Psychische Ängste (Schule)?

Ich, W, 16 gehe in die 8. Klasse & habe Schwierigkeiten mit Menschen, ich traue mich vieles nicht zu fragen, mir ist vieles peinlich, ich habe Angst etwas falsch zu machen oder peinliche Bemerkungen zu machen. Ich bin schon ca. Seit 2 Jahren in psychologischer Behandlung. Ich wurde vor ca 3 Jahren in der Schule gemobbt, weshalb ich 2 mal die weiterführende Schule gewechselt habe. Jetzt haben wir 1 mal in der Woche Schule, jeden Donnerstag. Lehrer und Schüler sind von meinem Problem informiert. Ich habe letzten Donnerstag unberechtigt Ärger bekommen wegen einer Internetseite für die Schule (aufgr. Corona) weil ich in einer Gruppe noch nicht drin war, ich wurde angemeckert, in dem Moment ging es mir nicht gut. Ich musste auch noch auf Toilette, traute mich aber nicht zu fragen, also habe ich es unterdrückt, meine menschliche Eigenschaft, was natürlich noch mehr Stress macht meinte meine Psychologin. Mein Körper reagiert bei Stress und Angst immer mit Herzrasen, Piepen oder Schall im Ohr & mir wird warm und dann möchte ich eigentlich so schnell wie möglich aus dem Raum. Ich hatte solche "Anfälle" schon öfter in der Schule, sodass ich raus gelassen wurde. Bei jeder Sache die mich wütend macht, kann ich die Wut meistens nicht rauslassen und dann kommt sie bei einer Situation mal so krass raus dass ich auch weinen muss. Jetzt stehe ich vor morgen (donnerstag) ich habe Angst dass meine Lehrerin wieder so ist und die Angst lässt mich nicht in ruhe. Ich möchte da nicht hin, wobei ich auf der anderen Seite auch möchte aber ich weiss nicht was ich jetzt machen soll..... ich komme nach den Sommerferien zum Glück in eine Gruppe wo ich meinen Abschluss mit nur 5 Schülern machen kann, was mir dann bestimmt viel einfacher fällt.

Was soll ich morgen machen? Meine Angst ist so stark dass ich die ganze zeit weine und nicht schlafen kann....

Therapie, Schule, Verhalten, Angst, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, psychisch-krank, Psychologe, Angst vor Schule
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Warum darf nur ein Psychotherapeut therapieren und in welchem Rahmen darf ein Mitmensch Seelsorge leisten?

Grundfrage 1: Warum schreibt uns der Staat vor, wer therapieren darf und wer nicht? Obliegt es nicht der Entscheidung des einzelnen, an wen er sich wenden möchte? Komplexe Erkrankungen wie Shizophrenie bedürfen eines Experten - aber was ist mit beispielsweise depressiven Menschen - wieso dürfen diese nur von "Experten" behandelt werden? Was kann denn kaputt gehen?

Es gibt viel zu wenige Therapeuten und immer mehr kranke Menschen. Manche Patienten warten jahrelang für eine Behandlung.

Grundfrage 2: Wie sieht der derzeitige rechtliche Rahmen für die Ausübung eines Miteinanders aus bis hin in den gewerblichen Bereich? Wo sind die rechtlichen Grenzen? Wo wird der Schlussstrich gezogen?

1) Darf man therapieren, wenn man es nicht "therapieren" nennt? Hier zum Beispiel leisten viele Hilfe. Dürften diese das auch regelmäßig über Monate, wenn diese es nicht "therapieren" nennen?

2) Darf man allgemein therapieren, solange man dafür kein Geld verlangt?

3) Darf man therapieren, wenn man dafür kein Geld verlangt, aber eine freiwillige Spende anbietet und auch annimmt, wenn sie eintrifft?

4) Darf man therapieren, wenn man dafür kein Geld verlangt, aber eine freiwillige Spende einfordert oder nur Leute therapieren, die ab und zu etwas dafür spenden?

Therapie, Recht, Anwalt, Gesetz, Psychologie, Justiz, Psychotherapie
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Wie jemanden andeuten dass ich Hilfe brauche?

Hallo alle miteinander...

Ich habe da so einige Probleme in meinem Leben und ja... Ich habe vor einem Jahr schonmal mit meinem Lehrer über meine Probleme geredet.. Eine Zeitlang ging es wieder besser, aber mich hat alles wieder aufgeholt... Ich wurde für nichts ausgelacht und war oft der Außenseiter...

Ich bin ein sehr ängstlicher Mensch und kann auch mit niemanden über meine Probleme reden :/ Letztes Jahr mich zu überwinden und mit meinem Lehrer zu reden war sehr schwer für mich...

