Ich finde keinen Ausbildungsplatz könnt ihr mir vielleicht Tipp geben?

Ich bin 19 Jahre alt und suche einen Ausbildungsplatz seit einem Jahr. Ich hatte letztes Jahr um die 70 Bewerbungen geschrieben, ja ist jetzt vielleicht nicht recht viel. Ich hatte mich als Medizinische Fachangestellte, Kauffrau für Büromanagement, Immobilienkauffrau, Kauffrau im Einzelhandel uvm. beworben. Ich hatte 5 Vorstellungsgespräche als Medizinische Fachangestellte, nur leider kamen danach Absagen! Für dieses Jahr habe ich auch um die 50 Bewerbungen geschrieben, keine Chance. Ich hab einen Erweiterten Realschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von 2.3. 0 Fehltage, Sozial/-Arbeitsverhalten 1. Ich war schon bei der Berufsberatung, sie meinte mein Zeugnis, Anschreiben und Lebenslauf sehen sehr gut aus, also es gibt nichts zu kritisieren. Ich weiß nicht woran es liegen kann. Ich hab die 11 Klasse gemacht, nur leider bin ich sitzen geblieben, das Zeugnis habe ich nie mitgeschickt, aber mit zu den Vorstellungsgesprächen genommen, wurde sich aber nie angeguckt. Ich hatte mal eine Bewerbung als Bankkauffrau nach Hamburg geschickt, innerhalb 2 Tagen einen Vorstellungsgespräch bekommen. Ich habe sie gebeten, die Bewerbung bitte nach Braunschweig weiterzuleiten.. Ja leider direkt eine Absage. Ich komme aus dem Kreis Braunschweig, Niedersachsen.. Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben? Ich habe überlegt meinen Fach-Abi nachzuholen, aber ich traue mir das irgendwie nicht zu.. ich bin echt verzweifelt und kriege von meiner ganzen Familie Druck! Ich weiß nicht mehr weiter..

Schule, Arbeit und Soziales, Arbeitslosigkeit, Ausbildungsplatz, Jobcenter, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Ist das Jobcenter das falsche Maß?

Immer wieder ließt man von "Bezahlt mir das Amt dies", "Bekomme ich das".

Das System an sich ja nicht verkehrt, jemand der nach seiner Ausbildung keine Arbeit findet, wird aufgefangen. Jemand der Arbeitslos wird, bekommt ein Mindestmaß an Geld und Menschen die nicht mehr können, werden getragen.

Doch was mich doch an der ganzen Geschichte stört, ist das Betteln nach mehr.

Ich weiß aus eigener Erfahrung das es nicht viel Geld ist, doch es reichte um nicht zu verhungern und seine Kosten zu decken. Und wenn man das auch selber nicht sieht, kann man noch 160 Euro legal dazu verdienen. Das entspricht auch fast 2000 Euro im Jahr.
Zu der Warmmiete und den 345 Euro hinzugerechnet, entspricht das auch je nach Wohnort 960 - 1000 Euro.

Ich möchte hier keine Ämtler kritisieren, doch darauf hinweisen, das es Menschen gibt, die als "dumm" bezeichnet werden, das sie andere Menschen das Leben retten, sie pflegen und ernähren und dabei selbst kaum den Mindestlohn verdienen, doch 10 - 14 Stunden täglich arbeiten müssen, damit die Menschen nicht in ihren Matratzen verrecken - an dieser Stelle - Respekt.

Diese und auch andere Menschen, die viel für die "Gesellschaft" (euch) tun, müssen dann noch Ihr Auto oder Bahnticket, ihre eigene Gasrechnung und die Bücher ihrer Kinder bezahlen und bekommen kein einzigen Cent hinzu.

Das ist nicht die Schuld des Jobcenters oder der vielen helfenden Menschen, sondern des Marktes, der Banken und der Politik. Niemand stirbt daran, wenn er Mal über seinen Schatten springt und sich selber die Wohnungseinrichtung verdient. Es laufen genug Leute mit der Zigarette im Mund herum und statt mit der Jogginghose auf dem Sofa zu sitzen und dann "Mittags" um 21 Uhr bei Netto einzukaufen, kann man auch überall, mit einem etwas weniger attraktiven Job sein Hab und Gut selber verdienen.

