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Thema Therapie
Ich kann nicht mehr und will auch irgendwo nicht mehr?

Hallöchen!

UPDATE: Anscheinend sind hier nur unsensible Leute unterwegs die es nicht juckt ob etwas eine andere Person verletzen könnte oder nicht. Ich habe hier mehr erwartet. Vielen Dank😊

Ich leide seit meinem 8. Lebensjahr an Depressionen und Angststörungen und seit meinem 17. Lebensjahr an Borderline. Außerdem habe ich seit meinem 12. Lebensjahr eine Essstörung. Ich bin mittlerweile 20 und auch in Therapie deswegen wobei es einfach nichts bringt weil er meint ich hasse meinen Körper weil ich die sexuelle Entwicklung übersprungen habe und er mit mir über nichts anderes reden will. Wenn ich ihm von anderen Problemen erzähle meint er es läge daran wegen der sexuellen Entwicklung. Termine habe ich auch nur einmal im Monat einen. Aber ich schweife ab.

Ich mache zurzeit mein Abitur, wiederhole die 11. Klasse weil ich letztes Jahr zu oft gefehlt habe. Und jetzt? Jetzt fängt das ganze wieder an. Ich habe keine Kraft und Energie. Ich würde am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen und nichts tun. Ich schwänze mittlerweile wieder so wie letztes Jahr. Obwohl ich es garnicht will, aber ich kann mich einfach nicht aufraffen. Hinzu kommt nach das ich stark an Emetophobie leide und mir das auch oft den Schulalltag versaut. Ich fühle mich sowieso schon echt sch.. wegen dem schwänzen. War am Samstag auf einem Konzert, hatte nichtmal die Energie um bis zum Hauptact dazubleiben. Mir fehlt einfach die nötige Energie, ich kann mich einfach nicht aufraffen. Ich denke ich schaff mein Abitur sowieso nicht weil ich sowieso zu dumm dafür bin. Und jetzt kommt das eigentliche Thema: Meine Eltern. Ich wohne noch zuhause (leider) und meine Eltern kotzt es natürlich an wenn ich schwänze. Mein Vater meint es ist nur eine faule Ausrede um nicht lernen zu müssen, ich wäre behindert. Heute hat er mich als faule S** bezeichnet. So geht das Tag ein, Tag aus. Und wie ihr euch vielleicht schon denken könnt hilft mir das in meiner aktuellen Situation mal so garnicht. Ich weiss nicht mehr weiter und will auch eigentlich nicht mehr, weil ich einfach nicht mehr kann.
Vielleicht habt ihr ja Tipps, bezüglich meiner Eltern, meines Therapeuten, einfach bezüglich allem.

Schonmal danke im Voraus!
Kira

Therapie, Schule, Eltern, Psychologie, Abitur, Angststörung, Borderline, Depression, Emetophobie, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
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Was soll ich nur tun? Ich bin sehr verzweifelt (Anorexie, essen, Diabetes Anzeichen)?

Erstmal möchte ich bitten mich nicht zu beleidigen oder mir Vorwürfe zu machen. Ich weiß dass hier keine Ärzte und Psychologen sind aber ich bin wirklich verzweifelt. Vor zwei Monaten habe ich bei einer Größe von 170cm noch 68kg gewogen jetzt bin ich bei 51kg. Wie das alles entstanden ist, ist jetzt nicht so relevant wichtig ist dass ich mittlerweile einfach an dem Punkt bin wo ich unglaublich starke angst vor essen habe, ich kann garnicht mehr essen traue mich kaum an einen Apfel und fühle mich wie ein Versager nach dem essen. Ich nehme Abführmittel und erbreche mich nach Mahlzeiten. Nun ist es so, dass ich seit 3 Tagen extremen Durst habe der nicht zu löschen ist, ich bin sehr müde und mein urin (ich weiß eklig aber was soll man machen) ist süßlich. Ich habe aus Verzweiflung gestern meinem Bruder geschrieben und er meinte ich muss jetzt endlich was essen, Kohlenhydrate Brot oder so. Aber ich kann einfach nicht, ich bin seit gestern abend nur am weinen. Ich gehe am Montag auf jeden Fall zum Arzt wegen den Diabetes Anzeichen aber ich weiß nicht was ich wegen dem essen machen soll, ich fühle mich noch viel viel zu dick und andere magersüchtige die in Therapie gehen sind viel dünner ich fühle mich als hätte ich das nicht verdient ich bin ja auch nur ganz leicht Untergewichtig. Was soll ich nur machen? Gibt es überhaupt Therapie Angebote für nicht wirklich dünne?

Therapie, Durst, Krankheit, Anorexie, Diabetes, Magersucht, magersüchtig
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Ich kann DINGE im Leben nicht umsetzen, ich weiß oft was zu tun ist aber ich zögere immer?

Ich weiß oft im Leben was ich in Momenten TUN soll, doch ich kann die Dinge fast immer nie wirklich umsetzen.

Beispiel in der Arbeit: Wenn ich neue Aufgaben bekomme, denke ich mir sollte ich nun den Schritt zum Kollegen machen und ihn fragen, nach Informationen. Doch ich mache mich dann selber irgendwie verrückt mit Gedanken, wie "Ich weiß nicht, soll ich ihn einfach spontan ansprechen?" "Nerve ich ihn nicht?" "Soll ich erstmal auf Gutefrage eine Frage stellen mit 'Was für fragen stelle ich dem Kollegen XY zu meinem neuen Projekt Z'" "Mache ich fehler wenn ich das frage?" "Merkt er, das ich keine Ahnung habe?"

