Agentur für Arbeit – die neusten Beiträge

Arbeitslosengeld endet bald und noch immer keinen Job, was würdet ihr tun?

Hallo,
leider bin ich noch immer arbeitslos und mein Anspruch endet in 3 Monaten. Derzeit warte ich noch auf Rückmeldung einiger Bewerbungsgespräche. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich es schaffe in den nächsten 3 Monaten einen Job zu finden.
Jetzt zu meiner Frage:
Das Amt hat mir ein Schreiben geschickt mit der Frage ob ich am Ende meines Leistungsanspruches weiter:
a arbeitssuchend gemeldet sein möchte
b arbeitslos gemeldet sein möchte
c ganz ohne weitere Beratung und Hilfe aus dem System raus sein möchte.
Natürlich habe ich mich schon etwas informiert was das bedeutet. Ich möchte aber eure Erfahrungen wissen. Meine Angst ist es, weiterhin alle paar Wochen zu Terminen und Maßnahmen gedrängt zu werden, oder in Stellen hineingedrängt werden die ich gar nicht machen möchte bzw. ich für mich unpassend finde.
Ich möchte eine Druckfreie Beratung, wenn ich doch dann eh kein Geld mehr beziehe. Oder ist das dann wieder eher eine unangenehme Drucksituation? Derzeit bin ich im Team Inga, und ich finde es zeitweise unangenehm so sehr "überwacht" zu werden, obwohl ich ja eh schon alles tue um einen passenden Job zu finden.
Ich hoffe Ihr versteht was ich meine, ich arbeite derzeit schon, aber leider nur auf Minijobbasis. Ich bekomme da von 10 Stunden pro Wochearbeitstagen nur ca 100 Euro im Monat raus. Ich bin nicht faul und mache den Job nicht wegen Geld, sondern um sichtbar zu sein, und meine Jobchance in diesem Betrieb auch zu erhöhen.
Danke fürs Teilen eurer Erfahrungen!!

Arbeitslosengeld, Agentur für Arbeit, Arbeitsamt, Jobsuche

Jobcenter stellt Bürgergeld ein obwohl erstes Gehalt erst am 15.06. kommt – erlaubt?

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit dem Jobcenter und wollte mal fragen, ob jemand so etwas schon erlebt hat oder sich damit auskennt.

Ich habe am 01.05.2026 eine Arbeit angefangen. Jetzt habe ich vom Jobcenter einen Aufhebungsbescheid bekommen, dass mein Bürgergeld ab dem 01.06.2026 komplett eingestellt wird, weil ich angeblich nicht mehr hilfebedürftig bin wegen Arbeitsaufnahme.

Das Problem ist aber: Mein erstes Gehalt bekomme ich erst am 15.06.2026 ausgezahlt. Das bedeutet, dass ich aktuell praktisch gar kein Geld habe für Essen, Fahrkarten, laufende Kosten usw.

Im Schreiben vom Jobcenter steht zwar, dass man eventuell ein Darlehen bekommen kann, wenn das erste Gehalt später kommt, aber ich verstehe nicht, warum mein Bürgergeld überhaupt schon aufgehoben wird, obwohl noch gar kein Einkommen auf meinem Konto eingegangen ist.

Ich dachte eigentlich, dass beim Bürgergeld das Zuflussprinzip gilt und Einkommen erst dann zählt, wenn es wirklich auf dem Konto ist. Deshalb verstehe ich nicht, warum die Leistungen schon vorher eingestellt werden.

Jetzt meine Fragen:

  • Darf das Jobcenter das überhaupt so machen?
  • Müssten die mir nicht wenigstens für Juni noch Bürgergeld zahlen bis das erste Gehalt kommt?
  • Hat jemand Erfahrung damit, wie man dagegen vorgeht?
  • Sollte ich Widerspruch einlegen oder reicht erstmal eine Mitteilung mit Nachweis vom Arbeitgeber?
  • Wie lange dauert sowas normalerweise?

Ich habe schon vor, denen meinen Arbeitsvertrag und den Nachweis über die erste Lohnzahlung am 15.06. zu schicken.

Würde mich über Erfahrungen oder Tipps freuen, weil ich gerade echt nicht weiß, wie ich den Monat überbrücken soll.

