Kann eine fehlende oder schlechte Förderung einen Autisten nachhaltig beeinträchtigen?

Ich weiß nicht, wie ich das am besten in der Titelfrage verpacken soll. Ich würde hier gern ein konkretes Beispiel nennen. Es handelt sich um meine persönlichen Erfahrungen.

Ich war in der Grundschule ein Überflieger. Ich war noch ein Kind; ein Kind braucht noch nicht so angepasst zu sein wie Ältere. Mit dem Heranwachsen wurden die Erwartungen anderer an mich größer, dass ich mich an die Norm anpasste. Das fiel mir sehr schwer. Ich war auf dem Gymnasium und habe mich wie in einer Zwangsjacke gefühlt. Ich habe eigentlich nichts Schlimmes gemacht, wurde aber stark gemobbt. Ich habe mich nicht richtig mitteilen können, weshalb ich auch von den Lehrern missverstanden wurde. Ich habe mich so gefühlt, als würden alle an mir herumzerren, als würden sie mich in eine Gesellschaft pressen wollen, in der alle gleich und angepasst sein sollen. Das hat zu exzessivem Masking geführt.

Ich war dadurch irgendwann komplett aufnahmeunfähig. Ich habe fast 4 Jahre so gut wie kein Wort gesprochen, was ebenfalls als Provokation wahrgenommen wurde. Ich habe es nicht verstanden. Wenn ich damals etwas gesagt, mich beteiligt und auch mein Potential entfaltet habe, war es schlecht, dass ich zu auffällig gesprochen habe. Dafür wurde ich von Schülern gemobbt und von den Lehrern vorgeführt. Als ich schließlich angepasst still dasaß, war es aber auch nicht richtig. So habe ich angefangen, innerlich zu resignieren.

Auch wenn ich nun einige Jahre aus der Schule raus bin und es auch nach einem Schulwechsel etwas besser wurde, habe ich das Gefühl, dass ich jetzt langanhaltend davon geschädigt bin. Ich kann meine Gedanken nicht mehr nach außen kommunizieren. In meinem Kopf ist alles da und schlüssig. In meinem Kopf ist immer noch die Grundintelligenz vorhanden, aber nach außen wirke ich manchmal so, als könnte ich nicht bis drei zählen. Obwohl ich die Probleme aus der Schulzeit nicht mehr habe, habe ich das Gefühl, dauerhaften Schaden davongetragen zu haben. Seit der Zeit hat sich meine Auffassungsgabe massiv verschlechtert. Ich bin kaum mehr fähig, Dinge aufzunehmen. Ich fühle mich, als wäre ich blockiert. Seit dem Alter, in dem man sich entwickelt, seine Fähigkeiten entfaltet und wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammelt, habe ich nur overwhelmed und unbeteiligt dagesessen.

Ist da überhaupt noch was dran zu rütteln? Seither wurde ich immer schlechter in allem, und plötzlich kann ich nichts mehr, was ich früher gut konnte und wo ich mich sogar positiv von anderen abgehoben habe.

Asperger-Syndrom, Autismus, Autismusspektrumsstörung
Wie könnte ich es schaffen eine normale Ausbildung zu bekommen?

Guten Abend,

Ich habe immer das Gefühl im Leben nicht weiter zu kommen bzw mir alles verbaut zu haben. Ich habe nach einem nicht allzu guten Realschulabschluss (habe in der 10. Klasse Ausgrenzungserfahrungen machen müssen…). das Fachabi als Gestaltungstechnischer Assistent begonnen und abgebrochen, da ich auf meinen eigenen Wunsch mit Asperger-Autismus diagnostiziert wurde und u.a dadurch, dass ich die Disgnose nicht akzeptiert habe in eine Krise mit mehreren Einweisungen in die Psychiatrie ausgelöst habe. Jetzt sind einige Jahre vergangen und ich gehe zzt. zur Ergotherapie wo ich eher langweilige Aufgaben machen muss und ich soll demnächst in eine WfbM. Daran stört mich, dass ich mich nicht einfach frei entfalten und ich selbst sein kann. Ich muss mich immer an die anderen anpassen obwohl ich eigentlich laut meiner eigenen Meinung mehr könnte als die Aufgaben die mir dort gegeben werden. In einer WfbM würde ich mich ebenfalls falsch fühlen, da ich eigentlich lieber etwas kreatives machen möchte wie z.B etwas mit Kameratechnik oder Ton- und Videobearbeitung, was man in einer WfbM überhaupt nicht findet. Dort ist es sogar sehr schwer etwas im Büro zu finden, was meine zweite Wahl wäre, da ich gut mit Computern umgehen kann. Motivieren tut mich auch keiner außer meine Eltern, da alle von den Sozialen Stellen sagen, dass ich das nicht schaffen würde und mich niemand annehmen würde, alleine schon weil ich die eine Ausbildung abgebrochen habe. Ich kann nur sagen, dass ich mich sehr gebessert habe in meinen Fähigkeiten und eigentlich normal intelligent und lernfähig bin. Hätte jemand von euch eine Idee was gut für mich wäre? Mich einfach trotzdem bewerben?

