Umgang mit behinderter schwester?

Hallo, meinen name möchte ich nicht angeben trotzdem möchte ich mein alter bekannt geben das mich mehr verstehen können. Ich bin nun 13 jahre alt und mitten in der Pubertät könnte man sagen aber leider plakt mich dieses thema mehr als 3-4jahre. Als ich 5war kam meine kleine schwester auf die welt leider mit einer Behinderung ( trisumi 18 ) mein 5lebensjahr lebte ich bei meinen Großeltern und eigentlich hätte ich dort meine mutter am meisten gebraucht da ich mit 5und halb in die schule kam. Bis zu meinem 9lebensjahr lief alles gut ich hatte mich an das leben mit meiner Schwester gewöhnt dachte ich. Doch seit dem nicht mehr ständig liegt die Aufmerksamkeit auf ihr & egal wo man hin geht fängt sie an zu brüllen und jeder starrt uns an mir ist das sehr unangenehm da ich in der 5-7klasse stark unter mobbing leidete habe ich null Selbstvertrauen! Ich schämte mich für meine Schwester den ich durfte seit ich 5war nicht mehr in den urlaub auserhalb von Deutschland und wenns geht nicht weiter als 100km den weitere strecken mit ihr gingen besser gesagt geht bis heute nicht. Meine Familie interessiert sich nur für meine kleinere Schwester und das merke nicht nur ich. Oft genug wenn ich meine Meinung sage zu meiner mutter hört man „du undankbareres miss**tück “ „du eiskalte schl**mpe“ oder du „ekelhaftes etwas“ das tut schon weh. Ich weis nicht was mit mir los ist aber ich will nicht mehr. Ich habe Suizid
gedanken seit der 5klasse ich bin nun in der 8klasse ich fühle mich ungeliebt und benutzt ich habe keine freunde wirklich. Niemand ist für mich da. Ich will einfach hier nicht mehr leben. Ich möchte Zuneigung Freunde uns liebe. Mein vater leidet an argessions probleme die medizinisch fest gestellt wurden. Kennt ihr jemand mit dem ich schreiben könnte über meine Probleme und der lösungen kennt? Ich möchte nicht zu lehrern oder zu Familienangehörigen. Danke an jeder der mir versucht zu helfen💐

Familie, Freundschaft, Psychologie, Behinderung, Liebe und Beziehung, Problemlösung, Seelsorge, Streit, hilferuf
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Warum habt ihr euch für oder gegen euer behindertes ungeborenes Kind entschieden?

Hallöchen allerseits

Ich hatte vor einer Weile mit einer aus dem Internet (18j) ein Gespräch. Es ging darum, dass sie ihr ungeborenes Baby abgetrieben hätte wenn es körperlich oder geistig behindert wäre. Da sie meint es hätte keine zukunft kann nicht reden oder glücklich sein.

Da trennen sich ja die Meinungen und mich nimmt es nun wunder was ihr alles so sagt und vorallem die, die sich für oder gegen ein Behindertes Kind entschieden haben - warum?

Ich bin selbst Mutter und habe relativ früh erfahren, das mein Kind einen schweren Herzfehler hat.

Das erstmal zu erfahren, ohne zu wissen, was der Herzfehler verursacht, wurde mir noch gesagt, ich sollte mir überlegen ob ich das Kind abtreiben möchte oder ob ich nach der Geburt sterbehilfe beantragen möchte oder mein Kind operieren lassen will und hoffen will, dass es überlebt.

Das war natürlich hart. Mir wäre es lieber gewesen, wenn ich mich über die erkrankung hätte informieren können, bevor ich mit abtreibung, sterbehilfe oder OP und Hoffen auf ein leben konfrontiert werde.

Dennoch kam für mich nicht infrage, mein Kind abzutreiben. Ich wusste wenn ich mich für das Kind entscheide und für das Leben, war es nur möglich, mit vielen OP's und lange Krankenhausaufenthalte.

