völlig normal

Wenn ich sterben würde, würde ich ohnehin eine Diamantbeisetzung wollen, denn nur das wäre unvergänglich und das meiste würde sowieso schon vorher vergehen. Ich sehe darin auch kein besonderes Problem und kann daran auch nichts makaberes finden. Im Gegenteil kann man sich auf diese Weise irgendwo immer noch der geliebten Person nahe fühlen, auch wenn das, was die Person einmal ausgemacht hat, weitaus mehr ist, als die sterblichen Überreste, die auf die eine oder andere Art beigesetzt werden.

Sicherlich stellte man sich früher auch ähnliche fragen über die verschiedenen anderen Beisetzungsarten, die irgendwann von den vorherigen abwichen.

Abgesehen von einer gewünschten Diamantbeisetzung habe ich auch einen ausgefüllten Organspendeausweis. Ist es, wenn eine Diamantbeisetzung makaber wäre, nicht auch makaber, dass jemand anderes mit einem Organ von einer verstorbenen Person weiter lebt? Ich sehe das nicht so, aber es wird dennoch durch Deine Frage nahe gelegt.

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Naja so in etwa glaube ich daran. Aber wenn mit dem Tod alles vorbei sein sollte, werde ich es ohnehin nie erfahren also lebe ich lieber so, dass ich den Bedingungen entsprechen kann, die erforderlich sind, um die Verheißung auf das Paradies für mich idealerweise Wirklichkeit werden zu lassen. Das hat nichts mit Egozentrik zu tun, sondern jeder ist im Rahmen seiner Möglichkeiten dahingehend für sich selbst verantwortlich.

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Ja könnten sie. Es bräuchte auch keine Geschwindigkeit der Science Fiction, um selbst tausende Lichtjahre innerhalb einer Generation von Astronauten zu erreichen, denn die Lorentztransformation kann schon bei annähernd Lichtgeschwindigkeit gewaltig nachhelfen. Allerdings beeinflusst diese nicht nur die Zeitdilatation und analog auch die Längenkontraktion, sondern ebenso auch die Massenträgheit und daher den Energiebedarf für Beschleunigungen jeder Art. Und auch wenn für die Astronauten "nur" ein paar Jahre vergehen, so würden auf der Erde trotzdem mindestens so viele Jahre vergehen, wie das Reiseziel in Lichtjahren von der Erde entfernt ist.

Was das Energieproblem angeht, verweise ich auf meinen Kommentar zur Antwort von niklasgruber123.

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Wenn man nur noch einen Tag zu leben hätte, was würde man tun?

Ich denke schon, dass ich weiß, was ich in einem solchen Fall machen würde. Immerhin ist diese frage keineswegs neu hier bei gutefrage.net und daher habe ich mich mit dieser schon häufiger auseinander gesetzt. Allerdings stellt sich die Frage, ob Du wüsstest, was Du machen würdest, wenn Du eine solche "Aussicht" hättest?

Da Du/Ihr aber von "man" geschrieben habt und nicht von "Du" oder "Ihr" sehe ich diese Frage eher als allgemeine Frage, aber nicht so, dass man als Individuum antworten sollte. Und eben eine allgemeingültige Antwort wird es wohl kaum geben, da jeder Mensch individuell ist, eigene Sichtweisen, Wertvorstellungen und andere Verbindungen in seinem sozialen Umfeld hat.

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Es ist zwar schwierig, die Ungerechtigkeit der Menschheit in der Welt zu ertragen, aber noch wesentlich schlimmer wäre aus egoistischen Gründen zu wollen, dass alles andere, was nicht auf das Millennium vorbereitet ist und auch gar keine Chance dazu hatte, in Folge der Rückkehr Jesu vernichtet wird, nur weil manche es mit dem Millennium eilig haben, so wie Du offenbar.

Wirklich Christ zu sein, war noch nie einfach. Weder zur Zeit Jesu, noch heute noch in der Zeit dazwischen. denn Christ zu sein bedeutet weitaus mehr, als nur an den Vater, den Sohn und den heiligen Geist zu glauben. Es bedeutet insbesondere, dass man auch entsprechend dem aktiv lebt, was Jesus der Klarheit der Bibel nach gelehrt und vorgelebt hat. Wenn Du das von dieser Perspektive aus betrachtest, ist das, was Du und so ziemlich jeder andere Christ in den westlichen Ländern ertragen müssen, vermutlich eine Kleinigkeit gegenüber dem, was Jesus und seine Jünger ertragen haben, obwohl sie weit bessere Christen waren, als jene, die in den darauf folgenden Jahrhunderten insbesondere seit der Frühzeit der römisch-katholischen Kirche lebten.