Danke für eure Antworten.

Psychologie, Asperger-Syndrom, sackgasse, Zweite Chance
Ich bin verzweifelt mit den Mädchen?

Hallo Leute. Ich bin männlich 17 und derzeit nach meinem Abi in einer Lehre. Ich hatte bisher einmal für kurze Zeit eine Freundin, das war aber eher Kindergarten und es hat nur kurz gehalten. Ich habe extrem Drang nach Sex, obwohl ich noch Jungfrau habe. Das belastet mich extrem, weil ich selbst sehr gern eine wunderschöne Beziehung hätte, mein Mädchen lieben würde und wir uns super ergänzen und im Leben unterstützen würden. Das beißt sich sehr. Heute waren wir auf einer Messe und ich muss immer den hübschen Mädchen hinterher gucken, manchmal sind auch welche zwischen 20 und 30 dabei. Ich bin so fixiert darauf, das nervt mich verdammt.

Leider habe ich Asperger Syndrom und ich scheue mich mittlerweile davor, Kontakte aufzubauen, weil ich immer nie weis, wie mit Leuten umgehen soll. Bei Jungs gehts ziemlich gut, die finden mich zwar meistens verrückt, aber da komme ich klar. Aber bei Mädchen hab ich keinen Plan. Ich bin unfähig zu flirten. Ich bin zu rational für Mädchen.

Das Ansprechen ist überhaupt kein Problem, weil ich eigentlich immer ein offener, ehrlicher und kontaktfreudiger Typ bin, aber ich weis danach nicht mehr, über was ich mit ihnen reden soll. Zudem spreche ich sehr ICH bezogen, weil ich selbst wenig Interesse an meinen Mitmenschen habe, das liegt an meiner Behinderung.

Offen drüber reden wäre ein Eigentor, weil mich dann viele als gestört ansehen oder nicht mehr ernstnehmen, es ist so in der heutigen Gesellschaft, vor allem in der Jugend.

Ich habe eigentlich für Mädchen total unvorteilhafte Eigenschaften:

- ich habe keine Freunde aber gute Bekannte mittleren Alters; ich bin sozial sehr eingeschränkt in der Kommunikation (dieses Cliquenleben oder Party machen stressen mich und ich bin das nicht gewohnt bzw. ich kenne es gar nicht richtig)

- ich bin eher Einzelgänger

- ich kann meine eigenen Gefühle kaum zeigen und wenn dann im vollen Maße

- ich kann die Gedankengänge anderer nur schwer erkennen oder erschließen und deute oft Aussagen oder Verhaltensweisen fehl, mir muss man sagen, was man will, sonst erkenne ich es nicht.

...

Bitte helft mir. Ich trage dieses Problem schon seit etwa 4 Jahren mit mir herum, seitdem ich am weiblichen Geschlecht Interesse habe. Von Kindesbeinen an war ich schon ohne Freunde und habe mich oft ausnutzen lassen und die falschen Freunde erst spät erkannt. Das alles frisst mein Selbstbewusstsein immer weiter auf und ich befürchte, dass ich irgendwann sehr depressiv werde, was mich noch unattraktiver macht.

Ein Teufelskreis, der mich irgendwann in den psychischen Tod bringt.

Mit meiner Familie rede ich nie so detailliert drüber, weil ich mir da selbst doof vorkomme, obwohl ich mich auf sie verlassen kann.

Könnt ihr mir bitte einen Rat geben? Dieses Asperger Syndrom belastet mich echt. Ich habe Hobbies, sehe gut aus und hab auch was im Kasten. Nur diese Behinderung verbietet mir so viel im Leben. Ohne Freunde ist es echt hart. Nach außen hin ist man stark, nach innen verblutet man.

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Gibt es Zusammenhänge zwischen LGBTQ und Psyche?

No hate. Ich gehöre selbst dazu.

Ich habe vorhin einen Kommentar gelesen wo eine Person sagt es gäbe einen Zusammenhang zwischen Pansexualismus und Borderline. Mir ist aber irgendwie Aufgefallen das es nicht nur Zwischen Pansexualismus und Borderline einen Zusammenhang gibt. Auch zwischen anderen Sexualitäten die zu LBGTQ gehören und Psychischen Störungen.

Mir ist irgendwie aufgefallen das einige Transgender besonders Trans Männer Borderline haben.

Und irgendwie bei Lesben, Bi Sexuellen Frauen und Pan sexuellen Frauen Borderline auch häufiger vor kommt.

Und irgendwie in der LGBTQ Comunity auch einige Personen allgemein Borderline, Autismus oder Schizophrenie haben. Gibt es da einen Zusammenhang oder ist das nur Zufall?

Ich habe auch mal irgendwie was gehört das es einige Autisten gibt die mit dem anderen Geschlecht nicht klar kommen und deshalb Homosexuell sind. Oder Autisten gibt die Pansexuell sind weil aufgrund des Autismus sie eher auf Charakter achten.