Sie wurde 3 Tage nach der Geburt am offenen Herzen operiert und die Tage danach waren schlimm.

Nach 4 Monaten eine erneute OP und alles von vorne. Ja, es war schlimm, wir hatten schlimme Zeiten und Urlaub im Krankenhaus während andere mir den Kindern am Strand waren. Wir mussten uns nach der Kleinen richten und darauf achten, was machbar ist und was nicht. Ich hatte mir sorgen gemacht wie mein ganzes Leben noch nie. Ich wünsche nie einer Mutter, das sie erfährt, das die Ärzte nicht wissen ob sie die nächsten Stunden oder Tagen überlebt oder nicht.

Aber.... Aber jetzt ist sie mein Glücklichstes Mädchen und ihre grosse Schwester sagt ihr 100 mal am Tag wie lieb das sie sie hat. Sie darf nun Kind sein, fast wie alle anderen. Sie hat nicht mehr so viele Einschränkungen. Auch wenn eine weitere op geplant ist, ist es immer noch das schönste, ihr beim Aufwachsen zuzusehen.

Ich habe für uns richtig entschieden und darf von ihr jedes mal wenn ich weggehen muss ein ,,ich hab dich lieb mama" hören. Das ist es, was für mich zählt.

Warum habt ihr euch für oder gegen euer krankes Kind entschieden? Habt ihr eure Entscheidung im Nachhinein bereut nicht? 

Schwangerschaft, Baby, Erkrankung, Behinderung, geistige-behinderung, Gesundheit und Medizin, Herzfehler, Kinder und Erziehung, körperliche behinderung, schwanger, Ungeborenes
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Ist man ein Mörder, wenn man einen Zellhaufen abtreibt beziehungsweise zerstört? Warum stehen Gläubige und Moralisten diesem revolutionären Fortschritt im Weg?

Hallo,

ich befasse mich in letzter Zeit vermehrt mit dem Thema Abtreibung und biologischem Fortschritt. Ich muss sagen, ich bin kein Abtreibungsgegner, sondern finde sowas überhaupt nicht schlimm.

Leider wird man immer angefeindet, von wegen das sei Mord und man solle nicht Gott spielen.

Erst vor ein paar Tagen war ich in einem Labor, wo man nach Erbkrankheiten etc. forscht. Mich interessiert das Thema sehr und letzendlich müssen wir "Gott spielen" damit wir einen Fortschritt erzielen. Der Professor, der dort arbeitet im Bereich Humangenetik und Bioinformatik, erklärte mir und den interessierten, dass ein Zellhaufen NICHT "lebt". Er meinte auch, dass das zu verbissene "humane denken" immernoch zu stark verbreitet ist, vorallem in unserer Gesellschaft , wo die Kirche immernoch einen großen Stellenwert hat (leider), deshalb sind die Forschungsgesetze viel zu streng und zu eng geäußert.

Ich muss sagen, dass die Gesetze gelockert werden müssen, man darf z.B kein Embryo verändern, man darf an keinen Techniken forschen. Es ist unfair, die Regierung denkt einfach zu christliche, anstatt endlich mal voran zu kommen.

Es gibt innovative Ideen zu Technologien zur künstlichen Gebärung via. Künstlicher Intelligenz. Oder zur Abtreibung und Veränderung eines Genoms via. maschineller Algorithmen und Automatisierung. Ist jetzt die Maschine der Mörder? Nein das darf nicht sein, wir Entwickler werden aktiv gestört an der Forschung.

Natürlich verurteile ich keinen Abtreibungsgegner, jeder hat seine Meinung. Aber einen Aktiven und Passiven Abtreiber als Mörder zu bezeichnen ist doch wohl die Krönung. Nein Abtreibung ist kein Mord.

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Welche Betreuungsmöglichkeiten gibt es für mich?