Beispiel im Alltag: Ich habe oft Streit mit meiner Freundin, wir passen irgendwie nicht zusammen. Trotz halte ich daran fest, sie irgendwie auch. Z.B. denke ich ich muss oft zweideutige, witzige Sprüche loslassen in manchen Momenten, um ja sie zum lachen zu bringen und ihr zu zeigen, das ich ein toller Kerl bin. Z.b. Wenn ich zu ihr fahre, ist oft die Wohnungstür unten offen, sie fragt mich oft wie ich reingekommen bin, dann denke ich immer ich muss jetzt einen zweideutigen, anspielungs spruch machen, da sie Sexuelle Reize will...

Beispiel 2: Ich traue mich oft nicht Leute in der Arbeit zu schreiben oder zu antworten, da ich immer mich vergewissen will, dass die Formulierung gut ist und ich mich nicht blamiere mit meinen Worten. Daher schreibe ich oft hier Fragen, wie formuliere ich einen Text an Kollege XY der was von mir will. Im Prinzip habe ich eine Idee was ich schreiben soll, doch denke ich oder merke immer nachdem ich Antworten bekomme von GF, wie billig und primitiv meine Vorgehensweise ist.

Und dann im Endeffekt SETZE ich nichts um und zögere oft Tage mit DINGEN, die ich hätte einfach TUN könnenn, da ich immer denke ich mache etwas falsch oder verspiele mir damit die Chance. Aber im Endeffekt kann ich somit NIX umsetzen.

Was kann ich denn lernen/tun/ damit das besser wird? Wer kann mir da helfen? Wie nennt man diese Angst/Probleme, die ich mir wohl einrede? Was habe ich?

Mir fällt auf, dass ich das erst extrem seit 3 Jahren habe. Oft im Alltag oder auf Arbeit denke ich mir, bohr die sind alle viel Intelligenter wie ich, die können das udn das so gut, ich wünschte ich könnte das auch. Ich denke wirklich sogar bei oft scheinbar "dummen" leuten, das die viel sicherer sind viel besser reden können und viel selbstbewusster sind. Im Endeffekt halte ich alle LEUTE über mich. Ich denke alle sind schlauer und besser.

Liebe, Arbeit, Therapie, Schule, Freundschaft, Angst, Beziehung, Sex, Psychologie, Liebe und Beziehung, Psychotherapie, Störung
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Wie würdet ihr auf die Mail antworten, es begründen?

Hallo zusammen,

ich habe meiner Therapeutin eine Mail geschrieben, dass ich gerne einen 18 Uhr Termin haben möchte für nächste Woche und gefragt, ob sie mich da einplanen kann.

Leider hat sie nächste Woche keinen 18 Uhr Termin mehr und schrieb:

'nächste Woche habe ich keinen 18 Uhr Termin frei. Unser Termin ist ja Freitag um 15 Uhr."

Dann habe ich gefragt, ob ein 17 Uhr Termin frei ist.

Liebe Frau Xy,

genau, unser Termin ist ja freitags um 15 Uhr-in der Regel? 

Wenn etwas frei wird freue ich mich über eine Rückmeldung- gerne auch für einen 17 Uhr Termin.

Ich danke für die Rückmeldung.

Liebe Grüße

Xy

Sie schrieb mir dann:

Liebe Xy,

genau. Ich melde mich, sollte etwas um diese Zeit frei werden.

Liebe Grüße

Xy

Ich schrieb dann:

Liebe Frau Xy

alles klar. Können wir bitte dann für die Woche ab dem 19. November einen Abend- Termin einplanen,( außer am 21.11.) ? Wenn in der kommenden Woche um diese Zeit nichts frei wird. 

Liebe Grüße 

Xy

Eben habe ich noch eine Mail erhalten, in der sie wissen wollte, warum mir das so wichtig ist?

Liebe Xy

darf ich fragen, warum das wichtig für dich ist? Klappt der 15 Uhr Termin nicht mehr?

Liebe Grüße

Xy

Mir persönlich war es wichtig einen Abend Termin einzuplanen, da wir eine Meditation im liegen ausprobieren wollten und für mich wäre es einfacher , wenn der Raum verdunkelt ist. Sie wollte mir selber in der Woche ab dem 2. November einen Abend Termin geben, damit wir es ausprobieren können.

Ihre Abend Termine sind schnell weg. Ich denke, die Termine sind eher für Selbstzahler und Privatpatientin, die man nicht verlieren möchte. Es kann aber auch nicht so sein, da ich auch mal einen späteren Termin bekam und es nicht so behaupten möchte.

Jedoch hatte sie auch den Vorschlag, es in dem Raum ihrer Kollegin auszuprobieren, da man den Raum etwas verdunkeln kann, weil sie eine Jalousien hat. Der Abend Termin war trotzdem im Plan.

Wie würdet ihr jetzt antworten. Bitte lässt die unnötigen Kommentare und scrollt dann einfach runter.

Ps: bitte keine unnötige Kommentare. Ich bitte nur um Hilfe. Siehe Kommentar unter der ersten Antwort von Crysalli.