Danke euch!

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Was tun Deutsche Staatsangehörigkeit Behörde hat mich abgelehnt, weil Job Center lügt ich bekomme noch Bürgergeld?

Ich hab grad Brief bekommen das mein Widerspruch (hab geschrieben als Widerspruch das Job Center lügt und Nachweise gezeigt das ich verzichtet habe und eine Einstellung von Bürgergeld bekommen habe) so ich habe per digital Job Center Seite online verzichtet ein ganze Seite geschrieben da war Februar. So erst dann erfahre ich das geht nur schriftlich mit Unterschrift obwohl digital eigentlich auch gehen sollte und hab dann nochmal meine Kündigung wegen Bürgergeld geschickt. So ich 30.4 sollte ich burgergeld bekommen hab ich aber nicht bzw hat jemand von meine bg mein Geld bekommen. Und er hat mir nicht auf Bank Konto geschickt da ich gesagt habe schick zurück und job Center habe ich das auch gesagt. Er hat aufjedenfall geschickt ich hab das Geld nicht angerührt so sieht man auch auf mein bank Konto. Und das hab ich am 30.5 wieder vor zu machen also zurück schicken ohne das auf ein Konto kommt. Da die mir Bürgergeld geben wollen, obwohl ich arbeite und genug verdiene für Miete, Rechnungen und so weiter. Was soll das?! Ich dachte Job Center so wenig wie möglich Geld ausgeben aber stattdessen drängen die mir das auf. Und bekomme sogar Termine für Arbeit obwohl ich gekündigt habe. Was soll das. In deutsche Pass zettel steht ich verdiene genug aber weil ich Bürgergeld Geld noch viele Monate Bescheid habe darf ich nicht und soll Verwaltungskosten zahlen und muss klagen wenn ich widersprechen will... Was soll der scheiß was soll ich tun. Ich kenne mich mit klagen nicht aus. Kann ich Job Center gehen und bei Tresen sagen sie sollen mir sofort Zettel geben das ich erfolgreich gekündigt habe oder was soll ich tun. Warum muss ich Klage machen und so schwere Sachen. Kann mir bitte jemand Rat geben? Ich bin so genervt, obwohl ich so erschöpft bin von Arbeit, verweigert mir deutsche Pass den Pass, nur weil Job Center Lügen rumerzählt und will mir weiter Geld geben und Arbeit Termine. (ich hab das Gefühl die wollen mir mir Geld geben damit die weiter mich bg machen mit der anderen Person in der bg aktuell läuft auch ein neu Verfahren das wir keine bg mehr sind, weil das gesetzlich auch so ist und die tun ihr bestes uns weiter bg machen obwohl wir eig nie eine wahren, vllt deswegen drängen die mir ihr Geld auf)

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Nicht krankenversichert, kein Geld, bitte Hilfe?

Hallo Leute, danke, dass ihr auf meine Frage geklickt habt. Ich bin für jeden Ratschlag dankbar, ich bin so verzweifelt.

Und zwar hatte ich vor Kurzem Geburtstag und deswegen ist meine Familienversicherung weg und ich bin alleine versichert.

Das Problem ist, meine Ausbildung fängt erst im September an und daher muss ich die Versicherung selber zahlen, aber ich habe kein Geld dafür.

Jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll. Ich wollte auch arbeiten bis dahin, aber ich finde keine Arbeit, weil die Arbeitgeber wollen, dass ich länger als September bleibe, was mit der Ausbildung nicht möglich wäre. Es bleibt mir also nur, bis September zu warten, aber ich kann die Versicherung nicht zahlen.

Dann habe ich mich bei der Krankenkasse erkundigt. Es gibt eine 3-Monate-Regel zwischen zwei Bildungsabschlüssen als Sonderregelung, aber die greift bei mir nicht, weil ich die alte Ausbildung schon im Winter letzten Jahres abgebrochen habe, unter anderem auch wegen Krankheit. Ansonsten, wenn ich da anrufe oder E-Mails schreibe, schicken die mir immer nur das selbe Formular und antworten nicht auf die Fragen. Das Formular habe ich ja schon ausgefüllt. Trotzdem sind es über 200 Euro pro Monat.

