Frage an liebe Leute mit ASS oder mit viel Kenntnissen: kann so etwas auch passieren?

Hallo.

Ich habe eine Frage an die lieben Menschen mit ASS.

Zuerst mal erkläre ich ein bisschen über die Situation. Unten habe ich die Frage geschrieben.

Ich habe einen Freund, der viel autistische Züge hat.
Ich habe eine autistische Freundin, die ist sehr sicher mit seiner ASS(Asperger).

Hat die folgende Sache auch mit Autismus zu tun?
Dieser Freund antwortet eigentlich immer zurück, spätestens ein paar Tage später. Aber wenn er Extremsituation(zu viel Arbeit) hat, dann vergisst er sehr oft, aber wenn ich nochmal hallo sage, klappt es sehr schnell. Und gerade hat er große Routinenänderung: Scheidung. Und zwar seine Frau hat alles entschieden. Als ich ihn letztes Mal gesehen habe, war er wie eine andere Person. Er hat zu mir eigentlich immer gelächelt oder mit mir gelacht, aber er war wie ein Roboter, der spricht….

Habt ihr auch Extremsituation erlebt? Dass ihr zB zu viel Energie nur für sehr enge Leute wie Familie geben müsst und dann andere Leute(in meinem Fall mich) irgendwie an der Seite lässt?
Ich weiss, ihr würdet Gefühlsthema lieber vermeiden, aber ich fühle mich irgendwie von ihm ignoriert. Aber wenn dieses „an der Seite lassen WEGEN der Situation“ mit ASS zu tun hat, dann werde ich es akzeptieren.

Meine autistische Freundin macht das auch, aber da ich von ihr selber Bescheid bekommen habe, ist es kein Problem.

Was denkt ihr? Kennt ihr so etwas?

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Glaubt ihr, dass es auch Menschen mit frühkindl. Autismus gibt,welche in der Lage wären, ihrem Partner/in fremdzugehen bzw. in Beziehungen generell zu betrügen?

... Mich würde interessieren, ob ihr einem Menschen mit der Einschränkung Asperger-Syndrom oder sogar HFA, sprich, dem „frühkindlichen Autismus“ ohne einer zusätzlichen geistigen Behinderung bzw. Intelligenzminderung ein bewusstes Betrügen (in einer Beziehung) grundsätzlich zutrauen würdet.

Mit einem bewussten Betrügen ist hier natürlich ein sehr gewöhnliches Fremdgehen innerhalb einer stinknormalen monogamen Beziehung (also jetzt keine Kindergarten- oder Fernbeziehung etc.) mit „allem drum und dran“ gemeint, welches nicht unbedingt durch Rache, Unwissen oder irgendwelche blöden „Missverständnisse“ zustande gekommen ist.

Natürlich ist es mir mehr als bewusst, dass jeder Mensch mit Asperger-Syndrom oder einer sonstigen autistischen Störung anders ist und somit natürlich auch seine komplett eigenen Interessen sowie Einschränkungen in der zwischenmenschlichen sozialen Interaktion z.B. haben kann... Dennoch wurde es mir vor ein paar Jahren noch von einer Bekannten meines Ex-Freundes in einem völlig anderen Zusammenhang gesagt, dass insbesondere „die“ Kanner-Autisten (also Personen mit einer frühkindlichen Autismus-Spektrum-Störung) nie zu so etwas in der Art fähig seien. Darüber hinaus habe sie als Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Autisten mehr als genug Menschen mit HFA getroffen, um ohne Zweifel behaupten zu können, dass diese im Allgemeinen extrem treue Seelen seien, welche nicht ansatzweise auf die Idee kommen würden, ihre Mitmenschen (auf welche Art und Weise auch immer) so bewusst und spontan zu verletzen etc.

Achja, und diese Frage sollte sich übrigens weder auf mich noch auf meine eigene Situation etc. beziehen 😅

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Soll ich im Bewerbungsgespräch erwähnen dass ich das Asperger Syndrom habe?

Ich habe das Asperger Syndrom, eine sehr milde Form des Autismus.

Während ich dadurch in meinen Fähigkeiten keineswegs eingeschränkt bin, zeige ich dennoch einige der typischen Symptome die mit Asperger verbunden sind. 

Ich bin Einzelgänger und extrem introvertiert. Der Umgang mit anderen Menschen fällt mir schwer, ich kann ihre Reaktionen oft nicht richtig einschätzen und weiß nicht wie ich mich korrekt verhalten soll, weshalb mein Verhalten oft als "sonderbar" wahrgenommen wird. Auch habe ich leichte motorische Ungeschicklichkeiten.