Seit schon über einem Jahr habe ich das Bedürfnis mich umzubringen.. Nicht mehr hier sein zu wollen... Nebenbei füge ich mir Schmerzen zu(auch wenn es nicht so ausgeprägt ist und nicht so oft ist...)

Ich wollte eigentlich schon vor dieser Pandemie mit ihm reden, aber ich konnte dies nicht da er Vaterschaftsurlaub hatte...

Da ich erst in die 6 Klasse gehe fängt bei mir der Unterricht erst ab dem 15.6 an... Also würde es noch etwas dauern bis ich ihn darauf ansprechen kann (Eine Mail zu schreiben oder ihn anzurufen traue ich mich nicht..)

bestimmt werden jetzt manche meinen, ich sei in der Pubertät und es ist alles nicht so schlimm...
Ich würde aber trotzdem gerne gucken ob es etwas ernstes sein könnte, bevor es komplett zu spät ist...

Hat jemand Tipps wie ich meinem Lehrer sagen könnte dass ich psychische Probleme habe und jemanden zum reden brauche ?...

Freue mich echt über jede Antwort

ps ich suche keine Stelle zum reden da ich erstmal gerne mit meinem Lehrer reden möchte... Ich suche nur eine Möglichkeit wie ich es ihm am einfachsten sagen kann...

(Letztes mal habe ich angefangen zu heulen und habe die ganze Aufmerksamkeit bekommen was ich nicht wollte...)

Therapie, Schule, Freundschaft, Angst, Psychologie, Depression, Lehrer, Liebe und Beziehung, schüchtern, selbstmordgedanken, selbstverletzung
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Ganglion welche Behandlung am wirksamsten?

Hallo liebe Community,

wie in meiner gestrigen Frage, geht es nochmal um das Ganglion an meinem rechten Handgelenk. Ich war heute nochmals beim Arzt.

Der hatte mich jetzt neben der Manschette zusätzlich krankgeschrieben, weil ich die Hand bei der Arbeit nicht ausreichend ruhig stellen kann (körperlich schwere Tätigkeit).

Er fragte mich, ob ich den Eindruck habe, ob die Bandage etwas bringt, was ich verneinte. Das Ganglion ist immer noch da, wenn auch deutlich kleiner als zuvor, aber kleiner heißt ja nicht gleich weniger Beschwerden. Ich soll jetzt außerdem 2 Mal am Tag Ibuprofen nehmen.

Ich habe den Eindruck, dass das ganze irgendwie nicht so sinnvoll ist.

Ich frage mich, was es bringen soll, die Hand ruhig zu stellen und die Problematik dann sofort bei normaler Belastung wieder anfängt. Die Schmerzen habe ich auch nicht durchgehend. Ich kann nie sagen, wodurch und wann sie wieder auftreten.

Ich denke mir irgendwie, dass wenn man das Ganglion nicht vollständig entfernt, dass es sich ja dann immer wieder neu füllen kann. Auch wenn das Risiko, dass es wieder kommt auch bei einer OP da ist, so denke ich mir vom rein logischen Denken her, dass dennoch die Wahrscheinlichkeit sinkt, wenn es erstmal ganz weg ist.

Ich habe nur irgendwie den Eindruck, dass er es gar nicht operieren will, obwohl er mir schon bei 2 der Terminen erklärt hat, wie das alles ablaufen würde und wie ich ausfallen würde.

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich habe keine Lust jetzt noch Wochen damit herumzuhampeln und dass es dann letztendlich doch darauf hinausläuft, dass es entfernt werden sollte.

Ich habe jetzt nächste Woche Freitag wieder einen Termin und dann schauen wir, wie es aussieht. Aber ich glaube irgendwie, dass er nichts weiter dran machen will, außer die Bandage tragen. Und ich frage mich, wie ich es mit den Schmerzen beurteilen soll, ob es besser geworden ist, wenn ich mir so viel Ibos rein knallen soll.

Was denkt ihr? Habt ihr selbst Erfahrungen mit Ganglien gehabt, die Probleme machen?

Bitte helft mir!

Therapie, Schmerzen, Behandlung, Arzt, Bandagen, Ganglion, Gesundheit und Medizin, handgelenkschmerzen, Krankenschein, Krankschreibung, OP, Orthopädie, Überbein, Handgelenk, Chirurg, Methoden
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Ist das eine Emetophobie/Die Angst vorm Erbrechen?

Ich bitte euch das hier einmal kurz durchzulesen...

