Neue Arbeit nach Arbeitslosigkeit, aber gesundheitliche Probleme. Ausweg/ Alternative?

Hallo,

ich bin Elektroniker und war etwas über 1 Jahr arbeitslos aufgrund eines Unfalls. Ich habe mir kompliziert das Handgelenk gebrochen, was mehrere OP‘s erforderte. Dementsprechend lange hat die Physio etc gedauert.

Ich bekam 1 Jahr ALG1 und danach 2 Monate ALG2. Nun arbeite ich seit 3 Monaten wieder. In einem etwas größeren Unternehmen als Elektroniker.

Leider fällt mir die Arbeit schwer, da mir oftmals mein Handgelenk schmerzt. Es sind stechende Schmerzen und manchmal auch Taubheitsgefühle. Die Ärzte sagen, dass dies die Folgen meiner Verletzung sind und es mit der Zeit eher noch schlimmer wird. Ich solle keine großen Belastungen auf die Hand ausüben.

Nun weiß ich nicht wie es für mich weiter gehen soll… in dem Beruf weiterzuarbeiten wird wohl auf lange Sicht nicht sinnvoll sein. Da ich noch in der Probezeit bin könnte ich mich nach etwas Anderem umschauen - nur was? Bin schließlich schon fast 30.

Bietet das Jobcenter Umschulungen oder Ähnliches an? Ich würde auch gerne eine komplette Umorientierung machen, ggf. auch studieren. Als Elektroniker bin ich nur so halb glücklich…

Meine Angst bei einer neuen Ausbildung oder Studium wäre, dass ich kaum noch Geld hätte um Miete, Essen etc. zu bezahlen.

Liebe Grüße an Alle!

Recht, berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, elektroniker, Jobcenter, Probezeit, studieren, neue-arbeitsstelle, Weiterbildungsmöglichkeiten
Krankenversichert während man arbeitslos ist?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage.


Ein Freund von mir hat einen Jobwechsel und hat dazwischen 5 Wochen Zeit gehabt in denen er arbeitslos ist.
Aufgrund einer Sperrzeit hat er für diese Zeit kein arbeitslosengeld bekommen, hat aber, um krankenversichert zu sein, allen möglichen gedöns mit dem Arbeitsamt geklärt.
Die ersten 4 Wochen nach dem Ende des letzten Jobs ist man ja über die Krankenkasse versichert. Da hat das Arbeitsamt nichts mit zu tun. Daher geht es nur um die eine 5. Woche bevor er dann wieder über die neue Arbeit versichert ist.

Er hat viele Male über mehrere Monate mit dem Arbeitsamt (Agentur für Arbeit) Kontakt gehabt und jedes einzelne Mal haben alle Mitarbeiter ihm am Telefon bestätigt, dass er auch wenn er kein Arbeitslosengeld bekommt usw. trotzdem über das Arbeitsamt krankenversichert ist. Das haben ihm 8 verschiedene Mitarbeiter, darunter auch eine Person aus dem Leitungsbüro mündlich zu 100% bestätigt. Schriftlich „konnte“ es jedoch keiner herausgeben.

Nun hat er Post bekommen, wo aller möglicher Kram drin steht und am Ende als kurze Info von wegen „aufpassen sie sind, wenn sie kein Arbeitslosengeld bekommen, nicht über das Arbeitsamt krankenversichert“.

  1. Wir sind momentan in der 5. Woche, was wäre wenn jetzt etwas passiert? Ist er dann gerade krankenversichert?
  2. Bevor er nicht mehr versichert ist, weil die Krankenkasse keine Beiträge erhält müsste von der Krankenkasse doch eine Mahnung kommen, dass wenn kein Beitrag kommt er dann nicht mehr krankenversichert ist oder können die ihn von heute auf morgen einfach „rausschmeissen“ ?
  3. Kann man irgendwas tun, da einen scheinbar 8 Leute vom Arbeitsamt verarscht haben? Das kann ja wohl nicht sein dass 8 Leute und auch Leitungspersonen Falschaussagen tätigen? (Teilweise haben wir auch Namen und genaue Daten aufgeschrieben.)

Vielen Dank schonmal!

