Extreme Konzentrationsprobleme, was tun?

Ich hatte schon immer starke Konzentrationsprobleme und lasse mich von jedem kleinsten Ding ablenken, sei es das Handy, und wenn ich das weggesperrt habe, die Meerschweinchen oder Tagträume, und wenn ich dann doch wieder zum Lernen komme, ist mein Gehirn komplett chaotisch.

Früher habe ich mich noch mit meinen Heften abschotten können, aber jetzt in der Uni läuft alles digital, und die ganzen Möglichkeiten, wie man sich ablenken kann sind immens, dann entdecke ich hier und dort wieder ein buntes Websitchen, nach einer Stunde schließe ich alles wieder und lerne krampfhaft, weil ich das diesmal unbedingt schaffen will.

Also es ist nicht so, dass ich mich speziell bei diesem Fach schwertue, das ist mein Lieblingsfachgebiet ( Bio, Chemie und Physik), in dem ich eigentlich am besten lernen kann... und dann schweife ich wieder ab..

Es ist extrem frustrierend, weil ich nur wegen der fehlenden Konzentration nicht gescheit lernen kann, also wenn ich mich auf Knopfdruck konzentrieren könnte, wäre der Stoff, den ich bis jetzt nur unkonzentriert gelernt habe, in zwei Stunden intus, aber wenn das nicht besser wird, wird das verpasste immer mehr und ich komme nicht mehr mit.

Also bei mir war öfters der Verdacht auf ADS und später ADHS, aber das blöde ist ja, ich könnte es eigentlich. Abi habe ich mit einer guten Note geschafft, komplizierte Sachen sind normalerweise im Nu verstanden nach zwei Minuten Recherche, und wenn manchmal plötzlich Konzentration da ist, kann ich ja sechs Stunden durchgehend konzentriert lernen, bloß passiert das immer zufällig, und ich habe noch nicht rausgekriegt, was genau der Auslöser dafür ist.

Ich meine, abgesehen davon fällt mir lernen nicht schwer, und wenn die Konzentration da wäre, hätte ich im nu alles reingeschaufelt, aber die fehlende Konzentration macht irgendwie alles kaputt.

Hat jemand Tipps? Und falls das jemand liest, der auch riesige Probleme damit hat oder hatte, wie bist du damit umgegangen oder hast es in Griff bekommen?

Lernen, Schule, Noten, Konzentration, Ablenkung, ADHS, Konzentrationsschwäche, Universität, konzentrieren, konzentrationsschwierigkeiten
Wie soll ich damit umgehen, dass ich jemandem vor's Auto gerannt bin?

Hallo, ich bin männlich, 19 Jahre alt und bin vorhin beim Joggen versehentlich vor ein schellfahrendes Auto gerannt. Es ist zum Glück niemandem etwas passiert, da das Auto noch genug Bremsweg hatte.

Ich fühle mich jetzt trotzdem sehr schlecht, weil ich den Fehler gemacht habe und über eine rote Ampel gejoggt bin. Der Straßenübergang bestand nämlich aus zwei Ampeln, da er vierspurig war. Als die erste Ampel grün wurde, ging ich davon aus, dass die zweite Ampel auch direkt grün wird. Ich habe dann also nicht bemerkt, dass sie eigentlich rot war, da kurzvorher auch noch zwei Fußgänger über die Ampel gingen. Ich habe allgemein Aufmerksamkeitsprobleme, es war dunkel und zusätzlich hatte ich auch Kopfhörer mit Noise-cancelling drinne, sodass ich das Auto gar nicht realisierte. Auf einmal sah ich also dieses stark hupende Auto, welches aus einer schnellen Geschwindigkeit direkt neben mir notbremste.

Ich habe allgemein schon starke psychische Probleme mit einem sehr geringem Selbstwertgefühl und starkem Schamgefühl. Durch diese Situation schäme ich mich jetzt aber nur noch wieder mehr.

Da mir gefühlt ständig irgendwelche Fehler passieren, vermeide ich es schon Großteils rauszugehen und aktiv am Leben teilzunehmen. Obwohl ich immer versuche alles bestmöglich perfekt zu machen und alles unter Kontrolle zu halten, passieren mir trotzdem ständig solche Fehler, wo ich nicht richtig nachdenke oder nicht aufmerksam genug bin.

Denn selbst wenn ich massive Kraft und Energie darin investiere, mir einmal was gutes zu tun, indem ich joggen gehe, passiert mir gleich wieder sowas. Und genau das ist auch zum großen Teil der Grund, warum ich fast nie rausgehe und nur passiv in meinem Zimmer lebe. Denn es lohnt sich gar nicht für mich, an mich zu glauben und irgendwas gutes für mich zu tun, da die resultierenden Nachteile meisten immer die Vorteile überwiegen.

So etwas mit einem beinahe geschehenem Unfall ist mir jetzt zwar das erste Mal passiert, aber trotzdem kann ich es nicht fassen, dass mir sowas überhaupt noch zusätzlich zu den ganzen anderen Fehlern die ich ständig mache usw. passieren muss.

Ich frage mich jetzt, wie ich mit sowas umgehen soll und ob solche Dinge normal im Leben sind, oder nur mir so etwas passiert?

Gefühlt bin ich nämlich lediglich eine reine Belastung für meine Mitmenschen und für mich selbst!

