Wofür darf ein im Altersheim lebender Mensch sein Vermögen ausgeben?

Hallo zusammen.

Ich habe eine Frage, zu der ich im Internet so leider keine passende Antwort finden kann.

Es geht um den Lebensgefährten meiner Oma, der seit knapp einem Jahr im Altersheim lebt, da die Pflege zuhause leider nicht mehr zu bewerkstelligen war.

Die besagte Person hat Ersparnisse. Diese Ersparnisse sorgen dafür, dass kein Wohngeld beantragt werden kann, weil diese über 10.000€ liegen.

Ohne das Wohngeld schrumpft das Ersparte stetig, da die Rente nicht ausreicht, um die Heimkosten vollkommen zu decken.

Der Mann sitzt im Rollstuhl und hat natürlich Bedürfnisse.

Wir fragen uns, ob er sein Geld frei ausgeben darf um seine Bedürfnisse zu befriedigen, ohne in ein paar Monaten/Jahren ärger zu bekommen, wenn er Wohngeld beantragen möchte.

Jetzt mal das krasseste Beispiel:

Da er momentan nahezu komplett ans Pflegeheim gebunden ist, hätte er z.B. gerne, dass sich jemand ein Fahrzeug anschafft, in dem man ihn problemlos im Rollstuhl befördern kann. Er würde für den Transporter gerne selber aufkommen, solange er theoretisch noch die Möglichkeit dazu hat.

Wir würden ihm den Wunsch gerne erfüllen, haben aber Angst davor, dass das dann Probleme gibt, wenn er irgendwann Wohngeld beantragen muss, was in dem Fall sehr viel schneller dazu führen würde.

Falls jemand Erfahrungen damit hat oder die rechtliche Lage dazu kennt, würde ich mich über eine Antwort freuen.

Liebe Grüße.

Finanzen, Altersheim, Bedürfnisse, Pflegeheim, Rollstuhl, Schenkung, Transporter, Wohngeld
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wie bekomme ich einen Arzt dazu das er mir zuhört (ICP)?

Ich bin 22 Jahre alt und habe eine ICP, eine ICP ist meines wissens eigentlich eine nicht fortschreitende Krankheit, aus mir unbekannten gründen schreitet diese Krankheit bei mir dennoch fort bzw. habe ich schon länger das Gefühl das ich vielleicht doch noch mehr habe wie einfach nur eine ICP. Fairer weise muss man sagen ich habe Verhältnis mäßig eine Schwache ICP so bin ich bis vor wenigen Jahren noch komplett frei gelaufen. Hier mal die Bemerkten Verschlechterungen

 

- Nutzung des Rollstuhls seit ca. 2 Jahren

- Motorik Verschlechterung

- Muskelermüdung

- Schmerzen in den Beinen

- Konzentrationsstörung

- Blickfeld Minderung

- Schlappheit beim Aufstehen

- Probleme beim Stuhlgang

 

All diese Symptome treten nach und nach auf seid dem ich aus gewachsen bin und werden immer Stärker gefühlte Alle halbe Jahre, kommt eine neue Symptomatik dazu.

 

Die Ärzte sind immer sehr kurz angebunden, bei keiner Untersuchung kommt was raus, ich erhalte keine wirkliche Beratung. Habe schon mehrfach die Ärzte gewechselt hauptsächlich Orthopäden und Neurologen, mir kommt es fast so vor wie mir die Ärzte nicht glauben, oder sie selbst überfordert sind. Ich habe mir auch schon überlegt ob es sich vlt. Um eine weitere Krankheit handeln könnte die bis dato nicht erkannt wurde.

 

Nun zu meiner Frage gibt es hier ICPler mit den gleichen oder ähnlichen Phänomenen, habt ihr tipps was ich noch machen kann, gibt es evtl. Experten für solche fälle (im Zweifel Bundesweit)  Ich weis nicht mehr wie ich an die Ärzte Ran treten kann, wie ich einen Arzt finden kann der sich wirklich zeit nimmt.

 

Lg. Justin

Muskeln, Pflege, Ärzte, Arzt, Behinderung, Gesundheit und Medizin, Neurologie, Orthopäde, Rollstuhl, ICP
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Rollstuhlfahrer kam nicht in die Bahn rein - Zug Führer erwartete von uns dass wir ihm helfen. OK oder nicht?

Vorhin in der Bahn: Mein Mann, unser Anwalt, die Kinder (7, 10) und Ich standen in einem Türbereich. Als wir an einer Station hielten, sahen wir einen Mann im Rollstuhl am Bahngleis stehen. Er hatte einen Cowboy Hut auf, mehrere Discounter Tüten dabei und saß wie gesagt in einem (Elektro) Rollstuhl.

