ADHS, Narzisstische Persönlichkeit oder Größenwahn?

Moin

Ich bin noch ein halbes Jahr von der Volljährigkeit entfernt und männlich. Ich war nie hyperaktiv und bei IQ Tests hat man im vor raus schon ADHS und ADS ausgeschlossen im Kindesalter. Später mit 17 hat man mir eine narzisstische Persönlichkeitsstörung (Entwicklungsstörung ICD10 F60.8) diagnostiziert. Nun war ich wegen etwas anderem bei einer Psychologin und hab der so ungefähr das selbe erzählt und die sagte plötzlich, dass hört sich ja nach ADHS an! Ist es ADHS? Ich werde diese Diagnostik nicht machen, weil ich unter Druck oft verkacke und ich rede auch Häufig, aber ist es Narzissmus oder ADHS? Also ich sehe mich schon als deutlich besser als die meisten Menschen und denke schon, dass ich überdurchschnittlich bin (in Aussehen wie auch in der Intelligenz) und ich denke ich habe es verdient berühmt zu werden. Ich hasse Kritik und verachtet zu werden von Maden die sich für wichtiger halten, aber nichts darstellen als Fußabtreter dieser Gesellschaft. Ich bin auch ein relativ wütender Mensch und habe angeblich depressive Episoden. Ich bin ein Einzelgänger mit keinen Freunden der 24/7 im Zimmer hockt und Hass übers Internet versprüht. Ich rede also meistens sehr wenig über den Tag

Ich stelle allerdings sehr oft mein Bild ins Internet und will das man mich als hübsch, gutaussehend und sweet beschreibt. Ich will Anerkennung und ich brauche Lob, bin iwie süchtig nach Aufmerksamkeit und Lob.

Habe ich jetzt ADHS (was nur so im Raum stand) oder den diagnostizierten Narzissmus? Allein dafür dass die ADHS in den Raum gestellt haben würde ich ihnen in meinen Fantasien so gerne wehtun, die halten mich wirklich für einen hillybilly Spinner der herumläuft und es nicht schafft seinen Kopf anzustrengen. Ich denke diese Therapeuten sind allesamt inkompetent...kann nicht mehr aufhören an das Gespräch zu denken, es macht mich fertig

Lg

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Wieso wird bei vielen Kindern sehr schnell die Diagnose AD(H)S gestellt und zur Medikamentösen Behandlung geraten?

AD(H)S ist sehr verbreitet und Diagnosen werden oft zu schnell und falsch gestellt. Bei vielen dieser Diagnosen wird später Herausgefunde dass es zB ein ganz anderes defizit ist wie zB Autismus oder ähnliches. Es liegt leider auf der Hand dass das Empfehlen einer Medikamentösen Behandlung von ADHS der leichtigkeit von bessern der Sympthome und aus Finanzielle gründen gang und gebe ist. Wieso bringt man diesen Kindern oder wenigstens Erwachsenen nicht einfach auf natürlichem wege bei wie sie mit ihrem Defizit umgehen können um besser damit klar zu kommen. Hauptsächlich wird bei ADHS ja zu wenig Dopamin Ausgeschüttet oder Produziert (genau weiß ich es nicht). Dopamin ist ein Botenstoff der wirklich sehr wichtig für einen Menschen ist da dieser für sehr viele dinge im Kopf verantwortlich ist. Ich selbst habe damals Medikinet und Concerta (Methylphenidat) von ca 11 bis ich 14 war täglich eingenommen, irgendwann wollte ich nicht mehr abhängig von mir verordneten Medikamenten sein also habe ich sie abgesetzt, damals habe ich nicht verstanden wieso dann aufeinmal mein Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und generell meine Stimmung immer schlechter geworden ist. Heute verstehe ich das ganze durch aktuelle Ereignisse in meinem Leben und ich glaube wenn ich dieses Medikament damals nie bekommen hätte dann wären mir viele Negative dinge erspart geblieben. Habt ihr da auch Erfahrungen gemacht und was haltet ihr davon dass relativ schnell zu solchen mitteln von "Experten" geraten wird?

