Autisten wissen nichts mit geld anzufangen?

Guten Tag Leute,

Ich habe einen asperger Cousin, 34, er ist ausgebildeter Elektrtiker, hat nach seiner Prüfung aber nie wieder in dem Bereich gearbeitet weil er gemobbt wurde. auch in der schulzeit wurde er gemobbt, er ist nicht dumm, aber auch keine leuchte, wirkt sehr unbeholfen und nervös wenn menschen um ihn rum sind, auch bei mir obwohl wir verwand sind. er macht jetzt seit 10 Jahren irgendwas mit PC's, letztes Jahr hat er dazu noch einen Job als Kurierfahrer bei Essen auf Rädern angenommen, weswegen er so gut wie nie Zeit hat.

Das Problem ist: Ich weiss nicht wieso er das macht, da er sich nie etwas leistet.
Er wohnt seit jahrenalleine in einer kleinen billigen 25qm wohnung, geht nie feiern, nie/selten in den urlaub, kauft sich keine teueren klamotten, etc., weswegen ich nicht weiß wieso er das alles macht, da er eigentlich ganz gut verdienen müsste.
Er hat auch keine, Kinder etc.
Er redet mit mir nicht über finanzielles, lenkt immer vom thema ab.
Auch seine Mutter weiss nicht wieviel er verdient, oder was er auf dem konto hat, obwohl sie ein gutes Verhältniss haben. Er gibt ihr aber immer Geld.
Er bekommt jedenfalls mehr als er benötigt, ich habe letztens mit ihm seine Ausgaben ausrechen wollen und ihm Angeboten das was er nicht braucht auf ein Familienkonto zu geben.

Natürlich alles abgelehnt und seit dem auch kein Kontakt mehr seinerseits.

Kann jemand eine Erklärung für ein solches Verhalten?

Finanzen, Autismus
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Erfahrungen mit Aspergerbeziehungen?

Hallo!

Ich bin in einer Beziehung mit jemandem, der Aspergerzüge hat. Eine Diagnose fehlt aber und ich weiß nicht genau, wie ich das Thema ansprechen soll.

Aber Diagnose hin oder her - es geht mir einfach um das Verhalten, das immer mehr die Beziehung erschwert. Er gibt sich zwar mir gegenüber Mühe, möchte mir auchzeigen, dass ich ihm wichtig bin, allerding fallen mir insbesondere gesellschaftliche Treffen mit meinem Partner schwer und machen mich auch oft wütend. Er reagiert zum Teil nicht wirklich auf die Nettigkeiten anderer, sitzt oft einfach starr da, ohne sich aktiv am Gespräch zu beteiligen. Und wenn dann eher bei Themen, zu denen er was sagen kann. Oft macht er ein Gesicht wie 7 Tage Regenwetter und wirkt nicht wirklich offen oder so als gäbe er sich Mühe bzw. antwortet eher knapp.

Ich nehme schon die ganze Zeit Rücksicht darauf und probiere diese Art zu akzeptieren. Aber es wird mir derzeit zu viel. Ich bin total angespannt, weil ein wichtiger Teil für mich wegfällt, die offene, einladend freundliche Art, mit Menschen umzugehen. Ich merke, dass ich immer mehr darunter leide und frage mich, warum ich ständig rücksicht darauf nehmen muss, dass mein Partner - und sei es ungewollt - so unsozial wirkt. Ständig hab ich das Gefühl, nett bleiben zu müssen, weil er ja scheinbar syndrombedingte Schwierigkeiten hat. Er sieht selbst gar nicht, dass er so wirkt und wundert sich dann, dass andere sich unwohl fühlen. Man sagt immer, wie schlimm es für Asperger ist, sich anpassen zu müssen. Aber müssen sich jetzt alle anderen anpassen oder was?? Wenn ich ihn darauf anspreche, ist er eingeschnappt und ich steh als Meckerziege da. Seine Wirkung zu überdenken, ist scheinbar zu viel verlangt. Mich macht es traurig. Ich liebe ihn, aber ich frage mich, ob ich so leben will. Habt ihr Erfahrungen? Seid ihr mit einem Asperger zusammen? Wie kommt ihr klar?

