Wie wirkt es sich aus, wenn man eine "versteckte Linkshändigkeit" besitzt und diese über Jahre vernachlässigt (alias auf Rechtshändigkeit umgeschult wird)?

Ich habe alte Videos und Bilder gefunden, in denen ich anscheinend immer Linkshänder war. Ich habe auch geschaut, ob nicht vielleicht das Video gespiegelt war, aber tatsächlich habe ich früher immer mit Links geschrieben. Ich bin gerade extrem überrascht, denn ich schreibe in meinem Erwachsenenalter mittlerweile immer nur noch mit rechts.

Dabei fiel mir auf, dass ich beim rechtshändigen Schreiben schon früher während der Schule nie gut war, aber anscheinend wollte die Deutschlehrerin mir unbedingt damals das Schreiben mit der rechten Hand einbläuen. Ich habe mich jetzt erst wieder daran erinnern und gerade bin ich verwirrter denn je zuvor. Beim Versuch heutzutage mit links zu schreiben, merke ich, dass es mir nicht mehr so gelingt. Erst wenn mein Geist ganz ruhig ist, schaffe ich es flüssiger mit links zu schreiben, auch wenn natürlich das Schriftbild schlimmer aussieht als mit rechts.

Also heutzutage schreibe ich ja mit rechts, aber mein Schriftbild sieht trotzdem nicht sonderlich besser aus (und immer noch verkrampfe ich leicht die rechte Hand beim Schreiben). Kann es sein, dass ich tatsächlich "versteckter Linkshänder" bin? Und wenn ja, ist es irgendwie möglich sich wieder umzugewöhnen? Im Kindesalter ging das sicherlich leichter (wegen der starken Neuronenbildung), aber im Erwachsenenalter?

Und zur eigentlichen Frage: Wie wirkt sich eine solche forcierte Umgewöhnung der Händigkeit eigentlich aus? Das kann doch sicherlich auch psychische Spuren hinterlassen, immerhin ist die Händigkeit eng verknüpft mit den Hirnhälften.

Ich hoffe, dass ich hier etwas Rat finde.

Schule, Schreiben, Psychologie, Linkshänder, Neurologie, Neuropsychologie, schreibschrift, Auswirkungen, Schriftbild, Händigkeit
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Kann der Körper/Das Gehirn selbständig das Dopamin ausgleichen?

Hallo liebe Com,

seit knapp 2 Monaten leide Ich extrem unter das Zittern meiner Knie. Sie werden nach kürzeren Strecken und leichten Belastungen schnell müde und fangen noch heftiger an zu zittern. Ich bin 29 Jahre alt und hatte die letzten 28 Jahre keinerlei gesundheitliche Probleme gehabt. Treibe regelmässig Sport und ernähre mich überwiegend gesund. Alles fing damit an, als ich vor knapp 5 Monate mit der Einnahme des Medikamentes Attentin mit Wirkstoff Dexamphetamine begonnen hatte. Die Nebenwirkungen waren sehr starke aber das Kribbeln in den Füßen und Knien und das Zittern wurden immer extremer. Mittlerweile sind fast alle Nebenwirkungen nach dem Absetzen von knapp 2 Monaten weg, aber Ich habe immer noch wie oben beschrieben sehr starkes Zittern der Knie was mich im Alltag und Berufsleben sehr belastet.

Bei einem Neurologen waren die äußerlichen Befunde alle unaufällig. Ich sollte verschiedene Bewegungsabläufe mit ihm durchführen: Auf den Zehespitzen gehen, auf den Fersen, Beine in verschiedenen Stellungen bewegen, auf deinem Bein stehen, Vibrationen ob ich sie an den Knie spühre etc...alles war soweit unaufällig und er meinte es sei nichts schlimmes und kann weiterhin ein ADHS Medikament nehmen, seit 3 Wochen nehme ich wieder das Medikinet Adult.

Jedoch muss ein EMG-Test noch durchgeführt werden.

Jedoch bin ich durch das Internet auch aufmerksam geworden, dass ein Dopaminmangel starkes Zittern verursachen kann. Das würde auch Sinn ergeben, weil Dexamphetamine ja mit dem Botenstoff Dopamin spielen und dafür sorgen dass es gehemmt wird. Nächste Woche werde ich meinen Dopaminwert mal bei meinem Hausartzt untersuchen lassen.