Oder leider auch das einige die Schizophrenie haben wegen einer Aktiven Psychose denken sie wären zum Beispiel Schwul. Oder das mit das Personen mit Schizophrenie häufiger Homosexuell sind weil sie denken das diese Einbildung mit der Verschwörung nur vom anderen Geschlecht ausgeht.

Leider nutzen das viele Homophonen und Transphoben als „Beweis“ das LGBTQ nicht normal seie

Psychologie, Schizophrenie, Asperger-Syndrom, Autismus, Borderline, Borderline Persönlichkeitsstörung, Psyche, Schizophren, Autismusspektrumsstörung
Kann ich das Bedürfnis nach Liebe in den Griff kriegen?

Hallo ich bin m17 und fange gerade meine Ausbildung an. Ich habe eine gute Familie, einige Hobbies und jetzt auch eine gute Arbeit, aber habe noch nie wirklich echte, verlässliche Freunde gehabt. Ich bin noch Jungfrau, was mich total anko**t und eine richtige Freundin habe ich auch noch nucht länger als 3 Wochen gehabt.

Ich arbeite seit kurzen hart und beobachte meine eigenen Schwächen genau, um sie allmählich zu verbessern. Ich habe aber so das Gefühl, dass ich für eine Familie arbeiten möchte.

Ich stelle mir immer vor, dass ich eine hübsche Freundin in meinem Alter habe und wir uns lieben und auch in den schlimmsten Zeiten zusammenhalten würden. Wir würden 1 oder 2 Kinder haben und gut für sie sorgen. Ich sehe die Verantwortung vor Augen, die in den nächsten Jahren auf mich zukommt beim Erwachsenwerden. Ich würde alles tun, damit es uns als Familie gut geht und würde für meine Liebste in den Krieg ziehen, wenn es nötig wäre.

Ich habe sehr oft solche Visionen und wünsche mir so sehr, eine Freundin zu haben, die ich lieben kann und wir uns treu sind. In der Realität ist das anders.

ich habe kaum Kontakt zu gleichaltrigen, da ich anders ticke als die meisten. Leider habe ich das Asperger Syndrom, weshalb ich in der sozialen Kommunikation nicht um die Ecke denken kann. Flirten fällt mir sehr schwer oder Gedankengänge anderer nachvollziehen. Daher habe ich große Schwierigkeiten, eine Freundin zu finden. Ich bin in meinem Handeln auch sehr rational gestimmt, was bei Mädchen auch nicht punktet.

"Kannst du machen nix, musst du gucken zu..."

Dabei bin ich ein ehrlicher, offener und kontaktfreudiger Mensch, sehr naturgebunden, musikalisch und habe auch ein recht gutes Äußeres, was mir auch Selbstvertrauen gibt. Das leidet aber widerum durch das fehlen von gleichalten Freunden, nur einen Kumpel habe ich, aber nur Kumpel halt. Im Bereich 30 bis 40 habe ich viele gute Bekannte.

Nächste Woche beginnt die Berufsschule, da kann ich neu anfangen. In der Grundschule und aufm Gymnasium habe ich keine echten Freunde gefunden. Habe ich jetzt noch eine Chance, die Liebe meines Lebens zu finden. In meinem Heimatdorf gibt es viele junge hübsche, aber keine will was von mir.

Wie kann ich meine Sehnsucht nach Liebe kompensieren? Einfach ablenken und verdrängen oder das Problem angehen? Leider findet man nicht, wenn man sucht, aber wenn ich nicht suche, dann bin ich nur daheim, auf Arbeit oder allein draußen unterwegs.

Was denkt ihr über meine Denkweise. Prinzipiell wäge ich beide Sachen ab, wie ihr merkt. Danke für alle Erfahrungen und Ratschläge.

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Wie kann ich als Asperger Autist meine soziale Kommunikation und Interaktion verbessern?

Hallo, Ich (M18) bin leichter Asperger Autist und habe nur Probleme in der sozialen Kommunikation, Interaktion und Artikulation. Ich bin z.B. schlecht darin, auf Andere zugehen und Kontakte zu knüpfen, weil ich nicht weiß, was ich konkret sagen kann, was andere intuitiv beherrschen. Außerdem ist meine Betonung und Artikulation oft fehlerhaft und meine Stimme oft zu leise/zaghaft, sodass ich oft überhört oder nicht verstanden werde und das Gesagte wiederholen muss. Beim Erkennen von Gestik und Mimik bei Anderen habe ich keine Probleme. Deswegen gehe ich nur selten auf Andere zu, weil ich dann meistens ungeschickt und verlegen bin (Betonung, Inhalt) und ich meine inneren Gedanken nur schlecht nach außen bringen kann. Wenn jemand Anderes mit mir ein Gespräch beginnt und die Führung übernimmt, ist es einfacher, weil von der anderen Person die intuitiven Schritte kommen. Auch "Nein" sagen oder mit jemandem zu handeln ist für mich oft schwierig, weil ich es nur im Direktsein beherrsche und nicht auf eine "souveräne Art" machen kann. Wenn z.B. sympathische Jungs zu mir kommen und sagen "Hey, hast du Lust mit uns (2 Stunden) Fußball zu spielen", ich aber kein Fußball spielen will, sage ich oft trotzdem "Ja", weil mir sonst nichts Besseres einfallen würde als "Nein, Fußball macht mir keinen Spaß", was - auch wegen der Schwierigkeit der Betonung - unsympathisch und abweisend rüberkommen würde. Weil ich schlecht auf Andere zugehen kann, kann ich auch schlecht auf Mädchen zugehen. Ich hab keine Angst vor einem Korb oder einer Zurückweisung, kann aber aus den oben genannten Gründen nicht meine inneren Gedanken und Gefühle rüberbringen. Auswendig gelernte Sprüche sind unauthentisch und helfen einen auch bei der weiteren Kommunikation nicht weiter. Ich hätte auch gern mal eine Freundin, ONS, F+ etc. oder würde gerne z.B. in der Disko zum Spaß auf Mädchen zugehen und reden/tanzen/flirten, etc. Das ist eigentlich auch der Hauptgrund, warum ich meine Kommunikation verbessern möchte. Ich bin auch hübsch und komme deswegen auf den ersten Blick immer gut an, kann dann aber nichts machen und nicht meinen Spaß haben, weil mir die Skills fehlen.