Freundschaft, Beziehung, Psychologie, asperger, Asperger Autismus, asperger-syndrom, Autismus, Liebe und Beziehung
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Ist das Autismus oder eher eine andere psychische Störung?

Es ist ein wenig kompliziert. Aber ich finde das ich Eigenartig bin und teilweise komische Angewohnheiten habe.

1 Beispiel: Wenn in meiner Wohnung irgendetwas nicht mehr passt z.B ein Schrank dann belastet das mich sehr und meine Gedanken sind dann immer bei einem neuen Schrank den ich mir dan kaufe. Ich denke dann die ganze Zeit über das nach und mich stört dann das alte Möbel sehr stark so das es teilweise dann richtig schlimm für mich ist.

2.Beispiel.

Ich mache mir übermässig Sorgen über meinen Körper und habe richtig krasse hypochondrische Phasen die dann wieder gehen.

3 Beispiel.

In meiner Firma haben wir für jeden Prozess und Aufgabe eine Checkliste und sobald etwas nicht mehr aktuell ist dann stört mich das extrem und melde immer jeden kleinen Fehler und es belastet mich dann wenn es nicht angepasst wird.

Ich habe einfach so komische Eigenschaften z.B habe ich auch so einen Zwang das ich dann innerlich auf 100 zählen muss sonst passiert mir was... z.b am Bahnhof muss ich warten bis der Zug kommt und ich muss mit dem zählen fertig sein bis der Zug da ist.. wenn nicht passiert mir etwas schlimmes. Ich habe noch andere Dinge z.b habe ich auch Angst das ich meinen Eltern etwas böses mache.. Daher habe ich früher als Kind immer alle Messer im Haus versteckt so das ich Sie nicht finde...

Das ist doch schon nicht normal oder 

Erkrankung, Psychologie, asperger, Autismus, Gesundheit und Medizin, Neurologie, psychisch-krank, Zwangsstörung, hypochonder, Autismusspektrumsstörung
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Soziale Phobie oder Autismus?

Hi

Also....ich bin 16 (w) und hab eine soziale Phobie. Gerade habe ich mir nochmal Sachen dazu im Internet durchgelesen. Überall stand, dass man Angst hat in eine peinliche Situation zu kommen oder so. Bei mir ist das aber nicht so... Ich hab vor den Situationen Angst und bin aufgeregt und hab auch die ganzen Symptome, aber ich denk mir nicht in meinem Kopf „Was denken die von mir?“ „Lauf ich komisch?“ und so... nur ganz selten, wenn ich zb im Unterricht laut vorlesen soll.

Deshalb passt die soziale Phobie meiner Meinung nach nicht ganz. Bevor mir das aufgefallen ist, denke ich schon seit einer langen Zeit an Autismus...

Irgendwie passt da sehr sehr viel, außer, dass ich Ironie verstehen, keine wirklich großen Probleme wie Dinge wie in den Supermarkt gehen (lautstärke, Helligkeit etc) habe.

Deshalb hab ich einfach mal alle online tests gemacht, die ich gefunden habe. Ich weiß, dass sie natürlich nur ein Anhaltspunkt geben. Überall kam raus, dass es sehr wahrscheinlich ist. Bei einem hatte ich 41 von 50 Punkten und „normale“ Leute hatten zwischen 10-20. Ab 30 ist es sehr wahrscheinlich und nur 2% der Leute in diesem Bereich hat kein Autismus... Ab 38 eig nur noch Autisten...

Das waren eig auch relativ gute Tests, also nicht irgendein Müll. Eins davon war von einer Klinik, eins von Autisten gemacht und einer von einer psychiatrischen Praxis.

Ich mach mir schon sehr sehr lange deshalb Gedanken....

Zur Zeit ist es eh schwer zum Arzt zu gehen. Außerdem sagen meine Eltern, ich habe nichts und ich kann nicht einfach alleine hin gehen, weil wir Privat versichert sind und meine Eltern ja dann die Rechnung bekommen. Ich trau mich auch nicht mit ihnen darüber zu reden.

