Wie soll man sich einen Klinikaufenthalt finanzieren wenn man keinen Anspruch auf Krankengeld hat, unter 25 ist und als nicht vermittelbar eingestuft ist?

Freundin von mir (22) ist seit 4 Jahren in einem Minijob beschäftigt und verdient monatlich 100€, womit sie sich finanzieren muss und davon leben muss. Ansonsten hat sie noch nie gearbeitet, hat mit 15 die Schule beendet und danach war nichts mehr. Seitdem sie 18 ist, hat sie diesen Minijob. Der ist aber nicht sozialversicherungspflichtig und deshalb hat sie keinen Anspruch auf Krankengeld.

Sie ist im Jobcenter gemeldet. Kann aber wegen psychischer Krankheit nicht mehr vermittelt werden und ist weniger als 3h täglich arbeitsfähig. Es wurde gefordert dass sie längerfristig in eine stationäre Einrichtung geht, um zu sehen ob sie wieder arbeitsfähig werden könnte. Dieser Aufenthalt wäre längerfristig (8-10 Monate oder länger).

Das Problem, sie weiß nicht wie sie sich das finanzieren soll. Sie müsste ihren Job kündigen bzw. krankschreiben lassen, würde aber kein Krankengeld bekommen und hätte dann dementsprechend kein Geld mehr. Kindergeld steht ihr nicht mehr zu, da sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht und Hartz4 bekommt sie nicht weil sie noch U25 ist. Zu Ihren Eltern ist das Verhältnis so schlecht, dass eine Therapie nur Sinn hat wenn sie erst mal eine Zeit lang den Kontakt beendet. Zur Zeit wohnt sie noch da aber ihr wurde empfohlen den Kontakt zu beenden und nach dem Klinikaufenthalt umzuziehen oder in eine WG zu ziehen.

Sie hat gar kein Geld und ist eigentlich auf den Job angewiesen. Mit was soll sie sich beispielsweise nötige Dinge kaufen wenn sie in der Klinik ist? Essen und Trinken bekommt sie da. Andere Sachen oder Geld für Bahn, Telefon, Schuhe und Kleidung benötigt man aber auch.

Hat jemand von euch Tipps? Wird der Klinikaufenthalt eventuell wegen diesem Problem scheitern? Wäre besser wenn sie doch nicht in die Klinik geht und ihren Job einfach weiter macht?

Andere Lösung 100%
Sie sollte Job kündigen und einfach in die Klinik gehen 0%
Sie sollte nicht in die Klinik gehen 0%
Sie sollte lieber ihren Job weiter machen 0%
Sie kann den Klinikaufenthalt sowieso nicht finanzieren 0%
Klinikaufenthalt ist zum Scheitern verurteilt 0%
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Besteht das Leben nur aus Arbeit?

Es scheint so, dass, dass Leben auch noch im Jahre 2018 vor allem aus Arbeit besteht. Das fängt schon in der Schule an, wo man sozusagen vorbereitet wird auf das Berufsleben, vor allem in den weiterführenden Schulen. Dann macht man entweder eine Ausbildung, oder ein Studium, oder geht direkt arbeiten. In vielen Ländern arbeitet man auch heute noch länger als 8 Stunden pro Tag. Viele Jobs oder Berufe sind schlecht bezahlt, sodass man trotz viel Arbeit kaum über die Runden kommt. Wenn man grosses Glück hat, wird man vielleicht mal reich. Aber die meisten bleiben arm. In den meisten Länder kann man das mit einer Rente vergessen, und arbeitet bis man stirbt. In anderen Ländern gibt es eine Rente, die aber oft unzureichend ist. Und die meisten Menschen mögen ihre Jobs nicht mal wirklich. Kann es sein, dass wir uns nicht weiterentwickelt haben? Wir haben all diese Technologie, trotzdem müssen wir mehr als je zuvor schuften? Und das für einen niedrigeren Lohn als je zuvor? Reiche werden immer Reicher, Arme bleiben Arm. Ist es da nicht normal, dass es immer mehr psychisch Kranke gibt? In Ultrakapitalistischen Ländern ist die Suizidrate ja am höchsten. Kapitalismus verspricht Freiheit, Wohlstand und Erfolg für die breite Masse, aber warum nimmt Armut in vielen Länder zu? Oder bleibt gleich? Warum besteht das Leben vor allem aus Arbeit? Wenn Kapitalismus so effektiv ist, warum werden die Arbeitsstunden pro Woche nicht niedriger, trotz Automatisierung? Trotz modernster Technologie? Kann es sein, dass Kapitalismus für die Breite Masse nicht funktioniert?