Ich habe mich als Laborant beworben einfach aus dem Grund weil ich dazu die nötigen Fähigkeiten besitze, wenn mir auch ein wirkliches Interesse an den Naturwissenschaften fehlt genauso wie bei Informatik und ich vorallem dadurch nicht in ständigem Kontakt zu anderen Menschen sein muss und Rethorik keine so große Rolle spielt wie zum Beispiel in einem kaufmännischen Beruf. Ja mir ist bewusst, dass das nicht sonderlich ausschlussreichr Gründe sind aber was soll ich denn tun. Gibt eben nicht sonderlich viele Ausbildungsberufe wo soziale Kompetenzen nicht zu den höchsten Anforderungen zählen. 

Aber egal wo, die Anforderungen bei Ausbildungen sind immer die gleichen: Teamfähigkeit, offener Umgang mit anderen etc. Kurz gesagt sozial sein, etwas was ich nicht bin und auch nie sein werde. 

Und ich bin es einfach so leid mich ständig als etwas zu präsentieren was ich auf grundlegender Ebene nicht bin und es ist immer wieder schmerzhaft zu sehen, dass Menschen wie ich keinen hohen Stellenwert in der Berufswelt (oder der Gesellschaft allgemein) haben und uns oft überhaupt erst keine Chance gegeben wird weil wir eben den "falschen" Eindruck hinterlassen und automatisch als inkompetent eingestuft werden nur weil uns die sozialen Kompetenzen fehlen, obwohl wir doch dieselben Fähigkeiten und Qualifikationen besitzen wie andere Bewerber und diese sogar in einigen Spezialgebieten übertreffen können. 

Ich entschuldige mich für diesen kleinen Rant aber ich musste mir das einfach alles von der Seele reden.

Meine Frage ist also, sollte ich im Bewerbungsgespräch erwähnen, dass ich Aspergers habe? Sollte ich einen Nachweis von meinem Psychologen mitbringen?Verringern sich dadurch automatisch meine Chancen angestellt zu werden? Können Menschen wie ich überhaupt Erfolg in einem Ausbildungsberuf haben?

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Was in der Situation tun (Freundschaft, ignorieren)?

Ich habe in der Berufsschule vor ein paar Jahren eine Mitschülerin kennengelernt. Sie ist eigentlich nett und hat mir nie was getan. Aber sie ist ziemlich aufdringlich, mag nicht, dass ich hauptsächlich schwarze Kleidung trage und ist Zeugin Jehovas.

Als wir ein Jahr lang in der selben Klasse waren, haben wir uns zwar gut verstanden, aber hatten nur oberflächliche Gespräche. Denn ich bin eigentlich wegen vielen Gründen (Bi-sexuell, düstere Musik, Atheistische und religionskritische Einstellung, Witze über Religionen) eigentlich kein Mensch, den Zeugen Jehovas unbedingt toll finden. Deshalb weiß sie wenig über mein wahres ich. Sondern nur über mein angepasstes "Schul-ich". Eine richtig gute, tiefgründige Freundschaft wäre also nicht möglich.

Sie hatte nach dem Schulwechsel ein paar mal gefragt, ob wir uns treffen wollen. Ein oder zweimal habe ich sie auch zum Grillen mal getroffen. Ich habe aber irgendwann nur noch abgelehnt und sie schlussendlich ignoriert. Dabei habe ich zum Teil auch gelogen und meinte, dass es mir nicht gut geht. Denn ich fühle mich meistens so, als müsste ich alles rechtfertigen, einfach nur zu schreiben "ich möchte keinen Kontakt", fällt mir sehr schwer. Und jetzt, nach fast einem Jahr wo wir nicht mehr geschrieben oder uns gesehen haben, fragt sie mich plötzlich auf Whatsapp wie meine Ausbildung so läuft.

Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass sie mein Ausbleiben von Antworten als Kontaktabbruch sieht, aber jetzt hat sie mir plötzlich wieder geschrieben. Und ich weiß nicht, was ich jetzt tun sollte. Sie zu ignorieren wäre sicher falsch, aber wieder eine oberflächliche Freundschaft führen will ich auch nicht. Ich will eigentlich keinen Kontakt mit ihr haben.

Ich habe auch ein schlechtes Gewissen deshalb, weil sie kaum Freunde hat sie ist ebenfalls behindert.

Ich bin leider kein so kommunikativer Mensch, da ich Asperger-Autistin bin. Mir fallen solche Situationen schwer. Deswegen bitte ich um Tipps.

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Könnte das ein falsches Negativ sein (Asperger)?

Hey,

(Ich bin etwas zögerlich diese Frage zu stellen, weil einige Fragen von mir etwas nach hinten los gegangen sind (darum poste ich die hier auch nur auf meinem Zweitaccount). Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass das hier ähnlich enden wird. Dennoch bin ich mir grade etwas unsicher und hoffe einfach mal, dass es hier doch einige gibt, die hilfreiche Gedanken dazu haben..)

Alsoo, hierzu muss ich etwas ausschweifen.

