Wieso werden wir als Paar ständig runtergemacht von Jeden?

Guten Abend hier, ich/wir beide haben Probleme mit bekannten, Freunden und unseren Eltern. Aber erstmal von vorne :Der Grund ist vorallem das ich ADS habe und meine Freundin ADHS. Alle trauen uns nicht zu dass wir es gemeinsam packen können da wir schwer mit unseren Krankheiten zu kämpfen haben. Meine Freundin fällt sehr stark halt wegen ADHS auf, sie wirkt manchmal desinteressiert, will lieber mit anderen viel labern vorallem die Ohren voll labern und ist manchmal sehr explosiv... Ich komme damit aber sehr gut klar und kann sie mit ihrer Krankheit gut "handlen". Ich habe vorallem Probleme mit Ordnung halten, mein Zimmer sah immer sehr sehr übel aus und deshalb das sind alles Gründe die meine Eltern mit ein interpretieren wieso das alles mit ihr noch schlimmer werden könnte. Was meinen Eltern auch nicht gefällt ist dass sie sehr chaotisch ist was berufliche Zukunft angeht... Sie hat schon 2 Ausbildungen abgebrochen und ist mit mir gerade wo wir uns kennengelernt haben in einer Ausbildung als Mechatroniker... Mein Ausbilder drückt jedes Mal beide Augen zu, weil sie wäre wahrscheinlich schon längst rausgeflogen wegen ihrer Krankheit aber gerade weil sie diese Krankheit hat wirft er sie nicht raus(wahrscheinlich aus Mitleid).nun zurück, meine Eltern finden es nicht cool dass sie so extrem sprunghaft mit ihrer beruflichen Zukunft umgeht. Neuerdings denkt sie schon wieder daran was anderes zu machen, aber ich versuche sie daran zu hindern und zu ermutigen dass sie diese Ausbildung fertig macht, damit sie wenigstens ein was abgeschlossenes hat... Ihre Eltern wollen diese Beziehung nicht, sie wollen dass ihre Tochter also meine Freundin, überhaupt gar keine Beziehung eingeht da sie nicht wollen dass sie andere mit ins Unglück stürzt... Meine mühselig erarbeiteten Freunde(ich hatte früher keine Freunde und hart an mir gearbeitet um überhaupt welche zu haben) haben sich wegen ihr von mir abgewandt, sie sei komisch, manche sagen zu ihr b**** weil sie auch viel mit anderen Jungs/Männern reden tut... Aber niemand versteht das ihr Verhalten krankheitsbedingt ist... Alle sind gegen uns... Aber seit ich mit ihr zusammen bin, geht es mir besser wie nie zuvor, ich arbeite sehr stark und mit voller Motivation an mir, gegen meine Schwächen. Wir sind auch sehr glücklich miteinander, auch wenns mal unruhig wird, wir handlen das gut. Ich wünschte, ich könnte es allen anderen nur recht machen, aber an uns wird nur gezweifelt. Wie seht ihr das? Und wie könnte ich es denen recht machen?

Liebe, Freundschaft, ADS, Beziehung, Eltern, Psychologie, ADHS, Liebe und Beziehung, Streit
Hochbegabung und ADHS?

Hey, ich hoffe ich kann hier ein paar Leute erreichen, die mir helfen können...

Ich bin seit längerer Zeit aus persönlichen Gründen in therapeutischer Behandlung. Unter anderem wurde seitdem bei mir ein IQ-Test gemacht, dessen Ergebnis mich als „hochbegabt“ auszeichnet. Erfahren habe ich das, so denke ich zumindest, relativ spät (müsste da 16 gewesen sein) und dementsprechend haben meine Eltern und mein allgemeines Umfeld mich in meiner Kindheit nie sonderlich gefördert; eben nur so weit wie es ihnen im Alltag einfach ein Anliegen war. Ich hab auch nach der „Diagnose“ mit kaum jemandem darüber gesprochen. Ist vielleicht schwer nachvollziehbar, aber irgendwie schäme ich mich dafür haha.

