Kaum Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, wie kann man es stärken?

Hey Leute, ich leide sehr darunter, ich kann mich selbst nicht wertschätzen und vergleiche mich jedesmal unbewusst mit anderen und dies hat negative Auswirkungen auf meine Beziehung. Ich bin 20 Jahre alt und habe auch leider vieles im Leben erleben müssen, Dinge die nicht harmlos sind leider. Man kann sich das Leben nun mal nicht aussuchen. Ich habe meine mittlere Reife absolviert und dann war eig. Fachabitur geplant, jedoch musste ich es kurz vor dem Ziel aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Hab dann ein halbes Jahr zu Hause verbracht mit Medikamenten etc. habe nebenbei aber noch nach Nebenjobs Ausschau gehalten und auch beworben, nur ohne Erfolg. Schließlich habe ich mich dann frühzeitig auf einer beruflichen Gymnasium beworben um mein Abi nachzuholen, dann habe ich aber gemerkt, dass ich kaum noch lernen konnte und auch wollte. Ich habe 2 fast 3 Jahre lang eine Fernbeziehung geführt (vllt. hat mich das bisschen runtergezogen, da ich ein sehr anhänglicher Mensch bin und das ist leider keine gute Voraussetzung für eine Fernbeziehung, mir war vor meiner Beziehung nicht bewusst, dass ich so bin). Vor fast 4 Monaten bin ich ausgezogen/ umgezogen in die Stadt, aus der mein Freund kommt. Und habe eine Ausbildung als Technische Produktdesignerin angefangen und nebenbei noch einn Aushilfsjob.

Ich erwähne das alles damit ihr euch mehr darunter vorstellen könnt und euch nicht denkt, was für ein Kind ich sei o.ä.

Ich wollte eig. immer Architektur / Innenarchitektur studieren, aber wie das Leben halt so spielt, kam es nicht dazu. Mein Freund dagegen studiert und arbeitet auch nebenbei.. mein Problem ist, dass ich mich selber immer sehr erniedrige und angst habe, dass mein Freund sich verguckt und sich eig. eine studierende wünscht.. fühle mich einfach nur dumm (damit will ich auf keinen Fall sagen, dass die Leute, die nicht studieren oder studiert haben dumm sind!) aber ich fühle mich halt so..

Wisst ihr vllt. wie ich diese Gedanken los werde?

Viel Dank im Voraus.

Gesundheit, krank, Angst, Menschen, Beziehung, Selbstbewusstsein, Gedanken, Biologie, depressiv, Menschenverstand, Selbstwertgefühl, Soziales, verstand
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Keine Freude an sozialer Interaktion?

Ich lebe gar nicht, irgendwie. Meine Kindheit und Erinnerungen und so weiter verliefen recht normal, ich hatte Freunde, bin oft raus gegangen und zeigte keinerlei Anomalien. Heute hab ich auch noch Freunde aber eher so, weil ich sie jahrelang kenne. Oder bekannte die man durch gemeinsame Partys zwanghaft“ kennt. Neue Leute kennenlernen, belanglose Gespräche führen erfüllen mich überhaupt nicht. Ich denke mir wieso sollte man reden wenn es sowieso zu nichts kommt? (Zu keiner sexuellen Beziehung zb)

Bei Frauen hab ich ebenfalls etwas Angst und keine Lust auf Ablehnung oder auf langweilige Dialoge, weshalb ich verzichte Kontakt aufzubauen. Es herrscht bei mir kein Mitteilungsbedürfnis, über garnichts. Bin der der Platz weg nimmt, mit den Kopfhörern auf. Alltägliche gezwungene Gespräche mit anderen nerven mich schon fast. Ich finde nur mich lustig und sympathisch, hab keine Lust mich jemandem anzupassen, der meinen Humor versteht usw.
Unsoziale Verhaltensmuster ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Computer und Fitness sind Freizeitbeschäftigungen. Keinerlei Ideen, wirklich nahezu null wie man Kontakt aufbauen, halten und vertiefen könnte. Keinerlei Ideen über Gesprächsthemen. Lieber nichts sagen. Ist einfacher

Wie Gewinne ich Freude an Interaktion, Community? Ich sehen keinen Weg zur Besserung es geht schon Jahre so. Fühle mich perfekt, habe keine Lust mich anderen anzupassen, sagen was sie hören wollen, smalltalk.

Danke für eure Ratschläge wenn das hier jemand liest

Freundschaft, Freunde, Psychologie, Charakter, Kontakt, Liebe und Beziehung, Persönlichkeiten, Soziales, unsozial
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Hilfe, sozial isoliert, was soll ich tun?

Hi.

Meine technischen Daten: 18, männlich, Pessimist von Geburt

Erst einmal: ja, ich bin emotional instabil und ja, ich bin wahrscheinlich auch depressiv (keine medizinische Diagnose, aber ich rede mir da auch nichts ein).