Wenn ich wirklich einen Dopaminwert durch die Dexamphetamine bekommen habe, wäre das ein grosses Problem, was zu Krankheiten wie Parkinson oder MS führen kann? Und wird mein Körper/Gehirn jemals in der Lage sein einen Dopaminausgleich wiederherzustellen? Ich wunder mich warum mein Neurologe nicht auf die Idee kam meinem Dopaminwert zu testen?

Arzt, Dopamin, Gesundheit und Medizin, Neurologie, tremor, zittern am körper, ADHS Medikamente
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Von Cymbalta (SSNRI) auf Moclobemid (MAOI)?

Hey, ich war circa 2 Monate auf dem Antidepressivum (SSNRI) Cymbalta/Duloxetin, letzendlich bei 90mg täglich.

Meine Psychiaterin meinte, da das Medikament ja bei mir keine Wirkung bis auf Nebenwirkung gezeigt hatte, kann ich es problemlos ohne Ausschleichen absetzen? Stimmt dies wirklich? Ich habe es nicht geglaubt und in 9 Tagen langsam selbstständig abgesetzt und ich erfahre Brainzaps, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Heißhunger, aber null Appetit, flauen Magen, stärkere depressive Verstimmungen und Ängste, irrationale Gedanken, Gedankenkarussell und so weiter. Man muss dazu betiragen, dass ich auch vor 5 Tagen mit dem Zigarettenrauchen aufgehört habe und manche dieser Symptome (Heißhunger) wahrscheinlich auch darauf zurückzuführen sind.

Ab morgen soll ich nun bereits das erste Mal Moclobemid 150mg einnehmen, obwohl ich erst seit dem 26. Juni Cymbalta komplett auf 0mg abgesetzt habe. Da habe ich sie auch nochmal darauf angesprochen und sie meinte nur, manche sagen so, manche so, aber dies sei jetzt schon in Ordnung.

Ist das richtig oder was meint ihr dazu? Kann ich mit dem Beginn von Moclobemid von positive Auswirkungen auf meine Entzugserscheinungen von Cymbalta und Nikotin/Zigaretten ausgehen?

Außerdem bin ich momentan zusätzlich am Phenibut entziehen, aber dieses werde ich hoffentlich bald ausschleichen können (habe gerade nichts da und bin seit heute auf kaltem Entzug). Die Symptome, die ich jetzt habe sind aber denke ich nur vom Cymbalta und Tabak, da man normalerweise erst am 2. Tag Entzugserscheinungen vom Phenibut verspürt.

Was kann ich dagegen tun? Sind ja jetzt einige Entzüge auf einmal. Kann das Moclobemid etwas Abhilfe schaffen?

Medizin, Gesundheit, Ernährung, Medikamente, Körper, Gehirn, Drogen, Psychologie, Antidepressiva, Entzug, Gesundheit und Medizin, Hirn, Nebenwirkungen, Neurologie, Neurowissenschaft, Pharmakologie, Pharmazie, Psychiatrie, SSRI
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HWS und Zwerchfell?

Hallo zusammen,

Ich habe Probleme mit meiner HWS .

Ich bin 21 Jahre alt !

wir renovierten den Garten dieses Jahr .. im März musste ich dann mit ran an die Sache ..

steine schleppen , Schubkarre , schippen etc.

meine Beschwerden fingen an mit

Taubheitsgefühl C1-C3

schwindel

übelkeit ( ohne erbrechen )

schlappheit

appetitlosigkeit

Tinitus

Spannungskopfschmerzen

zur Hochzeit dieser Probleme war ich stationär im KH um schlimmeres auszuschließen .
es wurde ein Kopf MRT gemacht , Halsduplex verfahren , und zwei Blutbilder in denen werte wie CK, LDH , Thrombozyten , Quickwert enthalten waren . Als ich entlassen wurde hielten die Symptome noch weiter an.. nach und nach wurde es aber besser ..
Jedenfalls wurde von meinem Orthopäden auch ein HWS MRT gefordert . Er erkannte eine Steilstellung .. er wollte noch ein ergänzendes MRT ( dies habe ich morgen )

Aktuell habe ich schlimmere Probleme und frage mich ob die von der HWS kommen ..

mir schlafen nachts die Finger ein teilweise auch schneller mal die Füße ( nachts ist es am schlimmsten in der liegenden Position )

des Weiteren tut mir mein Zwerchfell weh und meine Rippen zwicken öfter mal .
Vorallem die an den Rippen beim Herz .
es fühlt sich an als würde ich schlechter mal Luft bekommen. Es pickst etwas und fühle mich dadurch eingeengt .. es macht mir halt Angst ..