Und ja, ich bin Christ, aber im Sinne der Arianischen Lehre, welche der Perspektive der Lehre Jesu gemäß der Klarheit der Bibel entspricht, und nicht im Sinne der Lehre des Athanasius, dessen Ansichten nur durch zum Teil haarsträubende Interpretationen irgendwie mit der Bibel vereinbar sind, aber ganz sicher nicht wirklich mit der Klarheit der Bibel.

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Physik Überholgang berechnen?

Zunächst einmal brauchst Du die Geschwindigkeiten in m/s.

v1 = 90 km/h = 25 m/s und v2 = 115 km/h = 31,944... m/s

Dann brauchst Du die Zeiten und die Strecken für die Beschleunigungen.

v=a*t t=(v2-v1)/a

t1= (31,944... m/s - 25 m/s)/2m/s² = 3,4722... s

t2= (25m/s -31,944... m/s)/(-3m/s²) = 2,3148148... s

s1 = (v2+v1)/2*t1 = (31,944... m/s + 25 m/s) / 2 * 3,4722... s = ca. 98,86 m

s2 = (v2+v1)/2*t2 = (31.944... m/s + 25 m/s) / 2 * 2,3148148... s = ca. 65,91 m

In den Zeiten, in denen das Auto beschleunigt und abbremst, legt der LKW mit 25 m/s entsprechend s = v*t ebenfalls eine Distanz zurück.

s = v*t = 25 m/s * (3,4722... s + 2,3148148... s) = 144,67592592... m

Die Differenz der Strecken, die vom PKW und vom LKW während der Beschleunigungen des PKW zurückgelegt werden betragen also in etwa 144,68 m für den LKW und insgesamt 164,77 m insgesamt für den PKW.

Dann hast Du die Differenzstrecke von Anfangsabstand sa1 = 50 m, die Länge des LKW mit sl 25,25 m und den Schlussabstand sa2 = 50 m. Da die Länge des PKW nicht erwähnt wurde, scheint diese belanglos zu sein. Schätzungsweise würde ich auf 5 Meter die Länge des PKW ansetzen, falls dies relevant für das Ergebnis werden sollte.

Die Differenzstrecke des PKW gegenüber der des LKW muss also 125,25 m bzw. 130,25 m betragen.

Die übrige Differenzstrecke zwischen den Überholvorgängen beträgt nun also noch

125,25 m + 144,68 m - 164,77 m = 105,16 m

bzw. 130,25 m + 144,68 m = 164,77 m = 110,16 m

Nun kann man mit der Differenzstrecke und der Differenzgeschwindigkeit die benötigte Zeit ermitteln und mit dieser schließlich auch die Strecke, welche der PKW zwischen den beiden Beschleunigungen zurück legt. (Jedenfalls wenn ich hier keinen Logikfehler einbringe.)

t3 = 105,16 m / 6,944... m/s = ca. 15,14 s

t3 = 110,16 m / 6,944... m/s = ca. 15,86 s

s3 = v*t = 31,944 m/s * 15,14 s = 483,64 m

s3 = v*t = 31,944 m/s * 15,86 s = 506,64 m

Nun kommen noch die Wege und Zeiten für die Beschleunigungen hinzu.

t = t1 + t2 + t3 = 3,4722... s + 2,3148148... s + 15,14 s = ?

t = t1 + t2 + t3 = 3,4722... s + 2,3148148... s + 15,86 s = ?

Weg des PKW

s = s1 + s2 + s3 = 98,86 m + 65,91 m + 483,64 m = ?

s = s1 + s2 + s3 = 98,86 m + 65,91 m + 506,64 m = ?

Je nachdem ob die Länge des PKW mit von Bedeutung ist, gilt die geringere Zeit und Strecke für Vernachlässigung der PKW-Länge und die größere Zeit und Strecke unter Berücksichtigung der PKW-Länge mit angenommenen 5 Metern.