Ich hatte bei mir fest gestellt, dass ich mich mit einigen Symptomen von Asperger einigermaßen gut identifizieren kann. Nach einiger Recherche hat sich mein Verdacht auch nur bestätigt.
Dann habe ich mich auch an jemanden gewendet, der die Befugnis besitzt, mich diagnostizieren zu können.
Nach einem (einstündigen) Gespräch (per Videochat) meinte sie aber, sie habe nicht den Eindruck, dass das bei mir der Fall sei. Ein Grund, den sie mir genannt hat ist der, dass ich wohl auf Fragen antworten konnte, welche für Asperger-Autisten nicht verständlich sind; ich also Sätze mit Emotionen verstehen konnte.

In dem Moment war das für mich eigentlich auch erledigt.

Mir ist diese Sache später aber wieder in den Kopf gekommen, denn ich erkenne mich selbst eben immernoch sehr gut darin wieder, was ich über das Syndrom heraus finden konnte.
Gerade in letzter Zeit bin ich extrem schnell gestresst durch Umgebungen mit vielen Geräuschen und Eindrücken oder menschlichen Kontakt.
Und vor allem bin ich extrem steif und nervös, wenn ich Kontakt mit (mehr oder weniger) fremden Menschen habe. (So auch in dem Gespräch; ich weiß aber nicht, ob sie mir das ansehen konnte, da sie eben nur mein Gesicht, nicht aber meine Körpersprache sehen konnte).

Das ist halt auf einem Level wo ich mir denke: 'das kann doch keine normale Introversion mehr sein'.

Explizit auf das Gespräch bezogen erinnere ich mich da daran, dass sie mich gefragt hat, ob ich Probleme mit Entscheidungen hätte, was bei Asperger-Autisten recht typisch ist, weil sie nicht so gut mithilfe von Emotionen entscheiden können. Ihre Frage am Ende, ob ich noch ein Gespräch haben will hat diese Frage im Nachhinein sehr gut mit Nein! beantwortet. (hab ich am Ende verneint, aber sicher war ich mir nicht und ich hatte, wie gesagt, Probleme, die Entscheidung zu fällen(hab das aber auch nicht mehr erwähnt)). Also noch ein Indiz dafür, dass da doch was sein könnte.

Ich bin kein Doktor, sie aber schon. Allerdings weiß ich trotzdem nicht so ganz, ob sie das ganze so richtig erkannt hat. Ich hab im Eifer der Konversation (nicht zuletzt wegen meiner Anspannung) auch einiges vergessen zu sagen, und mich an Ereignisse zu erinnern wird da eh schwierig.

Dazu kommt auch noch, dass sie normal was mit kleineren Kindern macht, ich werde aber in gut 3 Monaten 18.
Sie meinte (wie gesagt), ich konnte ihre Fragen gut verstehen, was bei Asperger-Autisten nicht so ist; aber könnte das nicht bei kleineren Kindern eher so sein, während Ältere wegen ihrer Erfahrung besser damit klar kommen??

Was sind eure Gedanken dazu?

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Macht es Sinn jetzt schon das Asperger Syndrom diagnostizieren zu lassen?

Wir vermuten, dass ich (25 Jahre) das Asperger Syndrom habe. Wie ich nun bereits gelesen habe, ist es teilweise schwer, dies zu diagnostizieren, da ich schon relativ alt bin und perfekte Strategien entwickelt habe, um meine Defizite nicht erkennbar zu machen. Hinzu kommt die Problematik, dass ich im Alter von 12 Jahren an einer schweren neurologischen Gehirnerkrankung erkrankte, weshalb ich aus meinem vorherigen Leben so gut wie alles vergessen habe. Fragen zu meiner Kindheit könnte ich selber also eigentlich gar nicht beantworten.

Ich bin deshalb nun am überlegen, eine Anlaufstelle zu suchen, um dies genauer diagnostizieren lassen. So habe ich sonst die Sorge, dass wenn meiner Mutter etwas passieren sollte, eine Diagnostik gar nicht mehr möglich sein wird. Besteht die Möglichkeit, (sofern sich Vermutung bestätigt) dass man dann einen Bericht mit der Diagnose erhält, welcher einem später bei der Beantragung eine Behindertengrads positiv hilft? Oder werden dabei z.B. nur die Unterlagen der letzten x Jahre genutzt?

Hintergrund:

Ich möchte aufgrund meines jungen Alters im Moment auf gar keinen Fall einen Behindertenantrag beantragen. Erst wenn die Familienplanung abgeschlossen ist und ich beruflich gefestigt bin, möchte ich diesen beantragen.

Über Tipps und Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar!

Beste Grüße,

Sasnrw (25 Jahre, W)

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Könnte ich Asperger haben?