Ich muss dazu sagen , dass ich vor paar Wochen beim Kardiologen war ( ich leide unter Extrasystolen und lasse es alle 2 Jahre kontrollieren )..

Kardiologisch war alles sauber . Auch zu den Zeitpunkten wo ich schwerer Luft kriege liegt mein Puls bei 72-78 ( kein Ruhepuls ) .

kann das durch Verspannungen kommen ? Ich weiß das ich welche habe von meiner physio ..

meine Problematik ist ja mit der HWS auch noch nicht bekämpft ..

Arzt, Gesundheit und Medizin, Halswirbelsäule, Lunge, Neurologie, Orthopäde, Zwerchfell
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Findet synaptisches Pruning während (hebbschem) Lernen statt, oder ist es ein phasenweise, genetisch determiniertes Adoleszenzprogramm (ähnlich der Pubertät)?

Nochmal zur mikroskopischen (irreduzible Strukturen - einzelne Nervenzellen und Gliazellen betreffekde) Neurobiologie der Intelligenz:

Folgende Erkentnisse sind auffällig bzgl. höherer Intelligenz:

-höherer Glutamatspiegel und niedrigere GABA-Ausschüttung

-Erhöhte spektrale Leistungsdichte des Alpha-Band EEGs

-Niedrige Arborisierung von - und längere, größere Dendriten

-Höhere Dichte von Somae und Synapsen

Die niedrigere Arborisierung wird durch effektiveres Pruning bewirkt.

Es ist insofern relevant, als dass die so gefilterten, verstärkten Synapsen und Dendriten eine höhere Netzwerkeffizienz aufweisen und so die spektr. Leistungsdichte des Alpha-EEG erhöhen (mehr rhytmischer Repräsentationsdurchsatz pro infinitesimale Zeiteinheit)

Wozu ich aber noch keine Forschung gefunden habe:

Ist das Pruning ein phasenweises, beshränktes Schub-Programm ähnlich einem Wachstumsschub (evolutionär einleuchtend, da abnormes Pruning mit schizo-affektiven Syndromen einhergeht), oder sind einige Hirnareale, insbes. Hippocampus, posteriorer Parietalkortex, dorsomedialer Präfrontalkortex und inferiorer und medialer Temporalgyrus zu synaptischem Pruning auch während des hebbschen Lernens fähig (mit dem Kontext kann womöglich klar werden, worauf ich hinaus möchte)?

Medizin, Schule, Wissenschaft, Biologie, Begabung, Evolution, Neurobiologie, Neurologie, Universität
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Starke Kopfschmerzen beim Krafttraining, kennt jemand das Problem?

Hey, habe seit Samstag ein gewisses Kopfschmerz-Problem.

Kurzgefasst: Samstag war Beintraining, (davor Kreuzheben & Squads) beim ersten Arbeitssatz an der Beinpresse (45 Grad) bekam ich plötzlich extrem starke Kopfschmerzen auf beiden Seiten meines Kopfes. Ich musste mich dann kurz hinsetzen für 5 min und danach ging das Training nicht mehr so weiter wie geplant.

Am Montag bin ich dann wie gewohnt ins Gym, hab Brust trainiert und dann genau das Gleiche, beim ersten Arbeitssatz Bankdrücken kamen wieder diese starken Kopfschmerzen. Diesmal nicht so stark wie am Samstag aber schon sehr unangenehm, danach konnte ich aber halbwegs normal trainieren.

Heute war ich Rücken trainieren und da kam es schon wieder. Erster Satz Latzug und die Kopfschmerzen waren da, diesmal leichter als am Montag aber immer noch sehr unangenehm. Danach konnte ich das Training trotzdem einigermaßen normal durchführen.