Liebe Grüße

Nil

Therapie, Beziehung, Psychotherapie, THERAPEUT, Verhaltenstherapie
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Nur noch kraftlos?

Hey liebe Community.

Ich brauche dringend Hilfe, weil ich selbst nicht mehr weiß, was ich tun soll.

Schon sehr lange habe ich mit Depressionen, selbstverletzendem Verhalten und Angststörungen zu kämpfen. Momentan übermannt mich das ganze, sodass ich einfach nicht mehr weiß, was zutun ist.

Für Schule habe ich überhaupt keine Kraft mehr. Nur der Gedanke daran, dass ich am nächsten Tag wieder in die Schule muss, löst in mir Tränen aus und ich simuliere teils, um nicht zur Schule gehen zu müssen. Ich weiß, dass das falsch ist und sehe meine Fehler ein, aber ich habe morgens einfach nicht einmal die Kraft, um aufzustehen. Ich bin den ganzen Tag müde und ausgelaugt, habe höchstens noch die Kraft, mit meinem Hund nach draußen zu gehen.

Schon oft hab' ich versucht, mit meiner Mutter (die ein Alkoholproblem hat) darüber zu sprechen, aber meist bekomme ich dann nur Ärger von ihr und sie nimmt mir mein Handy, meinen PC und meine ganzen anderen Konsolen weg. Die ganze unter dem Vorwand, ich hätte nur ein dummes Aufmerksamkeitsproblem und würde meine soziale Angststörung nur als eine Ausrede für meine schlechten mündlichen Noten nutzen. Schriftlich bin ich in der Schule übrigens schon lange nicht unter 3 gewesen, aber mündlich habe ich Probleme, da ich unheimlich viel Angst habe, mich zu melden.

Ich selbst würde nur zu gern in Behandlung gehen, um meine psychischen Probleme loszuwerden, aber meine Mutter steht mir da im Weg.

Langsam zerbreche ich wirklich an dem ganzen und ich hab' mit jedem Tag weniger und weniger Kraft und Lust. Ich hab' keine Ahnung, wie ich die Zeit bis zu den Weihnachtsferien überstehen soll. Schließlich habe ich jetzt schon Angst vor Schule morgen.

Ich würde mich sehr über einen Rat freuen. Falls ihr noch irgendetwas wissen wollt, lasst es mich wissen.

Liebe Grüße,

Mina.

Therapie, Mutter, Schule, Depression, kraftlos
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Guten Abend Leute, ich brauche dringend euren Rat! Ich möchte an meine magersüchtige Freundin einen Brief schreiben, da ich sie zurzeit nicht besuchen darf?

Wir kennen uns schon relativ lange, gehen nicht in eine Schule u. hatten in letzter Zeit nicht sehr viel Kontakt, seltene kurze Treffen u. Nachrichten. Es fällt mir schwer, ihr etwas zu schreiben, denn ich habe das Gefühl, dass das alles total blöd ankommen könnte.

Auf keinen Fall möchte ich falsches Verständnis auftischen. Ich kann mir nicht mal annähernd vorstellen, wie sie sich gerade fühlen muss (sie ist in einer Klinik) u. möchte auch nicht so tun, als wüsste ich es. Ich will ihr mit meinem Brief irgendwie Mut u. Kraft schenken o. ihr zumindest klar machen, dass ich an sie denke u. für sie da bin u. es mir leid tut, falls ich das in letzter Zeit nicht war bzw. einfach nicht mitbekommen habe, wie schlecht es ihr tatsächlich ging.

Ich habe einfach unheimlich Angst, dass irgendwas was ich ihr schreiben, sich negativ auf ihre Psyche auswirkt. Ich habe natürlich nicht vor etwas wie "iss mal mehr" zu schreiben, aber trz. will ich möglichst vosichtig sein. Sie ist zwar generell weniger empfindlich, aber sie ist ja momentan auch nicht mehr so richtig sie selbst u. krank im Kopf u. besessen.Ich habe, auch wenn wenig Kontakt, durchaus gemerkt, dass sich ihr Wesen verändert hat u. sie deutlich weniger gelacht hat, als sonst.

Ich wünsche mir einfach meine alte strahlende Freundin zurück, aber ich frag mich, ob das gut ist, wenn ich ihr das so sage.Außerdem frage ich mich, was, wenn sie den Brief in einem schlechten Moment liest und ihr meine gutgemeinten Mutmachungen wie heuchlerische, leere Worte vorkommen?Außerdem ist sie ja soweit ich weiß noch nicht an dem Punkt angelangt, wo sie sich ihre Krankheit richtig eingesteht...kommt das dann nicht doof an?

Dann habe ich überlegt, dass sie vll. auch mal was Neues hören will u. nicht dauernd nur von ihrer Magersucht.Also was sonst so passiert,wovon sie jetzt vll. nix mitbekommen hat (sie darf bspw. ihr handy nicht benutzen). Aber ich weiß nicht wie ich das dann genau überleiten soll u. ich wüsste jetzt auch nix Interessantes was ich ihr von mir erzählen könnte. Wenn ich anfange von etwas anderem zu erzählen klingt das dann nicht, als wolle ich ablenken bzw. wenn ich von mir erzähle, als ob ich den Fokus "wieder" auf mich lenken möchte ?