Ihr könnt ja mal bei anderen Fragen von mir schauen, was so meine Probleme sind...

Kann das sein? Was soll ich machen...?

Ich gehe halt nächstes Schuljahr auf eine andere Schule und falls ich das wirklich haben sollte, wäre das ja gut zu wissen. Außerdem weiß ich dann warum ich so bin bzw halt sonst, das nichts ist.

Danke

Schule, Angst, Psychologie, ADHS, Autismus, Gesundheit und Medizin, Soziale Phobie, Autismusspektrumsstörung
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Kann ich hier mit Art. 3 GG argumentieren?

Hallo,

folgende Situation: Ich bin Autist, habe 2016 meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurde bei meinem Ausbildungsbetrieb übernommen. 2018 hat der Personalbereich versucht, mich mitten in der Probezeit willkürlich zu entlassen, dagegen hab ich mich erfolgreich gewehrt. Meine deshalb verlängerte Probezeit sollte also dieses Jahr auslaufen. Mittlerweile sitze ich in einem anderen Fachbereich.

Jetzt ist eine erneute Verlängerung um ein Jahr beabsichtigt vom Personalbereich. Meine mit der Beurteilung meiner Leistung direkte Vorgesetzte, die Schwerbehindertenvertretung und involvierte Dritte mit Fachwissen und Lebenserfahrung in Bezug auf Autismus und das Arbeitsleben haben meine Sichtweise bereits bestätigt, dass die Begründung, mein Arbeitspensum sei noch zu gering, nur ein fadenscheiniger Vorwand ist und dass die mich einmal mehr verarschen wollen. Dabei kann ich nachweisen, dass ich zu keinem Zeitpunkt meinem Krankheitsbild entsprechend unterstützt worden bin, da mein Autismus in den Bewerbungsunterlagen offen angesprochen wird.

Darüber hinaus hab ich vor circa drei Jahren meine Personalakte bei Gelegenheit durchblättert und die entsprechenden Unterlagen abfotografiert, die hatten sich die entsprechenden Passagen sogar markiert. Des Weiteren ist das Angebot auf Unterstützung schon in meinem ersten Ausbildungsabschnitt in Anwesenheit von zig Zeugen von d. Ausbildungsabteilung abgelehnt worden. Keiner meiner Ausbilder war im Vorfeld darüber informiert, dass ich Autist bin.

Besagte Zeugen haben bereits Entsprechendes zu Protokoll gegeben in der Angelegenheit. Dementsprechend liegt eine vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung des Personalbereiches vor, zu welchem die Ausbildungsabteilung gehört und welcher nach der Ausbildungsabteilung die Diskriminierung meiner Person fortgesetzt hat durch das Erheben v. Vorwürfen, die allesamt mit meinem Autismus erklärbar waren - und i. V. m. den o. g. Aspekten beweisen, dass ich nie die Unterstützung bekommen habe, die mir zugestanden hätte.

Art. 3 GG besagt ja, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Absatz 3 Satz 2 besagt darüber hinaus, dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf.

Nachweisen kann ich die Pflichtverletzung eh schon. Könnte ich ggf. auch mit Art. 3 GG argumentieren? Denn wie gesagt bin ich ja nachweislich benachteiligt worden.

Bitte nur ernsthafte Antworten, das ist für mich ne extrem wichtige Angelegenheit!

Gruß,

Naturmacht

Job, Arbeitsplatz, Ausbildung, Recht, Autismus, Diskriminierung, Grundgesetz, Jura, Probezeit, Beurteilung, Benachteiligung, Probezeitverlängerung, Ausbildung und Studium
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Glaubt ihr ich könnte leichten Autismus haben?

Hi Leute könnt ihr euch vorstellen dass ich Autismus habe oder ist dass normal?