Arbeit, Studium, Schule, Job, Geld, Ausbildung, Hunger, Armut, Erfolg, Ausbeutung, Effizienz, Gewerkschaft, kapitalismus, Obdachlosigkeit, Sozialhilfe, Sozialismus, Mittelschicht, Philosophie und Gesellschaft
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Habe ich Recht auf Mehrbedarf Teil 2?

Hallo ist die Fortsetzung vom 1 ten Teil siehe hier " https://www.gutefrage.net/frage/habe-ich-recht-auf-mehrbedarf-teil-1 Das ging nur mit Verzicht auf sehr viele Sachen im Monat. Der Test selbst zu diesen Preis ist noch nicht bei 100 % gewesen sondern bei ca 75 % Fakt ist von früher unbekannten Symptonen wie zb hier ein paar von vielen : häufig eingerissene Mundwinkeln sehr starke Müdigkeit mit richtiger Energielosigkeit , starkes Kopfhaut Jucken dünne Haare Libido Verlust ,weisse flecken auf den Fingernägeln,sehr dünne Haare und vieles mehr haben sich zu ca 75% gebessert durch den Kauf der bekannten mangelnden Vitamine sind das schon alleine 40 Euro mehr im Monat ohne die Mehrkosten wie die mir empfohlenen Gesunden und Frischen Ernährung was insgesamt so kräftig ins Bugdet schlägt worauf mit den zusätlichen Sparen für den wirklich helfenden Arztes und weiteren Vitamin und Aminosäuren Test eig unmöglich ist. Was auch ein schwerer Punkt ist der verkrampfte Schlaf auf einem kleinen kaputten Sofa weil mein Bett vor 5 Jahren kaputt ging und so nicht hilfreich für die Krankheit ist. Was Nebensachen sind zb das ich kein Computer oder Smartphone besitze weil zb mein Pc vor 6 Monaten durch einen Anfall kaputt ging. Könnte mir das Sozialamt in diesen Fall nicht mit Mehrbedarf wegen Tabletten ohne Rezept und selbst zu zahlenden Heilpraktiker,Anschaffung einer neuen Matratze schweren Nahrungsverzicht usw nicht ein wenig unter die Arme greifen? Mfg Andreas

Gesundheit und Medizin, Hartz IV, Sozialhilfe
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Anspruch auf Kindergeld ohne Ausbildung, wegen Krankheit?

Hallo!

Ich bin 18 Jahre alt und lebe momentan noch zu Hause. Ein baldiger Auszug ist aber alternativlos.

Diesen Sommer habe ich die gymnasiale Oberstufe mit der Fachhochschulreife abgeschlossen, der „Schulabbruch“ war praktisch zwangsweise, da ich aus gesundheitlichen Gründen nur noch sehr sporadisch den Unterricht besuchen konnte.

Vor 2 Jahren habe ich in Folge einer Entzündung im Darm eine Erkrankung bekommen, die mich mittlerweile größtenteils ans Bett fesselt. Die Schule, meine sportliche Leidenschaft und Freunde musste ich komplett aufgeben.

Nach dem Abrruch der Schule war meine einzige Möglichkeit einen Fernlehrgang zum Abitur zu belegen, dies habe ich sofort getan. Um diesen Lergang zu finanzieren habe ich zeitgleich einen 450€-Job angenommen.