Die Restergebnisse kannst Du sicherlich selbst ermitteln, weil dies nur Kenntnisse der Addition erfordert. Aber es ist sicherlich auch schon so zu erkennen, dass ich auf größere Beträge für Zeit und Strecke komme, als Du angegeben hast. Allerdings habe ich bei der Ermittlung der Differenzzeit meinen sicheren Wissenstand verlassen, weshalb ich von da an nicht sicher bin, ob die Werte von dann an korrekt sind.

Und für den nächsten test, bräuchte ich, wie man den Bremsweg berechnet, könnte mir wer eine Formel aufschreiben? -

Der Bremsweg wird mittels der Geschwindigkeit in m/s und der Beschleunigung in m/s² sowie den Formeln v = a*t umgewandelt nach t = v/a und s = a*0,5*t² ermittelt. Im Vergleich zu Deiner jetzigen Frage erscheint mir ein einfacher Bremsweg eher als eine Kleinigkeit. Sollte nicht bis zum Stillstand gebremst werden, so kann man statt der zweiten Formel alternativ auch s = (v1+v2)/2*t verwenden - allgemein sollte aber letztere Formel aber das gleiche Ergebnis liefern, egal ob das Fahrzeug am Ende des Bremsweges zum Stillstand kommt, oder nicht.

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Ja, ich glaube an Gott und das liegt daran, dass ich erstens schon immer an ein ewiges Dasein geglaubt habe und mich irgendwann dazu entschieden hatte, mich für Religion zu interessieren. Letzteres betraf in meiner Jugend die evangelische Landeskirche, als Erwachsener aber die Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage, weil ich erst in letzterer Antworten zu Fragen fand, die sich mir beim Lesen der Bibel in meiner Jugend stellten.

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Ich habe immer so unheimlich komische Träume. Hauptsächlich Alpträume. 

Komisch wäre zum Lachen. Du meinst wohl eher seltsam. Alpträume sind in der Regel eigentlich nicht zum Lachen und daher auch nicht komisch, sondern allenfalls seltsam.

Immer wieder in Träumen sterben?

Das habe ich auch in meinem Leben immer wieder erlebt. Dabei waren die Arten, wie ich in Träumen gestorben bin, recht vielseitig. Unter anderem bin ich im Traum in einem römischen Zirkus durch ein Raubtier gestorben, erschossen, durch elektrischen Schlag, durch Giftspritze, durch Herzinfarkt um nur einige Beispiele zu nennen.

Damals war es so das ich kurz bevor ich gestorben bin aufgewacht bin, aber jetzt ist es so das ich so lange träume bis ich sterbe.

Ich kann mich an zwei Träume erinnern, nämlich einmal wo ich in diesem römischen Zirkus gestorben bin und einmal wo ich erschossen wurde, wo ich noch nach dem Eintritt des Todes weiter träumte. In dem Traum, wo ich erschossen wurde, blieb ich in demselben Szenario, wurde aber nach dem Treffer ignoriert, und als ich mich umsah, wurde mir auch bewusst wieso, denn mein Körper lag mit einer Kopfverletzung am Boden. In dem Traum, wo ich im römischen Zirkus von hinten von einem Löwen angefallen und getötet wurde, wachte ich in einem ganz anderen Szenario wie aus einem Traum auf, als ob das Leben ein Traum gewesen wäre. Und selbst dann wachte ich erst einige Zeit später wirklich aus meinem Traum auf.

und manchmal ist es so das ich z.B. nach dem ertrinken kurz schwer atme sobald ich aufgewacht bin. Es geht dann nach 30 Sekunden oder einer Minute wieder aber naja

Der Traum, in welchem ich an einem Herzinfarkt starb, war echt schmerzhaft gewesen - so schmerzhaft sogar, dass mir mein Brustbereich nach dem Aufwachen noch 3 Tage lang so intensiv schmerzte, dass ich nicht einmal aus dem Bett aufstehen konnte. Hin und wieder tritt dieser Schmerz noch immer auf, wenn auch sehr selten und meist nur für wenige Minuten, aber wenn dieser auftritt, dann hin und wieder immer noch so stark, dass ich dann kaum Kraft habe.

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Ich gehe nicht in die Kirche, nur um zu beten. Das geht überall gleichermaßen gut, sofern man sich für den jeweiligen Moment problemlos auf das Gebet konzentrieren kann. Genau genommen muss man für das Gebet nicht einmal die Augen schließen und auch nichts sagen. Es reicht schon dass man sich darauf gedanklich konzentriert. (Vgl. https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus6,6 ) Ich gehe zwar auch regelmäßig in die Kirche, aber das mache ich weniger, nur um zu beten.