Ich hatte auch schon Selbstmordvorstellungen (hat in letzter Zeit wieder zugenommen) und mehrfach darüber nachgedacht, einen Psychiater zu kontaktieren. Grund: die soziale Isolation, die ich de facto mein ganzes Leben lang habe, zerdrückt mich gerade gefühlt. Nur ist es bei mir nicht so, dass ich mich selber isoliere, weil ich eine Sozialphobie o.Ä. habe, sondern es ist umgekehrt, die Phobie hat sich wohl aus der Isolation entwickelt.

Ursache der Isolation ist, dass ich ständig nur zuhause sein kann und ich eigentlich gar keine Möglichkeit habe, Kontakt mit Menschen außerhalb der Familie aufzunehmen. Und das ungefähr schon seit immer, hatte also wirklich noch nie Freunde oder sowas im „RL“. Ich war auch nie in einer Schulklasse oder sowas, weil ich wegen einer Krankheit nie auf einer normalen Schule aufgenommen wurde und meine Mutter die unvorteilhafte Idee hatte, mich gar nicht bei einer richtigen Schule anzumelden und stattdessen sowas Art Hausunterricht zu machen.

So habe ich die meiste Zeit versucht, diese Isolation zu kompensieren, indem ich Internetfreundschaften aufbaue, in der Hoffnung, dass es in einigen Jahren vllt. soweit ist und solche Freundschaften auch darüber hinaus gehen könnten. Hat alles nichts gebracht, wohne dazu in einer gefühlt unbewohnten Umgebung (angeblich um die 700 Einwohner im Dorf, nächste Stadt 20km entfernt usw., also auch nix mit Freizeitbeschäftigung oder sowas, was einem da ja gerne empfohlen wird), sodass es unmöglich ist, online Kontakte in der Nähe aufzubauen.

Ich habe es zwar tatsächlich geschafft, mich für Klavierunterricht anzumelden, aber das löst natürlich auch das aktuelle Problem nicht; sowas ist ja auch nur Einzelunterricht.

Und gerade ist es mal wieder soweit und ich kriege einen halben Heulanfall, wenn ich über dieses unbrauchbare Leben nachdenke. Habe gestern versucht, meine Mutter darauf anzusprechen, aber sie reagiert darauf mit indirektem Unverständnis (ist selber durch meine absolut untauglichen Halbgeschwister überfordert), und meinte, ich müsse ja wissen, was ich ändern will. Aber ich weiß gar nichts. Ich weiß nur, dass ich hier raus will. Aus dieser Isolation. Und ich will unabhängig sein. Aber was ich dafür tun muss, das weiß ich eben nicht. Ich bin einfach nur noch am Ende. :'/

Freundschaft, Freunde, Psychologie, Emotional, Isolation, lebenshilfe, Liebe und Beziehung, soziale-isolation, Soziales
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Keine Freizeit mehr und nur noch Arbeiten den ganzen Tag, Wie soll man das später nur aushalten?

Weil es bei mir inzwischen bereits in Richtung Abschlussprüfung des dritten Lehrjahres geht, hat man auch irgendwie dieses Thema angesprochen das es absolut normal sein wird, wenn man nach seinen 8 bis 10 Stunden Arbeitszeit die man bei seiner Firma oder sonst wo verbracht hat, Arbeit mit nach Hause bekommt und an der weitermachen muss bis spät in die Nacht hinein und so etwas auch noch in Deutschland? Da ist wohl die Frage was ist denn eigentlich noch der Sinn des Lebens wenn das Leben selbst ab einem bestimmten Alter nur noch aus Arbeit, max. 6Stunden Schlaf und keine bis nur wenig Minuten freizeit, besteht? Wobei der Schlaf auch oftmals nicht ausreichen soll weswegen Koffein Tabletten dann einen wach halten werden müssen. Das folgen genannte bezieht sich übrigends auf das Berufsgebiet: “Feinwerk technik“. Mir ist das ehrlich ein Rätsel selbst wenn der Beruf Spaß machen sollte, wie soll es okay sein auch wenn man im Firmengebäude sich nicht mehr befindet dass man zusammen gerechnet am Tag ungefähr 17 Stunden arbeiten muss für seinen zukünftigen Chef?

Solche Voraussetzungen sind doch nicht mehr menschlich und Gesund kann so was sicherlich auch nicht sein!? Vor allem wenn es dann keine Freizeit Beschäftigungen mehr gibt bis zur Rente die man wahrscheinlich sowieso nicht mehr erleben wird?

Arbeit, Beruf, Soziales, nach-der-ausbildung, Ausbildung und Studium
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Trinken und snus gegen soziale Angst und Kummer?

Hey

Ich war schon immer ein sehr zurückhaltender und schüchterner Mensch. Immer wenn ich mit Leuten reden muss, die ich nicht so gut kenne, bin ich total aufgeregt, kann nicht normal reden oder sag einfach gar nichts. Deswegen tu ich mir auch schwer Freundschaften zu finden und dates enden oft auch nicht wirklich gut.