Dann habe ich mich bei der Arbeitsagentur gemeldet, weil ich gehört habe, dass man selbst, wenn man schon eine Ausbildung hat, als ausbildungssuchend eingestuft werden kann und evtl Geld bekommen kann bzw die Versicherung wird übernommen oder teils. Das Problem ist, wenn ich anrufe, nimmt keiner ab und wenn ich über das Portal eine E-Mail schreibe, antworten sie immer nur das Gleiche und zwar, bei Fragen soll man anrufen oder das Portal für Anträge nutzen. Aber es nimmt ja keiner ab! Einen Antrag würde ich sofort machen, nur weiß ich eben nicht, ob das überhaupt möglich ist und wenn ja, welcher Antrag es ist.

Dann habe ich beim Jobcenter angerufen wegen Bürgergeld. Ich wusste schon, dass es nichts wird, aber habe angerufen. Und ja, ich habe keinen Anspruch, weil ich noch bei meiner Mutter wohne in einer großen Wohnung. Aber es ist ihr Eigentum und ich will ja nicht, dass meine Mutter wegen mir benachteiligt wird oder das für mich zahlen muss, vor allem arbeitet sie als Pflegehilfskraft und wer sich auskennt, weiß, dass das nur wenig Geld ist.

Ich bitte um Ratschläge, wenn ihr was wisst. Ich danke euch schon mal!

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Warum heißt es in der Politik jobcebter forden und fördern und in Wahrheit ist forden?

Ich möchte ein Thema zur Diskussion stellen, das viele Arbeitslose und Bürgergeld-Empfänger betrifft, aber von der Allgemeinheit oft völlig falsch wahrgenommen wird: Der Zwang zum Führerschein auf dem Arbeitsmarkt und die Blockaden der Jobcenter.

​Hier sind die zentralen Punkte, die mich massiv stören:

  • Der Druck und die Schuldzuweisung: Vom System und der Gesellschaft wird von Arbeitslosen gefordert, jeden Job anzunehmen. Findet man nichts, wird einem pauschal die Schuld gegeben – die Gründe dafür interessieren niemanden.
  • Die Blockadehaltung der Jobcenter: Wenn man eine Förderung für den Pkw-Führerschein beantragt, um seine Chancen zu erhöhen, blocken die Jobcenter oft ab. Das Argument lautet dann meist: „Es gibt zu viel Betrug.“ Zudem wird verlangt, dass ein potenzieller Arbeitgeber vorab schriftlich garantiert, einen einzustellen, sobald der Führerschein da ist.
  • Die Realität der Kosten: Ein Führerschein ist heute weder in einer Woche gemacht, noch ist er billig. Wer arbeitslos ist, hat schlichtweg nicht das Geld, sich den Führerschein und erst recht kein eigenes Auto anzusparen oder zu finanzieren.
  • Fehlendes Verständnis in der Bevölkerung: Viele Leute sagen herablassend: „Ich habe meinen Führerschein auch selbst bezahlt, also kann das jeder andere auch.“ Dabei wird völlig ignoriert, dass man im Bürgergeld-Regelsatz unmöglich die Tausenden von Euros für die Fahrschule ansparen kann. Auch die Mär, dass das Jobcenter einem danach einfach so ein Auto finanziert, stimmt so nicht.
  • Die Absurdität auf dem Arbeitsmarkt: Es geht hier nicht um die wenigen Totalverweigerer. Die Mehrheit der Betroffenen leidet darunter, dass sie bei Bewerbungen abgelehnt werden, weil der Führerschein fehlt – und zwar selbst bei Jobs, bei denen man für die eigentliche Arbeit überhaupt kein Auto braucht!

Woher ich das weiß?

Aus eigener Erfahrung. Ich war selbst arbeitslos und hatte damals keinen Führerschein. Sogar für einfache Helferjobs, wie zum Beispiel als Spülkraft, wurde von mir ein Führerschein verlangt, obwohl die Arbeit komplett an einem festen Ort stattfindet.

​Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Warum machen es die Jobcenter den Menschen so schwer, mobiler zu werden, während der Arbeitsmarkt den Führerschein selbst für die einfachsten Jobs voraussetz

Wenn man sich überlegt milladen für die Maßnahme Industrie ist plötzlich immer da weil du trotz Arbeitslosigkeit nicht arbeitslos gemeldet bist

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Euer Meinung zu diesen Beitrag?

