Ist eine Ausbildung nichtig, wenn man nach Abschluss der Ausbildung 5-10 Jahre oder länger nicht mehr im selben Berufsfeld gearbeitet hat?

Heutzutage ist es ja so, dass die meisten Auszubildenden nach der Ausbildung nicht mehr übernommen werden und danach dann erst mal arbeitslos sind. Ich habe schon von welchen gehört, die nach der Ausbildung länger als 2 Jahre, einige sogar 5-10 Jahre keine neue Arbeitsstelle gefunden haben. Ein Grund wäre z.B. wenn der Beruf so üblich ist, dass es auch ungelernte ausüben können wie z.B. Verkäufer oder Hotelfachkraft. Ein andere Grund wäre, wenn es nur ein kleines Unternehmen (z.B. KFZ-Mechatroniker) ist, das sich es nicht leisten kann die Auszubildenden zu übernehmen.

Es gibt auch Beispiele, wo Auszubildende zum KFZ-Mechatroniker nicht übernommen wurden und dann nach 5 Jahren nirgendwo mehr einen Job bekommen haben, weil sie einfach nicht am neuesten Stand waren. Ein Chef sagte sogar, dass so eine Ausbildung nach längerer Zeit nichtig wäre, da sich die Branche ständig weiter entwickelt und die Angestellten am neuesten Stand sein müssen um die Tätigkeit ausführen zu können.

Jetzt zu meiner Frage: Denkt an einen Beruf, wo man eine Ausbildung macht, aber schon von vorne herein klar ist, dass man nicht übernommen wird und danach längere zeit arbeitslos ist oder wo anders arbeitet. Würdet ihr es in so einem Fall sinnlos finden überhaupt eine Ausbildung zu machen? Wie sinnvoll seht ihr eine Ausbildung allgemein?

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Krankmeldung erfolgte nach Kündigung, aber vor Ablauf des Arbeitsvertrages und besteht weiterhin. Krankengeld über Krankenkasse, oder über Arbeitsagentur?!?

Hier nochmal kurz zur Zusammenfassung, um was es mir geht.

Ich kämpfe neben anderen gesundheitlichen Problemen, die ich erst seit meinem letzten Job hatte, schon länger mit burnoutartigen Symptomen.

Mitte Juli habe ich die Kündigung bei meinem Arbeitgeber erhalten. Aufgrund meiner exorbitant hohen Anzahl an Urlaubstagen und Überstunden war ich ab sofort freigestellt, mein Arbeitsvertrag endete aber aufgrund dieses Anspruchs erst am am letzten Augusttag.

Nachdem sich nach den ersten Wochen keine Besserung der Symptome zeigte, wurde ich krank geschrieben, diese Krankschreibung erfolgte Anfang August und besteht nun durch Folgebescheinigungen von Anfang August bis Stand jetzt Ende September weiter.

Als ich noch nicht krankgeschrieben war, hatte ich mich natürlich ordnungsgemäß beim Arbeitsamt gemeldet, alle Formalitäten erledigt und hatte schon alles nötige erhalten für meinen Anspruch ab September.

Nachdem ich das Arbeitsamt informiert hatte, das ich krankgeschrieben war, erhielt ich einen Aufhebungsbescheid und das ich nun nicht mehr beim Arbeitsamt gemeldet bin und mich an die Krankenkasse wenden sollte.

Meine Krankenkasse hat das soweit zur Kenntnis genommen, die Sachbearbeiterin meinte zu mir aber, es wäre dringend anzuraten, das ich mir keine Folgebescheinigungen mehr ausstellen lasse, sondern mich wieder beim Arbeitsamt melden soll, Arbeitslosengeld beantragen - und dann krankschreiben lasse.

Das hört sich irgendwie danach an als wolle man mich aus Kostengründen (?!) oder so dorthin abschieben, weil ich danach, wenn ich es recht verstehe, aufgrund das mein Krankengeld dort weniger wäre als direkt bei der Krankenkasse. Das kann aber eine Fehlinformation sein. Aufgrund der spezillen Sachlage kann ich irgendwie nichts wirklich im Internet finden.