In letzter Zeit hab ich mir ein paar Gedanken über die negativen Auswirkungen einer Hochbegabung gemacht und habe dementsprechend etwas recherchiert. Dabei bin ich auch auf das Phänomen ADHS (bzw. ADS, obwohl die Bezeichnung meines Wissens nach veraltet ist) und Hochbegabung gestoßen. Und mit einer großen Menge der scheinbaren Symptome kann ich mich ziemlich gut identifizieren.

Nun ist es so, dass meine Schwester vor einigen Wochen mit ADHS diagnostiziert wurde, was mich einerseits etwas vertrauter mit den Symptomen macht, aber andererseits auch verunsichert. Ich möchte ungern etwas bei mir überinterpretieren und Leute ansprechen, die mir dann im Endeffekt nicht helfen können, weil ich irgendwie nur Einbildungen habe oder so. Des Weiteren spricht meine Schwester immer, halb scherzhaft, von ihrem „Individualitätskomplex“, durch den sie sich wahrscheinlich auf irgendeine Art und Weise eingeschränkt fühlen würde, wenn ich plötzlich eine ähnliche Vermutung äußern würde wie sie vor nur ein paar Monaten.

Fakt ist, dass ich zwar als hochbegabt gelte, aber mit den allgemeinen Äußerungen dieser sog. Begabung (ich sehe das Ganze irgendwie gleichzeitig als große Belastung) nicht ganz und gar übereinstimme. Zwar habe ich früh Sachen erlernt wie Lesen und Schreiben und auch meine Schulnoten sind meistens gut, doch ich habe oft große Probleme, mich zu konzentrieren oder zu motivieren, wenn die Aufgaben zu leicht, zu schwer oder einfach nicht meinen Interessen entsprechend sind. Ich hab noch weitere beiden Diagnosen entsprechende Symptome, deren Auflistung aber wahrscheinlich dieses Textfeld sprengen würden.

Allgemein bin ich ziemlich unsicher und mich plagen Selbstzweifel, Ängste und konstante Über-Unterforderung, ein Begriff, den eine Freundin und ich uns mal für bestimmte Unterrichtsfächer ausgedacht haben, der aber eigentlich echt zutreffend ist.

Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht so genau, was an dieser Stelle meine Frage an euch ist. Vielleicht wäre es hilfreich, einfach ein bisschen in den Dialog zu kommen und sich über Erfahrungen auszutauschen. Einen guten Rat oder Ideen schlage ich natürlich auch nicht aus.

Danke schonmal im Voraus und liebe Grüße

ADS, Psychologie, hochbegabung, ADHS, IQ, Psychotherapie, Selbstzweifel, konzentrationsprobleme
Wie schaff ich das?

Hallo ihr Lieben,

Ich bin in der 8. Klasse und noch nie perfekt in der schule gewesen aber ich hab es immer geschafft auch in der Corona Zeit hab ich immer meine Aufgaben abgegeben. Seit den letzten Ferien aber schaff ich es nicht mehr. Ich hab soviele Aufgaben die fällig sind und kann es irgendwie einfach nicht schaffen mich aufzuraffen diese Aufgaben nachzuholen. Jedoch habe ich trotzdem unfassbar Angst das ich einen Verweis bekomme oder eine schlechte Mitarbeitsnote und trotzdem ist es scheinbar nicht genug Angst um mich anzutreiben. Ich habe ads, was soviel heißt das ich Tabletten nehmen muss um mich zu konzentrieren und ich nehme manchmal nachmittags schon einen überdosis und habe dann schlaf Störungen.

Es ist aber nicht nur mit der schule so schlimm sondern auch generell wo ich mich einfach nicht aufraffen kann. Ich würde gerne ein neues Hobby anfangen aber kann mich nicht aufraffen und obwohl ich vor zwei Wochen Ferien hatte hab ich das Gefühl das ich schon wieder welche brauche. (meine Eltern sind seit längerem getrennt und ich wechsle immer Haushalt und hier bei meinem Vater gehen wir jeden Tag raus und generell ist er viel öfter draußen) ich pack das aber einfach nicht mit dem raus gehen oder meine Cousinen zu sehen sondern will einfach daheim in mein bett.