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Ich bin selbst Mitglied der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage, welche mit Abstand die größte Kirche der Mormonen darstellt und soweit ich weiß, meiden Aussteiger selbst den Kontakt mit Mitgliedern der Kirche, was zumindest mir bekannten Mitgliedern einschließlich mir selbst sehr schade erscheint.

Von Seiten der Kirchenorganisation wüsste ich nichts, was weitere Kontakte zwischen Mitgliedern und Aussteigern verwehren sollte. Wenn eine Kontaktvermeidung von Seiten der Mitglieder erfolgt, dann ist es immer aus persönlichen Gründen, ebenso wie von Seiten von Aussteigern.

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Das ist zwar ein gewaltiges Wenn, aber andererseits stellt sich die Frage, inwiefern das etwas bringen würde. Die genetische Verwandtschaft über so viele Generationen (vermutlich um die 80 Generationen +- 20), dürfte allerdings trotzdem ziemlich gering ausfallen, sofern nicht über all diese Generationen hinweg Inzucht begangen wurde.

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Von Beweisen wüsste ich nichts, aber Möglichkeiten gibt es viele, auch ohne dass da ein Gott die Ursache dafür sein müsste. Selbstverständlich könnte aber ein Gott solche Einflüsse zeitlich so gelegen hervorrufen, dass dem Volk Israel gelegen kam, sofern dieser Gott die Schöpfung, also das Universum erschaffen hat und daher auch alle entsprechenden Grundlagen kennt, worauf sich unsere Erkenntnisse zu den Naturgesetzen beziehen.

Zum Beispiel soll ja dem Buch Exodus nach das Volk Israel das rote Meer, genau genommen den Grund des roten Meeres überquert haben. Wenn ein Seebeben entlang einer tektonischen Spalte zwischen der afrikanischen und der arabischen Platte (vielleicht auch statt der arabischen der eurasischen oder indischen Platte) zeitlich gelegen auftrat, könnte dies zunächst eine starke Ebbe und darauf folgend eine entsprechend starke Flutwelle, einem Tsunami entsprechend hervorgerufen haben. Prinzipiell braucht es dazu keinen göttlichen Einfluss, aber dass ein solches Ereignis zeitlich gelegen kommt in dem engen Zeitfenster zwischen der Ankunft des Volkes Israel und der Ankunft der ägyptischen Armee ist praktisch ausgeschlossen, wenn es da keinen göttlichen Einfluss gab.

Statt einem Seebeben könnte auch ein Vulkanausbruch entsprechenden Einfluss ausgeübt haben, insbesondere soweit es ein unterseeischer Vulkanausbruch war. Ebenso würde auch ein etwas entfernter tropischer Wirbelsturm als Ursache in Frage kommen, aber eine Dünenwanderung, die in einer anderen Antwort steht, wäre eher etwas zu langsam und statisch zu unsicher, um einen so gewaltigen Unterschied und vor allem eine so sichere Überquerung für das Volk Israel und gleichermaßen kurz darauf folgend eine Vernichtung der ägyptischen Armee hervorzurufen.

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Nach dem Tod sind wir das was wir vor unserer Geburt waren Nichts?

Das ist eine vom exakten Wortlaut her am meisten gestellten Fragen auf gutefrage.net. Wie wäre es, wenn Du mal (und alle anderen, die Dir dies gleich tun) die anderen Vorschläge angesehen hättest, die man beim Formulieren von Fragen erhält, bevor Du Deine Frage abschickst? Viele andere Antworten würdest Du auch auf Deine Frage nicht erhalten.

Nach dem Tod sind wir das was wir vor unserer Geburt waren

Ja, das glaube ich.

Nichts?

Das glaube ich nicht.

Beweise gibt es zu nichts davon, weder dass das Bewusstsein mit dem Hirntod endet, noch dass dem nicht so ist. Es ist lediglich erwiesen, dass das Bewusstsein bei Eintritt des Hirntodes auf die eine oder andere Art den Körper verlässt, weil mit Eintritt des Hirntodes keine Aktivitäten mehr im Gehirn messbar sind. Aber wie schon erwähnt, sagt dies allein rein gar nichts darüber aus, ob das Bewusstsein damit den Körper einfach nur verlassen hat, aber noch auf eine andere Weise weiter existiert, oder ob das Bewusstsein damit nicht mehr existiert.