Ich würde nun gerne von jemand der sich mit der Sachlage auskennt, gerne wissen was das sinnvollste für mich ist.

Kündigung Arbeitslosengeld Recht Krankheit Arbeitslosigkeit Krankengeld Krankenkasse Ausbildung und Studium
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Arbeitslos und Heimlich Depressiv, was machen?

Hallo, ich erkläre gleich alles und es wird ein langer Text. Hoffe ihr habt einen Ratschlag für mich.

Ich bin 22 Jahre und tue mich Schwer einzugestehen dass ich Depressiv bin und mache immer einen auf Cool aber wenn ich in meinem Bett liege würde ich mich am liebsten umbringen da ich mein Leben als sinnlos erachte.

Es fing alles bei meiner Ausbildung als Anlagenmechaniker für SHK an die mir von meinem Vater als ich 15 Jahre war und meinen Abschluss hatte quasi „aufgezwungen“ wurde da ich Geld verdienen sollte. Ich wurde dort gemobbt kleingehalten verarscht schikaniert durfte immer die scheißarbeit machen überstunden ca 50-54h die woche unbezahlt streit mit meinen chef und meinen kollegen ich bin fast sogar handgreiflich geworden weil ich nicht mehr konnte. Habe dort als Geselle 2 jahre weiter gemacht dachte es würde bergauf gehen jedoch ging es weiter.. 20 urlaubstage 10€ stundenlohn usw.. ich habe dann gekündigt wurde arbeitslos nach 2 monaten habe ich als callcenter agent gearbeitet wo ich noch mehr probleme durch die kundenprobleme bekahm da die mich zu heulten und ich niemanden habe. Habe keine freunde mehr da ich als azubi nie zeit hatte.. sitze jetzt daheim rum ohne jemanden zu haben, fühle mich schwach, kränklich, kaputt, ausgelaugt, sinnlos, mich würde wahrscheinlich keiner vermissen wenn ich mich selbst umbringe, ringte auch mit dem Gedanken, bin ein eingeschlosser mensch lasse auch niemand an mich ran da mein vertrauen oft gebrochen wurde.

Ich würde gerne zum arzt und ihm das alles erzählen jedoch habe ich am 3.10 die 2 maßnahme die 2 monate lang geht „langzeitarbeitslosigkeit verhindern“ was keinen sinn gür mich ergibt finde ich da ich schonmal da war und nur rumsaß und somit wieder keine zeit zum arzt zu gehen und meine depris zu outen.

Was soll ich machen? Und ja ich bin kurz vorm auslauf des AG 1 bemühe mich trz um Jobs selbstständig! Leider konnte ich nicht alles schreiben...

Psychologie arbeitslos Arbeitslosigkeit depressiv
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Was nach Abbruch eines Studiums?

Hallo an Alle,

meine Frage ist eher ein Gedankenspiel, weil ich erst einmal nur mit der Idee schwanger bin und nicht so recht weiß, ob ich den Schritt wagen sollte oder nicht.

Ich arbeite Teilzeit im Handel und könnte - vielleicht - Wintersemester 2019 ein Studium beginnen (was mir die Möglichkeit bietet, aus eben dem Handel rauszukommen).

Machen wir einmal einen auf ganz optimistisch und tun so, als würde ich die Aufnahmeprüfung schaffen und es heißt: Willkommen an der FH. Ich müsste meinen derzeitigen Job (voraussichtlich) kündigen, da FH und Arbeitsplatz etwa 80 Kilometer entfernt sind.

Gehen wir jetzt mal davon aus, dass ich 3 der 8 Semester studiere und dann für mich feststelle: Nee, doch nicht so ganz meine Welt. Würde ich dann wieder in Alg2 abrutschen? (zur Erklärung: ich war 9 Jahre erwerbslos und bin seit 6 Jahren wieder in einer sozialversicherten unselbständigen Beschäftigung). Und muss ich mit einer Sperre rechnen, weil ich eben meinen JOb gekündigt habe um zu studieren (die Frage lässt sich erweitern auf: Muss ich mit einer Sperre rechnen, wenn ich das Studium die 8 Semester/4 Jahre durchziehe, dann aber mit Pech ohne Job dastehe).