Spricht man Mal mit Niederländern, schütteln die nur den Kopf und sagen wie gut wir es hier haben. Aber ich denke, solange die Löhne und Gehälter nicht ordentlich über dem Hartz 4 Satz liegen, wird wohl lieber weiter gejammert, rumgepöbelt und den Respekt vor Natur und Menschen vermissen lassen, als zusammen die Gemeinschaft voran zu bringen.

Wer war vielleicht selber schon Mal in so einer Situation? Arbeitet troztdem als zu fordern und findet auch, das die Leute allgemein immer unfreundlicher werden, statt als Gruppe geschlossen einander zu helfen?

Arbeitslosigkeit, Zuschüsse, Arbeiten gehen
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Ist eine Ausbildung nichtig, wenn man nach Abschluss der Ausbildung 5-10 Jahre oder länger nicht mehr im selben Berufsfeld gearbeitet hat?

Heutzutage ist es ja so, dass die meisten Auszubildenden nach der Ausbildung nicht mehr übernommen werden und danach dann erst mal arbeitslos sind. Ich habe schon von welchen gehört, die nach der Ausbildung länger als 2 Jahre, einige sogar 5-10 Jahre keine neue Arbeitsstelle gefunden haben. Ein Grund wäre z.B. wenn der Beruf so üblich ist, dass es auch ungelernte ausüben können wie z.B. Verkäufer oder Hotelfachkraft. Ein andere Grund wäre, wenn es nur ein kleines Unternehmen (z.B. KFZ-Mechatroniker) ist, das sich es nicht leisten kann die Auszubildenden zu übernehmen.

Es gibt auch Beispiele, wo Auszubildende zum KFZ-Mechatroniker nicht übernommen wurden und dann nach 5 Jahren nirgendwo mehr einen Job bekommen haben, weil sie einfach nicht am neuesten Stand waren. Ein Chef sagte sogar, dass so eine Ausbildung nach längerer Zeit nichtig wäre, da sich die Branche ständig weiter entwickelt und die Angestellten am neuesten Stand sein müssen um die Tätigkeit ausführen zu können.

Jetzt zu meiner Frage: Denkt an einen Beruf, wo man eine Ausbildung macht, aber schon von vorne herein klar ist, dass man nicht übernommen wird und danach längere zeit arbeitslos ist oder wo anders arbeitet. Würdet ihr es in so einem Fall sinnlos finden überhaupt eine Ausbildung zu machen? Wie sinnvoll seht ihr eine Ausbildung allgemein?

Arbeit, Finanzen, Geld, Arbeitslosigkeit, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Krankmeldung erfolgte nach Kündigung, aber vor Ablauf des Arbeitsvertrages und besteht weiterhin. Krankengeld über Krankenkasse, oder über Arbeitsagentur?!?

Hier nochmal kurz zur Zusammenfassung, um was es mir geht.

Ich kämpfe neben anderen gesundheitlichen Problemen, die ich erst seit meinem letzten Job hatte, schon länger mit burnoutartigen Symptomen.

Mitte Juli habe ich die Kündigung bei meinem Arbeitgeber erhalten. Aufgrund meiner exorbitant hohen Anzahl an Urlaubstagen und Überstunden war ich ab sofort freigestellt, mein Arbeitsvertrag endete aber aufgrund dieses Anspruchs erst am am letzten Augusttag.

Nachdem sich nach den ersten Wochen keine Besserung der Symptome zeigte, wurde ich krank geschrieben, diese Krankschreibung erfolgte Anfang August und besteht nun durch Folgebescheinigungen von Anfang August bis Stand jetzt Ende September weiter.

Als ich noch nicht krankgeschrieben war, hatte ich mich natürlich ordnungsgemäß beim Arbeitsamt gemeldet, alle Formalitäten erledigt und hatte schon alles nötige erhalten für meinen Anspruch ab September.

Nachdem ich das Arbeitsamt informiert hatte, das ich krankgeschrieben war, erhielt ich einen Aufhebungsbescheid und das ich nun nicht mehr beim Arbeitsamt gemeldet bin und mich an die Krankenkasse wenden sollte.

Meine Krankenkasse hat das soweit zur Kenntnis genommen, die Sachbearbeiterin meinte zu mir aber, es wäre dringend anzuraten, das ich mir keine Folgebescheinigungen mehr ausstellen lasse, sondern mich wieder beim Arbeitsamt melden soll, Arbeitslosengeld beantragen - und dann krankschreiben lasse.