Hallo! Ich wollte fragen, ob ich (w,15) möglicherweise Asperger haben könnte? Ich bin ein wenig am verzweifeln, da ich schon ein ziemliches Problemchen bin...ich liste hier ein paar meiner ausgeprägtesten Eigenschaften:

-In vielen Situationen bin ich sehr perfektionistisch und will genaue Abläufe, in andern bin ich total chaotisch (hab ich auch gelesen, dass das sein kann bei Aspis)

-Inselbegabungen (wie Zeichnen)

-sensibel

-mag keine Umarmungen von Leuten die nicht meine Eltern (bzw. mag ich's wirklich nur bei meiner Mutter) sind

-Sonderinteressen (wie nonexistente Sprachen lernen (Sindarin), Latein, Psychologie, Kunst) über die ich viel weiß und auch die ganze Zeit darüber erzählen könnte

-ich mag es nicht rauszugehen// Wenn ich zum Beispiel zum Einkaufen gehen soll renne ich oft, damit ich mit niemandem Smalltalk machen muss oder so. Es gibt diesbezüglich aber noch viel mehr

-Listen führen (wie z.B. Liste mit Namen,die ich schön finde und die ich aus anderen Worten zusammengebastelt habe, die drei ??? Nummern mit Covern auswendig)

-ich fahre nicht gerne weg. Letztes Jahr war ich auf einem Austausch und es war der Horror....ich hatte die ganze Zeit Heimweh und habe sehr oft geheult...das ist immer so, wenn ich woanders bin und ich gewöhne mich SEHR schlecht an neue Situationen und Umgebungen

-Perfektionistin

-nach der Schule oder einem Treffen bin ich erstmal echt müde und schlapp

-ich habe feine Sinne und liebe Details

-mag keine Straßen& ich liebe die Natur+ Tiere

-ich habe mein großes Thema (Tierhaltung) über das ich mich aufrege und dauernd darüber nachdenke....ich bin dabei auch sehr wütend und traurig...

-ich denke nach Gesprächen ewig nach, ob ich das richtige gesagt hab

-ich liebe Fantasiewelten

-ich mag andere Menschen nicht sonderlich...die sind mir zu oberflächlich und man kann mit denen nicht gut reden

-ich bin für mein Alter verglichen mit anderen (z.B. in meiner Klasse) viel reifer, nicht körperlich, aber mit meinen Ansichten und meiner Ausdrucksweise.

-ich ordne gerne alles

-ich kann mit Mainstream nichts anfangen

-ich durchschaue Leue schnell

-konnte als Baby außergewöhnlich schnell sprechen (mit Sätzen) sodass ich sogar zur Logopädie musste, weil ich so viel zu sagen hatte und dadurch dann gestottert habe

-vieles mehr, passt aber hier nicht mehr hin

Ich hoffe, jemand kann mit helfen! Vielen Dank!

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Per Mail Schluss gemacht. Gar nichts schreiben oder fragen?

Folgende Situation: Ich habe über das Internet vor einem Jahr ein Mädchen kennengelernt. Nachdem wir zwei Wochen geschrieben haben, haben wir uns das erste Mal getroffen. Ich musste allerdings mit dem Zug zu ihr fahren, da sie etwa 150 km von mir entfernt wohnte. Wir haben uns sofort verstanden und uns alle ein bis zwei Wochen am Wochenende getroffen. Wir haben viel miteinander unternommen, nie gestritten & immer viel Spaß gehabt. Auch ihre Familie hat immer wieder betont, wie sehr sie mich mag.

Während ich sie kennengelernt habe, habe ich gerade mein Studium beendet. Sie hat mir eine Adresse in ihrer Stadt gegeben, dass ich mich da bewerben kann. Die Stelle habe ich bekommen, aber ich hätte auch noch eine Stelle in der Stadt von meiner Familie gehabt & am Meer (es war schon immer mein Traum ans Meer zu ziehen). Allerdings bin ich extra für Sie in ihre Stadt gezogen.

Nach 7 Monaten habe ich für 2 Monate bei meinen Eltern gewohnt, bevor ich in ihre Stadt gezogen bin. Ab genau diesem Zeitpunkt hat sie sich kaum mehr gemeldet & wir haben uns auch nicht mehr gesehen. Das war schon eigenartig, aber man muss dazu sagen dass meine Eltern ungefähr 400 km von ihr entfernt wohnen. Dann bin ich extra in ihre Stadt gezogen.