Sport, Therapie, Ratgeber, Unfall, Selbstbewusstsein, joggen, Psychologie, ADHS, Depression, Meinung, psychische Erkrankung, Ratschlag, Selbstwertgefühl, Stadtleben, Erfahrungen, Umfrage
Partner erkennt Probleme nichh?

Hallöchen,

Wir (W/19, M/20) sind seit knapp nem halben Jahr zusammen, also noch nicht lange und ich bin am verzweifeln..

Nein, ich möchte nicht irgendwelche Diagnosen aufstellen. Er hat aber definitiv irgendwelche sehr starken Probleme die er angehen sollte.

Er ist 20, total unfähig zu allem. Ernährt sich ausschließlich von Fertigessen, kochen kann er nicht, er weiß nicht mal, wie man ne Gurke schneidet. Planen? Kann er auch absolut nicht. Ich musste ihn ne zeitlang jeden Morgen anrufen, und ihn wecken, damit er überhaupt aufsteht, planen wir etwas zusammen, wird kurzfristig abgesagt, weil er vergessen hat, dass er schon was anderes vor hatte oder er kommt jedesmal zu spät, zumal er auch keinen Führerschein hat, aber gleichzeitig auch nicht fähig ist nach ner richtigen Busverbindung zu schauen. Körperhygiene ist auch klein geschrieben, er stinkt, trägt seine Klamotten samt Unterwäsche wochenlang.

Ich kann mich absolut nicht auf ihn verlassen, 0. Sei es innerhalb Beziehung oder auch bei anderen Dingen (wir sind z. B. auch in einer Klasse). Er macht Dinge auch überhaupt nicht mit mir aus. Ich erfuhr heute durch Zufall, dass er von Sonntag auf Montag bei mir übernachten möchte, davon war nie die Rede, das hat er einfach allein mit sich so festgemacht. Beziehungsprobleme versteht er erst gar nicht, ich habe wirklich schon Tage bis nachts um 4 Uhr verbracht ihm irgendwie zu versuchen das Problem zu erklären. Er versteht es einfach nicht, das läuft dann ca. so ab: ich erkläre das Problem. Er: "Ja sag mir doch wo das Problem ist" ich erkläre es nochmals auf andere Weise. Er fragt wieder nach dem Problem und so geht das Stunden. Ich habe ihm schon auf alle möglichen Wege versucht Probleme zu erklären aber er checkt noch nicht mal, dass ich es ihm doch die ganze zeit erkläre.. Meine mutter meint auch, sie hätte sowas noch nie erlebt.

Auch Klassenkameraden und Lehrern fällt sein Verhalten auf, mir natürlich noch mehr, da ich halt in ner anderen Beziehung zu ihm stehe. Er wird oft gefragt, ob er ADHS hat. Dazu sagt er immer "Joa kann sein, und jetzt?"

Ich leide enorm unter seinen Problemen, die er nicht mal erkennt.. Ich würde ihn ja auch unterstützen, wenn er mal anfangen würde, an seinen Problemen zu arbeiten, aber er sieht sie noch nicht mal..

Ich weiß echt nicht mehr, was ich mit dieser Beziehung anfangen soll, ich weiß ich bin ihm wichtig usw. Aber ich vermute einfach auch, dass eine psychische Krankheit dahinter steckt, die er einfach nicht erkennt..

Er ist auch wirklich immer für mich da, unterstützt mich bei allem und das ist eigentlich das einzige was mich ehrlich gesagt noch an ihn hält..

Männer, Gefühle, Frauen, Trennung, Psychologie, ADHS, Beziehungsprobleme, Partnerschaft
Wie vermeide ich die Kassendifferenz (Einzelhandel)?

Hallo zusammen,

seit ein paar Wochen arbeite ich als Aushilfe bei Tedi, ich hatte vorher nur ein kleines Praktika bei Rossmann, aber dort durfte ich nur Waren verräumen und den Laden putzen.

Beim ersten Tag durfte ich schon direkt an die Kasse mit einem anderen Mitarbeiter, beim zweiten Tag, gab es...ein Problem, undzwar das ich an der Kasse umgekippt bin :') Aber das war einfach gesundheitlich weil ich etwas Kreislaufprobleme hab, und wenn ich nicht genug Vitamine und Zucker zu mir nehme, passiert sowas.

Der dritte Tag war eigentlich soweit gut, keine Kreislaufprobleme :') Aber sehr stressig, weil es gerade einen 30% Rabatt auf alles gibt, und das die ganze Woche. Eigentlich dachte ich wirklich, das ich es langsam gut hinkriege aber beim zählen kam -26€ raus, mir war das total peinlich, ich habe mit dem Bezirksleiter gesprochen und er war nicht sauer weil es ja meine erste Differenz ist, und ich ganz neu bin. Aber ich will nicht dass soetwas wieder vorkommt...Irgendwelche Tipps? Ich weiss das es an der Konzentration auch liegt, weil ich Adhs habe, das erzähle ich aber wirklich ungern anderen, und ich glaube einfach das 4 Stunden durchgehend an der Kasse stehen ohne nichtmal eine 5 Minuten Pause zum trinken zu viel war...

Ich will den Job wirklich weitermachen. Und will auch besser im Kassieren werden

Gesundheit, Arbeit, ADHS, Einzelhandel, Kasse, Kassiererin, kassendifferenz
Beim Geschlechtsverkehr kaum abschalten bzw Lust empfinden?