Ich habe alles getan um meine Krankheit schulmedizinisch diagnostizieren zu lassen, habe Heilpraktiker besucht und meine Ernährung (auch unter Anleitung in einer Ernährungstherapie) mehrfach auf den Kopf gestellt. Bei allen Versuchen konnte keine Diagnose gestellt werden und keine Therapie hat geholfen.

Seit ca. einem halben Jahr besuche ich eine Psychotherapie, und mittlerweile hat sich in dieser herausgestellt, dass ich eine große Pause von allem brauche. Ich habe ein Burnout. Man würde sagen, dass dieses Burnout im letzten Stadium ist, wo mein Körper mich durch eine somatoforme Störung von jeder Leistung abzuhalten versucht. Obwohl ich weiterhin versuche bei allem mein bestes zu geben, kann ich einfach nicht mehr. Diese Kopplung in meinem Kopf von „Leistung“ mit „Schmerz“ muss aufgelöst werden.

Deshalb ist es für mich unabdingbar um sowohl körperlich, als auch mental gesund zu werden „nichts“ zu tun.

Zu dem was „nicht getan“ werden soll, gehören erstmal sogar weitere Therpieansätze wie autogenes Training o.ä., auch verpackt in einer Kur. Denn auch das ist Leistung und Anstrengung.

D.h. ich muss meinen Fernlehrgang pausieren, bin dann also temporär ohne Ausbildung. Diese Phase wird aber sicher 6 Monate bis 1 Jahr lang dauern.

Ist es möglich trotz der Ausbilungs-losigkeit weiterhin Kindergeld zu empfangen?

Aus psychologischer Sicht gibt es eine klare Notwendigkeit hierfür. Aber es gibt eben keine schwere, diagnostizierte Krankheit wie Krebs o.ä. die mich ganz klar, attestiert, von einer Ausbildung abhalten würde.

Vielen Dank für Antworten!

Kinder, Schule, Ausbildung, Politik, Arbeitsamt, Gesundheit und Medizin, Kindergeld, Sozialamt, Soziales, Sozialhilfe, Ausbildung und Studium
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Jobcenter WG oder BG?

Guten Tag liebe leute vom Gutefrage Forum...
Ich erkläre euch mal die Situation. und zwar:
Ich m 23 bin am 01.08.2018 von NRW nach Bayern gezogen aufgrund das ich eine Ausbildungsstelle gefunden habe. Dies war für mich schon sehr schwer aufgrund das ich zu 60% Schwerbehindert bin. Meine Freundin mit der ich seid c.a 3 Monaten vor Umzug zusammen war ist mitgezogen. Meine Ausbildung fing am 01.09.2018 an somit hatte ich mein Erstes Gehalt am 01.10.2018. Wir hatten schon ewig Streit mit dem Jobcenter bis die uns überhaupt gelder gegeben haben aufgrund das die 1001 dinge von uns wissen wollten ( ich war voher auch beim Jobcenter da ich aufgrund meiner Krankheit eine eigene Wohnung brauchte. ) mittlerweile haben wir eine Rückzahlung bekommen ( gott sei dank ) die allerdings eig sehr viel Höher ausfallen hätte müssen. und das Jobcenter hat und in eine Bedarfsgemeinschaft gesteckt obwohl wir sagten das wir eine Wohngemeinschaft sind und nicht über konten des anderen verfügen und auch nicht sonst irgend welche kinder aufziehen oder sonst was machen... Ich sehe es nicht ein momentan das ich für meine Freundin aufkommen soll da uns dadurch das Jobcenter fast 1000 euro im Monat weg nimmt... so kann man doch nicht leben ich habe doch nicht eine Ausbildung angefangen um im endeffekt kein cent mehr zu kriegen sondern weniger ? o.O wo ist da die Logik ? meine Freundin ist zur zeit Arbeitssuchend was sich allerdings auch als Schwierig entpuppt, da sie auch zu 50% Schwerbehindert ist. so nun zu meiner eigentlichen Frage. Ich möchte jetzt Den Jobcenter mit der Anlage VE noch einmal schreiben das wir verdammt noch mal keine BG sind sondern eine WG. was muss ich dabei beachten darf ich jetzt nicht mit ihr in einem Bett schlafen und gut ist oder wie muss ich das verstehen weil wenn ich dafür dann 1000 € bzw wir 1000€ mehr kriegen dann mein gott dann stelle ich mir auch 50 betten ins Wohnzimmer... zudem hatte man mir vor dem Umzug in meinem Jobcenter gesagt das wir 1 Jahr lang eigentlich als WG gelten müssten und erst danach als BG angesehen werden es sei denn wir heben einspruch darauf ein.
warum ich mich jetzt erst an euch wende ist, weil das Jobcenter lustigerweise Entschieden hat uns noch einmal 100 euro im Monat ab zu ziehen und es tut mir leid aber so ist es nicht möglich zu leben. Es kann doch nicht sein das ich die Helfte meines Gehaltes an eine Frau abdrücken muss die ich nichtmal geheiratet habe oder Geschwängert habe ich meine Was läuft da Falsch ? ! :o wäre schön wenn ihr mir bzw uns helfen könnt oder Ratschläge gibt Ich antworte gerne Auf Fragen. :)