Seitdem ich in ihrer Stadt gewohnt habe, hat sie mich nur einmal besucht (ihre Arbeitsstelle ist 1 km entfernt von meiner). Natürlich habe ich sie gefragt warum. Sie hat diese Fragen entweder damit abgetan, dass sie kein Freund von "zu viel" Kontakt ist oder dass sie Angst vor dem Virus hat. Manchmal hat sie mich auch ignoriert oder abgelenkt. Einmal hatten wir am Telefon gestritten (das war das einzige Mal in der ganzen Beziehung). Ich habe ihr da vorgehalten, dass ich extra wegen ihr in ihre Stadt gezogen wäre. Ihre Antwort war: "Ich habe nicht gesagt, dass wenn du nach ******* ziehst, wir uns öfter sehen." Dann hat sie aufgelegt. An meinem Geburtstag hat sie dann noch einmal angerufen & mir gratuliert. Gestern kam folgende Mail:

Hallo *****
> ich habe lange darüber nachgedacht. Es tut mir leid, aber das mit uns als Beziehung wird einfach nichts. Daher mache ich Schluss. Weiterhin dir alles Gute.
> LG ********

Jetzt weiß ich nicht, was ich darauf schreiben soll. Soll ich nach einer Begründung fragen & warum sie das auf diese Art & Weise macht. Oder soll ich gar nicht schreiben. Oder vielleicht etwas ganz anderes schreiben oder tun. Ich finde das wirklich sehr gemein von ihr, vor allem da sie nie irgendwie Kritik an mir geäußert hat. Ich bin jetzt in einer neuen Stadt, wo ich keine Freunde habe & während dem Lockdown niemand kennenlernen kann. Ich sollte vielleicht noch abschließend dazu sagen, dass sie Asperger-Autisten ist, was man ihr auch stark anmerkt: Sie ist Gefühlen gegenüber distanziert, sehr geordnet, intellektuell & sehr in ihrer eigenen Welt.

Gar nichts 44%
Nach Begründung fragen 33%
Etwas anderes 22%
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Partner mit Asperger-Syndrom - wie kommt man mit ihm zurecht?

Hat jemand hier Partner oder Freund im Freundeskreis, der Asperger-Syndrom hat?

Ich habe gerade ein wenig Problem mit einem Freund, der ziemlich starkes Spektrum davon hat. Ich wage (noch) nicht, ihm das zu sagen.

Beispiele:

• Er ist seeeehr präzise. Wenn es um 15 Uhr passieren muss, dann wirklich um 15 Uhr. 5,4,3,2,1, 15:00. Hallo. Ich habe das Gefühl, dass es mehr als pünktlich ist.
• Er ist auf der Arbeit Perfektionist. Er denkt, alles muss super laufen.
• Er kann die Gefühlen von anderen nicht verstehen, von Mimik, Gästen auch nicht. Er braucht detaillierte Erklärung, wie man sich fühlt. Aber er kann das nicht wirklich nachvollziehen. Es ist für ihn einfach anstrengende Arbeit.
• Es macht ihn furchtbar unruhig, wenn etwas unerwartetes passiert. Es muss alles wie geplant laufen. Deshalb ist es für ihn endlose Unruhe im privaten Leben, da er nie wissen kann, was in 5 min 30 min passieren wird.

• Er ist sehr intelligent. Also IQ. Menschliche Reife - wenn man es so nennen dürfte - hat er sehr wenig. Also EQ.
• Er kann mit Kollegen nicht so gut umgehen.
• Er hatte Erfahrung, dass sein Freund ihn „unmoralisch“ fand und den Kontakt abbrach.
• Er versteht die Sachen anderes als ich zumindest, aber er hatte auch Problem in der Vergangenheit, er meinte, „ich sage so und der andere versteht so wie ich es nicht meinte und andersrum, und dann gab es immer Probleme“.
• Als seine ex Frau damals mit ihm redete, wie sie sich fühlt und was sie denkt, war es für ihn nur „Zerstörung“.

Sie sind schon genug Information für Asperger (Spektrum), oder?

Wie oben geschrieben, würde ich ihm (noch) nichts sagen, bin ja kein Arzt.

Wie kommt man mit den Menschen wie ihm zurecht? Ich brauche Hilfe...ich meine, ich will sie verstehen.

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Bin ich vielleicht Autistin?

Ich hoffe mir kann jemand helfen. Ich frage mich schon seit etwas längerer Zeit, ob ich vielleicht eine Form von Autismus habe (ich würde vermuten Asperger Syndrom). Ich habe einiges darüber gelesen und auf mich trifft einiges zu.

Ich nenne jetzt mal alle Symptome bzw. Aspekte, die an mir doch etwas merkwürdig sind: Ich habe kaum Freunde (um genau zu sein 2 und die kenne ich schon mein Leben lang), ich kann keine neuen Freundschaften schließen, ich bin Fremden gegenüber sehr schüchtern, ich kann keine Gespräche anfangen (oder nur sehr schwer), ich kann Menschen nicht in die Augen gucken (nur meiner Schwester, sonst niemandem), ich habe ein sehr gutes Gedächtnis (vielleicht sogar ein Fotografisches), hab eine große Begeisterung für Sprachen und bin darin ganz gut (z.B. Latein und Altgriechisch), ich kann absolut keine Veränderungen akzeptieren (Veränderungen machen mich traurig und wütend, besonders wenn es sich um eine lange Tradition handelt), ich habe manchmal Gefühlsausbrüche, ich kann Tränen aber auch Lachen nicht unterdrücken und ich rede immer über die gleichen Sachen (meistens meine Interessen, die manchmal sehr außergewöhnlich sind), andere finden mich komisch, ich fühle mich schnell angegriffen.

