese bereits gefunden, was ich auch durch die Lebensweise der mir bekannten vor allem anderen Mitgliedern bestätigt sehe.

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Ist die Trinität klar Biblisch begründbar

Meines Wissens nach nicht. Eher ist das Gegenteil der Fall.

oder ist Sie in erster Linie ein Kirchliches Dogma?

Das wäre dann wohl der logische Schluss.

Nehmen wir nur einmal an, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist wären auf irgendeine Weise ein Gott, dann müssten sie doch ein und dasselbe Wissen teilen, ebenso auch dieselbe Macht und so weiter. Nun könnte ich verschiedenes aufzählen, was diese Erfordernisse als laut der Bibel nicht gegeben darstellt, aber eines der besten weil einfachsten Beispiele ist wohl:

Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.

Quelle: https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus24,36

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Christentum

... unter dem Vorbehalt, dass man sich nach dem aktiv richtet, was laut der Klarheit der Bibel Jesus seinen Jüngern lehrte und vorlebte.

Wenn die Menschen im Sinne der Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Vergebungsbereitschaft leben würden, wäre die Welt wirklich eine wesentlich bessere und das nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft, denn persönliche Profitinteressen würden in den Hintergrund treten, Leid würde global gemindert, Wohlstand global erweitert und ausgeglichen, die Umweltregeneration unterstützt und noch verschiedenes andere Positive mehr.

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