Wie würdet ihr mit geistig behinderter Schwester umgehen wenn sie ihre Angelegenheiten nicht regeln kann, Schulden bei Krankenkasse auflaufen lässt, etc.?

Das wäre nur mal ein Fallbeispiel, und man sollte sich eben in folgende Situation hineinversetzen:

Diese Schwester wäre 23 Jahre alt, lebt bei ihrer Mutter und hätte eine psychische/geistige Behinderung. Mit 15 fing sie an, nicht mehr in die Schule zu gehen, kein Abschluss und keine Arbeit. Sie lässt bei der Krankenkasse Schulden auflaufen und will nicht zum Amt, aber sie bekommt es auch nicht auf die Reihe, sich eine Arbeit zu suchen oder zumindest erst mal zum Psychologen zu gehen und ein Gutachten erstellen zu lassen.

Ihr Tagesablauf sieht so aus, dass sie sich oft mit Freunden in der Stadt trifft und dann im Stadtpark herumlungert und Alkohol trinkt oder Pfandflaschen suchen geht. Finanziell bekommt sie nur Unterhalt wobei sie verschuldet ist, Handyverträge nicht zahlt, etc.

Sie möchte nicht zum Amt und auch nicht zum Psychologen. Unter Betreuung stellen geht schlecht weil vorher ein Gutachter ein Gutachten erstellen müsste. Sie ist sozusagen nicht greifbar und sie ist auch kein kleines Kind mehr. Die Eltern müsste es eigentlich nicht interessieren sollen???

Die Probleme wären:

  • Sie wohnt bei ihrer Mutter, bekommt nichts geregelt und kann sich selbst nicht unterhalten.
  • Sie weigert sich mit zum Psychologen oder zum Amt zu gehen
  • Bei der Krankenkasse laufen Schulden auf (Familienversicherung nicht mehr möglich)
  • Krankheitsbedingt würde sie Medikamente benötigen (Diabetes?) wobei ihr es aber egal ist und sie nichts dagegen tut.

Wenn sie so weitermacht, wird sie früher oder später obdachlos oder im Krankenhaus landen. Bezogen auf die Schulden musste sie sogar schon eine eidesstattliche Versicherung abgeben.

Was würdet ihr im Umfel tun? Sie ist ja erwachsen und kein Kind mehr, also würdet ihr sie einfach so weitermachen lassen? Falls ihr euch in die Rolle der Eltern hineinversetzt, wäre es möglich dass ihr möglicherweise belangt werden könntet, da viel früher etwas hätte passieren müssen (wegen geistiger Behinderung) und die Eltern eigentlich zu nachlässig waren und sich ggfs. wegen Unterlassung strafbar gemacht haben.

Gesundheit, Schulden, Psychologie, Amt, Behinderung, Betreuung, Kinder und Erziehung, Schwester
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Wie würdet ihr mit einer solchen Situation mit ihm umgehen?

Hallo,ich habe letzten Sommer die Schule gewechselt und bin dort auch gut angekommen.Gleich am ersten Schultag habe ich Bekanntschaft mit einem (körperlich behinderten)Stufenkameraden gemacht,den ich anfangs auch sehr nett fand.Er ist sehr introvertiert und schüchtern,und sucht sonst eher seltener Kontakt zu anderen(laut einer Freundin).Leider freundete ich mich mit einem anderen Kreis an und verlor ihn ein bisschen aus den Augen.Wir hatten ein paar Kurse mit dem Jungen zusammen und einer meiner Kumpels fing an ihn öfters nach den ,,Schienen"? an seinen Beinen zu fragen.Er reagierte immer sehr patzig meist:,,Das geht dich nen Sch* an"oder wenn er mal besser drauf war,,Weil meine Beine besch* kaputt sind".Mein Kumpel reagierte darauf ziemlich frustriert und fing immer öfters an nachzufragen,aber wir haben nie mehr darüber erfahren.