Finanzen, Geld, Ausbildung, Recht, BG, Jobcenter, Schwerbehinderung, Sozialhilfe
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Drohende Wohnungslosigkeit, Hilfe?

Hallo liebe Leute,

Ich (24/W) habe vor paar Monaten meine Ausbildung erfolgreich beendet.

Da mir von der Ausbildung eine Wohnung/Internat für die 3 Jahre zu Verfügung gestellt wurde, musste ich diese nach Ende der Ausbildung wieder freigeben und zu meiner Familie ziehen da ich keine Wohnung gefunden habe..

Mein Problem ist ich verstehe mich mit meiner Familie überhaupt nicht, noch nie es war immer sehr schwer .. und auch meine Therapeutin sagte, dass ich von diesem Umfeld dringend weg muss..

Da ich derzeit arbeitslos bin, ist es natürlich schwerer eine Wohnung zu finden, auch Job mäßig wegen diversen gesundheitlichen Gründen, die mich behindern (Bin trotzdem bemüht weiter zu suchen).

Nun kommt es immer häufiger zu großen Streitereien zwischen mir und meiner Familie, Drohungen mich bald rauszuschmeißen vor die Tür usw. Ich versuche so gut es geht oft aus dem Weg zu gehen und deren Kommentare zu ignorieren, doch irgendwann platzt man einfach doch .. Ich bin sehr besorgt, da ich zu jederzeit mit einem Rausschmiss rechne und das belastet mich extrem.

Ich war schon mal für ein paar Tage obdachlos und das war wirklich schlimm und das will ich nicht nochmal erleben müssen.

Ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll, ich habe keine Freunde bei denen ich zur Not unterkommen könnte und andere Familienmitglieder auch nicht.

Hilft mir das Jobcenter oder das Arbeitsamt bei Wohnung? Würden die, die Kosten übernehmen? An wen muss ich mich wenden? Ist meine Beraterin beim Amt die richtige Person? Meine Eltern sind auch nicht mehr unterhaltspflichtig, da ich doch meine 1. Ausbildung beendet habe. Wie sieht es aus mit der Caritas?

Und muss ich mit irgendwelchen anderen Kosten rechnen? Ich bekomme momentan nur Arbeitslosengeld 1 knapp 200€ und sonstige Einkünfte habe ich nicht.

Danke für jede hilfreiche Antwort und Tipps.

Wohnung, Arbeitsamt, arbeitslos, caritas, Jobcenter, obdachlos, Sozialhilfe, hilferuf, Wohnungslosigkeit, Ausbildung und Studium
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Anhörung vom Jobcenter! Ich soll 511€ zurückzahlen. Ist dies Rechtens?

Liebe Community,

und zwar folgendes.

Heute habe ich ein Schreiben (Anhörung) von meinen Zuständigen Jobcenter erhalten. Dort steht geschrieben das im Juli, eine Überzahlung von 511 € zustanden gekommen sei.