Ja, mein innerer schweinehund ist sehr groß und ich bin noch nie gern raus gegangen aber jetzt ist es als wäre es eine Qual für mich.

Hat jemand irgendwelche Tipps wie ich mich motivieren kann und wie ich das mit den Aufgaben machen kann? Oder wie motiviert ihr euch zu solchen Sachen?

Liebe Grüße

Veronika

Wie schaff ich das?
Schule, ADS, Aufgabe, motivieren
Wie wird einem Erwachsenen ADS diagnostiziert?

Ich bin 18 Jahre alt und halte es für recht wahrscheinlich ADS (ohne Hyperaktivität) zu haben. Ohne genauere Ausführung werde ich immer wieder von meinen Freunden und meiner Familie auf Merkmale die meinerseits auf eine Erkrankung hinweisen hingedeutet.

Die normale Anlaufstelle bei einem Verdacht auf ADS ist der Hausarzt, allerdings weiß ich dass meine Mutter sich schon sehr früh gegen (vorallem Medikamentöse) Behandlung von (Beispielsweise) ADS geäußert hat, und sich mit großer Wahrscheinlichkeit gegen eine Erkrankung ausprechen wird, egal ob diese vorliegt. Mein Hausarzt ist eine langjähriger Freundin meiner Mutter und daher würde ich gerne eine andere, neutralere, Anlaufstelle benutzen um mich Testen zu lassen.

Ich weiß dass die Testung ein kompliziertes Verfahren ist, und bin auch sicher nicht einfach nur auf Medikamente aus, aber ich merke wie meine Art sich zu verhalten; meine Unfähigkeit über längere Zeit zuzuhöhren und ständig Dinge zu vergessen, mir und meinem Umfeld schadet; ich würde gerne versuchen dagegen etwas zu tun und dachte dass dies ein Start seien könnte.

Ich freue mich über jeden Hinweis von jemandem der auf diesem Gebiet bereits Erfahrung hat, vielen Dank schonmal im voraus.

TL;DR Der normale Weg (über den Hausarzt) zur Diagnose ist aus familiären Gründen erschwert. Welchen anderen Weg könnte man versuchen zu nehmen?

ADS, Psychologie, adhs-bei-erwachsenen, Gesundheit und Medizin
Wäre es möglich das ich ADS habe?

Hi, ich hab neulich im Internet was über ADS gelesen und war richtig überrascht weil so ziemlich alle Symptome auf mich zutreffen, ich war in meiner Kindheit immer schüchtern, verträumt habe meine Umwelt nicht richtig wahrgenommen, hab oft Sachen vergessen und verloren war sehr unordentlich und sehr sensiblen und schnell beleidigt, war auch immer sehr langsam und immer die letzte die aus der Klasse gekommen ist, ich hab auch oft komische Dinge gesagt oder gemacht z.B. habe ich beim rechnen in der Schule alle Rechnungen laut ausgesprochen obwohl andere mir gesagt haben das stört sie, ich hab bis heute nicht verstanden warum ich damals so war, könnte das an ADS liegen, oder müsste das nicht jemand entdeckt haben

Ich bin jetzt 15 und ich bin nicht mehr so verträumt und einige andere Eigenschaften die ich damals hatte hab ich jetzt nicht mehr, ich bin aber immer noch sehr unordentlich, vergesslich, unorganisiert, kann mir nur schwer Sachen merken besonders wenn ich sie höre obwohl ich nicht schlecht höre oder so, Vokabeln muss ich mir immer merken indem ich mir sozusagen die Struktur der Buchstaben merke, keine Ahnung wie ich das genau beschreiben soll, und ich hab immer so keine Motivation eine Aufgabe zu machen

Kann das ADS sein oder hätte das nicht jemand bemerken müssen und was soll ich jetzt tun, ich gehe schon zu einer Psychotherapie aber wegen etwas anderem, soll ich die Therapeutin darauf ansprechen?

Medizin, Gesundheit, Schule, ADS, Psychologie, ADHS, Gesundheit und Medizin, Philosophie und Gesellschaft
Können dies ADS sein?