Hat jemand eine Idee, wie ich mich in meiner sozialen Kommunikation und Interaktion verbessern kann (also wissen, was man sagen kann, gut betonen und artikulieren und somit authentischer rüberkommen)? Ist es vielleicht möglich, sich mithilfe von irgendwelchen Kursen, Hypnosen oder Coachings zu verbessern oder hilft nur "unter die Leute gehen"? Ich studiere auch ab nächsten Monat, sodass ich automatisch unter die Leute komme und ich will auch darauf achten, kein Einzelgänger wie früher in der Schule zu werden (früher war bei mir Asperger noch stärker ausgeprägt)

Vielen Dank an jeden, der mir Ratschläge geben kann.👍

Beruf, Schule, Sex, Psychologie, Asperger-Syndrom, Autismus, Gemeinschaft, Liebe und Beziehung, Ausbildung und Studium
Wie kann ich netter werden?

Mich können viele nicht leiden.... ich versuche immer die beste Seite von mir zu zeigen, aber trotzdem schauen mich alle so an, als hätte ich eine geistige Behinderung. Immer wenn ich sowas sage, denkt jeder ich sei aufmerksamkeitssüchtig oder so, aber das bin ich nicht...

z.B. vertrage ich mich mit jemanden gut, aber irgendwann (in so 1-3 Jahren) will der eine nichts mehr mit mir zu tun haben, ich weiß aber nicht wieso..

Ich hatte auch mal öfters autistische Meltdowns (ich bin Asperger-Autistin) in der Schule, seitdem denken meine Mitschüler ich sei ein schlimmes Kind und es muss immer das sein, was ich gerade will, was aber nicht so ist..

Auch wenn ich versuche in Reallife neue Freunde zu finden, das ist schon etwas schwierig, jeder findet es schwer mit Fremden (naja, die Leute in meiner Klasse & in meiner Paralellklasse sind nicht Fremd, aber auch nicht meine Freunde), ich kann mich irgendwie mit Erwachsenen viel besser unterhalten.

Ich möchte halt einfach nicht mehr alleine sein, ich hab es sogar mit Masking probiert aber da bekomme ich auch wieder diese Meltdowns. Das nervt einfach, wieso bin ich überhaupt im Spektrum? Wieso ich? Nur mein Großcousin ist auch Autist, sonst niemand, wieso muss ich anders sein? Ich kann einfach nicht mehr.. wie kann ich höflicher werden trotz meines Autismus?

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Mit 17 sozial ausgegrenzt in Grundschule, Gymnasium und vielleicht aus Berufschule?

Hallo Leute. Heute kam mir ein heftiger Schlag ins Gesicht.

Ich bin m17 und habe dieses Jahr meine Schule 12. Klasse Abi abgeschlossen (habe 1. Klasse übersprungen) und fange jetzt eine Ausbildung an.

Auf Instagram habe ich gestern ein 14 jähriges Mädchen entdeckt, was auf meine ehemalige Schule geht und sie angeschrieben.

Heute wollte ich ihr nun ein Treffen anbieten, aber sie meinte, dass viele ihrer Freunde sagen, dass ich gefährlich und verrückt bin und sie sich von mir fern halten soll. Sie sagte dann sie hat versprochen, keinen Kontakt zu mir aufzubauen.

Für mich ist da mein ohnehin schon niedriges Selbstwertgefühl schon ganz im Kellerboden unten durch gefallen, aber ich habe ja nichts zu verlieren.

Da ich Asperger habe, bin ich immer anders als alle "neurotypischen"/normalen Menschen und wurde so in der Grundschule ausgegrenzt, und jetzt aufm Gymi zwar akzeptiert aber ignoriert und nicht aktiv in die Gruppe eingebunden.

Für mich war das immer verständlich, weil ich wusste, dass ich kommunikative und soziale Einschränkungen haben, die mich mein Leben lang begleiten.