Zitat des Schreibens:

Sehr geehrter Herr xXx,

mit Bescheid vom 03.07.2018 wurde Ihnen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch SGB II vorläufig bewilligt ( § 41a Abs. 1 SGBII). Die aufgrund der vorläufigen Entscheidung erbrachten Leistungen sind auf die abschließend festgestellten Leistungen anzurechnen. Soweit im Bewilligungszeitraum in einzelnen Kalendermonaten vorläufig zu hohe Leistungen erbracht wurden, sind die sich daraus ergebenden Überzahlungen auf die abschließend bewilligten Leistungen anzurechnen, die für andere Kalendermonate dieses Bewilligungszeitraums nachzuzahlen wären. Überzahlungen, die nach der Anrechnung fortbestehen, sind zu erstatten ( §41a Abs. 6 SGBII ).

Sie haben am 9.7.2018 eine Tätigkeit bei Firma xXx aufgenommen. Sie haben am 31.07.2018, also im Juli 2018 einen Abschlag in höhe von 1250 € erhalten. Auf das Gesamtbrutto hochgerechnet ergibt sich somit ein Abschlagsbrutto von 1876,47 €. Gemäß §11 SGBII sind Einnahmen in dem Monat anzurechnen, in dem sie zufließen.

Da Sie den Abschlag im Juni 2018 erhalten haben, ist dieser demnach auch im Juli 2018 anzurechnen. ( Oben heißt es noch im Juli. Fehler vom Jobcenter) Es sind Fahrtkosten zur Arbeit und KFZ Haftpflichtbeiträge zu Ihren Gunsten angerechnet worden. Ihre letztmalige Ausbildungsvergütung wurde in höhe von 224,77 € angerechnet, so wie ALG 1 anzeilig auf 8 Tage. Details entnehmen sie der Anlage.

Zitat ENDE

Ich hatte am 10.07.2018 noch anteilig Ausbildungsvergütung von 224 euro bekommen weil ich im Juni fertig wurde mit der Ausbildung. Am 31.07. hatte ich denn nochmal Geld von der neuen Firma bekommen wo ich am 09.07.2018 angefangen habe. Ich bin aber seit dem 14.09.2018 wieder Arbeitslos und musste nochmal alles neu beantragen. Es wurde alles Rechtzeitig abgegeben.

Nun zu meiner Frage: Darf das Jobcenter, obwohl ich nicht Grob fahrlässig gehandelt habe, die Kosten von 511 € zurückfordern. Mir geht es jetzt nicht um die Zusammenstellung des geforderten Betrags sondern eher, ob Sie ein recht darauf haben. Ich meine, dafür kann ich ja nix dass ich gleich Arbeit gefunden hatte und nun darf ich solch eine hohe Summe zahlen. Wehe man findet Arbeit. Es ist echt traurig. Kann mir jemand helfen ?

Am besten wären Paragraphen womit ich der Anhörung widersprechen kann.

Ich wäre so dankbar wenn Ihr mir helfen könnt leute :(.

Lieben Dank

Recht, ALG II, Anhörung, Hartz IV, Jobcenter, Sozialgesetzbuch, Sozialhilfe, Leistungen SGB II, Sozialrecht ALG
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Wer hat Erfahrungen mit einer schweren chronischen seelischen Erkrankung schwere Depression mit Psychose?