Titel: Ungleichgewicht bei Förderungen: Warum werden fragwürdige Maßnahmen finanziert, aber der Führerschein verweigert?

​Hallo zusammen,

​ich beschäftige mich aktuell mit der Finanzierungspolitik von der Agentur für Arbeit und den Jobcentern. Dabei ist mir ein deutliches Ungleichgewicht aufgefallen, das meiner Meinung nach ein systemisches Problem darstellt.

Die Hürden bei der individuellen Förderung (Beispiel Führerschein):

Wer finanzielle Unterstützung für einen Führerschein benötigt, stößt auf enorme bürokratische Hürden. Man muss oft schriftlich nachweisen, dass ein Arbeitgeber einen sofort einstellen würde, sobald der Führerschein vorliegt. In der Realität wartet aber kaum ein Betrieb ein halbes Jahr, bis die Prüfung abgelegt ist.

​Zusätzlich muss man beweisen, dass der Führerschein zwingend für die Arbeit notwendig ist und der ÖPNV unzumutbar wäre. Selbst bei einfachen Aushilfsjobs wird man oft schon im Vorfeld aussortiert, wenn man nicht mobil ist – völlig ungeachtet dessen, ob man das Auto für die eigentliche Tätigkeit braucht oder nicht.

Der Kontrast zu großen Maßnahmenträgern:

Im Gegensatz dazu scheint das Geld bei großen Beschäftigungsmaßnahmen lockerer zu sitzen. Es gab beispielsweise Berichte über Maßnahmen (unter anderem hier in Hannover), bei denen Teilnehmer Mandalas malen mussten – was eher an Therapie erinnert als an eine sinnvolle Integration in den ersten Arbeitsmarkt.

Meine Fragen an euch:

  1. ​Wie lässt sich erklären, dass bei großen Maßnahmenträgern scheinbar weniger streng auf die Sinnhaftigkeit und den Erfolg geachtet wird als bei individuellen Förderungen?
  2. ​Wäre das Geld in Programmen zur Führerscheinförderung nicht deutlich effektiver investiert, um die Arbeitslosenzahlen real zu senken?
  3. ​Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit der Ablehnung von Mobilitätsförderung bei gleichzeitiger Zuweisung in eher "unproduktive" Maßnahmen gemacht?

​Ich freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen und Meinungen!(bin gespannt wie viele von induvelllisums schreiben beim theam führerschein finanzierrn sprich man soll dafür selbst arbeiten denn keiner fragt sowas bei Maßnahmen vom jobcebter vor ein paar Jahren gab es einen kleinen Skandal weil das jobcebter Hannover Maßnahmen großzüig mit Geld Vorsorgte obwohl dort mandals gemalt worden

Ich finde es erstaunlich das selbst bei einfachen Tätigkeiten Firmen nazu nach Führerschein und einges Auto nachfragen als ob Pflicht wäre sowas zu besitzen

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Arbeitslos/Arbeitssuchend und Krankenkasse?

Hallo zusammen,

mein Problem ist etwas komplexer und ich hoffe, der lange Text ist verständlich.

Letztes Jahr musste ich meine Ausbildung kurz vor dem Ende abbrechen. Ich wurde nicht zur Prüfung zugelassen, da ich am Ende schwer krank war und lange im Krankenhaus lag. Auch danach war ich zunächst nicht arbeitsfähig. Ich habe mich damals bei der Agentur für Arbeit sowohl arbeitslos als auch arbeitssuchend gemeldet.

Hier fing das erste Problem an. Ich habe bisher keinerlei Post oder Jobangebote erhalten. In meinem Online-Profil steht zwar, dass ich gemeldet bin, aber es passiert einfach nichts, vermutlich, weil ich keine Leistungen (Geld) beziehe. Da ich ohnehin lieber eine neue Ausbildung statt eines Jobs gesucht habe, habe ich mir erst mal nicht viel dabei gedacht und mich wieder über meine Eltern kranken familienversichert.