Zu mir:ich bin 12 und weiblich

-ich bin ein ordentlicher Mensch und mag es nicht wenn immer alles rumliegt und selbst bei freunden mag ich es nicht so wenn es unordentlich ist

-Ich mag es nicht spontan zu sein, wenn ich mich mal verabrede will ich immer genaue Uhrzeit wann wir uns treffen und ich will auch immer schon planen was wir machen(klappt leider nicht so oft)

-Ich bin sehr schüchtern und gehe nie auf Leute zu (ich weiß dass es nicht unbedingt deswegen Autismus sein könnte)

-Ich dachte immer ich bin eigentlich relativ höflich aber eine freundin meinte dass ich oft unhöflich bin was ich garnicht dachte (aber nicht unbedingt was ich sage sondern von blicken her)

-ich verstehe manchmal nicht warum leute etwas tun

- Ich mag keine Orte wo es sehr laut ist und viele Menschen da sind (z.B. Faschingsumzug aber meine mutter bringt mich immer dazu mitzukommen)

-Ich kann mir gut Kennzeichen oder anderes merken (komischerweise keine Nummern)

-Ich bemerke oft details z.B. an Personen die anderen nicht auffallen

-Ich bin sehr schlecht in Small talks und rede immer sehr wenig und ich weiß manchmal nicht wann ich was sagen kann

-Ich mache dinge lieber immer auf die selbe Art

-ich vertiefe mich manchmal in eine Sache z.B. wenn ich keyboard spiele, dann bin ich wie in einer anderen welt aber ich bekomme es schon mit wenn mit mir dann jemand spricht

Also könnt ihr euch vorstellen dass ich Autismus oder irgendetwas anderes habe oder ist dass normal?

Freundschaft, Psychologie, Autismus, Liebe und Beziehung
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Autismus oder ähnliches?

Hallo, mir ist in den letzten Jahren aufgefallen das ich anders bin und schon früher war.

Ich merkte es zuerst im Alter von 8 Jahren. Ich war einfach vollkommen anders als die anderen. Ich habe mich anders verhalten und andere Interessen gehabt. Ich war auch sozial eher Inkompetent und hatte wenig Freunde.

Grundsätzlich ist es ja normal wenn man anders ist als der Rest aber bei mir wurde es extrem.

Als ich dann mit 11 die Schule wechselte war das wie ein Schock. Ich habe gemerkt dass die anderen vollkommen anders ticken als ich. Und das auf eine grundliegende Art und Weise.

Ich weiß nicht ob das ein Faktor ist, aber ich hatte schon bei meiner Geburt einige Probleme: Asthma, einen schiefen Hals, Viele Allergien usw.

Ich kann mir auch beim Lernen in der Schule Sachen die mich interessieren unglaublich gut merken. Fast schon Fotografisch. Wobei ich in Themen die mich nicht interessieren so ziemlich alles vergesse.

Ich habe außerdem einen IQ der hoch genug ist um mich als "begabt" betiteln zu können. (Ohne angeben zu wollen, das ist aber denke ich ein wichtiger Fakt)

In manchen Dingen bin ich sehr unbegabt (z.B handwerkliche Tätigkeiten) und in manchen bei weitem über dem Durchschnitt von meinem Alter. (z.B Analysieren von Texten)

Auch meine Gefühle sind sehr merkwürdig. Ab und zu fühle ich mich wie ein Psychopath der nichts fühlt, und ab und zu bin ich sehr feinfühlig.

Mit freundlichen Grüßen,

Elias

Schule, Gefühle, Diagnose, Psychologie, Anders sein, asperger, Autismus, Gesundheit und Medizin, Psyche
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Würde man mir Medizinisches Cannabis verschreiben (Autismus, Soziale Phobie, mglw. Depressionen)?

(Entschuldigung für die Unübersichtlichkeit und Grammatik)

Also ich bin 17 und habe atypisches Autismus mit einer sozialen Phobie und habe zurzeit den Verdacht mir eine Depression eingefangen zu haben und möchte wissen ob ich medizinisches Cannabis bekommen würde (falls man mir nicht anders helfen kann) da es anscheinend bei allen diesen Bereichen helfen könnte und gewöhnliche Antidepressivas bei Autisten meistens nicht wirken und sie sowohl als auch andere Medikamente viele Nebenwirkungen mit sich bringen.

