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Thema ADS
Ritalin Lieferengpass - Medikinet oder Concerta zur Überbrückung?

Guten Tag,

Ich bekomme immer Ritalin Adult LA 40mg verschieben, 2 Tabletten pro Tag.

Im Moment gibt es allerdings einen Lieferengpass und das Ritalin ist nirgendwo herzubekommen.

Die Sekretärin meiner Therapeutin will mir zur Überbrückung Medikinet geben, welches zwar den gleichen Wirkstoff hat aber eine kürzere Wirkung +der Wirkstoff wird nicht wie beim Ritalin Schubweise sondern nur einmal gleichmäßig freigesetzt.

Ich habe gelesen dass Concerta (Auch Methylphenidat) eine längere Wirkzeit aufweist und ich finde das hört sich besser an, da ich morgens und mittags zum arbeiten oder für die Schule fit sein muss und abends zum lernen.

Also gleicher Wirkstoff Methylphenidat - schon klar.

Aber kann man sagen ZB : Medikinet ist schwächer, schlechter als Ritalin oder Concerta besser und stärker als Ritalin? Brauche halt eine Überbrückungsalternative die auch was taugt da im Moment viel schulisch und beruflich zu tun und lernen ist.

Wäre unglaublich dankbar wenn mir jemand mal Erfahrungen mitteilen könnte!

Denn irgendwie denke ich, dass medikinet zu schwach für mich wäre und die kurze Wirkungsdauer nicht von Vorteil für meinen Alltag wäre. Denke dass concerta dann besser geeignet wäre

Vielen Dank schonmal im Vorraus für KOMPETENTE UND GUTE Antworten 😊

LG Sarah

Medizin, Schule, Medikamente, ADS, ADHS, Arzt, Gesundheit und Medizin, Medikinet, Ritalin, Concerta, methylphenidat
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Lernblockade oder ADHS?

Hey an alle, ich bin seit September auf einer weiterbildenden Schule bekomme aber von Tag zu Tag mehr Schwierigkeiten mit dem Stoff. Ich kann mich absolut nicht auf den Stoff konzentrieren, ebenso wenig aufraffen den Stoff zu lernen. Wenn ich dann doch einmal Motivation gefasst habe, hab ich große Schwierigkeiten beim lesen der Skriptem mir die nötigen Informationen einzuprägen. Heißt ich lese eine Text kann’s mir für einen sehr kurzen Zeitraum die Informationen merken allerdings verflüchtigen sich diese dann dementsprechend schnell. Daraus resultiert dann dass ich den zu verrichtenden Lernsotff bis aufs Maximum aufschiebe.

Ich finde das selbst sehr ungewöhnlich, zudem ist mir aufgefallen dass ich andauernd mit irgendwas in der Hand bewegen muss, schon fast ein Drang. Ebenfalls lass ich mich sehr leicht von irgendwelchen Sachen ablenken, die potentiellen Quellen wie Handy hab ich allerdings schon beseitigt. Sei es nur ein Stift der dann Interessanter erscheint in dem Zeitraum in dem Ich eigentlich meinen Fokus auf das lernen legen sollte.

Ist das eine Krankheit oder sollte ich vielleicht sogar einen Psychologen aufsuchen?

Ich habe schon an ADHS gedacht da ich mit dem Profil eines Erkrankten eigentlich sehr viel auf mich projizieren kann.

Wie schon gesagt normal erscheint mir das nämlich nicht, da anfangs, ungefähr die ersten 3 Wochen wirklich Motivation vorhanden war und ich keinerlei Schwierigkeiten mit dem Stoff hatte, geschweige denn mich zum lernen hinzusetzen.

Ihr verschafft das wirklich Probleme da meine Noten darunter auch dementsprechend leiden, über jeden Lösungsansatz oder Vorschlag bin ich dankbar!

Schule, Stress, ADS, Krankheit, Psychologie, ADHS, Gesundheit und Medizin, Lernbehinderung, Lernmethoden, Ausbildung und Studium
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Glaubt ihr ich habe ADS?

