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Thema Krankheit
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Warum gönnt mir keiner mein Glück?

Hallo,

letzte Woche war ich bei einem Suchtberaterarzt, der mich überwiesen hat einen Entzug stationär zu machen. Hatte zwei Möglichkeiten und an die dritte hat ich bis zum letzten Moment gehofft, dass die ja sagen, sich um meine Katzen zu kümmern.

Doch ich hatte auch Ängste, weil in der vorigen Psychiatrie eine mich ständig gemobbt...Sie hat mir meine Erdbeeren geklaut, mir meine Stiefel unters Bettkissen gelgt und das letzte Mal verbal beleidigt. Habe die Pfleger angesprochen, die haben diese Person in Schutz genommen. Also auch keine Option für mich, vor allem wegen meinen Katzen.

War nochmal diesen Montag da, um in die Tagesklinik zu kommen. Wir haben es ambulant gemacht und ich bekam Medizin gegen körperlich Entzugerscheinungen. War alles gut bis gester. Gestern habe ich meinen Nachbarn gesehen in den ich verliebt war, der angeblich vom THC anhängig ist...

Meine Sorge war, dass er selbst in der Tagesklinik ist, und dann mich schlecht macht in der Gruppe. Meine Therapie hätte an diesen Montag beginnen sollen. Habe gestern gefragt, ob er auch da ist, die Krankenschwester...Sie wollte es heute mir beim Abschlußgespräch sagen, bin auf dem halben Weg umgekehrt und zur Bierdose gegriffen und gegen menschliche Emotionen hilft auch kein Medikament.

Und ein Dilerium kann es nicht sein, denn ich nehme zwei andere Medikamente dagegen von meiner Neurologin.

Auf dem Weg dahin in den öffentlichen Verkehrsmitteln, glotzen mich Leute an, die ich nicht kenne. Gestern hat mich ein Ausländer am Po gestriefen, obwohl viel PLatz war zum NICHT ANPACKEN. Wollte losschreien, aber wer soll mir helfen wollen, wenn die Leute bei FEuer schreien eher helfen, als wenn man Hilfe schreit?Und wenn ich ihn beleidigt hätte, hätten die anderen Leute mich als Rassisten beschimpft! Man hört ja einiges in den Nachrichten!

Selbst wenn ich gegen Alksucht kämpfe, respektiert mich keiner!

Selbst wenn ich so viel trinke, um meine Gefühle abzutöten, mit Alkohol, erst dann wünschen mir die Verkäuferinnen einen wunderschönen Tag!?

WTF?

Männer, Glück, Medikamente, Alkohol, Gefühle, Krankheit, Psychologie, Entzug, Gesundheit und Medizin, Nachbarn, tagesklinik
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Warum sprechen wir von Suchtkranken?

Eine Sucht ist keine Krankheit in dem Sinne. Ein starker Trinker mag körperlich und seelisch krank sein, die Alkoholsucht aber ist keine Krankheit. Gleiches gilt für die Fettsucht und andere Süchte.

Indem mach eine Sucht als Krankheit abstempelt, versucht man - so kommt es mir zumindest vor - die Verantwortung für das selbstzerstörerische Verhalten des Betroffenen rein auf die 'Krankheit' zu schieben.

Geholfen ist damit niemandem? Nur wenn jemand sich seiner Schuld bewusst ist und zu eigenverantwortlichem und selbstreflexivem Denken im Stande ist, kann der Suchtkreislauf erfolgreich durchbrochen werden. Der erste Schritt wäre, sich seine Sucht einzugestehen - und statt auf die böse Krankheit zu pochen - und die Schuld nur bei sich und dem eigenen, unverantwortlichen Handeln zu suchen.

Jeder Sucht liegt ein Kernproblem zugrunde. Ein glücklicher Mensch beispielsweise wird nicht plötzlich zum Trinker. Es müssen ein paar gravierende Probleme vorliegen, die vom Süchtigen durch die Sucht verdrängt oder umgangen werden. Ein an Fettsucht leidender Mensch versucht irgendetwas durch enorme Mengen an Nahrung zu kompensieren. Ein Trinker versucht dem negativen Alltag zu entfliehen, kompensiert durch Vollrausch.