Angefangen hat alles vor ca 8 Jahren wo mein Vater einen Magen Darm Infekt hatte... schon da habe ich totale Panik bekommen sobald ich ihn gehört habe etc. Das schlimmste war, dass ich Angst hatte mich anzustecken und mich dann auch übergeben zu müssen. Ein paar Monate später fing es an, dass ich nicht mehr in Restaurants essen gehen konnte, weil ich Angst hatte, dass das Essen schlecht war und ich womöglich davon brechen muss. Das hat sich dann in eine weitere Störung entwickelt, dass mir jeden Abend einer 3 mal versprechen musste, dass ich nicht krank werde und mich nicht übergeben muss. Ich habe täglich die Angst, dass ich einen Magen Darm Infekt bekomme oder mich bei irgend einer Person anstecke. Ich habe dann angefangen zu weinen und konnte mich erst wieder beruhigen wenn mir versichert wurde, dass ich es nicht habe. Ich esse nichts mehr was ich vorher angefasst habe, weil ja Bakterien drauf sein könnten die mich krank machen. Sobald mir wer sagt ihm ist schlecht bekomme ich Panik und habe Angst, dass mir auch schlecht wird und ich mich womöglich angesteckt habe. Ich kann nicht auf Klassenfahrten, aus Angst dass jemand in den Bus bricht und ins Flugzeug kann ich auch nicht, weil ich Angst habe dass ich selbst mich übergeben muss.

Ich war dann in einer Therapie die allerdings nichts gebracht. Diese Angst habe ich bis heute noch. Ich habe dann mal recherchiert und gelesen dass es eine „Emetophobie“ sei...

Würdet ihr sagen das ist eine „Emetophobie“?

Danke schonmal

Sport, Gesundheit, Therapie, Schwangerschaft, Sex, Pubertät, Emetophobie, Erbrechen, Geschlechtsverkehr, Gesundheit und Medizin, Panik, Pschyologie, Übelkeit, übergeben
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Leidensdruck los werden, warten auf Therapie?

Hallo Community,

ich habe nun ja nicht grade wenige Fragen, aber will fragen, ob ich eine stationäre Therapie oder eine ambulante Therapie in betracht ziehen sollte.

Meine Geschichte: Ich wurde in der Grundschule schon oft von Lehrern drangsaliert und teilweise diffamiert, weil ich aufgrund meiner damals noch nicht diagnostizierten Behinderung ziemlich schlecht in Sport und Kunst war. Zuhause wurde ich von meinem Bruder ab und zu geschlagen, meine Mutter hatte mir da geholfen.

Da man nicht wusste, dass ich Autist bin, ist meine Mutter irgendwann ausgerastet und hat mir dann extrem ein paar geklebt. Als kleines Kind wurde ich in den Keller gesperrt, wenn ich Mist gebaut habe. Bis zum Alter von 10 Jahren habe ich zumindest den Rückhalt von meinen Freunden, was sich aber nach dem Schulwechsel ändern sollte.

In Klasse 5 viel auch bei meinem Verhalten langsam auf, dass ich anders als andere war und wurde gemobbt. Es pendelten sich irgendwann auch Depression und Suizidgedanken ein. Meine Mutter hat irgendwann gecheckt, dass es mir wirklich nicht gut geht. Ich hab dann knapp 2 Jahre Therapie gemacht, die mich dazu gebracht hat nicht mehr sterben zu wollen, aber ich sehe immer noch keinen kranken Sinn an einem Leben.

Ich hab nicht gelernt mich selber zu lieben. Ich habe mich bis ich 14 auch geritzt( die Narben sind verheilt, aber mein ganzer Rücken war mehrere Jahre rot und vernarbt). Ich hab jetzt zwei mal abgenommen. Jeden Tag, den ich in den Spiegel gucke, denke ich:,, Kein Wunder, das keine Frau dich will, du bist ein fetter, dummer Lappen“

Von meinem Umfeld gibt es die kalte Schulter, weil ich negativ bin. Ich hab 2 Freunde und zeige denen nicht, wie krass ich mich selber hasse. Ich bin der, der immer zuhört und sagt: Ja, so und so Bro. Helfe, gebe Tipps, gehe raus und mache Sport.

Jeder Versuch es alleine zu schaffen, hat nicht geklappt. Mir ist in meinem Leben viel sch* passiert...
Ich will zu einer Psychotherapie und habe mehrmals rumtelefoniert, es hat sich kaum jemand gemeldet. Und wenn dauert es noch Monate.

Wäre hier n ambulante Therapie schlau oder eher nicht?