Hi, ich habe letztens folgende Frage gestellt und habe selbst noch Mal Recherchiert und bin dann drauf gekommen das das ADS sein könnte. Da mir leider niemand mehr auf meine Ergänzung mit ADS geantwortet hat wollte ich noch Mal konkret fragen und das hier sind alle Infos die ich auch bei davorigen Frage gegeben habe:

ich hab letztens Mal mit meiner Freundin telefoniert und dann hat sie gesagt das sie zurzeit ständig Bewegungsdrang hat da sie nur noch Zuhause Rum sitzt (sie sind in Quarantäne und können leider nicht raus gehen) und darauf hin habe ich überlegt ob ich jemals Bewegungsdrang hatte und nein zumindest nicht seit ich mich erinnern kann. Als ich ihr das gesagt hatte hatte sie gemeint das das nicht gut ist und ich lieber Mal googlen sollte. Darauf hin habe ich ein bisschen gegoogelt und habe gelesen das es Jedenenge sein kann und es auf weitere Symptome ankommt. Deshalb wollte ich fragen ob es irgendwas gibt was auf die Symptome die mich mein gesamtes Leben begleiten was zu sagen haben:

Kein Bewegungsdrang in den letzten Jahren

Stillschweigend

Versinke häufig ganz random in Tagträume, manchmal ohne das ich es merke.

Starre im Unterricht meist aus dem Fenster oder Male

Spreche immer bevor ich denke und kann nix dagegen machen

Ich bin durch diese Tagträume extrem langsam da ich dann manchmal auch einfach in die Luft starre

Hier noch ein paar allgemeine Fakten über mich:

Ich bin 12 Jahre fast 13

Ich bin in einer Klasse für in Mathe und Naturwissenschaften begabte

Ich habe Depression

Ergänzung:

Außerdem wollte ich noch ergänzen das wenn ich diese Tagträume habe zwar zum Beispiel mit Personen rede aber keine Ahnung danach habe worüber wir gesprochen haben.

Medizin, Gesundheit, Schule, ADS, Psychologie, ADHS, Gesundheit und Medizin, Psyche, psychisch, psychische Krankheit, aufmerksamkeitsdefizit, Gesundheit und Medezin, Fragen
Google Ads schreibt mich plötzlich an?

Hey Ich wurde in letzter Zeit von ads-noreply@google angeschrieben obwohl ich noch nie mit ihnen in Kontakt getreten bin. Ich habe einige Tage zuvor eine Sicherheitswarnung wegen einer Anmeldung über mein Email Account erhalten. Da ich aber dachte das es nicht schlimmes wäre weil ich mich vor einigen Wochen in meinem Laptop angemeldet habe . Mir ist dann recht schnell aufgefallen das es nicht sein kann weil es meine YouTube Email ist mit der ich normalerweise separat bei YouTube angemeldet bin um Emails über/für mein YouTube Kanal leichter verwalten zu können.

Dann ist mir auch noch aufgefallen das das das Gerät das sich mit meiner YouTube-Email angemeldet hat nicht das Laptop ist auf dem ich mich angemeldet habe.

Ich habe dann sehr schnell mein Passwort geändert. Nun ich habe jetzt ganze 4 Emails von ads-noreply@google und die Letzte war mit dem Titel "Nur noch ein Schritt und Ihre Anzeige kann ausgeliefert werden"

In der Email steht:

Was in der Klammer steht ist nur eine Anmerkung von mir.

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"Ihre Anzeige ist fast fertig. Mit unserer Unterstützung erreichen Sie schon bald mehr Kunden. Rufen Sie uns an: (Nummer: [vom Support entfernt], Wenn diese Email echt sein sollte, ist diese Nummer öffentlich zugängig aber ich EMPFEHLE niemanden Nummern anzurufen die man nicht kennt). Dann spielen Sie bald ganz vorne mit.*"

Viele Grüße, Google Custemer Solutions

===========

Ich bin jetzt recht überfordert weil ich nicht genau weiß ob das jetzt nur ne billige Masche ist oder ob sich jemand in meinem Account gehackt hat um da irgendwelche Werbungen/Anzeigen mit meiner Email zu verteilen.