Das waren mal einige Sachen. Was bei mir allerdings nicht typisch für eine Autismusspektrumstörung ist (glaube ich zumindest), dass ich meine Gefühle zeige bzw. nicht unterdrücken kann. Außerdem sind die Symptome nicht ganz so stark, natürlich hindern sie mich im Alltag, aber sie könnten noch schlimmer sein.

Nun ist meine Frage, ob ich vielleicht das Asperger Syndrom habe (oder andere Autismusform) oder ob die genannten Sachen etwas anderes sein könnten. (Vielleicht bin ich Hochsensibel, das könnte vielleicht auch sein, allerdings könnte es eben auch Autismus sein).

Ich würde mich über Antworten freuen, die ernst gemeint sind. Und bitte freundlich bleiben! :)

Ja, du könntest es haben 46%
Nein, auf keinen Fall hast du es 38%
Du hast etwas anderes 15%
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Ist Autismus / Asperger / ähnliches möglich?

Ich habe vor ein paar Tagen eine kurze Dokumentation über eine Familie mit Kindern mit Autismus gesehen. Der Junge erzählte dann auch von seinen Problemen und erklärte, dass er Probleme mit der Sprache hat. Er hatte die Probleme, dass er manchmal sehr laut redet ohne es mitzubekommen. Das selbe Problem habe ich auch.

Habe mich mit dem Theme ein bisschen beschäftigt und habe folgende Auffälligkeiten an mir selber gesammelt:

  • Ich höre meine eigene Stimme nicht. D. h. wenn ich mich nicht zurückhalte kann ich sehr laut reden und muss mich konzentrieren um Worte aktiv zu betonen.
  • Mir wurde schon immer gesagt, dass ich Worte komisch betone.

Ansonsten höre ich aber ohne Probleme von leisem Pfeifen eines Steckers in der Steckdose bis zu den normalen tiefen Bereichen.

  • Das gleiche gilt für das Riechen. Manche Gerüche kann ich einfach nicht wahrnehmen, obwohl man mich sogar darauf aufmerksam macht.
  • Ich muss mich oft wiederholen, da mein Gegenüber nicht versteht was ich sagen will. Ich denke es liegt an meiner Grammatik, aber dafür habe ich kein Gefühl.
  • Ich schreibe mit niemandem über jegliche Form von Social Media, da es für mich einfach nur unangenehm ist. Ich kann aber nicht genau sagen, warum. Ich kann mich auch nur für eine kurze Zeit (ein paar Nachrichten) dazu bringen mit anderne zu schreiben.
  • Ich finde Augenkontakt so unangenehm wie der Kontakt auf Social Media.
  • Berührungen kann ich nur zu einem bestimmten Grad ausstehen, z. B. jemanden zur Begüßung oder zum Abschied zu umarmen ist nichts was ich mir wünsche.
  • Mir ist es in der Regel recht, wenn man mich nicht so oft berührt. Ich weiß einfach nicht wie ich mich dabei fühlen soll, daher ist es unangenehm.
  • Ich vergesse Höfflichkeitsformen wie Bitte, Danke, Hallo, Tschüss. Ich verstehe, sie aber auch einfach nicht. Ich sehe meistens nicht den Sinn dahinter warum ich das jetzt sagen soll.
  • Meine Eltern haben mir erzählt, dass ich mit ca. 3 Jahren irgendwann aufgehört habe mit ihnen zu kuscheln.

Ich habe dann auch ein paar Tests gemacht:

AQ Test: 32 - 37 Punkte (in verschiedenen Tests)

SQ: etwas über dem Durchschnitte

EQ: etwas unter dem Durchschnitt

Zu meiner Familie:

Meine Geschwister haben ein paar ähnliche sensorische Probleme:

  • mein Bruder auch immer wieder zu laut, ohne es zu merken
  • sie sind beide sehr Geräuschempfindlich (wirklich sehr! Damit ist es als Kind schwer gewesen zu leben)

Ich frage mich einfach nur, ob es möglich sein könnte, dass ich Autsimus habe.

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Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll es macht mir zuschafen?