Liebe Grüße

Ambulante 67%
Stationäre Therapie 33%
Therapie, Schule, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
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Warum kann ich meine Emotionen nicht kontrollieren?

Ich war gestern in einer größeren Stadt und hab mit meiner Mutter nach einer Bank gesucht und wir konnten uns nicht entscheiden ob wir in ein Cafe gehen oder wir uns neben die Gleise an eine setzen. In der Situation sind mir fast die Tränen gekommen und ich hab keine Ahnung warum. Am selben Tag wollten wir Bücher kaufen und auf dem Weg waren viele laute Straßen und alles war irgendwie surreal und ich hab den ganzen Weg über geweint weil ich nicht damit klargekommen bin. Ich konnte nichtmal in den Laden gehen, ich musste mich auf den Fussweg setzen und erstmal was trinken. Heute früh müssen wir nochmal in die Stadt und meine Mutter hat mir gesagt dass ich auch nicht mitkommen muss wenn ich nicht will, und die Spontanität 2h vor Abfahrt hat mich wieder so belastet dass ich unkontrollierbar angefangen hab zu weinen. In solchen Momenten kann ich garnicht nachdenken oder artikulieren was los ist, ich bin einfach wie weg... Was könnte das sein? ...

Die Stadt kenne ich übrigens schon, ich bin schon mein ganzes Leben mehrmals im Monat dort, meistens sogar allein. Vorher hatte ich auch schon solche Momente aber noch nie so extrem. Und in letzter Zeit ist eigentlich nix passiert weshalb ich einen Grund haben könnte traurig zu sein, ich bin sogar meistens relativ happy. Ich bin 16/M

Therapie, Freundschaft, Angst, Gefühle, Psychologie, Emotionen, Liebe und Beziehung, Trauma
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Ihre Mama hat etwas gegen die Beziehung, Ihr Papa weiß es noch nicht, bitte um Hilfe?

Hallo zusammen!

Ich bin männlich und 22 Jahre alt und habe eine Freundin, die 15 Jahre alt ist. Wir sind beide soo verliebt. Ich hatte schon einige Beziehungen und bisher war die Verbindung nie so tief wie jetzt mit ihr. Ich kann ihr alles anvertrauen, alle Sorgen, Ängste, alle Gefühle, auch Eifersucht und sie mir auch all ihre Gefühlszustände. Wir sind beide auf einer Wellenlänge und fühlen uns so geborgen in der Nähe des anderen. Ich bin mir zu 100% sicher, dass wir perfekt zueinander passen. Wir haben die gleiche emotionale Reife im Hinblick auf unsere Offenheit und die Ehrlichkeit miteinander. Wir sprechen immer gemeinsam über alle Themen, die uns beschäftigen und ich bin sehr achtsam im Umgang mit ihr und gebe ihr alle Zeit der Welt, damit sich die Beziehung in dem richtigen Tempo für sie entfalten kann. Gleichzeitig merke ich, wie sie von sich aus immer mehr auch das Körperliche ausleben möchte (wobei wir mit Sex warten wollen, bis sie 16 Jahre alt ist.)

Das alles klingt jetzt total schön, was es auch ist, nur ihre Mama, die heute davon erfahren hat, dass wir zusammen sind, ist leider nicht so ganz davon begeistert. Ich kann verstehen, dass sie erst einmal das Alter sieht und nicht nachvollziehen kann, was ein 22 Jähriger von einer 15 Jährigen wollen kann. Außerdem war ich erst einmal bei ihr zuhause, wobei wir uns noch als normale Freunde dargestellt hatten (da waren wir gerade noch in der Anfangsphase, wussten aber bereits, dass wir uns sehr gerne haben und hatten uns bereits geküsst.) Ihre Mama war sehr nett zu mir, hat mir sogar Pfannkuchen gemacht. Da war ich noch sehr überrascht über ihre so (gast-)freundliche Art. Jetzt allerdings hat sie sich gegen die Beziehung ausgesprochen. Sie möchte nicht, dass es etwas Ernstes ist mit ihrer Tochter und mir. (Naja möchte sie lieber, dass ein 22 Jähriger ihre Tochter für Sex ausnutzt? Das verstehe ich nicht so ganz...) Dennoch hat sie uns erlaubt, dass wir uns weiterhin sehen dürfen, was mich wieder etwas beruhigt hat. Doch bedrückt mich, dass sie nicht möchte, dass wir uns so oft treffen und eben dass sie nicht möchte, dass es etwas Ernstes ist, was ja der Fall ist. Ich kann mir vorstellen, dass sie einfach Angst hat, ihre Tochter zu verlieren. Sie meinte nämlich auch zu ihr, dass es nicht nur an mir läge, sondern sie nicht will, dass sie überhaupt eine Beziehung hat. Das Komische daran ist, dass die selbst 15 war, als sie mit ihrem Mann zusammen gekommen ist, der damals 19 war und der Papa von meiner Freundin ist.