---> Aber inwiefern sind das bitte Krankheiten? Es sind vielmehr eigene Entscheidungen?

Alkohol, Krankheit, Sucht, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Philosophie und Gesellschaft
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Krank schreiben lassen wegen Bauchschmerzen?

Hi.

Ich leide schon seit ich 9 bin an PMS (prämenstruelles Syndrom) und habe im Moment auch wieder meine Tage mit unglaublich schlimmen Bauchschmerzen. Meine Blutungen sind wirklich extrem, ich muss in jeder Schulpause auf die Toilette rennen, was natürlich nervt. Ich möchte mich gerne für 1-2 Tage krank schreiben lassen, weil die Schmerzen echt schlimm sind und wir in nächster Zeit eine Menge Arbeiten schreiben, für die ich wegen meiner Unterleibschmerzen und der Übelkeit nicht viel lernen konnte.

Das Problem ist: Ich brauche natürlich eine Krankschreibung vom Arzt, die ich dann auch in der Schule vorlegen kann. Meine Mutter glaubt mir mittlerweile nicht mehr, dass es mir überhaupt nicht gut geht und schickt mich trotz meiner Beschwerden in die Schule. Jeden Morgen muss ich ihr erneut erklären, dass mir schlecht ist und dann beschwert sie sich über meinen "fehlenden Biss".

Meine eigentliche Ärztin ist momentan selber krank, das heißt ich müsste mit meiner Mutter zu einer Vertretung. Was soll ich dieser Ärztin sagen? Ich bin nämlich sehr schüchtern im Umgang mit fremden Personen und kann sie nicht direkt nach einer Krankschreibung fragen, da es dann auch meiner Mutter den Eindruck vermitteln würde, dass ich Schule schwänzen will.

Also: Wie soll ich meiner Mutter schonend klarmachen, dass ich noch 2 Tage zuhause bleiben möchte? Wie kann ich sie überzeugen, wenigstens mit mir zum Arzt zu gehen? Und wie kann ich der Ärztin dann mitteilen, dass ich gerne eine Entschuldigung hätte?

Danke und LG

krank, Schule, Krankheit, Arzt, Gesundheit und Medizin, Menstruation
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Heule fast wenn ich jemanden anspreche?

Hallo,

mir ist zwar diese Frage peinlich, aber ich weiß inzwischen nicht mehr weiter, was das sein kann. Seit einigen Tagen kann ich mit Menschen nicht mehr normal reden ohne fast zu Heulen. Ich selbst bin ein Mann, 26 Jahre alt und hatte eigentlich noch nie dieses Problem gehabt. Wenn ich jemanden sehe, der mich begrüßt und ich zurückgrüße, komme ich schon gar nicht mehr richtig ins Gespräch. Ich werde dann richtig nervös, zittrig und es fühlt sich so an, als ob ich ein Kloß im Hals stecken habe, heißt also das ich fast heulen will, aber es natürlich nicht machen kann. Alles fing irgendwie grundlos an, da ich überhaupt nicht den Grund kenne. Eigentlich bin ich eine Person mit ungemein hohen Selbstbewusstsein. Selbst "routinierte" Tätigkeiten wie den Verkäufer beim Einkauf zu grüßen, fällt mir schwer oder den Busfahrer zu sagen, wohin ich will. Ich werde dann total nervös. Letztens habe ich auch den zweiten Bus genommen, weil ich mich nicht zusammenreißen konnte, ihn zu sagen wohin ich will. Schlielich bin ich lieber hinten eingestiegen ohne Karte. Das war Erleichterung für mich.