Trotzdem bin ich eigentlich aufgeschlossen und kontaktfreudig, aktuell habe ich einen guten Kumpel aus meinem Dorf außerschulisch.

Könnt ihr mir Tipps geben. Ich bin 17 und 2 Monate und wünsche mir seit vielen Jahren sehnlichst eine Freundin, aber als Außenseiter, als der ich scheinbar in der ganzen Schule angesehen wurde (auch andere Klassen, spricht sich ja rum), hab ich da wohl kaum Chancen.

Ich fange nun bald eine Lehre als Landwirt an, da mir die Natur sehr am Herzen liegt und ich Tiere und Pflanzen liebe.

Ich habe sehr große Angst, dass ich in der Berufschule trotz Neuanfang wieder in die Außenseiter/Verrückten-Schublade gesteckt werde und dann mit 20 immer noch ohne Freundin und Freunde dastehe.

Mit meinen Hobbies (Hühnerhaltung, Wildkräuter, Angeln) kann ich meine Moral halbwegs aufrechthalten und ich habe guten Draht zu meiner Familie, aber trotzdem fühle ich mich in den letzten 7 Jahren so, als würde mich die zeitweise Einsamkeit innerlich auffressen.

Und immer wenn ich neue Kontakte knüpfen will, bin ich gleich wieder verrückt, weil ich nicht dem Trend folge und generell einzelgängerisch bin. Ich möchte nicht, dass das ewig so weiter geht, denn mit jedem fehlgeschlagenen Annäherungsversuch an Mädchen z.B. sinkt mein Selbstbewusstsein noch mehr. Es ist wie ein Trichter des Todes.

Es muss doch mal 2 von 2000 gelichaltrigen Leuten geben, die mich hinnehmen wie ich bin.

Bitte gebt mir einen Rat. Ich bin naturgebunden, kenne mich in Biologie sehr gut aus und bin musikalisch begabt, habe aber wenig Allgemeinwissen (kein Interesse dafür) und soziale Störungen.

Viele Erwachsene sagen zu mir "Es ist schön, dass es noch solche Leute wie dich gibt." Gleichaltrige sagen "Was bist du denn für ein Spinner!"

Ist das normal. Ich bitte um jegliche Erfahrungen und Ratschläge.

Danke an alle schonmal.

Freunde, Asperger-Syndrom, Ausgrenzung, Außenseiter, Jugend, Soziales
Verliebt in einen Autisten lohnt es sich?

Hallo ihr Lieben,

kurz zu den Backround Infos :) ich (w/22) habe mich letztes Jahr in einen Bekannten (m/23) von mir verliebt. Auch wenn die Diagnose nicht bestätigt ist, besteht schon länger der Verdacht, dass er von hochfunktionellem Autismus „betroffen“ ist. Er ist ein toller Mann den ich (trotz reiner platonischen „Beziehung“) über alles liebe. So sehr habe ich noch nie geliebt.

Wir haben uns bereits viele Male zu zweit getroffen und gemeinsam Dinge unternommen (die Initiative ging meist von mir aus). Z.B gemeinsam spazieren, Kino, Restaurant aber auch schon gemeinsam gekocht und Serien geschaut. Er ist bei unseren Treffen immer mehr aufgetaut und wurde immer sicherer, ich habe allerdings nie deutlich gemacht, dass ich ihn mehr als nur freundschaftlich mag, da ich der Meinung war, dass das klar ist.

Da ich mich ihm offenbaren wollte habe ich ihm gestern Abend gesagt, dass ich ihn mehr als einen Freund sehe. Das hat ihn absolut verunsichert und er hat sehr abwehrend darauf reagiert und mir keine Erklärung für seine Abneigung geliefert. Zitat: „Ich weiß nicht was ich jetzt mit einer Beziehung soll.“ Das akzeptiere auch auch absolut!

Dennoch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er seine Meinung ändern wird wenn ich ihn die Angst nehmen könnte. Ich bin bereit mich auf ihn einzulassen und mich auf sein Tempo einzustellen.

Nun zu meiner Frage: gibt es Tips wie ich auch ihn zugehen kann, ihm die Angst vllt nehmen könnte? Lohnt sich das? Oder beängstige ich ihn damit. Ich freue mich auf eure Antworten!

Psychologie, Asperger-Syndrom, Autismus
Habe ich Asperger oder bin ich einfach nur hochsensibel?

Ich wurde im 6. Lebensjahr mit Asperger-Autismus diagnostiziert. Im Kindergarten spielte alleine ich mit den Spielsachen auf meiner eigenen Art und Weise und habe schon sehr früh Stimming betrieben (immer die selben Bewegungen). Ich kann mich noch erinnern, dass ich im Kindergarten so Wasserflaschen gesehen habe mit Bildern drauf. Dann habe ich mich vor die Flaschen gestellt, mit Stimming begonnen und von den Bildern so gedanklich Geschichten erfunden, dass jemand aus dem Kindergarten ein T-Shirt mit dem selben Bild trägt und dann von dem jenigen eine Geschichte erfunden habe..