Nun wird es jedoch dringend. Ich werde bald 23. Heute habe ich einen Brief erhalten, dass die Familienversicherung mit dem Geburtstag endet, sofern man nicht in Ausbildung ist. Das ist bei mir momentan ja nicht der Fall. Ich müsste die Beiträge also in einer Woche selbst zahlen, was ich finanziell absolut nicht kann

Ich bin unsicher, wie ich weiter vorgehen soll. Wenn ich keinen Ausbildungsplatz finde, bis jetzt habe ich ja keinen, deshalb würde ich zur Überbrückung arbeiten gehen. Viele Stellen sind jedoch nur Minijobs, die mich nicht krankenversichern würden. Eigentlich hatte ich gehofft, dass die Agentur für Arbeit mich unterstützt, aber da ich auf meine Meldung nie eine Reaktion erhalten habe, bin ich ratlos.

Hat jemand einen Rat für mich?

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Tut das Jobcenter/Arbeitsagentur überhaupt etwas für ihre "Kunden"?

Ich möchte dazu eine reale Geschichte erzählen:

Jemand wurde Arbeitslos, unverschuldet. Hat viele Jahre zuvor gearbeitet. Im ersten Jahr hat ihm seine Sachbearbeiterin beim Arbeitsamt eigentlich auch keine große Hoffnung gemacht. Man hat zwar ein paar Tipps gegeben, aber "wegen KI und Wandel des Arbeitsmarktes" gleich darauf hingewiesen, dass es aktuell eher schwer ist einen neuen Job im gleichen Bereich zu finden. In anderen Bereichen ebenfalls, weil die Person von vielen Unternehmen als "überqualifiziert" oder schlicht als zu teuer abstempeln wird.

Irgendwann landete er dann beim Jobcenter. Beim Jobcenter fragte er auch ganz offen: "Was gibt es denn, was ich tun kann? Sehen Sie irgendwelche Weriterbildungen oder Umschulungen, sodass ich wieder einen Job finde?" darauf bekam er die Antwort: "Da müssen Sie sich mal im Internet informieren. Wir haben hier so viele Arbeitslose, da können wir uns ja nicht mit jedem Beruf auskennen".

Und da denke ich mir: doch? Das sollte exakt die Aufgabe sein? Sicher nicht, dass sich da jeder Sachbearbeiter mit jedem Job auskennt. Aber a) das man das vielleicht in Fachbereiche aufteilt, die dann zum Hintergrund der Leute passen b) was man nicht weiß, kann man suchen - ja, man kann auch selber suchen, ich vergleich das an der Stelle aber gerne mit "Diagnosen googlen", das ein Arzt deine Krankheit googlen kann heißt nicht, dass du das kannst. Deswegen gibt es doch die Sachbearbeiter in den Ämtern: weil sie die Fachleute sein sollten, die den Leuten Perspektiven und Jobs vermitteln können.

Bei solchen Geschichten (und die hört man ja immer wieder), frage ich mich: Wie können sich eigentlich Politiker aus der Regierung hinstellen und Menschen in Arbeitslosigkeit die Schuld geben, wenn die Hilfestellen, die mit Steuern finanziert werden, absolut nichts tun, um diesen Leuten zu helfen?

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Bildungsgutschein für Triebfahrzeugführer trotz bestandener Eignung und Jobzusagen abgelehnt – wie sind die Chancen im Widerspruch?

Hallo zusammen,

ich würde gerne eure Einschätzung zu meinem Fall hören, weil ich inzwischen nicht mehr weiß, wie realistisch meine Chancen noch sind.

Es geht um einen Bildungsgutschein für die Weiterbildung zum Triebfahrzeugführer.

Mein Fall in Kurzform, aber mit den wichtigsten Daten:

- Am 09.12.2025 habe ich bei einem Weiterbildungsanbieter den Wissenstest und das Interview absolviert.

- Am 11.12.2025 bekam ich schriftlich die Rückmeldung, dass ich für die Weiterbildung zum Triebfahrzeugführer geeignet bin.

- Ich habe dabei 44 von 50 Punkten erreicht.

- Gleichzeitig wurde mir mitgeteilt, dass zusätzlich noch die körperliche und psychologische Tauglichkeit geprüft werden müsse und dafür eine Kostenübernahme durch die Agentur für Arbeit erforderlich sei.