Bis heute weiß ich immer noch nicht, was der Auslöser ist. Sicherlich werden jetzt einige schreiben, das man die Tränen rauslassen soll. Grundsätzlich stimmt es schon. Allerdings kann ich jetzt nicht mal weinen. Es geschieht meistens nur bei Situationen wo ich in Interaktion mit Menschen trete. Ich habe auch letztens versucht mit meiner Mutter am Telefon zu reden. Jedoch fiel es mir selbst dort schwer. Am Ende konnte ich mich aber zusammenreißen und mit ihr irgendwie ein paar Worte reden. Jedoch will ich mich nicht mehr bei jeden einzelnen Gespräch zusammenreißen, sondern wieder ganz normal labern wie ich es schon immer gemacht habe.

Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Was könnte das sein?

Über hilfreiche Antworten würde ich mich freuen.

Liebe, Freundschaft, Angst, Krankheit, Psychologie, Emotionen, heulen, Liebe und Beziehung, Nerven, Psychologe, Weinen ohne grund
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Bewusstsein verlieren wenn ich alleine unter "Menschen" bzw.Fremde bin?

Hey, ich bin bald 16 und vor paar Jahren war ich bei einem Frisör und musste die ganze Zeit stehen und war alleine also keine Freunde waren mit oder so und aufeinmal ging es mir total schlecht , hatte einen Blackout und als ich die Augen öffnete war ich auf dem Boden und war Ohnmächtig für paar Minuten. Ein Krankenwagen ist gekommen und im Krankenhaus sagte man das ich halt für mein Alter zu groß bin (bin jz fast 1.80) und das ich noch das "Kinderblut" habe und es nicht für meinen ganzen Körper ausreicht und das ich nicht so lange stehen soll undso weiter. Vor 5-6 Monaten (glaub ich) war ich wieder bei einem Frisör um mir die Haare färben zu lassen und wieder bin ich ohnmächtig geworden und hatte wie auch beim ersten mal einen blackout.. Aber ich saß auf einem stuhl also ich bin nicht gestanden.. Und war wieder im Krankenhaus und musste dort bleiben (bin ich aber nicht, ich weiß voll dumm) Es hat auch nichts wegen der Farbe zu tun also habe keine Allergie auf diese Haarfarbe weil beim ersten mal kolabieren hab ich nur meine haare schneiden lassen und jetzt wenn ich alleine im bus oder bahn bin wird mir immer schlecht und kriege dieses gefühl wieder zu kolabieren... Wenn freunde dabei sind ist es nicht so ich fühle mich wohl. Aber wenn ich alleine bin ist es echt schlimm, ich rufe halt immer wen an wenn ich das gefühl habe zu kolabieren. Was kann ich dagegen tun? (sry wegen rechtschreibfehler, hab nicht darauf geachtet)

Medizin, Gesundheit, Menschen, Krankheit, Arzt, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Krankeiheiten
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Wie kann man psychisch kranke Personen den Behöden melden?

Folgende Darstellung des Sachverhaltes:

Vor etwa mehr als einem Jahr hat sich einer meiner Nachbarn (Mehrfamilienhaus) mich auf der Straße angesprochen, mit der Frage wie ich mich Fühle beim Aufstehen. An meine genaue Antwort kann ich mich nicht mehr erinnern. Wahrschein ging meine Antwort in Richtung Rheumatische Beschwerden. Also JA. Daraufhin erzählte er mir, dass er in seiner Wohnung vergasst wird. Desweiteren wären Videokameras so Installiert, dass die Überwacher beobachten könnten wann er seine Nachtruhe hält, um in diesem Zeitraum das Gas einzuschalten. Außerdem seien die Gasdüsen in den Steckdosen versteckt. Desweiteren Sagte er auch das er Strafanzeige bei der Polizei erstattet hatte, und die Staatsanwaltschaft daraufhin das Verfahren einstellte. Zusammenfassend also eine chemische Nebenwirkung des eingesetzten Gases zum Zeitpunkt des Erwachens Kopfschmerzen auslöst. Spezifische Angaben um das Gas zu identifizieren hat er nicht gegeben.