Hi, ich bin 17 Jahre alt und war eig. immer sehr gut in der Schule, ohne zu lernen, ich war einfach (vor allem in der Grundschule) aufmerksam im Unterricht, und selbst wenn nicht habe ich einfach alles mitbekommen und auf Anhieb verstanden (ich spreche hier von Fächern wie Mathe und Bio). In Französisch musste ich natürlich rotzdem wie alle anderen Vocabellisten auswendig lernen, konnte diese aber meist schon nach einem oder zwei Versuchen komplett aufschreiben. Das habe ich dann direkt nach der Schule erledigt und fertig. Jetzt, in der 12. Klasse im Gymnasium, ist natürlich alles schwieriger, aber ich habe auch das Gefühl mich verändert zu haben. Ich kann dem Unterricht nicht so leicht folgen wie früher, und kriege einfach oft Dinge nicht mit, auch in Gesprächen zB. Wenn ich mich auf eine Sache konzentriere blende ich das meiste andere aus, und wenn ich das nicht schaffe werde ich abgelenkt und kriege von nichts etwas mit. (Beispiel: Ich habe Mathe, versuche dem zu folgen, was der Lehrer sagt, und verpasse dann zB etwas lustiges was jemand anderes macht oder sagt.) Klingt unwichtig, passiert aber sehr häufig und mein bester Freund und Banknachbar ist mittlerweile schon ziemlich generft davon, dass ich ihn so oft frage was passiert sei, wenn zB auf einmal die halbe Klasse anfängt zu lachen weil jemand was lustiges gemacht hat. Ausserdem kann ich mich beim lernen nicht mehr konzentrieren: Ich sitze vorm Ordner an meinem Pult, lese während maximal 2 Minuten den Unterrichtsstoff durch und fange dann an mit meinen Fingern Rythmusse zu tippen, mich mit meinem Drehstuhl rumzudrehen, versinke in Gedanken oder greife zum Handy. Ich bin ganz sicher nicht hyperaktiv, also ADHS ist schon mal ausgeschlossen, aber wie ist es mit ADS? Das soll ja eher bei introvertierten Menschen vorkommen. Und wie kommt es, dass ich das als Kind nie hatte? Die meisten leiden doch unter ADS bzw ADHS wenn sie im Kindesalter sind, oder?

lernen, Schule, Freundschaft, ADS, Konzentration, Psychologie, ADHS, Aufmerksamkeit, Psyche, Soziales, konzentrationsschwierigkeiten
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So hoffnungslos was soll ich denn noch machen was erwartet meine Psyche von mir?

Hallo,
Wie ihr seht bin ich verzweifelt. Ich habe Ritalin verschrieben bekommen weil bei mir die Krankheiten „ADS“ und starke depression diagnostiziert wurde. Lange rede kurzer sinn. Ich habe die Tabletten am Montag zurückbekommen und ich habe sie ausprobiert. Am Anfang war es schön und gut aber jetzt wird mir nur schlecht und ich kriege extreme angstattacken davon. Also war ich heute wieder beim Arzt und dann meinte der mir ich soll mir ein Termin beim Psychiater machen. Hab’s wo anders auch versucht aber die Termine sind erst nächstes Jahr. Dann hab ich bei allem möglichen Psychiatrien angerufen die zur Verfügung stehen und da war es genauso. Erst Ende Januar oder Ende Februar könnte ich ein Gesprächstermin vereinbaren. Aber das alles dauert mir zu lange. Ich habe extreme Suizidgedanken und bin sehr gereizt gerade. Ich kann das einfach nicht mehr überstehen! Ich kann nichts empfinden außer Hass und Angst. Außerdem bin ich arbeitsunfähig da ich es nicht mal hinbekomme gerade aus zu laufen. Die Schule kann ich auch vergessen, weil ich die meiste Zeit nicht aufpassen werde, da ich nur am Tagträumen bin und in meiner eigenen grässlichen Welt lebe. Ich habe niemanden zum reden außer meine Mutter aber die hat selber Probleme und dazu versteht sie nichts über depression oder sonst was. Man ich bin am verzweifeln ich habe kein Durchhaltevermögen mehr. Es wird jede Stunde schlechter und schlechter. Ich kann nichts außer zuhause rumhocken meine Güte. Suizid ist keine Lösung bla bla aber das ist es! Nur ich bin auch dazu unfähig weil ich extrem feige bin. Tut mir leid dass ich soviel geschrieben habe, aber ich brauche dringend Hilfe und nicht erst nach Monaten! Danke für deine Aufmerksamkeit. Und außerdem bin ich auch kurz davor rückfällig zu werden auf Opiate.. ich will nicht mehr

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Bedenklicher psychischer zustand?

Ich weise seit meiner frühesten kindheit verhaltensauffälligkeiten auf und leide seid über einem jahrzehnt an einer vielzahl psychiatrischer symptome.

In meiner kindheit wurde bei den zahlreichen psychiater und psychologen immer nur festgestellt dass eine fülle an psychiatrischen symptomen und verhaltensauffälligkeiten besteht, jedoch keine eindeutige krankheit festgestellt werden kann. Mit 14/15 wurde dann ADS diagnostiziert. Ich habe deshalb keine medikamente genommen. Im laufe der letzten jahre hat sich die symptomatik weitestgehend geändert.