Im Winter fing Person 1dann an,sich richtig komisch zu verhalten.Er lief richtig stacksig und steif,und beleidigte seine Klassenkameraden gefühlt dafür,dass sie ihn angucken.Einmal musste ich mit ihm Partnerarbeit machen und er pampte mich gefühlt für jede Kleinigkeit an z.B weil die Überschrift auf dem Plakat zu weit links war.Außerdem weigerte er sich mir meinen Stift zurückzugeben.Als ich die Schnauze voll hatte,hab ich ihn richtig zusammengeschnauzt,als er dann sein Zeug holen wollte,ist er erstmal hingefallen.Als wir den Raum gewechselt haben ,ist er auch mehrmals gestolpert und hat seinen Kumpel angemeckert,als er gefragt hat,ob alles ok wäre.Zusätzlich hat er im Winter in Sport nicht mitgemacht und sich immer,wenn er aufgestanden ist,seltsam über die Arme hochgezogen.Jetzt im Sommer ist er wieder ganz normal und macht auch Sport,im Moment trägt er nicht mal Schienen.

Meine Frage wäre,ob jemand eine Idee hat,was im Winter mit ihm war?Wie würdet ihr mit seiner fiesen Art im Winter umgehen?Besser die Meinung geigen oder ignorieren?Wie könnte ich herausfinden,welche Behinderung er hat(evtl gar nicht)?

Freundschaft, Angst, Psychologie, Behinderung, Liebe und Beziehung
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Warum kann ich nur Freundschaften mit menschen mit Behinderung schließen?

Bevor es los geht... Ich habe nix gegen Menschen mit Behinderung... Das Thema verwundert mich nur sehr

Ich bin mit 18 Jahren noch sehr kindisch, gucke noch kinderserien und bin sehr gutgläubig und nett. Es ist für mich sehr schwer mich nicht über meine Serien zu unterhalten und ich werde meistens als Nervensäge gesehen weil ich sehr aufgedreht bin und viel rede. Normale menschen mögen mich nicht... Egal wie viel mühe ich mir gebe sie wollen keinen kontakt mit mir. Ich bin mal extra auf den Sportplatz gegangen und wollte da Freundschaften schließen aber immer wenn ich nach einer Verabredung gefragt habe dann haben sie sich da raus gelogen... Das war schon immer so mit leuten... Die hatten immer kein bock auf mich

Jetzt arbeite ich in einer Werkstatt für behinderte Menschen also bin Teilnehmer und ohne jetzt anzugeben aber da lieben alle meine Art. Die sagen alle meine aufgedrehte Art würde alle aufmuntern und die würden bei der Arbeit alle schnell die Müdigkeit verlieren. Ausserdem betteln alle immer bei mir hinterher das sie mich treffen wollen.

Also jetzt an meine Frage... Ich habe nix gegen Menschen mit Behinderung aber warum mögen nur sowelche mich? Leute mit Autismus mögen mich sogar besonders xD aber alle Menschen die normal sind sind nur von mir genervt und mit denen kann ich keine Freundschaften schließen. Woran liegt das?

Freundschaft, Menschen, Psychologie, Behinderung, Liebe und Beziehung
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Wie lerne ich besser meine Behinderung zu akzeptieren?

Hallo Community,

ich bin 16 Jahre alt und habe kaum bis keine Freunde( Die Freunde sind nicht wirklich echt, ich muss die meisten Treffen organisieren und mich dann noch extrem verstellen, zumindest bei einem). Ich leide an Autismus, der nicht stark ausgeprägt ist( Wird durch meine Unsicherheit, die ein großes Problem ist, größtenteils verstärkt). Dadurch, dass ich unsicher bin und nie weiß, ob Menschen es gut mit mir meinen Tritt entweder ein zu schnelles Vertrauen, gefolgt von immer mehr misstrauen, bis hin zur Beendung der Freundschaft von anderen auf.

Meine Art wird, wenn ich ich selber bin immer bemängelt. Meine Zuneigungssuchende Art( Umarmungen, Smalltalk und deeptalk) werden als ,,schwul“ betitelt. Daraus entstand bis vor wenigen Monaten ein Eloquenzzwang, sprich: Ich wollte wie der größte Professor rüberkommen, damit man mich in Ruhe lässt.

Prinzipiell möchte ich einfach nur Freunde haben, die mich nehmen wie ich bin, etwas unauffälliger werden und wieder vertrauen fassen können.

Mehrere Psychotherapien haben nichts gebracht. Ich will nicht mehr etwas mit Leuten machen, die dauerhaft auf Drogen sind, sondern mit zivilisierten Menschen Dinge unternehmen können.

Wäre nett, wenn hier jemand einen Tipp hat!
PS: Ich hasse nicht normale Menschen, da jeder Mensch im laufe seines Lebens reifer wird.

Liebe Grüße

Lernen, Schule, Freundschaft, Psychologie, Autismus, Behinderung, Liebe und Beziehung
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