Schule, ADS, Psychologie, ADHS, Gesundheit und Medizin, Philosophie, Philosophie und Gesellschaft
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Konzentrations- & Motivationsprobleme - Zum Psychologen gehen?

Hallo zusammen,

mich habe schon seit der 1. Klasse Probleme, mich zu konzentrieren, und die Hausaufgaben zu machen. Erst mit 15 habe ich angefangen zu hinterfragen, ob vielleicht psychisch mit mir etwas nicht stimmt. Bis dahin hielt ich es immer für normal, keine Hausaufgaben zu machen. Aber auch soziale Kontakte zu knüpfen, Termine beim Amt etc. selbstständig zu machen, oder mich für Sportarten zu begeistern fällt mir aussergewöhnlich schwer.
Lediglich abends vorm Einschlafen sehe ich die Welt optimistischer, und nehme mir vor am nächsten Tag produktiv zu sein- leider immer erfolglos.

Ich ging damals von einer Depression als Ursache aus. Auch ADS schließe ich nicht aus, da ich üblicherweise schon in der Grundschule nur aus dem Fenster statt auf die Tafel geschaut habe.

Immer, wenn ich mir vornehme mich drum zu kümmern & zu einem Experten zu Gehen, wird daraus nichts.

„Erledigungen“ wie die theoretische Führerscheinprüfung oder das einreichen wichtiger Uni-Unterlagen erfolgen in der Regel erst einen Tag vor Fristende, oder unter ständigem Druck meiner Mutter oder Freundin.

Einfachere Aufgaben, wie Geschirrspülen, Kaffee zubereiten oder simple Zeichnungen, sind das einzige, was ich wirklich leidenschaftlich & sorgfältig hinbekomme.
Generell fallen Dinge mir immer schwer, wenn jemand anderes mich dazu auffordert oder mir dabei zuschaut.

Mein Personalausweis ist seit Ende 2018 abgelaufen, da ich nie „dazu komme“ einen Termin beim Amt zu machen trotz der vielen Freizeit die ich habe.

Vielen dank, für jeden der bis hier hin gelesen hat- Ich konnte mich einfach nicht kürzer fassen.

Nun die Hauptfrage:

Sind das Zeichen für ADS o.Ä.?
Sollte man wegen so etwas zum Arzt, Sozialberater oder Psychologen?
Kann auch eine Ernährungsumstellung oder Vitamine helfen?

Danke im Vorraus

Schule, ADS, Konzentration, Psychologie, asperger-syndrom, Gesundheit und Medizin, Konzentrationsschwäche, Psyche, lernschwaeche
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Habe ich ads/adhs oder bin ich nur faul?

Hallo Leute.

Ich bin 20 und studiere BWL. Ich stelle mir seit neustem die Frage ob ich eventuell an ads/adhs leiden könnte. Die Sache ist so ich bin bzw. war schon immer ein sehr chaotischer und temperamentvoller Mensch. In der Schule war ich der Klassenclown und hatte nie Bock aufzupassen oder Aufgaben zu machen. Am Ende jedoch wenn es hart auf hart gekommen ist habe ich immer alles geschafft und hab gearbeitet wie ein Tier ohne Probleme. Nach dem Abi habe ich 9 Monate gearbeitet und dort war ich eigentlich sehr professionell da es ein Büro war also ich bin nie negativ aufgefallen. Ich kann mich eben sehr gut anpassen. Ich habe allgemein nie Bock auf etwas, wenn ich einen Artikel sehe lese ich ihn fast nie zu Ende, ich bin zu faul mir sogar einen Film ganz anzuschauen etc. ich bin ein Tagträumer und hab oft immer andere Gedanken. Egal wo, auch in der Uni während den Lesungen hör ich vlt 10% zu . Ich schiebe immer alles auf weil ich keine Lust hab, jedoch wenn es hart auf hart kommt bin ich ein Arbeitstier und kann den ganzen Tag lernen ohne Probleme. Auch bei den Prüfungen arbeite ich stundenlang hoch konzentriert ohne Problem. Die Sache ist so denkt ich ich müsste mich einfach zusammenreißen oder habe ich wrkl ads. Eine Sache noch mir fällt es schwer abzuschalten weil ich immer nachdenke, also ich bin24/7 am nachdenken oder überlegen über alle möglichen Dinge. Was meint ihr

Schule, ADS, Psychologie, Ausbildung und Studium
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ADS ich komme nicht mehr klar in der Schule.. habt ihr vorschläge?