Bei einem psychiatrieaufenthalt nach einem zusammenbruch aufgrund einer antidepressiven-medikation die anscheinend ungeeignet war wurde mir eine narzisstisch-histrionisch kombinierte persönlichkeitsentwicklungsstörung, dystymie (unterform der depression), angststörungen und diverse phobien sowie anzeichen für sich entwickelnde weitere störungen im bereich der persönlichkeits und affektiven störungen (bipolar, manisch und schizoide persönlichkeit) diagnostiziert.

Ich wurde auf eigenen wunsch ohne medikation weiterbehandelt und nach einem 6 wöchigen aufenthalt entlassen. Ich suchte mir daraufhin privat einen psychiater. Mein aktueller psychiater, therapeut, mentor und coach ist einer der renommiertesten ärzte und therapeuten unserer region und ein "hohes tier" im sozialbereich. Er hat mir sertralin 50mg und truxal 45mg verordnet. Aufgrund einer unverträglichkeit wurde truxal durch trittico ersetzt.

Ich konnte nach dem ersten einnahmetag tief und gut schlafen bin aber mit dem gefühl monate lang im koma gelegen zu haben erwacht. Kurz darauf habe ich die übrigen medikamente aufgrund exzessiven alkoholkonsum anlässlich meines 18. Geburtstages einige tag lang ausgelassen und dann absprache mit meinem arzt aus verschiedenen gründen abgesetzt.

Zurzeit befinde ich mich im kreislauf von etwa einwöchigen schweren manischen episoden die durch schlaflosigkeit, übermäßigem antrieb und leben über dem limit gekennzeichnet sind und darauffolgenden schweren depressiven episoden (nicht mehr aus dem bett aufkommen, suizidgedanken) der wechsel zwischen den zuständen erfolgt meist durch einen zusammenbruch. Nebenbei stehen belastende lebensumstände und andere symptome wie persönlichkeits-krisen, angstzustände etc... im raum.

Ich kann nicht mehr schlafen, mir geht es grottenschlecht und ich weiß beruflich/schulisch nichtmehr weiter. Ich bin auch andauernd körperlich krank und geschwächt. Ich bin klug und gebildet und will einen guten beruf ergreifen aber es geht derzeit nichts weiter. Ich will auch nichtmehr in die psychiatrie und keine medikamente mehr.

Wie kann ich einen weg für mich finden? In erster linie werde ich das mit meinem arzt besprechen jedoch ist der nächste termin erst in einigen wochen und ich will persönliche ratschläge von betroffenen und spezialisten unter euch.

Danke fürs durchlesen und für die erhoffte hilfe

Gesundheit, Alkohol, ADS, Psychologie, Bipolar, Depression, Gesundheit und Medizin, manisch-depressiv, Persönlichkeitsstörung, Phobie, Psyche, Psychiatrie, Schizoid, Suizidgedanken
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Kann sich Adhs auch erst später entwickeln?

Eine Freundin (16) hat derzeit Anzeichen auf Adhs. Das glauben wir zumindest.. Es ist komisch, sie verhält sich je nach Ort und Menschen immer anders- oder ist das so wenn man das hat? Wir haben dazu nichts gefunden deswegen fragen wir hier. Mal zum Verhalten:

Schule: fast ununterbrochen mit dem ganzen Bein am Wippen, mit den Fingern zappeln (Handy, Stifte, Gummibänder - was infolgedessen öfter herunterfällt), an den Haaren herumfingern, etc. Sie versucht manchmal fast impulsiv ihre Beine zu kreuzen, damit sie endlich still sind aber es klappt nicht laut ihr. Fast immer am malen (wird dabei motorisch ruhig), bemerkt kleinste Dinge (Spinnen, lose Schrauben) und muss das dann immer sofort jemandem sagen.

-> Sie versucht aber immer zu warten bis derjenige zuhört und es nicht gerade leise ist, was eigentlich ein Widerspruch zu adhs ist. Erworbene Eigenschaft vlt?

Zuhause: eher ruhig, aber redet fast nur Blödsinn/Zeug das keiner Wissen will und das könnte nach ihr stundenlang gehen :D

Sie selbst meint, das gezappel macht sie unterbewusst nur unter Menschen, zuhause/alleine (fast) nie! Auch nicht beim Musik hören, Instrumente spielen, zocken - also dann, wenn sie alleine ist.

dieses Gezappel haben wir aber alle mal.. ich glaube sie macht das und alles andere einfach noch stärker seitdem sie darüber gelesen hat- unbewusst denke ich? Geht sowas?