Jedenfalls hab ich dann vor paar Monaten angefangen zu trinken und snus zu nehmen. Nach dem trinken war ich total entspannt und gut drauf und fühlte mich einfach total gut. Sonst bin ich fast immer gestresst, müde oder einfach nicht gut drauf. Und ich konnte ohne Probleme mit Jungs flirten und Kontakt mit anderen Menschen aufbauen. Nach dem Snus hatte ich ein großartiges Gefühl, wie ein Orgasmus. Hatte ihn aber nicht lange drin. Danach war ich auch total entspannt und ziehmlich glücklich.

Das Problem ist jetzt, dass ich es mir in letzter Zeit angewöhnt hab, vor und bei fast jeden Treffen mit Bekannten oder Date zu trinken. Weil ich dann immer gut drauf bin, und einfach Spaß hab. Sonst bin ich immer so verklemmt wegen meiner Schüchterheit, obwohl ich das nicht will. Und fast immer wenn ich traurig bin, also wenn ich kurz davor bin zu heulen, nehm ich snus, weil es mir danach viel besser geht.

Aber mir ist auch klar, dass es so nicht weitergehen kann. Ich kann ja nicht fast jeden Tag alk trinken und snus nehmen, das wird mir auf dauer ziehmlich schaden. Andererseits zieht mich meine Schüchterheit extrem runter und ich bin zurzeit fast immer unglücklich und energielos.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Ps: ich bin 16

Schule, Freundschaft, Stress, Date, Liebeskummer, Alkohol, Freunde, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Snus, Soziales, unglücklich, energielos
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Wer zahlt, wenn die Decke einen Fleck hat?
  • Wohnung A liegt genau oberhalb von Wohnung B
  • Wohung B hat einen Fleck auf der Decke des Badezimmers
  • "Alter" des Flecks: War schon ausgetrocknet als wir benachrichtigt wurden (Kurz nachdem wir eingezogen sind)
  • "Groesse": Ca. 1e Handflaeche
  • Aussehen: Leicht angeraut, wellig, grau.
  • Beide "Parteien" sind Eigentuemer
  • Vorbesitzerin wusste nichts vom "Schaden"
  • Verwalter wollte unsere Privatversicherung mit hineinziehen - Da aber das gesamte Haus hat schon eine Versicherung.
  • Hausversicherung stellte fest: Rohre sind in bester Ordnung - Schwupps und weg
  • Privatversicherung will erstmal wisen, wer und was dies angerichtet hat
  • Unsere Sicht der Dinge: Da der Fleck seit 6 Monaten(Einzug) gleich geblieben ist, gehen wir davon aus dass wir nichts damit zu tun haben koennen. + Die Versicherung war sich nach Ermittlungen sicher: (kurz:) Das "Haus" war's nicht, da alles in Ordnung ist.
  • Deren Sicht der Dinge: Es kommt von "oben", also seid ihr Schuld! Geld her!
  • Einziger Haken: (Sehr unwahrscheinliche Moeglichkeit: )Die Vorbesitzerin koennte den Schaden verursacht haben... und dies wo Rohre & co. regelmaessig geprueft werden und relativ neu sind(Laut Verwalter).
  • Partei B will uns dann ab und an belaestigen und drohte schon seit mind 4 Monaten mit ner Anklage - wenn sie's nicht macht werden wir bald gezwungen werden, die Sache "ernst" anzupacken.
  • Da wir so weit niocht kommen wollen, hatten wir uns entschlossen ihr einfach mal 300 euro anzubieten. Sie wollte mind. 800. Daraufhin boten wir ihr an, eine Firma auf unsere kosten damit zu beauftragen. Sie bewilligte dies abenfalls nicht.
  • Verwalter bleibt ziemlichim Hintergrund und meinte: Das muesst ihr untereinander erledigen.
  • Zugabe: Ich und meine Freundin sind beide nicht gebuertige Deutsche, Auslaender gibt es dort keine (Wir haben monatliches Meeting und die Ethnische Diversitaet war nicht vorhanden... zu viel Fantasie meinerseits?
  • Extra-Zugabe: Nebenan wurde seit einiger Zeit gebaut. Damit die unsere Parkplaetze verwenden koennen, bekam das Haus eine Praemie monatlich und wurde untereinander aufgeteilt, so die Vorbesitzerin. Als wir nachfragten, wollte niemand was davon wissen.
  • Die Nachbarn sind uns gegenueber sehr zurueckhaltend. Meistens erwiedern sie small-talk mit einem Laecheln oder kurzem Ja+Pause+Grussformel.
Mobbing, Versicherung, Recht, Gesetz, Rassismus, Soziales
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Immer nur Probleme in Beziehungen... Reicht es nicht langsam mal?

Ich lernte einen Mann (28) kennen. Nach dem 5. Treffen kamen wir zusammen, was wir mittlerweile schon 8 Monate sind. Seitdem bin ich auch richtig glücklich, während ich anfangs unter Verlustängsten litt, da ich davor nie Glück mit Männern hatte. Durch die Geldprobleme, sowie meine Unerfahrenheit /-geschicktlichkeit im Haushalt und somit auch aufgrund seiner Unzufriedenheit verstärkt sich dies.