Hey leute, mir wurde damals mehrmals ADHS diagnostiziert, ich habe auch eine eher höhere stufe aber die Hyperaktivität ist mit dem Alter zurückgegangen. Ich hatte immer damit Probleme in der Schule aber jetzt in der 10. Klasse löst das ernsthaft mental breakdowns und heulattacken aus, ich kann nicht mehr das ist zuviel druck, zuviel stress und viel zu viel demotivation und ich träume viel zu viel!

Vor kurzem hab ich mir mal richtig dolle mühe gegeben um die letzte Mathe klausur (die dann im Zeugnis steht und dann dafür zuständig is ob ich in die Oberstufe komme oder nicht) zu bestehen, ich hab sehr viel gelernt.. Heute kamen die Ergebnisse und ich hatte eine glatte 6 und alles war falsch. Ich wollte so gerne in die Oberstufe, ich will so gerne studieren und unbedingt Lehrerin werden aber ich kann nicht mehr das ist zu viel für mich!

Das ding ist ich weiß auch nicht ob ich wiederholen dürfte, da meine Noten sonst mittelmäßig sind..

Eine Lehrerin meinte das ich das Schuljahr nur mit guten Krankheitsgründen wiederholen dürfte.. Ich will auf garkeinen fall in die Ausbildung, das wird härter und in der Berufsschule sind Fächer die mich absolut garnicht interessieren. Das ding ist, wenn etwas nichts in mir Erweckt blendet ein Gehirn diese Themen aus, auch wenn ich mir einrede das es mich interessiert, bekomme ich dann erst recht druck.. Was soll ich bloß tun? Ständig im Unterricht versagt auch meine Konzentration.. Ich gebe mir mühe .. Aber in der Schule lann ich mein Gehirn nicht richtig einschalten.. Sonst bin ich ja eigentlich wirklich klug und mein IQ ist auch überdurchschnittlich meinte der Artz mal.

Schule, Zukunft, Stress, ADS, ADHS, Druck, zu viel, Ausbildung und Studium
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Panik und Unruhe Job macht kein Spaß, Angst was tun?

Hallo alle zusammen! Ich bin 18 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Erzieherin, erstmal vorweg das ist nicht mein Traumjob, ich möchte eigentlich viel lieber etwas anderes machen, etwas das jedoch ziemlich schwer zu erreichen ist. Ich liebe es zu singen und schreibe eigene Songs, ich liebe es ebenso Geschichten zu schreiben und dabei in eine andere Welt einzutauchen. Der Beruf den ich gewählt habe fühlt sich einfach nicht wirklich richtig an, das Problem ist das Schriftstellerin genauso wie Sängerin Berufe sind bei denen man erfolgreich sein muss weil man sonst nicht über die Runden kommt. Ich habe ADS, weiß nicht ob das so eine große Rolle spielt aber ich vergesse ständig Sachen, die mir dann genau wenn ich sie schon fertig haben muss einfallen und dann überkommt mich die blanke Panik. Ich habe so große Versagensängste das ich gewisse Sachen gar nicht mache. Das ist auch ein riesiges Problem ich schiebe alles auf weil mich die Aufgaben so sehr Stressen vor allem in der Schule und in der Praxis. Ich habe einen riesigen Berg an Aufgaben der immer größer wird und der Schock und die Angst davor was die Lehrer oder meine Praxisanleiterin zu mir sagen könnten wenn sie sehen das ich das noch nicht gemacht habe macht mich fertig. Ich schlafe so gut wie gar nicht mehr und alles wird mir zu viel ich schaffe das nicht alleine. Der Gedanke ohne Ausbildung oder ohne einen passenden Beruf zu finden der realistisch ist macht mich fertig. Ich investiere so viel Zeit ins Songs Schreiben singen und Geschichten schreiben das ich alles andere um mich herum vergesse bzw. verdränge weil es mich zu sehr stresst und mir Angst macht ich hoffe ich habe das Verständnisvoll formuliert LG.