Hallo erstmal.

Ich bin ein Anfang 20 Jahre altes Mädchen und bin seit einigen Monaten mit meiner neuen Freundin zusammen.

Vor ihr hatte ich 2 Beziehungen mit Männern und war eher jemand, der gerne und oft mit dem Partner schlafen konnte.

Jedoch war ich Anfang dieses Jahres in einer Klinik, wo wir angefangen haben über mein Sexverhalten und die Auswirkung meiner psychischen Erkrankungen auf dieses zu reden.

Hier sind kurz meine Diagnosen, die für dieses Thema relevant sind: Borderline, ADHS, PTBS (sexuelle Übergriffe) , körperdysmorphe Störung

Mein letzter Partner hatte durch seine vorherige Beziehung Gefallen daran gefunden, seine Freundin im Bett zu schlagen, zu beleidigen, zu erniedrigen, etc.

Ich war neugierig und habe es mit ihm auch ausprobiert und zu der Zeit hat es mir total gefallen.

Mir ist in der Therapie bewusst geworden, wie schädlich der Sex für meine Psyche gewesen ist. Ich habe damit versucht Dinge zu kompensieren und letztendlich mein Unterbewusstsein mit samt meiner Selbswahrnehmung negativ beeinflusst.

Zusätzlich konnte ich noch nie beim Sex entspannen, doch durch diese „enorme Ablenkung“ aufgrund wie ich beim Sex vorher behandelt wurde, viel es mir einfacher. Zum Orgasmus kam ich trotzdem nie.

Mit meiner neuen Freundin habe ich ein riesen Glück. Wir reden total offen über alles, wir haben eine sehr starke Bindung zueinander, viel Verständnis und können alles in Ruhe ausdiskutieren und verstehen uns oft auch ohne Worte.

Am Anfang war unser Sex richtig gut, sehr sinnlich und gefühlvoll, also im Grunde das komplette Gegenteil zu all meinen vorherigen Erfahrungen, was ich wirklich liebe.

Doch inzwischen kann ich nicht mehr bei der Sache bleiben, ich muss mich stark konzentrieren damit ich komme, ich fühle mich dabei total leer und habe immer mehr Probleme mit mir und meinem Körper.

Meine Freundin hat gemerkt, dass etwas nicht stimmt und letztendlich redeten wir darüber und jetzt befriedige ich nur noch sie, aber sie nicht mehr mich, womit ich mich viel wohler fühle.

Dennoch habe ich keine Ahnung, woran das liegt und ich würde gerne irgendwann normal Sex haben können, obwohl ich weiß, dass meine Freundin das anders auch akzeptieren würde.

Ich habe mich natürlich auch im Internet versucht schlau zu lesen, jedoch komme ich zu keinen konkreten Antworten, da mein Fall etwas komplexer ist, als eine einfache Google-Suche.

Habt ihr Erfahrungen mit ähnlichen Situationen? Ich hoffe, dass jemand von euch vielleicht etwas Fachwissen, eigene Erfahrungen oder Erfahrungen von Bekannten in diesem Thema haben und ihr mir etwas raten könnt, ich bin echt verzweifelt.

Übertreibe ich vielleicht nur und es ist üblich bei ADHS oder auch beim Borderline? (Ich nehme zur Zeit keine Medikamente)

Da ich ebenso einen großen Ekel dabei empfinde mich selbst anzufassen, könnte ich mir vorstellen, dass es auch mit der körperdysmorphen Störung zusammenhängen kann.

Bitte nur hilfreiche Antworten oder Tips und verurteilt mich bitte nicht.

Danke im Voraus!

MfG

Sexualität, ADHS, Borderline, Geschlechtsverkehr, Orgasmus, Posttraumatische Belastungsstörung, mentale Gesundheit
Partner mit ADHS?

Hallo ihr lieben,

Ich (W/19) bin nun mit M/20 seit knapp nem halbem Jahr in einer Beziehung. Wir sind Klassenkameraden und lernten uns dadurch kennen. Mir ist zu Beginn nur aufgefallen das er aufgedrehter als andere ist, finde das aber nicht schlimm.

Allerdings jetzt in der Beziehung zeigt er sehr viele ADHS Symptome, die nicht nur aufgefallen, sondern auch meiner Familie etc.

Er ist absolut unzuverlässig, ich muss ihn fast jeden Morgen anrufen und wecken, damit er überhaupt aufsteht. Wir wollten zusammen in Urlaub (musste aus anderen Gründen dann abgesagt werden), welchen ich komplett alleine hab planen müssen. Ich musste ihn mehr oder weniger dazu zwingen sich wenigstens ne kurze Hose dafür zu kaufen..

