Alg1 Antrag nicht abgeben?

Hallo.

Ich war heute bei der arge um mal zu wissen ob ich Anspruch auf alg1 trotz minijob habe.

Kurzer Einblicke in die letzten Jahre :

Ich war als Friseurin in TZ beschäftigt und bin Anfang 2014 schwanger geworden. Beim Arbeitgeber kam das nicht gut an, und ich erhielt eine Kündigung. Nun gut, die ist nichtig und ich bin gegen an gegangen.

Habe mich dann bis zum Eintritt der Elternzeit (3 Jahre hab ich genommen) krank gemeldet. Nach 2 Jahren und 4 Monaten habe ich frühzeitig meine Beschäftigung mit einer Kündigung beim Arbeitgeber beendet, weil ich einen minijob angenommen habe, und in dem (friseur-) Betrieb eh nie wieder arbeiten möchte.

Von Januar 2018 bis jetzt (Januar 2019) bin ich in einer geringfügigen Beschäftigung. Und Ich möchte da auch weiterhin bleiben. Die Arbeitstage sind nicht immer regelmäßig.

Nun war ich wie gesagt beim Amt, um Ansprüche einfach mal prüfen zu lassen. Geld reicht halt hinten und vorne nicht.( 3 Kinder, Haus...)

Mir wurde gesagt ich habe wohl keinen Anspruch. Warum? Könnte sie selber nicht sagen. Ich soll halt den Antrag ausgefüllt abgeben, und mich zusätzlich zu meinem minijob dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen.

Da wie oben genannt meine Arbeitszeiten nicht geregelt sind, kann ich auch nicht sagen, wann ich Zeit habe für einen Job, der mir durch die arge angeboten wurde.

Ich möchte aber keinen weiteren Job. Ich habe genug zu tun 🤪. Wollte nur wissen, ob ich zusätzlich noch ein bisschen Geld vom Amt dazu bekommen würde ohne, das die mich in zich jobabgebote stopfen.

Wie komme ich aus der Nummer wieder raus? Reicht es den Antrag nicht abzugeben? Wird meine akte da irgendwann gelöscht? Oder muss ich mich da selber als "nicht-mehr-arbeitssuchend" melden? Bin ja nicht arbeitssuchend.

Hoffe ich bekomme Antworten die mir weiter helfen.

Arbeitslosengeld, Recht, Alg1, Ausbildung und Studium
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Ist man verpflichtet sich beim Jobcenter arbeitslos zu melden, wenn man ansonsten Schulden bei der Krankenkasse aufbauen würde?

Eine Freundin hat ein Problem mit dem Jobcenter. Sie ist 23 und psychisch krank und kann den Anforderungen vom Jobcenter nicht nachkommen (kann nicht mal Termine wahrnehmen).

Sie wollte sich vom Arzt erst mal 6 Monate oder 1 Jahr krankschreiben bzw. erwerbsunfähig schreiben lassen, damit sie keine Sanktionen mehr bekommt. Der Arzt schreibt sie aber nicht erwerbsunfähig und rät ihr in eine Psychiatrie zu gehen. Da es aber Wartezeiten gibt, kann sie erst nächstes Jahr stationär aufgenommen werden.

Sie sieht jetzt keinen Ausweg mehr und möchte sich vom Jobcenter abmelden.

Dadurch entstehen ihr aber Probleme. Es würden keine Beiträge zur Krankenversicherung mehr gezahlt werden und sie würde enorme Schulden aufbauen. Schlimmstenfalls wird ihr die Versicherung gekündigt. Das andere Problem wäre dass sie der Rentenversicherung nicht nachweisen kann dass sie in dieser Zeit ALG2 bezogen hat.

Gearbeitet hat sie noch nie. Sie wäre auch nicht zwingend obdachlos, da sie bei jemandem zumindest eine Unterkunft bekommt. Geld für Lebensmittel würde sie sich durch das Austragen der Sonntagszeitung verdienen. Das wäre zwar enorm wenig, aber überleben könnte sie so zumindest.

Jetzt die eigentlich Frage: Kann meine Freundin sich einfach ohne Weiteres vom Jobcenter abmelden, obwohl sie Schulden bei der Krankenversicherung aufbauen würde und eine Kündigung riskiert?