Zusätzlich habe ich bereits schriftliche Zusagen bzw. konkrete Beschäftigungsperspektiven von Unternehmen aus dem Bahnsektor erhalten, dass nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung eine feste sozialversicherungspflichtige Beschäftigung möglich ist.

Außerdem wurde mir im Januar über ein Abgeordnetenbüro mitgeteilt, dass seitens der Agentur für Arbeit grundsätzlich Interesse besteht, mich in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen. Damals hieß es sinngemäß, dass noch bestimmte Unterlagen wichtig seien, unter anderem:

- das Sprachzertifikat B2

- eine schriftliche Bestätigung des Unternehmens, dass es sich um eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit handelt

- eine Erläuterung, wie ich von meinem Wohnort zum späteren Arbeitsort gelangen würde

Das B2-Zertifikat liegt inzwischen vor.

Trotzdem habe ich am 26.01.2026 einen Ablehnungsbescheid von der Agentur für Arbeit erhalten.

Begründung war im Wesentlichen:

- ich sei nicht „geringqualifiziert“

- ich habe bereits Berufserfahrung in Deutschland

- daher sei die Weiterbildung zum Triebfahrzeugführer für mich angeblich nicht notwendig

- neue, fachfremde Kenntnisse müssten nicht gefördert werden

Dagegen habe ich am 30.01.2026 fristgerecht Widerspruch eingelegt.

Zu meiner Vorgeschichte:

Ich habe zwar bereits in Deutschland gearbeitet, allerdings nur für einige Monate als pädagogischer Mitarbeiter in einem anderen Bereich. Diese Tätigkeit war aus meiner Sicht keine langfristige oder tragfähige berufliche Perspektive und entspricht auch nicht der beruflichen Richtung, in die ich mich nachhaltig entwickeln möchte. Das Arbeitsverhältnis endete außerdem nicht deshalb, weil ich dort eine stabile Perspektive gehabt hätte, sondern aus anderen Gründen.

Hinzu kommt:

Mein ausländischer Hochschulabschluss wurde zwar bewertet, führt in Deutschland aber nicht automatisch zu einer klar geregelten beruflichen Perspektive, mit der ich dauerhaft und sicher in den Arbeitsmarkt integriert wäre.

Am 29.03.2026 habe ich zusätzlich noch einmal schriftlich nach dem Bearbeitungsstand meines Widerspruchs gefragt. Bis heute habe ich darauf aber keine klare Antwort erhalten.

Zu meinem Hintergrund noch kurz:

Ich habe einen ausländischen Hochschulabschluss im Bereich Musik / Musikpädagogik, der von der ZAB bewertet wurde. In Deutschland war ich für einige Monate als pädagogischer Mitarbeiter im schulischen Bereich tätig. Diese Beschäftigung war jedoch weder langfristig noch aus meiner Sicht eine tragfähige berufliche Perspektive. Gerade deshalb sehe ich die Weiterbildung zum Triebfahrzeugführer als realistische und nachhaltige Möglichkeit der beruflichen Integration.

Meine eigentlichen Fragen sind:

1. Ist die Begründung der Agentur für Arbeit aus eurer Sicht nachvollziehbar?

2. Reicht eine frühere, eher kurze Tätigkeit in einem ganz anderen Bereich wirklich aus, um eine Weiterbildung in einen klar nachgefragten Beruf abzulehnen?

3. Wie stark sind aus eurer Sicht die Argumente pro Weiterbildung, wenn

- die Eignung bereits positiv festgestellt wurde,

- 44/50 Punkte erreicht wurden,

- und konkrete Jobperspektiven nach erfolgreichem Abschluss vorliegen?

4. Hat jemand Erfahrungen mit einem ähnlichen Widerspruch beim Bildungsgutschein?

5. Würdet ihr in so einem Fall eher weiter abwarten oder schon die nächsten rechtlichen Schritte vorbereiten?

Mir geht es nicht darum, „einfach irgendeine Umschulung“ zu bekommen, sondern um eine Weiterbildung, für die ich bereits Eignung, Motivation und konkrete berufliche Perspektiven nachweisen kann.

Danke im Voraus für sachliche Einschätzungen.

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