Wie gesagt, das ganze ist wirklich erstmal nur eine Gedankenreise, weil ich eben noch unschlüssig bin und viele Dinge durchdenken will (u.a. die Finanzierung).

Wichtig: Der Studiengang lässt sich nicht mittels Fernstudium absolvieren!

Für die Antworten bedanke ich mich im Voraus

GLG

Tichuspieler

Studium Arbeitslosigkeit Ausbildung und Studium abbruch Studium Beruf und Büro
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depressive verstimmung morgens?

hallo

erst mal zu meiner person ich bin w 19 und seit 1 jahr arbeitslos
ich habe schon früher öfters über den sinn des lebens nachgedacht und wie sinnlos es alles doch ist. nun habe ich eine ausbildung abgebrochen und seit 1 jahr arbeitslos, eine neue ausbildung aber schon in sicht sie fängt in einem monat an.

es fing vor ca 2 monaten an dass ich ständig das gefühl hatte nicht genug luft einatmen zu können aber organisch alles i.O und das macht mich ein wenig verrückt denke ich. seit einen tagen kamen diese gedanken der sinnlosigkeit wieder, wofür stehen wir auf essen arbeiten schlafen wenn wir doch sowieso sterben?

sofort habe ich angefangen alles zu googeln und sobald ich auf depressionen gekommen bin hab ich das gefühl auch depressiv zu sein. ich kann gut schlafen, will auch leben und hab auch lust sachen zu unternehmen usw aber seit einigen tagen habe ich dieses bekannte morgentief. wache mit übelkeit und durchfall auf(ich denke wegen der angst vor einer depression) und fange an wieder zu grübeln und googlen.

frühstücken geht nicht mehr ich bekomme nichts runter seit 3 tagen kann ich nur abends essen. ich denke ich habe keine depression oder so weil über den tag werde ich aktiv und bewege mich usw aber vielleicjt liegt das auch daran dass ich einfach langeweile habe aufgrund der arbeitslosigkeit. ich denke sehr viel nach was auch wahrscheinlich mein fehler ist. was denkt ihr hattet ihr auch mal sowas? ich neige auch dazu immer vom schlimmsten auszugehen 🙄

über ratschläge und tipps würde ich mich sehr freuen

Psychologie Arbeitslosigkeit Depression Gesundheit und Medizin Liebe und Beziehung Morgentief
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Lohnt sich noch ein Studium?

Hallo,

ich habe vor 5 Jahren mein Abitur gemacht, jedoch danach weder gearbeitet noch studiert. Da ich von elterlicher Seite auch kein Druck bekam, etwas zu tun, habe ich es als nicht notwendig erachtet, mir nach 13 Jahren Schule weiteren Stress anzutun. Ich war damals ein recht desinteressierter Mensch und habe den Großteil meiner Freizeit mit Serien oder Videospielen verbracht. Das Lernen unter Zwang in der Schule hat bei mir dafür gesorgt, dass ich mich nicht wirklich auf den Unterrichtsstoff eingelassen habe. Ich habe in der Regel nicht aufgepasst, und wenn überhaupt, nur soviel gelernt, dass ich zumindest ein Teil der Aufgaben bearbeiten kann.

Als ich dann aber keine schulischen Pflichten mehr hatte, genügte es mir irgendwann nicht mehr, den ganzen Tag vor dem Computer oder dem Fernseher zu verbringen. Ich wollte mir neues Wissen und neue Fähigkeiten aneignen, weshalb ich meine Englisch- und Spanischkenntnisse massive verbesserte und mir auch Basiswissen über verschiedene naturwissenschaftliche Themen aneignete. Mein Hauptinteressengebiet ist hierbei die Chemie.