Ich habe eine ähnliche Frage schon hier gestellt aber ich brauche weiterhin Rat ich fange langsam an mich in meinen beste Freundin zu verlieben wir sind beide 22 und kennen uns etwa ein Jahr

und seit fast einer Woche merke ich das sich in meinem Herzen mehr als nur Freundschaft für sie entwickelt ich habe ihr das auch gesagt

Das Problem ist nur sie hat Augen für einen anderen nicht nur ist diese Situation ist komplett neu für mich das ich Interesse an eine Freundin habe und sie Gefühle für jemanden anderen hat

Aber mir macht das etwas zuschafen ich bin kein eifersüchtig Mensch aber wenn sie von ihm erzählt oder von einem anderen Jungen sie muss nicht mal befreundet sein merke ich so einen Schmerz es tut nicht weh aber meine Stimmung ist sofort dann gesunken

und wenn ich höre das es ihr schlecht geht will ich sie am besten in den Arm nehmen wenn wir telefonieren haben wir so ein entspanntes Verhältnis als wären wir jahrelang befreundet wir können über alles reden

Ich weiß nur nicht wie ich damit umgehen kann mit diesen Schmerz wenn sie von einem anderen redet sie ist mir sehr wichtig und ich wünsche ihr vom Herzen das beste und das sie glücklich ist auch wenn ich nicht derjenige sein sollte

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Fragwürdige ausgestellte Diagnostik vom Asperger-Syndrom. Wie kann ich dagegen schnell und effektiv vorgehen?

Ich merke selbst das ich dem Norm der Gesellschaft nicht entspreche, aber genau so wenig kann ich mich mit dieser Diagnostik identifizieren. Alles hat mit den ersten Schulaussetzern angefangen, weniger Kontakt zur Außenwelt, eingeschränkte soziale Kontakte, bis hin zum Schulabbruch. Und so kam ich das erste mal mit Psychologen in Kontakt, wo auch schon direkt der erste Verdacht von Asperger-Autismus aufgestellt wurde. Von dort an hat sich der Verdacht des Asperger-Syndrom verhärtet, bis es letztendlich zum Kliniksaufenthalt führte, wo dann diese Diagnostik aufgestellt wurde. Dieses Verfahren hört sich bis hier hin völlig legitim an, aber man muss bedenken das ich mich situationsbedingt anpassen musste, dies führte dazu, das ich dem Profil immer mehr entsprach. Und dieser Ablauf erinnerte mich immer mehr an den Roman "Andorra", als der Hauptprotagonist durch Fremdeinwirkung immer mehr das Profil des Juden einnahm. So stellt sich mir die Frage, ob das Fremdbild von Verwandten oder Außenstehender solchen Einfluss auf das Selbstbild haben kann und ob dies eine Erklärung für diese Diagnose sein kann. Nun habe ich ein Schwerstbehindertenausweis was mich persönlich nochmals sehr einschränkt und die Perspektive auf mein weiteres Leben ebenfalls, da ich in dieser Lage ich nicht länger verbleiben kann.

Ich hoffe das es bis hier hin nachvollziehbar ist, weil jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen.

Ich habe mich diesem Thema sehr lange verschlossen, da es mir sehr unangenehm ist darüber zu sprechen, wie es leider vielen von uns so ergeht. Doch nun habe ich mit den Folgen dieser Verschlossenheit zu kämpfen, die mich psychisch komplett zu Ende bringen. Und nun brauche ich dringend Rat, wie ich aus dieser unbeholfenen Situation rauskommen kann, da es von Zeit zur Zeit nur immer schlimmer wird. Gibt es irgendwie Möglichkeiten dies zu widerrufen oder an irgendwen an den ich mich wenden kann? Ich habe mich zwar informiert, aber bisher noch nichts passendes gefunden. Und da ich kein eigenes Einkommen habe, sind mir viele Möglichkeiten verwehrt, vor allem was professionelle Hilfe angeht. Daher würde ich mich sehr über Vorschläge freuen.

Schon mal Vielen Dank vorab.

LG S.

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Beziehung weiter führen?

Hallo

Mein Freund möchte immer, dass ich ihm mehr zeige, dass ich ihn liebe.

Bei ihm hatte ich am Anfang keine Verliebtheit, so wie ich es zu oft in meinem Leben verspürt hatte. Mir war das immer zu intensiv und ich hätte die Person nicht ansprechen können, nicht bei ihr sein können vor Nervosität.

Der Sex war super, ich wollte nicht allein sein, er hat Ordnung in mein Leben gebracht (er hat Asperger), er ist in seinen Bereichen völlig offen und informiert sich eben über alles mit Film, Fernsehen, Animes, Comics, Mangas, wie auch immer. Wir reden eben viel über diese Themen, oder über Amerika und Japan, Essen, ..

Ich weiß, ich habe ihn total gern. Er gibt mir so viel s. Freiraum wie vorher kein anderer.

Wir wollen beide keine Kinder, kein Haus, er meint er will nichts aufbauen und jedes Jahr nach Japan. Er sagt auch, ich sei nicht, was er wollte. Er liebe mich trotzdem. Meint, es kann nicht sein, dass er ist, was ich will.