Wie schon erwähnt habe ich mein Passwort geändert aber ich bin mir nicht sicher ob das ausreicht.

Was soll ich noch tun? Kann ich noch was tun? Bin ich (Da es meine Email ist) der angebliche Vertragspartner des ganzen? habt ihr ähnliche Erfahrungen?

Ich danke jedem der mir Helfen kann!

Handy, Smartphone, Google, ADS, Passwort, Google Chrome, Support, gehackt, Google Ads
Wie kann man mit jemandem umgehen der ADS hat?

Also ich bin jetzt seit ungefähr drei oder vier Monaten an einer neuen Schule. Ist halt Abitur deswegen kannten wir uns alle nicht. Da habe ich mich dann super mit einem Jungen verstanden weil wir die gleiche Interessen haben und so. Aber so nach einem Monat kam er mir immer öfters komisch vor. Er hat im Unterricht mit sich selbst geredet, die ganze Zeit Kommentare gemacht sowohl normale als auch abwertende gegenüber den Lehrern und er muss gefühlt zu allem immer seine Meinung dazugeben. Mir war das alles eigentlich gleichgültig weil wir uns halt gut verstanden haben aber in letzter Zeit geht er mir wirklich auf die Nerven.
Er hat mir dann irgendwann mal gesagt dass er ADS hat aber ich war so ist ja nicht schlimm. Und ich möchte jetzt nicht gemein klingen aber ich habe ihm halt nicht gesagt das er manchmal echt nervt oder so weil ich dachte das er nichts dafür kann weil er ADS hat. Aber gleichzeitig finde ich es auch ein bisschen scheiße mich immer zurückhalten zu müssen wenn wir uns wegen dummen Sachen streiten wie einmal weil er meinte er habe Recht und mir das total egal war wer Recht hatte und dann immer lauter wurde und ich einfach nur meinte ich will mich nicht mit dir streiten.
Er hat einfach weiter gemacht und mich regelrecht angeschrien und ich hab dann zurückgeschimpft und ihn auch beleidigt weil ich es nicht mehr ertragen habe. Sorry wenn ich richtig scheiße rüberkomme aber ich finde das ist doch kein richtiger Freund wenn er immer sowas abzieht. Das Problem ist aber wir hängen immer mit zwei anderen Mädchen rum und die sind auch mit ihm befreundet. Ich will nicht das es komisch wird also hoffe ich auf ein paar Tipps wie man damit umgehen kann weil ich eigentlich nicht die Freundschaft beenden will. Sorry für den langen Text🙁

Schule, Freundschaft, ADS, Psychologie, ADHS, freunschaft, Liebe und Beziehung
Mit Freund zusammenbleiben oder trennen?

Hallo liebe Community,

ich suche hier nach Hilfe, weil ich nicht weiß was ich tun soll. Die Situation mit meinem Freund ist so verfahren… ich weiß nicht, ob ich mich trennen soll?

Mein Freund ist sehr lieb und fürsorglich, aber er interessiert sich wahnsinnig wenig für meine Angelegenheiten. Er möchte es, aber schafft es nicht, sich darauf zu konzentrieren, was ich erzähle, merkt sich nichts, ist ganz weit weg. Liegt vermutlich am ADS bei ihm. Ich wünsche mir so sehr eine innige Beziehung, in der man sich emotional nah steht und es spannend findet, den anderen „zu ergründen“ . Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass ich diese Art von Beziehung nicht mit meinem Freund haben kann. Das ist so traurig.