Leute ich mache mir einfach viele Sorgen, denn ich will ihr nicht das Gefühl geben, sie anders zu behandeln als normal, sie mit Samthandschuhen anzufassen oder aber einen überdramatischen Text schreiben , aber andererseits möchte ich eben auch ihre Krankheit nicht unterschätzen und womöglich etwas verschlimmern.

Sollte ich sowas wie "Du bist toll, wie du bist" vermeiden, weil ich kenne das von mir, wenn ich an mir gerade etwas sche iße finde, dann ist das so u. dann interessiert es mich auch nicht wie Andere das finden, (ich weiß solche Phasen in denen man mit seinem Körper unzufrieden ist, sind natürlich nicht mit Magersucht zu vergleichen)

Könnt ihr mir vielleicht noch Tipps für Formulierungen, Überleitungen geben, sagen, was ich auf keinen Fall schreiben sollte?

essen, Leben, Gesundheit, Ernährung, Therapie, Brief, Schule, Freundschaft, Angst, Gefühle, Körper, Krankheit, Psychologie, Anorexie, Arzt, Essstörung, Freundin, Klinik, Liebe und Beziehung, Magersucht, Psyche, Psychiatrie, psychische Krankheit, beistand, Psychotherapeut, Brief schreiben
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Wie sag ich meiner Mutter am besten, was mein Stiefvater getan hat?

Moin,

Vor einigen Monaten ist mein Stiefvater wieder zu meiner Mutter gezogen und sie sollte wissen, mit was für einem Mann sie zusammen ist.

Mein Stiefvater hat mich als ich 10 Jahre alt war mehrmals vergewaltigt. Ich bin dann irgendwann zu meinem Vater gezogen und war nur noch unfreiwillig an Wochenenden bei meiner Mutter, was der pure horror war. Da hat er mich zwar nicht mehr vergewaltigt, aber mich z.B. geküsst. Ich habe mich dann endlich mal getraut meinem leiblichen Vater davon zu erzählen und habe diesen angebettelt ihn nicht anzuzeigen, weil ich nichts mehr damit zu tun habe wollte. Seit dem hatte der Horror ein Ende.

Ich bin in Therapie und trotzdem leide ich jetzt, 16 Jahre später immer noch unter dem was passiert ist und jedes mal wenn meine Mutter mich besucht und meinen Stiefvater mitbringt, gehe ich danach mindestens eine Woche durch die Hölle. Ich habe Albträume, Panikattacken und heule fast die ganze Nacht. Selbst diesen Text zu schreiben fällt mir wahnsinnig schwer.

Ich will meinen Stiefvater aus meinem Leben haben, entweder er geht oder ich, aber ich habe nicht vor ihn noch irgendwie in meinem Umfeld zu dulden. Meine Verlobte und ich wollen Kinder haben und dazu muss dieser ... unbedingt aus meinem Leben.

Ich will und muss es meiner Mutter nach 16 Jahren endlich mal sagen, was ihr Freund mir angetan hat!

Das ist ja schon heftig sowas gesagt zu bekommen... Wie würdet ihr das am besten machen?

Bin btw. Männlich und 26 Jahre alt.

Therapie, Kinder, Mutter, Familie, Polizei, Recht, Eltern, Psychologie, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, sexueller Missbrauch, Stiefvater, Trauma, Verbrechen
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Derealisation/ Dissoziation alles fühlt sich so unwirklich an?

Ich versuche mich kurz zu fassen.

Ich bin weiblich, 28.

Nach mehreren Traumata (Kindheit/Jugend und weiteres schweres 2013) ich war 3 Monate in einer Klinik, Posttraumatische Belastungsstörung, Benzodiazepinmissbrauch, schwere Panikattacken, Schlafstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Depression als Folge des Traumas;

es ging mir wirklich richtig schlecht. Jetzt, knapp 5 Jahre später geht es mir im Vergleich wirklich sehr gut. Ich bin jetzt in ambulanter Therapie, noch in der Phase der Stabilisierung, sehr gute Therapeutin.

Bei einem sehr guten Psychiater in Behandlung sehr gutes Vertrauensverhältnis. Ich nehme seit Ende 2014 Sertalin, nun 150mg tgl. es schlägt sehr gut bei mir an keinerlei Depressionen mehr. Ängste und Panikattacken waren noch da. Um überhaupt „normal“ das Haus verlassen zu können hat er mir Lyrica (Pregabalin) verschrieben. Langsame Dosissteigerung jetzt bei 600mg tgl.

Meine Angst und Panikattacken sind vollkommen weg. All das was Schlimmes passiert ist, ist nicht mehr real, es ist weg wie in einem anderen Leben. Dennoch soll ich das jetzt alles in der Therapie aufarbeiten. Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich fühle mich seit geraumer Zeit nicht mehr richtig „da“ es fühlt sich alles an wie in einem Film ich weiß nicht was das ist es geht mir gut, sehr gut eigentlich aber das kommt mir alles ziemlich spanisch vor, ich fühle mich auch sehr fremd in meinem Körper. Liegt das an den Medikamenten?

Da ich neulich nach der Therapiesitzung extrem aufgewühlt war bekam ich noch dazu Quetiapin (Seroquel) 50mg retard ich schlafe extrem gut damit und ich nehm das jetzt seit einigen Tagen weil es meinen Kopf wieder ein wenig geraderückt.