Gesundheit, Geld, Schulden, Arbeitslosengeld, Versicherung, Krankheit, Krankenversicherung, Arbeitsamt, Arzt, Gesundheit und Medizin, Hartz IV, Jobcenter, Krankenkasse, Psychiatrie, Wirtschaft und Finanzen
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Entmündigung/Betreuungsbetrug: was fällt euch noch dazu ein und was würdet ihr mir raten, was ich jetzt tun sollte?

Wenn ihr euch das Bild genau anseht, werdet ihr sehen dass ganz oben steht: ,,der Betreute ist vermögend“ und lebt in ,,eigener Wohnung“. Das ist aber nicht richtig, da ich zum damaligen Zeitpunkt Schulden hatte und bei einem Elternteil in deiner Bedarfsgemeinschaft lebte. Eine eigene Wohnung hatte ich noch nie, also muss das was in diesem Dokument steht ja ein Fehler sein.

Zu dem Zeitpunkt als die Betreuung angeordnet wurde , war ich noch minderjährig. Ich wurde erst im Juni 2015 volljährig. Zu dem Zeitpunkt war ich in einer Psychiatrie und deshalb wurde ich auch unter Betreuung gestellt.

Dass ich Vermögend war, stimmt eigentlich auch nicht. Ich hatte mit 18 ein Sparbuch wo mehrere Tausend Euro drauf waren. Da ich zu dem Zeitpunkt hoch verschuldet war, hätte der Betreuer eigentlich erst mal die Schulden bezahlen müssen, anstatt sich selbst eine Vergütung auszuzahlen. Außerdem hätte ich das Geld für meinen Lebensunterhalt benötigt, da ich zu dem Zeitpunkt arbeitslos war bzw. aufgrund meiner Krankheit nicht arbeiten konnte. Im Endeffekt habe ich derzeit immer noch Schulden aus dem Zeitraum wo der Betreuer sich Vergütung auszahlen ließ. Laut einem Beschluss soll ich angeblich auch bzgl. der Vergütung angehört worden sein. Stimmt aber nicht, wurde nie gehört und das wurde alles hinter meinem Rücken veranlasst. Ich bin mir auch ziemlich sicher dass der Betreuer Briefe mir unterschlagen hat (es bestand auch Entgegennehmen der Post)

Der Betreuer hat auch mein Vermögen verwaltet und hat mich nie über etwas informiert und hat mir keinen Einblick gewährt. Letztendlich habe ich – als die Betreuung Ende letzten Jahres aufgehoben wurde – erfahren, dass das Vermögen weg ist und dass immer noch Schulden aus besagten Zeiträumen bestehen. Ich wäre derzeit immer noch auf Sozialhilfe angewiesen, aber habe Probleme bekommen (weil der Betreuer das Vermögen dem Amt nicht meldete) und dann wurde meiner 'Bedarfsgemeinschaft' auch noch Sozialbetrug unterstellt weil während dem gesamten Zeitraum ab dem ich 18 war, Sozialleistungen bezogen wurden. Wusste darüber aber auch nichts, da das Geld nicht auf mein Konto gegangen war. Das mit dem Amt hat auch der Betreuer gemacht ohne mich darüber zu informieren alles hinter meinem Rücken.

In der Zwischenzeit wurde ich auch noch entmündigt (Einwilligungsvorbehalt). Zu dem Zeitpunkt wurde mein Giro-Konto gesperrt und ist ab dem Zeitpunkt nur noch über meinen Betreuer gelaufen. Im Endeffekt hatte ich keinerlei Zugriff auf meine Vermögensangelegenheiten und mein Betreuer hat keine Rechenschaft abgelegt. Es wurde kein Schlussbericht und keine Abrechnung gefertigt.

Die Konsequenzen die mein Betreuer verursacht hat bekomme ich erst jetzt zu spüren. Ich stehe kurz vor der Privatinsolvenz, da ich mittellos bin und noch aus dem Zeitraum viele Tausende Euro Schulden habe.

Falls ihr ähnliche Erfahrungen mit Betreuungsbetrug habt und euch auch als Betreuungsopfer seht, könnt ihr gerne eure Erfahrung mitteilen. Was ratet ihr mir jetzt zu tun?

Gesundheit, Schule, Wohnung, Miete, Betrug, Geld, Schulden, Arbeitslosengeld, Recht, Krankheit, Gericht, Arbeitsamt, Arbeitslosigkeit, Betreuung, Finanzamt, Gesundheit und Medizin, Jobcenter, Jura, Konto, Psychiatrie, Vermögen, entmündigung, Wirtschaft und Finanzen
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Einnahmen der Nebentätigkeit höher,als im Hauptberuf, welche rechtlichen Folgen hat dies für die Beiträge der Krankenkasse, Krankengeld u. das Arbeitslosengeld?