Aber jetz mehr ins Detail:

Mein atypisches Autismus äussert sich darin, dass viele Symptome nur leicht/mittel ausgeprägt sind und ich manche Symptome nicht hab (zb. ich kann Menschen "lesen" was viele andere nicht können, Probleme mit fehlender Empathie hab ich auch nicht)

Die soziale Phobie äussert sich darin, dass ich schnell nervös werde (ich fange an leicht zu zittern oder achte zu sehr auf meinen haltung was sich sichtbar macht) wenn alleine in großen Menschenmengen und zögere wenn ich mich in sozialen Situationen entscheiden muss (bsp. jemand steht vor einer Schlange und ich kann nicht sehen ob sie sich anstellt also lauf ich noch ein paar Runden im Laden um sicher zu gehen ob sie sich anstellt oder ich vorgehen kann ohne aufmerksamkeit auf mich zu ziehen). Bin ich auf Partys und trink mich mal nicht hacke werd ich auch schnell nervös (auch wenn ich weiß das ich allen vertrauen kann) und ziehe mich schnell zurück. Auf Social Media bin ich auch relativ ängstlich. Und selbst mit meiner Mutter und mit meinen Bruder zu sprechen macht mich manchmal nervös. Ich verstumme auch manchmal wenn ich aufgefordert werde zu sprechen oder sprechen muss.

Die Symptome die wo auf Depressionen deuten können: Ich habe eine Ständige Unruhe und Unwohlsein (ich laufe in meinen zimmer hin und her, sitze oder liege ich bequem wird es nach 1 minute wieder unbequem) und Schlafprobleme. Apathie: Hab keine Lebensziele, hab keine Motivation, Sachen die mir damals Spaß machten machen mir keinen Spaß mehr, viele Sachen die anderen wichtig wären sind mir relativ egal und reagiere auf Sachen wie zb Schmerz oder Witze nicht also ich zeige nicht das ich starke Schmerzen habe und lache nicht wenn was eigentlich witzig wäre (ich tu sogar relativ oft so als würde ich lachen). Stimmungsschwankungen und Emotionale Instabilität hab ich auch. Zuhause bin ich nur am Tagträumen und Musik hören um mit meinen Gefühlen klarzukommen und kann mich deswegen auch kaum konzentrieren.

Und ich verlange hier echt kein gutes Rauschmittel, 15-20% THC wird glaub ich mehr Schaden anrichten als Gutes

Angst, Psychologie, Angststörung, Autismus, Cannabis, Depression, Gesundheit und Medizin, Marihuana, Soziale Phobie, Medizinisches Cannabis
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Freundin hat keine Gefühle mehr - was tun?

Hi. Meine Freundin hat vor ein paar Tagen Schluss gemacht, weil sie keine Gefühle mehr für mich hat. Das kam sehr unerwartet, sie hat mir nie was darüber gesagt. Sie sagte, wir können noch Freunde bleiben, trotzdem war ich am Boden zerstört, ich konnte tagelang nichts essen oder schlafen, und habe sie deswegen darum gebitten, uns noch mal zu treffen und über alles zu reden. Wir haben uns heute getroffen und ich habe ihr gesagt wie sehr ich sie brauche und habe mit ihr über alles geredet.

Sie sagte, dass sie ihre Gefühle verloren hat, liegt warscheinlich daran, dass ich vieles, was sie von mir wollte, das ich tue, sehr lang abgestritten habe und es entweder gar nicht oder erst erst nach einer langen Diskussion gemacht hab. Es liege auch daran, dass wir uns zu selten treffen (Sie muss sich heimlich mit mir treffen, ihre Eltern verbieten ihr Kontakt mit Jungs, deswegen können wir uns nicht so oft treffen) Ausserdem hatte sie das Gefühl, dass sie nicht das einzige Mädchen für mich ist, weil ich Fotos von anderen Mädchen auf dem Handy hatte. Ich hätte nie bemerkt, wenn sie sauer war oder ich sie verletzt habe (Ihr müsst wissen, ich habe Autismus und es fällt mir somit schwer, mich in andere hineinzuversetzen).