Außerdem ist problematisch, dass wir eigentlich zusammenziehen wollten, es dann aber doch nicht getan haben, weil er kaum aktiv Interesse daran gezeigt hat. Immer war ich die, die über die Details nachgedacht hat und Vorschläge gemacht hat. Er brauchte immer Ruhe oder wollte lieber etwas unternehmen. Dadurch ist die Planung immer zu kurz gekommen. Wenn ich versucht habe, darüber zu sprechen, oder einen Zeitpunkt dafür abzusprechen, ist er schnell genervt gewesen oder wirkte überfordert und hat sich zurückgezogen. War er einfach nicht bereit, konnte es aber nicht zugeben? Das wäre auch ein schlechtes Zeichen, oder? Er hat mich ziemlich ins offene Messer laufen. Zum Glück bin ich nicht obdachlos geworden, aber es war knapp. Eigentlich wollte ich mich da trennen. Aber dann hat er sich entschuldigt und wir sind weiter zusammengeblieben. Aber das Vertrauen in ihn hat sich bei mir nicht wieder hergestellt.

Hinzu kommt, dass mein Freund psychische Probleme hat. Nichts, was mich generell abschrecken würde, aber schon so, dass er sich in Behandlung geben sollte, weil es nicht den Rest seines Lebens so bleiben kann. Er will diese Probleme nicht mehr haben, das sagt er auch selbst. In einem ruhigen Moment habe ich ihn mal vorsichtig darauf angesprochen. Er hat nicht wirklich darauf reagiert und gemacht hat er daraufhin auch nichts. Ich fühle mich hilflos und bin traurig, dass er es nicht anpackt, seine Probleme zu lösen. Ich weiß nicht, wie ich das noch länger mit ansehen kann, denn eigentlich bricht es mir das Herz, meinen Partner so zu sehen. Ich gebe zu, dass ich seitdem manchmal nachhake. Ich denke, er würde es als „Druck machen“ bezeichnen. Ich versuche, das nicht zu machen und mich anders zu verhalten, denn ich weiß, dass es keine gute Eigenschaft von mir ist, wirklich! Ich bin nicht die beste Version meiner selbst, wenn ich mit ihm zusammen bin. :-(

Was soll ich bloß machen? Hätte ich den Punkt, mich zu trennen, schon längst erkennen sollen? Ich bin mir nicht sicher, wie ich die vorhandenen Probleme einschätzen soll. Ich habe andererseits Angst, einen tollen Menschen zu verlieren und erst hinterher zu erkennen, dass ich nie wieder so jemanden finden werde. Ich weiß nicht, was ich machen soll...

Vielen Dank fürs lesen & euren Rat <3

trennen, es hat keinen Sinn mehr 89%
zusammen bleiben und versuchen, alles auf die Reihe zu kriegen 11%
zusammenbleiben und Zeit im Lockdown so gut es geht genießen 0%
ADS, Beziehung, Liebe und Beziehung, paartherapie, Partnerschaft, Psychische Erkrankung, Lockdown, zusammenziehen-mit-freund
Oft verpeilt, Normal oder Problem und was dagegen tun?

Hey,

In letzter Zeit beschäftige ich mich viel mit mir selbst. Mir fällt immer wieder auf, wie verpeilt ich bin. Auf der Arbeit muss ich oft bei Aufgaben mehrmals nachfragen, weil ich die Aufgabe nicht ganz verstanden habe. Oft sage ich auch aus dem Reflex, dass ich die Aufgabe verstanden hätte, wobei es noch Unsicherheiten gibt. Trotzdem schaffe ich es oft, irgendwie Fehler bei den Aufgaben zu machen. Ich vergesse oft Sachen, lasse Stifte irgendwo liegen und finde die nicht mehr, ich werde schnell nervös und mache deswegen auch Fehler. Mein Kollege nennt mich auch des öfteren verpeilt und so komme ich mir auch vor. Ich bin auch sehr unorganisiert und faul, ich mache immer Hausaufgaben und Lernen auf den letzten Drücker.

Ich weiß, dass es in der Grundschule schlimmer war. Ich war immer der Langsamste, habe im Unterricht nicht gut aufgepasst und war sehr unordentlich. Ich weiß noch, dass ich deswegen zur Therapie musste, wenn ich mich recht erinnere, habe ich spielerisch Aufgaben bewältigen müssen, was aber das genau war, weiß ich nicht mehr. Ich bin auf die Idee gekommen, dass das eventuell AD(H)S ist(Meine Mutter kann mir warum auch immer nicht genau sagen, was es ist oder was für eine Therapie das war), da die Symptome sehr zu mir passen.