PS: Es war eigentlich immer am Anfang des Trainings beim ersten Arbeitssatz: Starker druck links und rechts vom Kopf der 3-5 min lang anhielt und dann verblasste. Die Laune war danach halt komplett im Keller.

Ich vermute mal es ist der primäre Anstrengungskopfschmerz. Ich werde wenn es diese Woche weiterhin auftritt zum Neurologen gehen, davor wollte ich aber mal Fragen ob hier jemand schon mal dasselbe Problem hatte und was am ende Diagnostiziert wurde. Vielleicht hat jemand auch ein paar Tipps was ich dagegen tun kann? Werde die nächsten 2 Tage erstmal zuhaue bleiben.

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Ich habe so ein drückendes kribbeln so ein stechen an meiner linken Brust seit 3 Tagen, bin M 25 Jahre und habe Bluthochdruck, was könnte das sein?

Also ich habe auch kein übergewicht aber ich habe in letzter Zeit viel Hänchenfleisch gegessen bzw. Döner, vorgestern eine Tüte Chips Packung und danach war auch dieses empfinden deutlich da von dem stechen in meiner linken Brust. Ich ernähre mich seit 3 Jahren gesund und bekomme den Bluthochdruck auch in griff mit bestimmten Tee und Sport, es ist eher stress bedingt bei mir.. aber das stechen kann ich mir nicht erklären, ich hatte das vor paar Monaten paar tage lang dann war das weg und jetzt ist das wieder da, anfangs war das stechen so an dem oberen Bereich meiner linken Brust etwa neben der Achsel über die Nippel, das fühlt sich verkrampft an und dieser krampf oder stechen taucht deutlich auf wenn ich mich in eine bestimmte richtung bewege oder unregelmäßig geatmet habe, es fühlt sich so an als würde es immer mehr in richtung Herz rücken dieses krampf gefühl auf der Brust also das stechen ist weiter gerückt richtung Herz und fängt langsam daneben an zu stechen, als käme ein schleichender Herzinfarkt daher so fühlt das sich an, weiß wer was das sein könnte? hat das was mit arterien verkalkung zu tun vielleicht? hat hier jemand ähnliche erfahrungen gemacht und kann davon berichten? lieben Dank für jede Hilfe.

Und wenn ich zum Hausarzt gehen werde morgen, was muss ich sagen damit da genau mal abgecheckt werden kann was das ist weil wie gesagt ich hatte das schon mal und denke nicht das es normal ist, war damals deswegen auch beim Kardiologen aber der konnte anscheinend nichts feststellen.

Danke

Sport, Fitness, Medizin, Gesundheit, Ernährung, Lebensmittel, Krankheit, Herz, Arterien, Gesundheit und Medizin, kardiologie, Krankenhaus, Nervensystem, Neurologie, Organe, Sport und Fitness
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Steckt dahinter eine Krankheit oder sind es vorrübergehende Nebenwirkungen?

Hallo Com,

Ich habe ADHS im Erwachsenenalter und nehme dafür entsprechende Medikamente.Angefangen hatte es mit Medikinet, was leider nicht zur Aufbesserung der Konzentrationschwäche führte. Seit knapp 6 Monaten nehme ich das Medikament "Attentin". Es ist ein Medikament mit reinen Dexamphetaminen. Meine Tagesdosierung betrug am Anfang 20mg täglich, steigend bis 20-30 mg täglich. Die Wirkung war zwar besser als das Medikinet aber leider schlichen sich seit dem Beginn der Einahme von "Attentin" viele unangenehme Nebenwirkungen bei mir auf : zum Beispiel: Appetitlosigkeit, Schlafunruhen, Muskelzuckungen, Muskelzittern, Kribbeln in den Füßen und Knien und Tics.

Nun habe ich das Medikament seit 4 Wochen abgesetzt , aber leider habe ich immer noch ein Problem was mich im Alltag extrem zu schaffen macht:

  • Erhöhtes Kribbeln in den Knien und Füßen in Ruhe und Bewegungsphasen seit 4 Wochen konstantbleibend
  • Meine Knie werden nach kürzeren Strecken sehr schnell müde und es treten Muskelzittern auf. Manchmal habe ich das Gefühl. dass sie mein Gleichgewicht nicht mehr halten können

Mein Alter ist 29 und ich hatte keine Vorerkrangungen und gesundheitliche Probleme, die letzten 28 Jahre meines Lebens gehabt . Treibe regelmässig Sport und führe zum größten Teil eine gesunde Ernährung.