Ich bin 22 und habe leider einige psychische Erkrankungen, die mir das Leben nicht so einfach machen (u.a. Depressionen, Borderline, Angststörung, Essstörung). Momentan versuche ich zu studieren und bin im ambulant betreuten Wohnen, habe also im Durchschnitt 2 Termine pro Woche, an denen ich Hilfe für Haushalt, Freizeit etc bekommen kann. Leider bin ich stark übergewichtig und schaffe es weder abzunehmen noch regelmäßig zu kochen oder regelmäßig frische Sachen einkaufen zu gehen. Suizidgedanken habe ich fast täglich und etwa einmal im Monat ein komplettes Tief, an dem ich nur weine und gar keinen Sinn im Leben mehr sehe. Ich bin oft stark angespannt und verletzte mich auch manchmal selbst. Ich bin sehr oft müde oder habe keinen Antrieb, sodass ich den Haushalt manchmal überhaupt nicht schaffe, schmutziges Geschirr, Dreckwäsche und Müll sich stapeln. Meine Freizeit verbringe ich meist allein, da ich soziale Schwierigkeiten habe und sehr schwer Freunde finde, aber mich unter Menschen meistens auch nicht wohl fühle. Soviel zu einigen meiner Probleme.

Ich suche nun eine Möglichkeit anders (etwas mehr, aber nicht zu intensiv) betreut zu werden, eventuell stationär. Welche Arten von Wohnmöglichkeiten/Betreutem Wohnen /Langzeittherapie kennt ihr, die für mich geeignet sein könnten, damit ich auf Dauer stabiler und selbstständiger werde? Wisst ihr an wen ich mich wenden kann, um verschiedene Wohn-/Therapieangebote zu bekommen? Ich würde mich über Antworten sehr freuen :)

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Wäre dies eine sinnvolle Sehprothese?

Ich weiß nicht, ob es so was schon gibt, eigentlich müsste es das schon seit 50 Jahren – heute reicht eine Smartphone-App: Alle Daten, die das Auge aufnimmt – Helligkeit, Schärfe, Farben – lassen sich auch mit Geräuschen wiedergeben. Man könnte also die Kamera zu einem Ohr umfunktionieren, das Bilder „hört“. Über Stereo-Kopfhörer würde es so wirken, als würde jede Oberfläche ein leises Summen von sich geben, eine Kombination von Tönen.

Die passende Hardware samt Betriebssystem ist bereits installiert: Das Hirn ist ein Muster-Junkie, es erkennt und analysiert sie, unabhängig von der Quelle – eine Frage des Übens und des Lernens. Für den Rest stellt man eine virtuelle Realität und ein digitales Mischpult ins Internet, sollen die Sehbehinderten sich ihre Audio-Welt selbst mischen. Durch Erfahrungs- und Ideenaustausch würde die Software immer besser und vielfältiger werden.

Für Taube gäb's ein ähnliches Konzept mit Mikrofonen, die Geräusche „sehen“. Taubblinde könnten eine ungeheure Menge von Informationen über die Haut vermittelt bekommen – ein T-Shirt mit Elektroden wäre ein Vorschlag. Natürlich wären die Methoden beliebig kombinierbar und zugänglich für alle.

Es wäre interessant zu erfahren, welche Welten sich andere Menschen mischen, man könnte auch über zusätzliche Sinne nachdenken, Augmented Reality usw. Doch zunächst möchte ich wissen, was andere dazu sagen.

Falls das Sinn ergibt, kann die Idee gern kostenlos weiterverwurstet werden. Open Source.

Technik, programmieren, Behinderung
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Untermieter belästigt durch Lärm, ist aber geistig behindert, was tun?

Hallo, in der Überschrift steht es im Prinzip schon. Mein Untermieter ist ein Fall fürs betreute Wohnen, kann aber grundsätzlich alleine wohnen. Er ist geistig behindert, aber nicht so behindert, dass er unzurechnungsfähig ist. Er kann in einem Moment klar genug sein, um mir Gesetzesvorschriften vorzulesen und im nächsten Moment jault er wie ein Schlosshund oder lacht diabolisch wie ein schechter Film-Bösewicht.