Schule, ADS, Angststörung
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ADHS - wie kann ich mich strukturieren und normal sein?

Hey

ich lasse mich, spätestens im April auf ADHS testen, evtl auch noch auf ASS (Autismusspektrumstörung - Aspie). Eigentlich brauch ich nur noch die offizielle Diagnose, aber darauf muss man halt etwas warten. Es ist sich jede relevante Person in meinem Leben (auch Ärzte) zu 100% sicher dass ich betroffen bin.

Außer mein Freund. Der sagt es sei eine Ausrede für meine chaotische Art und meine Unstrukturiertheit und Vergesslichkeit. Er behauptet ich würde Dinge vergessen um ihn zu provozieren und absichtlich Unordnung schaffen und schlecht aufräumen, was halt nicht stimmt. Ich gebe mir immer so viel Mühe und ich will ja auch keinen Streit provozieren. Ich denke immer ich hab alles richtig gemacht und dann war es halt trotzdem irgendwie falsch.

Ich weiß einfach nicht wie ich ihm das erklären soll. Er liest halt auch nichts darüber obwohl ich ihn jetzt schon mehrmals darauf hingewiesen habe dass er sich halt erstmal mit ADHS beschäftigen soll (btw vermute ich auch dass er davon betroffen ist nur komplett anders, ich bin wohl hypo und er hyper).

Meine Vorschläge und Kompromisse (Pläne schreiben, Tage strukturieren und dass wir uns gegenseitig an Dinge erinnern) ignoriert er. Ich hab das Gefühl dass es leichter ist dass ich halt einfach immer absichtlich alles tu und so Schuld bin. Keine Ahnung.

Ich würde ja gerne alles richtig machen aber anscheinend bin ich zu dumm den Haushalt zu erledigen -.-

Ist hier jemand von ADHS betroffen und kann mir Tipps geben wie ich normal werde/denke/handle usw.? Medikamente bekomme ich natürlich erst nach der offiziellen Diagnose ...

Haushalt, ADS, Freunde, Beziehung, Psychologie, ADHS, aufräumen, Liebe und Beziehung, Organisation
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Wie schaffe ich es meine Ablenkung beim Lernen in den Griff zu bekommen?

Ich beschreibe hiermit mein Folgendes Problem was ich nun schon seit Jahren versuche in den Griff zu bekommen.

Dazu muss ich sagen das seit meiner Kindheit ADS diagnostiziert , das Gegenteil von hyperaktiv,

ich wirke oft sehr verträumt und schlafe im Unterricht ein oder bin mit meinen Gedanken ganz wo anders anstadtt mich auf meine Arbeit und Erledigungen zu fokussieren.

Ich habe ein genaues Ziel bin mir dessen auch bewusst, nur scheitet es immer wieder daran die Schritte um mein ziel zu erreichen umzusetzen.

Mein Ziel ist es Physiotherapeutin zu werden und ich bin bereits in der Ausbildung habe extrem Schwierigkeiten bei allem mit zu kommen . Obwohl ich mich sehr dafür interessiere und das lernen will scheitert es sobald ich mich zum lernen hinsetzte oder im Unterricht sitze.

Es fällt mir unglaublich schwer überhaupt mit dem lernen anzufangen ich brauche meist stunden dafür bis sich anfange oder es passiert garnicht, jedoch wenn ich es schaffe anzufangen ich sehr intensiv und produktiv lerne ohne mich abzulenken, ich aber im nachinein trotzt stundenlangem lernen ich nicht viel geschafft habe sagen wir ich habe um 12 uhr geschaft anzufangen und bis 20 uhr gelernt kurz mal was gesgessen zwischen durch aber trozt intensievem dranbleiben gerade mal geschaft 5 muskeln zu lernen und davon sin vielleicht 3 in meinem kopf geblieben der rest war am nächten Tag wieder fast verflossen.