Letzte Woche machten wir den Abwasch, sowie einiges andere von den Erledigungen in der Küche, wo es nicht so lief, wie er es sich vorstellt und er daraufhin grob zu mir wurde. Wieder meinte er danach, es tue ihm zwar leid, jedoch sei er oft genervt, wenn er sich wiederholen müsse und seine Tipps in der Küche nicht umgesetzt werden können. Darauf meinte ich dann, dass ich es satt habe, immer wieder mit den selben Problemen (kein Geld, da ich noch Schülerin bin und Haushalt/ Küche) kämpfen zu müssen, welche manchmal zu diesen kleinen Streitereien führen. 

Und er dann so: “Wenn mir an der Beziehung mit dir nichts liegen würde, würde ich mit dir schon so nach ca. 2 Monaten Beziehung Schluss machen, mit der Begründung, du wärst mir deswegen zu anstrengend.“

Am Schluss meinte er noch dazu, solange ihm nichts negatives im Bereich Treue bei mir auffalle, oder er mich nicht beim Flirten mit anderen Typen erwische, sei dies nicht so schlimm. Darauf meinte ich dann, dass es zwar schön ist, aber ich es dennoch sehr ungerecht finde, dass selbst Frauen, welche fremdgehen, flirten etc. weniger Probleme in Beziehungen haben, als welche (wie ich) die sich tatsächlich sehr bemühen, sich dennoch ungewollt so dumm anstellen. Davon abgesehen geht man einem Menschen ja nicht fremd, welchen man liebt. 

Dann gab es schon immer das Problem, dass ich in Gruppen leider asozial bin. So waren mein Freund und ich an einem der Feiertage bei seinen Eltern zu Besuch, um diesen das Kennenlernen mit mir zu ermöglichen. Am selben Tag nahm ihn dann seine Mutter mal zur Seite und fragte, ob er sich sicher sei, dass ich die Richtige für ihn bin. Nachdem er sie dann 1 Woche später auf den Grund ihrer Frage angesprochen hatte, meinte sie, ich würde nix sagen, sei übelst ruhig.

Seine Schwester dagegen meinte zu ihm, sie findet es komisch, dass ich während wir bei ihr und ihrem Freund zu Besuch waren nie direkt in die Augen geschaut, sowie ihre Fragen in kürzester Form beantwortet hatte, wovon ich allerdings nicht mal selbst etwas weiß. Allerdings hatte ich schon mal versucht mit ihr ins Gespräch zu kommen, während sie mit einer Freundin von ihr, welche ebenfalls zu Besuch war, auf ihrem Balkon saß. Ich sagte etwas zu dem Thema über welches sie sprachen, bekam darauf jedoch von einer der beiden eine kleine Aufmerksamkeit, wonach sie miteinander weiterredeten. Nun überlegen sie, ob sie mich auf dem Geburtstag seiner Schwester dabei haben wollen.

Mein Problem ist, dass ich auch mal eine gute Freundin sein möchte, welche ihn glücklich macht.

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Was stimmt nicht mir? Soziale Ängste?

Hallo,

ich hab folgendes “Problem”.

Also... seit längerer Zeit fühl ich mich irgendwie total unwohl bei anderen Menschen. Seien es meine Freunde oder sogar meine eigene Mutter.

Ich hab das Gefühl, es würde niemanden geben, der mich tatsächlich mag und das meine Freunde nur mit mir abhängen, weil sie sich dazu gezwungen fühlen, da ich anfang dieses Jahres meine beste Freundin verloren habe und ich mich somit einer neuen Gruppe anschließen musste.

Ich weiß nicht wieso, aber ich will einfach immer nur alleine sein. Wenn zum Beispiel meine Eltern mit mir und meinen Geschwistern meine Tante besuchen oder auf eine Hochzeit gehen wollen, bin ich immer die jenige, die freiwillig zu Hause bleibt. Auch sonst will ich ganz alleine in einem Raum sein und freue mich, wenn meine Familie einkaufen geht, weil ich dann das Gefühl hab, dass ich so sein kann, wie ich bin.

Ich verstell mich bei fast jeder Person, einfach aus Angst, sie würden mich als Person nicht akzeptieren. Oder manchmal vergess ich auch, wie ich eigentlich wirklich bin.

Was vielleicht auch noch wichtig ist zu erwähnen ist, dass wir in der Familie sehr große Problemen haben: Zu meinem Vater spüre ich keine Liebe mehr. Er hat meine Mutter und mich viel zu oft verletzt und wenn ich überhaupt mit ihm rede, kommt alles wieder hoch und ich kann ihm nicht mehr in die Augen gucken. Zu meinen Schwestern hab ich auch kein gutes Verhältnis. Wir reden auch sehr selten miteinander und meine Mutter ist fast jeden Tag traurig.

noch kurz zu meiner Person: Ich bin 15 und somit in der Pubertät. Deswegen bin ich mir nicht sicher, ob das nur so eine Phase ist oder nicht. Kennt jemand dieses Gefühl auch oder könnte ungefähr sagen, was das ist?

Freundschaft, Angst, Menschen, Psychologie, Liebe und Beziehung, Soziales
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Soziale Interaktion Schritt für Schritt lernen?