Ich weiß nicht es fühlt sich alles so komisch an, nicht echt als würde ich alles nur beobachten ich weiß einfach nicht wie ich das beschreiben soll...

ich würde die Medikamente außer Sertralin eigentlich gerne ausschleichen habe aber solche Angst, dass dann die Angst und die Panikattacken wieder kommen, das ist so extrem. Aber vielleicht geht es ja durch die Therapie schon besser? Ich weiß es eben nicht....

ich bin sehr dankbar über eure Antworten, Ratschläge oder Erfahrungen! :)

Therapie, Medikamente, Psychologie, Angststörung, Gesundheit und Medizin, Psyche, Psychiatrie, Psychopharmaka, PTBS, Trauma, Sedativum
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Was ist nur los mito mir?

Hey mein Name ist Ricardo ich bin 25 Jahre alt und habe ein Problem in zwischenmenschlichen Beziehungen wobei ich überhaupt keine Empathie habe und ich mein Verhalten aufgrund der Gefühlslebens nicht erklären kann.

Ich bin jetzt nun seit 1. Monat mit einer wunderbaren Frau zusammen die ich auf meiner Arbeit kennengelernt habe die aber das Borderline Syndrom hat und deswegen manchmal etwas unstabil ist sich aber in Therapie befindet.

Ich habe gemerkt wie es mir einfach Spaß macht mit ihren Gefühlen zu spielen weil dieser Moment in dem einfach die Stimmung kippt sich sehr gut anfühlt und ich die Anspannung einfach liebe und manchmal da fühle ich rein garnichts und fange dann wieder mit meinen Spielchen an mich höher zu stellen und mich selbst zu idealisieren.

Das ganze geht soweit das ich extrem selbtsverliebt werde und ich mir selbst Komplimente gebe.

Ich selbst kann mein Verhalten nicht nachvollziehen und in der Arbeit habe ich auch oft Vorteile dadurch oft wirkt es auch anziehend auf Frauen ich möchte nur wissen warum ich so bin wie ich bin und manchmal deine Empathie,Gefühle habe und ich den Nervenkitzel brauche weil es mir einfach Spaß macht ...

Gesundheit, Therapie, Freundschaft, Kraft, Krankheit, Personen, Psychologie, gestört, Griechen, griechisch, Griechische Mythologie, Klinik, Liebe und Beziehung, Narzissmus, Psyche, Psychologe, Selbstverliebt, Verhaltensweisen, Psychopath, psychopathie, Soziopath, harte Kindheit
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KreuzbandTEILruptur Heilungsprozess dauert wie lange?

Hallo,

vorab: Ich bin mir darüber im Klaren, dass jede Verletzung individuell ist und auch dementsprechend abläuft.

Zu meiner Situation: Ich spiele leidenschaftlich gerne Amateurfussball, allerdings in einer höheren Liga. Da ich in meinem Team eine wichtige Rolle habe, ist es für alle frustrierend, dass ich in einem Testspiel vor zehn Tagen, einen hochgradigen Teilriss des vorderen Kreuzband im rechten Knie ( + Bluterguss in der kniescheibe und Knochenprellung ) erlitten habe. Hochgradig, da nur noch ein dünner Faden alles zusammenhält. Schon zwei Tage nach dem Unfall konnte im MRT der Verdacht festgemacht werden. Ich war bereits bei zwei verschiedenen Orthopäden, die mir beide aufgrund meines Alters ( 19 ) und meiner derzeitigen Hauptbeschäftigung ( letztes Abiturjahr) eine konservative Therapie empfohlen haben, wovon ich auch persönlich mehr halte.

Ich habe momentan Krücken ( für 3 Wochen ) und eine Orthese erhalten, die sehr hochwertig ist und meinem Knie die Stabilität, die es braucht, gibt. 3 ganze Monate soll ich sie tragen. Ich kühle das Bein regelmäßig, mir ist es aber schon zwei mal beim aufstehen morgens passiert, dass ich das Bein zu weit gebeugt habe sodass es kurz schmerzte wie ein Stromschlag. Hoffentlich habe ich nichts weiter gerissen? Würde mal vermuten das der Schmerz ein Signal dafür ist, wie weit die Bewegung möglich ist bevor weiteres passiert...?

Habe auch das Gefühl, dass es wieder deutlich besser beweglich ist nach den zehn Tagen, die Prellung und der Erguss haben sich zudem zurückgezogen.

ich habe im Januar genau 3 Monate nach dem Unfall ( selber Tag ) wieder ein Mrt und hoffe mal dass sich das Band regeneriert hat und schon wieder etwas zusammengewachsen ist. Was meint Ihr ? Ja, man sollte direkt seinen Arzt fragen, aber die sagen man müsse schauen wie sich das entwickelt. Hat schon jemand eine ähnliche Situation erlebt und kann da vielleicht über seine Erfahrung berichten ? Ganz blöd gefragt, wächst das Band überhaupt noch mal richtig zusammen? Natürlich hat die Gesundheit oberste Priorität, aber es ist mir sehr wichtig im Frühjahr wieder mit dem Fußball anfangen zu können. Inwiefern wird dies möglich sein, wenn man ab normaler Beweglichkeit schon mit aufbautraining, Jogging und physio angefangen hat, wie war es bei euch? :-)

ps: eine Op kommt für mich wirklich nicht in Frage. Ich bin eher der konservative Typ und aufgrund meines Lebens neben dem Fußball ist dies auch eher ungünstig. Vom Schulsport bin ich bis Anfang Dezember freigestellt, was die Aussage des Arztes, 4-6 Wochen zu schonen und sportlich gar nicht aktiv zu werden, deckt.