Zudem ist er sehr unhygienisch, putzt seine Zähne nie, duscht vielleicht 1x die Woche. Auch ist er oft egoistisch. Verhält sich eigentlich aber immer wie ein Kleinkind. Auch so ist er total Lebensunfähig, er kann nicht kochen, weiß nicht einmal wie man einen Backofen bedient usw., da er bei sich eigentlich nur Fertigessen ist, welches er sich täglich kauft, da er einen Wocheneinkauf gar nicht geplant bekommt. Seinen Führerschein möchte er auch nicht machen. Außerdem hat er Herzprobleme, da ist er zu faul seine Tabletten zu nehmen, beschwert sich aber ständig über die Probleme und vieles, vieles mehr. Ich muss eigentlich im Endeffekt alles selbst machen und mich dabei noch einen erwachsene, absolut unselbständigen Mann kümmern. Wenn es Probleme gibt, kannan diese erst gar nichtit ihm besprechen, weil er sie schon gleich gar nicht versteht. Er entschuldigt sich dann vielleicht Mal, aber wenn ich dann sage, dass es ein ernsthaftes Problem ist, dann kommt die Frage "Hä welches Problem? Versteh ich nicht", auch nach mehrmaligem erklären keine Chance.

Er hat natürlich auch sehr tolle positive Eigenschaften und hat schon vieles mit mir mitgemacht, ist immer für mich da (wobei er meine Probleme nicht Mal versteht), er zeigt mir sehr viel Liebe und versucht einen immer glücklich zu machen, allerdings übertrumpfen die negativen Dinge das..

Meine Freunde, meine Eltern, meine Familie etc. haben mich schon oft gefragt, ob er ADHS hat. Auch ich vermute es schon länger.

Ich habe dies auch schon bei ihm angesprochen er sagt dann nur "Jo kann sein" aber Ernst nehmen tut er es nicht. Ich möchte mich eigentlich nicht von ihm trennen, aber wenn er nichtmal sein Problem erkennt und daran arbeitet, bzw. Sich Hilfe sucht, dann bleibt mir ja irgendwie nichts anderes übrig..

Habt ihr Erfahrunge, Tipps oder Ideen?

Liebe, Trennung, Psychologie, ADHS, Beziehungsprobleme, Gesundheit und Medizin, Körperhygiene, Liebe und Beziehung, Partnerschaft, Psyche
Werden Krankheiten in der Neuzeit zu sehr "betüdelt"?

Ich will kein Hate oder Verurteilungen provozieren. Nur eine gemütliche Diskussionsrunde.

Wer heute an Legasthenie, ADS, ADHS, Asperger, Impulsstörungen, Wutausbrüchen etc. leidet, bekommt stehts eine Sonderbehandlung. Ich sehe es in den Schulen. "Mein Kind hatte heute keinen Kopf für die Hausaufgaben wegen (Diagnose)" Schon ist das Kind entschuldigt und es wird Verständnis von der Lehrkraft gebracht. Jedes zweite Verhalten wird mit der Diagnose gerechtfertigt. Dabei kommen die Kinder mit unglaublich viel durch.

Ich kann mich noch an Gespräche aus dem Seniorenheim erinnern. Viele von ihnen wurden erst in den 90ern mit Diagnosen betitelt. Während ihrer Kindheit (alle ohne Prügel) wurde auf Disziplin und Struktur gesetzt. Du hast Buchstaben verwechselt? Dann musstest du eben doppelt so hart lernen. Du hast für Chaos gesorgt, weil dich alles abgelenkt hat? Dann wurdest du eben mal mit strengerer Stimme ermahnt sitzen zu bleiben. Ein solches Verhalten wurde nicht geduldet. Alle Senioren waren sich einig. Hätte man sie nicht so streng erzogen und hätte man alles durchgehen lassen aufgrund einer "Andersartigkeit", dann würden sie garantiert heute noch Probleme mit lesen etc. habe.

Die Tochter einer Freundin hat Asperger. Ihren Eltern und anderen gegenüber ist sie unglaublich respektlos. "Liegt an ihrem Syndrom", wird es von allen gerechtfertigt. Bei mir und ihrer Tante ist sie das nicht. Sie versucht es. Ja. Aber wir dulden es nicht und bringen ihr nahe, was dabei nicht in Ordnung ist. Und sie hält sich dran.

Hätten sie die Wahl als Kind zu spielen, Pause zu machen oder die Hausaufgaben, würden sie natürlich ersteres wählen. Wie jeder Mensch. Das nutzt man doch aus. Das ist natürlich.

Nun die Frage an euch: lässt man Kindern heute viel mehr durchgehen, nur weil sie eine Diagnose haben?

ADS, legasthenie, ADHS, Gesellschaft
Findet ihr es fair, trotz meiner ADHS Erkrankung?

Ich habe ADHS diagnostiziert. Das weiß meine Lehrerin auch. Ein Problem von mir ist, das ich nur Aufgaben mache, wenn mir explizit gesagt wird, dass ich sie machen soll. Davon wissen auch die Lehrer, weshalb jetzt immer explizit an der Tafel oder in der Aufgabe steht, was wir machen sollen.

Beispiel

Aufgabe:,,Zeichne XY und erkläre den Unterschied zu YX."

Lehrer sagt:,,Zeichne XY und erkläre den Unterschied zu YX... Es ist übrigens praktisch YX auch zu zeichnen." Dann zeichne ich XY und erkläre den Unterschied in zwei oder drei Sätzen und werde nicht nochmal YX zeichnen, weil das nicht in der Aufgabe steht und mein Gehirn das ausblendet. Ich bin ein sehr hilfsbereiter Schüler und halte mich immer an Regeln.

Wir haben letzte Stunde Englisch und weil wir die Letzten sind stellen wir immer den Stuhl hoch. Wer das nicht tut, muss nächste Woche alle hochstellen. Letzte Woche hat R. vergessen seinen Stuhl hochzustellen und hätte eigentlich alle heute hochstellen müssen.