Zur eigentlichen Frage :D

Irgendwo stand, dass man diese Symptome schon als Kind gesehen haben muss um überhaupt eine Diagnose, wenn überhaupt, stellen zu können. Kann sich sowas aber auch erst später entwickeln? Bzw erst später ausbrechen? Die ganzen sozialen/psychischen Symptome stimmen nämlich seit dem Kindergarten. Nur diese "hyperaktivität" fällt uns bzw. Ihr erst jetzt auf.

Bitte fragt weiteres ab, hab so einiges ausgelassen weil es zu lang wäre :D

ADS, Psychologie, ADHS
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IQ Test bei ADS?

Hallo zusammen, hat denn jemand hier Erfahrungen mit IQ Test bei ADS mit einer massiven Konzentrationsstörung?

Ich kann mir das Ergebnis meines Sohnes nicht erklären und es beschäftigt mich wirklich. Nicht falsch verstehen, ich brauche hier keinen Einstein sitzen haben, kann mir aber nicht vorstellen, das alle (incl. Lehrer usw falsch liegen)

Bei meinem Sohn würde im Zuge einer ADS Diagnostik ein IQ Test gemacht. Alle gingen davon aus, das er weit überm Durchschnitt liegen würde (also nicht nur eine eingebildete Wunschvorstellung von mir)

Ein IQ Test besteht ja aus mehreren Testungen und in allen Bereichen lag er dann leicht UNTERM Durchschnitt. (Also immer noch normal) außer in einem da war's sogar ne 88...

Seit er nun die Medis nimmt, ist er ohne lernen Klassenbester, WENN die Aufgaben über die Norm hinaus gehen. Daher bekommt er fast überall Zusatzaufgaben(Haben die Lehrer eingeführt, kam auch nicht von mir)

In den einfachen Aufgaben, vermasselt er es. Weil er einfach nicht bei der Sache ist.(selbst mit Medis)

Bei einen dieser Testungen(IQ) war ich dabei. Die Testerin meinte auch, "so ein kluges Kerlchen. Je schwerer die Aufgaben, desto schneller und "richtiger" die Lösung. Je einfacher, desto mehr Fehler schleichen sich ein." Sie warf dann einen Blick in die Akte und meinte dann noch "aha, wie ich es mir dachte, da auch"

Jetzt meine Frage: wenn man also (einzelbereich jetzt genommen) 10 aufgaben lösen muss, davon 5 leichte und 5 schwere und man die leichten schlecht, die schweren aber gut macht, erhält man ja trotzdem nur Durchschnitt. Was bringt dann so ein IQ Test überhaupt? Er sagt ja dann nicht viel aus. Oder lieg ich da falsch? (Es geht mir nicht um den gesamt IQ sondern um die einzelnen Teilbereiche)

Sorry für die Frage, ich weiss, der IQ sollte egal sein. Aber wir sind hier alle Grad ein bisschen mit großen Fragezeichen inkl. Lehrerschaft

Und ich weiss nicht, wie wir das zukünftig handhaben sollen. Die Lehrer haben uns vor dem Test zu einer Hochbegabtenschule geraten, aber mit dem IQ Test brauch ich da nicht auflaufen. Also hockt er weiterhin gelangweilt im Unterricht und dümpelt vor dich hin...

Sollte man evtl einen Wiederholungstest unter den Medis machen?

Wie gesagt, ich brauch kein Einstein, aber ich möchte das bestmögliche für ihn. Und rumlümmeln und langweilen scheint nicht das beste zu sein, da kommt man nur auf blöde Ideen.

Schule, ADS, Psychologie, IQ-Test
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Anzeichen für ADS?

- Introvertiert

Bsp.: mit 18 noch nie auf einer richtigen Party, Augenkontakt fällt meistens mir schwer

- Konzentrationsschwäche (Informationsaufnahme, zuhören)

Bsp.: Mehrfaches Lesen einzelner Sätze oder eines Text nötig, um die Informationen aufzunehmen / nicht gleich wieder zu vergessen, Gelesenes oder Gehörtes wiedergeben fällt schwer (bei Aufforderung in der Schule)

- Langsames Arbeitstempo (besonders beim Lesen allgemein oder schreiben einer Einleitung (Schreibblockaden))

- Tagträumen (Tagträumen, Löcher in die Luft starren)

Bsp.: Beim Zuhören nach wenigen Minuten wieder am Tagträumen, Manchmal muss ich um das Gesprochene in einer Serie aufzunehmen, mehrmals (hintereinander) zurückspulen