Was mich selbst angeht, so glaube ich, Erinnerungen an früher erlebte, mit meinem jetzigen vergleichbare Leben und an ein ewiges Dasein zu haben, wobei ich in letzteres nach meinem jetzigen Leben vermutlich wieder zurückkehren und irgendwann auch weitere, mit meinem jetzigen vergleichbare Leben durchleben werde.

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Wo liegt die Quelle deiner Freude? Was ist die Quelle deiner Freude?

Wenn ich sie gefunden habe und mich noch an diese Frage erinnere, kann ich diese Frage gern beantworten. Bisher ist die Freude, die ich finde, eher begrenzt im Vergleich dazu.

Was macht diese Situation unabhängig?

Inwiefern?

Worin liegt deine Hoffnung/ dein Glaube?

Mein Glaube bezieht sich auf vieles, insbesondere was ein ewiges Leben außerhalb des irdischen Lebens und die Möglichkeit ewiger Liebe und Ehe angeht (das war schon immer so, der Glaube an den himmlischen Vater, den Sohn und den Heiligen Geist kam dann noch dazu), ebenso auch in Bezug auf das, was die Bibel geistige Gaben nennt.

Meine Hoffnung ist, dass ich die Ziele, die ich habe, auch erreichen kann. Aber das liegt nicht nur an mir.

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Alles in allem zusammen genommen, einschließlich dem, was Du in Deinen Kommentaren zu anderen Antworten geschrieben hast, wäre ich an Deiner Stelle vorsichtig und wenn überhaupt, dann ist wohl erst einmal eher besser kennen lernen angesagt.

Würde ich diese Person kennen und sie darauf wert legen, dass wir eine gewisse Zeit zusammen verbringen, würde ich, sofern es das erste Treffen ist und dann gleich über eine solche Zeitspanne, direkt ablehnen. Dies gilt insbesondere da Du geschrieben hast, dass es dort besonders für Touristen nicht gerade sicher ist, und tut mir leid, aber für Andere bist Du dort nichts anderes als ein Tourist.

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Sollte Deutschland seine Verfassung nach der Bibel richten,

das Problem beginnt bei der Bibel schon dahingehend, dass diese nicht nur die Lehre einer Person enthält, sondern von Mose, über die Propheten des Alten Testaments, dann Jesus und schließlich Paulus verschiedene Lehren und Maßstäbe bietet.

so wie es Jesus Christus gelehrt hat?

Selbst wenn es von der Klarheit der Bibel her eindeutig ist, was Jesus lehrte und vorlebte, wird es von vielen immer noch interpretiert. Sollte dann also das angenommen werden, was klar in der Bibel steht, oder das, was von seinen Lehren durch Interpretationen abgeleitet wird?

Nimmt man es direkt, so würden sich wohl einige umschauen, die gerne hätten, dass man es direkt nimmt. Zum Beispiel zum Thema Ehebruch, welcher nach Jesus nicht erst mit der Tat beginnt, sondern im Herzen schon mit einem lüsternen Blick. Oder wenn einem die Hand zu etwas schlechtem beeinflusst, dass man lieber diese abhacken soll, als dass das ganze Wesen dem Schlechten verfällt. Wäre so etwas wirklich anzustreben? Ich denke eher nicht.

Wäre das nicht viel besser für die moderne Gesellschaft?

Gesetze die auf Verständnis, Nächstenliebe, Vergebungsbereitschaft und Hilfsbereitschaft basieren und diese fördern sollen, und so weiter würden nicht funktionieren, da es immer noch kriminelle Elemente gibt, die diese Gesetze für sich ausnutzen würden und dabei ungestraft davon kämen. Denn eine Gerichtsbarkeit muss sich ja als Vorbild nach dem Gesetz richten und nicht nur nach diesem urteilen.

Natürlich wäre es besser, wenn Verständnis, Nächstenliebe, Vergebungsbereitschaft und Hilfsbereitschaft endlich allgemeine Werte des Sozialsystems der Gegenwart wären, aber es würde nicht funktionieren, wenn man dieses gesetzlich umsetzen wollte, weil es zu viele gäbe und auch gibt, die dies dann missbrauchen würden.

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