Wir haben über eine Lösung nachgedacht und ich habe ihr versprochen, dass ich nichts mehr abstreite, wenn sie mir noch eine Chance gibt. Ausserdem versucht sie mir jetzt eindeutiger zu sagen, wenn sie wütend oder verletzt ist, damit ich es trotz Autismus verstehe. Sie will es noch mal versuchen, aber nur, wenn sie wieder Gefühle für mich bekommt.

Naja, klingt ja gut, ich habe sie wieder, aber die Gefühle von ihr sind ja immernoch weg. Jetzt stelle ich mir und euch die Frage, was ich tun soll/kann um ihre Gefühle wieder zu holen. Ich will nicht, dass es wieder so endet, eine 3. Chance würde sie mir sicher nicht geben.

Wie kann ich ihre Gefühle zurückholen? Ist das überhaupt möglich? Bitte schreibt alles, was euch einfällt, rein.

Danke im Voraus!

Liebe, Freundschaft, Gefühle, Beziehung, Psychologie, Autismus, Depression, Freundin, Liebe und Beziehung
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Was könnte ich haben (psychisch)?

Ja ja ja ich weiß im internet kann man nur Vermutungen anstellen oder raten aber ich habe keinen der für mich da ist und brauche dringend ne Therapie aber hab noch keine also frag ich online. Ausserdem hat meine alte Therapeutin ohne zu sagen warum die Therapie abgebrochen und immer wenn wir sie anrufen legt sie direkt auf. Ich bin total nicht ok und frage mich was ich habe... Meine Mutter vermutet auf Autismus aber sie will mir nicht immer mit meinen Problemen zuhören weil sie sagt ich rede zu viel

- ich mage keine Berührungen (streicheln, umarmen, küssen) ich mag es noch nicht mal von meiner Mutter oder wenn ich in einer Beziehung bin. Ich fühle mich dann ganz unwohl und es fühlt sich nicht gut an.

- ich bin besessen mit Serien...selbst wenn ich ne Pause mache bringt es nix weil sobald ich wieder anfang gehts wieder los. Ich kann nur darüber reden, andere Themen interessieren mich nicht, ich denke an nix anderes mehr und tagträume nur noch... Selbst bei der Arbeit

- ich bin asexuell und spüre keine Liebe für echte Menschen aber ich verliebe mich extrem in charaktere aus Serien und kann für die dann auch was sexuelles empfinden was total komisch ist

- wenn ich eine Beziehung führe dann nur für Aufmerksamkeit und werde auch direkt abhängig und brauche Komplimente und geschenke

- ich werde sehr schnell wütend und auch handgreiflich. Also eine freundin von mir mal gesagt hat das sie manchmal kein bock dadrauf hat zu mir zu kommen habe ich sie geschlagen

- ich heule wenn ich nicht das bekomme was ich will oder wenn leute auch nur ein falsches wort sagen

- ich spüre Freude nurnoch dadurch wenn ich mir etwas kaufe. Habe deshalb auch kaufsucht aber diese Freude hält nur für ein paar Sekunden an... Sonst spüre ich nur Hass und Trauer und manchmal leere

- ich täusche Leuten vor das ich glücklich bin obwohl ich sowas garnicht fühlen kann

- ich hasse alle Menschen... Ja alle

- ich kann irgendwie nicht richtig Freundschaften schließen und wenn dann halten die nur sehr kurz

- Menschen sagen ich bin anders und komisch

- ich denke manchmal darüber nach bestimmte leute umzubringen und habe deshalb manchmal auch angst vor mir selber. Zum beispiel meine alte beste freundin weil ich ihr nie wichtig war oder da war mal so ein typ im internet der in Belgien gewohnt hat. Ich war in ihn verliebt aber er hat ne andere genommen und er hat dann sogar mit seiner freundin urlaub in deutschland gemacht. Ich habe geplant falls er in meiner nähe urlaub macht das ich ihn dann naja... Muss ich nicht sagen aber er war zu weit weg

Habe ich irgend eine Krankheit? Autismus oder sowas?

