Angst mich krank zu melden?

Ich quäle mich seit vielen Monaten mit extremen schmerzen in der Halswirbelsäule, Taubheit in Arm und Händen , Gleichgewichtsstörungen und ach allgemein durch die permanenten schmerzen bin ich einfach nur noch kaputt.

Ich hatte schon Physiotherapie,aber so richtig darum kümmern kann ich mich wärend der Arbeit einfach nicht. Weil man nicht mal einen Tag Ruhe nach der Physiotherapie hat .. Ich habe in 12 Tagen 1 Tag frei manchmal auch 2 aber selten ..

Bei uns ist es so das wir immer gerade so besetzt sind auf der Arbeit und wenn man Mal einen Tag ausfällt schon Dienstpläne aus verschiedenen Stellen geändert werden müssen,zum Nachteil der Kollegen. Dementsprechend,ist dummes gerede vorprogrammiert.. ich kenne es ja wenn jemand anders krank ist.

Ich war im März 3 Tage krank ,und meine Chefin meinte das ich mich doch bitte nochmals bei meiner Kollegin bedanken soll das sie für mich gekommen ist .. das habe ich schon getan ,aber wie sehr kann man jemanden ein schlechtes Gewissen machen ..

Meine Kollegen sind teilweise so daß sie mit allem auf Arbeit kommen , Magen Darm ,Grippe und und und .. dementsprechend wird sich an solchen Kollegen gemessen ( schau Mal ,sie kommt auch ,oder ich habe selber schmerzen im Arm und und und )

Das ist doch nicht normal das man so einen Angst hat , bzw schlechtes gewissen ,weil man sich einfach um seine Gesundheit kümmern möchte ..

Kann mir jemand etwas Mut machen ?! Das ich auch an mich denken muss ,oder wäre es falsch wenn ich mich bis zur Abklärung der Ursache krank melde ..

Ich habe einfach null Lebensqualität mehr ,durch diese Beschwerden und habe Angst das ich irgendwann gar nicht mehr kann ..

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Ich kann es mir einfach nicht mehr anhören?

Hallo zusammen,

Seit Anfang des Jahres möchte ich zu meinem freund ziehen, welcher 450km weiter weg wohnt. Eigentlich war das garnicht geplant anfangs und ich schwärmte immer davon bei mir in der stadt zu bleiben, doch seitdem mein Vater Krebs hatte hat sich alles geändert.

Ich half immer und überall so gut es ging, fuhr ihn in verschiedene Krankenhäuser und half ihm dabei positiv zu bleiben.

Trotzdem endete vieles im Streit, da er immer nur negativ davon sprach dass er niemals mehr gesund werden würde, obwohl die Ärzte meinten dass es sehr gut aussieht.

Nachdem die Operation fertig war; musste er eine Art Sack tragen, welcher aus seinem Bauch heraus kam (nur für 2 monate). Dies gefiel ihm so garnicht und er wurde/ist extremst depressiv und launisch. Man kann sich kaum noch normal mit ihm unterhalten aber die Ärzte sind trotzdem zufrieden und meinten dass der Krebs eher unwahrscheinlich wieder auftreten kann.

Seit Anfang des Jahres ist es mir nun klar. Ich brauch Abstand. Ich kann nicht weiter bei meinen Eltern leben, da es jeden Tag 24/7 nur Streit gibt. Ich muss erstmal weg. Doch als ich das sagte.. Ist es total eskaliert. Ich wurde beschimpft, mir wurde gesagt dass meine 3 jährige Beziehung nichts wert sei, mein freund wurde beleidigt und vieles mehr. Das war/ist für mich erst recht ein Grund weg zu ziehen..

Heute abend aber der Höhepunkt.. mein Vater hatte Probleme mit seinem darm und war deshalb sehr schlecht gelaunt. Ich aß alleine am tisch, als er zu mir kam und sagte dass er nie wieder gesund werden würde und er immeenoch Krebs habe. Dabei sind sich die Ärzte zu 100% sicher dass er weg ist. Und da mein dad immernoch den Sack hat, kann der Krebs garnicht zurück sein, weil der darm immernoch nach draußen hängt.

Er fing an vor mir sich zu beschweren wie scheiße es ihm doch gehe und vieles mehr. Ich sagte ihm dass er aufhören solle, solch einen Blödsinn zu reden und erklärte ihm nochmal genau was die Ärzte sagten. Er wollte aber nicht hören.

Dann kam meine Mutter später dazu und ich redete mit ihr über komplett andere dinge, bis mein Vater seinen Senf dazu geben wollte. Direkt fing er an mich zu beleidigen und erneut das Thema mit dem Umzug zu thematisieren. Seine Wortwahl bezüglich manchem, war da absolut nicht in Ordnung.

Da bin ich natürlich ausgerastet und habe ihn bescheuert genannt und dass er krank im Kopf sei. Habe ihm vorgeworfen dass er sich das leben selbst erschwert, und sich selbst krank macht und er ein idiot wäre, weil er noch denken würde dass der krebs noch da sei. Da war er dann direkt still und wollte mich noch nicht mal mehr angucken. Aber ich musste noch einen drauf geben und sagen "tut weh, wenn man in einer Wunde rum drückt, stimmt?"

Ich fühle mich jetzt total schlecht, da ich ihm angesehen habe, dass er dadurch verletzt war. ich bin hin und her gerissen und weiss nicht wie ich mit der Situation jetzt umgehen soll. Einerseits tut es mir leid, andererseits will uch gerade einfach nur weg bzw erst recht weg ziehen.

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