- Versagensängste / wenig Motivation (Instrument lernen, programmieren lernen)

- Setze mir selbst hohe Ziele, anfangs erst motiviert aber lässt nach wenigen Tagen nach

- unleserliche Schrift (Mix aus Schreib- und Druckschrift)

- Angst vor Fehlern

- Problem Regeln einzuhalten (besonders in der Kindheit z.B. wenn ich für die Ferien bei meinen Cousins blieb, auch in der Schule)

- Kurzzeitgedächtnis (wenn ich in die Küche gehe, um mir ein Glas zu holen, aber vorher erst die Hände wasche oder ich angesprochen werde, vergesse ich was ich eigentlich wollte)

- Alles auf den letzten Drücker (Suche eines Praktikums, Hausaufgaben/lernen, Zettel abgeben)

- perfektionistisch (z.B. bei Bildern im Schulfach Kunst, letztendlich deshalb unvollständig oder gar nicht abgegeben)

- Zusammenhänge in einer Serie manchmal (nicht zu oft) unklar

Wichtig: Hyperaktiv bin ich keineswegs

Medizin, Gesundheit, Schule, ADS, Konzentration, Psychologie, Arzt, Gesundheit und Medizin, Tagträume
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Ich fühle mich nicht lebendig und "disconnected"?

Hallo,

ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin David und 19 Jahre alt.

Ich weiß nicht ob ich mein Problem überhaupt richtig beschreiben kann, da es für mich selbst auch so komplex ist, dass ich selbst nicht mehr wirklich durchblicke.

Ich fühle mich nicht mehr wirklich lebendig, ich nehme die Welt nicht mehr wirklich wahr. Ich fühl mich, als ob ich nichtmehr wirklich existiere und laufe nur noch durch mein Leben, ich kann mich an Sachen, die gestern geschehen sind, kaum noch erinnern. Es kann sein, dass es an meinem ADS liegt, aber ich wüsste nicht, dass dieses Syndrom meine Lebensqualität so extrem verschlechtern könnte. Ich hab an nichts mehr Interesse, so sehr wie ich es auch versuche. Mir ist egal, ob ich meine Arbeit gut mache, mir ist egal ob ich gute Noten in der Schule schreib oder pünktlich ankomm. Mir ist egal, dass ich eigentlich Freundschaften mit Freunden pflegen müsste, an denen ich unglaublich gern mehr Interesse hätte, es aber einfach nicht hinbekomme. Ich fühle mich so verloren. Meine Freundin sorgt zwar dafür, dass es mir ein wenig besser geht, indem sie mir Zuneigung und liebe schenkt, aber sobald sie nicht mehr bei mir ist fühl ich mich wieder so leer und nicht mehr mit mir selbst oder anderen Menschen verbunden. Meine Gedanken lassen sich extrem leicht beeinflussen. Ich habe keine Selbstmordgedanken aber mir ist auch egal, ob ich morgen lebe oder tot sein werde. Mir ist alles so egal. Und wenn mir nicht alles egal ist, mache ich mir wegen jedem Dreck extrem viele Gedanken und verfalle dadurch fast schon in Angstzustände. "Was wäre wenn""... das ist ein Gedanke dem ich unzählbar oft im Kopf habe. Mir macht das echt Angst und ich weiß nicht, was ich tun soll.

Während ich das schreibe, denk ich mir, ob das hier überhaupt symptome sind, die ich wirklich habe oder ich mir alles nur einbilde. Ich kann das so unglaublich schlecht beschreiben.

Danke schonmal für jede Antwort die kommt.

Leben, Freundschaft, Angst, ADS, Psychologie, Liebe und Beziehung, Desinteresse
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Keine Motivation und keine Energie mehr?

Hallo,

ich stelle hier diese Frage, da ich momentan etwas ratlos bin.

ich habe mir vor kurzer Zeit das Blut untersuchen lassen. Grund dafür war, dass ich an mir selbst feststellen konnte, dass ich seit längerer Zeit sehr mit Energielosigkeit, Motivations- und Konzentrationsproblemen zu kämpfen habe. Mein Privatleben und mein Studium leiden darunter sehr.

Bei der Blutuntersuchung kam nichts heraus und sowohl mein Schlaf als auch meine Ernährung sind optimal. Stressanfällig war ich schon immer etwas, aber bei dem momentanen Level, so man sogar Tage hat, dass einem die Beine zittern, wenn man nur ne Treppe hochläuft, glaube ich kaum, dass das einfach nur psychische Hintergründe hat.