Die obenegenannten und jetzt bestehenden Nebenwirkungen sind alle auf das Medikament "Attentin" also den Dexamphetaminen zurückzuführen.

Muss ich mir ernsthafte Sorgen machen, dass das Anfangs Sympthome von Krankheiten wie MS etc sein könnten oder sind es noch die Nebenwirkungen von dem Medikament die verschwinden? Habe nächste Woche einen Termin bei einem neuen Neurologen aber meine aktuelle Lage depremiert mich sehr und ich habe Angst, dass mein Nervensystem kaputt ist oder eine ernsthafte Krankheit bei mir beginnt..

Ernährung, Medikamente, Drogen, Psychologie, Amphetamin, Arzt, Gesundheit und Medizin, Nebenwirkungen, Neurologie, Psychiatrie, Speed, Sport und Fitness, ADHS Medikamente
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Hatte jemand ähnliche Symptome und kann davon berichten?

Hey Leute,

ich habe seit einem Jahr Schmerzen und nach mehreren Arztbesuchen etc. bin ich absolut ratlos. Die Ärzte finden gar nichts und ich weiß echt nicht weiter. Bitte lest es euch erst einmal durch und sagt nicht direkt "wenn es die Ärzte nicht wissen, woher sollen wir es wissen?". Vielleicht gibt es ja mit etwas Glück hier einfach jemanden, der so ähnliche Symptome hatte und dem man helfen konnte, der nun davon berichten kann.

Also: Vor genau einem Jahr begann der Schmerz im rechten Handgelenk (Oberseite mittig) und es war ein typischer Schmerz wie bei einer Sehnenscheidenentzündung. Ich habe recht früh begonnen, das rechte Handgelenk mit einer Bandage zu schonen (für etwa 1 bis 2 Wochen) und es hat mir zu der Zeit noch etwas geholfen.

Es war ein Schmerz, der einige Tage da war und einige Tage nicht spürbar und eigentlich hauptsächlich nur unter Belastung auftrat. Das eigentliche Problem begann aber erst ab Oktober 2019. Der Schmerz trat weiterhin da auf, wo er auch begann, aber gleichzeitig nun auch auf der Unterseite des Handgelenks. Ich ging erstmal von einem Karpaltunnelsyndrom aus und hab mich dann entschieden, zum Orthopäden zu gehen. Bei einer Röntgenaufnahme vor Ort hat man an der Hand nichts erkannt und ich wurde zum MRT überwiesen. Leider habe ich zu der Zeit viel zu lange damit gewartet und habe meinen MRT Termin vom rechten Handgelenk erst Ende Februar gehabt.

Jetzt kommt der ganze Spaß, der sich in der Zwischenzeit entwickelt hat: Die Schmerzen fingen an, sich den Arm hochzuziehen und mittlerweile permanent aufzutreten, also selbst in Ruhelage. Sowohl von der Unterseite des Handgelenks als auch von der Oberseite. Der Schmerz zieht sich entlang des Unterarms sowohl auf der Innenseite des Arms als auch am Ellenbogen entlang hoch bis leicht in den Bizeps. Manchmal drücke ich auf dem Ellenbogen herum und habe einen Punkt, der echt schmerzt. Ab Dezember/Januar ging es nun auch im linken Arm los. Der Schmerz hat sich viel schneller entwickelt als im rechten Arm und ist mittlerweile genauso weit wie der Schmerz im rechten Arm, nur dass er nicht ganz so stark ist wie im rechten Arm.

Das passierte alles in der Zwischenzeit bis zum MRT Termin vom re. Handgelenk. Nun haben die beim MRT festgestellt, dass da anscheinend eine leichtgradige Sehnenscheidenentzündung vorliegt und ein leichtes Ganglion. Zudem wird von einem klinischen Anhalt für eine Nervenirritation berichtet, allerdings mit einem Fragezeichen dahinter.

Alles schön und gut, aber keine leichte Sehnenscheidenentzündung verursacht solche Schmerzen über so einen langen Zeitraum, oder? Und dass derselbe Schmerz nun auch im linken Arm auftritt ma, macht das ganze noch merkwürdiger.