Ich hörte,dass wenn man neben der Festanstellung eine Nebentätigkeit aufnimmt und in dieser mehr verdient, als im Hautberuf, man die Krankenkasse selber zahlen muss. Stimmt das? ( Brutto oder Netto?) Wie sieht das dann mit Krankengeld aus, wenn einen der Arzt im Hautberuf kurzfristig oder auch Langfristig krank schreibt? Man kann ja Krankengeld bis zu 1 1/2 Jahre beziehen. Ich frage, da dies mir wichtig wäre, falls einmal etwas wäre. Wenn die Krankenkasse von den Beiträgen her wie Selbstständig gilt, wären meine Bedenken, dass man evtl. auch im Bezug auf das Krankentagegeld mit dem Status der Selbstständigkeit gleichgestellt wird - da bekommt man nämlich keines. Man muss dafür eine eigene Versicherung abschließen, wenn man diese Leistung beziehen möchte. Und diese ist sehr teuer! Das wäre ein wahrer Grund keine Nebentätigkeit aufzunehmen!

Darüber hinaus frage ich mich, welche Auswirkungen eine Nebentätigkeit zur normalen Festanstellung im Bezug auf Arbeitslosengeld hat. Vermutlich verliert man den Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn man den Hautberuf nicht mehr ausübt, da man genügend verdient um die Krankenkasse zahlen zu können, bzw . den Lebensunterhalt. Nur was, wenn man zwar mehr im Nebenberuf verdient, als im Hautberuf, jedoch beide Einnahmequellen benötigt, da man andernfalls von der Nebentätigkeit nicht alleine Leben könnte.

Ich bin sehr dankbar für eure Antworten!

Arbeitslosengeld, Recht, Krankengeld, Nebentätigkeit, Festanstellung, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Anspruch auf Krankengeld oder Arbeitslosengeld?

Hallo ihr Lieben,

ich habe am 08.11.2018 bei meinem ehemaligen Arbeitgeber angefangen zu arbeiten als normale Arbeitnehmerin. Am Samstag, den 17.11.2018 hatte ich mir das Bein verdreht sodass ich zunächst ersteinmal ab dem 19.11.2018 krankgeschrieben wurde. Am 19.11.2018 habe ich die Krankmeldung meinem ehemaligen Arbeitgeber übermittelt und im selben Augenblick von ihm in der Probezeit eine fristlose Kündigung bekommen.

Ich bin danach erstmal direkt zum Arbeitsamt, die sagten mir dann, dass ich dort falsch sei und mich an die Krankenkasse wenden müsste, weil sie mich krankgeschrieben nicht weiter vermitteln können. Ich mich also an die Krankenkasse gewendet und die meinten zunächst, dass das richtig ist und die das dann prüfen. Alle Unterlagen eingereicht, Antrag auf Krankengeld ebenso und erstmal warten.

Die Krankenkasse rief mich dann an und teilte mir mit, dass ich kein Anspruch auf Krankengeld hätte, weil die Abmeldung seitens meines Arbeitsgebers am 16.11.2018 erfolgte und nicht am 19.11.2018. Dieses würde dann korrigiert, sodass das Abmeldedatum dann der 19.11.2018 ist.

Nun warte ich noch immer seit dem 19.11.2018 auf mein Krankengeld.

In der Regel ist es ja so, dass die ersten sechs Wochen vom Arbeitgeber Bzw. vom Arbeitsamt gezahlt werden und nach diesen sechs Wochen greift die Krankenkasse.

Weiß jemand, wie das in dem beschriebenen Fall ist? Habe ich überhaupt Ansprich auf Krankengeld oder muss ich mich an das Arbeitsamt wenden?

Ich bin völlig verzweifelt, weil jeder mir was anderes sagt und ich habe Angst, dass ich nachher mit nichts dort stehe, zumal ich auch meine Unkosten wie Miete, Strom, Versicherungen, etc. habe und die derzeit nur bezahlen kann, wenn ich ins Dispo gehe.

Über sämtliche Rückmeldungen würde ich mich riesig freuen!

LG

Arbeitslosengeld, Recht, Krankengeldanspruch, Ausbildung und Studium
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Arbeitslosengeld nach Scheidung?