Hallo! (Sorry schonmal für den langen Text)

Ich bin nun etwas über 20 Jahre alt, studiere noch und bin was soziale Kommunikation/Interaktion angeht ne vollkommene Niete. Aufgrund verschiedener Faktoren habe ich bisjetzt meine Freizeit größtenteils vor dem Pc verbracht. Habe sogut wie keine Hobbys und 0 soziale Kontakte. Irgendwie habe ich mich über die Jahre hinweg damit abgefunden und mich davon überzeugt, dass ich auch garkeine soziale Kontakte haben möchte.

Trotz dieser Überzeugung wird es wohl langsam Zeit über meinen eigenen Schatten zu springen und endlich aus meiner Komfortzone auszubrechen. Ich habe mir sehr hohe Ziele gesetzt, die ich nur mit einem hohen Maße an sozialen Fähigkeiten erreichen kann (Zumal ich Sozialkompetenz als die wichtigste Fähigkeit überhaupt ansehe).

Wie kann ich mir also Schritt für Schritt eine Sozialkompetenz aufbauen? Einfach fremde Menschen ansprechen ist erstmal nicht (Bekomme ja fast schon Panikattacken wenn ich übers Telefon ein Termin beim Frisör oder beim Arzt machen muss).

Ich kann von Glück reden, dass ich durch meine ehemaligen Klassenkameraden einige gute Referenzen habe. Diese haben sich unter anderem ehrenamtlich engagiert, sehr oft bei Projekten von der Stadt mitgearbeitet (u.A. Vorschläge für die Stadtplanung), bei politischen/religiösen Veranstaltungen mitgearbeitet usw.

Meine Ideen sind bisjetzt:

  1. Ins Fitnesstudio gehen
  2. Blut spenden
  3. Ehrenamtliche Arbeit
  4. Informationen (die ich eigentlich nicht benötige) von Institutionen/Vereinen einholen. Um einfach sicherer zu werden im Gespräche führen
  5. Und vielleicht finde ich ja auf dem Wege einen Verein, der mich interessiert
  6. Veranstaltungen in der Nähe suchen (z.B. auf Facebook, Google, OnlineZeitung und diese einfach besuchen
  7. Hobbys finden um die eigene Person irgendwie interessanter zu machen (Habe z.b. ne kreative Ader, die ich bisjetzt aber noch nie wirklich ausgelebt habe)

Habt ihr vielleicht noch paar Ideen, wie ich diesen Plan ausbauen könnte?

Danke schonmal!

Leben, lernen, Schule, Menschen, Kommunikation, Gesellschaft, Gespräch, kommunizieren, Kontakt, Soziales
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Ich bin zu stark auf Brüste fixiert?

Moin!

Ich bin ein junger, erwachsener Mann. Dementsprechend auf dem Stand bester Zuegungsfähigkeit und mit einer entsprechenden Natur ausgestattet. Das akzeptiere ich.

Aber ich finde nun doch, dass ich etwas sehr auf weibliche Brüste fixiert bin. Ich gucke wirklich jeder Frau erstmal auf die Brüste, und denke nur allzu oft, was für zwei schöne Brüste sich unter dem Oberteil befinden müssen. Ich könnte stundenlang zugucken, wie sich die Brüste bewegen, wenn ihre Besitzerin sich bewegt. Und natürlich lasse ich auch keine Gelegenheit aus, in nen Ausschnitt zu gucken, wenn ich die Gelegenheit bekomme.

Das bedeutet nicht, dass ich einer Gesprächspartnerin nicht in die Augen gucken könnte! Und es bedeutet auch nicht, dass ich mit betreffender Frau gerne was Unanständiges machen möchte. Mir gefallen die meisten Brüste einfach, in all ihrer Vielfalt. Ich fühle mich auch nicht automatisch erregt, wenn ich mal etwas mehr zu sehen bekomme.

Mir ist das in dem Umfang tatsächlich unangenehm. Ich gehe mal davon aus, dass es den allermeisten Frauen unrecht wäre, wenn mein Interesse primär deren Oberweite gilt; auch wenn das rein ästhetische Gründe hat, so wie andere Menschen eben ins Museum gehen um ein Gemälde oder eine Skulptur zu betrachten. Des Weiteren ist mir klar, dass ich eine wundervolle Freundin habe und sie mit vollem Recht die Beziehung infrage stellen würde, wenn sie wüsste dass ich eigentlich jede Frau gerne mal oben ohne sehen würde.

Frage an euch: Habt ihr damit auch Erfahrungen? Habt ihr vielleicht eine Idee, was ich machen kann damit das etwas weniger wird und ich mich mehr auf sinnvolle Sachen konzentrieren kann, die meinem Gegenüber nicht unangenehm sind?

Männer, Brust, Frauen, Sexualität, Psychologie, Brüste, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Soziales
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Kann man sich wirklich charakterlich wirklich um 180° ändern ohne dass man es selbst merkt?