Lg

Liebe, Medizin, Gesundheit, Therapie, Fußball, Behandlung, Verletzung, Gesundheit und Medizin, Heilung, konservativ, Kreuzband, kreuzbandriss, Orthopäde, Orthopädie, Sport und Fitness, unfallchirurgie, Heilungsprozess, Mittelfeld
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Ab wann reicht eine Psychotherapie nicht mehr aus und es wäre sinnvoll in eine Psychiatrie zu gehen?

Hi,

ich bin 16 Jahre und seit kurzem wegen Depressionen in Therapeutischer Behandlung. Als ich das erste mal bei der Therapie war, fragte mich die Therapeutin, ob ich schonmal daran gedacht habe in eine Klinik zu gehen und mich da behandeln zu lassen. Ich war erstmal ziemlich überrascht von dieser Frage und meinte einfach nur nein, habe mich aber trotzdem zuhause viel über solche "Jugendpsychiatrien" und Kliniken informiert und wäre nun gar nicht mehr so davon abgeneigt. Jedoch hat sie mich seit dem (ich hatte bis jetzt nur 3 oder 4 Sitzungen) nicht mehr darauf angesprochen, mir jedoch heute gesagt, dass sie mir empfehlen würde mir einen Therapieplatz zu suchen, bei dem ich 2x wöchentlich kommen kann (weil sie das momentan und in näherer Zukunft erstmal nicht kann). Nun ist meine Frage, was ihr so denkt, ab wann eine Psychotherapie noch ausreichend ist und ab wann eine Klinik vielleicht sinnvoller wäre. Ich würde sie dann nämlich eventuell bei meiner nächsten Sitzung mal darauf ansprechen (wenn ich mich traue...).
Ich wollte mich nur im Vorfeld mal informieren, weil ich ja nicht weiß, ob eine Klinik vielleicht nur für sehr schwer erkrankte ist oder so, denn bei mir liegt noch keine so genaue Diagnose (also leichte/mittelschwere/schwere Depression) oder ähnliches vor.
(Ich bin übrigens nicht suizidgefährdet, habe nur manchmal Gedanken über den Tod und sowas, wie auch viieele weitere Symptome einer Depression.)

Vielen Dank schonmal dafür, dass ihr euch das alles durchgelesen habt und auch für die Hilfe:)

Therapie, Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie, Jugendpsychiatrie
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Was soll ich nur tuen, Ausbildung, Fsj, Abendrealschule,Auslandsjahr, Therapien?

So leute,

ich bin 22 Jahre alt und habe meinen Hauptschulabschluss, ich psychisch etwas angeschlagen und habe alle 2 3 tage Panikattacke. Ebenfalls habe ich öferts, jeden 2 jeden Tag deppresive Phasen, wo ich mich zu nichts aufrappeln kann. =(

Ich kann mich nicht entscheiden wann oder wie ich etwas tuen soll, nur wenn ich ein genauen Plan habe, schaffe ich es dieses umsetzen.

Heute zum Beispiel habe ich es geschafft mein Zimmer umzustellen. Ich hatte es vor und habe es gemacht.

Es ist alles komplizierter als ich denke, denn ich stelle mir viele Sachen zu einfach vor. Ich gehe zurzeit auf einer Schule, wo mir das Konzept sowie die Klasse relativ wenig gefällt und ich keine Motivation und wenig Antrieb habe am Unterricht teilzunehmen.

Noch dazu kommt, das ich die Schule wechseln möchte oder auch nicht, da einige Bezugspersonen von mir sagen, das es keine gute Idee ist. Ich habe einfach kein PLAN was ich machen soll.

Ich habe so viele Ideen und Sachen die ich mir gerne erfüllen würde aber es geht irgendwie nicht, diese zu sotieren oder sie abzuwägen, alles ist irgendwie durcheinander und lässt in meinem Kopf ein großes Fragezeichen.

Alles ist in meinem Kopf und ich weiß nicht wo ich anfangen soll, sollte ich als allererstes mich um meine Gesundheit kümmern und dort irgendwie Ordnung schaffen, oder sollte ich mich nicht zurückziehen und von meiner Erkrankung absehen.

Wie ihr wisst, habe ich eine Psychose und eine hebrephene Schizophrenie und bin an einer affektiven Störung erkrankt, wie an einer Angststörung.

Könnt Ihr mir helfen, wie alles unter einem Hut bekommen könnte damit ich mir nicht dauernd GEDANKEN darum mache, was als nächstes von Vorteil wäre.

Schließlich will ich irgendwann auch studiert haben oder auch nicht, ich weiß einfach nicht was ich TUEN SOLL.

MFG Annemarie

Therapie, Schule, Ausbildung, Psychologie, Unordnung, FSJ im ausland, Planlosigkeit, Ausbildung und Studium
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Wann beginnt sexueller Missbrauch?