Darauf hin bin ich depressiv und nicht zufrieden mit mir selbst da ich mich den ganzen Tag bemühe und am ende des Tages nicht viel oder nichts getan habe.

Ich aber ein riesen Berg vor mir habe was ich alles nacholen muss und aufmich zukommt, ich einfach nicht mehr weiter weis wie ich das alles schaffen soll da ich schon am kleinen lernen scheitere.

Ich nehme bereits Medikinet (2omg), welches mich nicht einschlafen lässt jedoch lasse ich mich trotzt allem sofort ablenken seien es Gedanken, oder ein stift , ich träume einfach stur durch die gegeng und es kommen mir sofort 1000 andere sinne in den kopf ich aber gleichzeit versuche mit dem lernen anzufangen,.

Klar jeder Mensch sagt mit, ja so schwer ist es nicht einfach anfangen und sich nicht ablenken lassen.

Aber niemand versteht wie schwer das für mich ist und im endefekt doch nicht viel im kopfbehalten zu haben.

Niemand versteht wie erdrückend es für einen Selbst ist wenn man will es aber einfach nicht schafft und sich immer mehr in einen Teufelskreis begibt. Und ausenrum nur noch druck herrscht denn der Berg zu lernen wird ja nicht weniger und du hast immer noch nicht geschaft das kleinste und leichteste abzuarbeiten..

Hat da draußen vielleicht jemand einen Rat für mich? Jemand Der mich Verstehen und Nachvollziehen kann der das kennt und mir nicht vorwirft das läge an Faulheit oder Unnütze.

Entschuldige wenn Rechtschreibfehler dabei sind .

Lernen, Schule, ADS, Psychologie, ADHS, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Medikinet, Motivation, Ausbildung und Studium
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ADHS tatsächlich so unkonzentriert?

Bitte NUR Antworten, wenn du selbst ADHS hast. Erfahrungsberichte von Beteiligten kann ich auch im Netz nachlesen. Nichts für ungut, aber Leute, die nur beobachten und es nicht selbst erlebt haben, können nur vermuten wie es ist.

Wir hatten diese Woche in unserer Talkrunde ADHS als Thema. Dabei sind mir meine Cousins eingefallen. Sie sind Zwillinge (13), beiden wurden ADHS diagnostiziert, keiner nimmt Medikamente, die Eltern sind getrennt. Sind sie bei der Mutter, scheinen beide keine Anzeichen zu haben. Sie sind viel unterwegs, können sich auspowern, Hausaufgaben werden Stück für Stück gemacht, statt stundenlang, aber konsequent dabei geblieben. Respekt und Disziplin. Sind sie hingegen beim Vater, ist Chaos pur angesagt. Richtig auspowern ist nicht, weil er sich nicht die Zeit dafür nimmt. Hauptsächlich TV, Tablet und Co. Bei der Hausi wird nach 10 min schon gestreikt und abgelenkt. Zurück bei Mutter heißt es wieder Werkeinstellung. Meinem Bruder wurde damals ebenfalls ADHS diagnostiziert. Aber dadurch, das wir Kinder der freien Wildbahn waren ;-) war das nie ein Problem. Wir waren ständig draußen unterwegs. Er hatte auch nie wirklich Symptome. Heute fällt es ihm zwar an stressigen Tagen schwer sich zu konzentrieren (wie wir alle), aber er zwingt sich da selber durch. So wie wir es gelernt haben. Was muss, das muss.

Ich hab in meiner Laufbahn viele solcher Beispiele gesehen. In der Bewegung und Ruhe in gewissen Mengen ein völlig gesundes Kind hervorbringen. Und wenn dies nicht gegeben ist, dann passiert sowas wie bei meinem Onkel - ADHS Klischee pur.