Da dieses Symptome momentan dazu beitragen, dass ich bis auf wenige Kleinigkeiten meinen Alltag nicht richtig Strukturieren kann, bin ich nach der bitte Einsen Arztes zu nem Psychologen gegangen um ne Verhaltenstherapie zu machen. Bei dem Therapeuten, bei dem ich schlussendlich gelandet bin, wurde mir nach ein paar Sitzungen die Frage gestellt, ob ich in meiner Kindheit an ADHS litt.

  • ja, das tat ich und musste von 13 - 18 Tabletten schlucken (Vor 9 Jahren wurden die Tabletten abgesetzt).

Daraufhin hat er gemeint, dass es sein kann, dass ich an einer Form von Erwachsenen-ADS leiden könnte (angeblich tritt das nur bei Erwachsenen unter 5 % und die Symptomatik kann komplett anders sein, als bei einer Diagnose in der Kindheit/Jugend), vielleicht doch nur Hochsensibel bin und das von nem Psychater überprüfen lassen soll, da der Stoff Methylphenidat ( Inhaltsstoff von ADS Medikamenten wie bspw. Ritalin, Medikinet...) für eine nachhaltige Veränderung in meiner Gehirnstruktur gesorgt haben könnte. Quasi ein Teil einer Art Langzeitnebenwirkung.

Meine Frage diesbezüglich wäre:

Gibt es jemanden, der in seiner Jugend auf solche Medikamente angewiesen war und die selbst lange Zeit nachdem die abgesetzt wurden (mehrere Jahre später) Nebenwirkungen wie, Depressionen, sehr starke Impulsivität, Motivations-, Konzentrationsprobleme aufgetreten sind?

Kurz noch als Info:

dieser Zustand der Energielosigkeit, der Motivations- & Konzentrationsprobleme traten nicht erst kürzlich auf. Ich habe zurückgedacht und das geht mittlerweile schon seit mehreren Jahren so, und irgendwann war das dem Anschein nach „normal“ für mich (was natürlich Quatsch ist!). Ich habe bereits vor 3 Jahren eine Verhaltenstherapie gemacht.

ADS, Psychologie, ADHS, adhs-bei-erwachsenen, Gesundheit und Medizin, Konzentrationsstörung, methylphenidat, motivationslosigkeit, Chronische Müdigkeit, Langzeitnebenwirkung
2 Antworten
Wie lerne ich Emotionen zuzulassen und Beziehungen einzugehen, wenn mir dies (möglicherweise) für fast 10 Jahre durch ein Medikament verwehrt war?

Ich habe vom 7.-17. Lebensjahr das Medikament Ritalin aufgrund der Diagnose ADHS eingenommen. Mittlerweilen bin ich 19 Jahre alt und rückblickend scheint es so, dass ich in diesem Zeitraum keine Beziehungen eingehen oder Emotionen zulassen konnte. Es ist schwer zu differenzieren ob die Ursache der Symptomatik auf die Medikation oder einer persönlichen Entwicklung zurückzuführen ist.

Mir wird nach und nach bewusst, dass ich ein großes Defizit habe welches ich bewältigen muss!! Ich muss eine Beziehung zu meinem Umfeld zulassen/aufbauen und lernen mit jeglichen Emotionen umzugehen.

Ich bin gerade in einer Form der Überforderung und denke das ich auf fachliche Unterstützung angewiesen bin um diese Herausforderung zu meistern. Ich bin froh wenn Sie mir Fachpersonen/Stellen nennen an die ich mich wenden sollte. Auch wäre ich dankbar mit Menschen vernetzt zu sein die gerade in einer ähnlichen Situation sind. Daher können Sie mir gerne Plattformen (Foren...) nennen.

Ich danke bereits jetzt vielmals für Antworten jeglicher Art.

Schlagwörter: Emotionen, Ritalin, Methylphenidat, ADHS, ADS, Beziehungen, Bindungsangst, Ängste, fachliche Unterstützung

Angst, ADS, Beziehung, Psychologie, ADHS, Emotionen, Gesundheit und Medizin, Ritalin, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, Bindungsangst, methylphenidat
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Leide ich an FAS oder ADS?

Hallöchen :)

Vorab, mir wäre es Schnuppe wenn ich an einer der zwei Erkrankungen leiden würde, und dass nimand eine Ferndiagnose stellen kann ist mir auch gewusst, ich möchte nur eure Meinung hören.

Aber ich habe grad eine Dokumentation gesehn und kann mich mit der Betroffenen identifizieren.

Ich kann mich nur an Sachen konzentrieren die mich interessieren, Autoführerschein besitze ich keinen weil ich 1. Mir einfach nichts merken kann wenn es gezwungen ist. 2. Mir die Konzetration fehlt beim lernen.