Hallo,

Ich bin jetzt 17 Jahre alt und mein Bruder 21. Wir hatten früher, also bis er 18 geworden und ausgezogen ist, kein guten Verhältnis zu einander, er hat mich fertig gemacht, geschlagen und dafür gesorgt, das ich in der Schule ,,gemobbt“ wurde, nicht weil er mich vor den anderen geärgert hat, sondern weil er so viel dumme Sachen gemacht hat, wie z.B. Tankstellen überfallen usw. das fiel dann halt alles immer wieder auf mich zurrück... Als ich dann ca. 10 - 11 Jahre alt war, wollte er immer mit mir Wahrheit oder Pflicht spielen, worüber ich mich am Anfang auch sehr freute, weil ich gerne Zeit mit ihm verbrachte, bzw. Anerkennung von ihm bekam.. Aufjedenfall lief es dann darauf, das es zu Sexuellen Handlungen kam, wie weit genau das ging weiß ich nicht, weil ab einem gewissen Punkt alle meine Erinnerungen weg sind... Er spielte diese Spiele auch mit mir, wenn seine Freunde dabei waren, so dass die mich auch anfassen durften😕

Jetzt ist meine Frage, ob es sein kann, dass das ein bzw einer der Auslöser dafür sein kann, das ich Depressionen bekommen habe, mich selbstverletze, Suizid Gedanken habe, Angst vor Jungen/ Männern habe und dafür, das ich so ein geringes Selbstwertgefühl habe, ich weiß halt nicht ob das noch ,,normal“ war, oder schon zu viel... ich will das es mir besser geht, möchte meiner Therapeutin aber nicht davon erzählen, weil ich mir unsicher bin, ob das wirklich nicht richtig war...

lg und Danke für jede Amtwort

Therapie, Freundschaft, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, sexueller Missbrauch, missbrauchsopfer
11 Antworten
Zu viele Regeln in der wg?

Ich wohne seit ein paar Wochen in einer vom Jugendamt betreuten WG. Das Problem ist, dass meine Eltern zu viel arbeiten und kaum Zeit für mich hatten(teilweise waren sie mehrere Tage am Stück geschäftlich unterwegs und ich war mit meinen Geschwistern alleine). Außerdem bin ich psychisch krank geworden und war mal in der Psychiatrie. Das Jugendamt hat das alles mitbekommen, weil ich auch häufig in der Schule gefehlt habe. Das hat sich aber seit einem Jahr deutlich verbessert! Wir hatten dann eine Familienhilfe, die uns aber auch nicht wirklich geholfen hat. Also kam ich in die Jugendhilfeeinrichtung.

Ich fühle mich dort überhaupt nicht wohl.

Hier ist eine, die schon mehrmals angezeigt wurde, wegen Körperverletzung, Anstiftung zu Diebstahl und solche Sachen. Alle außer mir und einem Jungen rauchen alle. Viele nehmen Drogen.

Und dann diese Regeln. Wir dürfen kaum rausgehen am Wochenende, wir müssen immer pünktlich zum Essen da sein. Wenn wir mal unser eigenes Zimmer nicht aufgeräumt haben, bekommen wir Strafen. Ich darf meine Medikamente nicht selbstständig nehmen. Die werden mit von einer Betreuerin ausgegeben und kontrolliert, dass ich sie wirklich nehme.

Ich fühle mich so als behandelt man mich, wie ein Kind. Ich bin 16 Jahre alt und fast erwachsen. Sollte man nicht eigentlich die Selbstständigkeit fördern, statt zu dämpfen?

Ich würde auch ein betreutes Einzelwohnen machen, aber da spielt das JA nicht mit, weil sie meinen ich sei dazu zu krank. Dabei geht es mir mittlerweile wieder richtig gut. Ich mache auch nich ambulant eine Therapie, damit das auch so bleibt.

Was kann ich tun?

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8 Antworten
Frage zu Psychiatrische Klinik und Krankenkasse AOK?

Hallo!

Also mein Psychologe und ich sind zu dem Entschluss gekommen das ein voll stationärer Aufenthalt in einer Psychiatrischen Klinik das Beste für mich wäre und Er hat mir dann eine Klinik für mich raus gesucht und es handelt sich um die Schön Klinik Bad Bramstedt

Ich hab da angerufen und mir wurde bei der Beratungsstelle alles erklärt.. trotzdem bin ich ziemlich verwirrt. Die Frau am Telefon meinte es Gibt zwei verschiedene AOK Krankenkassen wovon ich noch nie was gehört hab. Hab auch versucht es zu googlen und nichts gefunden. Also Frage 1:

Was meinte sie damit?

Und dann wollte ich noch fragen ob sich jemand mit der Anmeldung für Bad Bramstedt auskennt und mir das ein bisschen erklären kann was ich als erstes machen sollte und so...

(Noch zur Info ich bekomme Geld vom Sozialamt und meine Mutter bezieht Harz4 und ich wohne noch bei ihr.)

Danke in voraus für Hilfe!!

