Guten Abend Leute, ich brauche dringend euren Rat! Ich möchte an meine magersüchtige Freundin einen Brief schreiben, da ich sie zurzeit nicht besuchen darf?

Wir kennen uns schon relativ lange, gehen nicht in eine Schule u. hatten in letzter Zeit nicht sehr viel Kontakt, seltene kurze Treffen u. Nachrichten. Es fällt mir schwer, ihr etwas zu schreiben, denn ich habe das Gefühl, dass das alles total blöd ankommen könnte.

Auf keinen Fall möchte ich falsches Verständnis auftischen. Ich kann mir nicht mal annähernd vorstellen, wie sie sich gerade fühlen muss (sie ist in einer Klinik) u. möchte auch nicht so tun, als wüsste ich es. Ich will ihr mit meinem Brief irgendwie Mut u. Kraft schenken o. ihr zumindest klar machen, dass ich an sie denke u. für sie da bin u. es mir leid tut, falls ich das in letzter Zeit nicht war bzw. einfach nicht mitbekommen habe, wie schlecht es ihr tatsächlich ging.

Ich habe einfach unheimlich Angst, dass irgendwas was ich ihr schreiben, sich negativ auf ihre Psyche auswirkt. Ich habe natürlich nicht vor etwas wie "iss mal mehr" zu schreiben, aber trz. will ich möglichst vosichtig sein. Sie ist zwar generell weniger empfindlich, aber sie ist ja momentan auch nicht mehr so richtig sie selbst u. krank im Kopf u. besessen.Ich habe, auch wenn wenig Kontakt, durchaus gemerkt, dass sich ihr Wesen verändert hat u. sie deutlich weniger gelacht hat, als sonst.

Ich wünsche mir einfach meine alte strahlende Freundin zurück, aber ich frag mich, ob das gut ist, wenn ich ihr das so sage.Außerdem frage ich mich, was, wenn sie den Brief in einem schlechten Moment liest und ihr meine gutgemeinten Mutmachungen wie heuchlerische, leere Worte vorkommen?Außerdem ist sie ja soweit ich weiß noch nicht an dem Punkt angelangt, wo sie sich ihre Krankheit richtig eingesteht...kommt das dann nicht doof an?

Dann habe ich überlegt, dass sie vll. auch mal was Neues hören will u. nicht dauernd nur von ihrer Magersucht.Also was sonst so passiert,wovon sie jetzt vll. nix mitbekommen hat (sie darf bspw. ihr handy nicht benutzen). Aber ich weiß nicht wie ich das dann genau überleiten soll u. ich wüsste jetzt auch nix Interessantes was ich ihr von mir erzählen könnte. Wenn ich anfange von etwas anderem zu erzählen klingt das dann nicht, als wolle ich ablenken bzw. wenn ich von mir erzähle, als ob ich den Fokus "wieder" auf mich lenken möchte ?

Leute ich mache mir einfach viele Sorgen, denn ich will ihr nicht das Gefühl geben, sie anders zu behandeln als normal, sie mit Samthandschuhen anzufassen oder aber einen überdramatischen Text schreiben , aber andererseits möchte ich eben auch ihre Krankheit nicht unterschätzen und womöglich etwas verschlimmern.

Sollte ich sowas wie "Du bist toll, wie du bist" vermeiden, weil ich kenne das von mir, wenn ich an mir gerade etwas sche iße finde, dann ist das so u. dann interessiert es mich auch nicht wie Andere das finden, (ich weiß solche Phasen in denen man mit seinem Körper unzufrieden ist, sind natürlich nicht mit Magersucht zu vergleichen)

Könnt ihr mir vielleicht noch Tipps für Formulierungen, Überleitungen geben, sagen, was ich auf keinen Fall schreiben sollte?

essen, Leben, Gesundheit, Ernährung, Therapie, Brief, Schule, Freundschaft, Angst, Gefühle, Körper, Krankheit, Psychologie, Anorexie, Arzt, Bulimie, Essstörung, Freundin, Klinik, Liebe und Beziehung, Magersucht, Psyche, Psychiatrie, psychische Krankheit, beistand, Psychotherapeut, Brief schreiben
5 Antworten
Freund meiner Mutter nimmt mich nicht ernst?

Hallo, der Freund meiner Mutter stört mal wieder sehr.

Morgen soll es Suppe geben. Gemüsesuppe, der Freund meiner Mutter sagt einfach, allses in einen Topf mit Wasser aufsetzen kochen und fertig.

 Er ist viel Älter und man würde behaupten mehr Erfahrung mitbringen. Doch ich bin gelernter Koch und würde es komplett anders machen, ich würde Speck auslassen, darin das Gemüse anschwenken,

 mit Weißwein ablöschen und aus der Schale ausgekochter gemüse Brühe auffüllen. Er möchte es mit Wasser machen. Einfach alles kochen und Anschwitzen.

 Ich finde es doof, da ich es anders gelernt habe. das habe ich auch so gesagt: "In meiner Ausbildung habe ich es anders gelernt, man brauch Fett, für das Vitamin A in der Möhre und ausserdem ist kochen nicht so schön, da es Vitamine zerstört. "

 Er dann so, du hast keine Ahnung, ich werde es so machen wie ich will. Ich nur so: "Und ich mach es so wie ich es gelernt habe." , dann sagt er, scheiß drauf, ich mach es jetzt einfach und du kjochst nicht.

   Meine Mutter wollte aber die Suppe von mir gekocht haben.print Hat sich dann aber überreden lassen. Ich habe gesagt, wenn ich meine 60°C Wäsche kochen möchte, mache ich es genauso.

   Er dann nur: "Es schmeckt doch, ist doch scheiß egal wie man das macht."

   Ich hätte nur ausrasten können. Wie komme ich damit klar? Ich bin der jüngere, der Ahnungslose, ich hab Koch gelernt, er will nicht einsehen, dass er keine Ahnung hat.

kochen, essen
8 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Essen

Essen - Neue und gute Antworten