Medizin, Gesundheit, Schmerzen, Chirurgie, Gesundheit und Medizin, Handchirurgie, Neurologie, Orthopädie, Sport und Fitness
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Ich muss immer stimuliert sein?

Ich kann und will deswegen auch nicht schlafen. Ich hasse es irgendwie zu schlafen, vielleicht spielt der Einschlafprozess an sich auch eine Rolle, also ins Bett zu gehen und dann mit den eigenen Gedanken allein zu sein. Meistens bleibe ich die Nächte so lange wach wie möglich, meistens bis 5 Uhr morgens, und dann wach ich einige Stunden später auf meiner Couch auf, weil mein Körper einfach nicht mehr konnte und von selbst eingeschlafen ist. Ich habe immer den Drang irgendwie stimuliert zu werden. Ich langweile mich auch sehr schnell (Filme, Unterhaltungen mit Leuten, Spiele usw.). Ich habe vor einem Monat angefangen, Zigaretten zu rauchen, auch wenn ich es hasse und es gibt mir nicht mal eine "Nikotin-Wirkung". Ich denke, ich mag einfach das Gefühl mit dem Rauchen beschäftigt zu sein und dass etwas in meinem Körper passiert, es ist ein Gefühl für einige Minuten erfüllt und beschäftigt zu sein. Ich weiß, seltsam.

Ich habe auch starke Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Zum Beispiel in Gesprächen mit Menschen, beim Lesen von Büchern, beim Ansehen von Filmen, beim Spielen von Videospielen, bei einfachem Denken, Kochen oder vor allem in Uni-Vorlesungen. Die meisten Leute gehen aus der Vorlesung und können erzählen, was sie heute gemacht und gelernt haben. Ich könnte nach der Vorlesung so gut wie nie sagen, was wir in den Kursen gemacht haben. Manchmal vergesse ich sogar, was der Dozent eine Sekunde her gesagt hat. Ich bin in den Vorlesung zwar voll präsent, aber es scheint, als wäre mein Gehirn es nicht. Es scheint auch (auch in Bezug auf meine Konzentrations- und Gedächtnisstörungen), dass ich nicht auf meinen Kopf, mein Gehirn, meine Gedanken und Erinnerungen zugreifen kann. Ich erinnere mich oft nicht an Tage, Erlebnisse, was ich mit Leuten geredet hab, was ich in einem Film gesehen oder in einem Buch gelesen habe usw. Ich fühle mich deswegen oft sehr behindert, weil es meine Fähigkeiten, mein soziales Leben, meine Ausbildung und meine Karriere wirklich extrem einschränkt.

Ich habe oft darüber nachgedacht, vielleicht ADS zu haben. Ich bin aber nicht hyperaktiv, sehr zappelig, laut oder extrovertiert. Es ist eher wie eine innere Unruhe, die ich habe. In mir herrscht ein großes Chaos und der Drang, immer stimuliert zu werden, auch wenn man es von außen nicht sieht, bis auf in meinem Schlaf-, Ess-, Lern- und Sozialverhalten.

Was ist das, wenn es nicht ADS ist? Meine Ärztin schließt AD(H)S aus, weil zur Diagnose ADS-Symptome bereits in der Kindheit vorhanden sein müssen. In meiner Kindheit hatte ich keine dieser Probleme, eher im Gegenteil. Ich konnte mich für alles begeistern und war immer voll bei der Sache. Auch in der Grundschule bis zur 8. Klasse im Gymnasium.

Wie kann ich meine Situation verbessern? Ich schreibe das hier um 4 Uhr morgens und ich kann und will nicht schlafen. Ich trinke Kaffee, knabber an meinen Fingernägeln und rauche Zigaretten, bis mein Körper nicht mehr kann und einfach von selbst einschläft.

Medizin, Gesundheit, ADS, Konzentration, Gehirn, Psychologie, ADHS, Gedächtnis, Geist, Gesundheit und Medizin, Hirn, Konzentrationsschwäche, Neurologie, Psychiatrie, psychische Krankheit, Psychische Krankheiten, Psychologe, konzentrationsprobleme, Konzentrationsstörung, mentale gesundheit
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