Meine Frage lautet, wie ich mit dem Verpeilt sein besser zurechtkomme, sodass es mich nicht stört. An sich kann das ganz lustig sein, aber auf der Arbeit würde ich mir wünschen, dass das weniger passiert. Ich hatte mal mit meinen Kollegen darüber gesprochen und er meinte, dass das kein Einzelfall ist, sondern eher allgemein die heutige Jugend beschreibt, die kein Ehrgeiz zum Arbeiten haben und am liebsten garnicht arbeiten würden, verträumt sind und mit den Gedanken immer woanders sind, aber nur nicht bei der Arbeit, aber ich weiß nicht, es fühlt sich bei mir echt wie ein Problem an.

PS: Ich bin 19 Jahre alt, falls das euch weiterhelfen sollte

Therapie, Angst, ADS, Psychologie, ADHS, naiv, Unsicherheit
ADS/ADHS Erfahrung?

Hallo ihr lieben,

ich möchte erst einmal unseren Fall schildern.
Mein Sohn 8 hat die Diagnose ADS gestellt bekommen, es fing alles in der 1. Klasse (2018) an, nach 1 Woche Schule kam die Lehrerin schon und sagte, es geht so nicht, er macht nicht mit hört nicht etc. Naja, erstmal als Hochschwangere Mutter ein Schlag in die Fresse- da ich überhaupt nicht mit soetwas gerechnet habe. Naja, dann wurde ich im Oktober also 2 Monate später zum Gespräch gerufen, sie will ihn testen lassen und ich solle zustimmen. Ich habe dieses getan, habe gleichzeitig Termine beim SPZ veranlasst. Schulpsychologie, Sonderpädagoge, Sozialpädagoge alles war mit dabei. Dann kamen wir zum Ergebnis- er solle die 1. Klasse wiederholen, die Schule wechseln (von einer Halbtags auf eine Ganztagsschule).

Neue Schule begann dann 2019 im September, im Halbjahr 2020 wurde ich dann von der Lehrerin zum Gespräch gerufen, er hat keine Fortschritte gemacht bzw. wenig/nicht das was erwartet wird von einem Wiederholenden Kind. Dieses Jahr waren wir ebenfalls für 4 Wochen in einer Reha da er auch Übergewichtig ist und wir auch dieses in Griff bekommen müssen- dort wurde auch nochmals die ADS diagnostiziert. Im September diesen Jahres also vor 1-2 Monaten wurde ich wieder zum Gespräch gerufen durch die Lehrerin. Es geht so nicht, er ist verträumt und arbeitet den ganzen Schultag über nichts... Das ganze Prozedere von neu- Testung Ergebnis Empfehlung.

Meine Frage an euch, habt ihr ähnliche Erfahrung?
Hat jemand Erfahrung mit Inklusionsunterricht/Förderklassen/Förderunterricht?
Hat jemand Erfahrung mit ADS/ADHS Medikamenten?

Ich freue mich auf eure Antwort.

mami1218

Schule, ADS, Gesundheit und Medizin, Ausbildung und Studium
Hilfe, ich werde immer vergesslicher und tollpatschiger?

Guten Abend,

Vor einem Jahr ist mir aufgefallen, dass ich des öfteren Sachen verlegte und nicht mehr wiederfand, Schwierigkeiten hatte ganze Sätze zu formulieren (noch nicht so stark ausgeprägt aber lernhemmend) und mich allgemein nicht mehr in der Schule konzentrieren konnte. Ich stand am Rande der Verzweiflung da dies nicht die einzigen Probleme waren, mit denen ich zu kämpfen hatte, sodass ich die Schule Anfang dieses Jahres für 5 Monate abbrechen musste. Diagnose: ADS, Depressionen,...

Medikamente und Therapie haben mir bis jetzt nur wenig bis garnicht geholfen. Seit ich mich nach den Sommerferien wieder zwangsmäßig in die Schule prügelte, machte (bzw. mache) ich ständig Flüchtigkeitsfehler wie statt „s“ schrieb ich „ß“. Oder „ie“ anstatt „i“, „k“ statt „g“ obwohl ich es früher immer auf Anhieb richtig schreiben konnte.