An sich macht er mich happy, aber wir streiten auch heftig jede Woche und ich habe grundsätzlich immer zu wenig Energie und er kann krasse Wutausbrüche bekommen, hat Temperament. Er ist allem möglichen gegenüber respektlos und versteht nicht, wie man so viel Liebe und Mitgefühl aufbringen kann für alles Mögliche. Ist grundsätzlich depressiv, meisst sagt er aber, es ginge ihm so schlecht wie nie und will dann, dass ich ihn glücklich mache und mich den halben Tag auf nichts anderes konzentriere. Er kann es nicht haben, wenn ich ihm irgendetwas nicht erzähle, ob ich nicht will oder es vergesse, die Gespräche dauern immer Stunden. Er meint, er kann sonst an nichts anderes denken. Alleine raus gehen tut er nur, um das Nötigste im Supermarkt zu besorgen, auch wegen sozialer Phobie war er im Studium nicht in der Uni und von Steuern oder Gesetzen, alles was mit Staat zu tun hat interessiert ihn nicht.

Ich bin an sich mal sehr unsicher, mal zu sicher, mal sehr naiv, mal schlage ich über die Strenge mit Liebe und Trauer, mal fühle ich gar nichts und verzweifle völlig.

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Angst vor dem gestikulieren, was tun?

(Bitte nur dann antworten, wenn ihr irgendwie Empathie habt, keine dummen Antworten bitte)

Hey, Leute. Ich bin 15/m und leide am Asperger Syndrom. Ich bin mir relativ sicher, dass ich mehr oder weniger eine Art soziale Phobie habe. Beispielsweise: Ich habe extreme Angst, in der Schule jemanden anzusprechen, wenn z.B. mein Leimstift leer ist, oder ich kein Papier zum schreiben mehr habe. Besonders, wenn die Person, die ich ansprechen muss, ein Mädchen ist, ist es besonder schwer. Ich weiss einfach nicht, wie man in so einer Situation Leute anspricht, ohne weird rüberzukommen. Zudem habe ich Angst vor anderen Leuten zu gestikulieren. Wenn ich alleine in meinem Zimmer bin, gestikuliere ich sehr gerne, und spinne für mich alleine häufig rum, aber wenn ich in der Gegenwart anderer Leute bin, hängen meine Arme vollkommen steif nach unten, und ich bekomme es einfach nicht hin. Ich habe einfach Angst, dass meine Gestik komisch rüberkommt. In solchen Situationen sind meine Arme quasi völlig gelähmt. Wenn ich irgendwo sitze, stelle ich mir auf häufig die Frage: "Wo soll ich meine Hände hintun | Soll ich nur die rechte Hand oben haben | Soll ich beide Hände oben haben | Wie soll ich meinen Besteck anfassen, ohne dass es komisch aussieht | Wie soll ich meine Hand drehen" In solchen Situationen ändere ich häufig die Position meiner Hände, weil ich nicht weiss, wie ich sie positionieren soll. Diese Verhaltensweisen und Ängste wiedersprechen dabei eigentlich völlig meiner eigentlichen Persönlichkeit. Bezogen auf die genannten Dinge bin ich wiegesagt sehr stark verunsichert und gehemmt.

Wie ich mich in so einer Situation fühle: Wenn ich z.B. jemanden fragen muss, ob er ein Blatt Papier oder ein Leimstift hat, ist das wie ein innerer Kampf zwischen 2 Seiten. Die Hemmschwelle ist enorm hoch, aber auch der Wille ist groß, weil es ja komisch rüberkommt, einfach nichts zu tun. Letzendlich kommt ein enormer, innerer Wiederspruch zustande. Eine enorme Stresssituation...

Wenn ich gestikuerieren möchte, ist es das gleiche: Ich habe zum einen Angst, dass meine Gestik komisch rüberkommt, und bekomme es irgendwie einfach nicht hin, zum anderen habe ich aber auch Angst, dass es komisch rüberkommt, meine Arme einfach hängenzulassen. Ich möchte zudem meine Arme nicht ganz steif hängen lassen, weil das meiner Persönlichkeit widerspricht...

Zudem habe ich auch Angst, alleine einkaufen zu gehen. Ich wäre extrem verunsichert, und wüsste nicht, wie ich mich verhalten soll.

Das Gleiche wäre, wenn ich irgendwo in der Öffentlichkeit alleine wäre.

Ich habe das Gefühl, mein Asperger verringert meine Lebensqualität, insofern das der Auslöser ist.

Könnt ihr mir hilfreiche Tipps geben? Am besten dann, wenn ihr selber soetwas hattet, und es heraus geschafft habt.

Danke im Vorraus, an alle gut gemeinten Antworten. :D

Das Gegenteil an alle potentiellen Trollbeiträge.

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