Mein Problem ist, dass er seit einigen Monaten mich fast um den Verstand bringt, weil er nicht nur laut Musik anmacht (was sich noch in einem guten Rahmen hält), sondern DERART laut mitJAULT und KREISCHT und BRÜLLT, dass ich ihn oben DURCH meine Lärm-Schutz-Kopfhörer höre!

Das Ganze findet dazu noch JEDEN Tag von 2 Uhr nachts bis 6 Uhr (nur Jaulen und Kreischen ohne Musik) und 6-11 Uhr morgens (mit lauter Musik dazu) und nochmal abends um 21 Uhr für ca. 2 Stunden statt.

Ich habe natürlich schon versucht, nett mit ihm persönlich zu sprechen und ihn zu bitten, das einzuschränken. Er warf mir daraufhin (rechtlich korrekt) vor, dass er ab Punkt 6 Uhr vertraglich Freiheit hätte, Krach zu machen. Nach Hin und Her einigten wir uns wenigstens darauf, dass er künftig erst ab 8 Uhr statt um 6 Uhr Musik anschalten würde, weil mein Argument, dass nicht jeder um 6 Uhr aufstehen würde, ihm irgendwie einzuleuchten schien. Seitdem geht die Musik statt 6:01 Uhr erst ab ungefähr 8:10 Uhr an. Sein Gejaule seit 2 Uhr nachts ist aber nach wie vor da und das eigentliche Problem bei der Sache. Auch ein Gespräch mit einem Angestellten des Vermieters (Gesellschaft) fürte nur zur einer 2-tägigen Besserung.

Dieser Mann bringt mich langsam um meinen Verstand. Die Wohnung über mir wird seit 15 Monaten stetig "be-bohrt", als ob die Mieterin alle 2 Wochen den Parkettboden rausreißt und neu verlegt, was die Sache auch nciht besser macht.
Ich bin dazu noch mit einer akustischen Filterschwäche belastet, was heißt, dass ich Geräusche sehr schlecht ausblenden oder ignorieren kann, weil ich Dinge fast gleich-intensiv höre.

Kurz gesagt: Ich habe Wutausbrüche, fluche wild herum und weine manchmal sogar, weil es für mich pure Folter ist, ich aber nicht ausziehen will, weil die Wohnung perfekt für mich ist.

Da aber keine Mietverträge im Einzelnen gebrochen werden, kann ich nicht wirklich etwas machen. Reden hilft auch nicht.

Was soll ich tun? Ich werd sonst noch irre.

Mieter, Recht, Mietrecht, Lärm, Behinderung, Lärmbelästigung, schwierige Situation, hilfe benötigt, Weiss-Nicht-mehr-weiter
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Gibt es Menschen mit Asperger-Sydrom, welche vor dieser Diagnose / im Jugendalter als Kanner-Autisten „galten“?

Hallo,

Angenommen geht es hier um eine erwachsene Person, welche im Erwachsenalter die Diagnose Asperger-Sydrom nach erneuter Überprüfung eines anderen Psychiaters gestellt wurde.

Im Jugendalter dagegen wurde nach einer zwei Monate langen teilstationären Untersuchung -abgesehen von ADS und leichter Lernbehinderung - der Kanner-Autismus aufgrund bestimmter Sprachauffälligkeiten bei Zweisprachigkeit diagnostiziert, aber auch der Ausprägung der autismusspezifischen Symptome sowie Stereotypien unter Anderem . Jedenfalls wurde aufgrund dessen einiges an Therapien bspw. empfohlen. Diese seien z.B. Logopädie, Psychotherapie, Ergotherapie und dazu noch eine psychiatrische Behandlung.