Ich wünsche mir von Herzen jemanden, der mich und uns beide versteht und weiterhelfen kann. Ein klärendes Gespräch ist auf jeden Fall nötig, nur wie gehen wir es an, was soll ich sagen, was ist das Beste, um die Situation zu entschärfen?

Ich liebe sich wirklich aufrichtig und ich wünsche mir so sehr, dass ihre Eltern das bald auch so sehen.

Vielen Dank für jede Hilfe!

Therapie, Familie, Freundschaft, Beziehung, Eltern, Sexualität, Psychologie, Altersunterschied, Liebe und Beziehung, Psychologe, THERAPEUT
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Was würdet ihr an meiner Stelle macheennn?

Tut mir leid das ich soviel geschrieben habe :/ würde mich aber sehr freuen wenn ihr es durchlesen würde. Ich weiß um ehrlich zu sein nicht wo ich anfangen soll. Vor 2 Jahren lag ich im Koma wegen einem selbstmord Versuch. Ein halbes Jahr später war alles auf einmal komisch meine Laune hat sich verändert ich war ständig am weinen habe ich mich in den Pausen von meinen Freunden ferngehalten und war auch bei jedem entfall alleine in den Bergen und habe dort geweint.

Ich habe keine Energie mehr alles fällt mir schwer. Letztes Jahr waren meine Noten so gut weiß zwar nicht wie ich es geschafft habe aber wenigstens hätte ich irgendwo noch Hoffnungen das es nur eine Phase ist und bald Alles wieder gut wird.

Mittlerweile sind mehr als 2 Jahre vorbei. Meine Noten haben sich sehr verschlechtert. Es kommt mir so vor als ob ich nie wieder glücklich werde.

Vor fast 1 Jahr war ich sogar bei einer Sozialarbeiterin in unserer Schule. Sie hat gesagt das sie mir ein Termin machen kann und mir helfen kann, aber ich wollte nichts hinter dem Rücken meiner Mutter machen.

Nach paar Monaten hatte ich dann die Kraft meiner Mutter zu sagen das sie wieder ein termin beim Therapeuten machen soll. Sie hat bis heute nichts gemacht. Sie hat mich an dem Tag gefragt warum, aber ich habe nie drauf geantwortet weil es mir schwer gefallen ist. Ich weiß das ich ihr nicht egal bin, aber es ist so komisch das sie bis heute nicht beim Therapeuten angerufen hat.

Dazu habe ich noch einen Vater der seit ich denken kann alkoholiker ist. Er darf seit Jahren nicht bei uns leben, weil er ein Hausverbot hat. Aber er hat immer bei uns gelebt. Wenn er betrunken ist, ist meine Mutter immer sauer und sagt „diesmal müssen wir echt was ändern“ und nach 1-3 Tagen ist alles wieder wie davor. Immer wenn das Jugendamt oder so fragt wer meinem Vater die Tür aufmacht sagt sie die Kinder. Die werden es so lange weiter machen bis wir im Kinderheim sind.

Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll. Habe das Gefühl das meine Mum psychisch auch nicht mehr die gesündeste ist. Natürlich tut mir mein Vater manchmal auch leid, weil er auch an einer Lungenkrankheit leidet und Depressionen hat. Der Arzt meine auch mal wenn er jz nicht aufhört wird er nicht mehr lange leben.

Jeder denkt an meinen Vater aber hat jemand mal an meine Geschwister und mich gedacht? wir wurden geschlagen wir haben unsern Mund gehalten. Oft haben wir wegen meinem Vater auch kein Schlaf.

Ich könnte noch so viel schreiben was wir alles erlebt haben. Ich leide jz schon sehr dran und meine Zukunft wird auch nicht mehr die schönste. Ich hoffe eif das meine Brüder später normal weiter leben können.

Manchmal will ich eif von zuhause abhauen und irgendwohin wo ich eif von allem weg bin. Früher hat mir meine Mutter leid getan das sie das alles aushalten muss und dann noch so viel arbeiten muss, aber langsam habe ich das Gefühl das ich jeden Tag mehr Hass gegenüber meinen Eltern spüre. Ich kann einfach nicht mehr ich bin mit meinen Nerven am Ende.

Therapie, Familie, Freundschaft, Psychologie, Liebe und Beziehung
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