An dieser Station gibt es einen kleinen Spalt zwischen Bahnsteig und Tür, so dass der Rollstuhl nicht ohne weiteres in die Bahn kommt. Der Spalt ist nicht sehr gross, wenn zwei Leute mit anfassen kann man es gut schaffen, wir haben auch schon mal einen gesehen der es mit viel Schwung selbst schaffte.

Dieser Mann schaffte es jedoch nicht, der Rollstuhl war zu schwer und langsam, er fuhr immer wieder auf die Tür zu, aber die Räder blieben hängen. Die Kinder fragten: "Papa, was macht der da". Mein Mann holte daraufhin sein Smartphone raus, ging etwas in die Knie und filmte die "Einstiegsversuche" des Mannes, während die Kinder sich schüchtern hinter seinen Beinen versteckten. Obwohl es recht voll war schauten alle nur, keiner half.

Auf einmal kam der Bahn Fahrer, er holte ein Schlüsselbund heraus, steckte einen Schlüssel in ein Schloss an der Tür und drehte ihn 90 Grad. Eine kleine Rampe fuhr heraus, nach 30 Sekunden war der Rollstuhl Fahrer im Abteil und stellte sich zu uns in den Tür Bereich. Der Bahn Fahrer schloss wieder alles ab und ging Richtung Führerhaus, dabei sagte er (laut): "Man Man Man, so viele Leute und keiner hilft".

Mein Mann und ich schauten nur, aber unser Anwalt mischte sich ein und sagte: "Entschuldigen sie mal, wir sind normale Fahrgäste, mein Mandant muss zur Arbeit. In ihren Beförderungsbedingungen stehen keinerlei Hinweise auf solche Aktivitäten, bzw. dass der Fahrgast hier zuständig ist, ich muss sie echt bitten". Der Bahn Fahrer schaute ihn nur an, und drehte sich dann wortlos um und ging. Mein Mann sagte: "Das gibt es ja nicht" und wir schauten uns sprachlos an.

Jetzt wollte ich hier noch mal fragen, wie seht ihr das ganze, was würdet ihr uns empfehlen? Grüße

Verkehr, Bahn, Behinderung, Bus, Rollstuhl, Zug
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Wie schnell nimmt das Jugendamt bei Alkoholismus ein Kind weg?

Hallo ihr Lieben, Ich habe folgendes Problem: Ich sitze im Rollstuhl und habe vor 3 Monaten meinen kleinen Sohn zur Welt gebracht. Ich kann weder Beine noch Arme bewegen und deshalb brauch ich selber rundum Pflege. Natürlich brauch ich auch sehr viel Hilfe mit meinem Sohn. Ich habe aber das alleinige Sorgerecht, weil geistig bin ich voll auf der Höhe, nur eben körperlich nicht. Volljährig binich natürlich auch. Ich wohne noch bei meinen Eltern Zuhause. Meine Mama hilft mir mit meinem Sohn. Aber sie ist Alkoholikerin und das sieht sie nicht ein. Wir streiten sehr viel und ich möchte, dass es mein Sohn besser hat als ich es hatte. Meine Mama nimmt keine Hilfe an, will keine Therapie machen und ich möchte unbedingt mit meinem Baby ausziehen. Das ist aber nicht leicht und ich würde gerne mal mit dem Jugendamt darüber sprechen, damit sie wissen, dass ich eine Lösung für mich und meinen Sohn brauche. Aber ich habe solch eine Angst, dass sie ihn mir sofort wegnehmen nur wegen meiner Mutter. Am Besten wäre eine Familienhelferin oder eine 24 h Assistenz für mich und meinen Kleinen. Aber ich hab einfach solche Angst, dass sie mir diese Hilfe nicht anbieten, sondern ihn gleich behalten.... Ja ich habe eine körperliche Behinderung, aber ich bin trotzdem eine sehr gute und fürsorgliche Mama, die nur das Beste für meinen Schatz will. Mit dem Papa war ich 3 Jahre zusammen, aber in der Schwangerschaft hat er mich sitzen gelassen. Deshalb kann ich kaum Hilfe von ihm erwarten.... Denkt ihr, dass das Jugendamt mir Hilfe anbietet oder ihn wirklich mir wegnimmt? Ich hab sonst keine anderen Verwandten, die mir helfen können.

Danke und sorry für den langen Text

Kinder, Pflege, Familie, Angst, Alkohol, Baby, Behinderung, Jugendamt, Kinder und Erziehung, Kindeswohl, Rollstuhl
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