Nach dieser Untersuchung wurde - bis auf die regelmäßigen Besuche (alle 2-3 Monate mal ) bei dem selben Psychiater (von welchem der Patient/in, um den es hier geht, auch in der Klinik untersucht wurde) nichts an Therapien unternommen.

Trotz alldem erhält angenommen der/die Patient/in nach Aufsuchen eines neuen Psychiaters, wie schon erwähnt, eine Asperger-Diagnose mit äußerst leichter Lernbehinderung

Ist so was möglich?

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Ich bin schon länger solo, kann es an mir liegen, suche oft den Fehler bei mir wegen? Stelle mir die Frage öfters wegen meines Handicaps?

Hallo, ich bin jetzt 28 Jahre alt und lebe in Köln. Da ich nun schon seit fast 3 Jahre wieder solo bin, mache ich mir oft Gedanken, ob es an mir liegt, also das ich solo bin oder ob ich im Leben etwas falsch mache. Ich bin eigt zufrieden mit meinen Leben wie es ist und wie ich meine Freizeit verbringe, ich gehe Spazieren, treffe Freunde, gehe etwas Essen, besuche die Sauna oder gehe ins Fitnessstudio. Aufgrund meiner Spastik die ich seit meiner Geburt habe kann ich in keinen Sportverein gehen, da beim Sport diese ein Hindernis ist, deswegen über ich die Sachen die mich Interessieren mit Freunden aus die damit kein Problem haben z.b Tischtennis spielen oder wie o.g schwimmen gehen. Dies geht zwar, aber eben nicht so gut wie bei anderen. Ich In tressiere mich auch für Geschichte und besuche hier in Köln gerne Kulturelle Tage, so wie gestern den Tag des Offenen Denkmals hier in Köln. Leider habe ich jedoch das Problem, bzw ich denke oft es wäre eins, dass ich aufgrund eines Sauerstofmangels bei meiner Geburt eine Lernschwäche habe. Diese zeigt sich da durch, dass ich lange brauche, um mir Dinge zu merken und Sachen einzuprägen. Da durch bleiben nur ein paar Infos bei mir über solche Tage bzw bei solchen Führungen bei mir im Gedächtnis, wofür ich mich oft schäme. Auch in der Schulzeit war es bereits so, dass ich von Grund auf länger brauchte mir Themen und Dinge zu behalten als die anderen meiner Mitschüler aus der Klasse. Oft ist es auch so, dass wenn ich mir etwas unbedingt merken möchte, dass es genau dann nicht klappt und ich nichts behalte. Eine gute Freundin von mir, mit der ich darüber auch öfters spreche weil es mich belastet, sagt dazu: Es ist. wie es ist, du hast dir die Behinderung nicht ausgesucht und musst einfach versuchen das beste daraus zu machen, wobei einfach hier einfach gesagt ist. Oft tut es mir dann besonders weh, wenn ich meinen Bruder sehe, der keine Behinderung hat und es da durch bis jetzt in seiner Jugend und in seinen Leben leichter gehabt hat. Klar ist mir auch bewusst, dass ich mich nicht mit Ihm vergleichen darf / kann, da er eben keine Lernschwäche und keine Spastik in den Händen hat, dennoch tut es mir mal mehr mal weniger weh, da ich weiß was ich habe und es nicht schaffe es zu ändern. Ich habe aber auch schon viele geschafft, was mir aufgrund des Bildes meiner Behinderung nach der Geburt nicht zugetraut worden ist. z.B habe ich laufen gelernt, zwar erst mit 3 Jahren, aber ja es läuft.. Oder ich habe Radfahren gelernt, zwar auch erst mit 12, aber es ging. Ich brauch eben für vieles etwas länger und mehr Geduld als manchen anderen. Aber eben, weil ich vieles erlernen/ verändern konnte, suche ich die Fehler immer wieder bei mir. So eben auch den " Fehler", warum ich noch solo bin. Ich denke oft, dass ich etwas verändern muss, um nicht mehr alleine zu sein, da ich eben durch Veränderung vieles schon habe erreichen können.