Folgendes eigentliches Problem:

Um der Vergassung zu entgehen hat sich mein Nachbar laut eigener Angabe seit etwa 4 Jahren entschieden im Freien zu Übernachten.

Anhand meiner Arbeitszeiten zum damaligen Zeitpunkt ist mir Aufgefallen, dass er tatsächlich seine Wohnung über die Nachtzeit verlässt und zur Vormittagszeit zurückkommt. Daran hat sich bis jetzt nichts geändert. Aufgrund der nahestenden Winterzeit mache ich mir Sorgen um sein Gesundheitszustand.

Meine persönliche Einschätzung:

Mein erster Eindruck war, dass eine Psychische Störung vorliegt.

Leider habe ich die Situation vor etwa einem Jahr nicht ernst genommen, so dass sein Zustand sich nun verschlechtert hat. Jedesmal wenn er mich sieht, oder mir zufällig im Treppenhaus begegnet wird er mehr und mehr Bedrohender und Provozierender es sind auch mal Beleidigungen gefallen. Das letzte mal als ich Ihm im Treppenhaus begegnete wurde er wütend und Fragte mich ob mit mir alles in Ordnung sei. Habe mit Ja geantwortet. Daraufhin hat er mich mit wütender Körpersprache angeglotzt wie ich die Treppe hochging, dabei hielt er sogar Augenkontakt. Ich hätte Ihn daraufhin verprügeln können, so gereizt war ich.

Ich bin nun der Meinung das aufgrund seines Verhaltens eine Gefährdung der Allgemeinheit sowie eine Selbstgefährdung vorliegt.

Erste Recherchen nach einer möglichen Rechtsgrundlage ergab folgendes:

Hamburgisches Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten. (HmbPsychKG) - Vom 27. September 1995.

Nach dem Lesen des Gesetzes stellt sich für mich die Frage wie man den Behörden diese Person melden kann, ohne das Ich mich selbst belaste oder das mein Nachbar noch am Ende Gewalttätig gegen mich wird. Also wie man dies Anonym Meldet.

Gesundheit, Recht, Krankheit, Psychologie, Psyche, Psychiatrie, Vergasung, zwangseinweisung
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Warum sehne ich mich so sehr nach der akuten Zeit meiner magersucht?

Hallo, ich w 19 habe (bzw hatte) magersucht. Ich war jetzt zweieinhalb Monate in einer Klinik und bin momentan relativ symptomfrei was das Essverhalten betrifft. Ich muss sagen, dass mein körperbild eigentlich gerade gar nicht so schlecht ist. Ich bin jetzt mit 1,61 wieder bei 50 kg. Anfangs war das der Horror für mich aber mittlerweile kann ich das ganz gut akzeptieren und sehe mich auch glaube ich nicht mehr ganz so unrealistisch dick wie normalerweise. Trotzdem ist es jeden Tag so ein riesiger innerer kampf zu essen. Denn irgendwie sehne ich mich die ganze Zeit nach dieser Zeit in der es am schlimmsten war, in der ich am wenigsten gewogen habe und in der es mir eigentlich am allerschlechtesten ging. Und das ist das verrückte. Ich sehne mich nach diesem Gefühl. Danach mich völlig an den Rand zu bringen und schwach zu sein, zu nichts in der Lage zu sein und nach dieser Euphorie die ich hatte, wenn ich lange nichts gegessen habe. Obwohl es mir gerade eigentlich total gut geht, ich endlich nicht mehr friere, ich Kraft habe zu lachen, in die Schule zu gehen, zu reiten, mich mit Freunden zu treffen und es mir einfach wieder viel besser geht, wünsche ich mir trotzdem die Krankheit die ganze Zeit so sehr zurück. Und dabei denke ich gar nicht so sehr an die gewichtsabnahme, sondern viel mehr an diese Sehnsucht nach dem alten Gefühl.... Vielleicht kennt das hier ja irgendjemand und hat Tipps?

Liebe Grüße

essen, Angst, Sehnsucht, Krankheit, Psychologie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Magersucht, Sport und Fitness
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