Ausgeprägte Beeinträchtigung der Aktivität u. Teilhabe aufgrund einer schweren Depression mit Psychose F32.3. Ausgeprägte Beeinträchtigung der seelischen Belastbarkeit aufgrund einer schweren chronischen seelischen  Erkrankung Z73. Beeinträchtigung der Aktivität und Teilhabe bei einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung F60.5 . Ohrgeraüsche Bds. Tinitus und Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße PTCA . Durchfall und Verstopfung täglich. Angst und Panikatacken  unter vielen Menschen .Zug und Bus fahren geht nur in Begleitung meiner Frau.Sozial Phobie . Pflegestufe2.Agropobie mit Angst u. Panikatacken.Meine Rente ist befristet bewilligt 06.2020 dann bin ich 54 Jahre. Wer weiss ob sich eine pflegestufe auf die Weiterbewilligung auswirkt oder hat ähnliche Erfahrungen bezüglich Rente. Habe sehr oft Suizidgedanken.Habe voll die Kognitiven ,Konzentrations-Probleme .Merkfähigkeit und Gedächtnis arbeiten nicht.Kann noch nicht mal mehr Rasen schneiden kein Schränkchen aufbauen ,Betriebsanleitung lesen Mathe Rechnen funktioniert alles nicht mehr . MRT alles in Ordnung wann und wie lange das Gedächtnis beeinträchtigt ist und evtl. bleibt kann mir kein Artz sagen.Habe eine Reha gemacht und in 2016 und 2017 eine 13 Wöchige Tagesklinik besucht dann bin ich bei einer Begutachtung einer erneuten Reha berentet worden.Ich hab so ein Schiss wenn ich nächtes Jahr die Weiterbewilligung stellen muß weil sich mein Zustand nicht gebessert hat.Ich glaube nicht das ich für den 1.Arbeitsmarkt noch gebrauchsfähig bin in meinem jetzigen Zustand.Nur was sagt man dem Arbeitsamt mein Gedächtnis ist nicht mehr da ich weiß nicht wann es zurück kommt.Für Tipps und Ratschläge bedanke ich mich voraus .

Rente, Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Psychiatrie, Sozialhilfe, Verlängerung
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Behinderung im Sinne des § 53 SGB XII und Unterhalt?

Hi, ich bin 28 und bin nach längerer Zeit in Hartz-4 leider in die Sozialhilfe gerutscht.

Das ärztliche Gutachten besagt, dass ich befristet für über 6 Monate voll erwerbsunfähig bin.

Meine Frage ist nun, gelte ich damit nicht "fast" automatisch als behindert im Sinne des § 53 SGB XII? Diese Frage ist wichtig für mich, weil meine Mutter, die selber nicht viel verdient, mir jetzt jeden Monat 50 € Unterhalt zahlen muss, sogar mehr, wenn sie ein höheres Einkommen hätte. Wenn ich als behindert gelten würde, dann müsste sie nur 26 € / 20 € zahlen.

Siehe,

§ 94 SGB XII

"Der Anspruch einer volljährigen unterhaltsberechtigten Person, die behindert im Sinne von § 53 oder pflegebedürftig im Sinne von § 61 ist, gegenüber ihren Eltern wegen Leistungen nach dem Sechsten und Siebten Kapitel geht nur in Höhe von bis zu 26 Euro, wegen Leistungen nach dem Dritten Kapitel nur in Höhe von bis zu 20 Euro monatlich über."

und hier der link dazu: https://tarneden-inhestern.de/unterhaltsansprueche-volljaehriger-behinderter-kinder.html

In dem Artikel steht ja eigentlich schon wie ich vorgehen muss,

erstens muss ich der Leistungsberechnung des Sozialamts, in der mir mitgeteilt wurde, dass meine Mutter mir 50 € zahlen muss widersprechen und dabei auf die Vorschrift des § 94 SGB XII verweisen. Ist das so richtig oder muss meine Mutter den Widerspruch selber verfassen, oder gar jeder für sich?

Zweitens,

"Das Kind sollte daher einen Antrag auf Feststellung beim Versorgungsamt stellen. Der Unterhaltschuldner kann sich aber meines Erachtens auch auf eine Behinderung seines Kindes berufen, wenn diese nicht durch das Versorgungsamt fest gestellt ist."

aber was ist, wenn das Versorgungsamt sagt, dass ich nicht- oder nicht ausreichend behindert bin? Brauche ich einen gewissen Grad der Behinderung (GdB)? Sollte ich besser nicht zum Versorgungsamt und mich erstmal ohne diese Festsellung gegen die zu hohe Unterhaltszahlung meiner Mutter wehren?

LG

Kathi

Recht, Unterhalt, Behindert, Erwerbsminderung, Sozialhilfe
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