Ich habe nur mitbekommen, dass ich den Stuhl unten lassen soll, weil er den hochstellt. Aber anscheinend musste er das doch nicht, weil es die erste Stunde im Schuljahr war. Die Regel gilt also aus irgendeinem Grund erst ab heute. Ich packe halt meine Sachen zusammen und warte draußen auf meine Freunde.

Dann als ich draußen war, wurde ich informiert, dass ich nächste Woche alle Stühle hochstellen muss, findet ihr das fair?

Finde ich fair 60%
Finde ich unfair 40%
Gesundheit, Schule, Unterricht, Psychologie, ADHS, Fair, Fairness, Gesundheit und Medizin, Gymnasium
Kind 6 halb wird jetzt eingeschult ist unerträglich.. ich kann nicht mehr.. adhs?

Huhu, ich will mich kurz halten.. aber ich bin am Ende und nervlich kaputt! Mein Sohn 6 halb wird im Januar 7 wird jetzt eingeschult.. und er ist unerträglich, frech respektlos und Wiederlich. (Verhalten) es wird gerade geprüft ob er adhs hat. Kein still sitzen.. Finger blutig kauen.. Wutanfälle .. kein Stück hören Sachen verstören beleidigen.. schlagen und und und ich bin komplett am Ende und mein Partner auch! Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll! Seid 4 Jahren schlafe ich mit meinem Partner nicht mehr im Bett weil mein Sohn Angst hat! Egal ob mit Licht Türen auf oder ich im Zimmer stehe und warte! Alles haben wir ausprobiert nix hilft !
ich kann und will nicht mehr!
es geht alles den Bach runter ich weiß nicht wieso! Ich gebe alles bzw wir geben alles er hat es so gut und bekommt fast alles!!!
manch einer glaubt mir das nicht und kann sich das nicht vorstellen, aber ich bin psychisch einfach am Ende und kann nicht mehr!
mein Kind treibt mich in den Wahnsinn!
jetzt fängt das auch schon an das er permanent lügt, seine Sachen beschädigt , beleidigt und auch kein Stück Dankbarkeit zeigt. Er isr eigentlich so ein super schlaues kind!
ich bin mir zu 1000 % sicher er hat hochgradig ADHS, es ist noch nicht bewiesen .. aber es muss es sein.. es ist schrecklich.. ich weiß nicht weiter .. vllt gibt es ja jemanden der auch ein Kind hat mit adhs. Ich kann mich auch kaum noch durchsetzen .. weil ich Angst habe er eskaliert komplett und tut mir weh!
oder zerstört Dinge, er hat meinen Papa ich schon eine geknallt… aus Wut und das geht nicht weiß einfach nicht weiter!

Kinder, ADHS, Verzweiflung
Freund anstrengend?

(Wäre das ein Grund für euch Schluss zu machen?)

ich bin ein eher ruhiger Mensch würde sagen ich bin ein sehr angenehmer Nachbar von mir hört und sieht man den ganzen Tag nichts bin viel arbeiten und selbst wenn ich zuhause bin ist es bei mir echt ruhig also es ist sehr selten das hier mal sehr viel Krach ist

wenn mein Freund da ist tun mir die Nachbarn jedes Mal extrem leid wohne sowieso schon im Altbau also man hört hier jeden Schritt und jedes Wort

mein Freund ist ein sehr lauter Mensch er kann allgemein nicht normal reden er muss immer lauter reden (nicht schreien aber laut eben)

Und er muss eben auch immer einfach alles kommentieren, er weckt meinen Kater ständig und pusht ihn auf sodass er nachts um 3 durch die ganze Wohnung rennt wie ein Elefant außerdem verstellt er immer seine Stimme zu einem Kleinkind was mich sehr abturnt generell muss er irgendwie immer so ein scheiß labern

habe ihn schon oft darauf angesprochen er ist halt einfach so & kann es scheinbar nicht ändern (er soll sich ja für andere auch nicht ändern aber es wäre schön wenn er etwas Rücksicht nehmen würde ) habe auch Migräne und bin da sehr anfällig wenn jemand so hyperaktiv und laut ist

hätte selbst nicht gedacht das es mir mal zu viel wird aber naja halte es nicht länger als zwei Tage mit ihm aus dann geht meine Laune ganz in den Keller weils einfach zu anstrengend für mich ist

vielleicht passen unsere Charaktere einfach nicht zusammen und ein Mensch der genauso ist wäre für ihn besser ?

Liebe, ADHS
Habe damals einen Freund enttäuscht, wie verhält man sich danach?



Grüße,

Ich bin 30 und vor ungefähr 8 Jahren habe ich eine Freundschaft wirklich kaputt gemacht. Ich habe dort für jemanden gearbeitet, der mich monatelang nicht bezahlt hat, und ich habe nie das volle Geld bekommen (nur etwa 20 % vom Staat als Entschädigung nach Jahren).

Trotzdem hat ein Freund von mir damals bei einer Versicherung gearbeitet, die sich mit Multi-Level-Marketing beschäftigt. Er wollte, dass ich einen Job bekomme und ich stimmte einem Date zu. Ich habe diesen Termin verpasst, weil ich damals damit zu kämpfen hatte, dass mein alter Chef uns kein Geld gab und meine psychischen Probleme aufgrund meiner letzten Beziehung.