Arbeitslosengeld, Krankenversicherung, Agentur für Arbeit, Arbeitsamt, Arbeitslosigkeit, Krankenkasse, Versicherungsrecht, Krankenkassenbeiträge
Habe Kontakt zu zwei Harz4 Bezieher abgebrochen. Gut so?

Hallo,

Ich hatte zwei Bekannte und früher Mal Freunde. Der eine ist Deutsch-Ukrainer und wir kennen uns seit 15 Jahren. Wir gingen auf die gleiche Schule. Er brach damals die Schule in der 11ten ab und machte eine Lehre als Mechaniker, die er auch abgeschlossen hatte, nur arbeitete er nach seiner Lehre nicht mehr und das bis heute und lebt seit vielen Jahren von Harz 4, während ich studiert hatte und seit Ende des Studiums kräftig Steuern zahlen muss.

Das gleiche ist mit einem anderen Bekannten/ Freund, den ich 2016 kennengelernt hatte. Er ist Iraker und so ein netter Kerl. Aber auch er hat seine Deutschkurse immer wieder abgebrochen und spricht heute immer noch kaum Deutsch. Ihm wurde als Flüchtling die Wohnung + Geld für Essen bis letztes Jahr gezahlt. Aber er hat nie lernen wollen und immer, als ich mit ihm über Arbeit reden wollte, hatte er keine Lust auf das Thema. Dann hat er letztes Jahr eine Lehre tatsächlich bekommen und ist oft unentschuldigt nicht in die Arbeit gegangen. Er sagte mir immer, dass er keine Lust auf 40 Stunden Arbeit hat. Er will auch sein Leben genießen. Dann würde er gekündigt und lebt jetzt von Hartz4. Er sucht nicht mehr nach Arbeit. Ich selbst habe ihm immer wieder klar, dass das richtig eklig ist sein Verhalten und dass ich überhaupt nicht einsehe, warum ich Steuern für einen Schmarotzer wie ihn zahlen sollte und er gefälligst sich eine Arbeit suchen sollte. Er meinte, dass das mein Problem sei, wenn ich mit seiner Lebenseinstellung nicht klar käme. Also habe ich jetzt auch mit ihm den Kontakt beendet.

Sollte man solche Leute komplett aus der Gesellschaft ausschließen, damit sie gezwungen sind, sich mal Gedanken um ihr soziales Verhalten zu machen?

Arbeit, Steuern, Schule, Freundschaft, Geld, Arbeitslosigkeit
1 Jahr nicht auf Ausbildungsplatz beworben?

Ich habe gelesen, dass Schulabgänger zwischen 5-8 Bewerbungen schreiben müssen um an einen Ausbildungsplatz zu kommen. Teilweise auch bis zu 20 Bewerbungen um auch in Betriebe zu kommen, die sehr beliebt sind.

Ich versuche seit Oktober 2016 in Ausbildung zu kommen. Und ich bin jetzt wieder 6 Monate schon ohne Job und gammel zuhause. Ich hatte einen relativ schlechten Fachabiturschnitt (3,3). Ich habe mich letztes Jahr im Januar/Februar beworben und mehrere Vorstellungsgespräche da ich jeden dritten Tag eine Bewerbung verschickt habe.

Jetzt gammel ich schon wieder 6 Monate zuhause herum und schicke hier und da pro Woche 2 Bewerbungen für Jobs raus, bekomme aber keine Stelle auch nicht für einen Job.

Ich bin jetzt 29 und immer noch ohne Ausbildung. Meint ihr dass ich Erfolg habe wenn ich 20 Bewerbungen pro Monat verschicke?

Ich versuche auch immer noch in alle möglichen Bereiche reinzukommen.

Aber 20 Bewerbungen im Monat habe ich auch noch nie verschickt.

Laut Statistik klappt es aber mit dem Ausbildungsplatz bei Schulabgängern nach 5-20 Bewerbungen zu 80%. Aber ein wichtiges Kriterium ist auch das Abschlusszeugnis und der Schnitt.

Das habe ich bisher immer mitgeschickt mit wenig Erfolg.

Ich bin insgesamt nach der Schule 5 Jahre zuhause gewesen (arbeitslos und psychisch erkrankt)

Also ich habe da eine grosse Lücke und 3 Jahre war ich insgesamt am arbeiten (inklusive FSJ).