Ich möchte mein Wissen vertiefen und zusätzlich die Möglichkeit haben, mein Wissen zum Beispiel in der Forschung sinnvoll einzusetzen, weshalb ich über ein Chemie- oder ein Pharmaziestudium nachdenke. An ein Studiumplatz zu kommen, sollte aufgrund meiner Wartesemester kein Problem sein. Allerdings habe ich Bedenken, ob ich selbst mit einem guten Hochschulabschluss Aussichten auf einen Job habe, immerhin habe ich eine große Lücke in meinem Lebenslauf und wäre auch ein paar Jahren älter als der Großteil der anderen Studenten.

Daher meine Frage: Lohnt es sich überhaupt ein Studium zu beginnen? Habt ihr vielleicht selbst nach dem Abitur eine längere Zeit nichts gemacht? Oder könnt ihr mir sonstige Ratschläge geben?

Danke im Voraus für eure Meinungen.

Arbeit Beruf Studium Schule Chemie Arbeitslosigkeit Pharmazie studieren Ausbildung und Studium Beruf und Büro
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Wie bekomme ich meinen Kopf wieder frei (ich komme einfach nicht zur Ruhe)?

Hey,

Auf der Arbeit herrschte von einem auf den anderen Tag eine sehr schlechte Stimmung. Ich wurde Monatelang immer nur kritisier, alles was ich tat war falsch und alles was ich versuchte besser zu machen noch falscher, als hätte jemand einen Schalter umgelegt.

Aus Unsicherheit wurde Wut. Es gab keinen Tag an dem ich nicht stundenlang Zuhause geflucht habe.

Inzwischen hatte ich aber eine "Leck-mich-am-Arsch" Einstellung. Die Anschuldigungen waren einfach nur willkürlich und lächerlich.

Schon da hab ich nicht mehr die Kraft aufbringen können meinen ganzen Frust, den Ärger und die Sorge bei Seite zu schieben. Morgens hab ich mich dann wirklich aus dem Bett quälen müssen.

Klar habe ich zu diesem Zeitpunkt schon mit dem Gedanken gespielt einfach zu kündigen. Allerdings steckte ich in dieser Zeit mitten in meinem Führerschein, der nicht wirklich voran kam trotz edlicher Fahrstunden. Die Angst in mir war groß. Zudem mein Arbeitsvertrag in ein paar Monaten regulär zu einem unbefristeten überlaufen müsste (hab ich zumindest gedacht).

ABER dann kam's. Ich bin zu meinem Chef und hab ihm mein Herz ausgeschüttet. Ich hab ihm gesagt das ich Angst um meinen Arbeitsplatz habe weil plötzlich viel gegen mich geschossen wird und mir inzwischen alle verantwortungsvollen Aufgaben entzogen wurden. Er reagierte komisch, meinte er kann das nicht allein klären. Inzwischen schlief ich nur noch alle zwei Nächte und auch nur weil ich dann erschöpft genug war.

Nach 4 Wochen kam es dann richtig dick. Der Termin zum Gespräch wurde ständig verschoben. Als es endlich zum Gespräch kam wurde rumgedruckst bis man mir sagte das mein Vertrag nicht verlängert werden wird und ich somit meinen Job verliere. Ich hab erstmal geheult, weil ich so wütend auf mich selbst war. Warum hab ich nicht gekündigt? Nach diesem Gespräch ging es mir noch schlechter.

Es wurde auch nicht besser als ich anfing Bewerbungen zu schreiben. Absagen oder gar keine Rückmeldung. Ich hatte ein Vorstellungsgespräch indem sich der Chef noch nicht einmal meine Unterlagen anschaute. Am Ende sollte ich dann meine Vollzeitstelle gegen einen Minijob tauschen.

Dann kam mein lang ersehnter Urlaub. Meine Haut wurde etwas besser, ich konnte wenigstens wieder jede Nacht schlafen. Am letzten Tag flatterte ein Schreiben meines AGs ins Haus. Eine Freistellung. Hä?

Inzwischen hatte eine Freundin ein gutes Wort bei ihrem AG eingelegt. Ich bekam ein Vorstellungsgespräch. Ein echter Lichtblick. Einen bitteren Nachgeschmack erhielt das ganze nur durch die sehr geringe Stundenzahl und den damit kleinen Verdienst. Die Ernüchterung folgte dann ein paar Tage später als ich einen Anruf erhielt das man mich nicht zum Probearbeiten einladen würde, meine Bewerbung aber trotzdem nicht vergisst.