Das hört sich irgendwie danach an als wolle man mich aus Kostengründen (?!) oder so dorthin abschieben, weil ich danach, wenn ich es recht verstehe, aufgrund das mein Krankengeld dort weniger wäre als direkt bei der Krankenkasse. Das kann aber eine Fehlinformation sein. Aufgrund der spezillen Sachlage kann ich irgendwie nichts wirklich im Internet finden.

Ich würde nun gerne von jemand der sich mit der Sachlage auskennt, gerne wissen was das sinnvollste für mich ist.

Kündigung, Arbeitslosengeld, Recht, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Krankengeld, Krankenkasse, Ausbildung und Studium
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Arbeitslos und Heimlich Depressiv, was machen?

Hallo, ich erkläre gleich alles und es wird ein langer Text. Hoffe ihr habt einen Ratschlag für mich.

Ich bin 22 Jahre und tue mich Schwer einzugestehen dass ich Depressiv bin und mache immer einen auf Cool aber wenn ich in meinem Bett liege würde ich mich am liebsten umbringen da ich mein Leben als sinnlos erachte.

Es fing alles bei meiner Ausbildung als Anlagenmechaniker für SHK an die mir von meinem Vater als ich 15 Jahre war und meinen Abschluss hatte quasi „aufgezwungen“ wurde da ich Geld verdienen sollte. Ich wurde dort gemobbt kleingehalten verarscht schikaniert durfte immer die scheißarbeit machen überstunden ca 50-54h die woche unbezahlt streit mit meinen chef und meinen kollegen ich bin fast sogar handgreiflich geworden weil ich nicht mehr konnte. Habe dort als Geselle 2 jahre weiter gemacht dachte es würde bergauf gehen jedoch ging es weiter.. 20 urlaubstage 10€ stundenlohn usw.. ich habe dann gekündigt wurde arbeitslos nach 2 monaten habe ich als callcenter agent gearbeitet wo ich noch mehr probleme durch die kundenprobleme bekahm da die mich zu heulten und ich niemanden habe. Habe keine freunde mehr da ich als azubi nie zeit hatte.. sitze jetzt daheim rum ohne jemanden zu haben, fühle mich schwach, kränklich, kaputt, ausgelaugt, sinnlos, mich würde wahrscheinlich keiner vermissen wenn ich mich selbst umbringe, ringte auch mit dem Gedanken, bin ein eingeschlosser mensch lasse auch niemand an mich ran da mein vertrauen oft gebrochen wurde.

Ich würde gerne zum arzt und ihm das alles erzählen jedoch habe ich am 3.10 die 2 maßnahme die 2 monate lang geht „langzeitarbeitslosigkeit verhindern“ was keinen sinn gür mich ergibt finde ich da ich schonmal da war und nur rumsaß und somit wieder keine zeit zum arzt zu gehen und meine depris zu outen.

Was soll ich machen? Und ja ich bin kurz vorm auslauf des AG 1 bemühe mich trz um Jobs selbstständig! Leider konnte ich nicht alles schreiben...

Psychologie, arbeitslos, Arbeitslosigkeit, depressiv
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Was nach Abbruch eines Studiums?

Hallo an Alle,

meine Frage ist eher ein Gedankenspiel, weil ich erst einmal nur mit der Idee schwanger bin und nicht so recht weiß, ob ich den Schritt wagen sollte oder nicht.

Ich arbeite Teilzeit im Handel und könnte - vielleicht - Wintersemester 2019 ein Studium beginnen (was mir die Möglichkeit bietet, aus eben dem Handel rauszukommen).

Machen wir einmal einen auf ganz optimistisch und tun so, als würde ich die Aufnahmeprüfung schaffen und es heißt: Willkommen an der FH. Ich müsste meinen derzeitigen Job (voraussichtlich) kündigen, da FH und Arbeitsplatz etwa 80 Kilometer entfernt sind.

Gehen wir jetzt mal davon aus, dass ich 3 der 8 Semester studiere und dann für mich feststelle: Nee, doch nicht so ganz meine Welt. Würde ich dann wieder in Alg2 abrutschen? (zur Erklärung: ich war 9 Jahre erwerbslos und bin seit 6 Jahren wieder in einer sozialversicherten unselbständigen Beschäftigung). Und muss ich mit einer Sperre rechnen, weil ich eben meinen JOb gekündigt habe um zu studieren (die Frage lässt sich erweitern auf: Muss ich mit einer Sperre rechnen, wenn ich das Studium die 8 Semester/4 Jahre durchziehe, dann aber mit Pech ohne Job dastehe).