Ein Freund von mir sagte mir, ich solle ihn anrufen, weil er sehr wütend wirkte. In diesem Anruf sagte er mir, dass ich ihn vor seinem Chef in Verlegenheit gebracht habe und dass er mir das nie verzeihen wird. Ich sehe ihn bei einigen Gelegenheiten, aber oft hat es die ganze Dynamik verändert.

Grundsätzlich: Ich habe es vermasselt und das ist ungefähr 8 Jahre her und ich fühle mich immer noch sehr, sehr schlecht.

Damals litt ich unter meiner letzten Beziehung (sie hatte eine Abtreibung), meine langjährige Depression trat auf und ich musste meine Universität verlassen.

Ich hab zudem ADS und dieses Event kommt mir ständig immer wieder im Kopf.

Ich dachte darüber nach, mich zu entschuldigen, aber das letzte Mal, als ich das tat, ging es nach hinten los. Ich habe andere Leute im Netz gefragt, ob ich das machen soll, und sie haben gesagt, wenn ich es nur für mich mache, dann nein. Ich sollte lieber mit der Schuld leben, weil es auch so lange her ist und die Folge meines Fehlers.

Ich hatte überlegt, wenn ich bald wieder in seiner nähe wohne, ihn mal einzuladen. Hatte besagte Person auch auf einer Hochzeit getroffen und es war ein sehr freundliches miteinander.

Ist das normal dass ich solange daran nage?

PS: Hab die Frage richtig formatiert bekommen , Sorry für die Umstände

Freundschaft, Freunde, Beziehung, Psychologie, ADHS
Klinischer Abschlussbericht, Auswertung habe ich ADHS oder nicht?

Hallo,

Ich wurde als Kind (aufs Drängen der Psychologin hin) in eine Klinik geschickt. Grund waren Verhaltensauffälligkeiten, wie Wutausbrüche und Konzentrationsschwäche. Zum damaligen Zeitpunkt wurde die Diagnose auf ADHS gestellt. Das einzige was von dieser Zeit noch übrig geblieben ist, ist die Auswertung der Klinik....bei der ich aber nicht wirklich durchsehe. Daher werde ich mich mit dem ganzen kurz fassen und die wichtigsten bzw. negativen Punkte schildern.

Diagnose: einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung

keine Somatischen Auffälligkeiten, keine Neurologische Störung

Psychopathologische Auffälligkeiten: freundliches, deutlich distanzgemindertes Kind mit leichter motorischer Unruhe. Affektiv zeigte sich dieses euthym. Leichte Auffälligkeiten in Aufmerksamkeit und Psychomotorik.

medizinischer Verlauf ist unauffällig

Testpsychologische Befunde(ich hab dazu im Netz eher weniger gefunden und wegen diesem Punkt eben die Frage geschrieben)

DIKL: T-Wert 59, Prozentrang 83,7

YSR: leichte Auffälligkeiten in Bereichen: Aufmerksamkeit und schizoid- zwanghaft

DISYPS-II(SBB-ADHS); Ges: 0,3(Impulsivität: leicht auffällig, geringe Kompetenz)

DISYPS-II(SBB-SSV); Ges: 0,28(Oppositionelles Verhalten leicht auffällig)

DISYPS-II(FBB-ADHS); Ges: 1,1(Aufmerksamkeit und Impulsivität sehr auffällig, geringe Kompetenz)

DISYPS-II(FBB-SSV); Ges: 0,32(Oppositionelles Verhalten leicht auffällig)

GZ(Bearbeitungstempo) RW;327 PR;76(Q3) SW;107

F(Summe aller Fehler, absolut) RW;6 PR; >80(Q4) SW>108

F%(Fehler,relativ/Sorgfalt) RW;1,8 PR;<76(Q4) SW>107

GZ-F: RW: 321 PR:82(Q4) SW:102

KL(Konzentrationsleistung): RW: 130 PR:84(Q4) SW:110

Kind wollte mehr Zeit mit Mutter verbringen und hat beim Spielen die führende Rolle eingenommen(war gewinnorientiert, wettbewerbsfähig ohne extreme Reaktionen, sehr expressiv und demonstrativ. Adäquate Kommunikation und befriedigent Zusammenarbeit.

Verlauf: Im stationären Setting als lebhaftes, freundliches Kind und temperamentvoller Persönlichkeit beschrieben. Kind war unruhig und zappelig, reagierte bei Verhaltenkorrektur und Anweisungen zickig im unangenehmen Ton Erwachsenen und Mitpatienten gegenüber. War nicht immer bereit sich zu entschuldigen und wirkte oft eigenmächtig. Nach multimodale Behandlung zeigte das Kind deutliche Fortschritte und wurde nach einem Monat entlassen.

Empfehlungen waren u.a weitere psychotherapeutische Behandlung, Erziehungs und Familienberatung, ambulante Ergotherapie, etc.

Ich wurde etwa 2 Jahre nach meiner Entlassung erneut Verhaltensauffällig aufgrund von Veränderungen in meinem Umfeld, in diesen 2 Jahren wurden einige psychotherapeutische Behandlungen bei mir angewandt.

Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen, die mir genau sagen kann, was genau mit dem oben beschriebenen gemeint ist.