Irgendwann in der Grundschule habe ich mich verstellt und habe gelernt, so wie die anderen zu sein und ein paar Freunde gefunden. Aber manchmal überfordert mich das „verstellen“….. und ich bekomme immer Reizüberflutungen bei nur bestimmten Veränderungen wie zB. wenn der Vorhang nicht so verschoben ist, wie er immer ist (versteht mich sicher eh keiner)

Ich bekomme auch oft Reizflutungen wenn es mir zu laut ist oder mir ein nerivger Gegenstand ständig ins Auge sticht (das tut weh bei den Augen)

Ich habe eigentlich noch mehr Anzeichen von Autismus die ich aber nicht alle aufzählen werde weil ich zu faul bin

Habe aber jedoch auch ein Anzeichen von Hochsensibilität:

Ich glaube (vielleicht nehme ich es auch falsch war) dass ich Gefühle anderer sehr stark erkennen kann wie zB. wenn jemand lächelt aber innerlich traurig ist, auch wenn er das so gut versteckt merke ich dass der in Wirlklichkeit traurig ist, oder ich merke auch oft, wenn mich Leute anlügen egal wie gut sie das machen oder wenn ich etwas mit den Leuten mache, worauf sie eigentlich keine Lust darauf haben aber so tun, als hätten sie Lust darauf. Ich weiß nicht ob ich das wirklich weiß, oder ich das nur falsch wahrnehme. Ich nehme häufig wahr, dass mich die Leute nicht leiden können aber so tun, als könnten sie mich leiden.. keine Ahnung..

Und bei Autismus ist es so, dass sie es nur sehr schlecht erkennen können.. also bin ich jetzt eher Autist oder hochsensibel?Kann man auch beides sein, wenn ja bin ich das?

Du bist Autist 100%
Du bist hochsensibel 0%
Du bist beides 0%
Psychologie, Asperger-Syndrom, Autismus, Hochsensibilität, Hochsensibel
Wieso gibt es oft zu wenig Verständnis für Autisten?

Ich bin selber Asperger-Autist.

Ich erlebe einige Alltagssituationen, in denen ich für unterbelichtet erklärt werde. Zum Beispiel gehört dazu das Einkaufen. Manchmal nimmt meine Mutter mich mit, da ich kein Auto habe (ich kann wegen meinem Autismus nicht fahren. Viele können das, ich aber nicht). Ich fühle mich an der Kasse öfters überfordert. Deswegen kann ich oft nicht mitdenken und zücken zum Beispiel mein Geld nicht bis ich erneut dazu aufgefordert werde oder tu meine Sachen erst zu spät in den Einkaufswagen. Meine Mutter packt das dann für mich in schneller Geschwindigkeit ein. Ich fühle mich genervt von ihrem Verhalten. Sie sagt dann immer ganz penetrant: "Komm, ich mach das". Wenn ich alleine einkaufen gehe klappt das doch auch. Ich bin nur nicht so schnell wie manche andere. Soo langsam allerdings auch wieder nicht. Ich fühle mich dann so als könnte ich nichts auf die Reihe kriegen.

Wenn wir manchmal normal in der Stadt sind und ich mir etwas kaufe, sagt sie mir manchmal wie einem kleinen Kind, dass ich mein Geld rausholen muss, als wäre ich 2 Jahre alt oder so. Dabei bin ich 25. Natürlich weiß ich wie das geht, bin nur manchmal wegen der Oberflächlichen Interaktion an der Kasse verwirrt. Aber nicht weiter schlimm.

In der Schule damals wurde ich gemobbt und habe fast nicht gesprochen aus Angst und Unwohlsein. Deswegen wurde ich von meinen Lehrern ebenfalls fertig gemacht. Sie haben ständig Gespräche gewollt und mich immer misinterpretiert. Ich wurde öfters der Klasse vorgeführt und musste am als einziger Anfang der Stunde aufstehen und fragen als Prüfung beantworten. Ich habe oft kein Wort rausbekommen, aber es wurde immer weiter gemacht, obwohl alle gelacht und beleidigt haben. Die Lehrer hat das amüsiert.

Dann gibt es noch Situationen, in denen ich angeschrien oder ausgelacht werde, weil ich die Intention von anderen nicht immer verstehe. Ich wurde deswegen schon oft beleidigt.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass viel über die Köpfe von Autisten hinweg entschieden wird. Die Bedürfnisse werden missachtet, nur damit der Autist besser in die Gesellschaft passt.

Ich betreibe seit meiner Schulzeit exzessives Masking. Seit dem habe ich ständig Kopfschmerzen, wenn ich zuhause zur Ruhe komme, weil es so anstrengend ist. Und ich erlebe immer wieder unverständnis von den Leuten, die meinen alles besser über mich zu wissen. Ich sei ja nur ein dummer Autist. Dabei bin ich nichtmal soo tief im Spektrum. Ich lebe ganz normal mit meinem Mann zusammen. Ich bekomme ganz normal ein selbstständiges Leben auf die Reihe.