Jetzt hab immer noch keine neue Arbeit gefunden und bin ab heute offiziell vom Amt abhängig. Natürlich habe ich nicht aufgehört Bewerbungen zu schreiben, aber langsam gehen die Stellenangebote aus auch wenn noch einige offen sind.

Yoga Arbeitslosigkeit verzweifelt Unruhezustände
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Jobcenter, keine Weiterbildung Betriebswirt möglich?

Hallo an alle da draußen!

Ich möchte gern mein folgendes Problem mit dem Jobcenter teilen und erhoffe mir evtl. erfahrene User, die ein ähnliches Problem hatten und mir weiterhelfen können.

Ich arbeite derzeit bei einem großen Telekommunikationsunternehmen und werde wegen Befristung zum 31.10.2018 Unternehmensseitig gekündigt. Ich habe mich daraufhin bereit beim Arbeitsamt gemeldet und mich dazu auch informiert, was für Möglichkeiten für mich bestehen. Darunter fand ich die Option, auf eine Weiterbildung zum Betriebswirt, welche vom Arbeitsamt gefördert wird um auch eine Arbeitslosigkeit zu beenden, oder zu verhindern.

Auszug:

https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung/foerderung-berufliche-weiterbildung

Stichwort: "Bildungsgutschein"

Nun hat mir die Beraterin heute diese Möglichkeiten direkt verneint. Sie meinte, das solche Frderungen nicht unterstützt werden von denen. Ich widersprach mit diesem Artikel, sie meinte jedoch, das sowas nicht gelten würde, wenn man Arbeitslos ist, sondern Berufsbegleitend.

Was ist jetzt genau der Fakt? Hintergrund ist, dass ich mit meiner derzeitigen Call Center Tätigket und gelernten Kaufmann, nur in schlechter bezahlten Segmenten arbeiten kann. Da mein jetziger Job eher gut bezahlt war.

Was kann ich tun? Was ist richtig und was ist falsch? Ich möchte den Zuwachs meiner Familie, finanziell stemmen können. Ich habe Abitur, war nie Arbeitslos, habe einen guten Berufsabschluss, jedoch verdient man mit dieser Ausbildung in unserer Region sehr wenig (Alte Bundesländer).

Ich bedanke mich vorab an alle, für konstruktive Hilfe!

Liebe Grüße

Arbeitslosigkeit Weiterbildung Ausbildung und Studium Beruf und Büro
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Wie umgehen mit kurzfristiger EInladung Arge?

Hallo zusammen,

seit dem 01.06 bin ich Arbeitslos und ALG-I empfänger.

Vor 2 Wochen hatte ich ein Gespräch mit meinem Arbeitsvermittler. Ich habe ihn informiert, dass ich zweigleisig fahren möchte (Bewerbungen schreiben

aber eine Gründung beabsichtige(Businessplan, Schulungen). Der Vermittler hatte kein Problem damit und bat mir sogar Schulungen zu Gründungen an.

ich habe jetzt am Samstag Post von meinem Arbeitsvermittler erhalten mit der Bitte um ein Gespräch direkt am Montag! (da hats aber jemand eilig).

D.h. er hat wohl am Freitag die Einladung versendet. Am Freitag habe ich aber eine Zusage für eine Schulung im Ausland erhalten, die 3 Wochen dauert.

Ich befinde mich nun im Ausland wegen der Schulung, die mit der Selbstständigkeit eng in Verindung steht (gestern also am 30.06 hat sie angefangen).

Für mich macht es wenig Sinn 1000 km nach DE zu fahren - erst recht nicht innerhalb von 24h (nachts)

Ich habe Angst, dass der Vermittler ein Problem damit haben wird, dass ich für die Schulung 3 Wochen im Ausland bin.

Ich kann mal 1x rüberfliegen nach DE aber das kostet mich dann 200 EUR.

Wie kann man eine humane Lösung finden?

Droht mir eine Leistungskürzung?