Folgende Situation:

Mein Mann und ich lassen und scheiden.

Wir haben bald zwei Kinder (Schwangerschaft) und mit denen könnte ich nirgendwo anders unterkommen. Heißt ich müsste in dieser Wohnung bleiben (ca. 700 Euro Warmmiete)

Nun ist es so, dass ich wegen dem ersten Kind noch in Elternzeit bin. Ab April wäre ich wieder in Mutterschutz.

Bei meiner alten Firma hatte ich aber nie vor nach der Elternzeit weiter zu machen, da mir schon gesagt wurde die Schichtarbeit müsste weiter gehen.

Heißt nach der Geburt meines zweiten Kindes nächstes Jahr müsste ich mir ne neue Arbeitsstelle suchen und eine Unterbringung für beide Kinder.

Das Problem ist daher, dass ich vermutlich bis Mitte nächsten Jahres auf jeden Fall nicht das geringste Einkommen hätte...

Wohnung, essen, Auto und alles weiter muss ich nun aber irgenwie in der Zeit bezahlt bekommen.

Ich weiß, dass ich Unterhalt vom Vater bekomme, aber das würde ja nicht mal für die Miete reichen.. Und ne billigere Wohnung findet man hier in der Umgebung wirklich nicht.

Jetzt steh ich echt ziemlich blöd da und frag mich wie ich das bezahlen soll ohne Job und bald wieder Mutterschutz.

Da kam mir der Gedanke, wenn ich bei meiner alten Firma so oder so nicht wieder arbeiten gehen werde, einfach schon direkt zu kündigen. Damit ich in keinen Arbeitsverhältniss stehe und zumindest zur Überbrückung Arbeitslosengeld beantragen könnte.

Würde ich das bekommen oder gibt es andere Unterstützungen oder finanzielle Hilfen für die Zeit??

Arbeitslosengeld, Scheidung
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Wenn ich als Handelsvertreter §84HGB eine Arbeit annehme und bin derzeit erwerbsunfähig und melde Gewerbe an und verkaufe nix und bekomme Rente weg, wie leben?

Wenn ich als Handelsvertreter §84HGB eine Arbeit annehme und bin derzeit erwerbsunfähig und melde Gewerbe an und verkaufe aber nix und bekomme Rente weg, bzw. ich muss diese zurückbezahlen. Kann ich rückwirkend ALGII beantragen, wahrscheinlich nein. Aber wie kann ich dann leben wenn ich merke dass ich 4 Monate kein Fertighaus verkaufe und dann kommt die Rentenversicherung und möchte von mir meine Rente zurück haben. Was kann ich machen das dies nicht passiert? Die Rente fällt ja nicht gleich weg ich werde vorher zum Arzt geschickt und das dauertein paar Monate und wenn ich 4 Monate nix verkaufe breche ich die Arbeit wieder ab. Aber wie soll ich dann die Rente zurückbezahlen? Und ALGII bekomme ich nicht oder muss man da gleich einen Antrag stellen wenn man seine Tätigkeit beginnt und Bescheid geben wenn man das erste Haus verkauft hat, dass man kein ALGII mehr benötigt? Weil rückwirkend beantragen geht ja nicht.

Also wie machen das Ganze?

Ich habe die DRV schon angeschrieben, dass ich ein Existenzgründungszuschuss benötige und einen formlosen Antrag eingereicht, dass ich mein Businessplan noch nachreiche, weil er von der IHK genehmigt sein muss.

Jetzt haben die schon vor der Einreichung abgelehnt. Das ist eine Unverschämtheit wie ich finde, wenn man einen Antrag ablehnt, ohne zu wissen wie sich ein Geschäft entwickelt. Die lehnen aber deshalb ab weil sie sagen, dass ich nicht leistungsfähig sei. Wenn ich dann aber trotzdem starte und ich bin nicht leistungsfähig, muss ich dann trotzdem die Rente wieder zurück bezahlen? Irgendwann muss ich ja einmal was ausprobieren wenn der Arzt sagt, dass ich was machen soll und ich eine Tagesstruktur benötige weil ich psychisch krank bin und es mir mit Arbeit besser gehen wird.

Ja was denn jetzt?

Arbeitslosengeld, Recht, Erwerbsminderungsrente, ALGII, Arzt, Erwerbsunfähigkeit, Rentenversicherung, Handelsvertreter, handelsvertretervertrag, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
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