Ich kann nur noch ganz einfache Sätze formulieren, mir ist als würde mir das Vokabular fehlen, mich auszudrücken. Als hätte ich die deutsche Sprache verlernt. Ich vergesse ständig welche Aufgaben ich noch zu erledigen habe, (ich weiß das klingt jetzt blöd) aber ich kann nicht mehr richtig trinken (kleckere ständig), knicke ständig um, bin allgemein sehr tollpatschig geworden.

Das war ich auch früher, aber längst nicht so stark ausgepräkt. Diese Art von Problemen hatte ich seit meiner Grundschulzeit nicht mehr und selbst in dieser Zeit haben sich die Schwierigkeiten nach einigen Monaten gelegt.

Was kann ich dagegen unternehmen? Wirklich wissen wie es um mich steht tut keiner, da ich mich einfach nicht ausdrücken kann, (schreiben geht noch, aber sprechen ist wirklich kompliziert bis unmöglich geworden) - Teufelskreis. Wer sich jetzt wundert; diesen Text zu formulieren hat mir dreieinhalb Stunden gekostet und ich musste ihn einmal durch eine Rechtschreibverbesserung flößen.

Habt ihr Tipps, wie ich mich besser im Alltag zurechtfinden kann? Wie ich mich besser ausdrücken könnte? Und vor allem es durch die Schulzeit schaffe? Hilfe. ):

Gesundheit, Schule, ADS, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Psyche
ADS mit 25 noch diagnostizieren lassen?

Hallo zusammen.

Ich habe immer mehr das Gefühl das ich unter ADS leide und das schon seit der Grundschule. Ich bin jetzt 25 Jahre alt.

Meine Lehrerin hatte meine Mutter mal darauf angesprochen als ich in der 5. Klasse war. Meine Mutter hat damals alles abgewehrt und sagte immer das ich gesund sei und es wurde nie geprüft. Sie wollte wohl nicht wahrhaben das ich krank bin wie mit meinen Depressionen die ich habe seit ich 16 bin.

Schon in der Grundschule wurde ich immer wegen "Träumerei" ermahnt und konzentrieren konnte ich mich nie lange auf etwas.

Auch heute fällt es mir sehr schwer etwas gelesenes zu behalten oder mich an etwas was ich gesehen habe vor kurzem zu erinnern.

Auch bei Gesprächen ist es manchmal wie Durchzug auch wenn ich zuhöre. Ich versuche dann krampfhaft zuzuhören aber es bleiben dann nur Fetzen vom Gespräch in Erinnerung. Selbst bei Serien die ich schaue, da merke ich mir oft erst nach 40 folgen Namen von Charakteren.

Ich fange Dinge an und bringe sie oft nicht zu Ende. Mir fällt es schwer den Haushalt zu erledigen. Meine Gedanken sausen chaotisch durch meinen Kopf. Ich drifte oft ab und starre einfach ins leere obwohl ich gerade etwas lese oder anschaue.

Ich habe aber Angst zum Arzt zu gehen und das anzusprechen da ich Angst habe nicht ernstgenommen zu werden und das wieder abgetan wird als Ausrede oder was auch immer. Zumal das Problem ja schon seit 20 Jahren besteht und ich bis jetzt nie so darüber nachgedacht habe das mal prüfen zu lassen.

Da ich in meiner Familie immer belächelt werde wenn ich auf das Thema komme und zu hören kriege "du hast nichts" ist es sehr schwer für mich. Alle haben was und ich muss immer alles ernst nehmen, aber ich kriege Ablehnung wenn ich was habe (Depressionen, ADS).

Geht es jemand genauso? Was kann ich tun? Ist es überhaupt ADS? Wie spreche ich meinen Arzt darauf an? Ich bin wirklich ratlos und über Tips und Infos würde ich mich unheimlich freuen.

Schule, Freundschaft, ADS, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung

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