Hallo :)

also gestern war ich bei meiner Tante zu Besuch und dort lebt auch mein kleiner Cousin der mich ziemlich vergöttert^^ (er ist 13 also 6 Jahre jünger als ich)

Gestern aber war alles ein wenig anders, als wir redeten sagte ich kurz was falsches und es vollkommen aufgelöst und ging heulend in sein Zimmer und sagte „ich will meinen alten Cousin zurück, der neue ist schße“... Als ich dann in sein Zimmer ging um mit ihm zu reden was er mit dem „neuen Cousin“ meinte sagte er ich sei einfach ganz anders als vor einem Jahr. Er sagte wortwörtlich: „Mein dicker Cousin war mir lieber, der neue ist einfach. It Schrott. Er soll wieder zurück kommen“ Diese Worte waren wie ein Messerstich ins Herz...

Ich war stark übergewichtig und ziemlich ohne Selbstbewusstsein)
Aber nun habe ich ca. 45kg abgenommen und habe ein sehr starkes Selbstbewusstsein und generell hat sich mein Leben sehr sehr sehr geändert in allen Hinsichten. Aber meinen Charakter habe ich eigentlich beibehalten dachte ich immer. Als ich meine Tante fragte ob ich mixh charakterlich geändert hatte sagte sie nur „schon ein bisschen“ und da wurde mir klar, dass mich eventuell alle inzwischen nicht mehr mögen wie früher. Was wenn alle so denken, wie mein Cousin es ausgesprochen hat?  Kann man sich charakterlich überhaupt soooo sehr ändern ohne es selbst zu merken?  Es tut mir so weh das er so denkt und auch auf WhatsApp und so hat er mich inzwischen blockiert, besteht die Möglichkeit dass alle in der Familie vllt so denken aber er es nur ausgesprochen hat:( Danke für eure Antworten.

Leben, Mutter, Familie, Freundschaft, Oma, Opa, Vater, Gesellschaft, Liebe und Beziehung, Onkel, Soziales, Tante, Cousin
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hey muss man immer ständig jeden anlächeln und lieb sein?

HEy liebe community!! Ich bin immer zuu lieb und nett zu den Menschen, was natürlich auch positiv auf andere wirkt! Nur seit letzter Zeit beschäftige ich mich sehr mit mir und meiner Persönlichkeit und stelle fest, dass ich den Menschen eine Maske zeigen bzw. zu nett bin und wirklich gar nicht meine richtige Persönlichkeit mit meiner aktuellen Stimmung, Gedanken und Meinungen ausdrücke, was mich sehr traurig macht! Wenn ich über eine Sache komplett anders denke, dann traue ich mich nicht das zu sagen?Im Nachhinein werde ich depri weil ich das, was in mein Herz brennt, am Ende nicht sage!wieso ist das denn nur so?oder wenn ich keine Lust auf eine bestimmte Sache ,dann traue ich mich nicht das zu sagen, weil ich dann denke dass ich ein Außenseiter werde!! Eigentlich möchte ich frei sein und mich frei ausdrücken, was mein wirklicher Wunsch ist! Nur das Ding ist, wenn ich in der aktuellen sozialen Situation bin schäme ich mich mein wirkliches Ich zu zeigen und schäme mich wenn andere Leute da sind ,weil ich mich leider so beobachtet fühle und unter dem Druck stehe immer so lieb und vorbildlich zu sein, obwohl ich eigentlich kein Bock drauf habe!!Wie kannn ich mir weniger Gedanken über die Leute zu machen und einfach entspannt sein und mein wirkliches Ich zeigen?

Im Grunde genommen ist mein Hauptproblem, dass ich mir zuu viele Gedanken machen wenn ich beobachtet werde! Ich mg das einfach nicht!Ich habe das Gefühl dass mich die Blicke der anderen Menschen einfach sowas von einschüchtern! Was kann ich denn dagegen tun?

Kann sich jemand von euch mit meiner aktuellen Lage identifizieren? ber eure Antworten wäre ich dankbar !:)

LG Viththiya

Beratung, Freundschaft, Menschen, Selbstbewusstsein, Psychologie, Liebe und Beziehung, Problemlösung, Soziales
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Freund versteht mich nicht, depressionen?

Hey, und zwar leide ich seit Jahren (bin 20) unter Phasenweise Depressionen, in meiner Kindheit sind viele unschöne Dinge passiert leider, die mich traumatisiert haben, geprägt haben. Hatte bislang leider auch keine Therapie oder sonst was, da ich ehrlich gesagt Angst hatte und mich nie getraut habe mit meinen Eltern offen darüber zu sprechen, da die mich sowieso nie ernst genommen haben.

Zu meiner Frage, ich bin seit fast 3 Jahren in einer Beziehung und ich muss sagen, ich wollte eig. nie in eine Beziehung, da ich Vertrauensängste hatte oder sogar immer noch habe (obwohl ich ihm wirklich vertrauen will, kann ich es nicht zu 100% und obwohl ich wirklich weiß, dass er nichts tun würde was mich am Ende kaputt machen würde), ich habe auch Verlusstängste und leide unter Eifersucht, da in meiner Familie sehr viel Hintergangen wurde, fremdgegangen wurde habe ich angst, dass es mich auch treffen könnte (obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass er es nicht tun würde, da ich es schon offen angesprochen habe, falls er mal dazu kommen sollte, dass er mit mir schluss machen soll, bevor er mich enttäuschen etc. und er meinte selber auch, dass er nur mich liebt und sowas nicht tun würde, da er nicht ehrenlos sei etc.)