Ich werde den Vermittler morgen früh anrufen, aber k.a. was ich dem erzählen soll... Von der Schulung weiß er nix, weil sich das zeitlich ja überschnitten hat (

sein Brief an mich und mein unerwartetes Finden einer passenden Schulung auf dem letzten Drücker)

Selbstständigkeit schulung Agentur für Arbeit Arbeitslosigkeit Arbeitsvermittler
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Arbeitgeber bieter nur Aufhebungsvertrag statt Kündigung - was tun?

Hallo,

ich bin seit 01.10.17 bei einem Konzern beschäftigt (Vertrieb, Sales). Die Arbeit liegt mir nicht und ich kann die Zielvorgaben nicht erreichen. Probezeit ist beendet und Kündigungsfrist ist 3 Monate zum Monatsende. Nun habe ich meinem Vorgesetzten mitgeteilt, dass ich mich überfordert fühle und die Ziele weder jemals erreicht habe noch der Meinung bin, diese künftig erreichen zu können bzw. den an mich gestellten Ansprüchen gerecht zu werden.

Ich habe ihn mündlich darum gebeten mich fristgerecht zu kündigen, da ich noch keinen neuen Job gefunden habe und somit aus Absicherungsgründen nicht selber kündigen kann, da mir in dem Fall kein Arbeitslosengeld gezahlt würde, falls ich nicht direkt im Anschluss einen neuen Job finde. Der Vorgesetzte möchte diese Option nicht berücksichtigen, da er hierfür 3 Abmahnungen schreiben- und anscheinend wohl auch den Betriebsrat mit involvieren müsste. Dies würde sich für ihn zu sehr in die Länge ziehen. Die einzige Option die er mir angeboten hat war, Aufhebungsvertrag oder Kündigung meinerseits.

Einige Arbeitskollegen haben mich schon vorgewarnt, dass wenn ich den Aufhebungsvertrag nicht aktzeptiere, mein Arbeitgeber in solchen Fällen ggf. zu unfairen Handlungen neigt und versucht das Thema größtmöglich eskalieren zu lassen. Ich möchte hier keinen unnötigen Streit und suche eine schnelle Lösung.

Was kann ich tun und macht es Sinn mich hier an den Betriebsrat zu wenden? Ich möchte in jedem Fall aus dieser Firma raus, da mich die Angelegenheiten dort psychisch sehr belasten.

Vielen Dank und VG

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Arbeitsunfähig, wie hält man sich über Wasser?

Hallo ihr lieben,

mein Partner (40) ist seit der Trennung seiner Kinder nicht mehr in der Lage ein geregeltes Leben zu führen. Seit 6 Jahren kann er nicht mehr arbeiten gehen, da er starke Depressionen hat. Er lebt bei seinen Eltern und wird so unterstützt. Da dies aber nur begrenzt möglich ist würde ich gerne wissen was er machen kann um irgendwie an finanzielle Unterstützung zu gelangen, sprich erwerbsunfähig oder sonstiges?

Seit fast einem Jahr suchen wir nach psychischer Unterstützung. Vom Hausarzt wird nur eine lange Liste mitgegeben zum durchtelefonieren. Wir haben ALLE Psychologen angerufen doch man wird immer abgewimmelt, da es keine freien Therapieplätze mehr gibt. Aus Verzweiflung sind wir dann in die Notaufnahme gegangen, dort hatten wir dann die Möglichkeit mit einem Psychater zu sprechen. Dieser konnte uns nur mit Schlafmitteln und einer Telefonnummer für eine „Psychotherapeuten Vermittlung“ mitgeben. Dort sofort angerufen und einen Termin bekommen, doch leider nur für ein Erstgespräch wie sich nach dem Termin herausstellte. Mit einem Diagnosezettel in der Hand kam er nachhause. Ich bin verzweifelt, er kann nichts mehr mit seinem Leben anfangen. Die Mutter der gemeinsamen Kinder macht einen auch im zwei Monats tackt das Leben noch schwerer. Sie hat einfach das Leben meines Partners in der Hand.

Naja und um irgendwie einen Schritt weiter zu kommen muss er erstmal wegkommen von seinen Eltern. Doch wie ist das möglich ohne Geld? 