Jetzt habe ich wieder eine 6 Monatige Lücke.

Was kann ich tun? Soll ich darauf hoffen, dass es nach 20 Bewerbungen dann mit dem Ausbildungsplatz endlich klappt? Und soll ich das Fachabiturzeugnis mal rauslassen? Ich habe ja auch andere Zeugnisse. Aber so wirklich lange habe ich nach der Schule ja nicht gearbeitet.

Was kann ich tun?

Ich glaube stark meine Bemühungen reichen einfach noch nicht. Und das ich 20 Bewerbungen pro Monat abschicken sollte.

Schule, Bewerbung, Job, Ausbildung, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Perspektive, Genesung, Ausbildung und Studium, Studium und Beruf, Beruf und Büro
Keine Arbeit, keine Frau?

Hallo, mit dieser Frage möchte ich nichts verallgemeinern, ich möchte lediglich meine Sichtweise erklären und suche hier nach ehrlichen und aufrichtigen Worte.

Leider bin ich Arbeitslos, habe keine geschlossene Ausbildung und dementsprechend keinen Beruf erlernt, das hat viele Gründe und es ist schwer alle aufzuzählen, das größte Problem bin ich selbst, zumindest glaube ich das. In den letzten Jahren ging es mir psychisch und physisch nicht gerade gut, momentan entwickelt sich vieles positiv, es wird mit Sicherheit noch dauern, bis ich richtig im Leben stehe und eine Arbeit finde, die zu mir passt.

Nun stelle ich mir oft die Frage, ob es an meiner Stelle überhaupt möglich wäre, eine Frau kennenzulernen. Wie soll das funktionieren, wenn ich ihr nichts bieten kann?
Ich will mir nichts vormachen, es ist jedoch die Realität, dass man als Mann ohne Arbeit nicht unbedingt am Leben teilhaben kann, beim Kennenlernen und auch in Gesprächen mit neuen Leuten, egal ob Mann oder Frau, ist der Beruf immer eins der üblichen Themen, über die gesprochen werden.

Was sollen die Eltern denken, wenn die Frau auf einen Mann trifft, der keine Arbeit hat und sie dann gefragt wird, was sein Job ist? Die würden ihr das doch ausreden, sich mit so jemanden zu treffen.

Eine Frau kann ihr eigenes Geld verdienen, das ist mir schon klar, bitte verurteilt mich nicht, stellt mich auch nicht als Ahnungslosen da. Mit 'ihr was bieten' können, meine ich z.B. dass man die Frau zum Essen einlädt, Nettigkeit kaufen und wenn es ernster wird, soll bestimmt eine gemeinsame Wohnung her, da will ich die Frau doch unterstützten können und nicht nur die Frau zahlen lassen.

Liebe, Arbeit, Frauen, Beziehung, Psychologie, Arbeitslosigkeit, Liebe und Beziehung
Sind solche „Karrieren“ wie meine normal im Berufsleben?

Hallo! Manchmal frage ich mich ob solche „Karrieren“, ich setze es bewusst in Anführungszeichen, weil eine Karriere ja eigentlich was komplett anderes ist, wie meine normal im Berufsleben sind. Bzw. ob es viele Menschen gibt denen es genauso ergeht oder ergangen ist.

Nach der Schule habe ich mich bei unzähligen Arbeitgebern beworben und bin dann letztendlich bei einem großen Konzern eingestellt worden. Ich habe dann die Ausbildung gemacht und war nie besonders gut, eher im unteren Mittelfeld im Vergleich zu den anderen Auszubildenden. Ich habe es immer als Job gesehen, wenn ich bei der Arbeit war habe ich immer versucht mein bestes zu geben aber wenn Feierabend war, dann war auch Feierabend und ich habe nichts mehr für die Ausbildung getan.

Während der Ausbildung war man nicht immer zufrieden mit mir aber irgendwie habe ich die Anforderungen dann doch immer erfüllt. Die Abschlussprüfung habe ich so eben bestanden und dann musste ich übernommen werden (wegen Tarifvertrag, Gewerkschaft usw. das ist so geregelt gewesen), keine Ahnung ob ich auch ansonsten übernommen worden wäre.