Deshalb frage ich mich: wenn du selbst ADHS hast, wie fühlt sich das in deinem Kopf an? Kommt es tatsächlich auf deinen Alltag an, ob du dich ausgepowert hast und genügend Ruhe bekamst, das es dir dann besser geht. Oder ist das völlig egal und es herrscht dennoch Chaos im Kopf? Wenn es ersteres ist, frage ich mich dann, wieso es als ADHS diagnostiziert wird, denn bei der Routine geht es uns ja allen so.

Also wie ist das so in euch? Seid völlig ehrlich. Ich interessiere mich wirklich dafür.

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Kann mir jemand sagen ob ich ADS habe?

Hallo zusammen.

Habe ich ADS?

Ich habe seit sehr langer Zeit einige Probleme!!!

- Zum Beispiel das Zuhören...

Ich kann nicht länger als ein paar Sekunden zuhören...

Nach kurzer Zeit, schaltet mein Kopf auf Durchzug und nach ein paar Minuten denk ich mir, was wurde da jetzt gesagt.

Ich kann meiner Frau nicht zuhören, wenn es um wichtige Sachen, unsere Kinder oder ihrer Krankheit geht. Ich sage immer nur ja oder ok...

Wieso kann ich da nicht zuhören???

So ähnlich geht es mir auch beim lesen...

Wenn ich etwas lese, frag ich mich nach ein paar Zeilen, um was es da überhaupt geht... Mir bleibt nichts im Kopf... Bin ich dumm?

- Schlechte Laune....

Meistens nach der Arbeit, bin ich schlecht gelaunt... Ich lasse die schlechte Laune an meine Kinder und meiner Frau aus, weil ich nach ein paar Minuten so genervt bin.😟

Auch am WE hab ich schlechte Laune wenn man meine Meinung nicht vertritt😟😟

Denke meistens nur an mich...

Ich will es nicht mehr....

Ich habe Angst das mich meine Frau irgendwann verlässt.

- Rede nur Schwachsinn...

Wenn ich mich mit jemanden unterhalte, kommt meistens nur Müll raus😔

Ich verletze meistens auch andere und kapiere es nicht, das ich ihn verletzt habe!😟

Ich rede meistens auch so undeutlich, das es niemand versteht...

Manchmal weiß ich auch selber nicht, was ich vor 5 Minuten geredet habe.

Was soll ich machen, das es besser wird? Ich werde nicht jünger... So darf es nicht mehr weitergehen

Schule, ADS, Krankheit, Psychologie, Liebe und Beziehung
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Adhs/Ads/Ocd (Zwangsstörunge)/Soziale Phobie/Prüfungsangst/Mutismus/etc.?

Hallo

Ich (w15) habe mehrere Probleme. Danke an alle, die sich das alles durchlesen und mir versuchen zu helfen.

  1. Ich habe totale Blockaden im Unterricht beim Melden. Selbst wenn ich etwas weiß und es sogar zu 100% richtig ist, traue ich mich oft nicht mich zu melden. Es ist meistens nichtmal so, dass ich denke, dass es doch total falsch sein könnte, was ja eigentlich auch nicht schlimm wäre, aber da ist dann einfach eine Blockade die sagt, melde dich nicht. Bevor ich mich melde gehe ich häufig genau durch, was ich sage. Meine Mündlichennoten sind so im 3/4 Bereich. Wenn wir der Reihe nach lesen, bin ich davor total aufgeregt und wenn ich dann dran bin rede ich sehr schnell und verspreche mich. Auch in Restaurants etc. bin ich vorher sehr aufgeregt und verknote meine Hände meistens beim bestellen und gehe auch dort manchmal durch was ich sagen werde.
  2. Vor Tests und in Tests bin ich sehr aufgeregt, sodass häufig schon etwas kleines was ich nicht hin bekomme reicht, dass ich auf einmal gar nichts mehr weiß.
  3. Im Unterricht kann ich aber auch total unkonzentriert sein und wenn wir alleine etwas arbeiten sollen kann och sehr schnell abgelenkt sein. Generell wackel ich sehr sehr häufig mit meinen Beinen (meistens nur eins).
  4. Ich kontrolliere immer wieder z.b ob ich mein iPad wirklich eingepackt habe wenn ich nach einer Freistunde wieder in die Schule fahre. Sobald ich es eingepackt habe: Schuhe angezogen,nachschauen, Jacke angezogen, nachschauen, Tür aufmachen und raus gehen, nachschauen, Fahrrad aus dem Schuppen holen, nachschauen, Tor aufmachen nachschauen, Straße runter fahren und dort auf Freunde warten, nachschauen, zur Schule fahren. Ich bin aber nicht vergesslich. Es ist aber nicht, anders als es bei Ocd häufig beschrieben wird, bei Sachen wie Herd, Fenster etc..
  5. Ich muss bestimmte Sachen so tun zb die beiden Rolladenschalter gleich haben (nicht eins so gekippt und der andere anders rum) und wir haben so ein Nachtlämpchen im Flur, was immer an sein muss und ich muss es vor dem rein stecken in die Steckdose 1/2/4/5/14/15 mal geküsst haben. Außerdem muss immer die Badezimmer Tür (wenn keiner drinnen ist,neben meinem Zimmer) zu sein, wenn ich ins Bett gehe.