Schule, Psychologie, ADHS, Gesundheit und Medizin, Kinder und Erziehung, Klinikaufenthalt
Ich weiss nicht mehr was tun?

Hallo, vielen Dank für eure Zeit, die Ihr nimmt! Leider habe ich viel zu wenig Platz um alles aufzuschreiben, also in einer sehr kurzen verfassung:

ADHS/ADS:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ADHS habe, da ich immer in jeder Situation meine beine bewegen muss. Ich verträume den ganzen Schulunterricht und bin in meiner eigenen Welt. Habe schon ein paar Selbs Tests gemacht und die waren alle Positiv, ich will aber niemals Medikamente zu mir nehmen, welche nicht lebensabhängig sind. Gibt es irgendwelche Tipps?

Ausbildung / Betrieb:

    Ich mache eine Ausbildung zum Kaufmann EFZ im ersten Lehrjahr. Am Anfang lief alles super und ich gehe jeden Tag mit grosser Motivation zur Arbeit. Das erste, was mir passiert ist, dass ich in der 2. Woche einen unterbewussten Panikattacke bekam und dies zu enormen Schmerzen auf der Brust führte. Dann wurde ich vor dem ganzen Betrieb vom Krankenwagen abgeholt, was mich Psychisch zerstörte. Ich konnte 2 Wochen nicht mehr zur Arbeit gehen und wollte abbrechen, machte ich dann aber trotzdem nicht. Ich schäme mich bis heute noch über diesen Tag.

    2._

    Ich verstehe mich überhaupt nicht mit meinen Vorgesetzten, weil diese viel zu hohe Erwartungen an mich stellen. Ich werde öfters gedemütigt, weil ich öfters noch ein paar kleine Fehler mache, was ich meiner Meinung nach auch noch machen dürfte.

    3._

    Der Notendruck ist enorm hoch und ich kann diesem halt einfach nicht standhalten, da ich in der Primarschule nicht zu den besten gehört habe. Ich bin eigentlich auf einem ziemlich guten Schnitt (Schweiz 4.5), aber sie wollen noch viel mehr. Ich lerne nicht 24 Stunden, aber auf jedenfall viel. Sie geben mir auch Betrieblichen Noten und diese fallen auch immer ziemlich schlecht aus, obwohl ich ihre Ziele eigentlich so gut wie erfüllt habe. Ich reklamiere nicht so gerne, aber ihre Noten sind einfach nicht gerechtfertigt. Was soll ich machen? (Es gab auch einen nicht so tollen Schulvorfall, für diesen habe ich aber zu wenig Zeichen um diesen aufzuschreiben)

    Freunde:

    Ich dachte, dass ich eigentlich Freunde habe (hatte), da ich mich mit eigentlich jedem Verstand. In hatte in der Primarschule einen besten Freund, mit welchem ich über 8 Jahre mein ganzes Leben so gut wie teilte, wir machten einfach alles zusammen. Auf einmal war er immer ganz komisch zu mir und wir machten so gut wie nichts mehr zusammen und der Kontakt verfiel. Wir verstehen uns super, aber mit mir was Unternehmen würde er nicht mehr. Wir waren in einer größeren Freundesgruppe, aber mit denen habe ich auch nichts mehr zu tun.

    Ich fand neue Freunde, am Anfang lief alles super, aber je länger umso schlimmer wurde es. Sie sagen mir nicht einmal mehr wann und wo was läuft, ich muss alles selber erfragen. Sie nutzen mich aufs höchste aus (Finanziell ...). Sie reissen immer Witze über meine Schwester, dass sie meine Schwester ...

    Schule, ADHS, schlechte freunde
    Aggressionen/AD(H)S/ Verhaltensstörungen oder andere Krankheiten?

    Hallo zusammen.
    ich bin zurzeit 16 Jahre alt und habe bedenken, irgendeine Krankheit AD(H)S oder sonstiges zu haben. In der Schule bin ich sehr gut.

    Habe einen 1,5 Schnitt. also ich bin ziemlich gut in der schule. Lasse mich aber häufig durch Stifte etc. ablenken. Mit Lehrern habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Ein dummer Kommentar muss manchmal aber bei meiner Mathelehrerin sein, was mir bedenken macht.

    Wenn ich zuhause bin (wirklich nur zuhause, also nicht in der Öffentlichkeit) mache ich sehr oft Sachen kaputt.

    Wenn ich wütend werde, schmeiße ich Gegenstände um mich, zertrümmert Sachen, schmeiße Sachen weg. Meistens sind Auslöser Streitigkeiten mit Mutter oder Freunden. Mich macht dass dann immer so wütend, dass ich mich selbst nicht mehr unter Kontrolle habe. Ganz schlimm wird es, wenn meine Mutter mit mir weiter diskutiert. Meine Wut wird dann immer größer und Kontrolle kenne ich dann nicht mehr. Türen zertreten, Wäscheständer umschmeißen, Vitrine zerschlagen. Einen Heulkrampf bekomme ich auch noch. Verletzen tue ich mich auch immer. Selbst dass bringt mich nicht zur Kontrolle zurück. Aber ich verletze mich nie bewusst durch scharfe Gegenstände. Immer nur durch die zertrümmerten Sachen.