Jedenfalls kam ich dann in einen Bereich wo ich dann auch keine Bäume ausgerissen habe aber ich kam zumindest gut mit den Kollegen klar und die Vorgesetzten mochten mich, also habe ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen.

Seitdem gehe ich jetzt jahrelang dort arbeiten, mache meinen Job und Nachmittags gehe ich nach Hause. Es hat sich über die Jahre nicht viel geändert. Ich werde nie reich werden, bzw. beruflich voran kommen, ich kann aber trotzdem davon leben und bin damit zufrieden, wahrscheinlich werde ich den Rest meines Lebens, bzw. bis zur Rente so weitermachen (müssen).

Es gibt Kollegen die waren deutlich engagierter, haben es richtig zu etwas gebracht, sich weitergebildet, Überstunden gemacht usw. und bei mir vergeht einfach nur ein Tag nach dem anderen.

Hätte ich damals Pech gehabt und man hätte mich nicht übernehmen müssen, oder hätte der Chef nach der Ausbildung mich nicht gemocht, dann wäre ich heute vielleicht arbeitslos oder würde irgendwas komplett anderes machen.

Ich frage mich deshalb, gibt es viele Leute bei denen es ähnlich gelaufen ist oder hatte ich einfach Glück (oder Pech, je nachdem wie man es sieht)? Ich meine es ist ja okay, ich kann mich damit arrangieren.

Sind solche „Karrieren“ normal in Deutschland?

Ja, das ist ganz normal 50%
Du hast Glück gehabt 50%
Nein, das ist nicht normal 0%
Du hast Pech gehabt 0%
Arbeit, Beruf, Allgemeinwissen, Politik, Arbeitslosigkeit, Industrie, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
Glaubt Ihr, dass man als Hartz IV Empfänger*in in unserer Gesellschaft glücklich werden kann?

Neulich traf ich beim Einkaufen einen alten Bekannten von mir wieder, den ich schon seit einiger Zeit nicht mehr gesehen hatte. Er wirkte fröhlich und glücklich auf mich, also fasste ich mir ein Herz und ging zu ihm rüber und sprach ihn an. Er freute sich anscheinend auch darüber mich wiederzusehen und so kamen wir ins Gespräch. Was ich dann von ihm erfuhr, konnte ich zu erst gar nicht glauben, denn er erzählte mir, dass er bereits seit über 7 Monaten arbeitslos sei. Ich konnte mir darauf zu erst keinen Reim machen, denn wie konnte er arbeitslos und gleichzeitig auch glücklich sein? Und als wäre dies allein nicht schon genug gewesen, erzählte er mir noch, dass er von seiner langjährigen Lebenspartnerin verlassen wurde, kurz nachdem er arbeitslos geworden war. Sie war zu dem Zeitpunkt schon von ihm schwanger gewesen, aber nach der Trennung hat sie dann eine Abtreibung an sich vornehmen lassen und dadurch das Baby, das ja auch seines gewesen war, einfach entfernen lassen. Als Begründung für die Abtreibung des Babys hatte sie ihm genannt, dass sie keinem Kind einen Vater zumuten will, der nicht auch finanziell für das Kind sorgen kann.

Dies alles erzählte er mir so, als wäre es das Normalste auf der Welt und alles auch noch mit einem sorglosen und fröhlichen Lachen im Gesicht. Tatsächlich wirkte er viel glücklicher und freier auf mich als zu der Zeit, als er noch berufstätig und in einer Beziehung war. Seine Fröhlichkeit wirkte auch ganz natürlich, also nicht absichtlich vorgetäuscht auf mich.

Diese Begegnung mit meinem Bekannten (er ist 41 Jahre alt) ist jetzt schon fast einen Monat her, aber sie beschäftigt mich noch immer und ich kriege sie irgendwie nicht mehr aus dem Gedächtnis raus.

Meine Frage lautet: Kann es sein, dass man als arbeitsloser Single auch glücklich sein kann? Kann es sein, dass man arbeitslos und alleine glücklicher sein kann als berufstätig und in einer Beziehung?

Glück, Arbeitslosigkeit, Gesellschaft, Hartz IV

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