Gestern hatte ich leider wieder meine 5 min. (Die gefühlt 24h gehen), wo ich ihm offen und ehrlich gesagt habe, dass ich nicht mehr mit diesen Ängsten leben möchte, dass die mich nerven, dass ich sterben möchte damit ich davon los bin. Jedoch hat er mich noch mehr erniedrigt als aufgebaut in dem er Sachen wie "du bist so ein Problemkind hab keine lust meeehr immer kommen neue probleme, immer am heulen. Geh zum arzt usw." (Ich bin seit 2 Wochen auf der Suche nach Ärzten nur leider ohne Erfolg).

Ich weiß manche können mit Leuten, die an Depressionen leiden nicht umgehen, aber als Partner sollte man doch eher für einen da sein und motivieren, schöne Dinge sagen, als eher "problemkind o.ä.".. ich kann ja nichts für solche Dinge, leider kann man sich das Leben nicht aussuchen..

Hattet ihr solche Erfahrungen? Liebt er mich oder ist es eig. Nur noch Angewohnheit..? Nervt es einen wirklich so sehr, wenn man öfter mal "Probleme" erwähnt ? Mit öfter meine ich nicht jeden Tag.. aber für ihn ist es wohl so, dass man nicht über Gefühle reden darf.

Gesundheit, Familie, Freundschaft, Tod, Beziehung, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, Soziales, Suizid
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Wäre es angebracht sich zu entschuldigen?

Hallo ,

Ich kenne einen Kollegen seit etwa 3 Jahren. Wir haben uns gut verstanden und uns immer mal nett unterhalten. Ich mochte ihn sehr, ehrlich gesagt etwas zuviel ..Da ich aber verheiratet bin wollte ich es nicht soweit kommen lassen und erstmal in mich gehen . Ich wollte nicht das er auf der Arbeit und auch sonst eine unangenehme Situation wegen mir bekommt - getratsche ist dort hoch im Kurs. Ich habe für einige Monate die Schichtwechseln können , aber jetzt nicht mehr . Wir sehen uns fast jeden Tag, ich Rede gar nicht mehr mit ihm und versuche ihn zu ignorieren. Dabei ist das alles andere als einfach weil er wirklich an sich ein herzlicher Mensch ist - und ich im Nachhinein ein schlechtes Gewissen deswegen habe. Er denkt wahrscheinlich das ich ihn nicht mehr mag aber das stimmt nicht- ich mache das mit dem Abstand nur um uns beide nicht in eine blöde Situation zu bringen bzw will nicht das es schwierig wird. Andererseits fühl ich mich eben mies deswegen , ich Rede ja auch mit anderen auf der Arbeit - ist generell eher ein Männerberuf . Er kann ja nix dafür das ich ihn so interessant fand und er hat diese kalte Schulter eigentlich nicht verdient- aber wenn man hingeht und reden will sitzen einem gefühlt schon 10 Kollegen im Rücken und wollen sehen was los ist . Sollte ich mich für mein Verhalten entschuldigen und ihm wenigstens erklären warum ich so handle oder weiter aussitzen und schweigen? .:-/

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Wieso hassen mich so viele Menschen?

ich habe schon seit Jahren das Problem, dass ich immer ausgeschlossen werde. Ich hab schon ziemlich oft die Schule gewechselt, und jedes mal das gleiche... anfangs waren sie nett, aber nach ner kurzen Zeit gehen sie, lassen mich alleine und lästern über mich. Wenn man sie fragt, sagen sie, dass sie mich nicht mögen und unkorrekt finden. (meiner Meinung nach grundlos) mal so zu mir: ich habe zwar meinen eigenen Style, aber es fällt nicht negativ auf und trz werde ich öfters komisch/bewertend angeschaut ... naja eig kann ich nichts an mir erwähnen was wirklich so negativ auffallen sollte, ausser meinem leichten Übergewicht (67kg/170cm) obwohl es auch nicht so kritisch is und trz werde ich manchmal als fett u hässlich bezeichnet (ich seh ganz normal aus, werde sogar außerhalb der Schule als hübsch bezeichnet, auch von Männern) meistens hatten vorallem die Mädels ein Problem nachdem sie erfuhren, dass ich vergeben bin) mein Freund ist etwas älter als ich aber ich glaub nicht, dass sie nur deswegen mich nicht leiden können... es gibt sehr wenige Leute die sich trauen sich mit mir anzufreunden, weil dann die ganzen Mitläufer rummeckern (obwohl sie mich eig kaum kennen...) Leute die mich etwas besser kennen bezeichnen mich als korrekt und nett... Als eine Person die anderen fragte was sie gegen mich haben, bekommt man höchstens "keine Ahnung" oder irgendeine Kleinigkeit als Antwort... Eigentlich würde ich es ignorieren, aber es fällt mir mittlerweile sehr schwer so behandelt zu werden, ignoriert zu werden als wär ich Luft und immer wieder dumme Kommentare hören, egal was ich mache.. z.B heute haben die sich beschwert wie ich mich anziehe, (hatte ein oversize hoodie an, mit durchsichtigen Strümpfen und overknees an, es sah wirklich sehr stylisch aus und sowas steht mir auch, wurde mir auch von paar personen gesagt aber meine Klassenkameraden haben mich nur schief angeschaut... die beschweren sich auch immer wegen kleinigkeiten z.B wie ich stehe oder sitze! Die haben einfach nichts zusagen und hassen mich grundlos