Hat jemand Vermutungen was das alles sein könnte?

Vielen Dank

LG Anne

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Berufswechsel nötig?

Hallo liebe Leser, ich, w, 33, arbeite seit mehr als 10 Jahren im Familienbetrieb (kleine Firma, die meinem Vater gehört). Ich arbeite im Büro, was von Anfang an eine Notlösung war. Aufgrund von ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) und einem überstürzten Schulabbruch war ich beruflich nie erfolgreich. Leider passieren mir im Büro immer wieder Fehler, was auch daran liegt, dass mich mein Beruf inhaltlich nicht interessiert. Nun ist seit über einem Jahr eine neue Kollegin bei mir im Büro, die psychisch sehr auffällig wirkt: Sie ist übermäßig pingelig und will sämtliche Vorgänge bei uns im Büro umkrempeln. Einen ruhigen, freundlichen Ton habe ich von ihr nur selten gehört. Wenn sie mich oder andere auf Fehler hinweist, starrt sie die Person mit riesigen Glupschaugen durchdringend an. Ich werde dadurch total nervös und mache noch mehr Fehler. Sie erzählt im Büro auch völlig unpassende Geschichten über ihr Privatleben, z. B. über Sexdates mit irgendwelchen Männern, über ihre Verdauungsprobleme oder die Farbe ihrer Schamhaare (leider kein Witz!)

Ich versuche, ihren pingeligen Ansprüchen so weit wie möglich gerecht zu werden, schaffe das jedoch leider nicht immer. Wenn ich einen Fehler mache, putzt sie mich zusammen wie ein Schulmädchen und ich kann mich auch nicht wehren, weil sie hochagressiv ist und sofort einen Riesenärger macht. Und ich habe dann Ärger mit meiner Familie, weil die diese Frau zwar auch nicht mögen, aber der Meinung sind, dass man es mit ihr aushalten könnte. Mein Vater wollte sie nicht einmal feuern, als sie "Halt's Maul" zu mir gesagt hatte. Sie macht ihren Job leider gut und es hat eine Weile gedauert, bis er überhaupt eine Person für die Stelle gefunden hat.

Ich bin mittlerweile völlig verkrampft und wegen der ganzen Sache auch noch depressiv geworden. Ich würde sowieso in meinem Alter das Berufsleben am liebsten hinter mir lassen und eine Familie gründen. Leider fehlt mir dazu der richtige Mann. Und es gibt bis jetzt auch keinen anderen Beruf, der mich interessieren würde und der mit meinem Bildungsstand machbar wäre (ich habe die Fachhochschulreife und eine Ausbildung, aber kein Abitur und Studium).

Jetzt bin ich für ein paar Wochen krankgeschrieben und muss mir überlegen, wie es weitergeht.

Was würdet ihr mir raten?

Liebe Grüße

Schule, ADS, Psychologie, Depression, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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