Ich habe als Kind sogar meine Schuhe bei meiner Freundin vergessen und latschte mit Socken nachhause, Hausaufgaben und Schularbeiten waren die Hölle oder wurden auch vergessen bzw keine konzetration beim lernen, aber in der Schule ging es, da war nichts dass mich ablenken hätte können, da war ich aufmerksam und ruhig.

Heute kann es durchaus passieren dass wir 2 Wochen keine Butter zuhause haben obwohl ich jeden zweiten Tag einkaufen gehe. Ich habe 2 Säcke voll mit Getränkedosen zuhause rumstehn weil sie beim spazieren gehn einfach nicht mitgehen wollen, die Wäsche muss ich ab und an ein 2tes mal einschalten weil ich sie vergesse aufzuhängen, Rechnungen zu begleichen kann auch durchaus mal zur 1. Mahnung kommen.

Wenn mein Freund unerwartet anfängt mit mir zu reden, bemerke ich es erst wenn er fertig gesprochen hat bzw soweit mitten drin dass ich garnicht erst versuche zuzuhören weil ich mit etwas anderen derart beschäftigt bin dass ich von der "Aussenwelt" nichts mitbekomme.

Was auch anscheinend auf ADS andeuten kann dass ich eine extreme Tierliebe hab, und Menschen die Hilfe benötigen extrem gerne und mit Freude helfe... obwohl dann müssten wohl mehrere daran leiden.

Danke dass ihr den Text gelesen habt :)

Leben, ADS, Krankheit, FAS
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ADS wer hat Erfahrung?

Hey ihr :) Ich bin 18 Jahre alt und bei mir wurde vor kurzem ADS diagnostiziert...

Seit ungefähr einem Jahr habe ich oft gemerkt das ich gewisse Probleme habe ... (  Wahrnehmung, Konzentration , Logisches denken , Verträumtheit , Geräuschwahrnehmung, Vergesslichkeit, Sensiblität ...)

Aufeinmal sind mir all diese Probleme an mir aufgefallen ... und es führte dazu das ich in eine große Krise geraten bin, die fast ein Jahr lang gedauert hat ... Ich habe dann nach antworten gesucht und viel hinterfragt... dann bin ich auf ADS im Internet gestoßen und habe einen Arzttermin machen lassen und welch wunder es wurde bei mir bestätigt...

Naja also ich möchte mich so akzeptieren, jedoch auch an mir arbeiten und keine Medikamente gegen sowas nehmen.

Es ist jedoch so das ich oft das Gefühl habe ich bin wirklich behindert im Kopf ...
Je älter ich werde desto öfter bekomme ich das Gefühl ich werde immer dümmer... ich bekomme in der Schule nichts mehr hin, verstehe so einfache Dinge nicht und habe eine verdammt schlechte Wahrnehmung.

Mit 16-17 hat das alles angefangen, davor hatte ich solche Probleme nicht ... oder Sie waren mir einfach nur nicht bewusst ...

Ich bin von jeglichen Aktivitäten erschöpft, weil ich mich durchgehend konzentrieren muss um überhaupt anwesend zu sein ...
Ich bin kaum Leistungsfähig, fühle mich schlapp und es fühlt sich immer an als hätte ich ein Siebhirn....

Liegt das überhaupt an ADS ?

Wer kennt sich aus ? Wer hat Erfahrungen? Wer kann mich verstehen ? 😅

Schule, ADS, Psychologie, Aufmerksamkeit, Gesundheit und Medizin
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Kann man BVJ machen, nachdem man mit BVB angefangen hat?

Hey,

seit August, mache ich ein BVB. Und die Leute sind super nett, nur leider ist des trotzdem nichts für mich. Weil ich mich noch nicht bereit fühle, für den nächsten Schritt. Ich hab davor das AQJ im Hauswirtschaft gemacht und ich wollte dann eigentlich in einen anderen Schule, des BVJ machen. Ich wollte lieber nicht bleiben, da Hauswirtschaft nicht so meins ist. Und in der andere Schule haben sie Büro als BVJ angeboten. (Ich wollte ursprünglich Kinderpfleger werden. Musste es aber sein lassen, wegen meine Einschränkungen. Hab auch Praktikas gemacht und ich vermisse die Zeit. Deswegen wollte ich jetzt Büro)

Am März schrieb ich ne Mail an die und die haben mir geschrieben, dass die BVJ-Plätze leider schon belegt sind und dass ich aber ein BVB machen kann. Aber eigentlich wollte ich kein BVB machen. Aber irgendwann schrieb mich des BBW (Gleiche Einrichtung) an und haben es dann geschafft, mich davon zu überzeugen.