    Wofür ich mich schäme ist, dass mich meine Mutter in solchen Momenten festhalten muss. Manchmal schlage ich wild um mich was schon Verletzungen bei meiner Mutter verursacht hat.

    Meine größte angst ist nicht, dass ich irgendeine „Krankheit“ habe, sondern dass sowas mal in der Schule passiert. Es ist schon des Öfteren passiert, dass mich besonders meine Mathelehrerin aggressiv macht, und das ist mein typischer Auslöser: Sachen die mich aggressiv machen. Es liegt nicht daran, dass es eine MATHE Lehrerin ist. Ich liebe Mathe. Aber mir geht es vor allem darum, dass sie ein falscher Mensch ist und oftmals gegenüber Schülern frech und respektlos wird.

    Nach solchen Phasen, wo ich komplett alles was mir in den Weg kommt, zerschlagen, zerkratzt, zertreten oder kaputt gemacht habe, bin ich meistens sehr müde und muss mich hinlegen. Nach einem Schlaf der mehrere Stunden geht (meistens um die 3-4 Stunden) kann ich mich an die Geschehnisse erinnern, aber nie an die konkreten Auslöser.
    wenn ich anfange zu schreien, merke ich es nicht. Selbst manche Reaktionen sind unbedacht. Im Nachhinein streite ich sie immer ab, nicht weil es mir peinlich ist, sondern weil es mir wirklich nicht bewusst ist. Und warum sollte mich meine Mutter deswegen anlügen?

    Meine Frage ist jetzt, was könnte das sein? Lediglich die Hormone werden es nicht sein. Wie sollte ich vorgehen und welchen Arzt eventuell aufsuchen?
    wäre super mal einiges darüber zu wissen.

    danke im Voraus

    Schule, ADS, Psychologie, ADHS, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Verhaltensstörungen, Aggressivität
    Extrem kritikempfindlicher sehr guter Freund zieht sich nach jeglicher noch so sanfter Kritik zurück und hüllt sich in Schweigen, wie kann man man das lösen?

    Ich habe einen sehr engen Freund, der als Kind wenig Aufmerksamkeit erfahren hat und immer mit der erfolgreichen jüngeren Schwester verglichen wurde.

    Daraus hat sich bei ihm ein Narzissmus entwickelt, der ihm selbst das Leben und die Interaktion mit nahestehenden Menschen erschwert. Zudem hat er ADHS.

    Er verzettelt sich oft bei Terminen, vergisst einen oder kann diese wegen Überstunden nicht einhalten.

    Er meldet sich dann nach Ablauf des ausgefallenen Termins und zetert regelrecht über die böse Firma, die ihn da festgehalten hat. Alles Scheisse, Kacke, alle böse, alles nervig.

    Er kommt dabei vor Scheuklappendenken nicht einmal auf die Idee, sich für den Ausfall des Termins zu entschuldigen oder einen Ersatztermin zu erfragen.

    Stattdessen regt er sich über die ungerechte Behandlung und Verzögerung in der Firma auf, lässt seinen Frust ab und geht dann zum nächsten Termin über. Kumpels treffen, Friseur, Einkaufen...

    Ich hatte jetzt mehrfach Konflikte mit ihm, da ich thematisierte, dass er nicht nur seinen Frust über die Überstunden ablassen, sondern auch mal an die Person denken soll, die er versetzt hat.

    Klar kann er nichts dafür. Er redet aber immer nur von sich und ein Ersatztermin kommt erst Tage später auf Nachfrage zustande, weil er einfach seine sonstigen Termine oder Freizeitaktivitäten durchzieht.

    Wenn man ihm sagt, dass man es nicht schön findet, dass Telefonate ständig ausfallen und er keine Anstalten macht, eine Alternative anzubieten, dann fühlt er sich durch diese (in seinen Augen Kritik) erniedrigt, an die Kindheit erinnert und fühlt sich schlecht.

    Tagelanges Schweigen und Unterstellungen, man wolle ihn durch Kritik vernichten, wo er eh schon Stress hat, sind die Folge.

    Er hat auch im Job ständig Konflikte, da er übermäßig sensibel, dann aggressiv und überzogen reagiert.

    Wie würdet Ihr als enge Freundin damit umgehen? Mit der extremen Unzuverlässigkeit, der Egozentrik (er redet nur von sich und nicht wie es dem Anderen mit dem Ausfall des Telefonates oder Treffens geht) und dem eisigen Schweigen.

    Er denkt immer, man will ihm was und will ihn mit Kritik zerstören.

    Dabei will ich einfach nur darauf aufmerksam machen, dass auch ich unter den ausgefallenen Terminen leide.

    Wir sehen uns teils nur 1-3x im Jahr, da er weiter weg wohnt.

    Letzens schrieb ich ihm, dass ich seinen Rat brauche und beruflich Probleme habe. Das Telefonat fiel wieder aus, er zeterte wieder, fragte aber nicht einmal, worum es geht.

    Jetzt ist er wieder gekränkt, da ich ihn drauf angesprochen habe, dass nicht nur ich immer für ihn dasein kann.

    Wie würdet Ihr handeln?

    Er ist im Grunde ein sehr netter, unsicherer Mensch, der laufend Überstunden macht, da er sich nach Anerkennung und Erfolg sehnt.

    Sein Chef weiss aber, dass er ein sensibles Stressmännchen ist und er steigt nicht auf.

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