Wie kann mein Freund finanzielle und Psychische Unterstützung bekommen? 

Welche Möglichkeiten gibt es? 

Wo können wir uns noch hinwenden?

Ich hoffe uns kann jemand weiterhelfen. 

Liebe Grüße 

Arbeitslosigkeit psychisch-krank Verzweiflung Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hilferuf Erwebsunfähig
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Wieso wird kein öffentlicher Arbeitssektor eingeführt? Seid ihr dafür oder dagegen?

Unter öffentlicher Arbeitssektor versteht sich eine Einrichtung die Menschen unabhängig von ihrer Qualifikation und je nach Leistungsvermögen eine Arbeit gibt. Dort kann jeder hingehen der arbeiten möchte und diese Einrichtung ist dazu verpflichtet, diese Personen dort dann zu beschäftigen. Auch Menschen ohne jegliche Qualifikation bekämen dort eine Vollzeitarbeit, aber eben eine Tätigkeit die sie auch ausführen können und wozu eine Einarbeitung ausreicht.

Diese Einrichtung wäre dann natürlich auch dazu verpflichtet, die Menschen mindestens nach dem Mindestlohn zu bezahlen. Das wären bei einer Vollzeitstelle ca. 1500€ Brutto und die Menschen dort könnten dann selber entscheiden wie viel sie arbeiten, ob 3h pro Tag oder 10h pro Tag.

Ich finde das wäre eine viel bessere Alternative zu Hartz4 und jeder der arbeiten will, kann dann auch arbeiten. Die Menschen würden dann nicht mehr den ganzen Tag nichts tun und die die arbeiten wollen, können dann arbeiten und hätten dann auch noch mehr Geld als von Hartz4. Nebenbei würde es dann aber trotzdem noch Sozialhilfe geben für die die nicht mehr arbeiten können, für die denen das Geld trotzdem nicht reicht und für die die in dem Sektor nicht arbeiten wollen.

Wie findet ihr so einen öffentlichen Arbeitssektor? Warum wird keiner eingeführt?

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14 Antworten
Wichtig! Ausrede bei Jobcenter Termin?

Hey Leute,

ich weiß dass dies ein schweres Thema ist.

Bitte lasst mich erklären wieso ich Eure Hilfe brauche, leider weiß ich mir anders nicht zu behelfen.

Ich bin mitten in einem Studium und wollte mich selbst aus der Arbeitslosigkeit heraus holen, da ich nicht richtig Arbeiten gehen und mehrere Stunden auf einer Stelle stehen kann. Bekomme extreme Schmerzen und musste deswegen meine letzte Arbeitsstelle beenden.

Eine Abgeschlossene Berufsausbildung habe ich, aber in der Mann viel auf einer Stelle stehen muss.

Leider hab ich das erst nach Beendigung meiner Ausbildung am eigenen Leib erfahren.

Folgendes Problem:

Weil ich es einfach nicht schaffe zu Hause zu bleiben und tatenlos mein Leben daher schweifen sehen zu müssen, habe ich die Initiative ergriffen und ein Studium seit 2 Semester am laufen was auch sehr gut verläuft.

Extra um eine Position zu erhalten um im Büro Arbeiten zu können.

Problem ist nur ohne daß es dass Arbeitsamt (Jobcenter) davon weiß, da ich kein Anspruch auf Leistungen mehr habe.

Für Schülerbafög bin ich zu Alt und Aufstiegsbafög ist viel zu gering um überhaupt zur Schule kommen zu können.

Ich habe ich ein paar Tagen ein Termin und weiß nicht weiter.

Vermutlich werde ich in eine Maßnahme gesteckt und muss mein Studium abbrechen, da ich mir keine Fehlzeiten da erlauben kann.

Ich stecke wirklich in einer Zwickmühle.

Ich bitte Euch um Hilfe. Ich weiß einfach nicht weiter und kann seit Tagen nicht mehr richtig Schlafen.

Studium Schule Arbeitslosengeld Arbeitsamt arbeitslos Arbeitslosigkeit Hartz IV Ausbildung und Studium
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