Was könnte ich in dieser Situation tun? ich bin auch nicht iwie zurückhaltend oder ein Streber, ich weiß echt nicht was die für ein Problem mit mir haben und das versteht auch keiner aus meiner Umgebung bin echt ratlos..

Leben, Beruf, Schule, Freundschaft, Style, Ausbildung, Art, Psychologie, Ausstrahlung, Depression, Liebe und Beziehung, Soziales
2 Antworten
Kontakt zum Bruder aufnehmen?

Ein kurzer Einblick in mein Leben ist nötig für diese Frage. Würde mich jemand beschreiben, dann würde man wohl sagen, ich bin grausig im zwischenmenschlichen Bereich.

Unsere Kindheit war ein Horror. Und ich meine das volle Programm: Alkoholabhängiger Vater, Polizeigroßeinsätze zu Hause, körperliche und seelische Misshandlungen, ... Solche Dinge wie: anderen Menschen vertrauen, über Probleme reden, Gefühle zeigen. Das waren Dinge, die wir nicht gelernt haben, obwohl mein Bruder immer versuchte auf mich aufzupassen.

Als ich 15 war lernte meine Mutter einen neuen Mann kennen. Mein Bruder war 18 und ist ausgezogen. Da meine Mutter mit ihrem Freund etwa 200km wegziehen wollte, hat sich der Kontakt zu meinem großen Bruder auch sehr verringert. Es lief dann auf "Geburtstagsanrufe" hinaus. Irgendwann verbot meine Mutter mir ihn anzurufen. Ich erfuhr erst 5 Jahr später warum. Er wurde Depressiv und versuchte sich irgendwann auch umzubringen. Meine Mutter hat das verheimlicht. Sie hat ihn nicht einmal besucht, als er in einer Anstalt war. Obwohl sie jedes Wochenende ihre Freunde in der nähe Besuchte.

Danach hat mein Bruder den Kontakt zu allen abgebrochen. Habe ich Verständnis für. Vielleicht war ich auch kein Vorzeige-Bruder. Vielleicht hätte ich mich auch mehr bemühen sollen. Tat ich aber nicht. Mittlerweile wohnen wir beide in der selben Stadt, reden aber nie. Seine Frau war eine meiner besten Freundinnen. Sie hatte mal versucht uns langsam anzunähern. Mein Bruder wollte mir nicht einmal Hallo sagen als ich neben ihm stand. Sie musste ihn regelrecht dazu auffordern. Leider stritt ich mich mit seiner Frau, sie hat mein Vertrauen missbraucht und damit brach der Kontakt dann auch komplett ab. Das ist nun etwa 6 Jahre her.

Ich habe schon häufig darüber nachgedacht den Kontakt wieder aufzunehmen. Nur weiß ich nicht wie. Natürlich liegt es mir auch fern das ganze zu erzwingen. Was ich aber gerne möchte ist, ihm einmal alles zu erklären, mich zu entschuldigen wenn er das Gefühl hatte, dass ich nicht für ihn da war. Ich erwarte nicht einmal ein "Märchen-Happy-End". Nur weiß ich nicht: Wie soll ich das tun? Einfach an der Tür klingeln? Wie ich ihn einschätze, würde er die Tür einfach zu machen. Einen Brief schreiben? Sobald er sieht, von wem der ist, wird er ihn wahrscheinlich vernichten. Anrufen ist auch nicht möglich. Theoretisch schon, aber er würde nicht rangehen. Er hat mir mal versehentlich bei WhatsApp geschrieben. Als er merkte, mit wem er schrieb hat er mich sofort geblockt.

Vielleicht sollte ich das auch gänzlich auf sich beruhen lassen und ihn sein Leben ohne mich leben lassen (er hat ja nun auch eine eigene Familie - und die Familie seiner Frau, die sehr liebevoll ist und wo er behandelt wird, als würde er seit der Geburt dazugehören). Ich habe keine Ahnung. Wie ich schon sagte: Soziale Kontakte sind nicht so mein Ding.

3.000 Zeichen sind ausgereizt (musste viel kürzen) Nun seid ihr dran.

Familie, Freundschaft, Psychologie, Entschuldigung, Liebe und Beziehung, Soziales
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Soziales - Neue und gute Antworten