Schule, Freundschaft, Psychologie, Asperger-Syndrom, Autismus, Liebe und Beziehung, Autist, Autismusspektrumsstörung
Probleme mit Ernährung?(Keine Milchprodukte, kaum Gemüse, kein Fleisch) Zusammenhang mit Asperger?

Also ich esse generell sehr wenig. Nicht von der Menge her sondern wenig unterschiedliches. Also fang ich damit an was ich nicht mag. Ich mag ca. Seit ich 7 Jahre alt bin(jetzt bin ich 15) keine Milch mehr. Das ging langsam an und fing über die Jahre an einfach immer weniger Milchprodukte zu essen. Bis ich jetzt an dem Punkt bin, dass ich überhaupt keine Milchprodukte mehr esse. Es schmeckt einfach nur noch ekelhaft. Dann esse ich seit der 5 Klasse kein Fleisch mehr. Das allerdings wegen Konsistenz und nicht wegen Geschmack. z.B. wegen Knorpel, Fasern oder ähnliches da drin. Esse nur ganz selten sowas wie Chicken Nuggets(hat halt überall die gleiche Konsistenz). Nun bin ich also so gut wie Veganer. Problem daran ist, dass Veganer sich die notwendigen Nährstoffe über Gemüse oder so ranholen. Das mag ich allerdings auch nicht. Seit ich denken kann schmeckt mir allerlei Gemüse überhaupt nicht. So das wars glaube ich damit was ich nicht esse.

Jetzt erzähle ich euch was ich denn esse(bleibt nicht mehr viel übrig😅). Ich ernähre mich eigentlich ausschließlich von Zeigprodukten(Kohlenhydrate). Das heißt Nudeln( Aller Art Spätzle, normale Nudeln, Schupfnudeln usw.), Reis. Und das war's dann auch wieder. Zum Glück kommt fast jedes Jahr ca. 1 Sache dazu die ich anfange zu mögen(aber auch manchmal 1 Sache, die ich mochte flöten). Momentan mag ich also Gurken, Tomaten, Kürbisse, Mais und Kartoffeln. Gewürze aller Art finde ich auch super. Dadurch kann ich jetzt sowas essen wie Suppe. Oder Kartoffeln mit Mais und Tomaten(ne Art Auflauf oder so, ka). Mein absoluter Favorit sind extra Vegane Produkte wie Sojaschnitzel und solcherlei Zeug. Ja ich weiß das mögen viele nicht. Ich find's top und sehe das als eigenständiges Produkt und nicht als billiger ekelhafter Ersatz an. Auch sowas wie Bolognese, nur halt mit veganen Hack finde ich sehr lecker.

Mit Früchten ist bei mir irgendwie komisch. Ich mag die eigentlich. Fühle mich aber überhaupt nicht zu denen angezogen. D.h. wenn mir was angeboten wird sage ich(obwohl es eigentlich schmeckt) nein.

Ich habe gemerkt, dass mir das auf Dauer nicht gut tut. Ich bin mit 15 noch 150cm groß und wiege 38 Kilo. Nicht gerade gut. Außerdem bin ich fast immer krank(naja kann auch am Long covid liegen). Ich bin EXTREM unsportlich. Also bin allein beim schnellen gehen auf 180 und nach 2 Minuten laufen habe ich fast 200er Puls. Auch nicht gut. Achso und bin Asperger Autist falls das daran liegen könnte

Vielleicht hat ja wer ne Idee warum ich seid der Kindheit solche Probleme habe. Ich bin daran interessiert das ganze wieder in Griff zu kriegen (wird ja langsam Zeit😬) Veganer würde ich gern bleiben aber das mit dem Gemüse muss sich ändern denke ich.

So und Glückwunsch an alle Psychopathen die sich diesen Herzensschrei an Roman durchgelesen haben😂. Ihr verdient wirklich ne Urkunde. Und ich auch weil ich das ganze geschrieben hab. Naja schönen Tag noch und ein gutes Leben.

Bis zur nächsten Frage(die habe ich genug)

Gesundheit, Ernährung, Asperger-Syndrom, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness, Veganismus
Wie wahrscheinlich ist es, dass ich eine Klasse überspringen kann?

Hi!

Ich wollte mal fragen, wie wahrscheinlich es ist, dass ich es schaffe eine Klasse zu überspringen.

Ich schildere euch nun die Situation:

  1. Ich bin wahrscheinlich (immer noch nicht bestätigt) Asperger Autistin
  2. Habe bis jetzt immer einen Einser Schnitt gehabt (1,7)
  3. Ich bin mental sehr reif
  4. Ich bin sehr aufnahmefähig
  5. Ich bin bereit die ganzen Ferien über zu lernen
  6. Man merkt, dass ich mich im Unterricht mega langeweile
  7. Habe kleine Probleme in Mathe (In der Schulaufgabe hatte ich eine 2 und in der ex eine 3. Ich bin in fast jedem anderen Fach besser)
  8. Habe in Geografie in der ex eine 3 (beim Plakat habe ich noch keine Rückmeldung
  9. Meine schlechteste Note in diesem Jahr (Gymnasium wird nicht dazu gezählt) ist in Sport eine 4 (50 m Sprint). Aber ganz im Ernst! Was kann ich dafür wenn ich Lipödem (noch nicht bestätigt. Wir haben demnächst einen Termin), Asthma, Long Covid und Heuschnupfen habe (weswegen ich täglich mindestens 4 mal Medikamente einnehme)
  10. Sonst schreibe/ habe ich nur Einsen und zweien (mehr Einsen)
  11. Hab durch mein wahrscheinliches Asperger Syndrom auch ein paar Motorische Einschränkungen

Ich würde gerne von euch eine Einschätzung haben, wie warscheinlich es ist.