Gesundheit, Therapie, Geld, Angst, Arbeitslosengeld, Recht, Krankheit, Krankenversicherung, Erkrankung, Psychologie, agoraphobie, Angststörung, Angstzustände, AOK, Arbeitsamt, Borderline, Burnout, Depression, Gesundheit und Medizin, Hartz IV, hospital, Klinik, Krankenhaus, Krankenkasse, Patient, Phobie, Psychiater, Psychiatrie, Psychologe, Psychologisch, Sozialamt, Soziale Phobie, Sozialhilfe, stationär, Suizid, THERAPEUT, Klinikaufenthalt, Psychologen Fragen, stationäre Therapie, therapieplatz, Mental Health, Suziedgedanken
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Soll ich die Schule wechseln oder in die Klinik gehen?

Hallo,

es ist eine lange Geschichte, die ich zu erzählen habe, deshalb versuche ich, mich kurz zu fassen. 

Ich bin 16 Jahre alt und leide seit meiner frühen Kindheit unter psychischen Problemen. Ich bin in Therapie und damit bin ich auch zufrieden. Allerdings fühle ich mich sehr allein. Ich habe keine Freunde, werde nie beachtet und habe das Gefühl, Luft zu sein. Ich kann das sogar nachvollziehen, weil ich sehr still bin und anders denke als meine Klassenkameraden. Meine Lehrer akzeptieren mich nur zum Teil. Es gibt Lehrer, die nett zu mir sind, obwohl ich nicht viel spreche, aber es gibt auch Lehrer, die mich wegen meiner mündlichen Leistung schriftlich schlecht bewerten. Ich war immer gut in Englisch. Seit wir eine neue Lehrerin haben, schreibe ich plötzlich nur noch Vieren und Fünfen. Ich habe schon mit meiner Mutter gesprochen und sie wollte sich mal mit der Lehrerin unterhalten, da bald Eltern-Sprechstunde ist. Ich weiß ja, dass ich mich nie melde, aber mein letzter Englischlehrer meinte immer, ich könnte es mit dem Schriftlichen wieder ausgleichen, weil ich wirklich was drauf habe. Seitdem die neue Lehrerin da ist, sind meine Noten schlecht, obwohl ich sogar noch mehr lerne.

Ich gehe aufs Gymnasium (10. Jahrgang) und möchte mein Abi machen. Deshalb muss ich weiter zur Schule gehen, obwohl ich es dort eigentlich nicht mehr aushalte. Meine Mitschüler beachten mich nicht, in den Pausen bin ich immer allein, ich würde am liebsten jeden Tag Zuhause bleiben. Ich kann einfach nicht mehr. Mein Psychiater hat mir den Vorschlag gemacht, in eine Klinik zu gehen, um mich dort behandeln zu können, weil meine Probleme wirklich massiv sind. Aber ich habe Angst, dass ich nach dem Klinikaufenthalt keinen Anschluss an den Lernstoff finde und dann mein Abi nicht schaffe. Nun stellt sich mir die Frage, ob ich entweder in die Klinik gehen, die Schule wechseln oder aber die Situation weiter aushalten sollte. 

Vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen oder Tipps.

Danke schon jetzt.

Mira

Therapie, Schule, Einsamkeit, Psychologie, Angststörung, Depression, Lehrer, Schulwechsel
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Dauerstress mit meinen Eltern, macht eine Therapie für mich Sinn?

Meine Eltern üben seit einem halben Jahr einen enormen psychischen Druck auf mich aus, mit dem ich nicht mehr fertig werde. Sie sagen etwa, ich wäre ewig von ihnen abhängig, könnte meinen Haushalt nicht führen, wäre "das dumme Mädchen" (ich bin 25) und halten mir vor, ich wäre eine schlechte Hausfrau, unfähig im Leben - aber dafür hätte ich etwas Geld gespart, das sie zum Kauf eines Hauses brauchen könnten und das wollen sie gerne haben.

Ich habe an mir selbst beobachtet, dass ich sehr träge geworden bin, mich unsicher und verwundbar fühle und das Gefühl habe, meinen Eltern hilflos ausgeliefert zu sein. Oft habe ich Alpträume, die sich um meine Eltern und das Haus drehen.

Meine Oma ist seit einigen Wochen leider im Altersheim, sie war diejenige, die den "Laden" in Schuss hielt und zu der ich immer kommen konnte. Mein Bruder ist zu weit weg, viele weitere Verwandte habe ich nicht, von meinem Freund habe ich mich erst getrennt. Mit meinen Freunden will ich darüber nicht reden, die haben eigene Probleme.

Ich habe nicht den Eindruck, Depressionen zu haben oder psychisch krank zu sein, aber ich denke über eine psychologische Beratung oder Behandlung nach. Ich werde mit meinen Eltern und der permanenten Bevormundung, Beschimpfung, Beleidigung und Erniedrigung durch sie nicht mehr fertig. Ich wohne nicht mehr bei ihnen, aber sie haben ein Haus gekauft und meinen, ich müsste dort einziehen und es ihnen finanzieren. Aber ich will das nicht und so gut war unser Verhältnis nie.

Ich kann einfach nicht mehr! Mittlerweile bin ich so weit, dass ich so fertig mit den Nerven bin, dass ich mich diese Woche krank schreiben lassen musste. So schlimm war es noch nie, so kenne ich mich nicht, ich war immer fröhlich und unbeschwert, bis zu dieser Zeit jetzt!

Was soll ich nur machen?

LG Vera

Leben, Therapie, Familie, Psychologie, Liebe und Beziehung
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