Frage zur Preisfindung usw?

Angenommen es gibt ein Instrument, das bei allen Herstellern etwa 30.000 Euro kostet. Eine billige Herstellung lohnt sich nicht WEIL niemand den Kauf dieses generell teuren Dings auch nur in Betracht zieht. Es ist für die meisten die sich die Anschaffung eines solchen überlegen um Größenordnungen zu teuer, es lohnt sich für quasi niemanden es zu kaufen denn dann nimmt man halt lieber ein anderes Instrument. Daher wird die Orchestermusik immer so eingerichtet dass man nicht damit rechnet dass ein solches Instrument mitspielt nur in geringer Stückzahl gefertigt von Hand und eine Verbilligung der Produktion lohnt sich nicht, da es kaum Nachfrage gibt.

Kann mn in dem Fall dann uU sagen dass die geringe Nachfrage und der hohe Preis sich gegenseitig bedingen bzw stabilisieren? Denn dadurch dass der Preis von vorneherein so aus der Welt gefallen ist entsteht kein Markt für die Massenproduktion?

Wenn jemand also in Massenproduktion investieren würde um den Preis deutlich zu unterbieten, wird er dadurch davon abgeschreckt, dass er die Nachfrage nicht einschätzen kann- diese müsste erst entstehen. Dies könnte er durch Marktforschung nicht so viel besser einschätzen da der Effekt dass das Instrument derzeit nicht gebraucht wird eben auch bedeutet dass das neue Produkt zunächst nicht so beliebt sein kann wie es wäre wenn es immer schon günstige Versionen gegeben hätte.

Oder ist das Unsinn? Oder völlig trivial?

Wirtschaft, Ökonomie, Preis, wirtschaftslehre
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