Ich habe momentan (offiziell) 2 dreien die nur ein Mal zählen. Und 2 dreien kommen wahrscheinlich noch dazu. Diese Zählen auch nur ein Mal. Eine 4 in Sport die aus meiner Sicht (und die meiner Mutter) nicht berechtigt ist (vielleicht schaffen wir es, dass die Note nicht zählt oder aus der 4 eine 3 wird).

Ich gehe übrigens auf eine Realschule. Das Gespräch ist nach den Ferien.
Das gymnasium haben wir schon probiert bin aber mit selbstmordgedanken, psychischen Problemen davon gekommen, die aber wieder weg sind.

Ich freue mich auf Antworten.

LG Amy

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Was tun wegen Mobbing?

Hi!

Folgende Situation:

Immer im Bus hänseln mich die Jungs, erzählen lügen, beleidigen mich usw.

Meistens ignoriere ich es, gehe weg oder höre ganz laut Musik über meine Kopfhörer.

Einer hat gesagt, dass du voll dumm bist usw. Ich habe nach einiger Zeit geantwortet:,, Mal darüber nachgedacht, dass es auch eine Behinderung sein kann? (Habe wahrscheinlich das Asperger Syndrom und es zählt offiziell als Behinderung). Er dann so:,, Ja und diese Behinderung heißt Dummheit“. Ich bin dann einfach weggegangen mit den Worten:,, Guck mal Bei Autismus Kultur und gibt dort Asperger Syndrom ein“. Er macht weiterhin weiter.

Meine Mutter weiß darüber Bescheid und ich komme täglich mit den Worten nach Hause:,, Die Jungs haben mich wieder geärgert“ und sie antwortet:,, Ignoriere die. Die sind alle noch Kinder (vom Verhalten)“.

Nachdem meine einzige Freundin (die ich auch mal sehe) aus dem Bus aussteigt kommen die Jungs zu mir und verhalten sich wie die größten A Löcher. Sie lachen mich aus, lästern über mich (Bei meinem Dasein) usw. Ich mache meine Kopfhörer rein und ignoriere die scheiße.

Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich würde den gerne mal eine klatschen oder so, was ich aber nicht mache. Ich nehme die ganze Kacke nicht ernst und bleibe wie ich bin aber ich weiß auch nicht wie ich das stoppen soll. Die sind nicht in meiner Klasse und noch nicht mal auf meiner Schule.

Was kann ich machen?

LG Amy

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Überfordert mit autismus Freund?

So, ich muss das jetzt mal einfach loswerden. Mein Freund hat Autismus (wir sind beide zwischen 20-30 Jahre alt) und ich habe kein Problem damit das er in manchen Dingen Hilfe braucht und langsamer beim Erwachsenen werden ist aber er ist echt wie ein dummes kleines Kind. Ich denke echt langsam das es nicht sein Autismus ist sondern er selbst.

Ich halte gerne seine Hand im Bus um ihn zu beruhigen wenn Leute in der Bahn zu laut quatschen und helfe ihn gerne im Laden wenn er überfordert ist. Ich muss ihm aber auch frühstück machen, weil er so faul ist und sonst lieber garnichts isst. Er regt sich auch über die kleinsten Dinge auf wie zum beispiel wenn etwas im Angebot war und er dann plötzlich 5 Cent mehr bezahlen musste.

Selbst beim Sex muss ich alles machen. Er will Sex aber wartet das ich danach frage und fragt nie selbst. Die richtigen Kondome finden war auch der horror. Er hat sich nicht getraut welche zu kaufen also bin ich mit gekommen. Er war zu schüchtern sein bestes Stück zu messen und wir mussten so viel rumprobieren bis wir seine Größe gefunden haben. Wer musste das alles machen? Genau ich. Er guckte mich mit einen kindischen Blick an und wollte das ich das alles mache.

Ich wollte einen Mann haben der mich beschützt und bei dem ich im Arm schlafen kann. Naja... Er besteht darauf nachts bei mir im Arm zu schlafen damit er sich sicher fühlt. Er sagt auch das er mich als Mutter Figur sieht. Ich habe versucht mit ihm zu reden aber er sagt das es von anfang an so war und er möchte das es jetzt auch so bleibt. Ich wäre jetzt seine Mami. Ich glaube er mag ddlg, weil ich soll ihn auch mein Baby nennen.

Freundschaft, Psychologie, Asperger-Syndrom, Autismus, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung

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