Ich hab lange gedacht, dass ich die Richtige Entscheidung getroffen habe. Es fühlt sich aber nicht so an. Weil sonst würde ich nicht die ganze Zeit so weinen. Es ist ziemlich peinlich, ich hab noch nie so oft geheult bzw generell. Und ich komme mit den Arbeitszeiten (7:45 - 17:00) nicht zurecht. Natürlich haben wir Pausen, aber ich arbeite mehr als 8 Stunden. Und dass es statt Ferien nur Urlaub gibt, dafür bin ich einfach noch nicht so weit.

Meine zwei alte Klassenkameraden sind da auch, aber sie machen AQJ bzw BVJ und haben immer noch Ferien. Jetzt grade auch, während ich ab morgen Früh wieder arbeite und dass ist ziemlich unfair. Es ist nicht ihre Schuld - trotzdem.

Es ist eine Art Gesamt Schule, von Kindergarten bis Ausbildung. Ich leide an ADS + Depressionen und habe einige Körperliche Einschränkungen. Die Einrichtung ist spezialisiert für Körperbehinderte.

Meine Frage lautet, ob ich eventuell das BVJ nachmachen könnte. Übernächste Woche geht es wieder los. Dann hätte ich den Direktor des Hauses kontaktiert und ihn gefragt, ob des möglich sei. Notfalls auch 2019 - 2020. Es kann auch eine andere Schule sein.

Ich hoffe die Infos reichen. Ich kann nicht mehr als 3000 Zeichen reinmachen. Wenn ihr fragen habt - einfach fragen! Vielen Dank schon mal!

Arbeit, Schule, ADS, BVJ, Depression, Körperbehinderung, überfordert, unglücklich, bvb maßnahme, Ausbildung und Studium
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Wie runterkommen / von Stress erholen bei ADHS?

Hallo zusammen,

mein Freund ist 30 Jahre alt und hat vermutlich ADHS. Dies wurde bei ihm nie diagnostiziert, da er es niemals beim Arzt thematisiert hat (auch seine Eltern nicht). Jedoch ist es an seinem Verhalten deutlich zu erkennen und er selbst geht ebenfalls davon aus, dass er ADHS hat (aber es ist ihm sehr unangenehm darüber zu sprechen und sich mit der Thematik auseinander zu setzen - er schiebt es gerne fern von sich und sucht für eindeutige Anzeichen/Symptome die Gründe woanders, obwohl er es eigentlich besser weiß).

Er ist extrem hyperaktiv. Zum einen hat es einen sehr positiven Effekt, da er beruflich sehr erfolgreich ist. Er kann in seiner Arbeit aufgehen und arbeiten "ohne Ende".

Jetzt wurde er nach 11 Jahren von einem Unternehmen abgeworben und hat somit einen neuen Job. Die Erwartungen und Anforderungen an ihn sind nochmal deutlich gestiegen und er ist neben dem Homeoffice u.a. viel im Außendienst tätig. Er fährt mit dem Auto bzw. fliegt nach Holland, Hamburg, Österreich und in die Schweiz. Seine Einarbeitung in die neue Stelle ist momentan auch im Ausland und sehr anstrengend - die komplette Unternehmenskommunikation ist auf Englisch. Er kommt nur über's Wochenende nach Hause. 2 Tage die er nutzen kann um sich zu erholen und runterzukommen von dem Stress. Aber genau DAS funktioniert nicht. Er ist extrem durcheinander, unruhig, schlaflos, mutet sich zu viel zu indem er auch noch Party machen möchte (Alkohol trinken) am Wochenende. Ich schaffe es nicht ihn dazu zu bekommen einen Gang zurück zu schalten, egal wie sehr ich auf ihn einrede. Das normale "Frühwarnsystem" sich Erholung und Entspannung zu gönnen existiert bei ihm nicht oder erst dann, wenn es zu spät ist, er einen Einbruch hat, körperlich und geistig total entkräftet ist und flach liegt (aber selbst dann dreht er noch am Rad und ärgert sich über sich selbst dass er in diesem Moment nichts machen kann, quasi nicht "die Welt retten" kann).

Wie bzw. womit kann man ihm helfen damit er seine Freizeit und auch seinen Feierabend nutzen kann um zu entspannen?

Vielen Dank für hilfreiche Antworten ☺️

Gesundheit, Stress, ADS, Krankheit, ADHS, Arzt, Hyperaktivität, Psychiater, Schlafstörung
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