Menschen, Krankheit, Psychologie, Autismus, Depression, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Psyche
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Gehirn Gedanklich hyperaktiv beim Einschlafen/Aufwachen/Tagtäglich, was tun?

Hallo!

Ich habe sehr große Probleme mit der Konzentration, aber auch der Entspannung.

Gedanklich bin ich sehr intensiv belastet, es kommen konstant (eher negative) Gedankengänge und Gefühle sehr aktiv, oft gemeinsam im Gehirn vor. Das hindert mich natürlich in viele Dingen, zb. passierte früher oft, das ich im Unterricht mal für 5-10 Minuten komplett "abgeschaltet" habe, bzw. den Faden verloren habe, und zuerst einen "inneren Kampf" führte, bevor ich wieder auf die reale Welt/Umgebung reagieren konnte.

Zurzeit gibt es sehr große Probleme mit dem Einschlafen, Aufwachen und bei Sachen wo ich mich konzentrieren muss (schon bei basis Sachen wie Zähneputzen, aufräumen etc... wirkt es wie eine große Herausforderung).

Bei Entspannung auch. Körperlich, und auch Geistig (zumindest in der Außenwelt) fühle ich mich IMMER extrem Erschöpft, kann kaum wichtige Sachen vollenden, und habe deswegen auch Probleme im Gymnasium (werde warscheinlich "entlassen").

VLLT. wegen ADHS + Asperger?

Naja, lange Rede, schwieriger Sinn, zuerst werde ich das Problem wohl am Einschlafen anpacken.

Meist gehe ich um halb 10/10 ins Bett, stehe um 6/halb 7 auf. THEORETISCH sind das dann ca. 8 Stunden für Schlafen, Aber ich denke das sind erstens keine "Qualitative" REM-Stunden, zweitens ist es gut wenn ich gerade mal 5-6 Stunden hinbekomme. Vor dem Einschlafen krieg ich immer extrem hohen Hyperaktivität, besonders Mental, Gedanklich. Da werde ich von Gedanken jeglicher Art befeuert, wo ich komplett den Faden verliere, und meine konzentration immer weg vom Schlaf/Entspannung gelenkt wird. ca. gegen Mitternacht wird es ein wenig besser.

Am Morgen brauche ich, ohne zu übertreiben, 40-50 minuten um aus dem Bett aufzustehen, und das Bett zu machen. (Meist fange ich schon im Bett kriechend damit an, wenn ich aufstehe breche ich zusammen) Da wird mein Gehirn wieder komplett hyperaktiv, und kann mich kaum auf den Tag konzentrieren, wenn ich damit dann ca. 2 Stunden "verliere" schon am Morgen, demotiviert das komplett, um danach irgendetwas Sinnvolles hinzukriegen. Dann wird es oft sehr schwierig.

Danach versuche ich mit einer kalten Dusche mein Körper aufzuwecken, meistens erreiche ich damit leider eher das gegenteil, das ich dann komplett "einfriere", und ich erstmal 2-3 Stunden komplett friere, und mich vor Frost kaum bewegen kann. Ohne kalte Dusche übrigens auch, nur nicht so stark. Komisch, sollte eig. auffrischen.

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Was würdet IHR empfehlen, wie kann ich dieses Problem am besten Lösen? Professionelle Hilfe kann man (fast) vergessen, bzw. Psychologen; Medikamente habe ich schon zig mal probiert.

Ein paar Ideen:

  • Mentale Stärke noch mehr aufpuschen
  • 1-2 Wochen fast komplett nichts tun, entspannen
  • 1-2 Wochen aktiv entspannen (anstrengen, zb. yoga)
  • 1-2 Wochen machen was Spaß macht, zb. Fernsehen,relax
  • Mental Stark weitermachen, was kommt
Schlaf, schlafen, Gehirn, Psychologie, ADHS, asperger-syndrom, Autismus, Disziplin, Gesundheit und Medizin
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Wie lerne ich besser meine Behinderung zu akzeptieren?