Wie gesagt, das ganze ist wirklich erstmal nur eine Gedankenreise, weil ich eben noch unschlüssig bin und viele Dinge durchdenken will (u.a. die Finanzierung).

Wichtig: Der Studiengang lässt sich nicht mittels Fernstudium absolvieren!

Für die Antworten bedanke ich mich im Voraus

GLG

Tichuspieler

Studium, Arbeitslosigkeit, Ausbildung und Studium, abbruch Studium, Beruf und Büro
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depressive verstimmung morgens?

hallo

erst mal zu meiner person ich bin w 19 und seit 1 jahr arbeitslos
ich habe schon früher öfters über den sinn des lebens nachgedacht und wie sinnlos es alles doch ist. nun habe ich eine ausbildung abgebrochen und seit 1 jahr arbeitslos, eine neue ausbildung aber schon in sicht sie fängt in einem monat an.

es fing vor ca 2 monaten an dass ich ständig das gefühl hatte nicht genug luft einatmen zu können aber organisch alles i.O und das macht mich ein wenig verrückt denke ich. seit einen tagen kamen diese gedanken der sinnlosigkeit wieder, wofür stehen wir auf essen arbeiten schlafen wenn wir doch sowieso sterben?

sofort habe ich angefangen alles zu googeln und sobald ich auf depressionen gekommen bin hab ich das gefühl auch depressiv zu sein. ich kann gut schlafen, will auch leben und hab auch lust sachen zu unternehmen usw aber seit einigen tagen habe ich dieses bekannte morgentief. wache mit übelkeit und durchfall auf(ich denke wegen der angst vor einer depression) und fange an wieder zu grübeln und googlen.

frühstücken geht nicht mehr ich bekomme nichts runter seit 3 tagen kann ich nur abends essen. ich denke ich habe keine depression oder so weil über den tag werde ich aktiv und bewege mich usw aber vielleicjt liegt das auch daran dass ich einfach langeweile habe aufgrund der arbeitslosigkeit. ich denke sehr viel nach was auch wahrscheinlich mein fehler ist. was denkt ihr hattet ihr auch mal sowas? ich neige auch dazu immer vom schlimmsten auszugehen 🙄

über ratschläge und tipps würde ich mich sehr freuen

Psychologie, Arbeitslosigkeit, Depression, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Morgentief
7 Antworten
Lohnt sich noch ein Studium?

Hallo,

ich habe vor 5 Jahren mein Abitur gemacht, jedoch danach weder gearbeitet noch studiert. Da ich von elterlicher Seite auch kein Druck bekam, etwas zu tun, habe ich es als nicht notwendig erachtet, mir nach 13 Jahren Schule weiteren Stress anzutun. Ich war damals ein recht desinteressierter Mensch und habe den Großteil meiner Freizeit mit Serien oder Videospielen verbracht. Das Lernen unter Zwang in der Schule hat bei mir dafür gesorgt, dass ich mich nicht wirklich auf den Unterrichtsstoff eingelassen habe. Ich habe in der Regel nicht aufgepasst, und wenn überhaupt, nur soviel gelernt, dass ich zumindest ein Teil der Aufgaben bearbeiten kann.

Als ich dann aber keine schulischen Pflichten mehr hatte, genügte es mir irgendwann nicht mehr, den ganzen Tag vor dem Computer oder dem Fernseher zu verbringen. Ich wollte mir neues Wissen und neue Fähigkeiten aneignen, weshalb ich meine Englisch- und Spanischkenntnisse massive verbesserte und mir auch Basiswissen über verschiedene naturwissenschaftliche Themen aneignete. Mein Hauptinteressengebiet ist hierbei die Chemie.

Ich möchte mein Wissen vertiefen und zusätzlich die Möglichkeit haben, mein Wissen zum Beispiel in der Forschung sinnvoll einzusetzen, weshalb ich über ein Chemie- oder ein Pharmaziestudium nachdenke. An ein Studiumplatz zu kommen, sollte aufgrund meiner Wartesemester kein Problem sein. Allerdings habe ich Bedenken, ob ich selbst mit einem guten Hochschulabschluss Aussichten auf einen Job habe, immerhin habe ich eine große Lücke in meinem Lebenslauf und wäre auch ein paar Jahren älter als der Großteil der anderen Studenten.