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Bin ich Geistig zurückgeblieben oder hänge etwas hinterher?

Seitdem ich älter werde und kein Kind mehr bin. Zeigt mir mein Umfeld immer stärker das mit mir " etwas nicht stimmt ". Fast täglich werde ich von den Verschiedensten Personen in meinem Umfeld darauf hingewiesen das ich mich "Kindisch" behneme oder "mich zurück entwickele"...

z.B. Ich lebe in einer Pflegefamilie, und letztens hatte ich eine auseinadersetzung mit meiner pflege Mutter. Sie meinte das sie mich genommen hat, weil sie dachte das sie einen Teenager nimmt und kein 5 jähriges Mädchen. Und das was meine Eltern bei der Erziehung verkackt haben sie jetzt ausbaden muss. Und sie meinte das ich mein verhalten ändern muss oder ich solle in eine andere Pflegefamilie. Sie hat mir dinge an meinem verhalten aufgezählt die mir selbst nicht an mir aufgefallen. (Aber ich liebe meine Pflege mama dennoch.)

Oder einige andere Beispiele :

  • Meine Freunde nehmen mich nicht zu bestimmten Freizeit Aktivitäten mit oder zu anderen Freunden, weil ich ihnen peinlich oder viel zu kindisch oder zu unreif dafür wäre.
  • Die meisten Leute vertrauen mir nicht und lassen es dann lieber Pflegeschwester erledigen. z.B. unsere Nachbarn lassen nur meine Pflegeschwester auf ihre Kinder aufpassen, und mich nur selten und dann auch nur wenn meine Pflegeschwester dabei ist. Und ich darf wenn wir einkaufengehen zerbrechliche Sachen nicht halten weil ich sie ja "fallen lassen würde".

Das Verhalten von meiner Pflegefamilie und meinen Freunden macht mich traurig. Bin ich Behindert? oder nur langsamer in der Entwicklung? oder habe ich ADHS?

Wenn ich mein Verhalten manchmal so beobachte fällt mir in manchen bereichen schon auf das ich etwas " Kindisch " bin. Weil z.B. ich brauche noch ein Nachtlicht zum Schlafen, ich habe sehr viele Teddys in meinem Bett liegen, mache mir noch in die Hose und ins Bett ( deswegen waren wir schon mal bei einem Urologen aber dieser wusste nicht woran es liegt. ) Und ich verfalle ziemlich schnell in Panik. Und ich hab angst vor geistern. Und ich hab oft ziemliche Gedächnislücken.Ich höre Kindermusik, Schaue Kinderserien. ( Ich habe auber auch durchaus Hobbys für Leute in meinem Alter entsprechend ) Ich bin schnell von ziemlich alltäglichen dingen Fasziniert und ich habe angst vor Leuten mit denen ich auskommen muss (wie z.B. Familien mitglieder der Pflege Familie, Freunden von Freunden und psychologen) Aber dafür ziemlich offen gegenüber Fremden die ich auf der Straße sehen. Ich lache viel. Und ich Komme ziemlich gut mit kindern aus.ich liebe es mit ihnen herum zu tollen. Deswegen ist mein Berufswunsch auch Kindergärtner. Und In der Schule bin ich eigentlich im Normal bereich. Mein Durchschnitt liegt immer so bei 3( Außer in Mathe da eigentlich immer ne 5.Ich kann nichtmal das einmal eins. Ich rechne auch immer noch mit meinen Fingern.)

Meine vergsngenheit war nicht immer einfach und das macht es halt nicht viel einfacher. Ich weis nicht weiter. Bin ich Entwicklungs verzögert?

Bitte Ich brauche hilfe und habe kein Plan was ich tun soll.

LG lali

Gesundheit, Freundschaft, Psychologie, Behinderung, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung, Zurückgeblieben
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