Hallo Community,

ich bin 16 Jahre alt und habe kaum bis keine Freunde( Die Freunde sind nicht wirklich echt, ich muss die meisten Treffen organisieren und mich dann noch extrem verstellen, zumindest bei einem). Ich leide an Autismus, der nicht stark ausgeprägt ist( Wird durch meine Unsicherheit, die ein großes Problem ist, größtenteils verstärkt). Dadurch, dass ich unsicher bin und nie weiß, ob Menschen es gut mit mir meinen Tritt entweder ein zu schnelles Vertrauen, gefolgt von immer mehr misstrauen, bis hin zur Beendung der Freundschaft von anderen auf.

Meine Art wird, wenn ich ich selber bin immer bemängelt. Meine Zuneigungssuchende Art( Umarmungen, Smalltalk und deeptalk) werden als ,,schwul“ betitelt. Daraus entstand bis vor wenigen Monaten ein Eloquenzzwang, sprich: Ich wollte wie der größte Professor rüberkommen, damit man mich in Ruhe lässt.

Prinzipiell möchte ich einfach nur Freunde haben, die mich nehmen wie ich bin, etwas unauffälliger werden und wieder vertrauen fassen können.

Mehrere Psychotherapien haben nichts gebracht. Ich will nicht mehr etwas mit Leuten machen, die dauerhaft auf Drogen sind, sondern mit zivilisierten Menschen Dinge unternehmen können.

Wäre nett, wenn hier jemand einen Tipp hat!
PS: Ich hasse nicht normale Menschen, da jeder Mensch im laufe seines Lebens reifer wird.

Liebe Grüße

Lernen, Schule, Freundschaft, Psychologie, Autismus, Behinderung, Liebe und Beziehung
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Ist der Autismus Test aussagekräftig?

Hey,

ich bin 19 und habe Anorexie (Magersucht) seit ich 12 bin. Zudem hatte ich lange Zwänge, eine Sportsucht, Depressionen, Selbstverletzung.

Außerdem habe ich die Diagnose Asperger Autismus seit ich 13 bin. Ich habe (auf Wunsch meiner Eltern) schon 3 mal so einen Autismus Test zur Diagnostik gemacht (Fragebögen und so Augaben, zum Beispiel Zähneputzen darstellen, eine Bildergeschichte erzählen,...). Nun habe ich den Test 3 mal „bestanden“; bzw. ich habe die Autismus Diagnose mit 13 gekriegt und diese wurde von außen immer mal wieder angezweifelt, hat sich durch die Testungen jedoch mehrfach bestätigt.

Wie gesagt ist es so, dass ich nicht das Gefühl habe Autistin zu sein...zwischenzeitlich habe ich die Diagnose mal „genutzt“ um meine Zwänge/Sportsucht zu rechtfertigen („Ich brauche halt meine Routinen“, „Lasst mich in Ruhe“)...ich kann auch nachvollziehen, dass die Leute denken ich seie autistisch, weil ich mich durchaus sehr autistisch verhalte manchmal...zum Beispiel habe ich sehr lange sehr abgeschottet gelebt von allem...ich neige zu Extremen...habe mich sehr früh intensivst mit dem Thema Tierschutz/Veganismus auseinandergesetzt und war überzeugt, das Tierleid an die Öffentlichkeit bringen zu müssen, weil meine fleischessenden Mitmenschen dafür offensichtlich verblindet waren...habe Probleme damit mich auszudrücken, in manchen Situationen (wenn ich über mich sprechen muss...Therapie...)...Angst vor Augenkontakt nur so zum Beispiel

...nur irgendwie hab ich immer das Gefühl, das bin nicht ich, das ist eher Teil meiner Krankheit. Mir geht es nicht gut damit...

Und Autismus wiederum ist ja keine Krankheit, soweit ich weiß.

Ich wollte einmal fragen, ob jemand von euch diese Testung schonmal gemacht hat, oder ob ihr sie kennt und ob die Testung aussagekräftig ist?

Liebe Grüße

Schule, Psychologie, asperger, Autismus, Gesundheit und Medizin
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