Daher meine Frage: Lohnt es sich überhaupt ein Studium zu beginnen? Habt ihr vielleicht selbst nach dem Abitur eine längere Zeit nichts gemacht? Oder könnt ihr mir sonstige Ratschläge geben?

Danke im Voraus für eure Meinungen.

Arbeit, Beruf, Studium, Schule, Chemie, Arbeitslosigkeit, Pharmazie, studieren, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Wie bekomme ich meinen Kopf wieder frei (ich komme einfach nicht zur Ruhe)?

Hey,

Auf der Arbeit herrschte von einem auf den anderen Tag eine sehr schlechte Stimmung. Ich wurde Monatelang immer nur kritisier, alles was ich tat war falsch und alles was ich versuchte besser zu machen noch falscher, als hätte jemand einen Schalter umgelegt.

Aus Unsicherheit wurde Wut. Es gab keinen Tag an dem ich nicht stundenlang Zuhause geflucht habe.

Inzwischen hatte ich aber eine "Leck-mich-am-Arsch" Einstellung. Die Anschuldigungen waren einfach nur willkürlich und lächerlich.

Schon da hab ich nicht mehr die Kraft aufbringen können meinen ganzen Frust, den Ärger und die Sorge bei Seite zu schieben. Morgens hab ich mich dann wirklich aus dem Bett quälen müssen.

Klar habe ich zu diesem Zeitpunkt schon mit dem Gedanken gespielt einfach zu kündigen. Allerdings steckte ich in dieser Zeit mitten in meinem Führerschein, der nicht wirklich voran kam trotz edlicher Fahrstunden. Die Angst in mir war groß. Zudem mein Arbeitsvertrag in ein paar Monaten regulär zu einem unbefristeten überlaufen müsste (hab ich zumindest gedacht).

ABER dann kam's. Ich bin zu meinem Chef und hab ihm mein Herz ausgeschüttet. Ich hab ihm gesagt das ich Angst um meinen Arbeitsplatz habe weil plötzlich viel gegen mich geschossen wird und mir inzwischen alle verantwortungsvollen Aufgaben entzogen wurden. Er reagierte komisch, meinte er kann das nicht allein klären. Inzwischen schlief ich nur noch alle zwei Nächte und auch nur weil ich dann erschöpft genug war.

Nach 4 Wochen kam es dann richtig dick. Der Termin zum Gespräch wurde ständig verschoben. Als es endlich zum Gespräch kam wurde rumgedruckst bis man mir sagte das mein Vertrag nicht verlängert werden wird und ich somit meinen Job verliere. Ich hab erstmal geheult, weil ich so wütend auf mich selbst war. Warum hab ich nicht gekündigt? Nach diesem Gespräch ging es mir noch schlechter.

Es wurde auch nicht besser als ich anfing Bewerbungen zu schreiben. Absagen oder gar keine Rückmeldung. Ich hatte ein Vorstellungsgespräch indem sich der Chef noch nicht einmal meine Unterlagen anschaute. Am Ende sollte ich dann meine Vollzeitstelle gegen einen Minijob tauschen.

Dann kam mein lang ersehnter Urlaub. Meine Haut wurde etwas besser, ich konnte wenigstens wieder jede Nacht schlafen. Am letzten Tag flatterte ein Schreiben meines AGs ins Haus. Eine Freistellung. Hä?

Inzwischen hatte eine Freundin ein gutes Wort bei ihrem AG eingelegt. Ich bekam ein Vorstellungsgespräch. Ein echter Lichtblick. Einen bitteren Nachgeschmack erhielt das ganze nur durch die sehr geringe Stundenzahl und den damit kleinen Verdienst. Die Ernüchterung folgte dann ein paar Tage später als ich einen Anruf erhielt das man mich nicht zum Probearbeiten einladen würde, meine Bewerbung aber trotzdem nicht vergisst.

Jetzt hab immer noch keine neue Arbeit gefunden und bin ab heute offiziell vom Amt abhängig. Natürlich habe ich nicht aufgehört Bewerbungen zu schreiben, aber langsam gehen die Stellenangebote aus auch wenn noch einige offen sind.

Yoga, Arbeitslosigkeit, verzweifelt, Unruhezustände
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